Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Abholzung im Amazonas auf niedrigstem Stand seit einem Jahrzehnt
Frei: Über Beteiligung an AfD-Regierung entscheidet nicht CDU in Sachsen-Anhalt
US-Senat stimmt für umfassendes Sanktionspaket gegen Russland
"Rente mit 63": Unionsfraktionschef Frei offen für Härtefall- und Übergangslösungen
Wirtschaft
Ceuta-Andrang: EU fordert von Meta und Tiktok Vorgehen gegen Falschinformationen
Nach dem Massenandrang von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta hat EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunen von den Konzernen Meta und Tiktok ein entschiedeneres Vorgehen gegen Falschinformationen in Krisenzeiten gefordert. "Die Plattformen müssen entschlossen handeln, um die Integrität des digitalen Raums zu wahren, insbesondere in Krisensituationen", erklärte Virkkunen am Freitagabend im Onlinedienst X. "Die Überwachung muss verstärkt und die Zusammenarbeit mit Faktenprüfern gefestigt werden."
Boulevard
Rechter Hardliner De la Espriella als Kolumbiens Präsident vereidigt
Der rechte Hardliner Abelardo de la Espriella ist als neuer Präsident Kolumbiens vereidigt worden. Der 48-jährige Verbündete von US-Präsident Donald Trump legte am Freitag in der südwestkolumbianischen Großstadt Cali den Amtseid ab und trat damit die Nachfolge des linken Präsidenten Gustavo Petro an. De la Espriella will unter anderem den Kampf gegen Guerillagruppen und den Drogenhandel im Land deutlich verschärfen und die Beziehungen zu den USA wieder ausbauen.
Letzte Nachrichten
Erneut zahlreiche afghanische Sportlerinnen aus Kabul ausgeflogen
Mehr als zwei Monate nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan sind erneut dutzende Sportlerinnen außer Landes geflohen. Fußballerinnen, Basketball-Spielerinnen und andere Sportlerinnen waren am Mittwoch unter den 369 Passagieren einer Maschine, die Kabul in Richtung Katar verlassen konnte. "Heute ist ein sehr, sehr schöner Tag für uns alle, denn nach vielen, vielen Wochen beginnt unser Treck und wir sind sehr glücklich", sagte die Basketballerin Tahera Jusofi aus Herat.
Mutmaßliche Facebook-Pläne für Umbenennung sorgen für Spott und Kritik
Mutmaßliche Pläne des Internetriesen Facebook für eine Umbenennung haben im Netz für Kritik und Spott gesorgt. Eine Aktivistengruppe namens Das echte Facebook-Aufsichtsgremium erklärte am Mittwoch, der Konzern wolle mit einem neuen Namen von seinen Problemen ablenken. "So wie Unternehmen der Tabakindustrie und der Erdölindustrie sich umbenannt haben, um von ihren Verbrechen abzulenken, denkt Facebook, dass eine Umbenennung helfen kann, das Thema zu ändern."
COVID-19 Lage: Eine Woche frei Woche in Russland
Angesichts eines neuen Höchststands bei der Zahl der täglichen Corona-Toten in Russland hat Staatschef Wladimir Putin einwöchige landesweite Ferien ausgerufen. Bei einem am Mittwoch im Fernsehen übertragenen Treffen mit Behördenvertretern sagte Putin, er unterstütze den Vorschlag der Regierung, "arbeitsfreie Tage" vom 30. Oktober bis zum 7. November zu erklären. In Russland starben zuletzt mehr als tausend Menschen am Tag im Zusammenhang mit Covid-19. Die bezahlte arbeitsfreie Woche fällt in eine Zeit, in der die Schüler in Russland ohnehin Ferien haben. Ziel der Maßnahme sei es, "das Leben und die Gesundheit unserer Bürger zu schützen", sagte Putin. Mit Blick auf die niedrige Impfquote in Russland schlug Putin einen persönlichen Tonfall an. Es erstaune ihn, wie viele Russen das Corona-Impfangebot ablehnten, sagte der 69-jährige Kreml-Chef. Sogar unter seinen "engen Freunden" gebe es solche Fälle. "Es ist merkwürdig. Menschen, die eine gute Ausbildung und wissenschaftliche Abschlüsse haben... Ich verstehe nicht, was los ist." Putin