Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Tennis: Maria-Auftaktsieg in Memphis
Matthäus sieht bei Musiala "keine Ausreden mehr"
"Mit uns ist zu rechnen": Golla hat mit Melsungen Großes vor
Netanjahu trifft Trump in Washington
Politik
Trump empfängt Selenskyj im Weißen Haus
US-Präsident Donald Trump empfängt am Dienstag den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj im Weißen Haus. Dabei geht es um die aktuelle Lage in dem mehr als vierjährigen russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Die Beziehungen zwischen Trump und Selenskyj hatten sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert. Der US-Präsident lobte den Ukrainer als "mutig".
Politik
Trauerfeiern für gestorbenen US-Senator Graham beginnen in Washington
Gut zwei Wochen nach dem Tod des einflussreichen US-Senators Lindsey Graham beginnen am Dienstag in Washington die zweitägigen Trauerfeiern. Zunächst ist eine Zeremonie im Kapitol geplant (ab 16.00 Uhr Ortszeit, 22.00 Uhr MESZ). Dort soll an die mehr als 30-jährige Arbeit des Republikaners im Kongress erinnert werden.
Letzte Nachrichten
Sozialverbände bewerten Vorhaben der Ampel-Parteien positiv
Die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege haben die gesundheits- und sozialpolitischen Vorhaben von SPD, Grünen und FDP begrüßt. Der Koalitionsvertrag der "Ampel" sei ein "ambitionierter Schritt hin zu einer gerechteren und nachhaltigeren Gesellschaft", sagte Ulrich Lilie, Diakonie-Chef und Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), auf einer Pressekonferenz am Montag in Berlin. Mit Blick auf den Pflegenotstand habe die "Ampel" zentrale Forderungen der Wohlfahrtsverbände aufgegriffen.
Iran drängt bei neuen Atom-Verhandlungen auf Rücknahme von Sanktionen
Der Iran drängt bei den am Montag in Wien gestarteten neuen Verhandlungen über das Atomabkommen auf die Rücknahme von Sanktionen. Die iranische Delegation sei dazu "fest entschlossen", sagte Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Montag vor Journalisten in Teheran. Die USA, die nicht direkt am Verhandlungstisch sitzen, zeigten sich jedoch skeptisch. Aus Israel kam scharfe Kritik an der Wiederaufnahme der Gespräche.
Virologen warnen vor Zusammenbrch stationärer Gesundheitsversorgung
In einem eindringlichen, gemeinsamen Appell haben die Verbände der Virologen und der Immunologen vor einem Zusammenbruch der Krankenhausversorgung in Deutschland gewarnt. "Sollte es nicht gelingen, die Anzahl der Infektionen rigoros zu reduzieren, wird ein Kollabieren des stationären Gesundheitssystems nicht zu verhindern sein", heißt es in dem gemeinsamen Text. Unter anderem fordern die Medizinerinnen und Mediziner "umfassende Kontaktbeschränkungen".
EZB sieht keine Hinweise auf außer Kontrolle geratende Inflation
Vor der Veröffentlichung neuer Inflationszahlen durch das Statistische Bundesamt am Montag hat die Europäische Zentralbank (EZB) erneut bekräftigt, dass der derzeit außergewöhnlich hohe Anstieg der Verbraucherpreise ein vorübergehendes Phänomen sei. "Wir gehen davon aus, dass im November der Höhepunkt der Inflationsentwicklung erreicht ist und dass die Inflation im kommenden Jahr wieder allmählich zurückgehen wird", sagte EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel im ZDF-"Morgenmagazin".
13 Infektionen: Belenenses-Spieler wohl erste Omikron-Fälle in Portugal
Die 13 Coronafälle beim portugiesischen Fußball-Erstligisten Belenenses Lissabon stehen offenbar in Verbindung mit der neuartigen Omikron-Variante. Wie das Nationale Gesundheitsinstitut Insa am Montag mitteilte, soll es sich um die ersten Omikron-Fälle handeln, die in Portugal festgestellt wurden.
