Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Durchhalteparolen für IS-Mitglieder: Haftstrafe für deutsche Sympathisantin
Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört
Je drei Tote in Russland und der Ukraine - massive Drohnenangriffe auf Moskau
Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte
Boulevard
Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen
Proteste gegen Abtreibungsgegner sind im niedersächsischen Göttingen eskaliert. Die Polizei musste nach Angaben vom Samstagabend teils mit Zwang verhindern, dass beide Gruppen aufeinandertrafen. Dabei seien zwölf Beamte verletzt worden.
Boulevard
Medien: Neun Tote bei Starkregen im Osten Japans
Bei "beispiellosem" Starkregen im Osten Japans sind dem Sender NHK zufolge zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der heftigen Regenfälle am Donnerstag, die Warnungen vor Erdrutschen und Stromausfälle auslösten, hätten neun Menschen ihr Leben verloren, wie NHK am Sonntag unter Berufung auf eigene Zählungen berichtete. Der Katastrophenschutz der besonders schwer betroffenen Präfektur Chiba im Osten der Hauptstadt Tokio meldete am Samstagabend acht Tote.
Letzte Nachrichten
Maddies Eltern geben auch kurz vor ihrem 18. Geburtstag Hoffnung nicht auf
14 Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden der damals fast vierjährigen Madeleine "Maddie" McCann hoffen ihre Eltern immer noch auf ein Wiedersehen. Die Erinnerung an die "verlorenen oder gestohlenen Jahre" ohne ihre Tochter sei diesmal "besonders schmerzlich, da wir eigentlich Madeleines 18. Geburtstag feiern sollten", erklärten Kate und Gerry McCann wenige Tage vor Maddies Geburtstag am 12. Mai. Doch gäben sie die Hoffnung auf ein Wiedersehen nicht auf, "und sei sie noch so gering".
Gericht spricht Marine Le Pen im Fall der Verbreitung von IS-Gräuelbildern frei
Ein Gericht in Frankreich hat die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen im Prozess um die Verbreitung von Gräuelbildern der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) freigesprochen. Das Gericht in Nanterre bei Paris erkannte am Dienstag Le Pens Absicht an, anhand der Bilder zu informieren. Dies könne "zur öffentlichen Debatte beitragen", solange Gewalt nicht verharmlost werde.
Brief an Koch: DFL-Boss Seifert setzt DFB-Vize unter Druck - Koch antwortet heftig
Die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat in den Machtkampf innerhalb der Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eingegriffen und Druck auf DFB-Vizepräsident Rainer Koch gemacht. DFL-Boss Christian Seifert forderte in einem aktuellen Brief den DFB-Vize zu einer Stellungnahme hinsichtlich angeblich weitergegebener Informationen auf. Koch reagierte mit einem achtseitigen Antwortschreiben, das dem SID vorliegt. Darin widerspricht Koch den Anschuldigungen und erhebt seinerseits heftige Vorwürfe.
Brief von Seifert an Koch: DFL-Boss setzt DFB-Vize unter Druck
Die Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat im Machtkampf innerhalb der Führung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Druck auf DFB-Vizepräsident Rainer Koch erhöht. Das ZDF veröffentlichte auf Twitter einen aktuellen Brief von DFL-Boss Christian Seifert an Koch, in dem Seifert den DFB-Vize zu einer Stellungnahme auffordert.
Lebenslange Haft für versuchte Verbrennung von eigener Familie
Wegen der versuchten Verbrennung seiner Familie hat das Hamburger Landgericht einen 50-Jährigen am Dienstag zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Die Richter sahen es nach Angaben eines Gerichtssprechers als erwiesen an, dass der Angeklagte seine Exfrau und den gemeinsamen Sohn bei einer "inszenierten Selbsttötung" mit Benzin übergossen und angezündet hatte. Auch sich selbst setzte der Mann in Brand, um dadurch zu sterben.
Abschied nach neun Jahren: Martinez sagt beim FC Bayern Servus
Javi Martinez sagt nach neun überaus erfolgreichen Jahren bei Bayern München "Servus": Der 32 Jahre alte Spanier und der deutsche Fußball-Rekordmeister gehen ab Sommer wie erwartet getrennte Wege. Man habe sich "einvernehmlich" darauf verständigt, "den am 30. Juni auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern", teilten die Münchner am Dienstag mit.
Anklage gegen mutmaßlichen Verkäufer von Lübcke-Mordwaffe erhoben
Die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft hat Anklage gegen den mutmaßlichen Verkäufer der für den Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke genutzten Schusswaffe erhoben. Der 65-jährige Elmar J. werde verdächtigt, fahrlässig den Tod eines Menschen verursacht zu haben, teilte die Behörde am Dienstag mit. J. soll dem Ende Januar wegen des Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Rechtsextremisten Stephan E. die Waffe im Jahr 2016 verkauft haben.
