Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Verband kritisiert Unterfinanzierung von Essen in Pflegeheimen
Weniger Stellenabbau: Arbeitsmarkt stabilisiert sich laut Ifo-Institut leicht
42-Jähriger attackiert Radfahrerinnen - Frau erleidet womöglich bleibende Schäden
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
Wirtschaft
Unternehmenskreise: BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen
BMW will bis Ende 2027 bis zu 8000 Jobs abbauen. Der Münchener Autobauer werde von Oktober an rund 40.000 seiner rund 85.000 Beschäftigten in Deutschland individuelle Abfindungsangebote unterbreiten, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Betroffen sind demnach Bürojobs und nicht die Produktion.
Politik
SPD-Fraktionschef Miersch zu Kabinettsumbildung: Jetzt sollte wieder Ruhe einkehren
SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Erwartung geäußert, dass nach den Debatten um die Kabinettsumbildung durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sich die Lage nun wieder beruhigt. "Der Kanzler selbst hat ja gesagt, dass er sich das anders gewünscht hätte", sagte Miersch am Mittwoch in der Sendung "Frühstart" von RTL und ntv. "Insofern gehe ich jetzt aber davon aus, dass mit dem heutigen Tage dann auch wirklich wieder Ruhe einkehrt."
Letzte Nachrichten
Prozess gegen mutmaßlichen Serienvergewaltiger beginnt in Berlin
Vor dem Berliner Landgericht beginnt am Mittwoch (14.00 Uhr) der Prozess gegen einen mutmaßlichen Serienvergewaltiger. Dem 30-Jährigen Sinisa K. werden sechsfache Vergewaltigung, Körperverletzung und versuchte räuberische Erpressung vorgeworfen. Im Juni und Juli 2020 soll der Angeklagte insgesamt sieben junge Frauen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren überfallen und sechs von ihnen vergewaltigt haben. Im siebten Fall verhinderten die Hilferufe der Betroffenen und die Anwesenheit eines Campers die Tat.
UNO besorgt über Angriffe von Huthi-Rebellen auf Marib
Die UNO hat sich besorgt über die anhaltenden Angriffe von Huthi-Rebellen auf die jemenitische Stadt Marib gezeigt. Die militärische Eskalation bringe zwei Millionen Zivilisten in Gefahr, sagte der UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock am Dienstag. In der Region leben hunderttausende Geflüchtete in Lagern. "Jetzt ist es an der Zeit, zu deeskalieren und das Elend des jemenitischen Volkes nicht noch größer werden zu lassen", sagte Lowcock.
Belarussischer Oppositioneller Babariko wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht
Der belarussische Oppositionelle Viktor Babariko muss sich am Mittwoch in Minsk wegen Korruptionsvorwürfen vor Gericht verantworten (09.00 Uhr MEZ). Im November war der ehemalige Präsidentschaftskandidat wegen Korruption und Geldwäsche angeklagt worden. Vor seinem Einstieg in die Politik war Babariko Chef der Belgazprombank. Die Behörden werfen ihm die Annahme von Schmiergeldern und Geldwäsche in Höhe von mehr als 60 Millionen Dollar (rund 50 Millionen Euro) vor.
EU-Kommission will Programm zur Erforschung von Corona-Mutationen vorschlagen
Die EU-Kommission will am Mittwoch Vorschläge zur besseren Bekämpfung von Pandemien vorstellen. Wie Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bereits im Vorfeld mitteilte, gehört dazu auch ein Programm zur Erforschung von Mutationen des Coronavirus. Ziel ist es demnach, Labore, Gesundheitsbehörden und Wissenschaftler zusammenzubringen, um Impfstoffe zu entwickeln, die auch gegen veränderte Viren helfen.