Belenenses-Spieler wohl erste Omikron-Fälle in Portugal
Die zahlreichen Coronafälle beim portugiesischen Fußball-Erstligisten Belenenses Lissabon stehen offenbar in Verbindung mit der neuartigen Omikron-Variante. Wie das Nationale Gesundheitsinstitut Insa am Montag mitteilte, soll es sich um die ersten Omikron-Fälle handeln, die in Portugal festgestellt wurden.
Löhne für Landesangestellte steigen bis 2023 moderat
Die mehr als 800.000 Angestellten der Bundesländer ohne Hessen erhalten bis September 2023 stufenweise mehr Geld. Die Tarifparteien verständigten sich am Montag in der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam auf Einmalzahlungen in Höhe von 1300 Euro ab Anfang kommenden Jahres und ab Dezember 2022 auf eine Lohnanhebung von 2,8 Prozent. Pflegekräfte in landeseigenen Krankenhäusern können mit einem höheren Zuschlag von im Durchschnitt monatlich 230 Euro rechnen.
Einigung in Tarifverhandlungen für Länderbeschäftigte erzielt
In den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder außer Hessen ist eine Einigung erzielt worden. Das teilten die Gewerkschaften am Montag in Potsdam mit. Demnach erhalten die Beschäftigten Anfang 2022 "eine steuerfreie Zahlung nach den Corona-Regelungen in Höhe von 1300 Euro". Zum 1. Dezember 2022 werden die Gehälter um 2,8 Prozent erhöht.
Omikron-Variante versetzt die Welt in Alarmzustand
Die neu entdeckte Omikron-Variante des Coronavirus versetzt die Welt in Alarmzustand. Immer mehr Länder meldeten am Montag Infektionsfälle mit dem neuen Erreger, die G7-Staaten forderten "dringende Maßnahmen" gegen die Verbreitung der Virusvariante. Die Vereinten Nationen kritisierten allerdings die Reisebeschränkungen vieler Länder für das südliche Afrika, wo Omikron als erstes identifiziert worden war. US-Präsident Joe Biden warnte davor, in Panik zu verfallen.
WHO warnt bei neuer Corona-Variante vor "sehr hohem Risiko"
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat das Risiko der neuen Omikron-Variante des Coronavirus weltweit als "sehr hoch" eingestuft. Ein starker Anstieg der Infektionsfälle durch die Omikron-Variante könne schwerwiegende Folgen haben, warnte die WHO am Montag in Genf. Derweil schotten sich immer mehr Länder angesichts der Bedrohung durch die neue Variante von der Außenwelt ab. Am Montag kommen die Gesundheitsminister der G7 zu einem Dringlichkeitstreffen zusammen.
Teilgeständnis in Prozess um mutmaßlichen Doppelmord aus Eifersucht in Nürnberg
Mit einem Teilgeständnis hat am Montag vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth der Prozess um einen mutmaßlichen Doppelmord aus krankhafter Eifersucht begonnen. Der 67 Jahre alte Angeklagte gestand nach Angaben eines Gerichtssprechers die tödlichen Schüsse auf seine getrennte Ehefrau und einen Bekannten. Er bestritt aber das Tatmotiv Eifersucht. Nach seiner Darstellung sei ein Streit um Geld eskaliert, die Schüsse seien nicht geplant gewesen, sagte der Sprecher.
Prozess um mutmaßlichen Doppelmord aus Eifersucht in Nürnberg begonnen
Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth hat am Montag ein Prozess um einen mutmaßlichen Doppelmord aus krankhafter Eifersucht begonnen. Ein 67 Jahre alter Mann ist angeklagt, einen Bekannten und seine seit Jahren von ihm getrennte Ehefrau getötet zu haben. Er soll sie erschossen haben, weil er fälschlicherweise von einer Beziehung der beiden ausging.
Umfrage: Großteil deutscher Bevölkerung rechnet mit Lockdown vor Weihnachten
In Deutschland rechnet die große Mehrheit der Bevölkerung mit einem weitgehenden Lockdown sowie Schulschließungen noch vor Weihnachten. Einer aktuellen Umfrage im Auftrag der Stuttgarter Unternehmensberatung Horváth zufolge gehen jeweils 80 beziehungsweise 70 Prozent der Befragten von diesen Folgen des aktuellen Corona-Pandemiegeschehens aus. Um Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen zu vermeiden, wären 70 Prozent der Menschen dazu bereit, dem Staat umfangreiche personenbezogene Daten preiszugeben.
