Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
US-Notenbank verkündet Leitzinsentscheidung
Steinmeier ernennt drei neue Minister - Unionsfraktion wählt Frei zum Chef
USA und Saudi-Arabien melden gemeinsame Angriffe auf "terroristische" Ziele im Irak
Lebenslange Haft für 16-Jährigen wegen tödlichen Schusswaffenangriffs in den USA
Boulevard
Mindestens fünf Tote durch Erdbeben im Südwesten Japans
Einen Tag nach dem schweren Erdbeben im Südwesten Japans ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens fünf gestiegen. Zwei von ihnen seien in einem Einkaufszentrum in der Stadt Kashima entdeckt worden, in dem durch das Beben eine Etage eingestürzt war, teilte am Mittwoch die Katastrophenschutzbehörde mit. Bei diesen beiden Todesopfern handelt es sich laut Medienberichten um zwei junge Frauen.
Politik
US-Senat bestätigt Geheimdienstkoordinator Clayton
Der US-Senat hat den neuen Geheimdienstkoordinator Jay Clayton im Amt bestätigt. Die Kongresskammer billigte die Nominierung des 60-Jährigen durch Präsident Donald Trump am Dienstag (Ortszeit) mit 51 zu 47 Stimmen. Damit votierten alle demokratischen Senatoren gegen ihn. Clayton hat damit künftig die Aufsicht über die insgesamt 18 US-Geheimdienste, zu denen auch der Auslandsgeheimdienst CIA und die Bundespolizei FBI gehören.
Letzte Nachrichten
Leipzigs Orban aus Brügge abgereist
Beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat sich die Personallage kurz vor dem wegweisenden Champions-League-Spiel beim FC Brügge nochmals verschärft. Abwehrspieler Willi Orban klagte am Mittwoch über Unwohlsein und reiste zur besseren Betreuung und zum Auskurieren vorzeitig aus Belgien ab. Ein Coronatest beim 29-Jährigen fiel nach Klubangaben negativ aus.
BVB startet mit Pongracic und Reinier
Marin Pongracic ersetzt beim vorgezogenen Gruppen-Endspiel von Borussia Dortmund in der Champions League bei Sporting Lissabon (21.00 Uhr/DAZN) den rotgesperrten Abwehrchef Mats Hummels. Zudem überraschte Trainer Marco Rose mit der Hereinnahme von Reinier für den positiv auf das Coronavirus getesteten Thorgan Hazard.
Schuldsprüche gegen drei Weiße wegen Ermordung von schwarzem Jogger Ahmaud Arbery
Nach den auf Video festgehaltenen tödlichen Schüssen auf den schwarzen Jogger Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia sind die drei weißen Angeklagten wegen Mordes verurteilt worden. Die Geschworenen befanden den Todesschützen Travis McMichael, seinen Vater Gregory und deren Nachbarn William Bryan am Mittwoch nach knapp zwölfstündigen Beratungen des Mordes und weiterer Anklagepunkte schuldig. Den drei Männern droht lebenslange Haft, das genaue Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
Drei Weiße wegen Ermordung von schwarzem Jogger Ahmaud Arbery schuldig gesprochen
Im Prozess um den Tod des schwarzen Joggers Ahmaud Arbery im US-Bundesstaat Georgia sind die drei weißen Angeklagten wegen Mordes verurteilt worden. Die Geschworenen befanden den 35-jährigen Todesschützen Travis McMichael, seinen Vater Gregory McMichael und ihren Nachbarn William Bryan am Mittwoch des Mordes und weiterer Anklagepunkte schuldig, wie der Richter verkündete. Den drei Männern droht jetzt lebenslange Haft. Das genaue Strafmaß wird zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt.
EuGH entscheidet über E-Mail-ähnliche Werbung
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verkündet am Donnerstag (09.30 Uhr) ein Urteil zu E-Mail-ähnlicher Werbung. Umstritten ist, ob es sich hierbei um eine nach der EU-Datenschutzrichtlinie verbotene "unerbetene Nachricht" handelt. (Az: C-102/20)
BGH verhandelt erneut zu abgasmanipulierten Audi-Pkw
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) erneut zur Haftung von Audi für eigene Autos mit dem abgasmanipulierten VW-Motor EA 189. Im März hatte der BGH entschieden, dass Audi sich das Wissen der Konzernmutter Volkswagen um die Abgasmanipulationen nicht zurechnen lassen muss. In den nun verhandelten vier Fällen gelangte das Oberlandesgericht (OLG) München zu der Überzeugung, dass auch Audi von der "auf Täuschung ausgerichteten unzulässigen Abschalteinrichtung" wusste. (Az: VII ZR 238/20 und weitere)
44-Jährige aus der Karibik gewinnt bei Lotterie zwei Weltraumflüge
Zwei Tickets im Gesamtwert von 900.000 Dollar für einen Flug in den Weltraum hat eine Frau aus dem Karibikstaat Antigua und Barbuda gewonnen. Die 44-jährige Keisha Schahaff will ihre 17-jährige Tochter mit ins All nehmen, wie das Unternehmen Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson am Mittwoch mitteilte. Die Teenagerin studiert derzeit Astrophysik in Großbritannien und träumt von einem Job bei der US-Weltraumagentur Nasa.
