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Fast nackter Dieb schwimmt auf Flucht vor sächsischer Polizei durch Neiße
Ein mutmaßlicher Dieb ist im sächsischen Görlitz auf der Flucht vor der Polizei nahezu unbekleidet in die Neiße gesprungen und nach Polen geschwommen. Der 33-Jährige wurde dort festgenommen, wie die Görlitzer Polizei am Mittwoch mitteilte. Bundespolizisten wollten den polizeibekannten Mann demnach am Dienstagabend kontrollieren, weil sie in seinen prallgefüllten Reisetaschen und seinem Rucksack gestohlene Gegenstände vermuteten.
Verkehrsschild bei Unfall in 47 Meter entferntes Badezimmer katapultiert
Nächtlicher Verkehrsunfall mit weitreichenden Folgen: Beim Aufprall eines Autos auf eine Verkehrsinsel ist in Bielefeld ein Verkehrszeichen durch die Luft geschleudert worden und in einem 47 Meter entfernten Badezimmerfenster eingeschlagen. Die aus dem Schlaf aufgeschreckte Bewohnerin fand das Schild mit weißem Pfeil auf blauem Grund am Boden des Badezimmers, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte.
Sechs Jahre Haft nach Unfalltod von Polizist bei Festnahme in Hamburg
Nach dem Unfalltod eines Polizisten bei einer Festnahmeaktion hat das Hamburger Landgericht einen Mann am Mittwoch zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt. Die Richter gingen nach Angaben eines Gerichtssprechers von einer Körperverletzung mit Todesfolge aus, weil der 30-Jährige mit seinem Auto während des laufenden Zugriffs stark beschleunigte und ein ziviles Polizeiauto rammte. Der Beamte darin starb an den Verletzungen.
Frankreich will Außengastronomie im Mai öffnen
Ungeachtet hoher Corona-Infektionszahlen plant die französische Regierung eine deutliche Lockerung der Auflagen. Ab Mitte Mai soll erstmals seit gut einem halben Jahr die Außengastronomie wieder öffnen, wie Regierungssprecher Gabriel Attal am Mittwoch nach einer Kabinettssitzung mit Präsident Emmanuel Macron in Paris mitteilte. Bereits ab dem kommenden Montag können viele Schüler wieder zum Unterricht gehen.
Frankreich plant trotz hoher Corona-Inzidenz Lockerungen im Mai
Ungeachtet hoher Corona-Infektionszahlen plant die französische Regierung eine deutliche Lockerung der Auflagen. Ab Mitte Mai soll erstmals seit gut einem halben Jahr die Außengastronomie wieder öffnen, wie die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch nach Regierungsberatungen mit Präsident Emmanuel Macron erfuhr. Auch die landesweite nächtliche Ausgangssperre zwischen 19.00 Uhr und 06.00 Uhr morgens könnte gelockert werden.
86-Jähriger verursacht tödlichen Unfall auf Parkplatz in Mülheim an der Ruhr
Bei einem folgenschweren Unfall auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Mülheim an der Ruhr sind eine Frau ums Leben gekommen und ein Mann schwer verletzt worden. Den Unfall verursachte ein 86-Jähriger, der laut Polizeibericht vom Mittwoch seine 84 Jahre alte Ehefrau mit dem Auto abholen wollte. Nachdem sie sich in den Wagen gesetzt habe, habe dieser plötzlich beschleunigt und zwei Passanten erfasst.
Nepals Ex-Königspaar nach Hindufest in Indien mit Corona infiziert
Die Corona-Infektion des ehemaligen nepalesischen Königspaares hat ein Schlaglicht auf Hindufeste als Pandemie-Hotspots in Indien geworfen. Der frühere König Gyanendra Bir Bikram Shah und seine Frau Komal Rajya Laxmi Devi Shah infizierten sich beim Kumbh-Mela-Fest im Norden Indiens, dem größten religiösen Fest der Welt, wie ihr Pressesprecher am Dienstagabend erklärte. Der 73-jährige Ex-Monarch und seine 70-jährige Frau befänden sich nach einem positiven Test in Selbstisolation in ihrer Residenz.