Omikron-Variante: WHO stuft Risiko "sehr hoch" ein
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft das Risiko durch die neue Omikron-Variante des Coronavirus weltweit als "sehr hoch" ein. Ein starker Anstieg der Infektionsfälle durch die Omikron-Variante könne schwerwiegende Folgen haben, warnte die WHO am Montag in Genf. Sie wies aber zugleich auf die vielen noch bestehenden Unsicherheiten zur Übertragbarkeit und Gefährlichkeit der neuen Virusvariante hin. So sei bisher etwa noch kein Todesfall im Zusammenhang mit der Omikron-Variante registriert worden. Die neue Coronavirus-Variante mit der Bezeichnung Omikron war am Donnerstag erstmals aus Südafrika gemeldet worden und verbreitet sich seitdem weltweit. In zahlreichen Ländern, darunter auch in Deutschland, wurden schon Omikron-Fälle festgestellt. Viele Länder haben bereits Reisebeschränkungen verhängt. Die WHO stuft die Omikron Variante wegen der großen Zahl an Mutationen als "besorgniserregend" ein. Von bislang aufgetretenen Varianten des Coronavirus ist bekannt, dass bestimmte Mutationen zu einer höheren Übertragbarkeit und einer reduzierten Wirksamkeit der Impfstoffe führen. (A.Stefanowych--DTZ)
RKI: Sieben-Tage-Inzidenz steigt weiter auf 452,4
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt weiter an und hat einen neuen Höchststand erreicht: Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montagmorgen erhöhte sich der Wert auf 452,4. Am Sonntag lag er bei 446,7, am Montag vergangener Woche bei 386,5. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Am 8. November hatte der Wert in Deutschland erstmals die Schwelle von 200 und damit die bisherige Höchstmarke seit Pandemie-Beginn vom Dezember 2020 (197,6) übersprungen. Seitdem wurden täglich neue Höchstwerte registriert. Bundesweit wurden laut RKI-Angaben vom Montag binnen 24 Stunden 29.364 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet. Am Freitag war die bisher höchste Zahl von 76.414 neuen Fällen registriert worden. Am Wochenende werden in der Regel weniger Fallzahlen gemeldet, unter anderem weil weniger getestet wird. Die Zahl der Todesopfer der Pandemie in Deutschland stieg laut RKI um 73 auf 100.956 Fälle. Am vergangenen Donnerstag hatte die Zahl der Corona-Toten in Deutschland die Schwelle von 100.000 überschritten. Als entscheidenden Maßstab für eine Verschärfung der Corona-Maßnahmen hatten Bund und Länder am 18. November die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz festgelegt. Dieser Wert gibt an, wieviele Menschen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus liegen. Ab einem Wert von drei gilt in einem Bundesland flächendeckend für Veranstaltungen die 2G-Regel - das heißt, nur gegen das Coronavirus Geimpfte und von Covid-19 Genesene sind zugelassen. Am Freitag lag die Hospitalisierungsinzidenz laut RKI bundesweit bei 5,97. Am Wochenende werden keine aktuellen Zahlen veröffentlicht. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg den RKI-Angaben zufolge auf 5.791.060. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 4.852.800. (Y.Leyard--DTZ)
Bamberg trennt sich von Roijakkers - Amiel übernimmt
Stark angefangen, stark nachgelassen: Brose Bamberg hat sich nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen in der Basketball Bundesliga (BBL) von Cheftrainer Johan Roijakkers getrennt. Nachfolger des Niederländers wird beim Tabellenachten Oren Amiel (49) aus Israel, zur Vertragslaufzeit machte der Klub keine Angaben.
Hertha BSC entlässt Trainer Dardai - Korkut übernimmt
Der kriselnde Fußball-Bundesligist Hertha BSC hat auf die sportliche Stagnation reagiert und sich von Trainer Pal Dardai getrennt. Die Berliner verkündeten das Aus des Ungarn zwei Tage nach dem ernüchternden Remis gegen den Abstiegsrivalen FC Augsburg (1:1). Neuer Cheftrainer wird Tayfun Korkut. Der 47-Jährige erhält einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison.