Interpol wählt bei Generalversammlung in Istanbul neuen Präsidenten
Die internationale Polizeiorganisation Interpol wählt bei ihrer Generalversammlung in Istanbul am Donnerstag einen neuen Präsidenten. Der aussichtsreichste Kandidat für die Nachfolge des Südkoreaners Kim Jong Yang ist der Generalmajor Ahmed Nasser al-Raisi aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der wegen Foltervorwürfen in der Kritik steht. Die einzige Gegenkandidatin ist bisher die Tschechin Sarka Havrankova.
Bundesarbeitsgericht verhandelt über schwerbehinderte Stellenbewerber
Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt verhandelt am Donnerstag (10.00 Uhr) über schwerbehinderte Stellenbewerber im öffentlichen Dienst. Streitig ist, ob öffentliche Arbeitgeber schwerbehinderte Bewerber auch dann zu einem Vorstellungsgespräch einladen müssen, wenn sie die in der Ausschreibung genannten Anforderungen nicht erfüllen. Im konkreten Fall schrieb der Landkreis Meißen in Sachsen 2017 die Stelle als "Amtsleiter/in Rechts- und Kommunalamt" aus. (Az: 8 AZR 313/20)
Merkel empfängt Polens Regierungschef zu Gespräch über Flüchtlingskrise
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) trifft am Donnerstag in Berlin den polnischen Regierungschef Mateusz Morawiecki, um über die Flüchtlingskrise an der polnisch-belarussischen Grenze zu sprechen. Im Anschluss treten beide vor die Presse (14.15 Uhr MEZ). Polen sei "in extremer Weise herausgefordert", weil "das belarussische Regime Migrantinnen und Migranten, Menschen als Mittel benutzt, um Polen und die EU insgesamt herauszufordern", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert im Vorfeld des Treffens.
Grüne wollen Kabinettsmitglieder benennen und Urabstimmung einleiten
Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen mit SPD und FDP wollen die Grünen am Donnerstag die Besetzung der fünf Ministerien bekanntgeben, die sie in einer Ampel-Regierung innehaben werden. Danach beraten sie auf einem sogenannten Bund-Länder-Forum über die Ergebnisse der Verhandlungen (16.00 Uhr). An der hybriden Veranstaltung nehmen unter anderem der Bundesvorstand und Spitzenvertreter der Grünen aus den Ländern teil.
Unschuldig verurteilter Schwarzer besucht nach 43 Jahren Haft Grab seiner Mutter
43 Jahre lang saß der Afroamerikaner Kevin Strickland unschuldig im Gefängnis, verurteilt wegen eines Dreifachmordes, den er nicht begangen hat. Nach der Aufhebung des Fehlurteils hat der 62-Jährige jetzt seinen ersten Tag in Freiheit dazu genutzt, das Grab seiner im August verstorbenen Mutter zu besuchen.
WHO: Impfstoffe reduzieren Übertragung der Delta-Variante nur um 40 Prozent
Die Corona-Impfstoffe vermindern die Übertragung der hochansteckenden Delta-Variante des Virus nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nur um 40 Prozent. "Die Datenlage deutet darauf hin, dass die Übertragung vor dem Auftreten der Delta-Variante durch die Impfstoffe um etwa 60 Prozent reduziert wurde. Mit Delta ist dieser Wert auf etwa 40 Prozent gesunken", erklärte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.
Merkel nimmt zum letzten Mal traditionellen Weihnachtsbaum entgegen
Kurz vor dem Beginn der Adventszeit hat die geschäftsführende Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch den diesjährigen Weihnachtsbaum für das Bundeskanzleramt entgegengenommen. Gestiftet wurde die Tanne für den Ehrenhof des Kanzleramts vom Waldbesitzerverband Thüringen. In der Vorweihnachtszeit schmückt der mit Lichterketten verzierte Nadelbaum den Hof.
