Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Zehn Tage nach Sturzflut in Nepal weckt Bergung von zwei Überlebenden neue Hoffnung
"Einer der prägenden Charakterdarsteller": Michael Mendl gestorben
Füllkrug trifft: Werder ringt Leipzig nieder
Elversberg setzt Traumstart fort - Wagner sieht Gelb-Rot
Politik
US-Militär: Drei iranische Öltanker der iranischen Revolutionsgarden zerstört
Die US-Armee hat nach eigenen Angaben am Samstag drei iranische Öltanker mit Verbindungen zu den iranischen Revolutionsgarden zerstört. Wie das US-Zentralkommando Centcom im Onlinedienst X mitteilte, schossen die Revolutionsgarden (IRGC) Raketen auf zwei Schiffe der US-Marine ab, die in internationalen Gewässern auf Patrouille gewesen seien. Daraufhin hätten die USA einen iranischen Tanker im Golf von Oman "vollständig" zerstört, zwei weitere Schiffe seien nahe der Insel Charg und nahe Jask "dauerhaft außer Gefecht gesetzt" worden.
Sport
Entscheidendes Eigentor: BVB siegt nach Comeback
Das Spiel gedreht, Moral bewiesen - Borussia Dortmund ist bereit für den Auftakt der Champions League. Der zwischenzeitlich bedenklich wackelnde Vizemeister gewann am 2. Spieltag der Fußball-Bundesliga nach einem Zwei-Tore-Rückstand 3:2 (0:1) bei der TSG Hoffenheim und hat die maximalen sechs Punkte auf dem Konto. Am Dienstag trifft der BVB beim Start in die Königsklasse auf die Spanier vom FC Villarreal.
Letzte Nachrichten
Amazon lockert nach Bericht über Zunahme von Unfällen Arbeitsbedingungen
Nach einem Bericht über eine Zunahme von Arbeitsunfällen aufgrund des hohen Drucks bei Amazon lockert der Onlineriese seine Arbeitsbedingungen in den USA. Die Mitarbeiter bekämen mehr Zeit für Pausen, teilte das Unternehmen mit Sitz in Seattle am Dienstag (Ortszeit) mit. "Arbeiter an Amazon-Standorten werden häufiger und schwerer verletzt als in den Lagerhäusern anderer Unternehmen", heißt es in einem zuvor veröffentlichten Bericht einer Koalition von Gewerkschaften.
West Virginia verlost Pick-ups und Jagdgewehre an Corona-Geimpfte
Ein Pick-up-Wagen, eine Jagderlaubnis oder ein Gewehr - das sind Preise, die bei einer Lotterie in West Virginia an Menschen verlost werden, die sich gegen Corona haben impfen lassen. Mit der Verlosung soll die Impfkampagne in dem ländlichen US-Bundesstaat wieder in Gang gebracht werden. Mitmachen können Einwohner von West Virginia, die mindestens eine Corona-Impfspritze erhalten haben, wie Gouverneur Jim Justice am Dienstag (Ortszeit) mitteilte.
Naturschützer zählen mehr Vögel in deutschen Gärten
Naturschützer haben im Mai in deutschen Gärten mehr Vögel gezählt. Insgesamt mehr als 3,1 Millionen Tiere wurden bei einer vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) organisierten Zählaktion gesichtet, wie die Organisation am Mittwoch mitteilte. Pro Garten wurden im Schnitt 33 Vögel von 11,4 unterschiedlichen Arten entdeckt. Das waren deutlich mehr als bei der vergangenen Zählaktion. Im Jahr 2020 war mit durchschnittlich 30 Vögeln pro Garten der bisher niedrigste Wert ermittelt worden.
