Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Verletzte bei Erdbeben der Stärke 7,1 im Südwesten Japans
UN-Generalsekretär in Zypern: Gespräche mit griechischer und türkischer Seite
Dreesen: "Natürlich" bleibt Olise
Zidane neuer französischer Nationaltrainer
Wirtschaft
Hitzewelle Ende Juni: 90 Prozent mehr Eis und 77 Prozent mehr Wasser verkauft
In der Hitzewelle Ende Juni haben die Menschen in Deutschland sehr viel mehr Speiseeis und Wasser in Flaschen gekauft: Der Absatz von Speiseeis in den Supermärkten lag in der Woche vom 22. bis 28. Juni um 90 Prozent über dem in einer durchschnittlichen Sommerwoche der Jahre 2023 bis 2025, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Zudem seien 77 Prozent mehr stilles Wasser und 63 Prozent mehr Sprudelwasser gekauft worden.
Boulevard
Behörden: Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs "stabil"
Die Waldbrandsituation im Südwesten Frankreichs ist nach Angaben der Behörden nach einer "ruhigen" Nacht am Dienstagmorgen "stabil". Mehrere nächtliche Brandentwicklungen nördlich von Le Porge und nördlich von Cap-Ferret konnten "dank des Einsatzes der Feuerwehr unter Kontrolle gebracht werden", erklärte die zuständige Präfektur in der Gironde. Die durch das Feuer vernichtete Fläche habe sich nicht vergrößert.
Letzte Nachrichten
Mehrheit für Covid-19-Gesetz in der Schweiz zeichnet sich ab
Bei der Volksabstimmung über das Covid-19-Gesetz in der Schweiz zeichnet sich eine klare Mehrheit zugunsten der Corona-Regelungen ab. Am Sonntagmittag veröffentliche Hochrechnungen des Instituts GFS Bern deuteten auf ein "Ja" zu dem Gesetz hin, das eine rechtssichere Grundlage für das umstrittene Covid-19-Zertifikat schaffen soll. Mit dem Zertifikat sollen die Schweizer eine Corona-Impfung, Genesung oder eine Negativ-Testung nachweisen.
Einzelhandel startet schwach in heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts
Die sich weiter verschärfende Corona-Lage hat in der Woche vor dem ersten Advent vielen Einzelhändlern einen enttäuschenden Auftakt in die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts beschert. Eine aktuelle Trendumfrage zeige, dass nur 20 Prozent der 350 befragten Unternehmen mit den Umsätzen im bisherigen Weihnachtsgeschäft zufrieden sind, teilte der Handelsverband Deutschland (HDE) am Sonntag mit.
Bericht: Tesla startet in Grünheide noch im Dezember die Serienproduktion
Noch im Dezember will der US-Elektrobauer Tesla einem Bericht zufolge im brandenburgischen Grünheide mit der Serienproduktion starten. Die erforderliche Zustimmung des brandenburgischen Landesamts für Umwelt werde in den kommenden Tagen erwartet, berichtete die Branchenzeitung "Automobilwoche". Ursprünglich war der Start der "Gigafactory" schon für Juli 2021 geplant, verzögerte sich aber wegen fehlender umweltrechtlicher Genehmigungen.
Biathlon: Preuß sichert sich als Siebte die Olympia-Norm - Hanna Öberg gewinnt
Nach Platz drei von Denise Herrmann zum Auftakt in den Olympia-Winter haben die deutschen Biathletinnen am Sonntag im Sprint von Östersund das Podium verpasst. Franziska Preuß war über 7,5 km auf Rang sieben beste Athletin des Deutschen Skiverbandes. Herrmann, die am Samstag beim Sieg von Weltmeisterin Marketa Davidova im Einzel über 15 km überzeugt hatte, musste sich nach zwei Schießfehlern mit Rang 25 begnügen.
Rangnick-Wechsel zu ManUnited verzögert sich
Die Premiere von Ralf Rangnick als Teammanager des englischen Fußball-Rekordmeisters Manchester United könnte noch einige Tage auf sich warten lassen. Nach SID-Informationen wird es bis zur Vollzugsmeldung noch etwas dauern, weil die Erstellung der Arbeitspapiere seit dem Brexit deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt. Demnach wird Rangnick sein Debüt wahrscheinlich noch nicht am Donnerstag in der Ligapartie gegen den FC Arsenal feiern.
