Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Schwaches Börsendebüt von Online-Händler Shein in Hongkong
Gebeine Ottos des Großen werden in Magdeburger Dom feierlich beigesetzt
Deutsche-Post-Konzern wird in DHL umbenannt
Apple-Chef Tim Cook übergibt an seinen Nachfolger John Ternus
Umwelt
Steinmeier trifft deutschsprachige Staatsoberhäupter in Österreich
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird ab Dienstag zu einem zweitägigen Besuch in Österreich erwartet. Dort nimmt er gemeinsam mit Amtskollegen aus Belgien, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz an einem Treffen der deutschsprachigen Staatsoberhäupter teil. Gastgeber ist der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Politik
EU-Verteidigungsminister beraten über Unterstützung der Ukraine und Weltraumstrategie
Die Verteidigungsministerinnen und Verteidigungsminister der EU beraten am Dienstag im irischen Wicklow über die weitere Unterstützung der Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland (09.30 Uhr MESZ). Dabei wird es unter anderem um die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie gehen. Auch die Zukunft der EU-Mission Eumam zur Ausbildung ukrainischer Soldaten soll besprochen werden.
Letzte Nachrichten
Dritte Aktion der Nationalspieler für Menschenrechte: "Wir für 30"
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft wiederholt ihre Botschaft für Menschenrechte. Vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordmazedonien am Mittwoch in Duisburg versammelten sich die Spieler hinter einem Transparent mit der schwarz-rot-goldenen Aufschrift "Wir für 30" - ein neuerlicher Hinweis auf die 30 Artikel der Menschenrechtserklärung der Vereinten Nationen. Präsident Fritz Keller vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) applaudierte auf der Tribüne.
Handball-CL: Kiel nimmt Kurs aufs Viertelfinale
Titelverteidiger THW Kiel ist dem Viertelfinale der Handball-Champions-League ein großes Stück näher gekommen. Der deutsche Meister siegte souverän 33:28 (21:13) beim ungarischen Topteam MOL Pick Szeged und verschaffte sich eine ideale Ausgangsposition für das Achtelfinal-Rückspiel am kommenden Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN).
Macron verkündet dritten landesweiten Corona-Lockdown
Inmitten der Osterfeiertage erwartet die Franzosen zum dritten Mal ein landesweiter Lockdown: Angesichts der dritten Corona-Welle werden die bereits in 19 Verwaltungsbezirken geltenden Beschränkungen für vier Wochen auf das ganze Land ausgeweitet, wie Präsident Emmanuel Macron am Mittwochabend in einer Fernsehansprache ankündigte. Der Präsident räumte eigene Fehler bei der Bekämpfung der Pandemie ein, stellte jedoch auch Öffnungsperspektiven für kulturelle Einrichtungen und Cafés im Mai in Aussicht.
U21-EM: DFB-Team trifft im Viertelfinale auf Dänemark
Die deutsche U21-Nationalmannschaft trifft am 31. Mai im EM-Viertelfinale auf ihren "Dauergegner" Dänemark. Das Team des ehemaligen BVB-Co-Trainers Albert Capellas Herms sicherte sich am Mittwoch mit einem 3:0 (2:0) gegen Russland Platz eins in der Gruppe C. Zuvor hatten die Dänen sowohl gegen Frankreich (1:0) als auch Island (2:0) gewonnen.
Bidens Sohn Hunter berichtet in Memoiren über seinen Drogen- und Alkoholkonsum
Alkohol, Drogen, Entzug: Der Sohn von US-Präsident Joe Biden berichtet in seinen Memoiren über seine Kämpfe mit Drogen- und Alkoholsucht sowie dem Rückfall nach dem Tod seines Bruders. "Ich habe Crack auf den Straßen von Washington DC gekauft und mein eigenes in einem Bungalow in Los Angeles gekocht", schreibt Hunter Biden in dem Buch "Beautiful Things", das nächste Woche veröffentlicht wird.
