Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Todesfahrt bei CSD in Berlin - Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger
Bericht: Fast jeder zweite Rentner muss Steuern nachzahlen
Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert
Polizei: Mutmaßlich islamistischer Tatverdächtiger nach Angriff auf CSD identifiziert
Politik
Vergewaltigungsvorwürfe: US-Demokraten nominieren neuen Kandidaten für Senatssitz
Die Demokratische Partei im US-Bundesstaat Maine hat einen neuen Senatskandidaten bestimmt, nachdem sich der ursprüngliche Kandidat Graham Platner nach Vergewaltigungsvorwürfen aus dem Rennen zurückgezogen hatte. Die Delegierten auf einem Nominierungsparteitag stimmten am Samstag (Ortszeit) für den früheren Präsidenten des Senats von Maine, Troy Jackson. Er soll nun gegen die republikanische Amtsinhaberin Susan Collins antreten.
Boulevard
Fahrzeug rast bei CSD in Menschenmenge - Mindestens ein Toter
Beim Christopher Street Day (CSD) in Berlin ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast und hat mindestens einen Menschen getötet. 16 weitere Menschen wurden nach Angaben von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend im Tiergarten verletzt, drei von ihnen lebensgefährlich. Die Polizei fahndete unter "Hochdruck" mit einem Großaufgebot nach dem Täter oder den Tätern.
Letzte Nachrichten
Ehemaliger Formel-1-Fahrer Campos verstorben
Der ehemalige Formel-1-Fahrer Adrian Campos ist tot. Der Spanier, der als Entdecker von Ex-Weltmeister Fernando Alonso gilt, starb im Alter von 60 Jahren, wie der von ihm gegründete Rennstall mitteilte. Campos fuhr 1987 und 1988 insgesamt 17 Grand Prix für den italienischen Minardi-Rennstall.
WHO-Experten: Coronvirus kommt aus China-Labor
Nach zweiwöchiger Quarantäne hat ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) seine Arbeit im chinesischen Wuhan zur Erkundung der Ursprünge des Coronavirus begonnen. Die Mitglieder der Expertengruppe bestiegen am Donnerstag einen Bus vor dem Hotel, in dem sie nach der Ankunft in China ihre Quarantäne verbracht hatten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachteten. Das erste Ziel der Experten in Wuhan war zunächst unklar. Dem WHO-Team gehört auch Fabian Leendertz vom Robert-Koch-Institut in Berlin an. In der zentralchinesischen Millionenmetropole Wuhan war Ende 2019 der weltweit erste Infektionsherd des neuartigen Erregers festgestellt worden. Die meisten Wissenschaftler gehen davon aus, dass Fledermäuse die ursprünglichen Wirte der Coronaviren waren. Ungeklärt ist aber, welches Tier bei der Übertragung auf den Menschen als sogenannter Zwischenwirt diente. (A.Nikiforov--DTZ)
Ursula von der Leyen und EU Schuld am Impfskandal
Es war die vollkommen politische Unfähigkeit einer Ursua von der Leyen und der EU-Kommission, die zum aktuellen Impfskandal geführt hat - wobei sich die Frage stellt, wann endlich tritt von der Leyen, welche bereits als Bundesverteidigungsministerin absolut keine gute Figur machte, endlich zurück? Die EU-Kommission und das Pharmaunternehmen Astrazeneca haben ihren Streit über die Lieferung von Corona-Impfstoff bei einem weiteren direkten Gespräch offenbar nicht beilegen können. Beide Seiten bezeichneten die Beratungen am Mittwochabend zwar als "konstruktiv". Doch beklagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, dass es weiterhin einen "Mangel an Klarheit" über den Zeitplan für die Versorgung der EU mit dem Astrazeneca-Vakzin gebe. Bei der Unterredung mit Unternehmenschef Pascal Soriot habe ein "konstruktiver Ton" geherrscht, schrieb Kyriakides im Kurzbotschaftendienst Twitter. Doch sei die fortbestehende Unklarheit über den zeitlichen Ablauf der Lieferungen bedauerlich. Die Kommission verlange von Astrazeneca einen "klaren Plan für die schnelle Lieferung der Mengen an Impfdosen, die wir für das erste Quartal reserviert haben". Die Behörde werde mit dem britisch-schwedischen Unternehmen zusammenarbeiten, um Lösungen für die schnelle Lieferung von Impfdosen zu finden, kündigte Kyriakides an. Die "festen vertraglichen Verpflichtungen" müssten eingehalten werden". Ein Astrazeneca-Sprecher nannte das Gespräch mit der Kommission "konstruktiv und offen". Beide Seiten hätten sich zu einer "sogar noch engeren Koordination" des Fahrplans für die Impfstoff-Lieferung verpflichtet. Es war das bereits dritte Gespräch in dieser Woche zwischen der EU-Kommission und Astrazeneca über die Verzögerungen bei der Impfstoff-Auslieferung. Die Spannungen zwischen der Kommission und Astrazeneca hatten sich nach den ersten beiden Gesprächen vom Montag weiter verschärft. Vor dem Treffen am Mittwoch hatte Kyriakides eine Bereitstellung des Astrazeneca-Vakzins für die EU aus zwei britischen Produktionsstätten verlangt, die bislang vor allem Großbritannien beliefern. Die britische Regierung besteht aber darauf, dass sich an der Menge der für Großbritannien bestimmten Impfstoffdosen nichts ändern dürfe. Astrazeneca hatte in der vergangenen Woche bekanntgegeben, der EU wegen Produktionsproblemen in einem Werk in Belgien in nächster Zeit deutlich weniger Impfstoff liefern zu können als vorgesehen. Brüssel stört besonders, dass Großbritannien und andere Nicht-EU-Länder offenbar weiterhin ungekürzte Mengen erhalten sollen. Vor dem Gespräch mit der Kommission am Mittwoch hatte Astrazeneca-Chef Soriot die Lieferverzögerungen in einem Interview damit begründet, dass die EU ihren Vertrag mit dem Unternehmen drei Monate später abgeschlossen habe als Großbritannien. Auch habe sich sein Unternehmen gegenüber der EU überhaupt nicht zu festen Liefermengen verpflichtet. Diese Darstellung sei "weder richtig noch akzeptabel", konterte Kyriakides. Auch stehe in dem Vertrag nicht, "dass irgendein Land oder das Vereinigte Königreich Vorrang hat, weil es früher unterzeichnet hat". Sollte Astrazeneca damit beginnen, Impfstofflieferungen aus den britischen Werken in die EU umzuleiten, könnte dies wiederum das Versprechen des britischen Premierministers Boris Johnson gefährden, bis Mitte Februar 15 Millionen Briten impfen zu lassen. Astrazeneca habe sich zu zwei Millionen Dosen pro Woche in Großbritannien verpflichtet, sagte ein Regierungssprecher in London. "Und wir erwarten, dass Verträge eingehalten werden." Der Astrazeneca-Impfstoff ist in der EU noch nicht zugelassen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA könnte am Freitag dafür grünes Licht geben. In der Europäischen Union zugelassen sind bislang die Vakzine der Mainzer Firma Biontech und ihres US-Partners Pfizer sowie jenes des US-Konzerns Moderna. Biontech kündigte inzwischen an, der EU möglichst mehr von seinem Impfstoff liefern zu wollen als eigentlich geplant. "Natürlich arbeiten wir daran, die Lieferverringerung bei den Ampullen auch wieder auszugleichen und im ersten Quartal sogar mehr als 100 Prozent der Dosen zu liefern", sagte Finanzvorstand Sierk Poetting der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Wegen Umbaumaßnahmen in einem belgischen Werk liefern Biontech und Pfizer derzeit weniger Impfstoff an die EU als vorgesehen. (A.Nikiforov--DTZ)
Bei Großrazzia in Hessen mehr als halbe Millionen Euro beschlagnahmt
Bei einer Großrazzia in Hessen im Zusammenhang mit Betrugsfällen im Baugewerbe haben die Ermittler insgesamt Bargeldbeträge in Höhe von mehr als 500.000 Euro beschlagnahmt. Die Durchsuchungen am Mittwoch erstreckten sich auf insgesamt 20 Einsatzorte, davon 15 in Hessen und fünf in Bayern, wie die Polizei in Darmstadt am Donnerstag erklärte.
