Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
NFL: Seahawks siegen zum Auftakt - aber bangen um Darnold
Demirovic überwältigt: "Unfassbar, unbeschreiblich"
Leipzig setzt am Comer See auf schnelle Wiedergutmachung
Neuer warnt vor Bodö: "Die haben keine Angst vor großen Namen"
Umwelt
Heißester August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen
Der vergangene Monat war nach Angaben des europäischen Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der heißeste August weltweit seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Weltweit lag die Durchschnittstemperatur im August bei 16,96 Grad, wie der EU-Klimadienst Copernicus am Donnerstag mitteilte. Damit wurde der bisherige Höchstwert von 2023 noch übertroffen. Auch Westeuropa erlebte demnach seinen wärmsten Sommer aller Zeiten. Zugleich wurden für die Meerestemperaturen beispiellose Höchstwerte gemessen.
Sport
Glatt in drei Sätzen: Zverev stürmt ins Halbfinale
Mit Vollgas ins Halbfinale: Alexander Zverev hat den nächsten großen Schritt auf dem Weg zu seinem ersten US-Open-Triumph gemacht. Einen Tag nach dem Aus von Titelverteidiger Carlos Alcaraz ließ der an Position eins gesetzte Hamburger dem Niederländer Botic van de Zandschulp beim 6:2, 7:5, 6:1 im Viertelfinale keine Chance und zog zum dritten Mal in New York in die Runde der besten vier ein.
Letzte Nachrichten
Umfrage: Ein Viertel der Betriebe mit Betriebsarzt bietet Beschäftigten Corona-Impfung an
In 28 Prozent der Unternehmen mit Betriebsarzt haben Beschäftigte aktuell die Möglichkeit, sich gegen Corona impfen zu lassen. Dies ist das Ergebnis einer am Dienstag veröffentlichten repräsentativen Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Weitere zwölf Prozent der Betriebe haben demnach aktuell Pläne, ihren Angestellten ein Impfangebot zu machen. 38 Prozent der Unternehmen haben hingegen keine entsprechenden Pläne. 22 Prozent halten ein Impfangebot angesichts anderer Optionen für ihre Mitarbeiter für unnötig.
Umfrage: Jeder vierte Deutsche zahlt monatlich Geld für Wetten und Glücksspiel
Mehr als jeder vierte Deutsche investiert monatlich Geld in Wetten und Glücksspiele. In einer am Dienstag in Köln veröffentlichten YouGov-Umfrage gaben 27 Prozent an, jeden Monat Geld für Glücksspiel, Wetten, Casinospiele und Zufallsspiele auszugeben. Elf Prozent davon zahlen mehr als 25 Euro, 16 Prozent verspielen weniger. Lotterien wurden bei der Befragung ausgeklammert.
Lange Haftstrafen und Sicherungsverwahrung in Prozess um Missbrauch von Münster
Bis zu 14 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung: Im Hauptprozess um den Missbrauchskomplex Münster sind die vier angeklagten Männer am Dienstag zu langen Gefängnisstrafen verurteilt worden. Das Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt verhängte darüber hinaus fünf Jahre Haft gegen die Mutter des 28-jährigen Hauptbeschuldigten, die von den Taten ihres Sohns wusste und sich wegen Beihilfe verantworten musste.
Bericht: Strafbefehle gegen sechs Mitglieder rechtsextremer Polizeichats in NRW
Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat einem Bericht zufolge gegen sechs mutmaßliche Mitglieder rechtsextremer Polizeichats bei der nordrhein-westfälischen Polizei in Essen und Mülheim an der Ruhr Strafbefehle beantragt. Die Ermittlungen gegen fünf weitere Verdächtige seien eingestellt worden, berichtete der "Kölner Stadt-Anzeiger" am Dienstag unter Berufung auf Justizkreise. In einem Fall gehe es um den Diebstahl einer Waffe, in fünf weiteren Fällen um die Verbreitung von Symbolen verfassungswidriger Organisationen.