Pfizer will in diesem Jahr 1,6 Milliarden Corona-Impfdosen ausliefern
Der US-Pharmakonzern Pfizer rechnet für dieses Jahr mit der Auslieferung von 1,6 Milliarden Impfdosen gegen das Coronavirus. Der Jahresumsatz mit dem zusammen mit dem Mainzer Unternehmen Biontech entwickelten Impfstoff könnte sich damit auf 26 Milliarden Dollar (knapp 22 Milliarden Euro) belaufen, wie Pfizer am Dienstag mitteilte. Im Februar hatte der Pharmakonzern für das laufende Jahr noch mit einem Jahresumsatz von 15 Milliarden Dollar mit dem Vakzin prognostiziert.
Experten sehen Zwei-Grad-Ziel bei Klima näher rücken
Experten sehen das internationale Ziel näher rücken, die Erderwärmung zumindest auf weniger als zwei Grad zu begrenzen. Das Netzwerk Climate Action Tracker, das die Wirkung bisheriger staatlicher Klimazusagen auswertet, verwies am Dienstag auf neue Berechnungen, wonach bei Umsetzung der bislang gegebenen und diskutierten Zusagen eine Erderwärmung um 2,4 Grad Celsius bis Ende des Jahrhunderts zu erwarten sei.
Frist für Netanjahu zur Regierungsbildung läuft ab
Kurz vor Ablauf der Frist für eine Regierungsbildung in Israel richten sich am Dienstag alle Blicke auf den geschäftsführenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Der langjährige Regierungschef hat bis Mitternacht (23.00 Uhr MESZ) Zeit, um eine Lösung zu präsentieren.
Tennis: München-Finalist Struff mit Auftaktniederlage in Madrid
Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat zwei Tage nach seinem ersten Finale auf der ATP-Tour eine herbe Enttäuschung beim Sandplatz-Masters in Madrid erlebt. Der 31 Jahre alte Warsteiner verlor am Dienstag gleich in der ersten Runde gegen den australischen Qualifikanten Alexei Popyrin 3:6, 6:7 (4:7). Damit sind bei dem mit 2,5 Millionen Euro dotierten Turnier aus deutscher Sicht nur noch Alexander Zverev (Hamburg) und Dominik Koepfer (Furtwangen) vertreten.
Mehlwurm als erstes Insekt in Europa zum Verzehr zugelassen
Der gelbe Mehlwurm ist als erstes Insekt überhaupt in der EU zum Verzehr zugelassen worden. Die EU-Mitgliedsstaaten stimmten einem entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission am Dienstag zu. Das neuartige Lebensmittel gilt nach einer Prüfung durch die EU-Lebensmittelbehörde Efsa als sicher.
Schmuckhersteller Pandora verarbeitet nur noch synthetische Diamanten
Der dänische Schmuckhersteller Pandora, bekannt für seine Armbänder mit verschiedenen Anhängern, verzichtet ab sofort auf Diamanten, die oft unter schlechten Arbeitsbedingungen in Minen geschürft werden. Pandora werde nur noch synthetische Diamanten verarbeiten, kündigte das Unternehmen am Dienstag an. Sie seien günstiger, hätten dabei aber "die gleichen Charakteristiken wie natürliche Diamanten". Diamanten "sind nicht nur für immer, sondern auch für jeden", erklärte Unternehmenschef Alexander Lacik.
Breiter Konsens für mehr Klimaschutz, aber Streit über die Umsetzung
Union, SPD und Grüne wollen nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts alle den Klimaschutz voranbringen - die Wege dahin unterscheiden sich jedoch teils deutlich. Während sich die CDU-Spitze am Montag unter anderem für eine Erhöhung des CO2-Preises ausgesprochen hatte, äußerten sich führende SPD-Politiker dazu am Dienstag skeptisch. Übereinstimmend vermieden Union und SPD klare Aussagen zu einem Vorziehen des Kohleausstiegs, den die Grünen bis 2030 fordern.
Lufthansa-Aktionäre stimmen Kapitalerhöhung zu
Die schwer von der Corona-Krise getroffene Lufthansa kann bis zu 5,5 Milliarden Euro frisches Geld durch die Ausgabe neuer Aktien einsammeln: Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten am Dienstag bei der virtuellen Hauptversammlung mit großer Mehrheit für eine entsprechende Kapitalerhöhung, wie der Konzern mitteilte. Konzernchef Carsten Spohr hatte dafür mit den Worten geworben: "Wenn wir die Wahl haben, finanzieren wir uns lieber am Kapitalmarkt als beim Steuerzahler".