Entscheidung über einheimische Zuschauer bei Olympischen Spielen erst im Juni
Wegen einer neuen Corona-Infektionswelle in Japan werden die Organisatoren der Olympischen Sommerspiele in Tokio Berichten zufolge womöglich erst im Juni über einheimische Zuschauer bei dem Sport-Ereignis entscheiden. Die Entscheidung über die Zuschauerzahl falle damit wahrscheinlich erst einen Monat vor Beginn der Spiele und nicht wie geplant im April, berichteten japanische Medien am Mittwoch.
Putin peilt für Russland Herdenimmunität gegen Corona im Herbst an
Der russische Präsident Wladimir Putin peilt für sein Land eine Herdenimmunität gegen das Coronavirus im Herbst an. "Impfungen sind nun von ausschlaggebender Bedeutung (...), damit sich die Herdenimmunität bis zum Herbst ausbilden kann", sagte der Kreml-Chef am Mittwoch in seiner Rede zur Lage der Nation.
95. Geburtstag der Queen von Corona-Pandemie und Prinz Philips Tod überschattet
Überschattet von der Corona-Pandemie und dem Tod ihres Mannes Prinz Philip hat die britische Königin Elizabeth II. am Mittwoch ihren 95. Geburtstag ohne öffentliche Feierlichkeiten begangen. Weder die traditionellen Salutschüsse noch die übliche Veröffentlichung eines neuen Porträts der Queen waren vorgesehen. Für die Queen, die sich wohl weiterhin auf Schloss Windsor westlich von London aufhält, sei ihr 95. Geburtstag "ein privater Tag", sagte Joe Little vom "Majesty Magazine".
Weiterer Fall brutaler Tierquälerei in Baden-Württemberg entdeckt
Zwei Tage nach dem Fund von fast zwei Dutzend geköpften Hühnern und zwei ertränkten Schafen in Ludwigsburg in Baden-Württemberg hat die Polizei einen weiteren Fall brutaler Tierquälerei entdeckt. Bei Kirchheim wurde am Dienstag ein weiteres an den Beinen gefesseltes Lamm treibend im Neckar gefunden, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten.
Instagram führt neuen Mobbing-Filter ein
Das Online-Netzwerk Instagram führt einen neuen Mobbing-Filter ein. Damit sollen Nutzer beleidigende Direktnachrichten aussortieren können, wie das Unternehmen mitteilte. Der Filter soll ab Mittwoch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und vier weiteren Ländern freigeschaltet werden.
Ein Joint als Corona-Impfprämie
In New York ist eine Corona-Impfprämie der besonderen Art verteilt worden: Jeder, der den Nachweis über mindestens eine Corona-Impfspritze vorlegen konnte, durfte sich am Dienstag einen Gratis-Joint abholen. Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine staatliche Prämie, sondern um eine Initiative von Aktivisten, die damit die kürzlich beschlossene Legalisierung von Cannabis als Genussmittel im Bundesstaat New York feiern wollten. Eine ähnliche Verteilaktion fand in der US-Hauptstadt Washington statt.
Corona-Impfstoffhersteller Valneva startet letzte klinische Tests
Der französisch-österreichische Pharmakonzern Valneva hat eine abschließende klinische Studie zu seinem Impfstoff angekündigt. Geplant sei eine klinische Studie der Phase 3, erklärte der Hersteller am Donnerstag. Verläuft sie erfolgreich, will Valneva im Herbst die Marktzulassung beantragen.
Valneva will seinen Impfstoff einzelnen EU-Staaten anbieten
Wegen schleppender Verhandlungen mit der EU will der französisch-österreichische Pharmakonzern Valneva seinen Impfstoff nun einzelnen europäischen Ländern anbieten. Es gebe bisher keine "deutlichen Fortschritte" in den Gesprächen mit der EU-Kommission, erklärte der Konzern am Mittwoch.
