Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Nach Carragher-Kritik: Rolfes verteidigt Wirtz
"Ein paar Tränen": Becker sieht sich im Kino seiner Kindheit
"Letzten Meter machen": Diaby vor Bayer-Rückkehr
"Überrascht" vom Verband: Kukuk kritisiert Kommunikation
Wirtschaft
TK-Umfrage: Fast die Hälfte der Jugendlichen für Altersgrenze in sozialen Medien
Fast die Hälfte der Jugendlichen in Deutschland befürwortet ein Social-Media-Verbot bis zu einer gewissen Altersgrenze. In einer Umfrage unter Zwölf- bis 17-Jährigen, welche die Techniker Krankenkasse (TK) am Donnerstag veröffentlichte, sprachen sich 47 Prozent dafür aus und nannten im Schnitt eine Altersgrenze von 14 Jahren. Acht Prozent der Befragten unterstützen demnach ein grundsätzliches Verbot für Kinder und Jugendliche.
Boulevard
US-Erdbebenwarte: Verheerende Sturzflut in Nepal durch Gletscherabbruch ausgelöst
Die verheerende Sturzflut in Nepal ist nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch ausgelöst worden. Die USGS, die zunächst ein Erdbeben als Ursache für das Unglück vermutet hatte, erklärte am Donnerstag, die gemessene seismische Aktivität sei auf die abgehende Eis- und Gerölllawine zurückzuführen gewesen.
Letzte Nachrichten
Merkel und Ministerpräsidenten beginnen Beratungen über Umgang mit Corona-Lage
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder haben am Dienstagmittag Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie aufgenommen. Das ursprünglich auf 12.30 Uhr angesetzte Spitzentreffen begann etwas später als geplant, wie es aus Regierungskreisen weiter hieß.
Flick plant weiter mit Müller und Hummels
Der neue Bundestrainer Hansi Flick plant weiter mit den für die Fußball-EM zurückgekehrten Thomas Müller und Mats Hummels. "Die besten Spieler werden eingeladen. Wenn sie Top-Leistung abrufen, dann sind sie Teil dieser Mannschaft", sagte Flick bei seiner Vorstellung in Frankfurt/Main.
Fridays for Future will am Freitag in Frankfurt am Main demonstrieren
Aktivisten der Klimaschutzbewegung Fridays for Future wollen am Freitag im Bankenviertel von Frankfurt am Main gegen Investitionen der Finanzbranche in klimaschädliche Industriezweige demonstrieren. Wie die Bewegung am Dienstag mitteilte, werden sich mehr als 70 Ortsgruppen aus dem gesamten Bundesgebiet an "großen und bunten Aktionen" beteiligen, die "den normalen Ablauf im Bankenviertel stören" sollen. Weitere Organisationen wollten sich beteiligen, darunter etwa Greenpeace und die Verdi-Jugend.
Kahn: "Denken nicht über Verpflichtung von Ribery nach"
Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn hat Gerüchte über eine mögliche Rückholaktion von Altstar Franck Ribery zurückgewiesen. Er habe sich in den letzten Tagen zwar das ein oder andere Mal mit dem 38 Jahre alten Franzosen getroffen, "wir hatten viel Spaß und nette Gespräche. Aber über eine Verpflichtung denken wir nicht nach. Wir haben einen sehr guten Kader", stellte Kahn am Dienstag klar.
Flick dankt Vorgänger Löw für "herausragende Arbeit"
Der neue Bundestrainer Hansi Flick hat seinem Vorgänger Joachim Löw für die Erfolge in der Vergangenheit gedankt. Löw habe "eine herausragende Arbeit geleistet", sagte Flick bei seiner Vorstellung auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main: "Ich habe ihm sehr viel zu verdanken, weil er auch mich gefördert hat."
Messi wechselt zu PSG - Zweijahresvertrag mit Option
Der Sensationstransfer ist perfekt: Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi (34) wechselt ablösefrei zum französischen Spitzenklub Paris St. Germain. Das gab PSG am Dienstagabend auf seiner Homepage bekannt. Messi erhält einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Saison. Zuvor hatte bereits Messis Vater und Manager Jorge den Deal bestätigt.