Regierung beschließt Pflegereform mit Pflicht zu Zahlung von Tariflöhnen
Pflegekräfte sollen künftig besser bezahlt und Pflegebedürftige zumindest etwas entlastet werden. Dies sieht die nach langem Ringen in der Koalition ausgehandelte Pflegereform vor, die am Mittwoch vom Kabinett beschlossen wurde. Sozialverbände und Opposition kritisierten die Neuregelung als unzureichend, auch gab es Zweifel an der Finanzierung und daran, ob die Entlastungen überhaupt bei den Pflegebedürftigen ankommen.
Bundeskabinett beschließt Pflegereform
Die nach langem Ringen in der Koalition ausgehandelte Pflegereform ist am Mittwoch vom Kabinett beschlossen worden. Kernpunkte sind Schritte zu einer besseren Entlohnung von Pflegekräften sowie eine begrenzte Entlastung von Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen. Finanziert werden soll dies vor allem durch einen höheren Pflegebeitrag für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte ab 2022 sowie einen zusätzlichen Bundeszuschuss von einer Milliarde Euro.
China begründet Überflug umstrittener Seegebiete mit "Routine-Übung"
China hat nach eigenen Angaben 16 Militärflugzeuge im Rahmen einer Routine-Übung über umstrittene Seegebiete im Südchinesischen Meer fliegen lassen. "Gemäß des relevanten Völkerrechts genießen chinesische Militärflugzeuge freie Überflugrechte in dem relevanten Luftraum", erklärte ein Sprecher der chinesischen Botschaft in Kuala Lumpur am Mittwoch. Die Flugübung habe sich nicht gegen ein anderes Land gerichtet. Malaysia hatte Peking zuvor einen Angriff auf seine Souveränität vorgeworfen.
Bundesverfassungsgericht lehnt weitere Eilanträge gegen Bundesnotbremse ab
Das Bundesverfassungsgericht hat acht Eilanträge gegen die Bundesnotbremse abgelehnt und 51 Verfassungsbeschwerden nicht zu Entscheidung angenommen, die sich gegen einzelne oder alle Regelungen richteten. Damit sei aber nicht entschieden, ob die Vorschriften mit dem Grundgesetz vereinbar seien, teilte das Gericht am Mittwoch in Karlsruhe mit. So würden beispielsweise die Ausgangsbeschränkungen, aber auch weitere Regelungen noch in der Hauptsache geprüft.
Experten sehen in Landwirtschaft großes Potenzial zur Emissionssenkung
Experten sehen in der Landwirtschaft ein großes Potenzial zur Minderung des Treibhausgas-Ausstoßes. Wissenschaftler der Berliner Humboldt-Universität verweisen vor allem auf Möglichkeiten zur Vermeidung von Stickstoffüberschüssen bei der Düngung und zur Verringerung von Methan-Emissionen bei der Tierhaltung. Zudem könne die Wiedervernässung von Mooren zum Klimaschutz beitragen.
Iranisches Marineschiff sinkt nach Brand in Golf von Oman
Ein Versorgungsschiff der iranischen Marine ist im Golf von Oman gesunken. Auf dem Tanker "Charg" sei am Dienstag ein Feuer ausgebrochen, teilte das Militär am Mittwoch mit. Die Besatzung sei in Sicherheit.
Behörden in Australien verlängern Corona-Lockdown für Melbourne um eine Woche
Der Corona-Lockdown im australischen Melbourne ist um eine Woche verlängert worden. "Wir müssen diese Sache eindämmen, sonst werden Menschen sterben", sagte der kommissarische Regierungschef des Bundesstaates Victoria, James Merlino, am Mittwoch. Die in Melbourne nachgewiesene, erstmals in Indien entdeckte Coronavirus-Mutante Kappa sei "schneller und ansteckender, als wir es je zuvor gesehen haben".
Französische Waffenexporte im Jahr 2020 um knapp 41 Prozent zurückgegangen
In Frankreich sind die Rüstungsexporte im vergangenen Jahr um knapp 41 Prozent zurückgegangen. Der Auftragseingang habe im gesamten Jahr 2020 bei 4,9 Milliarden Euro gelegen, heißt es im am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht des Verteidigungsministeriums. Im Vorjahr hatte Frankreich Rüstungsgüter im Wert von 8,3 Milliarden Euro ausgeführt. Die wichtigsten Empfängerstaaten waren im vergangenen Jahr Saudi-Arabien, die USA und Marokko.