Konservativer Fiala zum neuen Regierungschef von Tschechien ernannt
In einer ungewöhnlichen Zeremonie hat Tschechiens Präsident Milos Zeman den Konservativen Petr Fiala zum neuen Regierungschef des Landes ernannt. Vom Rollstuhl aus und durch eine Plastikwand von Fiala getrennt, führte der an Covid-19 erkrankte Zeman den Chef des Mitte-rechts-Bündnisses Spolu (Gemeinsam) am Sonntag offiziell in das Amt des Ministerpräsidenten ein. Die Zeremonie fand in Zemans Residenz, Schloss Lany bei Prag, statt.
Rodeln: Ludwig stürmt mit Mega-Aufholjagd zum zweiten Saisonsieg - Loch Zweiter
Die deutschen Rennrodler haben mit einer unglaublichen Aufholjagd einen nicht mehr für möglich gehaltenen Doppeltriumph in Sotschi gefeiert. Eine Woche nachdem Johannes Ludwig einen deutschen Dreifachsieg beim Auftakt in China angeführt hatte, feierte der Olympia-Dritte trotz eines völlig misslungenen ersten Laufs im russischen Sotschi den zweiten Sieg im zweiten Weltcup-Rennen vor Vorzeigerodler Felix Loch (Berchtesgaden/+0,158 Sekunden).
EU-Vertreter wollen Zusammenarbeit mit London im Kampf gegen Schlepper verbessern
Nach dem Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal mit 27 Toten haben EU-Vertreter beschlossen, die "gemeinsame Zusammenarbeit mit Großbritannien zu verbessern". Das geht aus der Abschlusserklärung eines Krisentreffens am Sonntag im nordfranzösischen Calais hervor. Im Kampf gegen Schleuserbanden wurde zudem vereinbart, dass ab Mittwoch ein Flugzeug der EU-Grenzschutzbehörde Frontex die Küste des Ärmelkanals über.
EU-Länder beraten nach Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal über Kampf gegen Schlepper
Nach dem Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal mit 27 Toten haben Vertreter mehrerer EU-Staaten und der EU-Kommission am Sonntag im nordfranzösischen Calais über eine Verschärfung des Kampfes gegen Schlepperbanden beraten. Die britische Innenministerin Priti Patel war wieder ausgeladen worden. Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid bekräftigte im Vorfeld im Sender Sky News jedoch Londons Forderung nach gemeinsamen Polizeipatrouillen entlang der nordfranzösischen Küste und einer Rücknahme der Bootsflüchtlinge durch Frankreich.
EU-Länder beraten nach Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal über Kampf gegen Schleuser
Vor den Beratungen Frankreichs mit Vertretern mehrerer EU-Staaten und der EU-Kommission über die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal hat Großbritannien den Druck auf Paris erhöht. Gesundheitsminister Sajid Javid bekräftige am Sonntag Londons Forderung nach gemeinsamen Polizeipatrouillen entlang der nordfranzösischen Küste und einer Rücknahme der Bootsflüchtlinge durch Frankreich. Großbritannien ist bei dem Treffen nicht vertreten, die Innenministerin Priti Patel war nach einem diplomatischen Eklat wieder ausgeladen worden.
London erhöht in Streit um Flüchtlingskrise am Ärmelkanal Druck auf Paris
Im Streit um die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal erhöht die britische Regierung den Druck auf Frankreich. Gesundheitsminister Sajid Javid bekräftige am Sonntag im Sender Sky News Londons Forderung nach gemeinsamen Polizeipatrouillen entlang der nordfranzösischen Küste. Frankreich müsse außerdem Flüchtlinge zurücknehmen, die illegal über den Ärmelkanal nach Großbritannien gekommen seien. Ein Brief von Premierminister Boris Johnson mit denselben Forderungen hatte zuvor einen diplomatischen Eklat zwischen Paris und London ausgelöst.