Erste Tagung der Nato-Verteidigungsminister seit Bidens Amtsantritt
Die Nato-Verteidigungsminister halten ab Mittwoch ihre ersten Beratungen seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden ab (14.00 Uhr). An der zweitägigen Videokonferenz nimmt der neue US-Verteidigungsminister Lloyd Austin teil. Am ersten Tag steht die Reform des Bündnisses im Mittelpunkt, die auch eine Reaktion auf Alleingänge der USA unter Bidens Vorgänger Donald Trump ist.
Südafrika bietet seine Astrazeneca-Impfdosen der Afrikanischen Union an
Südafrika hat seine bereits gelieferten Corona-Impfdosen des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca der Afrikanischen Union angeboten, da es Zweifel an der Wirksamkeit des Vakzins bei der südafrikanischen Corona-Mutante gibt. "Die Dosen, die wir gekauft haben, sind der Afrikanischen Union vorgeschlagen worden", sagte Gesundheitsminister Zwelin Mkhize am Dienstag im Parlament in Kapstadt. Diese Impfdosen könnten an Länder verteilt werden, die dafür bereits Interesse angemeldet hätten.
Tochter des Emirs von Dubai "Geisel" ihres Vaters dem Diktator
Nach ihrer gescheiterten Flucht aus ihrer Heimat vor rund drei Jahren hat die Tochter des Emirs von Dubai ihrem Vater in heimlichen Videobotschaften vorgeworfen, sie als "Geisel" in einer zu einem Gefängnis umfunktionierten Villa festzuhalten. In einem der Videos sagt Scheicha Latifa auch, dass sie um ihr Leben fürchte, wie die BBC am Dienstag berichtete.
Nato drängt europäische Alliierte auch unter Biden zu mehr Verteidigungsausgaben
Vor der ersten Tagung der Nato-Verteidigungsminister seit dem Amtsantritt von US-Präsident Joe Biden hat Bündnis-Generalsekretär Jens Stoltenberg die europäischen Alliierten aufgefordert, an einer Erhöhung der Verteidigungsausgaben festzuhalten. Nach dem Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump damit aufzuhören, wäre "die falsche Botschaft", sagte Stoltenberg der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Auch die neue US-Regierung werde auf höhere Verteidigungsausgaben der Verbündeten pochen.
Nato-Generalsekretär drängt Bündnismitglieder zu höheren Verteidigungsausgaben
Vor der ersten Tagung der Nato-Verteidigungsminister seit dem Amtsantritt des neues US-Präsidenten Joe Biden hat Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auf höhere Verteidigungsausgaben gedrängt. "Die europäischen Staaten haben die Verteidigungsausgaben während Trumps Präsidentschaft erhöht und sollten damit jetzt nicht aufhören", sagte Stoltenberg der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). "Das wäre die falsche Botschaft." Auch die neue US-Regierung werde auf höhere Verteidigungsausgaben der Verbündeten pochen.
Frankreichs Nationalversammlung stimmt für schärferes Vorgehen gegen Islamisten
Nach den Anschlägen von Paris und Nizza will Frankreich schärfer gegen Islamisten vorgehen: Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den die französische Nationalversammlung am Dienstag in erster Lesung billigte. Nach dem Mord an dem Lehrer Samuel Paty sollen unter anderem Hassaufrufe im Internet härter geahndet werden. Zudem will die Regierung den Einfluss der Türkei und anderer Länder auf französische Moscheen begrenzen.
EU-Kommission sieht wenig Handhabe gegen Corona-Grenzkontrollen
Die EU-Kommission sieht wenig Handhabe, um gegen einseitig von Deutschland und anderen Ländern beschlossene Grenzkontrollen wegen der Corona-Pandemie vorzugehen. "Der Handlungsspielraum ist begrenzt", sagte eine EU-Vertreterin am Dienstag vor Journalisten. Mitgliedstaaten hätten das Recht, die Freizügigkeit auf Grundlage von Gesundheitsgefahren einzuschränken. Dies müsse allerdings verhältnismäßig erfolgen.