Tourismuswirtschaft weltweit wird 2021 zwei Billionen Dollar weniger einnehmen
Die Corona-Pandemie setzt der Tourismuswirtschaft weltweit weiter heftig zu. Die Einnahmeverluste werden sich in diesem Jahr auf schätzungsweise zwei Billionen Dollar (1,8 Billionen Euro) belaufen und damit ähnlich hoch wie 2020, teilte die Welttourismusorganisation (UNWTO) am Montag in Madrid mit. Die Erholung werde "langsam" sein und "anfällig". Die UNWTO hält ab Dienstag ihre Jahresversammlung in Madrid ab.
Saarländischer Ministerpräsident fordert schnelles Bund-Länder-Treffen zu Corona
Auch der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hat sich der Forderung nach einem schnelleren Spitzentreffen zur Coronalage zwischen Bund und Ländern angeschlossen. Es müsse schon vor dem bislang geplanten Datum am 9. Dezember eine Ministerpräsidentenkonferenz "mit Expertenaustausch" geben, sagte Hans am Montag in einer Regierungserklärung im Saarbrücker Landtag. Die aktuelle Lage sei eine "extreme Herausforderung", ergänzte Hans mit Blick auf die neu aufgetauchte Coronavariante Omikron. Fast alle Experten seien sich darin einig.
Schwedens Parlament stimmt erneut über Andersson als Regierungschefin ab
Nach dem Chaos beim ersten Versuch stimmt das schwedische Parlament am Montag erneut über die Ernennung von Magdalena Andersson zur Ministerpräsidentin ab. Die Abstimmung wurde für Montag um 13.00 Uhr angesetzt. Die Sozialdemokratin war vergangenen Mittwoch nur wenige Stunden nach ihrer Wahl zur Regierungschefin zurückgetreten, nachdem ihre Regierungskoalition im Streit um den Haushaltsentwurf zerbrochen war.
Fidschi-Inseln entsenden 50 Sicherheitskräfte auf die Salomonen
Nach tagelangen Ausschreitungen mit mindestens drei Toten auf den Salomonen wollen die Fidschi-Inseln 50 Sicherheitskräfte in den Pazifikstaat entsenden. Die Beamten sollen "zur Aufrechterhaltung von Frieden und Sicherheit beizutragen", schrieb Regierungschef Frank Bainimarama am Montag bei Twitter. Zuvor hatten bereits Australien und Papua-Neuguinea insgesamt rund 150 Sicherheitskräfte entsandt.
Brasilien brennt Boote von illegalen Goldsuchern ab
Im Kampf gegen illegale Goldsucher haben die Behörden in Brasilien fast 70 Boote niedergebrannt. Brasiliens Justizminister Anderson Torres erklärte, die 69 Boote seien am Samstag zerstört worden. Er veröffentlichte Fotos und ein Video der brennenden Boote am Ufer des Madeira, einem Nebenfluss des Amazonas. "Herr Minister, herzlichen Glückwunsch zu diesem Einsatz", schrieb der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro auf Twitter.
Designierte Bundesbildungsministerin gegen vorgezogene Weihnachtsferien
Die designierte Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat ein Vorziehen der Weihnachtsferien wegen der Coronalage abgelehnt. Forderungen dieser Art seien "immer sehr plakativ und sehr einfach", sagte sie am Montag in der Sendung "Frühstart der Sender RTL und ntv. Durch andere Bekämpfungsmaßnahmen wie Masken, Hygieneregeln, Impfen und Auffrischungsimpfungen könne verhindert werden, "dass eben solche Maßnahmen getroffen werden müssen".
Wert der deutschen Autoexporte im dritten Quartal um fast ein Fünftel geschrumpft
Deutschlands Autohersteller haben wegen Chipmangels und Lieferengpässen deutlich weniger produziert - und entsprechend auch exportiert. Der Wert ihrer Pkw-Ausfuhren schrumpfte im dritten Quartal um 17,2 Prozent im Vorjahresvergleich auf 23,1 Milliarden Euro, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Einfuhren von Pkw aus dem Ausland gingen sogar um 29,8 Prozent zurück, auf einen Wert von 11,2 Milliarden Euro.
