Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist
Mindestens fünf Tote bei Unfall von Amazon-Frachtflugzeug an Flughafen Miami
Starker Alcaraz in drei Sätzen ins Viertelfinale
AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt könnte rechtsextremistische Regierung ermöglichen
Boulevard
Miami: Amazon-Frachtflugzeug schießt über Landebahn hinaus und rammt Fahrzeuge
Ein Frachtflugzeug des Amazon-Konzerns ist bei der Landung in Miami am Sonntag über die Landebahn hinausgeschossen. Behördenangaben zufolge rammte die Frachtmaschine "mehrere Fahrzeuge" und geriet in Brand. Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich das Unglück am frühen Nachmittag (Ortszeit). Auf Videos war zu sehen, wie Rauch aus einer Boeing 767 aufstieg.
Boulevard
Hacker veröffentlichen sensible Dateien aus Berlin: Forderungen nach besserem Schutz
Hacker haben Berliner Landesbehörden angegriffen, erpresst und viele Dateien im Darknet veröffentlicht - nun werden Forderungen nach einem besseren Schutz der Bundeshauptstadt und der kritischen Infrastruktur laut. "Der Schutz Berlins ist immer auch eine Frage der Sicherheit unseres gesamten Landes", erklärte Berlins SPD-Chef Steffen Krach am Sonntag. Medienberichten zufolge waren in den veröffentlichten Dateien sensible Daten wie etwa Pläne für den Verteidigungsfall zu finden.
Letzte Nachrichten
Apothekerverband bittet um Geduld bei Ausstellung des digitalen Impfnachweises
Zum Start der Ausstellung von digitalen Corona-Impfausweisen in den Apotheken bittet Verbandschef Thomas Dittrich die Bürgerinnen und Bürger um etwas Geduld. "Die Apotheken müssen sich an diesen neuen Ablauf gewöhnen, die müssen diese Sachen umsetzen", sagte der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbands, Thomas Dittrich, am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Insofern ist es wirklich hilfreich, wenn nicht alle sofort heute oder morgen kommen, sondern über die Zeit verteilt."
Medien: Johnson will Aufhebung der letzten Corona-Restriktionen verschieben
Der britische Regierungschef Boris Johnson will Medienberichten zufolge die eigentlich für kommende Woche geplante Aufhebung der letzten Corona-Restriktionen verschieben. Grund dafür sei die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus im Königreich, berichteten am Montag die BBC und andere Medien. In Großbritannien steigt die Zahl der Neuinfektionen nach einem monatelangen Sinken inzwischen wieder an, zuletzt wurden täglich mehr als 7000 neue Ansteckungen registriert.
Startelf gegen Frankreich: Löw zieht Kimmich nach rechts - Havertz statt Sane
Bundestrainer Joachim Löw ordnet beim Kracher-Start in die EM gegen Weltmeister Frankreich alles dem Erfolg unter und "opfert" seinen Sechser Joshua Kimmich. Der Münchner wird gegen den Turnierfavoriten am Dienstag in München (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) rechts vor der Dreierkette erwartet.
