Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Iran-Krieg: Dritte Nacht in Folge ohne Angriffe - Teheran dementiert Gespräche
Söder fordert nach CSD-Attentat neue strafrechtliche Bewertung von Gefährdern
Franziska Hoppermann ist neue CDU-Generalsekretärin
Russland meldet fünf Tote durch ukrainische Drohnen - Ukraine greift Ölanlagen an
Wirtschaft
China-Geschäft bricht weiter ein - Audi senkt Umsatzprognose
Vor dem Hintergrund weiter einbrechender Verkäufe in China hat der Autobauer Audi seine Umsatzprognose für 2026 gesenkt. Gerechnet wird nun mit 58 bis 63 Milliarden Euro - fünf Milliarden weniger als im Frühling erwartet, wie die Ingolstädter VW-Tochter am Montag mitteilte. Finanzchef Jürgen Rittersberger stellte weitere Sparmaßnahmen in Aussicht.
Boulevard
CSD-Anschlag: Justizressort prüft Konsequenzen - Schon zuvor Schritte eingeleitet
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) prüft das Bundesjustizministerium mögliche Konsequenzen. Ein Sprecher warnte am Montag in Berlin jedoch vor übereiltem Handeln. Er verwies auch auf eine ohnehin bereits geplante wissenschaftliche Studie zur Evaluierung des Jugendstrafrechts.
Letzte Nachrichten
Industrie sieht in Ethikrat-Empfehlung "Türöffner" für Debatte über Normalzustand
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Empfehlungen des Ethikrates in der Corona-Pandemie als "Türöffner" für die Debatte über eine schrittweise Rückkehr zum gesellschaftlichen Normalzustand begrüßt. Die Klarstellung des Ethikrates, dass Unternehmen das Recht hätten, "Geimpften Zugang zu Leistungen zu ermöglichen, die Ungeimpften aus Pandemieschutzgründen nicht offenstehen", biete "wertvolle Orientierung", kommentierte der Industrie-Spitzenverband.
Polizei startet große Drogenrazzien in mehreren Bundesländern
Mit Großrazzien sind Polizisten am Donnerstag in mehreren Bundesländern gegen mutmaßliche Drogenhändlerringe vorgegangen. In Nordrhein-Westfalen nahmen Beamte nach Ermittlerangaben bei teilweise von Spezialkräften ausgeführten Zugriffen insgesamt sieben Verdächtige fest. Bei einer Razzia in Bremen und Niedersachsen gab es sechs Festnahmen, auch dort waren Spezialkräfte im Einsatz.
Haager Strafgerichtshof spricht Ex-Kommandeur der ugandischen LRA-Miliz schuldig
Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat am Donnerstag einen Ex-Kommandeur der ugandischen LRA-Miliz wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen. "Seine Schuld ist über jeden Zweifel hinaus erwiesen", sagte der Vorsitzende Richter Bertram Schmitt bei der Verlesung des Urteils gegen den 45-jährigen Dominic Ongwen, der als Kind von der christlich-fundamentalistischen "Widerstandsarmee des Herrn" (LRA) entführt und zum Soldaten gezwungen worden war. Das Gericht ließ seine Rekrutierung als Kindersoldat nicht als strafmildernd gelten.
31-Jähriger greift Polizisten in Baden-Württemberg mit japanischem Schwert an
Ein 31-Jähriger hat in Baden-Württemberg einen Polizisten mit einem japanischen Schwert attackiert. Der Beamte wurde bei einem Einsatz am Donnerstag in Böblingen schwer am Ohr verletzt, wie die Polizei Ludwigsburg mitteilte. Ein weiterer Polizist benutzte daraufhin seine Schusswaffe und traf den Angreifer in ein Bein. Beide Verletzte mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand nicht.
Kramp-Karrenbauer will für Bundestag kandidieren
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) will bei der Wahl im September für den Bundestag kandidieren. Die frühere CDU-Chefin bestätigte der "Saarbrücker Zeitung" (Freitagsausgabe), dass sie sich in der Landeshauptstadt Saarbrücken um das Direktmandat bewerben wolle. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die SPD-Politikerin Josephine Ortleb den Wahlkreis gewonnen.
Fliegende Sternwarte "Sofia" zu sechswöchiger Mission in Köln eingetroffen
Die weltweit einzige fliegende Sternwarte ist am Donnerstag auf dem Flughafen Köln/Bonn zu einer sechswöchigen Beobachtungsmission eingetroffen. Nach mehrmonatigen Wartungsarbeiten in Hamburg landete die zum Weltraumobservatorium umgebaute Großraum-Boeing "Sofia" am Nachmittag auf dem Kölner Airport, wie eine Flughafensprecherin mitteilte. "Sofia" wird nun bis zum 16. März am Köln-Bonner Flughafen für die Forschungsmission zu Gast sein.