Elfeinhalb Jahre Haft für mutmaßlichen IS-Anwerber Abu Walaa gefordert
Im dem seit bereits knapp dreieinhalb Jahren laufenden Prozess gegen den mutmaßlichen deutschen IS-Chefanwerber Abu Walaa hat die Bundesanwaltschaft eine Haftstrafe von elfeinhalb Jahren gefordert. Sie sprach sich nach Angaben eines Sprechers des Oberlandesgerichts (OLG) im niedersächsischen Celle in ihrem Plädoyer am Mittwoch für eine Verurteilung des ehemaligen islamistischen Predigers wegen der Mitgliedschaft in einer ausländischen Terrorvereinigung aus.
Meiste Deutsche befürworten Reisebeschränkungen wegen Corona
Die meisten Deutschen würden zusätzliche Reisebeschränkungen zum Schutz vor Corona-Infektionen befürworten. 57 Prozent sprachen sich in dem am Donnerstag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" für Grenzschließungen in der EU aus, um eine Ausbreitung des Virus zu bremsen. 40 Prozent hielten demnach eine solche Maßnahme für falsch.
Spahn befürwortet Bund-Länder-Gipfel zu den Corona-Impfstoffen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht sich ebenso wie eine Reihe von SPD-Politikern für einen Impfgipfel aus. "Vertrauen in dieser Krise erhalten wir nur, wenn Bund und Länder an einem Strang ziehen", schrieb Spahn am Donnerstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Daher schlage er "eine extra Ministerpräsidentenkonferenz nur zum Impfen" vor.
Bundesgesundheitsminister Spahn zeigt sich offen für Impfgipfel
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich für ein von mehreren SPD-Politikern geforderten Impfgipfel offen gezeigt. Im Norddeutschen Rundfunk schlug Spahn am Donnerstag ein gesondertes Treffen mit den Ministerpräsidenten der Länder vor. Ob es Impfgipfel heißen solle, lasse er dahingestellt. Inhaltlich müsse es um das weitere Vorgehen gegen die Pandemie gehen. An dem Treffen sollten auch Vertreter der Pharmahersteller teilnehmen.
Studie: Deutschlands Umgang mit der Corona-Pandemie nur mittelmäßig
Deutschland landet mit seinem Corona-Management im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Lowy Institute im australischen Sydney sieht die Bundesrepublik auf Platz 55 von 98 Ländern. Am besten schnitt demnach Neuseeland ab, auf dem letzten Platz landete Brasilien. "Einige Länder haben die Pandemie besser gehandhabt als andere - aber die meisten Länder übertrafen sich gegenseitig nur durch ihre unzureichende Leistung", erklärten die Forscher.
RKI: Coronavirus-Inzidenz in Deutschland erstmals seit drei Monaten unter 100
Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland liegt erstmals seit drei Monaten wieder unter der Marke von 100. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sank der Wert am Donnerstag auf 98. Zudem meldete das RKI 941 neue Todesfälle von Corona-Infizierten innerhalb von 24 Stunden.
Biontech: Vakzin gegen wichtigste britische und südafrikanische Mutanten wirksam
Der Corona-Impfstoff von Biontech ist nach Angaben des Mainzer Unternehmens gegen die wichtigsten Virus-Mutanten aus Großbritannien und Südafrika wirksam. Erste Ergebnisse von In-Vitro-Tests wiesen darauf hin, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten nicht notwendig sei, teilten Biontech und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Derweil ging der Streit um die Lieferungen des Impfstoffs von Astrazeneca, über dessen EU-weite Zulassung am Freitag entschieden werden soll, weiter.