DFB-Team mit zwei Änderungen gegen Nordmazedonien
Bundestrainer Joachim Löw hat seine Mannschaft für das dritte WM-Qualifikationsspiel innerhalb von sieben Tagen auf zwei Positionen verändert. Im Gegensatz zu den Siegen gegen Island (3:0) und in Rumänien (1:0) stehen Torhüter Marc-Andre ter Stegen und Robin Gosens als Linksverteidiger in der Startelf für die Begegnung gegen Nordmazedonien in Duisburg (20.45 Uhr/RTL). Timo Werner sitzt erneut nur auf der Bank.
Papst beginnt Osterfeierlichkeiten im Vatikan
Im Vatikan beginnen am Donnerstag die Osterfeierlichkeiten. Wegen der Corona-Pandemie ist wie schon im Vorjahr ein reduziertes Programm mit nur wenigen Gottesdienstbesuchern vorgesehen. Am Vormittag (10.00 Uhr) feiert Papst Franziskus im Petersdom die Chrisammesse. Die Messe vom letzten Abendmahl (18.00 Uhr) wird hingegen von Kardinal Giovanni Battista Re geleitet.
Grüne in Baden-Württemberg entscheiden über Koalitionspartner
Nach ihren Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung in Baden-Württemberg entscheiden die Grünen am Donnerstag über ihre Partner zur Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen. Am Morgen (08.00 Uhr) soll zunächst der Landesvorstand tagen, anschließend soll die Landtagsfraktion informiert werden. Am Mittag (12.00 Uhr) wollen die Grünen dann je nach Ergebnis mit dem bisherigen Koalitionspartner CDU oder aber den möglichen neuen Bündnispartnern SPD und FDP zusammenkommen.
Bundesgerichtshof entscheidet über Vergütung für Chefkameramann von "Das Boot"
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entscheidet am Donnerstag (08.30 Uhr) über eine Nachzahlung für den Chefkameramann des Erfolgsfilms "Das Boot". Der Mann findet, dass die ursprünglich vereinbarte Pauschalvergütung von umgerechnet hunderttausend Euro in einem "auffälligen Missverhältnis" zum wirtschaftlichen Erfolg des Films stehe und dass ihm mehr Geld zustehe. 2011 erreichte er vor dem BGH, dass die mit dem Film erzielten Einnahmen offengelegt werden müssen. (Az. I ZR 9/18)
Spahn äußert sich zum Impfstart in den Hausarztpraxen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) äußert sich am Donnerstag (11.00 Uhr) gemeinsam mit Vertretern des Gesundheitswesens zum geplanten Start der Corona-Impfungen in Hausarztpraxen. Mit dabei ist auch der Vorstandschef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen. Die niedergelassenen Ärzte sollen nach Ostern in die Abgabe der Vakzine einbezogen werden.
Skispringer Tande verlässt Intensivstation
Skispringer Daniel Andre Tande hat sechs Tage nach seinem Horror-Sturz im slowenischen Planica die Intensivstation verlassen. Wie der norwegische Verband mitteilte, wurde der 27-Jährige in der Klinik in Ljubljana auf die Trauma-Station verlegt.
Gerichtshof in Den Haag bestätigt Freispruch für ivorischen Ex-Staatschef Gbagbo
Der Internationale Strafgerichtshof (IstGH) in Den Haag hat den Freispruch für den früheren ivorischen Präsidenten Laurent Gbagbo in einem Verfahren wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit bestätigt. Die Richter lehnten am Mittwoch den Einspruch der Staatsanwaltschaft ab. Der Gerichtshof hatte in einem überraschenden Urteil im Jahr 2019 Gbagbo und seinen ehemaligen Jugendmilizenführer Charles Blé Goudé freigesprochen.