26 Bullen verenden bei Stallbrand in Nordrhein-Westfalen
Bei einem Stallbrand sind in Nordrhein-Westfalen insgesamt 26 Mastbullen verendet. Das Gebäude in Vlotho brannte am Sonntag nahezu vollständig ab und stürzte teilweise ein, wie die Polizei Herford mitteilte. Die Feuerwehr konnte ein Überspringen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Grüne Macht- und Geldgier? Habeck weist Kritik zurück
Grünen-Ko-Parteichef Robert Habeck hat Vorwürfe zurückgewiesen, das Wahlprogramm seiner Partei sei sozial unverträglich. Die Forderung nach einem Spitzensteuersatz von 48 Prozent auf Jahreseinkommen von 250.000 Euro werde "kaum Menschen betreffen", sagte Habeck am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Das so eingenommene Geld solle zudem eingesetzt werden, "um die Menschen unten zu entlasten". "Die sehr guten Topverdiener müssen dann ein bisschen mehr berappen. Das alles im Maß und eben nicht unsozial, sondern genau umgekehrt", betonte der Ko-Vorsitzende. "Einige sehr Reiche zahlen ein bisschen mehr, damit die große Menge der Menschen ein bisschen weniger Steuern zahlen muss." Auf die Frage, ob angesichts der jüngsten Fehler von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock in Erwägung gezogen werde, ihm die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl im September zu übertragen, sagte er: "Das ist mit Verlaub totaler Kokolores." Es sei "zugegebenermaßen nicht gut" gewesen, was in den vergangenen zwei bis drei Wochen passiert sei. Baerbock habe aber die Fehler selbst eingeräumt und auf dem digitalen Parteitag am Wochenende "große Unterstützung" erfahren. Die Grünen haben Annalena Baerbock am Samstag offiziell zu ihrer Kanzlerkandidatin gekürt. Sie erhielt 98,5 Prozent der Stimmen. Die Partei verabschiedete am Sonntag ihr Wahlprogramm, mit dem trotz der deutlichen Umfrage-Delle die Regierungsübernahme gelingen soll. Das Programm mit dem Titel "Deutschland. Alles ist drin" setzt den Fokus auf einen sozial-ökologischen Umbau der Gesellschaft. (U.Stolizkaya--DTZ)
"Manipilation" - China verurteilt Kritik der G7-Staaten
Nach der Kritik an der Menschenrechtslage in Hongkong und in Xinjiang hat China den G7-Staaten "politische Manipulation" vorgeworfen. Die chinesische Botschaft in London beklagte am Montag "Lügen, Gerüchte und grundlose Vorwürfe" der Gruppe sieben führender Industrienationen. Die G7 habe sich mit ihrer Kritik "in Chinas innere Angelegenheiten" eingemischt. In ihrer am Sonntag im britischen Carbis Bay veröffentlichten Abschlusserklärung hatten die G7-Staats- und Regierungschefs die chinesischen "Menschenrechtsverletzungen" in Hongkong und Xinjiang angeprangert. "Wir werden unsere Werte vorantreiben, indem wir China aufrufen, Menschenrechte und grundlegende Freiheiten zu respektieren", hieß es. Die Gipfelteilnehmer bezogen sich ausdrücklich auf die nordwestchinesische Provinz Xinjiang, in der nach Erkenntnissen von Menschenrechtlern Angehörige der muslimischen Minderheit der Uiguren massiv von den Behörden verfolgt werden, sowie auf Hongkong. Die Autonomie der Finanzmetropole, wie sie in der Chinesisch-Britischen Erklärung zur Übergabe Hongkongs an die Volksrepublik 1997 festgelegt worden sei, müsse gewahrt werden, forderten die G7-Chefs. Auch weitere Beschlüsse hatten Bezug zur Volksrepublik. So beschlossen die G7-Staaten mehr Infrastrukturhilfen für Entwicklungsländer, um dem wachsenden Einfluss Chinas weltweit etwas entgegenzusetzen. Die Hilfen sollen als Antwort auf Chinas "Neue Seidenstraße" auch verhindern, dass Länder durch hohe Schulden in eine Abhängigkeit von der Volksrepublik rutschen. Zudem forderten die G7-Staaten eine vertiefte Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Ursprung der Corona-Pandemie. (I.Beryonev--DTZ)
Komplizen von Carlos Ghosn gestehen vor Gericht Mithilfe bei Flucht
Zwei Komplizen von Carlos Ghosn haben vor Gericht ihre Mittäterschaft an der spektakulären Flucht des Automanagers aus Japan eingestanden. Die beiden US-Bürger, Vater und Sohn, sagten am Montag vor dem Bezirksgericht in Tokio, sie bestritten die ihnen zur Last gelegten Vorwürfe nicht. Sie äußerten sich, nachdem ihnen die Anklage verlesen worden war.
Spahn sieht Zeitpunkt zum Ausstieg aus der Maskenpflicht gekommen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält die derzeitige Corona-Infektionslage für den richtigen Moment, um ein Ende der Maskenpflicht einzuleiten. Diese könne in einem ersten Schritt "draußen grundsätzlich entfallen", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Montag. Ähnlich äußerte sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Vize-Regierungssprecherin Martina Fietz warnte vor zu schnellen Lockerungen.