Fliegende Sternwarte "Sofia" zu sechswöchiger Mission in Köln erwartet
Auf dem Flughafen Köln/Bonn ist am Donnerstag die Landung der einzigen fliegenden Sternwarte der Welt erwartet worden: Nach Wartungsarbeiten in Hamburg sollte die zum Weltraumobservatorium umgebaute Großraum-Boeing "Sofia" am Nachmittag gegen 15.40 Uhr auf dem Airport landen. "Sofia" wird dann bis zum 16. März am Köln-Bonner Flughafen für eine sechswöchige Forschungsmission zu Gast sein.
Nordkorea erhält nach Antrag fast zwei Millionen Impfdosen von Covax-Initiative
Nordkorea erhält auf eigene Bitte fast zwei Millionen Corona-Impfdosen, obwohl es nach eigenen Angaben Corona-frei ist. Ein Sprecher der internationalen Impfbündnisses Gavi bestätigte am Donnerstag, dass alle Länder, die im Rahmen der Covax-Initiative versorgt würden, "Anträge auf Impfstoffe gestellt" hätten - somit auch Nordkorea. Die unter anderem von der WHO und Gavi gegründete Initiative setzt sich dafür ein, dass auch ärmere Länder mit Corona-Impfstoffen versorgt werden.
Frankreich prangert Untätigkeit der Regierung nach Explosion im Libanon an
Ein halbes Jahr nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut mit mehr als 200 Toten und tausenden Verletzten hat Frankreich die Untätigkeit der libanesischen Behörden angeprangert. Das libanesische Volk warte "immer noch auf Antworten von seiner Führung", teilte die französische Botschafterin im Libanon, Anne Grillo, am Donnerstag mit.
"Zeit der Ausreden ist vorbei": Becker zählt Zverev zu den Favoriten in Melbourne
Deutschlands Tennis-Idol Boris Becker rechnet schon bald mit dem ersten Grand-Slam-Titel für Alexander Zverev. "Er ist langsam im besten Tennisalter. Er weiß, dass die Verantwortung bei ihm liegt. Die Zeit der Ausreden ist vorbei", sagte der 53-Jährige am Donnerstag in einer Medienrunde des TV-Senders Eurosport, für den er bei den am Montag startenden Australian Open wieder als Experte tätig ist. Schon in Melbourne sei Zverev "einer der Favoriten des Turniers", meinte Becker.
Shell macht Jahresverlust von fast 22 Milliarden Dollar
Von hohen Milliardenverlusten bei den großen Ölkonzernen ist auch der niederländisch-britische Energieriese Shell betroffen. Nachdem zuletzt bereits der britische BP-Konzern und Exxon Mobil aus den USA tiefrote Geschäftszahlen für das Corona-Jahr 2020 verkündet hatten, vermeldete Shell am Donnerstag einen Jahresverlust von 21,7 Milliarden Dollar (rund 18,1 Milliarden Euro). Grund für die heftigen Einbußen der Ölkonzerne ist vor allem die in der Pandemie deutlich gesunkene Nachfrage nach dem Rohstoff.
Experte: Regierungen für Fehlentscheidungen in Corona-Krise zur Rechenschaft ziehen
Regierungen, die während der Corona-Pandemie fatale Fehlentscheidungen getroffen haben, müssen aus der Sicht des britischen Medizin-Experten Kamran Abbasi zur Rechenschaft gezogen werden. "Staatsversagen, das zu zwei Millionen Toten geführt" habe, sei die Folge konkreter "Taten" von Politikern oder von "Tatenlosigkeit", schrieb der Chefredakteur der renommierten britischen Fachzeitschrift BMJ am Donnerstag in einem Leitartikel. "Das Mindeste wäre, Covid-19 als ’sozialen Mord’ einzustufen."
Frau in Bayern bringt fremde Katze zur Kastration
Im bayerischen Oberostendorf hat eine Frau versucht, die Katze ihrer Nachbarin kastrieren zu lassen. Die Eigentümerin entdeckte eine frische Operationsnarbe am Bauch ihres Tiers und ging darum zur Polizei in Buchloe, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West am Donnerstag sagte. Es stellte sich schließlich heraus, dass die Nachbarin die Katze zur Kastration zu einer Tierärztin gebracht hatte.
McKinsey akzeptiert in Opioid-Krise in den USA millionenschweren Vergleich
Im Skandal um die massenhafte Verschreibung opioidhaltiger Schmerzmittel in den USA hat das Beratungsunternehmen McKinsey nach Behördenangaben in einen millionenschweren Vergleich eingewilligt. Wie die Generalstaatsanwältin des Bundesstaates New York, Letitia James, am Donnerstag mitteilte, zahlt McKinsey 573 Millionen Dollar (476 Millionen Euro) an die US-Behörden, um mögliche Zivilklagen abzuwenden.
