Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Nach Infektion mit Malaria: Beschäftigter von Frankfurter Flughafen gestorben
Klingbeil: Zuckersteuer soll doch nicht für Getränke mit Süßstoff gelten
SpaceX plant neuen Weltraumbahnhof für Starship-Raketen in Louisiana
Gegen Rassismus und für Demokratie: Migranten in Sachsen-Anhalt schließen Geschäfte
Wirtschaft
Auto-Expertin Keim sieht Chancen für VW - Stellenabbau unvermeidlich
Die Auto-Expertin Beatrix Keim hält harte Einschnitte und viele Stellenstreichungen bei Volkswagen für unvermeidlich, sieht in einer "Gesundschrumpfung" aber auch Chancen. Anschließend könne der Konzern über "rentable Marken, rentable Werke, eine dann effizientere, global orientierte Entwicklung und insgesamt eine Basis für die Zukunft" verfügen, sagte die Expertin vom Center Automotive Research in Duisburg dem Sender Bayern 2.
Boulevard
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
Vor dem Landgericht im bayerischen Deggendorf beginnt am 1. Oktober ein Prozess wegen mutmaßlichen dreifachen Mordes gegen einen 38-Jährigen aus dem Landkreis Regen. Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, geht es dabei um drei Taten vom Sommer 2025 in der Nachbarschaft des Angeklagten. Dabei soll der Mann jeweils unter Drogeneinfluss gestanden haben.
Letzte Nachrichten
Ironman auf Hawaii erneut verschoben: Scharfe Kritik von Frodeno und Lange
Der dreimalige Weltmeister Jan Frodeno und der zweimalige Champion Patrick Lange haben die erneute Verschiebung des prestigeträchtigen Ironman auf Hawaii scharf kritisiert. Dass es wieder "keinerlei Innovation" und "nur" die Verlegung in den Februar gebe, sei "ein weiterer Beweis für schwaches Krisenmanagement und Mangel an Bereitschaft zu kreativen Ideen", sagte Frodeno auf SID-Anfrage.
Kein Rennen in 2021: Ironman auf Hawaii erneut verschoben
Nach 2020 wird es auch in diesem Jahr keinen Ironman auf Hawaii geben. Der legendäre Wettbewerb, zugleich die Weltmeisterschaft im Triathlon, fällt wegen der Corona-Pandemie erneut aus und soll im Februar nachgeholt werden. Dies teilte der Veranstalter mit, der für 2022 nun mit zwei Wettkämpfen auf Hawaii plant. Einen im Februar, einen zum traditionellen Termin im Oktober.
Osaka scheitert in Cincinnati - Barty ohne Mühe
Tennis-Superstar Naomi Osaka (23) ist beim WTA-Turnier in Cincinnati bereits im Achtelfinale ausgeschieden. Die Weltranglistenzweite aus Japan unterlag der Schweizerin Jil Teichmann 6:3, 3:6, 3:6 und musste in der Generalprobe für die US Open damit den nächsten Rückschlag einstecken. Das Grand-Slam-Turnier in Flushing Meadows beginnt am 30. August.
Maas kritisiert BND-Einschätzungen zu Afghanistan
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat die Arbeit des Bundesnachrichtendienstes (BND) zu Afghanistan kritisiert. "Der BND hat offensichtlich eine falsche Lageeinschätzung vorgenommen, so wie andere Dienste auch", sagte der Minister dem "Spiegel" in einem am Freitag veröffentlichten Interview. Damit habe der Geheimdienst eine erhebliche Verantwortung für das außenpolitische Debakel rund um den Afghanistan-Einsatz.
Bundesweite Corona-Inzidenz weiter auf 48,8 gestiegen
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen steigt und steigt: Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Freitag eine Inzidenz von 48,8 im Vergleich zu 44,2 am Vortag. Vor einer Woche hatte der Wert noch bei 30,1 gelegen. Darüber hinaus registrierte das RKi 9280 Neuinfektionen binnen 24 Stunden und 13 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-Erkrankung.
Schumacher über Neuer: "Kann bis ins hohe Alter spielen"
Der frühere Nationalkeeper Toni Schumacher (67) erwartet, dass Welttorhüter Manuel Neuer noch einige Jahre auf dem Platz steht. "Wenn Manuel fit ist, kann er bis ins hohe Alter spielen. Ich traue ihm zu, dass er noch mit 38 oder 39 Jahren auf dem Platz steht", sagte die Kölner Vereinsikone im Sport1-Podcast "Meine Bayern-Woche".