Neuer Landtag von Sachsen-Anhalt erstmals zusammengekommen
Mehr als vier Wochen nach der Wahl ist der neue Landtag von Sachsen-Anhalt erstmals in Magdeburg zusammengekommen. Alterspräsident Detlef Gürth (CDU) eröffnete am Dienstag die konstituierende Sitzung. Das neue Landesparlament hat 97 Abgeordnete. In der ersten Sitzung werden unter anderem ein neuer Landtagspräsident und dessen Stellvertreter gewählt. Die frühere Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch (CDU) trat zur Landtagswahl nicht mehr an.
Israels neue Regierung verbucht erste Niederlage
Es ist die erste wichtige Niederlage der neuen israelischen Regierung von Ministerpräsident Naftali Bennett: Bei einer Abstimmung in der Knesset ist die Verlängerung eines umstrittenen Gesetzes zur Staatsbürgerschaft gescheitert. Damit läuft das Gesetz, das vor allem palästinensischen Ehepartnern von Israelis die israelische Staatsbürgerschaft verweigert, an diesem Dienstag aus. Betroffene können nun die Staatsbürgerschaft beantragen - und damit in vielen Fällen auch den Zuzug zu ihren Ehepartnern in Israel.
Israels Regierung scheitert bei Verlängerung von Gesetz zur Staatsbürgerschaft
Israels neue Regierung ist bei einer Abstimmung im Parlament über die Verlängerung eines umstrittenen Gesetzes zur Staatsbürgerschaft gescheitert. 59 der 120 Knesset-Abgeordneten stimmten am Dienstag für eine Verlängerung, 59 dagegen. Damit läuft das Gesetz, das vor allem palästinensischen Ehepartnern von Israelis die israelische Staatsbürgerschaft verweigert, aus. Davon betroffene Palästinenser können nun die Staatsbürgerschaft beantragen - und damit in vielen Fällen auch den Zuzug zu ihren Ehepartnern in Israel.
Lange Haftstrafen in Hauptprozess um Missbrauchskomplex Münster
Im Hauptprozess um den Missbrauchskomplex Münster sind die vier angeklagten Männer am Dienstag zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Das Landgericht der nordrhein-westfälischen Stadt verhängte gegen sie Gefängnisstrafen zwischen zehn und 14 Jahren. Außerdem ordnete es in allen Fällen anschließende Sicherungsverwahrung an. Die Mutter des Hauptbeschuldigten, die wegen Beihilfe zu den Taten angeklagt war, wurde zu fünf Jahren Haft verurteilt.
Über zweitausend Ermittlungsverfahren durch Auswertung von EncroChat-Daten
Rund 2250 eingeleitete Ermittlungsverfahren und mehr als 750 vollstreckte Haftbefehle sind das bisherige Fazit des Bundeskriminalamts (BKA) nach der Auswertung von verschlüsselten EncroChat-Nachrichten. Durch das Ermittlungsverfahren gegen die Nutzer von verschlüsselten Mobiltelefonen des Anbieters EncroChat sei ein "nachhaltiger Schlag gegen die organisierte Rauschgiftkriminalität gelungen", wie das BKA und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main am Dienstag erklärten. Das BKA ermittelt demnach seit März 2020 wegen des Verdachts des Drogenhandels gegen EncroChat-Nutzer.
Lukaschenko-Gegner Babaryko muss 14 Jahre in Straflager
Der belarussische Oppositionelle Viktor Babaryko ist vom Obersten Gerichtshof in Minsk wegen des Vorwurfs der Korruption zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Der frühere Präsidentschaftskandidat komme in ein Hochsicherheits-Straflager, teilten seine Unterstützer auf dem Twitter-Account des 57-Jährigen am Dienstag mit. Der Ex-Banker hatte bei der Präsidentschaftswahl in Belarus im vergangenen Jahr kandidiert und galt als wichtigster Herausforderer des autoritär regierenden Amtsinhabers Alexander Lukaschenko.
