Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Medien: Diomande vor Wechsel zu Real Madrid
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter
Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück
Wissenswertes
Vierstündiger Einsatz: Feuerwehr holt in Celle vier Waschbären aus Schornstein
In einem vierstündigen Einsatz hat die Feuerwehr im niedersächsischen Celle vier Waschbären aus einem Schornstein geholt. Die Helfer wurden nach eigenen Angaben am Sonntag zunächst darüber informiert, dass womöglich ein Marder hinabgestürzt sei. "Vor Ort stellte sich dann heraus: Es war kein Marder, sondern ein Waschbär - und der Waschbär war nicht allein", hieß es.
Boulevard
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft übernimmt
Nach dem Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) ist der mutmaßliche Angreifer bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige sei am Sonntag gegen 18.00 Uhr in einer Kleingartenanlage im Bezirk Spandau gestorben, teilte die Polizei in der Bundeshauptstadt mit. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte den tödlichen Einsatz und teilte mit, dass die Behörde die Ermittlungen übernommen habe.
Letzte Nachrichten
Mehr als 6000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages mehr als 6000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden weitere 6114 Ansteckungsfälle registriert. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 2.228.085.
Senatschef der Republikaner distanziert sich von Verschwörungsideologin Greene
Der Anführer der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, hat sich in scharfer Form von der Partei- und Parlamentskollegin Marjorie Taylor Greene distanziert, die als Anhängerin wilder Verschwörungstheorien viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. "Verrückte Lügen und Verschwörungstheorien" seien ein "Krebs für die Republikanische Partei", zitierte die Politik-Website "The Hill" am Montag ein Statement McConnells.
US-Polizisten nach Pfefferspray-Einsatz gegen Neunjährige vom Dienst suspendiert
Nach dem Einsatz von Pfefferspray gegen ein neunjähriges Mädchen sind in den USA die beteiligen Polizisten vom Dienst suspendiert worden. Die Beamten würden vorerst für den Zeitraum einer internen Untersuchung des Vorfalls vom Dienst ausgeschlossen, teilte die Bürgermeisterin der Stadt Rochester im Bundesstaat New York, Lovely Warren, am Montag mit. Die Zahl der suspendierten Beamten nannte sie nicht.
Plattenfirma trennt sich wegen Missbrauchsvorwürfen von Marilyn Manson
Nach den von mehreren Frauen erhobenen Missbrauchsvorwürfen gegen den Schock-Rocker Marilyn Manson hat sich dessen Plattenfirma von dem Musiker getrennt. Das Unternehmen Loma Vista Recordings teilte am Montag mit, es werde Mansons jüngstes Album nicht weiter vertreiben. Auch werde Loma Vista nicht mehr mit Manson bei künftigen Projekten zusammenarbeiten. Manson selber wies die Anschuldigungen zurück und nannte sie "schreckliche Verzerrungen der Realität".
Plattenfirma beendet nach Missbrauchsvorwürfen Zusammenarbeit mit Marilyn Manson
Nach den von mehreren Frauen erhobenen Missbrauchsvorwürfen gegen den Schock-Rocker Marilyn Manson hat dessen Plattenfirma die Zusammenarbeit mit dem Musiker beendet. Das Unternehmen Loma Vista Recordings teilte am Montag in einer von US-Medien verbreiteten Erklärung mit, aufgrund der "verstörenden Anschuldigungen" werde sie Mansons jüngstes Album nicht weiter vertreiben. Auch werde Loma Vista nicht mehr mit Manson bei künftigen Projekten zusammenarbeiten.
Kein Durchbruch bei Gespräch Bidens mit Republikanern über neue Corona-Hilfen
Ein Treffen des neuen US-Präsidenten Joe Biden mit Senatoren der oppositionellen Republikaner zu neuen Hilfsmaßnahmen gegen die Corona-Krise hat keinen Durchbruch gebracht. Die Senatorin Susan Collins sprach am Montag nach dem zweistündigen Treffen im Weißen Haus zwar von einem "sehr guten Meinungsaustausch". Jedoch sei keine Einigung auf ein Hilfspaket erreicht worden.
Nach Gipfel zur Impfkampagne überwiegt Ernüchterung
Die Ergebnisse der Spitzenrunde zur Impfkampagne sind am Dienstag überwiegend mit Ernüchterung kommentiert worden. Grüne, Linke und FDP werteten den Gipfel als Fehlschlag. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte, es sei klar geworden, dass es bis in den April hinein "noch harte Wochen der Knappheit" beim Impfstoff geben werde. Bereits kommende Woche steht das nächste Bund-Länder-Spitzentreffen an - dann soll es um die Fortsetzung des Lockdowns gehen.
