Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Niedrigwasser gefährdet laut Ökonomen deutsches Wirtschaftswachstum
Auseinandersetzung in Köln: Vier Verletzte und sieben Festnahmen
Frachter in Straße von Hormus von Geschoss getroffen - Ein Vermisster
Bundestags-Innenausschuss berät über Konsequenzen aus Berliner CSD-Anschlag
Wirtschaft
Luxushotel Adlon in Berlin soll verkauft werden
Das Luxushotel Adlon in Berlin soll für mindestens 280 Millionen Euro verkauft werden. Das Hotel gehört dem von der Jagdfeld-Gruppe gemanagten Fundus-Fonds 31, dessen Anlegerinnen und Anleger derzeit zu einer Abstimmung über den Verkauf aufgerufen seien, berichtete die "Immobilien Zeitung". Die Gruppe bestätigte dies am Dienstag der AFP und erklärte, das "Gros der mehr als 4000 Eigentümer, überwiegend Privatanleger", sei "in einem Lebensalter, in dem sie sich von ihren Anteilen trennen wollen".
Politik
Schwerdtner: Merz tappt bei Ceuta-Krise "in Falle der Ultrarechten"
Vor der Krisensitzung der EU-Innenminister zur Lage in der spanischen Exklave Ceuta hat Linken-Chefin Ines Schwerdtner scharfe Kritik am Verhalten von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geübt. "Die Bundesregierung tappt damit schon wieder in die Falle der Ultrarechten", sagte Schwerdtner am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP in Berlin. Sie finde es "erschreckend, wie schnell sich die Bundesregierung auf Spanien eingeschossen" habe, als es um die Frage der Verantwortung für die massenhafte Ankunft von Migranten in Ceuta ging.
Letzte Nachrichten
Bundesregierung stellt 350 Millionen Euro für Wasser-Forschung zur Verfügung
Die Bundesregierung will in den kommenden fünf Jahren 350 Millionen Euro zur Verfügung stellen, um die Forschung zu einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie sauberes Wasser, intakte Ökosysteme und effiziente Wasserkreisläufe, wie aus dem Bundesforschungsministerium gegenüber AFP verlautete.
Pro-kurdischer Politiker in der Türkei vorübergehend festgenommen
In der Türkei ist der vor wenigen Tagen vom Parlament ausgeschlossene pro-kurdische Oppositionspolitiker Ömer Faruk Gergerlioglu vorübergehend festgenommen worden. Gergerlioglu sei von "fast hundert Polizeibeamten" in Schlafanzug und Pantoffeln abgeführt worden, teilte die pro-kurdische Oppositionspartei HDP am Sonntag mit. Wenige Stunden später gab die Generalstaatsanwaltschaft in Ankara bekannt, dass der ehemalige Politiker wieder freigelassen worden sei.
Pro-kurdischer Politiker nach Mandats-Entzug in der Türkei festgenommen
In der Türkei ist der vor wenigen Tagen vom Parlament ausgeschlossene pro-kurdische Oppositionspolitiker Ömer Faruk Gergerlioglu festgenommen worden. Gergerlioglu sei in Gewahrsam genommen worden, teilte die pro-kurdische Demokratische Partei der Völker (HDP) am Sonntag mit. Das Parlament in Ankara hatte Gergerlioglu am Mittwoch das Abgeordnetenmandat entzogen. Dies sowie die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die HDP hatte massive internationale Kritik hervorgerufen.
Türkische Polizei nimmt HDP-Politiker Gergerlioglu nach Mandats-Entzug fest
In der Türkei ist der kürzlich vom Parlament ausgeschlossene pro-kurdische Oppositionspolitiker Ömer Faruk Gergerlioglu festgenommen worden. "Unser Abgeordneter Faruk Gergerlioglu wurde in Gewahrsam genommen", teilte die pro-kurdische Demokratische Partei der Völker (HDP) am Sonntag mit. Gergerlioglu war am vergangenen Mittwoch sein Abgeordnetenmandat entzogen worden. Dies sowie die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die HDP am selben Tag hatte massive internationale Kritik ausgelöst.