Lufthansa wirbt bei Aktionären um Kapitalerhöhung
Die schwer von der Corona-Krise getroffene Lufthansa wirbt bei ihren Aktionären um Zustimmung für eine milliardenschwere Kapitalerhöhung. Die Anteilseigner sollten bei der am Dienstag abgehaltenen virtuellen Hauptversammlung darüber abstimmen, ob die Lufthansa ihr Kapital um bis zu 5,5 Milliarden Euro erhöhen darf. Konzernchef Carsten Spohr sagte, ein entsprechender Vorratsbeschluss solle die Lufthansa in die Lage versetzen, "zu alter finanzieller Stabilität" zurückzukehren.
Haseloff kann sich Fortsetzung der schwarz-rot-grünen Koalition vorstellen
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) kann sich eine Fortsetzung der Kenia-Koalition nach der Landtagswahl vorstellen. Eine Zusammenarbeit zwischen CDU, SPD und Grünen sei "eine Option, die funktioniert", sagte Haseloff am Dienstag bei einer Bilanzpressekonferenz in Magdeburg. Am Ende entscheide aber der Wähler, "was künftig passieren kann an Optionen".
Prozess um tödlich verlaufenen Raubüberfall auf Celler Juwelier begonnen
Rund acht Monate nach einem tödlich verlaufenen Raubüberfall auf einen Juwelier im niedersächsischen Celle hat am Dienstag ein Prozess gegen einen mutmaßlichen Helfer der beiden erschossenen Haupttäter begonnen. Der 38-jährige Bruder eines der ums Leben gekommenen Räuber muss sich vor dem Landgericht Lüneburg wegen versuchten gemeinschaftlichen schweren Raubes verantworten. Er hatte laut Anklage die Aufgabe, das Fluchtauto zu fahren.
Dänemark beschließt weitere Lockerungen der Corona-Restriktionen
Dank sinkender Infektionszahlen und gestützt auf seinen Corona-Pass hat Dänemark am Dienstag weitere Schritte zur Lockerung der Corona-Restriktionen angekündigt. Außer den Kinos und Theatern dürften ab Donnerstag auch die Fitnesszentren für Menschen mit dem sogenannten "Coronapas" wieder öffnen, teilte die Regierung mit. Das Dokument weist eine Corona-Impfung nach oder eine kürzlich erfolgte Genesung von Covid-19 oder einen negativen Corona-Test, der nicht älter als 72 Stunden ist.
Niederlande liefern Reemtsma-Entführer Drach nach Deutschland aus
Ein Gericht in Amsterdam hat die Auslieferung des Reemtsma-Entführers Thomas Drach nach Deutschland verfügt und damit den Weg für einen möglichen weiteren Prozess gegen den unterdessen 60-Jährigen in der Bundesrepublik geebnet. "Die Auslieferung wurde genehmigt", erklärte das Amsterdamer Bezirksgericht am Dienstag. Drach soll 2018 und 2019 drei bewaffnete Überfälle auf Geldtransporter in Deutschland begangen haben und sich dafür demnächst vor Gericht verantworten.
Amsterdamer Gericht verfügt Überstellung von Reemtsma-Entführer nach Deutschland
Der Reemtsma-Entführer Thomas Drach wird nach Deutschland ausgeliefert. Das entschied am Dienstag ein Gericht in Amsterdam. Die Kölner Staatsanwaltschaft will dem 60-jährigen Drach nun wegen dreier bewaffneter Überfälle auf Geldtransporter in den Jahren 2018 und 2019 den Prozess machen. Die Überfälle soll Drach mit weiteren Tätern in Köln-Godorf, am Flughafen Köln/Bonn und in Frankfurt am Main verübt haben.
Formel 1: 7500 Zuschauer in Monaco
Das Comeback der Formel 1 auf der Traditionsstrecke in Monte Carlo wird vor den Augen von 7500 Zuschauern stattfinden. Die lokalen Behörden gaben am Dienstag grünes Licht für eine entsprechende Teil-Rückkehr der Fans beim Großen Preis von Monaco am 23. Mai. Voraussetzung für einen Besuch des Rennens ist ein negativer PCR-Test.
Bundesregierung bringt Erleichterungen für Corona-Geimpfte auf den Weg
Wer gegen das Coronavirus geimpft oder von der Erkrankung genesen ist, soll ab dem Wochenende in den Genuss bundesweiter Lockerungen kommen. Das Bundeskabinett beschloss am Dienstag die entsprechende Rechtsverordnung, die dann bis Freitag Bundestag und Bundesrat passieren soll, wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) in Berlin sagte. Für die Betroffenen fallen die geltenden Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen weg, in vielen Bereichen werden sie negativ Getesteten gleichgestellt.
Bundeskabinett beschließt Erleichterungen für Corona-Geimpfte
Das Bundeskabinett hat die geplanten Erleichterungen für Geimpfte auf den Weg gebracht. Die Regierung beschloss die entsprechende Verordnung am Dienstag, wie Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) in Berlin sagte. Für gegen das Coronavirus Geimpfte und von einer Erkrankung Genesene soll es keine Einschränkungen bei den Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen mehr geben.