Biontech-Vakzin gegen wichtigste britische und südafrikanische Virus-Mutanten wirksam
Der Impfstoff von Biontech ist gegen die wichtigsten in Großbritannien und Südafrika aufgetauchten Coronavirus-Mutanten wirksam. In-Vitro-Tests hätten gezeigt, dass die Entwicklung eines neuen Impfstoffs für diese Varianten des Coronavirus nicht notwendig sei, teilten das Mainzer Unternehmen und sein US-Partner Pfizer am Donnerstag mit. Die Virus-Varianten würden jedoch weiterhin auf mögliche Resistenzen gegen den Impfstoff beobachtet.
Toyota überholt Volkswagen
Der japanische Autohersteller Toyota hat den Volkswagen-Konzern erstmals seit fünf Jahren bei der Zahl der verkauften Autos überholt. Toyota setzte im vergangenen Jahr 9,53 Millionen Fahrzeuge ab, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte - VW verkaufte 9,3 Millionen. Toyota hatte zuletzt 2015 mehr Fahrzeuge abgesetzt als Volkswagen.
WHO-Experten beginnen in Wuhan mit Untersuchungen zu Corona-Ursprung
Begleitet von einem heftigen Schlagabtausch zwischen Washington und Peking hat ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag seine Untersuchungen zum Ursprung des Coronavirus im zentralchinesischen Wuhan begonnen. Washington forderte eine tiefgehende Untersuchung ohne "Falschinformation" durch China, während Peking vor einer "Politisierung" der Mission warnte.
Populist Schaparow als Präsident Kirgistans vereidigt
Der Populist Sadyr Schaparow ist als neuer Präsident von Kirgistan vereidigt worden. Nach seinem Erdrutschsieg bei der Präsidentschaftswahl am 10. Januar versicherte der 52-Jährige am Donnerstag, "die Integrität des Volkes und die Sicherheit des Landes zu bewahren". Während seines Amtseides legte er seine Hand auf die Verfassung, die in den kommenden Monaten überarbeitet werden soll.
Tübinger Curevac will über Kapitalerhöhung 450 Millionen Dollar einsammeln
Im Rennen um die schnellstmögliche Bereitstellung eines Corona-Impfstoffs will das Tübinger Unternehmen Curevac über eine Kapitalerhöhung 450 Millionen Dollar (372 Millionen Euro) einsammeln. Curevac bietet fünf Millionen Aktien zum Preis von je 90 Dollar an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Angebot werde voraussichtlich am 1. Februar geschlossen.
Nach glücklosem Debüt mit Chelsea: Tuchel dämpft Erwartungen
Thomas Tuchel hat nach seinem glücklosen Debüt als Teammanager des FC Chelsea die Erwartungen rund um den sechsmaligen englischen Fußballmeister gedämpft. "Wenn man bei Chelsea unterschreibt, dann weiß man, dass es um Titel geht", sagte der deutsche Coach nach dem 0:0 in der Premier League gegen die Wolverhampton Wanderers: "Aber man muss realistisch sein - es liegen jede Menge Mannschaften und Punkte zwischen uns und dem vierten Platz."
Serie gerissen: Lakers und Schröder mit erster Auswärtspleite
Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder hat mit Meister Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Topliga NBA im elften Auswärtsspiel der Saison erstmals eine Niederlage kassiert. Im Duell des West-Spitzenreiters gegen die beste Mannschaft des Ostens mussten sich die Lakers trotz eines verbesserten Schröders 106:107 bei den Philadelphia 76ers geschlagen geben.