Paris und London wollen nach Unglück im Ärmelkanal "koordiniert" gegen Schleuser vorgehen
Nach dem Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal mit mindestens 27 Toten wollen Frankreich und Großbritannien ihre gemeinsamen Anstrengungen zur Bekämpfung von Schleuserbanden verstärken. Frankreich lud außerdem die für Migration zuständigen Minister mehrerer europäischer Länder zu einem Treffen am Sonntag im nordfranzösischen Calais ein, wie das Innenministerium am Donnerstag mitteilte. Paris will den Angaben zufolge mit den anderen Ländern "Mittel und Wege zur Stärkung der polizeilichen, gerichtlichen und humanitären Zusammenarbeit festlegen", um "besser gegen die Schleusernetzwerke vorzugehen".
Spannungen zwischen Paris und London nach Bootsunglück im Ärmelkanal
Einen Tag nach dem Flüchtlingsdrama im Ärmelkanal mit mindestens 27 Toten verschärfen sich die Spannungen zwischen Paris und London. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron betonte im Gespräch mit dem britischen Premierminister Boris Johnson die "gemeinsame Verantwortung" beider Länder. Er erwarte von den Briten, "dass sie zur Zusammenarbeit bereit sind und darauf verzichten, eine dramatische Lage zu politischen Zwecken zu instrumentalisieren", hieß es am Mittwochabend im Élysée-Palast in Paris.
Mindestens 27 Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot im Ärmelkanal
Bei einem Unglück mit einem Flüchtlingsboot im Ärmelkanal sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot kenterte nach Angaben der französischen Polizei am Mittwoch vor der Küste nahe Calais. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron versprach, er werde nicht zulassen, dass der Ärmelkanal zu einem "Friedhof" wird. Er verständigte sich mit dem britischen Premierminister Boris Johnson auf mehr Anstrengungen im Kampf gegen Schlepper.
Fast 30 Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot im Ärmelkanal
Bei einem Unglück mit einem Flüchtlingsboot im Ärmelkanal sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Das Boot kenterte nach Angaben der französischen Polizei am Mittwoch vor der Küste nahe Calais. Der britische Premierminister Boris Johnson, in dessen Land die Flüchtlinge wollten, berief eine Krisensitzung ein. Frankreichs Premierminister Jean Castex sprach von einer "Tragödie". Nur zwei Menschen überlebten das Unglück; vier mutmaßliche Schleuser wurden festgenommen.
Mindestens 31 Tote bei Unglück mit Flüchtlingsboot im Ärmelkanal
Im Ärmelkanal sind nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes mindestens 31 Menschen gestorben. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der französischen Polizei am Mittwoch vor der Küste von Calais. Der britische Premierminister Boris Johnson, in dessen Land die Flüchtlinge wollten, berief eine Krisensitzung ein. Frankreichs Premierminister Jean Castex sprach von einer "Tragödie". Vier mutmaßliche Schleuser wurden festgenommen.
Mindestens 27 Tote bei Kentern von Flüchtlingsboot im Ärmelkanal
Beim Kentern eines Flüchtlingsbootes im Ärmelkanal sind am Mittwoch mindestens 27 Menschen gestorben. Das Unglück ereignete sich nach Angaben der französischen Polizei vor der Küste von Calais. Premierminister Jean Castex sprach von einer "Tragödie". Der britische Premierminister Boris Johnson, in dessen Land die Flüchtlinge wollten, berief eine Krisensitzung ein.
Umweltschutzorganisationen bei Bewertung des Ampel-Koalitionsvertrags gespalten
Mehrere Umweltschutzorganisationen haben den am Mittwoch vorgestellten Koalitionsvertrag der geplanten Ampel-Regierung von SPD, Grünen und FDP kritisiert. "Der aktuelle Koalitionsvertrag allein reicht für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze nicht aus", erklärte Fridays for Future. Auch Greenpeace zeigte sich unzufrieden, zugleich gab es jedoch auch positive Reaktionen von verschiedenen Umweltorganisationen.
Verdi ruft Mitarbeiter von Amazon vor "Black Friday" zu Streik auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des Onlinehändlers Amazon anlässlich des Aktionstags "Black Friday" zu Streiks aufgerufen. "Amazon finanziert seine aggressive Strategie durch Dumpinglöhne und Steuervermeidung", erklärte Verdi-Vertreter Orhan Akman am Mittwoch. Die Streiks, die in der Nacht zum Donnerstag beginnen sollten, sind demnach Teil eines internationalen Aktionstags unter dem Motto "Make Amazon Pay". Der Aktionstag "Black Friday" wird an diesem Freitag begangen.