Taliban fordern USA zum Rückzug aus Afghanistan auf
Die radikalislamischen Taliban haben die USA aufgefordert, sich wie vereinbart bis Mai aus Afghanistan zurückzuziehen. Das Abkommen, das im Februar in Doha abgeschlossen worden sei, müsse "vollständig umgesetzt werden", heißt es in einem Brief von Mullah Abdul Ghani Baradar, der damals für die Taliban an den Verhandlungen beteiligt war. Es sei "im Interesse aller, diesen Krieg zu beenden". Die Verteidigungsminister der Nato wollen am Donnerstag darüber beraten, ob die 9600 Soldaten der Nordatlantischen Allianz in Afghanistan stationiert bleiben.
Staatsanwaltschaft fordert fast vier Jahre Haft für Waldläufer von Oppenau
Im Prozess gegen den bewaffneten Waldläufer von Oppenau hat die Staatsanwaltschaft für den Angeklagten eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten gefordert. Die Verteidigung von Yves R. plädierte für eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren, wie eine Sprecherin des Landgerichts Offenburg am Dienstag sagte. Nach dem Mann war im vergangenen Sommer tagelang im Schwarzwald bei Oppenau gefahndet worden.
Chef der Hotelkette Marriott an Krebs gestorben
Der Chef der Marriott-Hotels, Arne Sorensen, ist tot. Wie die weltgrößte Hotelkette am Dienstag mitteilte, starb Sorensen am Montag im Alter von 62 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Krankheit war im Mai 2019 bei Sorensen diagnostiziert worden - seit Anfang dieses Monats hatte der Hotelchef wegen seiner medizinischen Behandlungen seinen Posten ruhen lassen.
Thailands Ministerpräsident muss sich Misstrauensvotum stellen
Inmitten der Corona-Pandemie und erneuter Kundgebungen für demokratische Reformen muss sich Thailands Ministerpräsident Prayut Chan-O-Cha am Samstag einem Misstrauensvotum im Parlament stellen. Zu Beginn der mehrtägigen Debatte am Dienstag warf die Opposition dem ehemaligen Armeechef und seiner Regierung vor, für die wirtschaftliche Krise im Land verantwortlich zu sein.
21-Jähriger nach Unfall mit drei Toten in Berlin in Untersuchungshaft
Gegen den mutmaßlichen Verursacher eines Verkehrsunfalls mit drei Toten in Berlin ist ein Haftbefehl vollstreckt worden. Der 21-Jährige habe sein Auto im Stadtverkehr auf mehr als 150 Stundenkilometer beschleunigt und den Unfall verursacht, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Bei dem Unfall Anfang Februar waren drei Männer im Alter von 19 und 20 Jahren ums Leben gekommen.
Festnahmen und Verletzte bei Protesten gegen Verhaftung von katalanischem Rapper
Bei Protesten gegen die Verhaftung des katalanischen Rappers Pablo Hasél hat es in Spanien Zusammenstöße zwischen Demonstranten und Polizisten gegeben. 15 Menschen seien festgenommen worden, mehr als 30 weitere seien verletzt worden, darunter viele Polizisten, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Am Dienstagabend waren in mehreren Städten tausende Menschen aus Solidarität mit Hasél auf die Straßen gegangen. Der Rapper soll wegen Beleidigung der spanischen Königsfamilie sowie staatlicher Institutionen eine neunmonatige Haftstrafe absitzen.
Zusammenstöße bei Protesten gegen Verhaftung von katalanischem Rapper Hasél
In Spanien sind tausende Menschen gegen die Verhaftung des katalanischen Rappers Pablo Hasél auf die Straße gegangen. Am Rande einer Demonstration in Barcelona mit rund 1700 Teilnehmern lieferten sich Polizei und Demonstranten am Dienstagabend Auseinandersetzungen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Hasél war wegen Majestätsbeleidigung und Verbalattacken gegen die spanische Polizei zu neun Monaten Gefängnis verurteilt und verhaftet worden, nachdem er sich einen Tag lang in der Universität von Lleida verbarrikadiert hatte.