Biden hält an Trumps Sondergesandtem für Afghanistan fest
Die neue US-Regierung hält an dem Afghanistan-Sondergesandten der Vorgängerregierung, Zalmay Khalilzad, fest. "Wir haben ihn gebeten, seine wichtige Arbeit fortzusetzen", sagte der neue US-Außenminister Antony Blinken am Mittwoch in seiner ersten Pressekonferenz seit Amtsantritt. Khalilzad hatte das Abkommen mit den Taliban ausgehandelt, das die neue Regierung in Washington überprüfen will.
Medien: Hertha-Trainer Dardai geht nicht automatisch in nächste Saison
Hinter der Verweildauer von Pal Dardai als Trainer des krisengeschüttelten Fußball-Bundesligisten Hertha BSC steht bereits kurz nach seinem Amtsantritt ein Fragezeichen. Nach Informationen des kicker wird der 44 Jahre alte Ungar nicht automatisch in der kommenden Spielzeit an der Seitenlinie stehen.
Herrmann erreicht Ziel der Vendee Globe: Starker Fünfter trotz Kollision mit Fischerboot
Segler Boris Herrmann hat sich trotz der Kollision mit einem Fischerboot einen starken fünften Platz bei der Vendee Globe erkämpft. Der 39 Jahre alte Hamburger überquerte am Donnerstag um 11:19 Uhr vor Les Sables-d’Olonne/Frankreich die Ziellinie mit einer Rennzeit von 80 Tagen, 14 Stunden, 59 Minuten und 45 Sekunden. Herrmann hielt Leuchtfackeln in beiden Händen, die Beschädigungen an seinem Boot waren deutlich zu erkennen.
Herrmann erreicht Ziel der Vendee Globe: Starker Vierter trotz Kollision mit Fischerboot
Segler Boris Herrmann hat sich trotz der Kollision mit einem Fischerboot einen starken vierten Platz bei der Vendee Globe erkämpft. Der 39 Jahre alte Hamburger überquerte am Donnerstag um 11:19 Uhr vor Les Sables-d’Olonne/Frankreich die Ziellinie mit einer Rennzeit von 80 Tagen, 14 Stunden, 59 Minuten und 45 Sekunden. Herrmann hielt Leuchtfackeln in beiden Händen, die Beschädigungen an seinem Boot waren deutlich zu erkennen.
Vendee Globe: Kollision kostet Herrmann Podium
Eine Kollision mit einem Fischerboot kurz vor dem Ziel hat Segler Boris Herrmann (39) bei der Vendee Globe dramatisch um die Chance aufs Podium gebracht. Während der Franzose Yannick Bestaven in der Nacht zum Donnerstag den Sieg bei der wohl härtesten Regatta der Welt feierte, verzögerte sich die Ankunft des deutschen Starters, der bei dem schweren Zwischenfall unverletzt blieb.
Transparency mahnt im Wahljahr Reform der Politikfinanzierung an
Im internationalen Korruptionsindex von Transparency International steht Deutschland recht gut da - dennoch sieht die Organisation Reformbedarf. So müsse die Politikfinanzierung in Deutschland transparenter gestaltet werden, forderte der Deutschland-Chef von Transparency, Hartmut Bäumer, am Donnerstag anlässlich der Vorstellung des diesjährigen Korruptionsindex in Berlin. Derzeit flössen Parteispenden zu häufig an den gesetzlichen Offenlegungspflichten vorbei und die Parteien nutzten Gesetzeslücken aus.
Facebook will seinen Nutzern nicht mehr politische Gruppen empfehlen
Facebook will seine Rolle als Übermittler politischer Botschaften weiter reduzieren. Das Unternehmen werde seinen Nutzern nicht mehr Gruppen zu politischen Themen empfehlen, kündigte Facebook-Chef Mark Zuckerberg am Mittwoch an. Auf solche Empfehlungen hatte Facebook bereits in den USA während des jüngsten dortigen Präsidentschaftswahlkampfes verzichtet, um sich aus der erhitzten politischen Auseinandersetzung um das Weiße Haus herauszuhalten.