Ginter: Teamgeist "ganz entscheidend"
Für Rio-Weltmeister Matthias Ginter ist der Zusammenhalt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Schlüssel zum EM-Erfolg. "Das Allerwichtigste ist, eine eingeschworene Mannschaft zu sein. Und zwar auf wie abseits des Platzes. Mit der Ausnahme 2018 hat uns das immer ausgezeichnet. Dieser Teamgeist wird auch diesmal wieder ganz entscheidend sein", sagte Ginter dem kicker.
Umfrage: Mittelstand will nach Pandemie wieder deutlich mehr Personal einstellen
Der Mittelstand will einer Umfrage zufolge nach dem Ende der Pandemie wieder mehr Mitarbeiter einstellen als vor der Krise. Wie das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken berichtete, plant ein Viertel der mittelständischen Unternehmen in Deutschland mit mehr Beschäftigten. Im Herbst 2020 waren es noch zehn Prozentpunkte weniger.
Eriksen: "Ich werde nicht aufgeben"
Dänemarks Christian Eriksen hat sich erstmals nach seinem dramatischen Kollaps zu Wort gemeldet. "Danke an alle, ich werde nicht aufgeben", ließ der 29-Jährige aus dem Krankenhaus über seinen Manager gegenüber der Gazzetta dello Sport ausrichten: "Ich fühle mich jetzt besser – aber ich möchte verstehen, was passiert ist."
Werner plant nächsten Titel-Coup: "Sonst brauchen wir nicht anzutreten"
Champions-League-Sieger Timo Werner (25) plant mit der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gleich den nächsten Titel-Coup. "Wir wollen gewinnen, sonst brauchen wir nicht anzutreten", sagte der Stürmer vom FC Chelsea vor dem Auftaktspiel gegen Frankreich (Dienstag, 21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV) bei MagentaTV über die Turnierambitionen der DFB-Elf. Durch den Triumph in der Königsklasse mit Chelsea hat Werner vor der EM noch einmal ordentlich Selbstvertrauen getankt.
Start der Copa America: Neymar-Show und Corona-Sorgen bei Messi
Dank Superstar Neymar hat Brasilien beim 3:0 (1:0) gegen Venezuela einen optimalen Start in die heimische Copa America hingelegt. Beim Duell der Selecao, die sich als einziges Team gegen eine Austragung der Südamerika-Meisterschaft im Pandemie-Epizentrum am Zuckerhut ausgesprochen hatte, gegen die Vinotintos war der Stürmer von Paris St. Germain an allen drei Treffern beteiligt. Bei Venezuela waren gleich acht Spieler unmittelbar vor Turnierstart positiv auf COVID-19 getestet worden.
Pistorius: Onlinedienste sollen wahre Identität ihrer Nutzer speichern
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) will Onlinedienste dazu verpflichten, die wahre Identität ihrer Nutzer zu speichern. So könnten Hass, Hetze und Gewaltaufrufe im Internet besser verfolgt werden, sagte Pistorius der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Montagsausgabe). "Wir brauchen eine Identifizierungspflicht", sagte er vor der am Mittwoch beginnenden Innenministerkonferenz (IMK).
Ex-Coach de Boer über Eriksen: "Musste den Raum verlassen"
Bondscoach Frank de Boer hat das Drama um seinen Ex-Spieler Christian Eriksen hart getroffen. "Es war sehr schwierig, die Bilder zu sehen. Ich musste den Raum verlassen. Ich habe fünf Jahre mit Christian gearbeitet. Der ganze Abend war für mich eine Achterbahnfahrt", sagte der niederländische Nationaltrainer nach dem 3:2 (0:0) gegen die Ukraine zum EM-Auftakt.
Djokovic schenkt jungem Fan seinen Schläger: "Er hat mich gecoacht"
Nach dem Triumph bei den French Open hat Novak Djokovic seinen Tennisschläger einem jungen Fan in Roland Garros auf der Tribüne geschenkt - aus Dankbarkeit für dessen Hilfe. "Er war während des ganzen Matches in meinem Ohr", sagte der Serbe: "Er hat mich buchstäblich gecoacht. Er hat mir Tipps gegeben."