Spahn sieht noch "harte Wochen der Knappheit" bei Corona-Impfstoffversorgung
In Deutschland wird es nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auch in den kommenden Wochen noch eine deutliche Unterversorgung mit Impfdosen gegen das Coronavirus geben. Beim Impfgipfel am Montag sei klar geworden, dass es im ersten Quartal und bis in den April hinein "noch harte Wochen der Knappheit" geben werde, sagte Spahn in den ARD-"Tagesthemen".
SpaceX will gegen Jahresende erstmals Touristen ins All schicken
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX will gegen Jahresende erstmals Touristen ins All schicken. Die erste touristische Weltraummission mit dem Namen "Inspiration4" sei für das letzte Quartal geplant, teilte das Unternehmen des High-Tech-Pioniers Elon Musk am Montag mit. Die Reise mit vier Touristen soll drei Tage dauern und in einer Serie von Erdumrundungen bestehen.
Städte- und Gemeindebund begrüßt Ergebnisse des Impfgipfels
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Ergebnisse des Impfgipfels zur Corona-Pandemie begrüßt. Es sei ein "positives Signal", dass bis Ende des Sommers allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden könne, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstagsausgaben). Auch sei es gut, dass die Pharmaunternehmen signalisiert hätten, ihre Zusammenarbeit bei der Produktion der Vakzine gegen das Coronavirus auszuweiten.
Foodwatch will Klöckner zu Offenlegung von Lobbyisten-Kontakten zwingen
Die Verbraucherorganisation Foodwatch will das Bundeslandwirtschaftsministerium gerichtlich dazu verpflichten, die Lobbytermine von Ministerin Julia Klöckner (CDU) offenzulegen. Wie Foodwatch am Dienstag mitteilte, reichte die Organisation Klage beim Verwaltungsgericht Köln ein. Zuvor habe das Ministerium einen Antrag der Organisation nach dem Informationsfreiheitsgesetz abgelehnt.
"SZ": Klage soll Klöckner zu Offenlegung von Lobbyisten-Kontakten zwingen
Foodwatch verklagt laut einem Zeitungsbericht Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU), weil diese ihre Treffen mit Lobbyisten nicht offenlegen will. Mit der Klage beim Verwaltungsgericht Köln wollten die Verbraucherschützer erreichen, dass die Ministerin alle dienstlichen Kontakte mit "externen Dritten" transparent macht, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" ("SZ") in ihrer Dienstagsausgabe. Die Öffentlichkeit habe ein Recht, dies zu erfahren, zitierte das Blatt die Foodwatch-Vertreterin Rauna Bindewald.
Türkische Behörden verschärfen Vorgehen gegen protestierende Studenten
Die türkischen Behörden haben ihr Vorgehen gegen seit Wochen in Istanbul demonstrierende Studenten verschärft. Am Montag wurden in der Metropole 159 Studenten festgenommen, wie das Amt des Gouverneurs von Istanbul mitteilte. Diese hätte sich geweigert, ihre Versammlung aufzulösen, und das Büro des Rektors umzingelt, hieß es. Die Proteste richten sich gegen die Ernennung eines konservativen Universitätsrektors durch Staatschef Recep Tayyip Erdogan.
Iran schlägt Vermittlung der EU im Atomstreit mit den USA vor
Der Iran hat sich für eine Vermittlung der EU im Streit um das internationale Atomabkommen ausgesprochen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell könnte eine zeitgleiche Rückkehr Washingtons und Teherans zu dem Abkommen koordinieren, sagte der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif am Montag dem Sender CNN. Borrell könnte "die Maßnahmen, die von den USA ergriffen werden müssen, und die Maßnahmen, die vom Iran ergriffen werden müssen", darlegen.
Hannover wahrt seine vagen Aufstiegshoffnungen
Hannover 96 hat seine vagen Aufstiegshoffnungen in der 2. Fußball-Bundesliga gewahrt. Die Mannschaft von Kenan Kocak setzte sich im Niedersachsen-Duell gegen den VfL Osnabrück mit 1:0 (0:0) durch, liegt aber immer noch satte sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Timo Hübers (55.) gelang das Tor des Tages. Osnabrück muss sich derweil nach der fünften Niederlage in Folge nach unten orientieren.