Söder: Müssen das ganze Land noch stärker herunterfahren
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat drastische bundesweite Maßnahmen gefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Zum Schutz unseres Gesundheitssystems müssen wir das ganze Land leider noch stärker herunterfahren", sagte der CSU-Chef der "Augsburger Allgemeinen" (Montagsausgabe). "Die Warnungen der Leopoldina sind ein Weckruf", sagte er. "Es braucht jetzt konsequente Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, einen Lockdown für Hotspotregionen, Masken in allen Schulen und Fußballspiele ohne Zuschauer."
Drosten rät zu Schnelltests für Geimpfte nur bei Symptomen
Der Berliner Virologe Christian Drosten hält 2G-Plus-Regelungen - also die zusätzliche Testung für Geimpfte und Genesene - im privaten und öffentlichen Bereich nur für bedingt sinnvoll. "Eine blinde Testung bei gesunden Geimpften ist nicht nur logistisch schwierig, sondern möglicherweise auch in ihrer Aussagekraft eingeschränkt", sagte er am Sonntag dem Magazin "Spiegel". Bei Geimpften sei der Einsatz von Tests dann ratsam, wenn Symptome vorliegen.
Bewegung in Tarifrunde für Länderangestellte
In die Tarifverhandlungen für die mehr als 800.000 Angestellten der Länder ohne Hessen ist Bewegung gekommen. "Ich bin guter Dinge, dass wir das heute schaffen können", sagte der niedersächsische Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Sonntag vor der Fortsetzung der dritten Tarifrunde in Potsdam. Es gebe "viel Bewegung auf beiden Seiten", sagte der Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder TdL. Die Arbeitgeber hätten sich etwa mit Blick auf eine bessere Bezahlung für Pflegekräfte "deutlich bewegt".
Schweizer stimmen in Referendum über Corona-Gesetz ab
Die Schweizer haben am Sonntag in einer Volksabstimmung über das Covid-19-Gesetz der Regierung abgestimmt. Die Polizei sperrte in Erwartung von Demonstrationen den Platz vor dem Parlamentsgebäude und dem Regierungssitz in Bern ab. Das Referendum findet in einer politisch aufgeheizten Atmosphäre statt. Landesweit hatten Gegner der Corona-Politik in den vergangenen Wochen immer wieder, teils gewaltsam gegen Corona-Beschränkungen protestiert.
Grüne empört über Wissing-Vorstoß zu Entlastung von Diesel-Fahrern
Die Grünen haben sich empört über den Vorstoß des designierten Verkehrsministers Volker Wissing (FDP) zur Entlastung für Diesel-Fahrzeuge gezeigt. "Das gibt der Koalitionsvertrag so nicht her", sagte der Grünen-Verkehrsexperte Stefan Gelbhaar dem Magazin "Spiegel" zu der Ankündigung Wissings, die Kfz-Steuer senken zu wollen, um damit höhere Dieselpreise auszugleichen. "Der Koalitionsvertrag sieht eine Angleichung der Diesel- an die Benzinkosten vor", betonte Gelbhaar.
Offiziell: Ole Werner wird neuer Trainer bei Werder Bremen
Ole Werner wird neuer Cheftrainer beim Bundesliga-Absteiger Werder Bremen. Dies gaben die Hanseaten am Sonntagnachmittag bekannt. Der 33-Jährige tritt die Nachfolge von Markus Anfang an, der am vergangenen Wochenende wegen des dringenden Verdachts auf Nutzung eines gefälschten Impfpasses von seinem Posten zurückgetreten war.
NBA: Niederlagen für Wagner-Brüder - auch Kleber verliert
Für die deutschen NBA-Profis verlief die Nacht zu Sonntag erneut ernüchternd. Die Orlando Magic mit den Brüdern Franz und Moritz Wagner kassierten mit dem 92:105 bei den Cleveland Cavaliers bereits ihre 17. Niederlage im 21. Spiel in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga und belegen weiter den letzten Platz in der Eastern Conference.