Bach zu Tokio-Beschluss: "Eine notwendige Entscheidung"
IOC-Präsident Thomas Bach hat Verständnis für die Entscheidung gezeigt, die Olympischen Spiele und die Paralympics im Sommer in Tokio ohne ausländische Zuschauer stattfinden zu lassen. "Wir respektieren und akzeptieren diesen Beschluss vollständig als notwendige Entscheidung im Interesse der Sicherheit aller Teilnehmer", sagte der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in einem vom IOC verbreiteten Video.
Deutsches Kinderhilfswerk warnt vor "Schiffbruch" des Bildungssystems
Die Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerks, Anne Lütkes, ist hart mit der deutschen Corona-Strategie ins Gericht gegangen und hat vor einem "Schiffbruch" des Bildungssystems gewarnt. "Innerhalb kürzester Zeit werden Kitas und Schulen wieder komplett schließen müssen, weil an zu vielen Stellen nur Wert auf das Einhalten von Zuständigkeiten, Verwaltungsabläufen und Bürokratieerfordernissen gelegt wird, anstatt pragmatisch die immensen Herausforderungen der Corona-Pandemie zu lösen", sagte Lütkes den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Sonntagsausgaben).
Proteste in Myanmar reißen trotz anhaltender Gewalt nicht ab
Trotz der anhaltenden Gewalt gegen Demonstranten in Myanmar reißen die Proteste in dem südostasiatischen Land nicht ab: Am Wochenende protestierten erneut zahlreiche Menschen gegen die Militärjunta. Im Shan-Staat gingen am Samstag Protestierende mit Gasmasken auf die Straße, wie in örtlichen Medien zu sehen war. In Mandalay im Zentrum des Landes demonstrierten Krankenhaus-Mitarbeiter am Sonntag bereits bei Morgengrauen, um eine Konfrontation mit den Sicherheitskräften zu vermeiden.
Ärzte und Krankenschwestern protestieren gegen Gewalt der Junta in Myanmar
Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern sind in Myanmar gegen das brutale Vorgehen der Junta gegen pro-demokratische Demonstranten auf die Straße gegangen. Um eine Konfrontation mit den Sicherheitskräften zu verhindern, zogen die Krankenhaus-Mitarbeiter am Sonntag bereits bei Morgengrauen durch die Straßen der Stadt Mandalay im Zentrum des Landes.
Fischer kann Rangnick-Absage verstehen
Klub-Legende Klaus Fischer hat Verständnis für die Absage von Ralf Rangnick an den stark abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten Schalke 04 gezeigt. "Bei uns im Verein herrscht schon sehr lange Unruhe. Ich kann mir schon vorstellen, dass einer wie Ralf Rangnick dann absagt", sagte Fischer im Interview mit Spox und Goal.
Michael Rummenigge: "Auch Bierhoff hätte zurücktreten müssen"
Michael Rummenigge wünscht sich nach der EURO im Sommer einen kompletten Umbruch in der Führungsriege des DFB-Teams, der angekündigte Rücktritt von Joachim Löw ist für den Ex-Nationalspieler nicht genug. "Für einen konsequenten Neuanfang hätte meiner Meinung nach auch Oliver Bierhoff zurücktreten müssen – alleine schon, um alte Seilschaften abzuschneiden", schrieb Rummenigge in seiner Kolumne für das RedaktionsNetzwerk Deutschland.
SID-Kalenderblatt am 21. März: Mike Tyson ist "Big in Japan"
Für zehn Millionen Dollar kann man schon ein paar Strapazen auf sich nehmen, dachte Mike Tyson. Der amtierende Schwergewichts-Weltmeister unterschrieb den höchst lukrativen Vertrag für einen WM-Kampf in Japan - ohne zu ahnen, wie schwer er tatsächlich für das Geld arbeiten musste.