Zur Kontakt-Nachverfolgung: Spielerinnen tragen Tracker bei Eishockey-WM
Die Eishockey-Spielerinnen müssen vor und während der anstehenden WM in Kanada (20. bis 31. August) einen Tracker bei sich tragen. Dieser dient bei einem Coronafall der besseren Kontakt-Nachverfolgung. Auf dem Eis darf das kleine, in einem Armband befindliche Gerät jedoch abgenommen werden.
Rehm hadert mit verweigertem Olympia-Start: "Noch keine Begründung bekommen"
Para-Weitspringer Markus Rehm tappt bezüglich der Gründe für die Ablehnung seiner Olympia-Teilnahme immer noch im Dunkeln. Er könne nicht so richtig damit abschließen, weil er "vom CAS noch keine Begründung bekommen habe", sagte der 32-Jährige dem Sport-Informations-Dienst: "Die Grundlage würde mich schon interessieren, weil ich es ohne Feedback nicht nachvollziehen kann. Da bin ich schon schwer enttäuscht."
Matip: Klopp "bis in die Haarspitzen motiviert"
Aus der Sicht von Abwehrspieler Joel Matip vom FC Liverpool steht sein Teammanager Jürgen Klopp immer noch mit voller Leidenschaft an der Seitenlinie des Premier-League-Klubs. "Er ist immer noch bis in die Haarspitzen motiviert. Er will nicht das erreichen, was er vorher erreicht hat. Er will immer besser werden", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi im Interview mit Sky.
Entwarnung nach Alarm am US-Kapitol
Nach dem Alarm am Kapitol haben die US-Behörden Entwarnung gegeben: Im Fahrzeug eines 49-Jährigen, der vor dem US-Parlament in Washington mit einer Explosion gedroht hatte, wurde keine Bombe gefunden, wie die Kapitol-Polizei mitteilte. Es seien aber Materialien für einen möglichen Bombenbau gefunden worden.
Biden will "alle notwendigen Ressourcen" für Afghanistan-Evakuierungen mobilisieren
Trotz der äußerst schwierigen Lage vor Ort hat US-Präsident Joe Biden versprochen, alle US-Bürger aus Afghanistan in Sicherheit zu bringen. "Wir werden Sie nach Hause bringen", sagte Biden am Freitag im Weißen Haus. Eine ähnliche Zusage machte er für die Ortskräfte. Die Nato rief die radikalislamischen Taliban auf, die Evakuierungsmaßnahmen westlicher Länder nicht zu behindern. Die Rettungsflüge der USA mussten am Freitag für mehrere Stunden unterbrochen werden.
Weiterhin unübersichtliche Lage am Kabuler Flughafen erschwert Evakuierungen
Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan erschwert die weiterhin unübersichtliche Lage am Kabuler Flughafen die Evakuierungsmaßnahmen westlicher Länder erheblich. Es sei eine "große Herausforderung", die Menschen in die bereitstehenden Flugzeuge zu bringen, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag. Die Taliban forderte er auf, die Evakuierungen nicht zu behindern. Die Vereinten Nationen warnten vor einer humanitären Katastrophe in Afghanistan.
Vereinte Nationen warnen vor Verschärfung der Hungersnot in Afghanistan
Angesichts der dramatischen Lage in Afghanistan seit der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban warnen die Vereinten Nationen vor einer Verschärfung der Hungersnot in dem bitterarmen Land. "Jeder dritte Mensch" sei von schwerem oder akutem Hunger bedroht, sagte die Leiterin des Welternährungsprogramms (WFP) in Afghanistan, Mary-Ellen McGroarty, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Die UNO warnte zudem vor der systematischen Verfolgung von afghanischen Regierungsmitarbeitern und Nato-Ortskräften.
Über 9000 Menschen bisher bei dramatischer Rettungsaktion aus Kabul ausgeflogen
Angesichts der dramatischen Lage in Afghanistan seit der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban haben westliche Länder inzwischen weit über 9000 Menschen aus Kabul ausgeflogen - und Tausende warten immer noch verzweifelt auf ihre Rettung. Die Bundeswehr flog bis spät in die Nacht zum Freitag deutsche Staatsbürger und afghanische Ortskräfte aus Kabul aus, insgesamt nun mehr als 1640 Menschen. Gleichzeitig laufen weltweit hektische diplomatische Bemühungen, um in der Krise international eng zusammenzuarbeiten.