Pentagon gründet neue Ufo-Arbeitsgruppe
Das US-Verteidigungsministerium gründet eine neue Arbeitsgruppe zur Untersuchung von Ufo-Sichtungen. Das Pentagon gab am Dienstagabend (Ortszeit) die Einrichtung der Synchronisationsgruppe zur Identifizierung von und zum Umgang mit Flugobjekten - kurz AOIMSG - bekannt.
Justizausschuss in Thüringer Landtag hebt Immunität von AfD-Politiker Höcke auf
Der Justizausschuss im Thüringer Landtag hat am Mittwoch die Immunität von AfD-Fraktionschef Björn Höcke aufgehoben und damit den Weg für strafrechtliche Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Halle an der Saale freigemacht. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Fraktionskreisen erfuhr, hob der Ausschuss den rechtlichen Sonderstatus des AfD-Politikers in einer vertraulichen außerplanmäßigen Sitzung im Anschluss an die Plenarsitzung auf. Darum gebeten hatte nach eigenen Angaben die Staatsanwaltschaft Halle.
IfW kritisiert Rentenpläne der Koalition als unzureichend
Das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) hat die Rentenpläne der künftigen Koalition als unzureichend kritisiert. Das Thema Rente werde "eher verwaltet, als wirklich den demografischen Herausforderungen zu begegnen", erklärte das IfW am Mittwoch. Es werde "letztlich der Folgeregierung vor die Füße geworfen".
Schwedens neue Regierungschefin Andersson tritt nur Stunden nach ihrer Wahl zurück
Nur wenige Stunden nach ihrer Wahl zur neuen Ministerpräsidentin Schwedens hat Magdalena Andersson ihren Rücktritt eingereicht. Anlass sei der Bruch ihrer Regierungskoalition, erklärte die Sozialdemokratin am Mittwochabend in Stockholm. Zuvor war Anderssons Haushaltsplan im Parlament nicht verabschiedet worden, die Grünen verließen daraufhin die Regierungskoalition.
Russischer Impfstoff Sputnik V laut Entwicklern länger wirksam als andere Vakzine
Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V ist nach Angaben seiner Entwickler länger wirksam als andere Vakzine, darunter die mRNA-Wirkstoffe. Sputnik V sei sechs bis acht Monate nach Verabreichung der zweiten Dosis zu 80 Prozent gegen das Coronavirus wirksam, erklärten die Forscher am Mittwoch. Das habe eine Studie mit 18.600 Menschen in San Marino ergeben, wo mehr als 70 Prozent der Bevölkerung mit Sputnik V geimpft wurden.
Bayern bestätigt: Kimmich positiv auf Corona getestet
Impfskeptiker Joshua Kimmich vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigten die Münchner am Mittwochabend. "Dem Mittelfeldspieler des FC Bayern geht es gut", schrieb der Klub in einer Mitteilung.
Bild: Kimmich positiv auf Corona getestet
Impfskeptiker Joshua Kimmich vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das berichtet die Bild-Zeitung. Ob der 26 Jahre alte Nationalspieler Symptome aufweist, wurde zunächst nicht bekannt. Der FC Bayern war für den SID am Mittwoch für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
Norwegen beruft nach Festnahme von Reportern in Katar Botschafter ein
Nach der Festnahme von zwei norwegischen TV-Reportern in Katar hat Oslo am Mittwoch den Botschafter des Golf-Emirats einberufen. Wie der öffentlich-rechtliche Rundfunksender NRK mitteilte, wurden die beiden Journalisten am Sonntagabend kurz vor ihrem Rückflug ohne Erklärung festgenommen. Sie hatten über Kontroversen im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar berichtet.
"Ampel" will Immobilienkauf mit Bargeld verbieten
Die Ampel-Parteien wollen den Kauf von Immobilien mit Bargeld verbieten und damit auch die Geldwäsche bekämpfen. Gewerbliche und private Immobilienkäufer aus dem Ausland müssen zudem "bei jeglichem Immobilienerwerb in Deutschland" nachweisen, dass ihr Geld zuvor versteuert wurde, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Im Grundbuch wird demnach bei einer Änderung eine "ladungsfähige Anschrift" verpflichtend.
Sozialverbände sehen im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien Licht und Schatten
Der Sozialverband VdK hält den Koalitionsvertrag des geplanten Ampel-Bündnisses aus SPD, Grünen und FDP nur in Teilen für gelungen. "In dem Vertrag werden viele gute Vorschläge gemacht und endlich Probleme im Gesundheitswesen angepackt", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele am Mittwoch. So lobte sie die geplante Aufhebung der Hausärzte-Budgetierung, die Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneiprodukte sowie die Dynamisierung des Pflegegelds.