rief die Bürger auf, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. "Bitte zeigen Sie Verantwortung", appellierte er. Der Staatschef hatte seine Landsleute in der Vergangenheit schon mehrfach aufgefordert, sich immunisieren zu lassen. Heimische Impfstoffe wie Sputnik V sind im ganzen Land verfügbar, westliche Vakzine wie die von Biontech/Pfizer hingegen nicht. In Russland sind nur 35 Prozent der Menschen vollständig gegen das Virus geimpft. In Umfragen gibt mehr als die Hälfte der Russen an, sich nicht impfen lassen zu wollen. Selbst Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte am Mittwoch, er habe sich die Spritze bisher nicht geben lassen, weil er bereits "viele Antikörper" habe. Russlands Vize-Ministerpräsidentin Tatjana Golikowa bezeichnete die arbeitsfreie Woche als notwendig. "Wir haben in jüngster Zeit mehr als tausend unserer Bürger am Tag verloren. Dies sind schreckliche Zahlen." Golikowa appellierte an die Menschen, die Situation nicht durch Reisen im Inland zu "verschlimmern". Die russischen Behörden hatten zuvor einen neuen Höchstwert der täglichen Covid-19-Opfer registriert. Binnen 24 Stunden seien 1028 Menschen durch eine Corona-Infektion ums Leben gekommen, teilten sie am Mittwoch mit. Damit zählte das Land seit Beginn der Pandemie nach Behördenangaben insgesamt 226.353 Corona-Tote. Die russische Statistikbehörde Rosstat, die eine weitere Definition von Corona-Todesfällen anwendet, hatte hingegen bereits Anfang Oktober von mehr als 400.000 Toten gesprochen. Am Mittwoch wurden außerdem 34.074 neue Corona-Ansteckungen verzeichnet. Am Dienstag hatte bereits Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin erstmals seit dem Sommer wieder Corona-Restriktionen verhängt. Ungeimpfte Menschen ab 60 Jahren sind demnach künftig verpflichtet, von zuhause aus zu arbeiten. Außerdem wird die Impfpflicht für Behördenmitarbeiter in der Hauptstadt ausgeweitet. Die Regelungen sollen am Montag in Kraft treten und bis mindestens Ende Februar gelten. Die zweitgrößte Stadt des Landes plant ebenfalls Restriktionen. Ab dem 1. November soll in St. Petersburg ein Gesundheitspass eingeführt werden, um den Zugang zu größeren Veranstaltungen zu regulieren. Putin hat den Umgang seines Landes mit der Corona-Pandemie immer wieder als vorbildlich bezeichnet. Inzwischen grassiert aber auch in den oberen politischen Rängen die Angst vor einem Kontrollverlust. Die Informationskampagne zur Corona-Pandemie sei den Behörden "komplett entglitten", sagte am Wochenende der stellvertretende Vorsitzende des Unterhauses, Pjotr Tolstoi. Die Menschen hätten "nicht das Vertrauen, loszugehen und sich impfen zu lassen", betonte er. Nach Ansicht von Experten und Verantwortlichen könnte Russland das Schlimmste noch bevorstehen. Gesundheitsminister Michail Muraschko verwies vor Journalisten bereits auf den wachsenden Druck auf Krankenhäuser im Land. (P.Tomczyk--DTZ)
Tschechien verhängt erneut Corona-Maßnahmen
Wegen der sich verschärfenden Corona-Situation in Tschechien hat die Regierung neue Maßnahmen zur Eindämmung des Virusgeschehens angekündigt. Ab dem 1. November müssen Restaurants, Clubs und Diskotheken die Impfbescheinigungen, Corona-Tests oder Nachweise über eine Genesung ihrer Gäste von Covid-19 überprüfen, wie Gesundheitsminister Adam Vojtech am Mittwoch ankündigte. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes werde ab kommender Woche in Innenräumen Pflicht - auch am Arbeitsplatz. Die Regierung wird außerdem Corona-Tests ab November nur noch kostenpflichtig anbieten und deren Gültigkeitsdauer verkürzen. Sie hofft, damit der ins Stocken geratenen Impfkampagne wieder Auftrieb zu geben. Allein am Dienstag waren 3246 Corona-Infektionen gemeldet worden, mehr als doppelt so viele wie am gleichen Tag der Vorwoche. Seit Beginn der Pandemie wurden mehr als 1,7 Millionen Ansteckungen in dem Land mit 10,7 Millionen Einwohnern registriert. Zum Vergleich: Im mit mehr als 80 Millionen Einwohnern deutlich bevölkerungsreicheren Deutschland steckten sich 4,4 Millionen Menschen mit dem Virus an. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben außerdem in der vergangenen Woche insgesamt 51 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion - im Vergleich mit 44 Todesfällen im gesamten Monat September. Die Zahlen wecken Erinnerungen an den Anfang des Jahres, als das Land mehrere Wochen lang weltweit die meisten Ansteckungen und Todesfälle pro Kopf verzeichnete. (S.A.Dudajev--DTZ)
Drohne soll zwischen Lavaströmen eingeschlossene Hunde auf La Palma retten
Mit einer beispiellosen Rettungsaktion per Drohne wollen Helfer auf der Kanaren-Insel La Palma vier Hunde retten, die nach dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja zwischen Lavaströmen eingeschlossen sind. Das spanische Drohnen-Unternehmen Aerocameras bereitete am Mittwoch unter Hochdruck die Rettungsaktion vor. "Wir haben keinerlei Erfahrung darin, ein lebendes Tier mit einer Drohne zu transportieren - noch hat das sonst jemand", betonte Firmenchef Jaime Pereira im Privatsender Telecinco.
Nächster Tiefschlag für Wolfsburg: Bubi-Sturm zerlegt zahnlose Wölfe
Nächster Tiefschlag für zahnlose Wölfe: Das Achtelfinale der Champions League ist für den VfL Wolfsburg in weite Ferne gerückt. Die Mannschaft von Trainer Mark van Bommel verlor bei RB Salzburg nach einer ganz schwachen zweiten Halbzeit mit 1:3 (1:1) und musste im Kampf um den anvisierten Einzug in die K.o.-Runde den nächsten Rückschlag einstecken.
FC Bayern: Nagelsmann in Lissabon nicht auf der Bank
Bayern München muss im Champions-League-Spiel bei Benfica Lissabon kurzfristig ohne seinen Trainer Julian Nagelsmann auskommen. Der 34-Jährige kann im dritten Gruppenspiel nach Angaben des deutschen Rekordmeisters wegen eines "grippalen Infekts" nicht auf der Bank sitzen, er fuhr erst gar nicht mit ins Stadion da Luz. Die Aufgaben von Nagelsmann übernehmen seine Assistenten Dino Toppmöller und Xaver Zembrod.
EU-Parlament stellt Kommission im Rechtsstaats-Streit mit Polen Ultimatum
Das EU-Parlament hat der Europäischen Kommission im Streit um die Anwendung des neuen Rechtsstaatsmechanismus ein Ultimatum gesetzt. Das Parlament werde die Kommission vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) verklagen, sollte diese den Rechtsstaatsmechanismus nicht bis zum 2. November aktivieren, heißt es in einem Brief von Parlamentschef David Sassoli vom Mittwoch.
Newcastle United bittet Fans um Verzicht auf arabische Kostüme im Stadion
Nach der Übernahme des Premier-League-Klubs Newcastle United durch eine saudiarabische Investorengruppe hat der Verein seine Anhänger aufgerufen, keine arabischen Kostüme im Stadion zu tragen. Die Vereinsführung appellierte am Mittwoch an die Fans, auf "traditionelle arabische Kleidung oder im Nahen Osten übliche Kopfbedeckungen zu verzichten, wenn sie diese Kleidung normalerweise nicht tragen würden".
Bahnrad-WM: Deutsche Teamsprinterinnen gewinnen Gold mit Weltrekord - Männer holen Bronze
Die deutschen Teamsprinterinnen haben dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-WM in Roubaix einen perfekten Start beschert. Die Titelverteidigerinnen Emma Hinze (Cottbus), Pauline Grabosch (Erfurt) und Lea Sophie Friedrich (Dassow) gewannen am Mittwoch in 46,064 Sekunden Gold im Finale gegen Russland und verbesserten den Weltrekord zum dritten Mal binnen weniger Stunden. Bronze sicherte sich das Trio aus Großbritannien, das sich im Rennen um Platz drei gegen Japan durchsetzte.