Kabul: Bundeswehr fliegt erneut 180 Menschen aus
Die Bundeswehr hat in der Nacht zu Freitag noch einmal mehr als 180 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Ein weiteres Transportflugzeug vom Typ A400M startete mit 181 Menschen an Bord in Richtung der usbekischen Hauptstadt Taschkent, wie die Bundeswehr im Online-Dienst Twitter mitteilte. Unmittelbar zuvor war demnach ein A400M mit 184 Menschen an Bord aus Kabul kommend in Taschkent gelandet. Die Bundeswehr hat somit seit dem Beginn ihrer Evakuierungsflüge mehr als 1640 Menschen aus der afghanischen Hauptstadt ausgeflogen. Die radikalislamischen Taliban hatten am Sonntag die Macht in Kabul übernommen. Westliche Staaten arbeiten seitdem hektisch daran, vor allem ihre Staatsbürger und gefährdete afghanische Ortskräfte in Sicherheit zu bringen. (S.A.Dudajev--DTZ)
Spahn erwägt Auffrischungsimpfung für alle Bürger
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwägt ein Angebot für eine Corona-Auffrischungsimpfung für alle Bürger. Der Minister sagte den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND), die Länder würden bereits schrittweise mit den sogenannten Booster-Impfungen in den Pflegeeinrichtungen und für besonders gefährdete Menschen beginnen. Außerdem könnten sich diejenigen noch einmal impfen lassen, die bislang nur Vektorimpfstoffe bekommen hätten. "In einem zweiten Schritt können wir dann darüber nachdenken, auch allen anderen eine Auffrischimpfung anzubieten", sagte Spahn weiter. "Eine Booster-Impfung ist von den Zulassungen gedeckt, sie verstärkt und verlängert den Impfschutz", betonte der Minister. Auch Impfstoff sei ausreichend vorhanden. Für die Auffrischungsimpfungen setzt Spahn dem Bericht zufolge vor allem auf die Arztpraxen. Ende September würden viele Impfzentren in den Standby-Modus gehen. "Aber die Arztpraxen sind ja noch da. Allein die schafften bis zu fünf Millionen Impfungen in der Woche." Zur Forderung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), vor einer dritten Impfung zunächst die ärmeren Staaten mit Impfstoffen zu versorgen, sagte Spahn: "Mein Ziel ist beides: Auffrischimpfungen gewährleisten und den ärmeren Staaten Impfstoff spenden." Letzteres tue Deutschland bereits, indem alle noch ausstehenden Astrazeneca-Lieferungen direkt an die internationale Impfstoffinitiative Covax gingen. "Außerdem wird auf der ganzen Welt die Produktion von mRNA-Impfstoffen hochgefahren", fügte der CDU-Politiker hinzu. Spahn schloss aus, dass es für Geimpfte oder Genesene noch einmal einen Lockdown geben werde. "Für Geimpfte und Genesene kommt keine solche Einschränkung mehr", versicherte der Minister. "So ist heute die Rechtslage." Spahn ging aber davon aus, dass private Veranstalter, Hotels oder Restaurants immer stärker dazu übergehen werden, Ungeimpfte auch mit einem Corona-Test nicht mehr einzulassen. "2G wird in viele Bereichen ohne staatlichen Eingriff kommen und zwar, weil Veranstalter und Gastronomen von ihrem Hausrecht Gebrauch machen", sagte er dem RND. Sollten Ungeimpfte doch mit einem Test Zugang erhalten, plädiert Spahn demnach bei bestimmten Veranstaltungen mit engem Kontakt wie in Diskos für einen sicheren PCR-Test statt eines Schnelltests. Für einen Restaurantbesuch reiche jedoch ein Schnelltest aus. (Y.Ignatiev--DTZ)
Tropensturm "Grace" richtet in Mexiko weniger Schäden an als befürchtet
Der Tropensturm "Grace" hat auf der touristischen Halbinsel Yucatán in Mexiko geringere Schäden angerichtet als befürchtet. Nur einige Sachschäden wurden gemeldet, wie der Gouverneur des Bundesstaates Quintana Roo, Carlos Joaquín, am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Zuvor waren mehr als 6000 Einheimische und Touristen in Sicherheit gebracht worden.