Tausende Menschen protestieren für Freilassung von katalanischem Rapper Hasél
Nach der Verhaftung des katalanischen Rappers Pablo Hasél sind am Dienstag in Barcelona und weiteren spanischen Städten mehrere tausend Menschen auf die Straße gegangen. Es kam zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP in Barcelona berichtete. Hasél war wegen Majestätsbeleidigung und Verbalattacken gegen die spanische Polizei zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden und am Morgen verhaftet worden, nachdem er sich bis zum vergangenen Freitag hätte freiwillig stellen sollen.
Wegen Staats-Beleidigung verurteilter Rapper Hasél in Katalonien verhaftet
Unter großer Aufmerksamkeit der Medien ist der katalanische Rapper Pablo Hasél am Dienstag verhaftet worden. "Sie werden uns niemals beugen, trotz aller Repression!", schrie der 32-Jährige bei seiner Festnahme in der Stadt Lleida, die Faust in die Luft gestreckt. Er war wegen Majestätsbeleidigung und Verbalattacken gegen die spanische Polizei zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden und sollte sich bis zum Freitag freiwillig stellen.
Schalke trennt sich zum Saisonende von Sportvorstand Schneider
Der stark abstiegsbedrohte Fußball-Bundesligist Schalke 04 trennt sich wie erwartet zum Saisonende von seinem umstrittenen Sportvorstand Jochen Schneider. Der Aufsichtsrat der Königsblauen verständigte sich am Dienstag mit dem 50-Jährigen auf die Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni 2021. Ursprünglich war Schneiders Kontrakt bis zum 30. Juni 2022 datiert.
Johnson & Johnson beantragt Corona-Impfstoff-Zulassung in der EU
Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat die Zulassung seines Corona-Impfstoffs in der Europäischen Union (EU) beantragt. Wie die in Amsterdam ansässige Europäische Arzneimittelagentur (EMA) am Dienstag mitteilte, ging bei ihr ein Antrag auf "bedingte Zulassung" von der europäischen Tochtergesellschaft von Johnson & Johnson ein. Eine Entscheidung darüber könnte bis Mitte März getroffen werden.
Polizei nimmt nach Steinwürfen auf Zug in Brandenburg zwei Kinder in Gewahrsam
Nach Steinwürfen auf einen Eurocity-Zug in Brandenburg hat die Bundespolizei zwei tatverdächtige Kinder im Alter von 11 und 13 Jahren in Gewahrsam genommen. Der Zug wurde am Montag auf dem Weg nach Berlin mit Steinen beworfen, wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilte. Kurz darauf kam es demnach zu einer Brandentwicklung im Fensterbereich der Lok. Der 53-jährige Lokführer kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.
Post testet in NRW 20 Automaten - ab Ende Februar auch mit Videoberatung
Die Deutsche Post testet in diesem Monat an 20 Standorten in Nordrhein-Westfalen einen neuen Automaten, der rund um die Uhr die Leistungen wie eine kleine Poststation bietet. Kunden könnten dort Brief- und Paketmarken kaufen sowie Briefe und Pakete versenden, teilte die Post am Dienstag mit. Ab Ende des Monats könnten sich die Kunden zudem per Videochat persönlich beraten lassen.
Mehr als 200 Infizierte nach Corona-Ausbruch in Osnabrücker Speiseeisfabrik
Nach einem Corona-Ausbruch in einer Speiseeisfabrik im niedersächsischen Osnabrück ist die Zahl der infizierten Mitarbeiter auf 210 gestiegen. Darunter waren auch zwei Fälle mit der neueren britischen Virusmutation, wie ein Sprecher der Stadt am Dienstag sagte. Alle 670 Beschäftigten befinden sich demnach in häuslicher Quarantäne. Die Firmenleitung schloss die Fabrik.