Preis für Kakao in der Elfenbeinküste wegen Corona-Krise stark gefallen
Der Preis für Kakao im Hauptanbauland Elfenbeinküste ist wegen der weltweiten Corona-Krise stark gefallen. Die Produzenten in dem westafrikanischen Staat bekommen pro Kilo derzeit 750 CFA-Francs (1,14 Euro); im Herbst waren es 1000 CFA-Francs, wie die Kaffee-Kakao-Vereinigung (CCC) des Landes am Mittwoch mitteilte. Wegen der Corona-Pandemie sei der Verbrauch weltweit gesunken - das Angebot übersteige die Nachfrage.
WTO: Welthandel wird dieses Jahr um 8,8 Prozent zulegen
Die Welthandelsorganisation (WTO) setzt auf eine rasche Erholung nach der Corona-Krise. In diesem Jahr werde der Welthandel um 8,8 Prozent zulegen, teilte WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala am Mittwoch mit. Schon seit Mitte vergangenen Jahres erhole sich der Handel vom "Schlag" der Corona-Pandemie und habe so geholfen, die Folgen für Menschen, Unternehmen und Volkswirtschaften abzumildern.
Uefa hebt Zuschauerobergrenze von 30 Prozent mit sofortiger Wirkung auf
Mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft hat die Europäische Fußball-Union (Uefa) die Zuschauerobergrenze von 30 Prozent in Stadien gekippt. "Angesichts der Tatsache, dass in jedem einzelnen Land der 55 Uefa-Mitgliedsverbände andere Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung gelten, hat das Exekutivkomitee heute entschieden, dass eine solche Obergrenze nicht länger benötigt wird", erklärte die Uefa am Mittwoch. Die Grenze war im Oktober eingeführt worden.
Inhaftierter Kreml-Kritiker Nawalny tritt in Hungerstreik
Der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in einen Hungerstreik getreten. Er wolle dadurch erreichen, dass ihn ein Arzt besuchen dürfe, um ihn wegen seiner starken Rücken- und Beinschmerzen zu behandeln, schrieb Nawalny am Mittwoch im Onlinedienst Instagram. In dem Straflager werde er "mit Schlafentzug gequält", fügte der Kreml-Kritiker hinzu.
Kassationshof macht Freispruch von französischem Flüchtlingshelfer rechtskräftig
Der Freispruch des bekannten französischen Flüchtlingshelfers Cédric Herrou ist rechtskräftig. Der Kassationsgerichtshof in Paris wies am Mittwoch eine Beschwerde gegen ein entsprechendes Urteil eines Berufungsgerichts zurück. Der Olivenbauer aus Südfrankreich hatte rund 200 Migranten im Grenzgebiet zu Italien geholfen und war deshalb 2017 von einem Gericht in Aix-en-Provence zu vier Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Ein Berufungsgericht hatte ihn später freigesprochen.
Verbotsverfahren gegen pro-kurdische Partei HDP auf unbestimmte Zeit vertagt
Das Verbotsverfahren gegen die pro-kurdische HDP-Partei in der Türkei ist auf unbestimmte Zeit vertagt worden. Die Verfassungsrichter beanstandeten in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss am Mittwoch einstimmig Verfahrensmängel, wie der private Sender NTV berichtete. Schon am Dienstag hieß es in einem NTV-Bericht, der für den Fall zuständige Sonderberichterstatter des Verfassungsgerichts habe Mängel in der Anklageschrift festgestellt. Die Staatsanwaltschaft muss diese nun nachbessern.
Auch Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Munitionsaffäre gegen KSK-Kommandeur
Im Zusammenhang mit der Munitionsaffäre bei der Bundeswehr-Elitetruppe KSK wird nun auch von der Staatsanwaltschaft in Tübingen gegen den Kommandeur Markus Kreitmayr ermittelt. Es gehe um eine mögliche unterlassene Mitwirkung bei Strafverfahren gemäß Paragraf 40 des Wehrstrafgesetzbuchs, sagte der leitende Tübinger Oberstaatsanwalt Matthias Grundke am Mittwoch in der baden-württembergischen Stadt. Es gehe um einen Anfangsverdacht, die Ermittlungen in den Fall würden voraussichtlich Monate dauern.