Vater bestätigt Sensations-Transfer von Messi zu PSG
Der Sensationstransfer ist offenbar perfekt: Der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi wechselt ablösefrei zum französischen Spitzenklub Paris St. Germain. Dies bestätigte sein Vater und Manager Jorge laut spanischen Medien am Dienstag.
AFP: Messi trifft am Dienstagnachmittag in Paris ein
Nach Informationen der Nachrichten-Agentur AFP wird der sechsmalige Weltfußballer Lionel Messi am Dienstagnachmittag in Paris eintreffen. Der 34-Jährige steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Paris St. Germain.
56-Jähriger soll Mädchen in Hamburger Gartenlaube sexuell missbraucht haben
In Hamburg soll ein 56-Jähriger drei Mädchen in seiner Gartenlaube sexuell missbraucht haben. Wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte, wurden am Dienstag die Wohnung des Manns und seine Laube durchsucht. Die Taten sollen sich demnach im Frühjahr ereignet haben. Bei den Opfern handelte es sich den Angaben zufolge um die elfjährige Tochter einer Bekannten sowie zwei Freundinnen des Mädchens im Alter von acht und zehn Jahren.
Bayern-Boss Kahn: "Die Jagd ist eröffnet"
Bayern Münchens Vorstandschef Oliver Kahn erwartet nach neun Meisterschaften in Folge einen heißen Kampf um den historischen Titel Nummer zehn. "Die Jagd ist eröffnet. Die Mannschaft weiß, dass die anderen kein großes Interesse daran haben, dass wir zum zehnten Mal in Folge oben stehen. Sie werden alles versuchen, uns da wegzukriegen", sagte Kahn am Dienstag bei einem PR-Termin in München.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten sinken erneut
Die Konjunkturerwartungen von Finanzmarktexpertinnen und -experten in Deutschland haben sich im August weiter verschlechtert. Der Index des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sank um 22,9 Punkte auf einen neuen Wert von 40,4 Punkten. "Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen zum dritten Mal in Folge zurück", erklärte ZEW-Präsident Achim Wambach am Dienstag. "Dies weist auf zunehmende Risiken für die deutsche Konjunktur hin, wie etwa eine mögliche vierte Covid-Welle ab Herbst oder eine Abschwächung des Wachstums in China."
Lokführer kündigen Streik an - Bahn verringert Fernverkehrsangebot
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn (DB) hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu Streiks aufgerufen. Wie GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main sagte, soll die erste Arbeitskampfmaßnahme am Dienstagabend ab 19.00 Uhr im Güterverkehr beginnen, um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen sollen dann Streiks im gesamten Personenverkehr und auch der Infrastruktur folgen. Die Bahn reagierte mit Ersatzfahrplänen und kritisierte die Streiks als "unnötig und völlig überzogen".
GDL ruft zu Streiks bei der Bahn bereits ab Dienstagabend auf
Bahnreisende müssen sich bundesweit auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen: Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) zu Streiks aufgerufen. Wie GDL-Chef Claus Weselsky in Frankfurt am Main sagte, soll die erste Arbeitskampfmaßnahme am Dienstagabend ab 19.00 Uhr im Güterverkehr beginnen, um 02.00 Uhr am Mittwochmorgen sollen dann Streiks im gesamten Personenverkehr und auch der Infrastruktur folgen. Die Bahn kritisierte die Streiks als "unnötig und völlig überzogen".
Human Rights Watch: Staudamm in Kambodscha zerstört Lebensgrundlage für Zehntausende
Ein von China finanzierter Staudamm in Kambodscha hat nach Angaben von Human Rights Watch (HRW) die Lebensgrundlage zehntausender Menschen zerstört. Der Lower Sesan 2 habe "die Existenzgrundlage von indigenen Bewohnern weggespült", die zuvor als Selbstversorger von Fischerei und Landwirtschaft gelebt hätten, erklärte John Sifton, Mitarbeiter von Human Rights Watch in Asien und Autor des Berichts, am Dienstag.
Mordprozess gegen mutmaßlichen Kannibalen in Berlin begonnen
Vor dem Berliner Landgericht hat am Dienstag der Mordprozess gegen einen mutmaßlichen Kannibalen begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 41-jährigen Lehrer Stefan R. Mord zur Befriedigung des Geschlechtstriebs und aus niedrigen Beweggründen vor. Zum Prozessauftakt äußerte sich der Angeklagte nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.
Historischer Prozess in Schweden gegen Iraner wegen Massenhinrichtungen 1988
In einem historischen Prozess in Schweden steht seit Dienstag der Iraner Hamid Nuri wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an Massenhinrichtungen von Oppositionellen im Iran 1988 vor Gericht. Einer seiner Anwälte wies die Vorwürfe des "Mordes" und der "Kriegsverbrechen" zurück. Vor dem Gericht demonstrierten hunderte Menschen und forderten Gerechtigkeit für tausende im Iran getötete Gefangene. Der Prozess dürfte die Spannungen mit dem Iran weiter anheizen.
Prozessauftakt in Schweden gegen Iraner wegen Massenhinrichtungen im Jahr 1988
In Schweden hat am Dienstag der Prozess gegen den Iraner Hamid Nuri wegen seiner mutmaßlichen Beteiligung an Massenhinrichtungen von Oppositionellen im Iran 1988 begonnen. Der 60-Jährige erschien in Begleitung von zwei Anwälten vor dem Stockholmer Gericht. Ihm wird nach Angaben der Justiz eine Beteiligung an der "vorsätzlichen Tötung einer großen Zahl von gefangenen Unterstützern oder Angehörigen der Volksmudschahedin" vorgeworfen. Der historische Prozess dürfte die Spannungen mit dem Iran weiter anheizen.
US-Regierung rät wegen steigender Corona-Zahlen von Reisen nach Frankreich ab
Die US-Regierung rät wegen der steigenden Zahl an Corona-Infektionen von Reisen nach Frankreich ab. Das US-Außenministerium gab am Montag (Ortszeit) basierend auf einer Warnung der Gesundheitsbehörde CDC eine Reisewarnung der Stufe 4 heraus. "Wenn Sie nach Frankreich reisen müssen, stellen Sie sicher, dass Sie vor der Reise vollständig geimpft sind", erklärte das CDC.
Bundesverfassungsgericht entscheidet am Freitag über Wahlrechtsreform
Das Bundesverfassungsgericht veröffentlicht am Freitag eine Entscheidung über die Wahlrechtsreform. Den Termin teilte das Gericht am Dienstag in Karlsruhe mit. Die Bundestagsfraktionen von FDP, Linken und Grünen wollen verhindern, dass die neuen Regelungen zur Zuteilung der Sitze bei der Bundestagswahl im September angewandt werden. Darum beantragten sie in Karlsruhe den Erlass einer einstweiligen Anordnung. (Az. 2 BvF 1/21)
Verzweifelter Kampf gegen Waldbrände auf griechischer Insel Euböa dauert an
Für die vielen Feuerwehrleute und freiwilligen Helfer auf der griechischen Insel Euböa ist es ein dramatisches Rennen gegen die Zeit: Rund um die Uhr versuchten die Menschen auch am Dienstag wieder verzweifelt, die Kleinstadt Istiea und umgebende Orte vor den verheerenden Waldbränden zu schützen. Bürgermeister Giannis Kotzias sprach von einem erbitterten "Nahkampf" gegen die Flammen, Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis von einer "Naturkatastrophe beispiellosen Ausmaßes".
Kleinstadt auf griechischer Insel Euböa weiter von Waldbrand bedroht
Auf der griechischen Insel Euböa versucht die Feuerwehr weiter verzweifelt, die Kleinstadt Istiaia vor den verheerenden Waldbränden zu schützen. Am Dienstagmorgen kämpften die Einsatzkräfte noch gegen mehrere Feuerfronten rund um die Stadt mit ihren 7000 Einwohnern. "Wir erwarten Unterstützung aus der Luft, aber wir wissen noch nicht, ob der Rauch die Flüge zulässt", sagte der Bürgermeister von Istiaia, Giannis Kotzias, im Fernsehsender ERT.
Eintracht holt Flügelstürmer Hauge von Milan
Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt rüstet nach dem Abgang von Topstürmer Andre Silva weiter in der Offensive nach. Wie die Hessen mitteilten, wechselt Flügelstürmer Jens Petter Hauge (21) auf Leihbasis vom AC Mailand an den Main. Der dreimalige norwegische Nationalspieler unterschreibt zunächst einen Vertrag für eine Saison, anschließend besitzt die SGE eine Kaufoption.
Anteil junger Menschen an Deutschlands Bevölkerung sinkt auf Tiefststand
Der Anteil junger Menschen an der Bevölkerung Deutschlands ist auf einen Tiefststand gesunken. Von den 83,2 Millionen Menschen in Deutschland waren Ende des vergangenen Jahres 8,4 Millionen Menschen zwischen 15 und 24 Jahre alt, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Die sogenannte Generation Z hat damit einen Anteil von 10,1 Prozent an der Gesamtbevölkerung.
VdK mahnt zur Vorsicht bei Kostenpflicht für Corona-Tests
Der Sozialverband VdK mahnt, bei der geplanten Abschaffung der kostenlosen Corona-Schnelltests für Ungeimpfte spezielle Fälle nicht aus den Augen zu verlieren. "Unbedingt notwendig sind Ausnahmeregelungen nicht nur für jene, die sich nicht impfen lassen können oder für die es keine Impf-Empfehlung gibt, sondern ganz besonders auch für Pflegeheime", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Dienstag.
China will nach IPCC-Bericht an bisherigem Klimakurs festhalten
China will nach dem alarmierenden Bericht des Weltklimarats (IPCC) an seinem bisherigen Klimakurs festhalten. "Die internationale Gemeinschaft muss volles Vertrauen in die Umsetzung der chinesischen Klimaschutzmaßnahmen haben", teilte das Außenministerium der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag mit. Neue Klimaschutzziele kündigte die Regierung nicht an. Ein Bündnis kleiner Inselstaaten richtete derweil einen dringenden Appell an die Staatengemeinschaft, den Klimawandel zu bekämpfen.
Leichte Erholung beim Inlandstourismus nach Lockerungen von Corona-Regeln
Die Situation der Beherbergungsbetriebe in Deutschland hat sich im Juni leicht gebessert. Insgesamt übernachteten im Juni 30,9 Millionen in- und ausländische Gäste in deutschen Beherbergungsbetrieben, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies entspricht einem Plus von 6,1 Prozent im Vorjahresvergleich. Im Juni 2019, vor der Corona-Pandemie, lagen die Übernachtungszahlen jedoch um 39 Prozent höher.
Mehr als 40 Tote bei Waldbränden in Algerien
Bei schweren Waldbränden in Algerien sind mindestens 42 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern sind 25 Soldaten, die bei Rettungseinsätzen starben, wie Präsident Abdelmadjid Tebboune am Dienstag mitteilte. Im Norden des Landes brachen nach Regierungsangaben mehr als 70 Feuer aus. Innenminister Kamel Beldjoud machte bei einem Besuch in der der betroffenen Stadt Tizi Ouzou Brandstifter für die Feuer verantwortlich. Vier Verdächtige wurden festgenommen.
Mindestens sieben Tote bei Waldbränden in Algerien
Bei Waldbränden in Algerien sind mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie Innenminister Kamel Beldjoud am Dienstag mitteilte, brachen seit Montagabend um die 50 Brände im Norden Algeriens aus, die meisten in der Kabylei, einer stark bewaldeten und dicht besiedelten Bergregion östlich der Hauptstadt Algier.
Weselsky bekräftigt Forderungen der Lokführergewerkschaft GDL
Vor der Verkündung des Ergebnisses einer Urabstimmung zu möglichen Streiks bei der Deutschen Bahn hat GDL-Chef Claus Weselsky die Forderungen der Lokführergewerkschaft bekräftigt. "Unsere Menschen haben durchgearbeitet, wie alle anderen", sagte er am Dienstag im Bayerischen Rundfunk. "Deshalb haben sie einen Anspruch auf eine adäquate Lohnerhöhung."
15 Verletzte nach Massenkarambolage auf Autobahn in Hessen
Bei einer Massenkarambolage auf einer Autobahn in Hessen mit neun Autos sind 15 Menschen verletzt worden. Ein Auto geriet in Brand, teilte die Polizei am späten Montagabend mit. Demnach kam es am Sonntagnachmittag zwischen zwei Fahrzeugen auf der A5 bei Romrod (Vogelsbergkreis) im stockenden Verkehr zu einem Auffahrunfall. Das auffahrende Fahrzeug geriet daraufhin in Brand.
Unterschiede: Söder zu Geimpften und Nicht-Geimpften
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich vor dem Spitzengespräch von Bund und Ländern am Nachmittag erneut für Unterschiede bei Einschränkungen für Geimpfte und Nicht-Geimpfte ausgesprochen. "Wer geimpft ist, stellt keine Gefahr dar, deshalb muss man ihm verfassungsrechtlich zwingend die Grundrechte zurückgeben", sagte Söder am Dienstag dem Bayerischen Rundfunk. Der CSU-Chef bekräftigte auch die Forderung wonach Corona-Schnelltests künftig kostenpflichtig sein sollen. "Wer sich nicht impfen lässt, trägt auch die Verantwortung, und die heißt dann auch, dass die Steuerzahler dafür nicht alle Kosten übernehmen können. Und das muss man dann selbst zahlen", sagte er dem BR. Kinder sollten davon aber ausgenommen werden. Für künftige Corona-Regeln sprach sich Söder dafür aus, die Inzidenz als Richtwert durch weitere Kriterien zu ergänzen. Konkret nannte er die Belastung der Krankenhäuser sowie die erreichte Impfquote. "Wenn die Hospitalisierung gering bleibt, können Einschränkungen nicht gerechtfertigt werden", sagte der Ministerpräsident. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will am Nachmittag mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder über den weiteren Umgang mit der Corona-Pandemie beraten. Eine Beschlussvorlage sieht strenge Corona-Testpflichten für Ungeimpfte in vielen Lebensbereichen vor. Außerdem soll es um Hilfen für die von der Flutkatastrophe betroffenen Regionen gehen. (P.Tomczyk--DTZ)
Sportpolitiker für Zugangsregeln in Bundesliga-Stadien
In der Debatte über die Zugangsregelungen für Fußball-Stadien in der Corona-Pandemie haben sich kurz vor dem Bundesliga-Start am Freitag Sportpolitiker aus Koalition und Opposition für eine bundesweit einheitliche Anwendung der sogenannten 3G-Gruppe ausgesprochen. Der CDU-Experte Eberhard Gienger und die FDP-Sportausschuss-Obfrau Barbara Dassler führten in der Augsburger Allgemeinen für ihre Forderung nach Eintrittserlaubnissen für geimpfte, genesene und negativ getestete Fans einerseits verfassungsrechtliche Aspekte und wissenschaftliche Erkenntnisse an. Für den ehemaligen Reck-Weltmeister Gienger ist "eine Unterscheidung zwischen geimpften, genesenen oder negativ getesteten Zuschauern aus verfassungsrechtlichen Gründen problematisch". Demnach müssen nach Ansicht des scheidenden sportpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion "geimpfte, genesene oder negativ getestete Zuschauer beim Zutritt ins Stadion gleich behandelt werden". Dassler hingegen lehnt - wie Gienger unter Vorbehalt des Hausrechts der Vereine und der Vorgaben der einzelnen Bundesländer - eine 2G-Lösung ab und verwies zur Untermauerung ihres Standpunktes auf das anerkannt geringere Infektionsrisiko außerhalb geschlossener Räume: "Im Stadionbereich sprechen wir über den Außenbereich. Daher lässt sich eine Zugangsreduzierung auf Geimpfte und Genesene kaum rechtfertigen. Die Ansteckungsgefahr im Außenbereich und mit Abstand ist ohnehin sehr gering. Daher sollte grundsätzlich der Zugang für Geimpfte, Genesene und Getestete möglich sein." In den vergangenen Tagen war eine Diskussion über eine Beschränkung des Stadionzugangs lediglich für vollständig geimpfte und nachweislich genesene Besucher entbrannt. Erstligist 1. FC Köln kündigte dabei als erster Bundesligist einen Sonderweg an: Die Rheinländer wollen zu ihrer Saisonpremiere am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) gegen Hertha BSC nur 1000 von insgesamt 16.500 Plätze für Zuschauer mit negativem Test statt Nachweisen für eine Impfung oder Genesung Einlass gewähren. Medienberichten zufolge soll in Köln außerdem ab dem zweiten Liga-Heimspiel ein negatives Testergebnis alleine nicht mehr für den Zugang zur Arena ausreichen. (T.W.Lukyanenko--DTZ)