Zverev holt ersten Turniersieg des Jahres
Deutschlands Topspieler Alexander Zverev hat seinen ersten Turniersieg des Jahres gefeiert. Der Hamburger setzte sich im Finale des ATP-Turniers in Acapulco mit 6:4, 7:6 (7:3) gegen den topgesetzten Griechen Stefanos Tsitsipas durch. Für den 23-Jährigen war es der erste Titel seit seinen beiden Erfolgen in Köln im Oktober.
Draisaitl gelingt 18. Saisontor - Grubauer hält alles
Eishockey-Superstar Leon Draisaitl hat seine Edmonton Oilers in der nordamerikanischen Profiliga NHL zum dritten Sieg in Folge geschossen. Der 25-Jährige traf beim 4:2 gegen die Winnipeg Jets in der 50. Minute zur wichtigen 3:2-Führung. Damit liegen die Oilers in der Nord-Division weiter auf Play-off-Kurs.
Miami Beach ruft wegen "Spring Break"-Feiern Notstand aus
Wegen Scharen von "Spring Break"-Feiernden hat die Stadt Miami Beach den Notstand ausgerufen und eine Ausgangssperre verhängt. Sie gelte ab 20.00 Uhr in den wichtigsten touristischen Vierteln der Stadt, teilten die Behörden am Samstag (Ortszeit) mit. Auch Restaurants müssten dann schließen. Laut Polizei hatte es in den vergangenen Tagen Ausschreitungen bei den Partys anlässlich der US-Semesterferien gegeben.
Miami Beach verhängt Ausgangssperre wegen "Spring Break"-Feiern
Angesichts zahlreicher "Spring Break"-Feiernden hat die Stadt Miami Beach eine Ausgangssperre verhängt. Sie gelte für die kommenden drei Tage ab 20.00 Uhr in den wichtigsten touristischen Vierteln der Stadt, teilten die Behörden am Samstag mit. Auch Restaurants müssen demnach um 20.00 Uhr schließen. Zudem werden die drei Brücken zum Festland ab 22.00 Uhr gesperrt. Nur Anwohner, Pendler und Hotelgäste dürfen sie dann noch nutzen.
Biontech-Gründer erwartet Ende der Lockdown-Maßnahmen für Herbst
Der Gründer des Mainzer Corona-Impfstoffherstellers Biontech rechnet spätestens im Herbst mit einem Ende der Lockdown-Maßnahmen in Deutschland. "In vielen Ländern in Europa und in den USA, werden wir wahrscheinlich Ende des Sommers in der Situation sein, nicht mehr in einen Lockdown zu müssen", sagte Ugur Sahin der "Welt am Sonntag".
Europa stemmt sich gegen dritte Corona-Infektionswelle
Mit dem Mut der Verzweiflung stemmt sich Europa gegen die dritte Corona-Welle. Unter anderem in Frankreich und Polen mussten am Wochenende Millionen Bürger wegen massiv steigender Infektionszahlen erneut in den Lockdown. Zugleich protestierten vielerorts tausende Menschen gegen die Einschränkungen. Wegen der steigenden Infektionszahlen soll der EU-Gipfel Ende der Woche nun nur virtuell stattfinden - Thema dürfte auch ein möglicher Exportstopp für das Astrazeneca-Vakzin sein.
Madagaskar will vorerst keinen Corona-Impfstoff anschaffen
Madagaskar hat es nach den Worten von Präsident Andry Rajoelina nicht eilig, Corona-Impfstoff für seine Bevölkerung anzuschaffen, sondern setzt stattdessen weiterhin auf ein angebliches Kräuter-Heilmittel gegen das Virus. Er selbst sei bislang nicht geimpft und habe auch nicht vor, sich impfen zu lassen, sagte Rajoelina am Samstag in einer Fernsehansprache. Er sei nicht komplett gegen Impfungen, doch befinde sich das Land derzeit "in einer Beobachtungsphase des Impfstoffs", der derzeit noch zu viele Nebenwirkungen habe.