Belarussischer Oppositioneller Babaryko zu 14 Jahren Haft verurteilt
Der belarussische Oppositionelle Viktor Babaryko ist vom Obersten Gerichtshof in Minsk wegen des Vorwurfs der Korruption zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Der frühere Präsidentschaftskandidat müsse seine Strafe in einem Hochsicherheits-Straflager verbüßen, teilten seine Unterstützer auf dem Twitter-Account des 57-Jährigen am Dienstag mit. Die Staatsanwaltschaft hatte dem ehemaligen Chef der Belgazprombank die Annahme von Bestechungsgeldern und Geldwäsche zur Last gelegt und die Höchststrafe von 15 Jahren Haft gefordert. Babaryko bestreitet jegliches Fehlverhalten.
Unterstützer: Belarussischer Oppositioneller Babaryko zu 14 Jahren Haft verurteilt
Der belarussische Oppositionelle Viktor Babaryko ist nach Angaben seiner Unterstützer wegen Korruption zu 14 Jahren Haft verurteilt worden. Er müsse seine Strafe in einem Hochsicherheits-Straflager verbüßen, teilten seine Unterstützer auf dem Twitter-Account des 57-Jährigen am Dienstag mit. Die Staatsanwaltschaft hatte dem ehemaligen Chef der Belgazprombank unter anderem die Annahme von Bestechungsgeldern zur Last gelegt. Babaryko selbst hatte jegliches Fehlverhalten verneint.
Zukunftskommission empfiehlt tiefgreifenden Umbau der Landwirtschaft
Die von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) eingesetzte Zukunftskommission rät zu einem tiefgreifenden Umbau der Landwirtschaft in Deutschland. Eine unveränderte Fortführung des heutigen Agrar- und Ernährungssystems scheide aus ökologischen und tierethischen wie auch aus ökonomischen Gründen aus, heißt es im Abschlussbericht der Kommission. Die Finanzierung des Umbaus sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe - unter anderem müssten die Preise für Agrarprodukte steigen.
Umweltministerin wirbt für gemeinsamen Aufbruch in neue Agrarpolitik
Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) sieht im Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft "die Chance für einen neuen gemeinsamen Aufbruch in der Agrarpolitik". Dass die derzeitige Landwirtschaft weder ökonomisch noch ökologisch tragfähig sei, "ist jetzt breiter Konsens unter allen Beteiligten", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Dienstag. "Es ist für alle besser, das Agrarsystem zu ändern, als es beizubehalten", fügte die Ministerin hinzu.
Verkehrssicherheitsrat: Tempolimit könnte Menschenleben retten
Die Union stößt mit ihrem Nein zu einem Tempolimit 130 auf Autobahnen auf Widerstand. "Ein Tempolimit auf Bundesautobahnen wäre eine geeignete und dazu auch kostengünstig und einfach umzusetzende Maßnahme, die Verkehrssicherheit zu erhöhen", sagte der Präsident des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR), Walter Eichendorf den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Dienstag. Auf diese Weise würden weniger Menschen getötet oder schwer verletzt.
Ex-Chef von Energiekonzern in Honduras wegen Mordes an Umweltaktivistin verurteilt
Fünf Jahre nach der Ermordung der Umweltaktivistin Berta Cáceres in Honduras ist der Ex-Chef eines Energiekonzerns als einer der Drahtzieher verurteilt worden. Das Gericht in der Hauptstadt Tegucigalpa sah es am Montag (Ortszeit) als erwiesen an, dass Roberto David Castillo "Mittäter in dem Mordfall" war. Cáceres hatte die Proteste von Ureinwohnern gegen den Bau eines Staudamms im Nordwesten von Honduras angeführt und für dessen Baustopp gesorgt.
Ifo-Institut: Zahl der Kurzarbeiter im Juni auf niedrigstem Stand seit Februar 2020
Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ist laut einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts im Juni kräftig gesunken. Im vergangenen Monat sei die Zahl von 2,3 auf 1,5 Millionen Menschen zurückgegangen, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut am Dienstag in München. Das ist demnach die niedrigste Zahl seit Februar 2020.