Medien: McKinsey akzeptiert in Opioid-Krise in den USA millionenschweren Vergleich
Im Streit um die massenhafte Verschreibung opioidhaltiger Schmerzmittel in den USA hat das Beratungsunternehmen McKinsey Medienberichten zufolge in einen millionenschweren Vergleich eingewilligt. Wie die "New York Times" und das "Wall Street Journal" am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise berichteten, zahlt McKinsey 573 Millionen Dollar (476 Millionen Euro) an die US-Behörden, um mögliche Zivilklagen abzuwenden.
Weiterer Prozess gegen rechte Gruppe Freital endet mit Haft- und Bewährungsstrafen
Das Oberlandesgericht (OLG) Dresden hat weitere Mitglieder und Unterstützer der rechtsextremen Gruppe Freital verurteilt. Ein wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagter Mann erhielt am Donnerstag eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren, wie ein OLG-Sprecher in Dresden sagte. Zwei weitere Mitglieder wurden zu jeweils zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Eine wegen Unterstützung der Gruppe angeklagte Frau erhielt eine Strafe von sechs Monaten auf Bewährung.
Comeback in "GAP": Ski-Star Dreßen ist zurück - Rennstart offen
Thomas Dreßen ist gerade noch rechtzeitig vor seinem geplanten WM-Start kommende Woche in den Ski-Zirkus zurückgekehrt. Der beste deutsche Abfahrer bestritt am Donnerstag das Training für die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen. Dreßen ließ es auf der "Kandahar" erwartet locker angehen und lag im Ziel 3,03 Sekunden hinter der Bestzeit des Österreichers Max Franz.
Comeback in "GAP": Ski-Star Dreßen ist zurück
Thomas Dreßen ist gerade noch rechtzeitig vor seinem geplanten WM-Start kommende Woche in den Ski-Zirkus zurückgekehrt. Der beste deutsche Abfahrer bestritt am Donnerstag das Training für die Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen. Dreßen ließ es auf der "Kandahar" erwartet locker angehen und lag im Ziel 3,03 Sekunden hinter der Bestzeit des Österreichers Max Franz.
Merkel: Familien haben in Corona-Krise "eine Menge auszuhalten"
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Eltern und Kindern ihr Mitgefühl für die Belastungen während der Corona-Pandemie ausgesprochen. Familien hätten derzeit "schon eine Menge auszuhalten", sagte sie am Donnerstag während eines digitalen Bürgerdialogs mit Eltern aus ganz Deutschland. "Wir arbeiten daran, dass diese Zeit möglichst schnell vorbei geht", versicherte Merkel mit Blick auf die weitreichenden Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie.
München als erste Großstadt unter Corona-Inzidenzwert von 50
München hat als erste der fünf größten Städte Deutschlands den Corona-Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner geknackt. Der Wert lag am Donnerstag laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 48,0. Am Mittwoch hatte die Stadt noch eine Inzidenz von 51,0 erreicht. Auch in anderen Großstädten war die Inzidenz zuletzt gesunken. Am Donnerstag lag sie dort jedoch noch deutlich über der 50.
Autoexperte: Tesla vergrößert Innovationsvorsprung vor anderen E-Autobauern
Der US-Elektroautobauer Tesla bleibt laut einer Untersuchung des Center of Automotive Management (CAM) der weltweit innovationsstärkste Hersteller von E-Autos - und vergrößert dabei seinen Abstand zur Konkurrenz. Tesla habe "dank starker Innovationen im Bereich Reichweite und Ladeleistung" seinen Vorsprung ausbauen können, teilte das CAM am Donnerstag in Bergisch Gladbach mit. Auf den Plätzen dahinter folgen demnach Volkswagen und der chinesische Hersteller BYD.
Nato fordert von Taliban Einhaltung von Zusagen für Truppenabzug
Vor der Entscheidung über einen Truppenabzug aus Afghanistan hat die Nato die radikalislamischen Taliban aufgefordert, ihre Verpflichtungen aus der Friedensvereinbarung mit den USA einzuhalten. Das Bündnis werde "sehr sorgfältig bewerten", ob es sich tatsächlich bis Mai zurückziehen könne, sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg am Donnerstag. Der jüngste Anstieg der Gewalt löse "große Sorge" im Bündnis aus.
USA senden erstmals seit Bidens Amtsantritt Kriegsschiff durch Taiwan-Straße
Erstmals seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden haben die Vereinigten Staaten ein Kriegsschiff durch die Straße von Taiwan geschickt. Wie die US-Pazifikflotte am Donnerstag mitteilte, durchquerte der Zerstörer "USS John S. McCain" die Meerenge zwischen dem chinesischen Festland und der Insel Taiwan im Rahmen einer Routinemission. Die Führung in Peking dürfte den Vorgang als Provokation empfinden.