Rummenigge erteilt Flick-Wechsel zum DFB klare Absage
Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vom deutschen Rekordmeister Bayern München hat einem Wechsel von Trainer Hansi Flick zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw erneut eine Absage erteilt. "Ich habe ihm gesagt, dass wir sehr zufrieden mit ihm sind. Wir sind gut beraten, das zu Ende zu bringen, was wir vertraglich vereinbart haben. Das habe ich Hansi unmissverständlich mitgeteilt", sagte Rummenigge im Interview mit der Welt am Sonntag. Dass Flick die Bayern im Sommer nicht verlasse, habe "nichts mit Wahrscheinlichkeit zu tun. Das ist Fakt."
Hunderte Spanier demonstrieren für Freilassung von inhaftiertem Rapper
Hunderte Menschen haben in Spanien erneut für die Freilassung des seit mehr als einem Monat wegen Majestäts- und Polizistenbeleidigung inhaftierten Rappers Pablo Hasél demonstriert. Proteste gab es am Samstag unter anderem in Madrid und Barcelona. Im Gegensatz zu Demonstrationen im Februar blieben die Protestmärsche friedlich.
Ex-Kabinettschef von Malta wegen Korruption angeklagt
Der langjährige Kabinettschef der maltesischen Regierung, Keith Schembri, ist wegen Korruption angeklagt worden. Ein Gericht verkündete die Anklage wegen Geldwäsche, Korruption, Betrugs und Unterschriftenfälschung am Samstag und lehnte eine Freilassung auf Kaution ab. Neben Schembri wurden laut Polizei zehn weitere Verdächtige angeklagt. Auch gegen 20 Firmen wurde Anklage erhoben.
Nach Rangnick-Absage: Schalke dient Gladbach als Aufbaugegner
Die Gegenwart wird immer düsterer, und auch der Lichtblick für die Zukunft ist verschwunden: Schalke 04 stürzt weiter ungebremst der 2. Fußball-Bundesliga entgegen und muss auf den Wiederaufbauhelfer Ralf Rangnick verzichten. Fünf Stunden vor dem 0:3 (0:1) gegen Borussia Mönchengladbach hatte der Wunschkandidat als Sportvorstand den Königsblauen einen Korb gegeben.
Dutzende Festnahmen bei Anti-Lockdown-Protesten in London
Bei Protesten gegen die Corona-Maßnahmen sind in London dutzende Menschen festgenommen worden. Tausende Demonstranten marschierten am Samstag vom Hyde Park durch das Zentrum der britischen Hauptstadt. Nach dem Ende des Protestmarsches kehrten rund 100 Demonstranten in den Hyde Park zurück, lieferten sich Handgemenge mit Polizisten und bewarfen die Beamten mit Flaschen und Dosen. Bis zum Abend wurden nach Polizeiangaben 33 Menschen festgenommen, die meisten wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen.
Todesurteil gegen zwei Pakistaner wegen Vergewaltigung am Straßenrand
Wegen der Vergewaltigung einer mit einer Autopanne am Straßenrand haltenden Frau sind zwei Männer in Pakistan zum Tode verurteilt worden. Ein Gericht in Lahore verkündete das Urteil in dem landesweit mit großer Anteilnahme verfolgten Verfahren am Samstag.
Präsidentschaftswahl in der Republik Kongo
In der Republik Kongo sind die Menschen am Sonntag zur Präsidentschaftswahl aufgerufen. Nach 36 Jahren an der Macht will Amtsinhaber Denis Sassou Nguesso erneut im Amt bestätigt werden. Seit der vorangegangenen Wahl 2016 wurden die Oppositionsparteien zunehmend an den Rand gedrängt und Sassou Nguessos zwei wichtigste Rivalen zu 20 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die größte Oppositionspartei boykottiert die Wahl am Sonntag.