Bundesweite Corona-Notbremse lässt Einzelhandelsumsatz im April sinken
Nach dem deutlichen Umsatzplus im März sind die Verkaufszahlen im deutschen Einzelhandel im April wieder gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte, setzten die Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen 5,5 Prozent weniger um als im Vormonat. Ursächlich dafür dürfte nach Angaben des Bundesamtes die im April eingeführte bundesweite Corona-Notbremse sein.
NBA: Lakers vor dem Aus - Schröder ohne Punkte
Die Los Angeles Lakers um den punktlosen Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder stehen in den Play-offs der NBA vor dem Aus. Der Titelverteidiger verlor am Dienstag das fünfte Achtelfinale gegen die Phoenix Suns deutlich 85:115. Damit liegen die Lakers in der Best-of-seven-Serie nun 2:3 zurück, die Suns benötigen nur noch einen Sieg für das Viertelfinale.
Ex-Siemens-Chef Kaeser wirbt für Baerbock als Kanzlerin
Der ehemalige Siemens-Chef Joe Kaeser wirbt vehement für die grüne Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. "Was ihre Auffassungsgabe und ihr Interesse betrifft, erinnert sie mich sehr an unsere heutige Bundeskanzlerin", sagte Kaeser der "Süddeutschen Zeitung" vom Mittwoch. Baerbock habe unter den Kanzlerkandidaten "sicherlich die größte Glaubwürdigkeit für eine nachhaltige und langfristige Erneuerung".
Spahn nennt Pflegereform "sauber ausfinanziert für die nächsten Jahre"
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Kritik an der Finanzierung der am Mittwoch im Bundeskabinett zur Beratung stehenden Pflegereform zurückgewiesen. "Wir haben diese Reform dieses Pflegepakets sauber ausfinanziert für die nächsten Jahre", sagte Spahn am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". Dabei fließe erstmals auch Steuergeld mit in die Finanzierung. Gleichzeitig führe die Reform dazu, dass die Pflegekräfte besser bezahlt werden können. Gerde im Osten Deutschland werde dies einen Unterschied machen, sagte der Minister.
"Mutig": Auch Djokovic unterstützt Osaka
Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat Verständnis für Naomi Osakas Rückzug von den French Open geäußert und die japanische Tennisspielerin als "mutig" bezeichnet. "Ich unterstütze sie. Es war sehr mutig von ihr, das zu tun. Dass sie eine so schwere Zeit durchlebt und psychisch leidet, tut mir sehr leid", sagte Djokovic am Dienstag.
"Ein Rätsel": Schweinsteiger kritisiert Löw und Hoeneß wegen Boateng
Rio-Weltmeister Bastian Schweinsteiger hat Bundestrainer Joachim Löw dafür kritisiert, bei der Rückholaktion nicht auch Jerome Boateng für die EM nominiert zu haben. Ihm persönlich sei diese Entscheidung "ein Rätsel", da Boateng "der beste" Innenverteidiger der abgelaufenen Saison gewesen sei, sagte Schweinsteiger im Interview mit der Sport Bild: "Er ist auch besser als alle Verteidiger, die nun im EM-Aufgebot Deutschlands stehen."
Nach zweiwöchigem Brand droht Containerschiff vor Sri Lanka zu sinken
Fast zwei Wochen lang hat die "X-Press Pearl" gebrannt und Sri Lankas Strände mit tonnenweise Plastikteilchen verschmutzt - nun droht das Containerschiff vor der Hauptstadt Colombo zu sinken und eine noch größere Umweltkatastrophe zu verursachen. Wie die Marine mitteilte, stellte eine niederländische Spezialfirma am Mittwoch ihre Bemühungen ein, das Schiff von der Küste fortzuschleppen. Das Heck sei überflutet, die "X-Press Pearl" drohe unterzugehen.