Grüne fordern erneut Rücktritts Scheuers wegen Maut-Debakels
Kurz vor der erneuten Aussage von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) vor dem Untersuchungsausschuss zur gescheiterten Pkw-Maut haben die Grünen den Ressortchef abermals zum Rücktritt aufgefordert. Die Beweislage gegen Scheuer sei "erdrückend", sagte Grünen-Vizefraktionschef Oliver Krischer der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagsausgabe). Der Minister habe "das Parlament belogen und mehrfach Haushalts- und Vergaberecht gebrochen". Die Beweise gegen ihn reichten "eigentlich für drei Rücktritte".
Sanders spendet Einnahmen aus Foto mit dicken Fäustlingen für wohltätige Zwecke
Ein Foto des US-Senators Bernie Sanders im Parka und in Fäustlingen aus dicker gemusterter Wolle bei der Amtseinführung des neuen Präsidenten Joe Biden hat für Furore gesorgt - und Sanders hat das Bild benutzt, um Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Innerhalb von fünf Tagen habe er 1,8 Millionen Dollar (1,5 Millionen) mit Waren eingenommen, auf denen er in dieser Kleidung während der feierlichen Zeremonie zu sehen ist, teilte Sanders am Mittwoch mit.
Biden nach erster Amtswoche mit höherem Zustimmungswert als jemals Trump
Der neue US-Präsident Joe Biden kann sich zum Ende seiner ersten Amtswoche über höhere Zustimmungswerte in der Bevölkerung freuen, als sie sein Vorgänger Donald Trump jemals hatte. In einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung der Monmouth-Universität bewerteten 54 Prozent der befragten US-Bürger die bisherige Amtsführung des Demokraten positiv. 30 Prozent sahen sie negativ.
UNO: Wachsende Zahl direkter Zurückweisungen von Flüchtlingen an EU-Grenzen
Die UNO hat eine wachsende Zahl direkter Zurückweisungen von Flüchtlingen an den EU-Außengrenzen angeprangert. Es häuften sich die Berichte, wonach EU-Staaten Flüchtlinge sofort abwiesen, nachdem diese das Territorium oder die Hoheitsgewässer dieser Staaten erreicht hätten, erklärte Gillian Triggs, eine hochrangige Vertreterin des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR, am Mittwoch in Genf. Diese Zurückweisungen fänden in "gewaltsamer und offensichtlich systematischer Weise" statt.
Apple und Facebook mit starken Gewinnzuwächsen im letzten Quartal 2020
Die Internetkonzerne Apple und Facebook haben im letzten Quartal des Corona-Jahrs starke Gewinnzuwächse erzielt. Apple verbuchte einen Gewinn von 28,7 Milliarden Dollar (23,75 Milliarden Euro), was einem Zuwachs von 29 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 21 Prozent auf 111,4 Milliarden Dollar.
Friseursalons und Fitnessstudios fordern klare Perspektive für Wiedereröffnung
Angesichts der in den vergangenen Wochen gesunkenen Coronavirus-Infektionszahlen in Deutschland fordern das Friseurhandwerk und die Fitnessbranche klare Perspektiven für die Wiedereröffnung ihrer Betriebe. "In einer ersten Stufe sollten Kitas und Schulen wieder öffnen. In der nächsten Stufe sollten die Friseure wieder öffnen können", sagte der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Harald Esser, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).
Ein Toter nach gewaltsamen Protesten gegen Corona-Lockdown im Libanon
Nach erneuten gewaltsamen Protesten gegen die Corona-Beschränkungen im Libanon ist ein 29-Jähriger seinen Verletzungen erlegen. Er starb nach Angaben seines Bruders am Donnerstag an den Folgen einer Schussverletzung. Zuvor hattensich Demonstranten den dritten Abend in Folge in der nördlichen Hafenstadt Tripoli Straßenschlachten mit der Polizei geliefert. Nach Angaben der libanesischen Nachrichtenagentur NNA wurden dabei insgesamt 226 Menschen verletzt.