Großbritannien startet Volkszählung
In Großbritannien findet am Sonntag eine Volkszählung statt. Der Zensus erstreckt sich auf alle Landesteile mit Ausnahme Schottlands. Wegen der Corona-Pandemie soll die Befragung weitgehend online abgehalten werden. Der letzte Zensus stammt aus dem Jahr 2011.
Staatsanwaltschaft fordert Prozess gegen Salvini wegen Blockade von Rettungsschiff
Im Fall eines im Jahr 2019 vor der Küste Italiens blockierten Rettungsschiffs mit Flüchtlingen hat die italienische Staatsanwaltschaft ein Verfahren gegen Ex-Innenminister Matteo Salvini gefordert. Die Staatsanwaltschaft im sizilianischen Palermo beantragte nach einer Anhörung am Samstag ein Verfahren und eine Verurteilung des rechtsextremen Politikers wegen Entführung und Machtmissbrauchs, wie Salvini und die spanische Nichtregierungsorganisation Open Arms mitteilten. Im Fall einer Verurteilung drohen Salvini bis zu 15 Jahre Haft.
Auswärtiges Amt: Austritt der Türkei aus Istanbul-Konvention "falsches Signal"
Das Auswärtige Amt hat den Austritt der Türkei aus dem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen als "falsches Signal an Europa" kritisiert. Erst vor wenigen Wochen habe der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan einen Aktionsplan für Menschenrechte vorgestellt, der sich auch mit der Bekämpfung von häuslicher Gewalt und Gewalt gegen Frauen beschäftige, erklärte eine Sprecherin am Samstag. Die Kündigung der Istanbul-Konvention werfe die Frage auf, wie ernst es die Türkei mit den im Aktionsplan angekündigten Zielen meine.
In Unterzahl: Dreierpacker Lewandowski schießt VfB ab
Nur noch fünf: Weltfußballer Robert Lewandowski ist bei seiner Jagd nach dem "ewigen" Torrekord von Gerd Müller mit einem weiteren fulminanten Dreierpack auf die Zielgerade eingebogen. Der Ausnahmestürmer schoss Bayern München beim 4:0 (4:0) in einem spektakulären Südderby gegen den VfB Stuttgart trotz 80-minütiger Unterzahl fast im Alleingang zum Sieg.
Internationale Kritik an Austritt der Türkei aus Abkommen gegen Gewalt an Frauen
Der Austritt der Türkei aus einem Abkommen gegen Gewalt an Frauen ist international scharf kritisiert worden. Die Bundesregierung sprach angesichts des türkischen Rückzugs aus der sogenannten Istanbul-Konvention am Samstag von einem "falschen Signal an Europa". Der Europarat sah in dem Schritt einen "großen Rückschlag" in den Bemühungen um den Schutz von Frauen. In der Türkei gingen aus Protest tausende Menschen auf die Straße.
Tausende demonstrieren in Türkei gegen Austritt aus Abkommen gegen Gewalt an Frauen
In der Türkei haben tausende Menschen gegen den Austritt des Landes aus dem internationalen Abkommen gegen Gewalt an Frauen demonstriert. In der Metropole Istanbul forderten die Teilnehmer einer Kundgebung am Samstag Staatschef Recep Tayyip Erdogan auf, die Entscheidung zu revidieren und dem Abkommen wieder beizutreten. Die Demonstranten zeigten Plakate mit den Porträts ermordeter Frauen. Kleinere Kundgebungen gab es laut Medienberichten auch Ankara und Izmir.
Stuyven gewinnt Mailand-Sanremo - Schachmann auf Platz 14
Der belgische Radprofi Jasper Stuyven hat die 112. Auflage des Klassikers Mailand-Sanremo gewonnen. Der 28-Jährige vom Team Trek-Segafredo setzte sich am Samstag bei der "Primavera" über 299 km zwischen der lombardischen Metropole Mailand und der ligurischen Küste nach einem langen Sprint vor dem Australier Caleb Ewan (Lotto-Soudal) und Vorjahressieger Wout Van Aert (Belgien/Jumbo-Visma) durch.