Bahnrad-WM: Deutsche Teamsprinterinnen gewinnen Gold zum Auftakt - dritter Weltrekord
Die deutschen Teamsprinterinnen haben dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) bei der Bahn-WM in Roubaix einen perfekten Start beschert. Die Titelverteidigerinnen Emma Hinze (Cottbus), Pauline Grabosch (Erfurt) und Lea Sophie Friedrich (Dassow) gewannen am Mittwoch in 46,064 Sekunden Gold im Finale gegen Russland, verbesserten den Weltrekord zum dritten Mal binnen weniger Stunden. Bronze sicherte sich das Trio aus Großbritannien, das sich im Rennen um Platz drei gegen Japan durchsetzte.
Londoner Polizei verschärft nach Mordfall Sarah Everard Vorgaben für Beamte
Nach der aufsehenerregenden Verurteilung eines Londoner Polizisten wegen Mordes an der 33-jährigen Sarah Everard hat die Polizei in der britischen Hauptstadt neue Vorgaben für das Verhalten von Beamten gegenüber Frauen festgelegt. Polizisten in Zivilkleidung müssen gegenüber Frauen ab sofort "proaktiv" ihre Identität nachweisen, wie Laurence Taylor von der Londoner Polizei am Mittwoch mitteilte. Dazu müssten sie per Video-Anruf Kontakt zu einem Vorgesetzten in Uniform aufnehmen.
Ronaldos Wachsfigur in Dubai trägt "falsches" Trikot
Fußballstar Cristiano Ronaldo geht seit dieser Saison wieder für Manchester United auf Torejagd. Sein Ebenbild im Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds in Dubai trägt aber immer noch das Trikot seines alten Vereins Juventus Turin. Nachdem britische und portugiesische Medien sich über das "falsche Trikot" mokierten, will das Museum dem wächsernen Fußballstar nun ein neues Trikot verpassen. Ronaldo werde "sehr bald" mit dem Trikot seines derzeitigen Klubs ausgestattet, kündigte Madame Tussauds am Mittwoch an.
Belgien gedenkt der Opfer von Mädchenmörder Dutroux
Anlässlich des 25. Jahrestags eines Solidaritätsmarsches für die Angehörigen der Opfer des Mädchenmörders Marc Dutroux haben die Belgier am Mittwoch erneut an die Opfer und ihre Hinterbliebenen erinnert. Ministerpräsident Alexander de Croo legte im Beisein einiger Angehöriger sowie der belgischen Königin Mathilde dutzende weiße Rosen an einer Skulptur für die Opfer in einem Brüsseler Park nieder.
Staatsanwalt ficht Urteil gegen Held des Films "Hotel Ruanda" an
Die Staatsanwaltschaft in Ruanda hat Berufung gegen die Verurteilung des Regierungskritikers Paul Rusesabagina zu 25 Jahren Haft eingelegt, weil sie die Strafe für zu gering hält. Dies teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch in Kigali mit. Der Held des international beachteten Films "Hotel Ruanda" war am 20. September wegen "Terrorismus" zu der langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte lebenslängliche Haft gefordert.
"Keine klare soziale Botschaft": Laschet kritisiert Wahlkampfstrategie der CDU
Der gescheiterte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) hat Fehler in der Wahlkampfstrategie seiner Partei beklagt. Die Union habe "keine klare soziale Botschaft gehabt", sagte Laschet der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Laschet fügte hinzu: "Dabei wäre ich nun vielleicht der Kandidat gewesen, der das glaubhaft hätte vertreten können." In Nordrhein-Westfalen jedenfalls stünden die CDU und er persönlich für die "soziale Frage des Zusammenhalts".
Georgiens Ex-Staatschef Saakaschwili will Hungerstreik fortsetzen
Der im Gefängnis in einen Hungerstreik getretene georgische Ex-Präsident Michail Saakaschwili soll auf Empfehlung von Ärzten in ein Krankenhaus gebracht werden. Dies hätten die Mediziner nach einer Untersuchung des 53-Jährigen angeregt, teilte Saakaschwilis Anwalt am Mittwoch mit. Der ehemalige Staatschef bekräftigte zugleich in einer Erklärung, dass er seinen Hungerstreik fortsetzen wolle. "Ich fordere, dass in Georgien dem Missbrauch der Justiz für ungerechte politische Zwecke ein Ende gesetzt wird."