Hongkonger Seniorin am Telefon um 26,6 Millionen Euro betrogen
In Hongkong ist eine wohlhabende 90-Jährige am Telefon um umgerechnet 26,6 Millionen Euro betrogen worden. Die Betrüger hätten sich als chinesische Beamte ausgegeben und die alte Dame zu insgesamt elf Überweisungen binnen fünf Monaten überredet, teilte die Hongkonger Polizei am Dienstag mit.
Korb löst sich von Baukran - Arbeiter stirbt auf Baustelle bei Ulm
Auf einer Baustelle bei Ulm hat sich ein Metallkorb von einem Baukran gelöst und einen 38-jährigen Arbeiter in den Tod gerissen. Der Mann stürzte in Schwendi bei der Arbeit an einem Rohbau am Dienstag aus einer Höhe von sechs Metern ab, wie die Polizei am Mittwoch erklärte. Demnach lösten sich aus zunächst unklarer Ursache die Spanngurte des Metallkorbs, in dem der Mann arbeitete.
Tierärzte in Chile sollen Hunde-Vakzin gegen Corona an Menschen verimpft haben
In Chile stehen zwei Tierärzte im Verdacht, ein für Hunde gedachtes Anti-Corona-Vakzin an Menschen verimpft zu haben. Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten, haben mutmaßlich mehr als 75 Menschen in der Stadt Calama den Impfstoff erhalten.
Schweres Zugunglück in Schleswig-Holstein
Bei einem Zugunglück im schleswig-holsteinischen Süderglüm ist am späten Dienstagabend ein Lokführer schwer verletzt worden. Ein Arbeitszug fuhr auf mehrere Güterwaggons auf, dabei kippte einer der Wagen auf die Lok, wie die Polizei in Flensburg am Mittwoch mitteilte. Der zwölf Tonnen schwere Güterwaggon war demnach durch den Aufprall hochgeschoben worden, ein zweiter Wagen ragte senkrecht nach oben. Fünf weitere Waggons wurden durch den Aufprall angehoben oder entgleisten.
Corona-Lage in Indien verschlechtert sich weiter
Mehr als 2000 Corona-Tote an einem Tag und Engpässe bei der Sauerstoff-Versorgung von Infizierten: Die Pandemie-Lage in Indien verschlechtert sich zusehends. Am Mittwoch meldete das Gesundheitsministerium in Neu Delhi zudem 295.000 Neuinfektionen binnen eines Tages. Die Krankenhäuser sind überlastet, es fehlt an Sauerstoff. Viele Länder reagierten mit Einreisebeschränkungen auf das Infektionsgeschehen in Indien.
Dutzende Haie sorgen vor israelischer Küste für Aufsehen
Vor der Küste der israelischen Mittelmeerstadt Hadera sorgen dutzende Haie für Aufsehen. Mutige Strandbesucher wagten sich am Dienstag ganz nah an die Raubfische heran, um die aus dem flachen Wasser ragenden Flossenspitzen zu fotografieren und Selfies zu machen. Angelockt werden die Haie nach Vermutungen von Experten von warmem Wasser, das von einem Kraftwerk ins Meer geleitet wird.
Fast 24.900 Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages 24.884 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden zudem 331 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 160,1. Am Vortag hatte sie bei 162,4 gelegen.
Einsame 94-Jährige täuscht in Italien Einbruch vor und ruft Polizei
In Italien hat eine einsame alte Dame einen Einbruch vorgetäuscht, um vor ihrem Umzug ins Seniorenheim noch einmal Besuch zu bekommen. Die 94-Jährige aus der nördlichen Provinz Lecco habe die Beamten am 8. April gerufen, teilte die Polizei am Dienstag auf ihrer Website mit. Dabei habe sich schnell herausgestellt, dass es keinen Einbruch gegeben habe und sie "nur ein bisschen Gesellschaft" wollte.
Niederlande heben Corona-Ausgangssperre Ende April auf
Die niederländische Regierung hebt die umstrittene nächtliche Ausgangssperre in der Corona-Pandemie am 28. April auf. Auch Cafés dürften dann von 12 bis 18 Uhr ihre Außenbereiche für maximal 50 Menschen wieder öffnen, teilte Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag mit. Auch dürfen die Niederländer dann zuhause zwei Besucher pro Tag statt nur einem wie bislang empfangen. Geschäfte dürfen Kunden wieder ohne Termin einlassen.