Spahn erwägt Angebot für Auffrischungsimpfung an alle Bürger
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erwägt ein Angebot für eine Corona-Auffrischungsimpfung für alle Bürgerinnen und Bürger. "Eine Booster-Impfung ist von den Zulassungen gedeckt, sie verstärkt und verlängert den Impfschutz", sagte er den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Freitag. Spahn und SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz schlossen derweil einen weiteren pauschalen Lockdown aus. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht davon aus, dass die Zahl der Infektionen bei vollständige Geimpften steigen wird.
Zverev stürmt ins Viertelfinale von Cincinnati
Olympiasieger Alexander Zverev hat auch sein zweites Match beim ATP-Masters in Cincinnati souverän gewonnen und ist ins Viertelfinale eingezogen. Der Hamburger (Nr. 3), der zum Auftakt ein Freilos hatte, ließ dem Argentinier Guido Pella beim 6:2, 6:3 keine Chance und bewies zwei Wochen vor Beginn der US Open seine gute Form.
RKI: Deutschland befindet sich am Beginn der vierten Corona-Welle
Deutschland befindet sich nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) am Beginn der vierten Corona-Welle. "Die Fallzahlen nehmen bereits seit Anfang Juli 2021 wieder zu und steigen damit wesentlich früher und schneller als im vergangenen Jahr", hieß es im jüngsten Wochenbericht des RKI vom Donnerstagabend.
Japanischer Action-Darsteller Sonny Chiba an den Folgen von Corona gestorben
Der japanische Kampfsportler und Actionfilm-Darsteller Sonny Chiba ist tot. Chiba, der unter anderem einen Auftritt in Quentin Tarantinos Actionfilm "Kill Bill" hatte, starb im Alter von 82 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion, wie sein Agent Timothy Beal am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP sagte. "Sonny ist gestern an Covid-19 gestorben."
Volleyball-EM: DVV-Frauen verlieren Auftaktspiel
Die deutschen Volleyballerinnen haben die Chance auf eine Überraschung liegen lassen und sind mit einer Niederlage in die EM gestartet. Im ersten Vorrundenspiel musste sich die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski dem zweimaligen Titelgewinner Polen in Plowdiw/Bulgarien 1:3 (22:25, 25:23, 21:25, 22:25) geschlagen geben.
Deutschland sagt 100 Millionen Euro Soforthilfe für afghanische Flüchtlinge zu
Die Bundesregierung stellt eine Soforthilfe in Höhe von 100 Millionen Euro für Geflüchtete aus Afghanistan bereit. "Mit dem Geld sollen internationale Hilfsorganisationen unterstützt werden, die die Menschen in den Nachbarländern unterstützen", teilte das Auswärtige Amt am Donnerstag mit.
Nawalny ruft westliche Staaten zu entschiedenem Kampf gegen Korruption auf
Der inhaftierte russische Regierungsgegner Alexej Nawalny hat die westlichen Staaten zu einem entschiedenen Vorgehen gegen Korruption aufgerufen. Korruption sei schon lange nicht mehr ausschließlich ein internes Problem autoritärer Staaten, schreibt Nawalny in einem Gastbeitrag, der am Donnerstag in mehreren Zeitungen veröffentlicht wurde. Sie sei heute "eine der Hauptursachen für die globalen Herausforderungen, vor denen der Westen steht".
Kerber beißt sich durch: Viertelfinale in Cincinnati
Nach einem Kraftakt gegen die frühere French-Open-Siegerin Jelena Ostapenko ist Angelique Kerber ins Viertelfinale des WTA-Turniers in Cincinnati eingezogen. Zwei Wochen vor dem Start der US Open gewann die 33-Jährige aus Kiel gegen die neun Jahre jüngere Lettin 4:6, 6:2, 7:5 und unterstrich damit erneut ihre gute Form. In der zweiten Runde hatte Kerber bereits die Olympia-Dritte Jelina Switolina (Ukraine) geschlagen.