Foda befiehlt Alaba im Scherz: "Jetzt kannst du nicht so lange duschen"
Nach dem historischen Premierensieg bei einer Fußball-EM musste sich Österreichs Superstar David Alaba sputen. "Jetzt kannst du nicht so lange duschen", ordnete der deutsche Teamchef Franco Foda nach dem 3:1 (1:1) gegen Neuling Nordmazedonien mit einem Augenzwinkern an. Denn aufgrund der vielen Fragen in der Pressekonferenz nach Schlusspfiff an Alaba und Foda geriet die ÖFB-Elf etwas in Stress.
Hummels und Koch werben für Blutspenden
Die Fußball-Nationalspieler Mats Hummels und Robin Koch werben zusammen mit zahlreichen anderen Sportlern, Vereinen und Organisationen für Blutspenden. Mit der bundesweiten Kampagne "#missingtype - erst wenn’s fehlt, fällt’s auf" machen die Sport-Promis mit dem Deutschen Roten Kreuz und dem Bayerischen Roten Kreuz zum Weltblutspendetag am 14. Juni auf die dringende Notwendigkeit von Blutspenden aufmerksam.
US-Richterin schmettert Klage von Krankenhauspersonal gegen Arbeitgeber ab
Eine US-Richterin hat eine Klage von mehr als hundert Angestellten eines der größten Krankenhäuser des Bundesstaates Texas gegen eine faktische Impfpflicht an ihrem Arbeitsplatz abgeschmettert. "Eine Covid-19-Impfung ist keine illegale Handlung und wird nicht strafrechtlich geahndet", erklärte Bundesrichterin Lynn Hughes am Samstag (Ortszeit).
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 16,6
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter gesunken und liegt nun bei 16,6 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 549 Neuinfektionen sowie zehn Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Gemäßigt islamistische Partei beansprucht Sieg bei Parlamentswahl in Algerien
Nach der Parlamentswahl in Algerien liegt die gemäßigt islamistische MSP nach eigenen Angaben in Führung. Sie habe in den meisten Bezirken gewonnen, erklärte die oppositionelle Bewegung der Gesellschaft für den Frieden (MSP) am Sonntag. Die Wahl am Samstag war die erste in dem nordafrikanischen Land seit dem erzwungenen Rückzug des langjährigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika vor gut zwei Jahren.
Friedensforschungsinstitut Sipri: Abbau der Atomwaffen-Arsenale gerät ins Stocken
Trotz eines kontinuierlichen Abbaus der Atomwaffen-Arsenale seit dem Kalten Krieg ist der Trend im Jahr 2020 ins Stocken geraten. Zwar sank die Zahl der Atomsprengköpfe weltweit von 13.400 auf 13.080 innerhalb eines Jahres, jedoch wurden mehr der Waffen in Einsatzbereitschaft versetzt, wie das schwedische Friedensforschungsinstitut in Stockholm (Sipri) am Montag mitteilte. Die Zahl der einsatzbereiten nuklearen Sprengköpfe stieg demnach von 3720 im vergangenen Jahr auf 3825.
Neue Regierung in Israel nimmt Arbeit auf
Nach dem Machtwechsel in Israel hat die neue Regierung ihre Arbeit aufgenommen. Ministerpräsident Naftali Bennett erhielt am Montag eine Unterweisung durch den Nationalen Sicherheitsberater Meir Ben-Schabbat, bevor er mit seinem Kabinett aus 26 Ministern vom scheidenden Präsidenten Reuven Rivlin empfangen wurde. Der neue Außenminister Jair Lapid kündigte an, das Verhältnis zu Europa und zu den US-Demokraten verbessern zu wollen.
Hardliner Bennett löst Israels langjährigen Regierungschef Netanjahu ab
Erstmals seit 2009 gibt es in Israel eine Regierung ohne den langjährigen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Die Knesset bestimmte am Sonntagabend mit hauchdünner Mehrheit den rechten Hardliner Naftali Bennett zum Nachfolger Netanjahus. Unmittelbar nach dem Votum gratulierten unter anderem US-Präsident Joe Biden und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Bennett zu seinem neuen Amt, das dieser nach zwei Jahren an seinen Bündnispartner Jair Lapid von der liberalen Partei Jesch Atid abgeben soll.