Brasilien bestätigt Copa America und benennt Spielorte
Brasiliens Regierung hat endgültig die Austragung der Copa America im Land bestätigt. Zudem wurden für die in knapp zwei Wochen beginnende Südamerika-Meisterschaft (13. Juni bis 11. Juli) vier Spielorte festgelegt. Über den genauen Turnierablauf muss der kontinentale Fußballverband CONMEBOL nach den Absagen der vorgesehenen Co-Gastgeber Argentinien und Kolumbien noch entscheiden.
"Raus mit den Emotionen": Söderholm freut sich auf Viertelfinale gegen die Schweiz
Nach dem Einzug ins Viertelfinale bei der Eishockey-WM in Riga freut sich Bundestrainer Toni Söderholm auf das Duell mit dem Erzrivalen Schweiz. "Rivalitäten sind mit die besten Sachen im Sport", sagte der Finne nach dem hartumkämpften 2:1 im letzten Vorrundenspiel gegen Gastgeber Lettland, "ich hatte als Spieler selber das Glück, einige große Derbys zu erleben, ob in Finnland, in der Schweiz oder in Schweden."
Rittner blickt sorgenvoll auf Tennis-Nachwuchs
Barbara Rittner blickt sorgenvoll auf den Nachwuchs im deutschen Damentennis. "Es gibt im deutschen Tennis aktuell keine 14- oder 15-Jährige, bei der ich sofort sage: Wartet mal noch zwei Jahre, die wird die Überfliegerin", sagte die Frauen-Chefin im Deutschen Tennis Bund (DTB) dem Nachrichtenportal t-online.
Löw bedauert Kinderlosigkeit
Joachim Löw bedauert es, keine Kinder zu haben. "Natürlich gibt es Momente, in denen ich eigene Kinder sehr vermisse", sagte der Bundestrainer der Zeit: "Ich bin ja in einer Großfamilie aufgewachsen, habe vier Brüder. Meine Mutter hat acht Geschwister. Ich habe zig Cousins und Cousinen. Und alle sind kinderreich. Bei uns war das Haus immer voll."
Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht an auf 36,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist leicht gestiegen - auf 36,8 Fälle pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden 4917 Neuinfektionen und 179 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus innerhalb eines Tages registriert. Am vergangenen Mittwoch waren 2626 Neuinfektionen und 270 Todesfälle gezählt worden.
Florida schließt Transgender-Schülerinnen vom Mädchen-Schulsport aus
Der US-Bundesstaat Florida schließt Transgender-Schülerinnen vom Mädchen-Schulsport aus. Der republikanische Gouverneur Ron DeSantis unterzeichnete am Dienstag in einer christlichen Schule in Jacksonville ein Gesetz, wonach sich Transgender-Frauen und -Mädchen künftig mit Jungen im Sport an öffentlichen Schulen messen müssen. "Wir glauben, dass es sehr wichtig ist, dass die Integrität der Wettbewerbe bewahrt wird", sagte DeSantis. "Wir halten uns an die Biologie und nicht an die Ideologie, wenn wir Sport machen."
Ostdeutsche Regierungschefs fordern Verbesserung von Lebensverhältnissen
Vor der Ministerpräsidentenkonferenz Ost haben mehrere Regierungschefs eine Verbesserung der Lage in Ostdeutschland gefordert. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) sagte den zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Mittwoch, die neuen Länder sollten bei der Verteilung von Bundesbehörden und -institutionen so lange bevorzugt werden, bis der deutsche Durchschnitt erreicht sei. Auch Sachsen-Anhalts Regierungschef Reiner Haseloff (CDU) mahnte in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe eine bessere Ost-West-Angleichung an.