Tod von diabeteskranker 21-Jähriger muss neu verhandelt werden
Der Fall der an Trisomie 21 und Diabetes erkrankten Josephin, die im Alter von 21 Jahren in ihrem Elternhaus starb, muss neu aufgerollt werden. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hob am Mittwoch das Urteil des Landgerichts Limburg gegen die Eltern und die ältere Schwester auf und beauftragte das Landgericht Frankfurt am Main mit der neuerlichen Verhandlung. Das Limburger Gericht hatte Josephins Eltern wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafen verurteilt und die Schwester freigesprochen. (Az. 2 StR 109/20)
Niedersachse mit fortschreitendem Muskelschwund darf früher geimpft werden
Ein an fortschreitendem Muskelschwund und Ateminsuffizienz leidender Niedersachse wird bei der Vergabe von Corona-Impfterminen gleichberechtigt mit Menschen aus der höchsten Prioritätsstufe berücksichtigt. Jemand mit einer solch schweren Vorerkrankung müsse wie ein über 80-Jähriger behandelt werden, teilte das Verwaltungsgericht Göttingen am Mittwoch mit. Dies erfordere auch die staatliche Fürsorgepflicht. (AZ. 4 B 48/21)
Auch in Hamburg gilt ab Karfreitag eine nächtliche Ausgangssperre
Wegen steil ansteigender Coronazahlen gilt in Hamburg ab Karfreitagabend eine nächtliche Ausgangssperre. Dies sei nach den Erfahrungen aus anderen Staaten eine "sehr wirksame Maßnahme" zur Eindämmung von Infektionen, sagte Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Mittwoch nach einer Senatssitzung. Alle nicht zwingend nötigen Wege und Kontakte in der Zeit zwischen 21.00 Uhr und 05.00 Uhr müssten derzeit unterbleiben.
Harder trifft erneut: Wolfsburg verpasst Halbfinale der Königsklasse
Frauenfußball-Meister VfL Wolfsburg hat den Einzug ins Halbfinale der Champions League klar verpasst. Im Viertelfinal-Rückspiel gegen den FC Chelsea unterlag der zweimalige Titelträger und Vorjahresfinalist in Budapest 0:3 (0:2) und schied nach dem unglücklichen 1:2 in der Vorwoche aus.
UEFA kippt Zuschauerobergrenze von 30 Prozent
Bei der Fußball-Europameisterschaft und in der heißen Phase der Champions League könnte es theoretisch volle Stadien geben. Wie die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Mittwoch nach der Sitzung seines Exekutivkomitees mitteilte, wird die zum 1. Oktober eingeführte Obergrenze von 30 Prozent Stadionauslastung mit sofortiger Wirkung gekippt. Für einen solchen starren Richtwert sei die Situation in den 55 Mitgliedsverbänden zu unterschiedlich, begründete das Exko den Schritt.
UN-Experten berichten über Menschenrechtsverletzungen russischer Söldner
Eine Gruppe von UN-Experten hat von "schweren Menschenrechtsverletzungen" berichtet, die von russischen Söldnertruppen in der Zentralafrikanischen Republik begangen worden seien. Informationen über diese Verbrechen seien in der Vergangenheit eingegangen und gingen auch weiter ein, teilte die Gruppe der UN-Experten am Mittwoch in Genf mit.
EU-Marine-Mission Irini hat im ersten Jahr keine Flüchtlinge gerettet
Die vor einem Jahr beschlossene EU-Marine-Mission Irini im Mittelmeer hat bisher keine Flüchtlinge aus Seenot gerettet. Wie ein Sprecher der EU-Kommission der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch sagte, gab es keinerlei Fälle von Seenotrettung durch die Schiffe der Operation im Mittelmeer, die primär das Waffenembargo gegen Libyen durchsetzen soll. Dagegen hatte die Vorgängermission Sophia ab 2015 insgesamt rund 45.000 Migranten aus Seenot gerettet.