Früherer US-Serienstar Dustin Diamond im Alter von 44 Jahren gestorben
Der durch die US-Serie "California High School" bekannt gewordene Schauspieler Dustin Diamond ist im Alter von 44 Jahren an Krebs gestorben. Diamonds Agent Roger Paul sagte am Montag, der aggressive Krebs sei erst vor drei Wochen diagnostiziert worden. "Dustin hat nicht gelitten", fügte Paul hinzu. "Dafür sind wir dankbar."
UN-Sicherheitsrat befasst sich in Dringlichkeitssitzung mit Putsch in Myanmar
Der UN-Sicherheitsrat befasst sich am Dienstag (Vormittag Ortszeit; Nachmittag MEZ) in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Militärputsch in Myanmar. Die Beratungen werden per Videokonferenz und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Die UN-Sonderbeauftragte für das südostasiatische Land, die Schweizerin Christine Schraner Burgener, wird die 15 Mitglieder des mächtigsten UN-Gremiums über die neuesten Entwicklungen informieren.
Investoren unterstützen Finanzdienstleister Robinhood mit 3,4 Milliarden Dollar
Der im Zentrum der Börsen-Turbulenzen um den Computerspielhändler Gamestop stehende Online-Finanzdienstleister Robinhood hat nach eigenen Angaben 3,4 Milliarden Dollar (rund 2,8 Milliarden Euro) zusätzlich von Investoren erhalten. "Diese Finanzierung ist ein starkes Zeichen des Vertrauens", teilte das Unternehmen am Montag mit. Robinhood war in den vergangenen Tagen heftig kritisiert worden, weil es nach den durch Kleinanleger ausgelösten Kursanstiegen den Kauf der Aktien von Gamestop und weiterer Unternehmen eingeschränkt hatte.
Müller: Impfstoff bleibt im ersten Quartal knapp
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) erwartet in der Pandemie noch "angespannte Wochen". Man müsse ehrlich sagen, dass Impfstoff im ersten Quartal 2021 knapp bleiben werde, sagte Müller, der derzeit der Ministerpräsidentenkonferenz vorsitzt, am Montag in Berlin nach den Spitzenberatungen von Bund, Ländern und Pharmakonzernen. In den ersten Monaten werde "leider nicht zu 100 Prozent" erfüllt werden können, was die Menschen erwarteten.
Merkel hält an Impfzusage bis Ende des Sommers fest
Trotz der Lieferengpässe bei den Impfstoffen gegen das Coronavirus hält Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Zusage fest, bis zum Ende des Sommers jedem Bürger ein Impfangebot machen zu können. Die "Aussage, dass wir bis Ende des dritten Quartals jedem Bürger ein Impfangebot machen können", könne "aufrecht erhalten werden", sagte Merkel nach den Spitzenberatungen von Bund, Ländern und Pharmaindustrie am Montag in Berlin.
Kretschmann: Bei Virus ist europäische Zusammenarbeit wichtiger denn je
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich hinter die gemeinsame Beschaffung von Impfstoff durch die Europäische Union gestellt. Diese sei der richtige Weg gewesen, auch wenn "in der Ausführung nicht alles optimal gelaufen ist", erklärte Kretschmann am Montag zu einer Diskussion mit dem früheren EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, der die virtuelle sogenannte Stuttgarter Rede zu Europa hielt.
US-Entertainer-Legende Tony Bennett an Alzheimer erkrankt
Die US-Entertainer-Legende Tony Bennett ist bereits seit Jahren an Alzheimer erkrankt. Er habe die Diagnose 2016 bekommen, sagt der 94-jährige Sänger in einem am Montag veröffentlichten Beitrag in der Zeitschrift "AARP The Magazine", die sich vor allem an ältere Menschen richtet. Er habe aber darüber geschwiegen und stattdessen weiter gearbeitet und sei auf Tour gegangen.
In der Corona-Krise werden mehr Postkarten geschrieben
Die Deutsche Post hat während der Corona-Pandemie wieder deutlich mehr Postkarten zugestellt. "Die Zahl der Postkarten ist Ende 2020 erstmals seit Langem gestiegen", sagte Tobias Meyer, für das Brief- und Paketgeschäft in Deutschland zuständiger Vorstand der Deutschen Post, der "Süddeutschen Zeitung" (Dienstagsausgabe). "Wir haben im Dezember elf Prozent mehr Postkarten befördert als im Vorjahresmonat." In der Pandemie nutzten offenbar viele Menschen die Postkarte, um miteinander im Kontakt zu bleiben.