Formel 1: Großer Preis von Australien abgesagt
Der Große Preis von Australien findet auch in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht statt. Wie die Organisatoren am Dienstag mitteilten, musste das Rennen aufgrund der Einschränkungen und logistischen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Coronakrise abgesagt werden. Das traditionelle Auftaktrennen der Saison im Albert Park war zuvor bereits von März in den November verschoben worden.
Brasilien steht im Finale der Copa America
Der fünfmalige Fußball-Weltmeister Brasilien ist mit Superstar Neymar als erste Mannschaft ins Finale der Copa America eingezogen. Die Mannschaft von Nationaltrainer Tite gewann das Halbfinale gegen Peru nach einer starken ersten Hälfte mit 1:0 (1:0) und greift wie 2019 nach dem Titel. Für die Selecao wäre es der zehnte Triumph bei der Südamerika-Meisterschaft.
NHL: Montreal wehrt ersten Matchball gegen Meister Tampa ab
Die Montreal Canadiens haben den ersten Matchball im Kampf um den Stanley Cup gegen Titelverteidiger Tampa Bay Lightning abgewehrt. Die Kanadier gewannen das vierte Spiel der Finalserie der Eishockey-Profiliga NHL gegen den Meister mit 3:2 nach Verlängerung und verkürzten in der Best-of-seven-Serie auf 1:3.
Tropensturm "Elsa" nähert sich nach Zug durch die Karibik Florida
Nach seinem Zug durch die Karibik, wo er mindestens drei Menschen das Leben kostete, hat sich Tropensturm "Elsa" am Dienstag Florida genähert. Auch wenn die Behörden des US-Bundesstaates Hoffnung auf einen glimpflichen Verlauf machten, wurden vielerorts Vorsichtsmaßnahmen ergriffen. Sorge bereitete unter anderem die Einsturzstelle eines Hochhauses in Surfside, wo Rettungskräfte ein weiteres Opfer fanden. Damit stieg die Zahl der Toten dort auf 28, weitere 117 Menschen wurden noch immer vermisst.
Weitere Leiche unter Trümmern von eingestürztem Haus in Florida gefunden
Bei den Bergungsarbeiten in dem eingestürzten Wohnhaus in Florida ist ein weiteres Todesopfer entdeckt worden. Damit stieg die Zahl der Toten am Montag (Ortszeit) auf 28, wie die Behörden mitteilten. 117 weitere Menschen werden noch vermisst. Die Sucharbeiten waren am Montag wieder angelaufen, nachdem der noch stehende Teil des Hauses vor der Ankunft des Tropensturms "Elsa" abgerissen worden war.
Denk verteidigt Buchmann: "Wird noch ein wichtiger Mann für uns"
Teammanager Ralph Denk vom deutschen Top-Team Bora-hansgrohe hat Radprofi Emanuel Buchmann nach den durchwachsenen Leistungen in den Alpen verteidigt. "Wir sind froh, dass er hier ist. Er wird noch ein wichtiger Mann für uns werden, davon bin ich fest überzeugt", sagte Denk dem SID.
Busfahrer aus Polen bei Messerangriff in bayerischem Hof getötet
Bei einem Messerangriff im bayerischen Hof ist am Dienstagmorgen ein 63-jähriger Busfahrer aus Polen getötet worden. Ein 43-jähriger Tatverdächtiger aus Sachsen wurde kurz darauf festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Wegen psychischer Auffälligkeiten des Angreifers sei ein psychologisches Gutachten beauftragt worden. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl.
Polnischer Busfahrer bei Messerangriff im bayerischen Hof getötet
Bei einem Messerangriff im bayerischen Hof ist am Dienstagmorgen ein 63-jähriger Busfahrer aus Polen getötet worden. Ein 43-jähriger Tatverdächtiger aus Sachsen wurde kurz darauf festgenommen, wie die Polizei mitteilte. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht geklärt, die Staatsanwaltschaft nahm die Ermittlungen auf.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt wieder leicht auf 4,9
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist wieder leicht gesunken. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter am Dienstagmorgen mitteilte, lag die Inzidenz bei 4,9 Fällen pro 100.000 Einwohnern. Am Sonntag und Montag war der Wert mit 5,0 angegeben worden, am Samstag mit 4,9. Am Dienstag vergangener Woche ermittelte das RKI eine Inzidenz von 5,4.