Chinesischer Evergrande-Konzern nimmt Börsenhandel in Hongkong wieder auf
Der hochverschuldete chinesische Immobilienkonzern Evergrande nimmt an der Börse in Hongkong den Aktienhandel wieder auf. Der Handel mit den Papieren beginne wieder am Donnerstagmorgen Ortszeit, kündigte das Unternehmen am Mittwoch in einer Mitteilung an die Börse an. Der Handel mit den Evergrande-Aktien war Anfang Oktober ausgesetzt worden, nun beantragte das Unternehmen selbst die Wiederaufnahme.
Verband warnt vor Pleiten in Stahl- und Metallindustrie wegen hoher Energiepreise
Viele mittelständische Betriebe in der Stahl- und Metallindustrie stehen laut dem Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) vor dem Aus. Grund dafür sei der "rasante Anstieg der Preise für Industriestrom und Erdgas", erklärte der WSM am Mittwoch. Viele Unternehmen könnten nicht mehr kostendeckend produzieren, die Absenkung der EEG-Umlage bewirke nur eine leichte Minderung des Strompreises. Der WSM forderte eine Abschaffung der staatlichen Abgaben für die Energiewende.
Äthiopische Luftwaffe fliegt erneut Angriffe in Krisenregion Tigray
Zum zweiten Mal in dieser Woche hat Äthiopiens Luftwaffe Angriffe in der Krisenregion Tigray geflogen. Wie die Regierung in Addis Abeba mitteilte, wurden am Mittwoch Ziele in der Regionalhauptstadt Mekele und in Agbe bombardiert. Dabei wurden nach Angaben der Rebellenorganisation TPLF und von Ärzten auch Zivilisten verletzt. Die USA kritisierten die "Gewalteskalation" scharf. Besorgt äußerte sich auch ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres.
Äthiopische Luftwaffe fliegt erneut Angriffe in Konfliktregion Tigray
Bereits zum zweiten Mal in dieser Woche hat die äthiopische Luftwaffe Ziele in den Krisenregion Tigray angegriffen. Wie die Regierung in Addis Abeba mitteilte, wurden am Mittwoch Ziele in der Regionalhauptstadt Mekele und in Agbe bombardiert. Dabei wurden nach Angaben der Rebellenorganisation TPLF und von Ärzten auch Zivilisten verletzt. Ein Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich besorgt über die Angriffe.
Äthiopische Luftwaffe fliegt erneut Angriffe auf Tigrays Hauptstadt Mekele
Die äthiopische Luftwaffe hat erneut Angriffe auf Mekele, die Hauptstadt der Krisenregion Tigray, geflogen. Dies verlautete am Mittwoch aus Kreisen humanitärer Helfer und Diplomaten. Nach Angaben eines Bewohners der Stadt wurde dabei eine Industrieanlage zerstört. Angaben zu möglichen Opfern lagen zunächst nicht vor. Laut der Regierung in Addis Abeba wurden Waffenlager der Rebellenorganisation TPLF angegriffen.
Schütze von Parkland-Schulmassaker in Florida mit 17 Toten bekennt sich schuldig
Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida mit 17 Toten hat sich der Schütze schuldig bekannt und für die Tat entschuldigt. "Was ich getan habe, tut mir sehr leid, und ich muss jeden Tag damit leben", sagte Nikolas Cruz am Mittwoch vor einem Gericht in Fort Lauderdale. Der 23-Jährige bekannte sich des 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs und damit in allen Anklagepunkten schuldig.
Schütze von Parkland-Schulmassaker bekennt sich schuldig
Mehr als dreieinhalb Jahre nach dem Schulmassaker von Parkland im US-Bundesstaat Florida hat sich der Schütze in allen Anklagepunkten schuldig bekannt. Der heute 23-jährige Nikolas Cruz bekannte sich am Mittwoch vor einem Gericht des 17-fachen Mordes und 17-fachen Mordversuchs schuldig.