Weltwirtschaftsforum: Corona hat Gleichberechtigung um Jahrzehnte zurückgeworfen
Die Corona-Pandemie hat die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nach Ansicht des Weltwirtschaftsforums (WEF) um Jahrzehnte zurückgeworfen. Es dürfte noch 135,6 Jahre dauern, bis Frauen bei der Gleichbehandlung zu ihren männlichen Mitbürgern aufschließen, wie das Forum am Mittwoch in einem aktuellen Bericht mitteilte. Im Dezember 2019 und damit vor Ausbruch der Corona-Pandemie war das WEF noch davon ausgegangen, dass sich der Gender Gap in 99,5 Jahren schließen könnte.
UEFA erlaubt auch bei EM fünf Wechsel
Joachim Löw stehen bei seinem letzten Turnier als Trainer der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mehr Wechselmöglichkeiten zur Verfügung. Wie das UEFA-Exekutivkomitee am Mittwoch einstimmig entschied, sind bei der paneuropäischen Europameisterschaft im Sommer (11. Juni bis 11. Juli) pro Partie bis zu fünf Auswechslungen erlaubt. Auch beim Finalturnier der Nations League im Oktober wird die seit Ausbruch der Coronakrise fast überall praktizierte Regel zur Anwendung kommen.
EMA sieht derzeit kein altersspezifisches Risiko bei Astrazeneca-Impfstoff
Nach der Einschränkung des Einsatzes des Corona-Impfstoffs von Astrazeneca in Deutschland hat die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) erklärt, dass sie die derzeit keine altersspezifischen Risiken bei dem Corona-Vakzin sehe. Eine Prüfung habe keine spezifischen Risikofaktoren wie etwa Alter oder Geschlecht für Blutgerinnsel nach einer Aszrazeneca-Impfung ergeben, teilte die EMA am Mittwoch in Amsterdam mit. Die Prüfungen würden aber fortgesetzt.
Einige Bundesländer bereiten Astrazeneca-Impfungen für Menschen ab 60 vor
Nach der Entscheidung von Bund und Ländern, den Impfstoff von Astrazeneca in der Regel nicht mehr an Jüngere abzugeben, bereiten einige Länder die Abgabe an Menschen ab 60 vor: In Berlin soll die Registrierung am Gründonnerstag starten, in Rheinland-Pfalz kommende Woche. Andere Länder verzichten vorerst auf einen solchen Schritt. Die Bundesregierung verteidigte die Entscheidung zur eingeschränkten Abgabe des Vakzins. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA erklärte demgegenüber, dass sie derzeit keine altersspezifischen Risiken sieht.
Proteste gegen Daimler wegen Gewinnausschüttung an Aktionäre
Zur virtuellen Aktionärsversammlung des Autokonzerns Daimler haben am Mittwoch die Bürgerbewegung Finanzwende und die Umweltschutzorganisation BUND gegen die Ausschüttung von Gewinnen an die Anteilseigner protestiert. Finanzwende erklärte, Daimler habe in der Corona-Krise von staatlichen Hilfen profitiert. Deshalb sollte der Konzern zuerst diese Hilfen zurückzahlen, bevor die Aktionäre bedient werden.
Europäische Weltraumagentur startet Bewerbungsverfahren für neue Astronauten
Wer in Corona-Zeiten von einer Reise möglichst weit weg träumt, kann sich seit Mittwoch bei der europäischen Weltraumagentur ESA als Astronaut bewerben. Kandidaten haben bis zum 28. Mai Zeit, um auf der Website jobs.esa.int ihre Bewerbung einzureichen, wie die ESA mitteilte. Bis Oktober 2022 werden dann vier bis sechs Kandidaten ausgewählt, die zu Astronauten ausgebildet werden.