FIFA-Boss Infantino gegen bevorzugte Impfung von Fußballprofis
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich gegen eine bevorzugte Impfung von Profifußballern gegen COVID-19 ausgesprochen. "Die Priorität ist ganz klar, dass diejenigen zuerst geimpft werden, die das größte Risiko haben sowie diejenigen, die im Gesundheitswesen arbeiten", sagte Infantino auf einer Pressekonferenz der Weltgesundheitsorganisation WHO.
UN-Sicherheitsrat befasst sich am Dienstag mit Militärputsch in Myanmar
Der UN-Sicherheitsrat wird sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit dem Militärputsch in Myanmar befassen. Die Sitzung wird per Videokonferenz und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, wie am Montag beschlossen wurde.
Studie: Menschlicher Eingriff in Natur zwingt Tiere zu immer weiteren Wanderungen
Menschliche Aktivitäten wie Landwirtschaft und Bautätigkeit bedrohen das Überleben zahlreicher wild lebender Tierarten. Diese müssen immer weitere Wanderungen in Kauf nehmen, um dem Eingriff des Menschen in die Natur zu entkommen, wie australische Forscher in einer am Montag in der Zeitschrift "Nature Ecology & Evolution" veröffentlichten Studie berichteten.
Merkel berät mit Sozialverbänden und Migrantenvertretern über Flüchtlingspolitik
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tauscht sich am Dienstag (14.00 Uhr) in einer Videokonferenz mit rund 70 Vertretern von Migrantenorganisationen, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen und Religionsgemeinschaften zum Thema Flüchtlinge aus. Bei dem neunten Treffen in diesem Format soll nach Regierungsangaben über "Flüchtlingspolitik in Zeiten der Corona-Pandemie, über pandemiebedingte Herausforderungen am Arbeitsmarkt, Wertevermittlung und Engagementförderung gesprochen werden". Auch Vertreter aus Wirtschaft, Sport, Wissenschaft und Kultur nehmen teil.
Gericht in Moskau entscheidet über Haftstrafe für Nawalny
Vor einem Moskauer Gericht entscheidet sich am Dienstag, ob Kreml-Kritiker Alexej Nawalny länger ins Gefängnis muss. Die russische Strafvollzugsbehörde (FSIN) hat die Umwandlung einer existierenden Bewährungs- in eine Haftstrafe beantragt, weil der 44-Jährige gegen Bewährungsauflagen verstoßen haben soll. Dieser Antrag wird von der Staatsanwaltschaft unterstützt. Sollte ihm stattgegeben werden, muss Nawalny nach Angaben seines Anwaltes etwa zweieinhalb Jahre ins Gefängnis.
Libysche Delegierte wählen bis Freitag Übergangsregierung
In Genf haben am Montag die Beratungen zur Wahl einer Übergangsregierung in Libyen begonnen. Dabei gehe es nicht darum, "die Macht zu verteilen oder den Kuchen unter sich aufzuteilen", mahnte die amtierende UN-Gesandte Stephanie Williams. Die Übergangsregierung müsse "die libysche Souveränität und Sicherheit, den Wohlstand und das Wohlergehen der libyschen Bevölkerung über engstirnige Interessen stellen".
Bundeswehr-Hilfe für Portugal startet am Mittwoch
Die Bundeswehr wird am Mittwoch ihren Hilfseinsatz für das derzeit besonders stark von der Corona-Pandemie betroffene Portugal starten. Ein 26-köpfiges Hilfsteam werde nach Lissabon verlegt, teilte das Bundesverteidigungsministerium am Montag mit. Neben einem achtköpfigen Ärzteteam würden insbesondere Pflegefachkräfte und ein Hygieneteam entsandt.
EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde startet Datenbank zur Impf-Nachverfolgung
Die EU hat eine Datenbank zur Erfassung der Corona-Impfungen in den EU-Staaten und vier weiteren Ländern eingerichtet. Auf der Website der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC ließen sich am Montag die ersten Daten zum Fortschritt der Impfprogramme in den 27 EU-Ländern sowie in Großbritannien, Island, Liechtenstein und Norwegen abrufen. Manche Länder hatten am Montag allerdings noch keine Daten gemeldet.
Brüssel sieht EU trotz Lieferproblemen bei Impfungen auf gutem Weg
Die Europäische Kommission sieht die EU trotz Lieferschwierigkeiten der Hersteller bei der Versorgung mit Corona-Impfstoff auf einem guten Weg. "Wir werden genug Dosen für alle unsere Bürger haben", sagte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides nach AFP-Informationen beim Impfgipfel der Bundesregierung am Montag. Sie halte das selbstgesetzte Ziel einer Impfquote von 70 Prozent bis Ende des Sommers nach wie vor für realistisch.