3G-Nachweis am Arbeitsplatz in Österreich ab 1. November Pflicht
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gilt in Österreich ab kommenden Monat die 3G-Regel an jedem Arbeitsplatz mit direktem Kontakt zu Kunden oder Kollegen. Ab dem 1. November müssten alle Betroffenen nachweisen, dass sie vollständig gegen Corona geimpft oder negativ auf das Virus getestet wurden oder unlängst von einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, verkündete Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung in Wien.
Frankreichs Atomaufsicht billigt Reparaturplan für EPR-Reaktor
Die französische Atomaufsicht hat eine geplante Reparatur am Druckwasser-Reaktor in Flamanville grundsätzlich genehmigt. Die Behörde gebe aber erst grünes Licht, wenn der Betreiber EDF weitere Details zu Effizienz und Sicherheit nachreiche, heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Die von EDF vorgeschlagene Reparatur des EPR-Reaktors betrifft drei Schweißnähte im primären Kühlkreislauf, die von der ursprünglichen Konzeption abweichen.
US-Regierung bereitet großangelegte Corona-Impfkampagne für Kinder vor
Die US-Regierung bereitet eine großangelegte Corona-Impfkampagne für Fünf- bis Elfjährige ab Anfang November vor. Das Weiße Haus erklärte am Mittwoch, die ersten Impfungen für Kinder dieser Altersgruppe könnten "in den Tagen" nach einer endgültigen Empfehlung durch die US-Gesundheitsbehörde CDC erfolgen. Impfungen für die geschätzt 28 Millionen Kinder zwischen fünf und elf Jahren sollen in Kinderarztpraxen, Kinderkrankenhäusern, Apotheken und Schulen verabreicht werden.
Studie: Minijobs verdrängen eine halbe Million sozialversicherungspflichtige Stellen
Ein zusätzlicher Minijob in einem Kleinbetrieb ersetzt laut einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) im Schnitt eine halbe sozialversicherungspflichtige Stelle. "Minijobs sind demnach – zumindest in kleinen Betrieben - keine Ergänzung zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung", erklärte IAB-Forscher Matthias Collischon am Mittwoch. Insgesamt verdrängen Minijobs demnach in Betrieben mit weniger als zehn Beschäftigten bis zu 500.000 sozialversicherungspflichtige Stellen.
Bahnmitarbeiter in Bayern von Zug erfasst und getötet
In Bayern ist ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch an der Bahnstrecke zwischen Rieneck und Burgsinn, wie die Polizei in Unterfranken mitteilte. Demnach war der 58-Jährige im Gleisbereich unterwegs, als er von einem Regionalzug erfasst wurde.
Turn-WM: Bretschneider am Reck ausgeschieden - Schäfer-Betz einzige Finalistin
Solo für Pauline Schäfer-Betz: Die Ex-Weltmeisterin ist am Sonntag am Schwebebalken bei den Kunstturn-Weltmeisterschaften im japanischen Kitakyushu die letzte deutsche Medaillenhoffnung. Denn der bereits am Dienstag qualifizierten Chemnitzerin konnte ihr Lebensgefährte Andreas Bretschneider 24 Stunden später nicht folgen.
Coronatest-Betrüger sollen in Berlin knapp 3,2 Millionen Euro ergaunert haben
Mit vorgetäuschten Coronatests sollen Betrüger in Berlin knapp 3,2 Millionen Euro ergaunert haben. Bei den Beschuldigten rückten daher am Mittwoch Ermittler zu Hausdurchsuchungen an, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt erklärten. Zugleich wurden bei den Verdächtigen im Rahmen eines sogenannten Vermögensarrests erhebliche Werte beschlagnahmt, darunter befanden sich mehrere Grundstücke.
Brasilianische Senatoren fordern Klage gegen Bolsonaro wegen Corona-Politik
Der brasilianische Senat empfiehlt ein gerichtliches Vorgehen gegen Staatschef Jair Bolsonaro wegen dessen Corona-Politik. Ein am Mittwoch vorgelegter Untersuchungsbericht zu Verfehlungen des Präsidenten und seiner Regierung im Corona-Krisenmanagement nennt mindestens zehn mögliche Anklagepunkte, darunter Verbrechen gegen die Menschlichkeit.