Spahn spricht sich für stufenweises Ende der Maskenpflicht aus
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein Ende der Maskenpflicht ausgesprochen. "Bei den fallenden Inzidenzen sollten wir gestuft vorgehen: in einem ersten Schritt kann die Maskenpflicht draußen grundsätzlich entfallen", sagte Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "In Regionen mit sehr niedriger Inzidenz und einer hohen Impfquote nach und nach auch drinnen."
Polizei in Nicaragua nimmt fünf weitere Oppositionspolitiker fest
Wenige Monate vor der Präsidentschaftswahl in Nicaragua ist die Polizei erneut gegen Oppositionspolitiker vorgegangen. Die Parteichefin der Unamos, Suyen Barahona Cuan, ihr Vize Hugo Torres und die Politikerinnen Dora María Téllez und Ana Margarita Vigil Guardián wurden festgenommen, wie die Polizei am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Stunden später meldeten die Behörden die Festnahme des ehemaligen Vize-Außenministers Víctor Hugo Tinoco. Die USA kritisierten das Vorgehen scharf.
Phoenix im Halbfinale - Nets verlieren Spiel vier und verletzten Irving
Die Phoenix Suns stehen das erste Mal seit elf Jahren wieder im Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA. Das Team um die Superstars Chris Paul und Devin Booker nutzte gleich den ersten Matchball und gewann das vierte Spiel der Best-of-seven-Serie gegen die Denver Nuggets mit 125:118.
Berlinale-Preise unter freiem Himmel auf Museumsinsel verliehen
Auf der Berliner Museumsinsel sind am Sonntag die Preise der diesjährigen 71. Berlinale verliehen worden. Der Goldene Bär ging an den Film "Bad Luck Banging or Loony Porn" des rumänischen Filmemachers Radu Jude. Mit Silbernen Bären zeichnete die Jury "Guzen to sozo" der japanischen Regisseurin Ryusuke Hamaguchi und die Langzeitdokumentation "Herr Bachmann und seine Klasse" von Maria Speth aus.
Stoltenberg mahnt Nato-Staaten zu entschiedenerem Auftreten gegenüber China
Vor dem Nato-Gipfel in Brüssel hat der Generalsekretär des Verteidigungsbündnisses, Jens Stoltenberg, die Mitgliedsländer zu einem entschiedeneren Auftreten gegenüber China aufgerufen. In einem Interview mit dem kanadischen Sender CBC sagte Stoltenberg am Sonntag, China habe den zweithöchsten Verteidigungsetat und die größte Marine der Welt und investiere massiv in neue militärische Ausrüstung, "was unsere Sicherheit betrifft".
Erfolgreiches Oranje-Comeback auf großer Fußball-Bühne auch dank Weghorst
Oranje hat bei der EM auch dank Bundesliga-Star Wout Weghorst ein erfolgreiches Comeback auf der großen Fußball-Bühne gefeiert. Die Niederlande kämpften sich nach ihrer siebenjährigen Zaungast-Rolle bei WM- und EM-Turnieren gegen die Ukraine zu einem 3:2 (0:0) - und bestätigten damit auch ihren Platz im Kreis der Titelkandidaten.
Biden nach G7-Gipfel und Besuch der Queen in Brüssel eingetroffen
Nach dem G7-Gipfel und seinem Besuch bei der britischen Königin Elizabeth II. ist US-Präsident Biden in Brüssel eingetroffen. Die Präsidentenmaschine Air Force One landete am Sonntag um kurz vor 21.00 Uhr auf dem Militärflughafen Melsbroek. Nach einer kurzen Begrüßung durch den belgischen Regierungschef Alexander De Croo wurde Biden zur US-Botschaft in Brüssel gefahren, wo er während seines Besuchs wohnt.
Prozess gegen Myanmars entmachtete De-facto-Regierungschefin Suu Kyi beginnt
In Myanmar beginnt am Montag ein erster Prozess gegen die von der Militärjunta entmachtete De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi. In der Hauptstadt Naypyidaw muss sich die 75-Jährige wegen angeblicher Verstöße gegen die Corona-Auflagen und den Besitz von Funkgeräten ohne die erforderliche Genehmigung verantworten. Am Dienstag startet dann ein weiterer Prozess gegen Suu Kyi. In diesem Verfahren ist sie zusammen mit dem entmachteten Präsidenten Win Myint wegen Aufforderung zum öffentlichen Aufruhr angeklagt.