14 Tote durch Schusswaffen in Chicago über Unabhängigkeits-Wochenende
In der von Gewalt geplagten US-Metropole Chicago sind am Feiertagswochenende 14 Menschen erschossen worden. Insgesamt seien 88 Menschen durch Schusswaffen rund um den Unabhängigkeitstag am 4. Juli verletzt worden, gaben die Behörden am Montag (Ortszeit) bekannt. Die drittgrößte Stadt der USA verzeichnete im vergangenen Jahr 774 Morde und damit das zweittödlichste Jahr in den letzten zwei Jahrzehnten. 2021 könnte diese traurige Bilanz noch übertroffen werden.
Äthiopien startet trotz Protests der Nachbarstaaten mit zweiter Phase von Staudamm-Flutung
Ungeachtet heftigen Protests der Nachbarstaaten hat Äthiopien nach Angaben Ägyptens und des Sudans mit der zweiten Phase der Flutung seines umstrittenen Nil-Staudamms begonnen. Die Regierung in Kairo kritisierte den Schritt am späten Montagabend als "eine Verletzung internationaler Gesetze und Normen", das sudanesische Außenministerium sprach am Dienstag von einer "unmittelbaren Bedrohung" durch den Staudamm. Die äthiopische Regierung bestätigte den Start der zweiten Flutungs-Phase zunächst nicht.
Äthiopien beginnt zweite Phase der Flutung seines umstrittenen Nil-Staudamms
Äthiopien hat die zweite Phase der Flutung seines umstrittenen Nil-Staudamms begonnen. Der Schritt sei "eine Verletzung internationaler Gesetze und Normen", erklärte Ägypten, einer der Nil-Anrainerstaaten, am Montag. Das Staudamm-Projekt der äthiopischen Regierung sorgt bei den flussabwärts liegenden Nachbarländern seit Jahren für Ärger.
Studie: Kommunen drohen in kommenden Jahren Haushaltskrisen
Den Kommunen in Deutschland drohen in den kommenden Jahren einer Studie zufolge neue Haushaltskrisen. Städte, Gemeinden und Kreise werden in den Jahren 2021 bis 2024 voraussichtlich Defizite im Gesamtumfang von 23 Milliarden Euro aufbauen, wie der am Dienstag in Gütersloh veröffentlichte Kommunale Finanzreport der Bertelsmann-Stiftung ergab. Die Haushaltslöcher drohen demnach wegen steigender Ausgaben und geringerer Steuereinnahmen.
Debatte über Umgang der CDU mit Maaßen hält an
Der Umgang mit dem umstrittenen früheren Verfassungsschutzpräsidenten und Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen beschäftigt die CDU weiter. Mehrere Parteikollegen forderten nach Äußerungen Maaßens über den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk Konsequenzen. Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban, distanzierte sich ausdrücklich von Maaßen: "Wie er die Pressefreiheit offen in Frage stellt, ist absolut inakzeptabel." Dagegen sieht der CDU-Kreisverband Hildburghausen in Thüringen keinen Anlass, Maaßens Bundestagskandidatur zu hinterfragen.
Führende CDU-Politiker verlangen Konsequenzen im Fall Maaßen
Im Umgang mit dem umstrittenen früheren Verfassungsschutzpräsidenten und CDU-Direktkandidaten Hans-Georg Maaßen haben führende CDU-Politiker Konsequenzen gefordert. Nach den jüngsten Äußerungen des Ex-Verfassungsschutzchefs verlangte der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der Union im Bundestag, Uwe Schummer, von den Thüringer Kreisverbänden, sich von Maaßens Kandidatur zu distanzieren. "Die Kandidatur von Herrn Maaßen schadet der Union", sagte Schummer den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben).