Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Waldbrand im belgischen Hohen Venn: Feuer breitet sich vor deutscher Grenze aus
Nächste Medaille: Varfolomeev holt WM-Bronze mit dem Reifen
Hitzeschutz im Grundgesetz: CDU fordert von SPD Klärung offener Fragen
Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet
Wirtschaft
Zwölf Menschen bei Busunglück in Ungarn gestorben
In Ungarn sind offiziellen Angaben zufolge in der Nacht zwölf Menschen bei einem Busunglück ums Leben gekommen. Mindestens zehn weitere Menschen seien schwer verletzt worden, teilte Regierungschef Peter Magyar am Sonntag im Onlinedienst Facebook mit, einer von ihnen schwebte nach Angaben der Einsatzkräfte in Lebensgefahr. Der Bus mit polnischem Kennzeichen war auf der Autobahn in einen Graben gefahren und umgekippt.
Sport
DFB-Vorstellung: Klopp räumt Fehler ein
Der neue Bundestrainer Jürgen Klopp hat einen Fehler bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) eingeräumt. Ihm habe "nicht so richtig gefallen", dass er es mit gewissen Aussagen ermöglicht habe, "diese Medienschelte als die Überschrift zu nehmen", sagte der 59-Jährige nach seinem offiziellen Amtsantritt am Samstag im Interview bei DFB.TV. "Das war mein Fehler", sagte Klopp.
Letzte Nachrichten
Dreifache Mutter von Ex-Mann bei lebendigem Leib verbrannt
Ein besonders grausames Verbrechen entsetzt Frankreich: In der Nähe von Bordeaux schoss ein Mann seine getrennt lebende Frau nieder und zündete sie an, sodass sie bei lebendigem Leib verbrannte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die dreifache Mutter starb auf offener Straße in einem bürgerlichen Wohnviertel von Mérignac westlich von Bordeaux.
Dreifache Mutter von Partner bei lebendigem Leib verbrannt
Ein besonders grausames Verbrechen entsetzt Frankreich: In der Nähe von Bordeaux schoss ein Mann seine Lebensgefährtin nieder und zündete sie an, sodass sie bei lebendigem Leib verbrannte, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Die dreifache Mutter starb auf offener Straße in einem bürgerlichen Wohnviertel von Mérignac westlich von Bordeaux.
EU-Kommission will Abhängigkeit von Europas Wirtschaft vom Weltmarkt verringern
Als Lehre aus der Corona-Krise will die EU-Kommission die Abhängigkeit der europäischen Wirtschaft von internationalen Lieferketten verringern. Die Pandemie habe die Notwendigkeit gezeigt, "strategische Abhängigkeiten - sowohl technologischer als auch industrieller Art - zu analysieren und anzugehen", erklärte die Brüsseler Behörde zu ihrer überarbeiteten Industriestrategie am Mittwoch. Breiter fördern will Brüssel grenzüberschreitende Industrie-Allianzen, um Europa bei neuen Technologien wettbewerbsfähig zu machen.
Brüssel will Abhängigkeit der EU-Wirtschaft vom Weltmarkt verringern
Die EU-Kommission will die Abhängigkeit der europäischen Wirtschaft vom Weltmarkt verringern. Die Corona-Pandemie habe die Notwendigkeit aufgezeigt, "strategische Abhängigkeiten - sowohl technologischer als auch industrieller Art - zu analysieren und anzugehen", erklärte die Brüsseler Behörde zu ihrer überarbeiteten Industriestrategie am Mittwoch. Außerdem will die Kommission verhindern, dass bei künftigen Krisen die Freizügigkeit im EU-Binnenmarkt erneut stark eingeschränkt wird.
Zahl der Todesopfer bei U-Bahn-Unglück in Mexiko auf 25 gestiegen
Nach dem schweren U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 25 gestiegen. Fast 80 Menschen seien zur Behandlung ihrer Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden, teilte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum am Dienstag (Ortszeit) mit. Ein Großteil der Todesopfer wurde mittlerweile identifiziert. Die mexikanische Regierung ordnete eine dreitägige Staatstrauer bis Donnerstag ab.
Neue grün-schwarze Koalition in Baden-Württemberg setzt Schwerpunkt auf Klima
Nach dreiwöchigen Verhandlungen haben Grüne und CDU in Baden-Württemberg ihren neuen Koalitionsvertrag mit einem deutlichen Schwerpunkt beim Klimaschutz vorgestellt. Es müssten nun die richtigen Weichen für Klimaschutz gestellt werden, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart. Er kündigte zugleich ein umfangreiches Sofortprogramm für den Fotovoltaikausbau und eine schnellere Genehmigung von Windkraftanlagen an. Es gehe darum, "ein kopierfähiges Modell auszurollen, das der Welt als Vorbild dient".
Regierung will Emissionsziel für 2030 auf minus 65 Prozent CO2 verschärfen
Die Bundesregierung will das Emissionsziel für 2030 auf minus 65 Prozent CO2 verschärfen. Das kündigten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) am Mittwoch als einen zentralen Punkt des geplanten neuen Klimaschutzgesetzes an, über das in der Regierung im Grundsatz Einigkeit bestehe. Bis 2040 sollen die Emissionen demnach um 88 Prozent unter dem Stand von 1990 liegen.
Ärztetag will eine bessere Vorbereitung auf Pandemien
Der Deutsche Ärztetag hat eine bessere Vorbereitung auf Pandemien gefordert. Die Krisenreaktionsfähigkeit des Landes müsse "dringend optimiert werden", hieß es nach Angaben der Bundesärztekammer vom Mittwoch in einem auf dem digital tagenden Ärztetag gefassten Beschluss. Aufgrund der jüngsten Erfahrungen mit der Corona-Pandemie sprachen sich die Mediziner unter anderem für die Schaffung "fester Krisenstäbe" der Bundesländer auch unter Einbeziehung der Ärztekammern aus. Außerdem forderten sie ständig aktualisierte Pandemiepläne auf allen Ebenen des Staats und des Gesundheitswesens sowie Reserven mit wichtigen Medikamenten und Medizinprodukten. Auch ein Ausbau "innereuropäischer Produktionsstandorte" für Arzneimittel und medizinische Güter sei erforderlich, betonte der Ärztetag, der in diesem Jahr wegen der Coronakrise als digitale Versammlung getagt hatte. Außerdem forderte der Ärztetag eine Strukturreform und Stärkung des öffentlichen Gesundheitsdiensts. Aktivitäten der einzelnen Gesundheitsämter müssten zentral koordiniert werden. Auch deren technische und personelle Ausstattung müsse dringend verbessert werden, hieß es in dem Beschluss. In der aktuellen Pandemie sei es "dem großen persönlichen Engagement der Beschäftigten im öffentlichen Gesundheitsdienst" zu verdanken, dass dieser seinen Aufgaben trotz der unzureichenden Bedingungen nachgekommen sei. (S.A.Dudajev--DTZ)
Bund bringt Paket für Kinder und Jugendliche auf Weg
Die Bundesregierung hat das Aufholpaket für Kinder und Jugendliche zur Unterstützung sozial schwacher Familien in der Corona-Krise auf den Weg gebracht. Das am Mittwoch vom Kabinett gebilligte Programm hat ein Volumen von insgesamt zwei Milliarden Euro, mit denen auch ein zusätzlicher Kinderbonus für Freizeitaktivitäten insbesondere bei Hartz-IV-Bezug finanziert werden soll. Um die der Pandemie geschuldeten Lernrückstände abzubauen, soll der Nachhilfeunterricht gefördert werden. Mit den vom Bund zur Verfügung gestellten Mitteln sollen die Länder in den Sommerferien Sommercamps und Lernwerkstätten organisieren, mit Beginn des neuen Schuljahres soll es unterrichtsbegleitende Fördermaßnahmen in den Kernfächern geben. Mit dieser Aufgabe sollten die Länder nicht alleine gelassen werden, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) in Berlin. Sie müssten sich aber "substanziell beteiligen, denn Bildung ist zuallererst Ländersache". Im Bereich der frühkindlichen Bildung soll es bundesweit 1000 zusätzliche Sprach-Kitas geben. Gerade in sozialen Brennpunkten seien hier während der Pandemie Versäumnisse entstanden, betonte Familienministerin Franziska Giffey (SPD). Außerdem sollen Kinder und Jugendliche Unterstützung erhalten, damit sie Angebote zur Ferien- und Freizeitgestaltung wahrnehmen können. Dazu gehört ein einmaliger Kinderfreizeitbonus in Höhe von 100 Euro je Kind aus bedürftigen Familien. Dies ist eine zusätzliche Leistung zu dem bereits vor einigen Monaten beschlossenen Kinderbonus von 150 Euro. Zudem werden die Mittel des Kinder- und Jugendplans für Ferienfreizeiten, die kulturelle, sportliche, politische und internationale Jugendarbeit sowie die Jugendverbände erhöht. Damit können Vereine, Verbände und Organisationen günstige Ferien- und Wochenendfreizeiten veranstalten. Zudem erhalten gemeinnützige Familienferienstätten einen Zuschuss für den Aufenthalt von Familien. Darüber hinaus bekommen die Länder Mittel, um günstige Ferien- und Wochenendfreizeiten sowie Jugendbegegnungen zu ermöglichen. Schließlich unterstützt der Bund die Schulsozialarbeit, auch Freiwilligendienstleistende können Kinder und Jugendliche gezielt in Schulen und Einrichtungen unterstützen. "Wir unterstützen Kinder, Jugendliche und ihre Familien nach den harten Lockdown-Zeiten auf dem Weg zurück in einen geregelten Alltag und ein unbeschwerteres Aufwachsen", sagte Giffey. (U.Stolizkaya--DTZ)
Ausbildungsmarkt im Corona-Jahr deutlich geschrumpft
Der Ausbildungsmarkt in Deutschland ist im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise deutlich geschrumpft. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge sank 2020 um elf Prozent auf 467.500, wie aus dem aktuellen Berufsbildungsbericht hervorgeht, den das Bundeskabinett am Mittwoch verabschiedete. Zum ersten Mal seit 1992 fiel die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im dualen System damit auf unter 500.000.
Französischer Journalist laut Video von Islamisten in Mali entführt
Im westafrikanischen Krisenstaat Mali ist ein französischer Journalist nach eigenen Angaben von Islamisten entführt worden. Der Reporter Olivier Dubois meldete sich in einer kurzen Videobotschaft, die am Mittwoch in Online-Netzwerken verbreitet wurde. Das französische Außenministerium bestätigte, dass der 46-Jährige vermisst wird.
Name von Kim Kardashian taucht in Fall von Schmuggel aus Italien in die USA auf
Der Name von Reality-Star Kim Kardashian ist im Zusammenhang mit dem Schmuggel einer römischen Statue aus Italien in die USA aufgetaucht. Die Statue war bereits 2016 in einem Hafen in Los Angeles beschlagnahmt worden, vergangene Woche rief die US-Staatsanwaltschaft zu ihrer Rückerstattung an Italien auf. Gerichtsakten zufolge, die die Nachrichtenagentur AFP am Dienstag (Ortszeit) einsehen konnte, war Kardashian als Importeurin der Statue angegeben worden.
Schalke: William erleidet Kreuzbandriss
Bundesliga-Absteiger Schalke 04 muss in den verbleibenden vier Ligaspielen auf Abwehrspieler William verzichten. Der Brasilianer, der vom Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg noch bis Sommer ausgeliehen ist, erlitt im Training einen Kreuzbandriss und fällt langfristig aus. Das teilte der künftige Fußball-Zweitligist am Mittwoch mit.
EU-Investitionsabkommen mit China für unbestimmte Zeit auf Eis
Eine Vertiefung der Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und China liegt für unbestimmte Zeit auf Eis. Führende EU-Abgeordnete gingen am Mittwoch nicht davon aus, dass die Bemühungen Brüssels um eine Ratifizierung des Investitionsabkommens mit Peking bald wieder aufgenommen würden. Chinas Präsident Xi Jinping habe sich mit den Sanktionen gegen EU-Vertreter wegen Kritik an der Menschenrechtslage in der Volksrepublik "böse verkalkuliert", sagte der China-Experte der Europa-Grünen, Reinhard Bütikofer.
London investiert rund 34 Millionen Euro in die Erforschung von Corona-Mutanten
Zur Erforschung neuer Coronavirus-Mutanten will Großbritannien umgerechnet rund 33,8 Millionen Euro in neue Impfstoff-Labore investieren. Wie die britische Regierung am Mittwoch mitteilte, soll anhand der Mittel in den Laboren in Porton Down im Südwesten Englands die Wirksamkeit von Impfstoffen gegen Virusmutanten getestet werden. Die Investition werde "es uns ermöglichen, das Land weiter gegen die Bedrohung durch neue Varianten abzusichern", sagte Gesundheitsminister Matt Hancock.
Vereinigtes Königreich erleichtert Einwanderung für Oscar-Gewinner
Gewinner von großen Film-, Theater-, und Wissenschaftspreisen wie dem Oscar können sich von nun an leichter in Großbritannien niederlassen und arbeiten. Wie die britische Regierung am Dienstagabend mitteilte, gilt die neue Regelung unter anderem für Menschen, die mit den Turing Awards für Informatik, einem Oscar oder Bafta-Award für Filmschaffende, einem Brit Awards für Musik oder auch dem Nobelpreises für Literatur ausgezeichnet wurden.
EU-Politiker begrüßen Ratifizierungsstopp für Investitionsabkommen mit China
Abgeordnete des Europaparlaments haben den Stopp der Ratifizierung des Investitionsschutzabkommens mit China begrüßt. Der Grünen-Politiker Reinhard Bütikofer sagte am Mittwoch vor Journalisten, er sehe die EU-China-Politik "vor einer Neubestimmung". Chinas Präsident Xi Jinping habe sich mit den Sanktionen gegen EU-Vertreter wegen Kritik an der Menschenrechtslage in der Volksrepublik "böse verkalkuliert". Im Parlament sei deshalb klar gewesen, dass "die überwiegende Mehrheit der Fraktionen" derzeit keine Ratifizierung des Wirtschaftsabkommens wolle.
Neue Opel-Mutter Stellantis leidet unter Chipmangel
Die neue Opel-Mutter Stellantis leidet unter dem Chipmangel in der Autoindustrie. Wegen der Probleme bei der Versorgung mit Halbleitern seien in den ersten drei Monaten dieses Jahres 190.000 Fahrzeuge oder elf Prozent weniger produziert worden als geplant, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Stellantis war im Januar aus der Fusion der US-italienischen Gruppe Fiat-Chrysler mit der französischen Opel-Mutter PSA hervorgegangen.
Razzien gegen die kalabrische Mafia in Deutschland und Italien
Der deutschen und der italienischen Polizei ist ein bedeutender Schlag gegen die kalabrische Mafia-Organisation ’Ndrangheta gelungen: Ermittler aus beiden Ländern vollstreckten am Mittwoch dutzende Haftbefehle und durchsuchten Wohn- und Geschäftsräume in zahlreichen Orten von Süditalien bis Norddeutschland, wie die Staatsanwaltschaft Konstanz und das Polizeipräsidium Ravensburg mitteilten. In Deutschland lag der Schwerpunkt der Razzien in der Bodenseeregion. Wie italienische Anti-Mafia-Ermittler mitteilten, gab es auch Razzien in Rumänien und Spanien.
Indische Zentralbank pumpt wegen Corona-Krise Geld in Gesundheitsbereich
Indien will mit Milliardensummen gegen die heftige zweite Corona-Welle im Land ankämpfen: Die Zentralbank gab am Mittwoch günstige Kredite in Höhe von umgerechnet rund 5,6 Milliarden Euro für Impfstoffhersteller, Krankenhäuser und Gesundheitsunternehmen frei. Das Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Welt registrierte 3800 weitere Todesfälle sowie mehr als 380.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Derweil startete ein Bundeswehr-Airbus mit Teilen einer Sauerstoffanlage nach Neu-Delhi.
Nestlé bringt Erbsenmilch auf den Markt
Nach vegetarischen Burgern und pflanzlichem Thunfisch bringt Nestlé nun eine Erbsenmilch auf rein pflanzlicher Basis auf den Markt. Das Produkt mit dem Namen Wunda soll zunächst in den Ländern Frankreich, Niederlande und Portugal in die Geschäfte kommen, wie der Schweizer Nahrungsmittelkonzern am Mittwoch mitteilte. Demnach soll es das Getränk auf Basis von Erbsen und Mehl in den Varianten normal, ungesüßt und Schoko geben.
Grundschulkinder sollen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung bekommen
Für Grundschulkinder soll es künftig einen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung geben. Der am Mittwoch vom Bundeskabinett gebilligte Gesetzentwurf sieht vor, dass Grundschulkinder von der ersten bis zur vierten Klasse eine Betreuung von acht Stunden pro Tag bekommen sollen. Dabei ist der Schulunterricht allerdings mit eingerechnet.
Indiens Außenminister bei G7-Treffen hatte Kontakt zu möglichen Corona-Positiven
Der derzeit an einem Treffen der G7-Staatengruppe in London teilnehmende indische Außenminister Subrahmanyam Jaishankar hatte nach eigenen Angaben Kontakt zu möglicherweise mit dem Coronavirus infizierten Menschen. Er habe am Dienstagabend erfahren, dass er zu "möglichen positiven Covid-Fällen" im direkten Kontakt gestanden habe, schrieb Jaishankar am Mittwoch im Onlinedienst Twitter. An den weiteren G7-Beratungen werde er deshalb nur noch virtuell teilnehmen.
Zehn Prozent weniger Spargel im Corona-Jahr 2020 geerntet
Die Umstände der Corona-Krise haben sich im vergangenen Jahr auch auf die Spargelernte ausgewirkt: In der Saison 2020 wurden zehn Prozent weniger des beliebten Frühlingsgemüses geerntet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Demnach fuhren die landwirtschaftlichen Betriebe insgesamt 117.600 Tonnen Spargel ein. Angebaut wurde er auf einer Fläche von 25.900 Hektar angebaut - das waren 21 Prozent der bundesweiten Anbaufläche für Gemüse.