EU-Sozialgipfel will vorrangige Hilfe für junge Menschen in Corona-Krise
Die EU-Staats-und Regierungschefs wollen bei ihrem Sozialgipfel in Portugal die Unterstützung junger Menschen wegen der Verwerfungen durch die Corona-Krise zur Priorität erklären. Diese Gruppe sei in ihren Berufs- und Ausbildungsplänen durch die Pandemie "sehr negativ getroffen" worden, heißt es nach AFP-Informationen vom Dienstag im Entwurf der Gipfel-Erklärung. Die EU müsse deshalb "vorrangig Maßnahmen zur Unterstützung junger Menschen ergreifen".
Junta in Myanmar beschuldigt japanischen Journalisten der Falschberichterstattung
Die Militärjunta in Myanmar hat einem Medienbericht zufolge einen japanischen Journalisten offiziell der Falschberichterstattung beschuldigt. Wie die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag meldete, wurde dem im April festgenommenen freiberuflichen Reporter Yuki Kitazumi der Verstoß gegen ein Gesetz zur Bekämpfung von Falschnachrichten zur Last gelegt. Nach Angaben der örtlichen Hilfsorganisation für politische Gefangene (AAPP) werden derzeit 50 Journalisten in Myanmar festgehalten.
Kommunalorganisation: Frankreich unzureichend auf Atomunfall vorbereitet
Frankreich ist nach Einschätzung eines kommunalen Dachverbandes nicht ausreichend auf einen Atomunfall vorbereitet. Die ergriffenen Schutzmaßnahmen seien "ungeeignet und ungenügend", erklärte am Dienstag die Vereinigung der französischen Atom-Informations-Komitees (Anccli), denen lokale Abgeordnete, Wissenschaftler, Umweltschützer und Kraftwerksbetreiber angehören.
Nach Einbruch in Landesmuseum Trier Anklage gegen mutmaßlichen Täter erhoben
Rund anderthalb Jahre nach einem Einbruch in das Rheinische Landesmuseum Trier ist Anklage gegen einen 28-jährigen Tatverdächtigen erhoben worden. Der Beschuldigte soll mit mindestens zwei weiteren Tätern in der Nacht zum 8. Oktober 2019 in das Museum eingebrochen sein und versucht haben, den dort ausgestellten Trierer Goldschatz zu stehlen, wie die Staatsanwaltschaft Trier am Dienstag mitteilte.
Niedersachsen erlaubt ab kommender Woche erste Hotelübernachtungen
In Niedersachsen sollen ab kommender Woche in Kommunen mit Inzidenzwerten unter 100 erste Öffnungsschritte in Gastgewerbe und Handel erfolgen. Wie die Landesregierung am Dienstag in Hannover mitteilte, bereitet sie eine entsprechende Verordnung vor. Demnach dürfen dort alle Geschäfte ab Montag unter strengen Auflagen öffnen. Auch Gastronomie- und Beherbungsbetriebe sollen dann unter strikten Vorsichtsregeln schrittweise starten.
EU-Arzneimittelbehörde startet Prüfung von chinesischem Corona-Impfstoff
Als erster chinesischer Hersteller kann sich Sinovac Hoffnung auf eine EU-weite Zulassung seines Corona-Impfstoffs machen. Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) leitete am Dienstag ein sogenanntes rollierendes Verfahren zur Prüfung des Vakzins ein. Bislang sind nur die Corona-Impfstoffe der westlichen Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson EU-weit zugelassen.
EU-Arzneimittelbehörde leitet Prüfung von chinesischem Corona-Impfstoff ein
Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) hat eine Prüfung des Corona-Impfstoffs des chinesischen Herstellers Sinovac eingeleitet. Zur Prüfung einer Zulassung des Vakzins CoronaVac habe ein sogenanntes rollierendes Verfahren begonnen, teilte die EMA am Dienstag in Amsterdam mit. Die Entscheidung des Ausschusses für Humanmedizin beruhe auf "vorläufigen Ergebnissen von Labor-Studien" sowie auf klinischen Studien.
UNO verurteilt Gewalt von Sicherheitskräften bei Protesten in Kolumbien
Das UN-Menschenrechtskommissariathat den "exzessiven Einsatz von Gewalt" durch Sicherheitskräfte bei Protesten gegen eine Steuerreform in Kolumbien verurteilt. Eine Sprecherin des UN-Menschenrechtskommissariats kritisierte am Dienstag insbesondere das Vorgehen der Sicherheitskräfte in Cali. Dort habe die Polizei auf Demonstranten geschossen, nach vorliegenden Informationen seien mehrere Menschen verletzt oder getötet worden.