Dutzende Festnahmen bei Protesten gegen die Auflösung des Parlaments in Nepal
In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind am Donnerstag bei Protesten gegen die Auflösung des Parlaments mindestens 77 Kundgebungsteilnehmer festgenommen worden. Die Organisatoren eines landesweiten Streiks sprachen sogar von mehr als hundert Festnahmen. Seit Wochen gibt es Spannungen in der regierenden Kommunistischen Partei Nepals. Regierungschef K.P. Sharma Oli hatte die Auflösung des Parlaments im Dezember angeordnet und für April Neuwahlen angesetzt.
Langläufer tödlich in den Pyrenäen verunglückt
In den französischen Pyrenäen ist ein Ski-Langläufer tödlich verunglückt. Der rund 60-jährige Mann verlor auf einem vereisten Streckenabschnitt die Kontrolle und kollidierte mit einem Felsen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Dorfes Massat am Bergmassiv Pont de l’Hers, nördlich von Andorra.
Briten verabschieden sich mit Applaus von ihrem Corona-Helden "Captain Tom"
Mit minutenlangem Applaus wie zu Beginn der Corona-Pandemie und der Projektion seines Konterfeis auf berühmten Bauwerken haben sich die Briten von ihrem Corona-Helden "Captain Tom" verabschiedet. Auch Premierminister Boris Johnson und seine Lebensgefährtin Carrie Symonds applaudierten am Mittwochabend zum Gedenken an den am Vortag mit 100 Jahren gestorbenen Weltkriegsveteranen.
Tour 2021 ohne Ex-Champion Bernal
Die kommende Tour de France findet aller Voraussicht nach ohne Ex-Champion Egan Bernal statt. Wie Ineos-Teamchef David Brailsford erklärte, soll der kolumbianische Gesamtsieger von 2019 stattdessen beim Giro d’Italia um das Rosa Trikot kämpfen. Er wird dabei einer der schärfsten Rivalen des deutschen Rundfahrtspezialisten Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe).
Tirol wird nach Ausbruch von Corona-Mutante vorerst nicht abgeriegelt
Trotz einer raschen Ausbreitung von ansteckenderen Varianten des Coronavirus in Tirol wird das österreichische Bundesland vorerst nicht abgeriegelt. Die Regierung in Wien nannte die Situation am Donnerstag zwar "akut und ernst", entschied sich jedoch zunächst für den Einsatz von Massentests und eine schnellere Sequenzierung von Testproben im Kampf gegen das Virus. Experten und die Opposition forderten ein härteres Vorgehen.
Bericht: Wien schließt Abriegelung von Tirol wegen Corona-Mutanten nicht aus
Angesichts einer raschen Ausbreitung von ansteckenderen Varianten des Coronavirus in Tirol könnten Teile des oder sogar das gesamte österreichische Bundesland unter Quarantäne gestellt werden. Die Regierung in Wien prüfe derzeit mit Experten alle Optionen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag unter Berufung auf "informierte Kreise". Gesundheitsminister Rudolf Anschober hatte die Lage in Tirol zuvor als "ernst" bezeichnet.
Wirtschaftsverbände halten Beschlüsse zur Steuerentlastung für unzureichend
Die Beschlüsse der Regierungskoalition zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen stoßen in der Wirtschaft auf Kritik: Als unzureichend und "halbherzig" bezeichneten etwa das Handwerk, der Mittelstand und der Maschinenbau am Donnerstag die beschlossene Anhebung des sogenannten Verlustrücktrags. Zwar sei dies ein richtiger Schritt, allerdings müsse auch der Rücktragszeitraum deutlich verlängert werden. Die Linke forderte gezielte Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe statt "reduzierter Mehrwertsteuern in der Gastronomie".
Handwerk und Mittelstand nennen steuerliche Entlastung für Firmen "unzureichend"
Das deutsche Handwerk hat die Beschlüsse der Regierungskoalition zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen als "halbherzig" und nicht ausreichend kritisiert. Es sei zwar eine gute Nachricht, dass der steuerliche Verlustrücktrag verdoppelt werde, erklärte der Präsident des Branchenverbands ZDH, Hans Peter Wollseifer, am Donnerstag. Jedoch sei dies angesichts der "riesigen unverschuldeten Liquiditätsprobleme unserer Betriebe in keiner Weise weitreichend genug".
Bund will Bekämpfung von Krebs weiter stärken
Der Bund will die Bekämpfung von Krebs weiter stärken. "Bei allem Schrecken und allen Gefahren durch die Corona-Pandemie dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch beim Thema Krebsforschung weiterkommen müssen", sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag anlässlich des Weltkrebstags. Jeden Tag bekämen rund tausend Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs. "Wir werden die Forschung weiter stärken und auf innovative Krebsmedizin setzen."