Dank Kruse und Awoniyi: Union feiert perfektes Europa-Comeback
Mutig, spielstark, abgezockt: Union Berlin hat beim ersten internationalen Auftritt seit 20 Jahren eine ausgezeichnete Visitenkarte abgegeben und kann weitere Europapokal-Nächte fest einplanen. Die Eisernen gewannen das Play-off-Hinspiel in der neuen Conference League beim finnischen Pokalsieger Kuopion PS mit 4:0 (3:0). Der Einzug in die Gruppenphase dürfte im Rückspiel in einer Woche im Berliner Olympiastadion nur noch Formsache sein.
Umfrage: Wunsch nach SPD-geführter Regierung wird stärker
Gut einen Monat vor der Bundestagswahl wächst einer neuen Umfrage zufolge der Wunsch nach einer SPD-geführten Regierung: Bei der Frage, wer die nächste Regierung führen sollte, liegen die Unionsparteien und die SPD im Deutschlandtrend für das ARD-Morgenmagazin nun mit je 30 Prozent gleichauf. Dabei verlor eine CDU/CSU-Regierung fünf Prozentpunkte an Zustimmung gegenüber Anfang August, eine Koalition unter SPD-Führung konnte indes sechs Punkte hinzugewinnen. Ein von den Grünen geführtes Kabinett bevorzugen 15 Prozent.
US-Kartellbehörde reicht überarbeitete Monopol-Klage gegen Facebook ein
Im Streit um die Marktmacht von Facebook hat die US-Kartellbehörde FTC eine überarbeitete Monopol-Klage gegen den Internetriesen eingereicht. In der am Donnerstag vorgelegten Klage wirft die FTC dem Online-Netzwerk unter anderem vor, seine marktbeherrschende Stellung mit "wettbewerbsfeindlichen Übernahmen" verteidigt zu haben. Verwiesen wird auf den Kauf der Online-Dienste Instagram im Jahr 2012 und Whatsapp 2014.
Neuer Unicef-Klima-Risiko-Index: Kinder die Haupt-Leidtragenden des Klimawandels
Kinder sind laut einem Unicef-Bericht die Haupt-Leidtragenden des globalen Klimawandels. "Obwohl Kinder und Jugendliche am wenigsten für den Klimawandel verantwortlich sind, sind sie schon jetzt am stärksten von seinen Auswirkungen betroffen", heißt es in einem Bericht, den das UN-Kinderhilfswerk am Freitag veröffentlichte. Laut diesem Unicef-Klima-Risiko-Index sind fast die Hälfte aller Kinder weltweit extrem hohen Klima-Risiken wie Hitzewellen, Überflutungen und Dürren ausgesetzt.
Bundeskanzlerin Merkel trifft in Moskau russischen Präsidenten Putin
Inmitten angespannter Beziehungen zwischen Deutschland und Russland reist Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Freitag nach Moskau. Nach einer Kranzniederlegung am Grab des Unbekannten Soldaten in der russischen Hauptstadt wird Merkel gegen 14.00 Uhr (Ortszeit; 13.00 Uhr MESZ) vom russischen Präsidenten Wladimir Putin begrüßt. Eine gemeinsame Pressekonferenz von Merkel und Putin soll um 16.00 Uhr (Ortszeit) stattfinden.
Europas Trainer des Jahres: Tuchel auf der Shortlist
Teammanager Thomas Tuchel von Champions-League-Sieger FC Chelsea steht bei der Wahl zu Europas Trainer des Jahres auf der Shortlist. Der 47-Jährige tritt bei der von der Europäischen Fußball-Union UEFA durchgeführten Abstimmung gegen Pep Guardiola vom englischen Meister Manchester City und Roberto Mancini an, der Italien zum Europameistertitel geführt hatte. Als bislang einzige Deutsche erhielten Ottmar Hitzfeld (2001) und Hansi Flick (2020) die Auszeichnung.
Amnesty: Ein Jahr nach Nawalny-Attentat keine Strafen für Verantwortliche
Ein Jahr nach dem Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat Amnesty International die anhaltende Straffreiheit für die Verantwortlichen angeprangert. Die russischen Behörden würden die Aufklärung des Anschlags auf Nawalny "offensichtlich verweigern", erklärte die Menschenrechtsorganisation am Freitag. Stattdessen sei Nawalny in Russland unter Bedingungen inhaftiert, "die ihn fast umgebracht hätten". Gegen seine Unterstützer laufe eine "unerbittliche Repressionskampagne".