Patientenschützer fordern einheitliche Regelung zur Verschiebung planbarer Operationen
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert eine einheitliche Regelung dazu, welche Operationen angesichts der Überlastung der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie verschoben werden sollen. "Bund und Länder haben die Pflicht, sofort für transparente und nachvollziehbare Kriterien zu sorgen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Der Begriff der planbaren Operationen sei "rechtlich unbestimmt".
Patienschützer fordern einheitliche Regelung zur Verschiebung planbarer Operationen
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert eine einheitliche Regelung dazu, welche Operationen angesichts der Überlastung der Krankenhäuser in der Corona-Pandemie verschoben werden sollen. "Bund und Länder haben die Pflicht, sofort für transparente und nachvollziehbare Kriterien zu sorgen", sagte Stiftungsvorstand Eugen Brysch der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag. Der Begriff der planbaren Operationen sei "rechtlich unbestimmt".
Botschafter Russlands und Chinas kritisieren gemeinsam US-Demokratie-Gipfel
In einem gemeinsamen Meinungsbeitrag haben die Botschafter Chinas und Russlands in den USA den von US-Präsident Joe Biden geplanten Demokratie-Gipfel scharf kritisiert. Das Gipfel-Vorhaben sei "offensichtlich das Produkt der Kalten-Kriegs-Mentalität" der USA, schrieben die Diplomaten Qin Gang und Anatoly Antonow in dem am Freitag auf der konservativen Website "The National Interest" veröffentlichten Beitrag. Die Veranstaltung werde neue "Trennlinien" zwischen den Ländern der Welt schaffen.
Affentheater am Früchte-Buffet
Die Tischmanieren ließen zu wünschen übrig, doch gestört hat das niemanden: Hunderte hungrige Affen haben sich am Sonntag bei einem ganz besonderen Bankett in der thailändischen Stadt Lopburi die Bäuche vollgeschlagen. Seit Ende der 80er Jahre richtet die Stadt jedes Jahr ein Festmahl für die wild lebenden Makaken aus. Das alljährliche Spektakel ist teils religiöse Tradition, teils Touristenattraktion.
Snowboard: Crosser Nörl Siebter in China
Snowboardcrosser Martin Nörl hat sich gleich beim Saisonstart das Olympia-Ticket für Peking gesichert. Der 28-Jährige aus Adlkofen fuhr beim Weltcup-Auftakt auf der Olympia-Piste in Secret Garden auf Platz sieben.
Lauterbach: "Volle Stadien nicht akzeptabel"
Das mit 50.000 Zuschauern ausverkaufte RheinEnergie-Stadion beim rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach (4:1) am Samstag hat zu heftiger Kritik durch den SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach aufgrund der aktuell gefährlichen Coronalage geführt. "Ich finde es hoch problematisch, was wir beim Fußball sehen. Die Menschen infizieren sich nicht im Stadion, aber die Anreise und die Feiern nach dem Spiel sind die Infektionsherde. Daher sind Spiele im vollen Stadion aktuell nicht akzeptabel", sagte der 58-Jährige der Bild am Sonntag.
Israel schließt wegen Omikron-Variante erneut seine Grenzen
Wegen der zuerst in Südafrika entdeckten neuen Coronavirus-Variante Omikron schließt Israel ab Sonntagabend seine Grenzen erneut für Ausländer. "Die Einreise für ausländische Staatsbürger nach Israel wird untersagt, mit Ausnahme von Fällen, die von einem Sonderkomitee genehmigt werden", teilte das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett mit. Die Regierung muss der vom Coronakabinett beschlossenen Maßnahme noch zustimmen. In Israel wurde bislang ein Fall der neuen Virusvariante Omikron bestätigt.
Forderungen nach legalen Migrationswegen vor EU-Beratungen über Flüchtlingskrise
Vor Beginn der Beratungen von Vertretern von EU-Staaten und der EU-Kommission über die Flüchtlingskrise am Ärmelkanal am Sonntag haben Hilfsorganisationen entschiedene Maßnahmen zur Schaffung legaler Migrationswege gefordert. "Wenn die Regierung Menschenschmuggler (für riskante Fluchtwege) verantwortlich macht, verschleiert sie damit ihre eigene Verantwortung", sagte der Vorsitzende der französischen Organisation "L’Auberge des migrants", François Guennoc, der Nachrichtenagentur AFP. "Wenn es legale Wege nach Großbritannien gäbe, gäbe es keine Menschenschmuggler."