Leopoldina-Vizepräsident fordert sofortige Kontaktreduzierung
Der Vizepräsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina, Robert Schlögl, hat die sofortige drastische Reduzierung von Kontakten in Deutschland gefordert. Um die eskalierende Corona-Lage einzudämmen, müsse es jetzt eine Kontaktreduktion geben, "denn Impfen wirkt nicht sofort", sagte Schlögl am Montag dem Sender RBB. Zudem forderte er umgehend eine Impfpflicht für Beschäftigte im Gesundheitswesen.
Söder fordert "am besten diese Woche" Impfrecht für Apotheker und Pflegekräfte
Angesichts der dramatischen Coronalage hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) eine Gesetzesänderung gefordert, um Apotheker, Pflegekräfte sowie alle Ärzte an der Impfkampagne beteiligen zu könne. Die rechtliche Möglichkeit dazu müsse schnell und "am besten diese Woche" geschaffen werden, sagte er am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". Dadurch werde das Boostern "einen neuen Schub bekommen". Das sei auch die besten Strategie gegen die neuartige Omikron-Variante des Coronavirus.
China-kritische "Simpsons"-Folge bei Disney+ in Hongkong nicht verfügbar
Eine Folge der beliebten US-Zeichentrick-Serie "Die Simpsons" mit einem Hinweis auf die blutige Niederschlagung von Protesten auf dem Tiananmen-Platz 1989 in Peking ist im Disney-Streamingdienst in Hongkong nicht aufrufbar. Nach Hinweisen von aufmerksamen Kunden stellte die Nachrichtenagentur AFP am Montag bei einem eigenen Test fest, dass Episode zwölf der 16. Staffel bei Disney+ in Hongkong fehlt - die Folgen elf und 13 sind hingegen verfügbar.
Stenmark-Rekord: Shiffrin wusste von nichts
Ski-Superstar Mikaela Shiffrin hat sich mit ihrem jüngsten historischen Rekord selbst überrascht. "Es ist so schwer, das zu erklären. Es bedeutet mir natürlich etwas, aber ich wusste das gar nicht", sagte die US-Amerikanerin nach ihrem Slalom-Heimsieg in Killington, dem 46. in ihrer Spezialdisziplin, im ORF.
Mobilfunklizenzen könnten ohne Versteigerung verlängert werden
Bei der Vergabe der Mobilfunkfrequenzen zeichnet sich eine Wende ab: Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland können darauf hoffen, dass ihre auslaufenden Lizenzen ohne teure Versteigerung verlängert werden. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, sagte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" vom Montag: "Ich kann mir ein Vorgehen vorstellen, die Frequenzen kurzfristig und bedingt zu verlängern und zu einem späteren Zeitpunkt in einem Vergabeverfahren mit weiteren Flächenfrequenzen bereitzustellen."
Neuer Corona-Krisenstab soll rasch starten
Der von der künftigen Ampel-Regierung geplante Corona-Krisenstab soll bereits "zu Beginn dieser Woche" starten. Das kündigte SPD-Chefin Saskia Esken am Montag im Bayerischen Rundfunk an. Es müsse jetzt alles getan werden, um die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger zu schützen und die Intensivstationen zu entlasten, sagte Esken.
Hitzlsperger: "Geisterspiele sind für uns dramatisch"
Vorstandschef Thomas Hitzlsperger vom VfB Stuttgart hat erneut eindringlich vor weiteren Geisterspielen in der Bundesliga oder gar einem "Fußball-Lockdown" gewarnt. "Geisterspiele sind für uns wirklich dramatisch", sagte der frühere Nationalspieler in der SWR-Sendung "Sport BW" und nannte die finanzielle Lage "immer mehr prekär".
Taliban bitten EU um Hilfe bei Aufrechterhaltung von Flughafenbetrieb
Bei Gesprächen in Doha haben die radikalislamischen Taliban die EU um Hilfe beim Betrieb der afghanischen Flughäfen gebeten. Wie der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) am Sonntagabend mitteilte, bekräftigten die Taliban-Vertreter ihr Versprechen, Afghanen und Ausländern die Ausreise aus Afghanistan zu gestatten, wenn diese es wünschten. Im Gegenzug baten sie demnach um Unterstützung bei der Aufrechterhaltung des Flughafenbetriebs.