Auswertung der Panama Papers beschert Fiskus Millionenbeträge an zusätzlichen Steuern
Knapp fünf Jahre nach Veröffentlichung der Panama Papers haben die hessische Steuerverwaltung und das Bundeskriminalamt (BKA) die Auswertung der gigantischen Datensätze abgeschlossen und eine positive Bilanz gezogen. "Weltweit konnten Steuerkriminelle bestraft werden", erklärte Hessens Finanzminister Michael Boddenberg (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. In Deutschland wurden demnach zusätzliche Steuereinnahmen in Millionenhöhe erreicht.
Strenge Einreiseregeln für Mutationsgebiete gelten bis Anfang März weiter
Die strengen Einreiseregeln für Menschen aus Virus-Mutationsgebieten gelten bis Anfang März weiter. Eine entsprechende Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wurde nach Angaben eines Sprechers am Dienstag um 14 Tage verlängert. Die Verordnung gilt insbesondere für Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Aber auch andere von den Mutationen betroffene Gebiete wie Tschechien oder das österreichische Bundesland Tirol sind von der Regelung erfasst.
ESA sucht erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt wieder neue Astronauten
Zum ersten Mal seit mehr als einem Jahrzehnt sucht die Europäische Weltraumagentur ESA wieder neue Astronauten. Das Bewerbungsverfahren beginnt offiziell am 31. März, am 28. Mai endet die Bewerbungsfrist, wie die ESA am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz in Paris mitteilte. Die Bewerber müssen eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen. Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst ermutigte Interessenten aber, sich dadurch nicht einschüchtern zu lassen.
Altmaier kündigt nach Beratung mit Verbänden Nachbesserungen von Hilfen an
Eine Neustarthilfe bis 7500 Euro für Soloselbstständige, ein Fonds für Härtefälle und Unterstützung auch für Unternehmen mit mehr als 750 Millionen Euro Jahresumsatz: Die Regierung bessert ihre Hilfen für die coronageplagte Wirtschaft weiter nach. Die sehnlichst erwünschte Öffnungsperspektive soll es aber frühestens Anfang März geben, wie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) am Dienstag nach Beratungen mit über 40 Verbänden sagte. Diese zeigten sich nur teils zufrieden mit den Ergebnissen.
Adidas verkauft schwächelnde US-Tochter Reebok
Der deutsche Sportartikelhersteller Adidas trennt sich von Reebok: Adidas kündigte am Dienstag den Verkauf seiner schwächelnden US-Tochter an. Im Rahmen seiner neuen Fünf-Jahres-Strategie beschloss das Unternehmen in Herzogenaurach demnach, "einen formalen Prozess einzuleiten, der auf die Veräußerung von Reebok abzielt". Die "Prüfung von strategischen Alternativen für Reebok" habe ergeben, dass beide Unternehmen ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander besser ausschöpfen könnten.
Adidas kündigt Verkauf seiner US-Tochter Reebok an
Der Sportartikelhersteller Adidas hat den Verkauf seiner schwächelnden US-Tochter Reebok angekündigt. Adidas habe beschlossen, einen formalen Prozess einzuleiten, der auf die Veräußerung von Reebok abziele, teilte das Unternehmen in Herzogenaurach am Dienstag mit. Reebok und Adidas könnten ihr Wachstumspotenzial unabhängig voneinander deutlich besser ausschöpfen.
Zwei Berliner Polizisten vom Vorwurf der Nötigung im Amt freigesprochen
Nach einem Einsatz in einer Privatangelegenheit hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten zwei Polizisten vom Vorwurf der Nötigung im Amt freigesprochen. "Sie haben sich komplett danebenbenommen, aber das erfüllt aus meiner Sicht keinen Straftatbestand", sagte Richterin Christine Mathiak am Dienstag in ihrer Urteilsbegründung. Dem 50-jährigen Polizeihauptkommissar Andre M. und einer 30-jährigen Kollegin war vorgeworfen worden, eine Frau, die M.s Privatauto eingeparkt hatte, genötigt zu haben.