Omikron-Variante breitet sich weltweit aus - Verdachtsfälle in NRW
Die neue Coronavirus-Variante Omikron breitet sich weiter aus: In den Niederlanden wurden am Sonntag nach Behördenangaben mindestens 13 Fälle der neuen Variante bei Reiserückkehrern aus Südafrika nachgewiesen. Auch ein Verdachtsfall in Hessen wurde als Omikron-Infektion bestätigt. Erstmals wurden Verdachtsfälle aus Nordrhein-Westfalen gemeldet. Großbritannien verschärfte seine Einreiseregeln für alle, Israel schließt ab Sonntagabend seine Grenzen für Ausländer ganz.
Omikron-Variante breitet sich weltweit aus - Verdachtsfall in Hessen bestätigt
Die neue Coronavirus-Variante Omikron breitet sich weiter aus und versetzt Regierungen weltweit in Alarmbereitschaft: In den Niederlanden wurden am Sonntag nach Behördenangaben mindestens 13 Fälle der neuen Variante bei Reiserückkehrern aus Südafrika nachgewiesen. Auch ein Verdachtsfall in Hessen wurde als Omikron-Infektion bestätigt. Großbritannien verschärfte seine Einreiseregeln für alle, Israel schließt ab Sonntagabend seine Grenzen für Ausländer ganz.
Omikron-Variante versetzt die Welt in Alarmbereitschaft
In immer mehr Ländern tritt die erstmals in Südafrika entdeckte Virusvariante Omikron auf und versetzt Regierungen weltweit in Alarmbereitschaft: Nach ersten Fällen in Belgien und Israel wurde die neue Coronavirus-Variante am Wochenende auch aus Deutschland gemeldet. Großbritannien verschärfte seine Einreiseregeln für alle, Israel schließt ab Sonntagabend seine Grenzen für Ausländer ganz. In den Niederlanden warteten derweil 61 positiv getestete Flugpassagiere auf das Untersuchungsergebnis, ob sie sich mit der Omikron-Variante angesteckt haben.
Fälle mit Omikron-Variante häufen sich in Europa
In Europa häufen sich die Corona-Fälle mit der erstmals in Südafrika entdeckten neuen Virusvariante Omikron und versetzen den Kontinent in Alarmbereitschaft: Nach ersten Fällen in Deutschland, Großbritannien und Italien wurde die neue Mutante am Samstag auch in Tschechien gemeldet. In Bayern bestätigten die Behörden zwei Fälle. In den Niederlanden wurden 61 von rund 600 Flugpassagieren aus Südafrika positiv auf Corona getestet. Ob die Omikron-Variante darunter ist, sollen die am Sonntag erwarteten Testergebnisse zeigen.
Sechs Parteien ziehen in Kirgistans Parlament ein
In Kirgistan haben die Bürger am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Nach Auszählung fast aller Stimmen ziehen sechs Parteien ins Parlament ein, die mehrheitlich loyal gegenüber Präsident Sadyr Dschaparow sind. Eine eigene Partei hatte der seit 2020 amtierende Staatschef nicht im Rennen. Die Wahlbeteiligung lag laut der Wahlkommission bei rund 32 Prozent.
Kirgistan wählt neues Parlament
In Kirgistan sind die Bürger am Sonntag zur Wahl eines neues Parlaments aufgerufen. Die Wahllokale öffneten um 08.00 Uhr morgens (03.00 Uhr MEZ), erste Ergebnisse werden kurz nach Beginn der Auszählung um 20.00 Uhr (Ortszeit) erwartet. Meinungsumfragen zeigten einen Rückhalt für die Regierung von Präsident Sadyr Dschaparow, der bei der Parlamentswahl jedoch keine eigene Partei im Rennen hat. Mehrere gut finanzierte Bündnisse werden allerdings von ihm loyalen Politikern angeführt.