Biden erinnert als erster US-Präsident an Massaker von Tulsa vor 100 Jahren
Als erster US-Präsident hat Joe Biden auf einer emotionalen Gedenkfeier an die Opfer des rassistisch motivierten Massakers in Tulsa vor 100 Jahren erinnert. Die USA müssten aus einem der schlimmsten Fälle rassistischer Gewalt in der Geschichte des Landes lernen, mahnte er am Dienstag in der Stadt im US-Bundesstaat Oklahoma. "Das war kein Aufruhr, das war ein Massaker."
Biden erinnert an Opfer des Massakers von Tulsa vor 100 Jahren
US-Präsident Joe Biden hat an die Opfer des rassistisch motivierten Massakers in Tulsa vor 100 Jahren erinnert. "Das war kein Aufruhr, das war ein Massaker", sagte Biden auf einer Gedenkfeier in der Stadt im US-Bundesstaat Oklahoma am Dienstag. Anlässlich der Veranstaltung verurteilte er, dass 100 Jahre danach das Wahlrecht von Schwarzen in den USA "angegriffen" werde.
Schwesig fordert neue bundesweite Obergrenze für Corona-Risikogebiete
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich wegen des geplanten Auslaufens der Bundesnotbremse für eine neue bundesweite Corona-Obergrenze ausgesprochen. "Wenn diese Bundesnotbremse ausläuft, ist es erforderlich, dass Bund und Länder sich auf eine Obergrenze für Risikogebiete einigen", sagte Schwesig den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Mittwochsausgaben).
Gemischtes Echo auf EU-Einigung zur Offenlegung der Steuern von Großunternehmen
Nach jahrelangem Ringen haben sich die Unterhändler von EU-Staaten und Europaparlament auf ein besseres Vorgehen gegen Steuervermeidung durch grenzüberschreitend tätige Großunternehmen verständigt. Sie vereinbarten am Dienstagabend, dass Firmen mit mehr als 750 Millionen Euro Umsatz künftig für jedes EU-Land sowie mehrere Steueroasen ihre Gewinne und Steuerzahlungen veröffentlichen müssen. Vertreter beider Seiten lobten einen wichtigen Schritt hin zu mehr Steuergerechtigkeit. Aber es gab auch Kritik und Warnungen vor überzogenen Erwartungen.
Studie: Mehrheit der Deutschen unvorsichtig beim Passwortschutz
Immer mehr Accounts mit den immer gleichen Passwörtern: Menschen in Deutschland sind laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts Bilendi im Auftrag von Web.de zu leichtsinnig beim Umgang mit ihren Passwörtern. 61 Prozent der Befragten verwenden ein und dasselbe Passwort für mehrere (55 Prozent) oder sogar alle (sechs Prozent) Online-Dienste. Inzwischen ist ein Drittel der Menschen in Deutschland bei bis zu 20 Online-Diensten mit Benutzername und Passwort registriert.
US-Regierung suspendiert Ölförder-Aktivitäten in Naturschutzgebiet in Alaska
Die Regierung von US-Präsident Joe Biden hat alle Aktivitäten zur umstrittenen Erdölforderung in einem Naturschutzgebiet in Alaska suspendiert. Das Innenministerium in Washington teilte am Dienstag mit, die Gültigkeit der entsprechenden Lizenzen sei eingefroren worden. Die Halter der Lizenzen würden über diese Maßnahme informiert. Die Regierung machte damit unter dem früheren Präsidenten Donald Trump getroffene Entscheidungen rückgängig.
Marokkos König will einvernehmliche Lösung für minderjährige Flüchtlinge
Nach dem Ansturm von Flüchtlingen auf die spanische Exklave Ceuta hat der marokkanische König Mohammed VI. die Bereitschaft zu einer einvernehmlichen Lösung mit der EU signalisiert. Der König wolle, dass die Lage von minderjährigen Marokkanern, die illegal in die EU gelangt seien, "definitiv geregelt" werde, erklärten am Dienstag das Innen- und Außenministerium in Rabat. Das Königreich sei bereit, mit europäischen Staaten und der EU in dieser Angelegenheit zu kooperieren.