Nach "Quotenschwarzer"-Nachricht an Aogo: Lehmann verliert Posten im Hertha-Aufsichtsrat
Jens Lehmann hat nach seiner "Quotenschwarzer"-WhatsApp-Nachricht an Ex-Profi Dennis Aogo seinen Posten im Aufsichtsrat des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC verloren. "Wir haben den Beratervertrag mit Jens Lehmann aufgelöst. Damit ist auch seine Tätigkeit im Aufsichtsrat von Hertha BSC beendet", sagte Sprecher Andreas Fritzenkötter von der Tennor Holding dem SID am Mittwoch.
Malierin bringt in Marokko Neunlinge zur Welt
Die Malierin Halima Cissé hat Siebenlinge erwartet - und Neunlinge zur Welt gebracht. Die 25-Jährige gebar in Marokko fünf Töchter und vier Söhne, wie das malische Gesundheitsministerium am Dienstag mitteilte. "Der Mutter und den Babys geht es soweit gut", sagte Gesundheitsministerin Fanta Siby der Nachrichtenagentur AFP.
Belarussen zeigen Staatschef Lukaschenko in Deutschland an
Vier deutsche Anwälte haben im Namen von zehn Menschen aus Belarus beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe Strafanzeige gegen den autoritär regierenden Präsidenten Alexander Lukaschenko und belarussische Sicherheitsbeamte erstattet. Sie werfen ihnen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, wie eine Sprecherin des Generalbundesanwalts am Mittwoch auf Anfrage bestätigte. Zunächst hatten der "Spiegel" und der "Tagesspiegel" berichtet.
Indische Zentralbank kündigte günstige Kredite für Gesundheitsdienstleister an
Im Kampf gegen die heftige zweite Corona-Welle hat Indiens Zentralbank am Mittwoch günstige Kredite in Höhe von umgerechnet rund 5,6 Milliarden Euro für Impfstoffhersteller, Krankenhäuser und Gesundheitsunternehmen freigegeben. Der Präsident der Reserve Bank of India, Shaktikanta Das, versprach zudem "unkonventionelle" Maßnahmen, falls sich die Krise weiter verschlimmere. Indien registrierte am Mittwoch einen Höchstwert von 3780 Todesfällen binnen 24 Stunden sowie rund 382.000 Neuinfektionen.
Ifo-Schätzung: Kurzarbeit im April um zehn Prozent gesunken
Die Zahl der Kurzarbeiterinnen und Kurzarbeiter ist laut einer Schätzung des Münchner Ifo-Instituts im April weiter gesunken. Im vergangenen Monat sei die Zahl um zehn Prozent von 3,0 auf 2,7 Millionen Menschen zurückgegangen, erklärte das Wirtschaftsforschungsinstitut am Mittwoch. In der Industrie fiel die Zahl im April demnach von 535.000 auf 444.000 Menschen - damit seien dort noch 6,4 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit.
Auf vielen Baustellen wird Material knapp
Bei vielen Bauträgern und Projektentwicklern wächst einer Umfrage zufolge die Sorge vor Verzögerungen oder Stillstand wegen Materialmangels. Wie der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BDW) am Mittwoch mitteilte, ergab dies eine Umfrage unter den rund 1600 Mitgliedsunternehmen. Demnach belegen fast 90 Prozent der Antworten "signifikante Engpässe bei Holz, Dämmmaterial und Stahl".
37-Jähriger wegen Kindesentführungen und Missbrauchs in Ulm vor Gericht
Vor dem Landgericht Ulm hat am Mittwoch ein Prozess gegen einen 37-Jährigen wegen der Entführung und des Missbrauchs zweier Jungen in den Jahren 2006 und 2007 im Raum Ulm und Heidenheim begonnen. Zum Prozessbeginn zeigte sich der Mann geständig, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Sein Verteidiger erklärte demnach, dass sein Mandant die Vorwürfe vollumfänglich einräume.
Bundesregierung mahnt trotz rückläufiger Corona-Inzidenzen zur Vorsicht
Die Bundesregierung mahnt trotz rückläufiger Infektionszahlen in der Corona-Pandemie zu weiterer Vorsicht. Deutschland sei noch in der dritten Welle, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir müssen Zuversicht paaren mit Umsicht und Vorsicht." Die geplanten Lockerungen für Geimpfte könnten nach seinen Worten am Sonntag in Kraft treten. Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) verteidigte die seit Ende April geltende bundesweite Notbremse.