Mindestens 14 Tote nach Sturzfluten in Angola
Nach heftigen Regenfällen sind in Angolas Hauptstadt Luanda mindestens 14 Menschen durch Sturzfluten ums Leben gekommen. Rund 8000 Menschen mussten wegen der Überschwemmungen ihre Häuser verlassen, wie die Nachrichtenagentur Angpop am Dienstag berichtete. Die Sturzfluten hatten am Montag Autos und Bäume mitgerissen und Brücken sowie Häuser zum Einsturz gebracht.
Queen begeht 95. Geburtstag überschattet von Philips Tod und Corona-Pandemie
Im Zeichen der Corona-Pandemie und des Todes ihres Mannes, Prinz Philip, begeht die britische Königin Elizabeth II. am Mittwoch ihren 95. Geburtstag ohne öffentliche Feierlichkeiten. Weder die traditionellen Salutschüsse noch die übliche Veröffentlichung eines neuen Porträts der Queen hat der Buckingham-Palast vorgesehen. Der Geburtstag fällt in die zweiwöchige offizielle Trauerzeit der Royals nach dem Tod von Prinzgemahl Philip am 9. April.
EMA bleibt bei Empfehlung für J&J-Impfstoff
Wie auch beim Impfstoff von Astrazeneca hält die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) trotz Berichten über Blutgerinnsel grundsätzlich an ihrer positiven Risikobewertung des Corona-Impfstoffs von Johnson & Johnson fest. Es gebe zwar "eine mögliche Verbindung" zwischen dem Vakzin und dem vereinzelten Auftreten von Blutgerinnseln, erklärte die in Amsterdam ansässige Behörde am Dienstag. Der Nutzen des Impfstoffes des US-Unternehmens überwiege aber die Risiken.
Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil gegen Pforzheimer Edelsteinhändler
Ein Mordurteil gegen einen Edelsteinhändler aus Pforzheim wegen der Vergiftung eines Schmuckproduzenten ist rechtskräftig. Die Überprüfung des Urteils des Landgerichts Karlsruhe durch den Bundesgerichtshof (BGH) ergab keine Rechtsfehler, wie der BGH am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Der Mann muss nun eine lebenslange Haftstrafe antreten. (Az. 1 StR 69/21)
Vatikan startet Video-Serie über Meisterwerke in seinen Museen
Auch der Vatikan leistet seinen Beitrag zur Vermeidung von Kultur-Entzugserscheinungen in der Corona-Krise: Am Dienstag veröffentlichte er die erste Folge einer neuen Video-Serie über "die Geheimnisse der pontifikalen Sammlungen" in den berühmten Vatikan-Museen. Sie beschäftigt sich mit dem Torso vom Belvedere, dem Fragment einer meisterhaften antiken Marmorstatue, die den italienischen Renaissance-Maler und -Bildhauer Michelangelo nachhaltig beeinflusst haben soll.
Spur zu Verschwörungsanhänger nach Kindesentführung in Frankreich
Nach der Entführung der achtjährigen Mia in Frankreich führt eine Spur zu einem Verschwörungsanhänger: Die Staatsanwaltschaft von Nancy stellte am Dienstag einen internationalen Haftbefehl gegen den Franzosen Rémy D. aus, der sich in Asien aufhalten soll. Der 54-Jährige soll die Entführung des Kindes mit organisiert haben. Die Polizei hatte Mia am Wochenende nach mehrtägiger Suche wohlbehalten in der Schweiz gefunden und zurück zu ihrer Großmutter in Lothringen gebracht, die das Sorgerecht hat.
Indischer "Superheld" rettet Jungen mit Sprint vor heranrasendem Zug
Ein indischer Bahnarbeiter hat einen kleinen Jungen in letzter Minute vor einem heraneilenden Schnellzug gerettet. Bilder einer Überwachungskamera zeigen den Weichensteller Mayru Shelke, wie er am Samstag 30 Meter auf einen rasenden Zug zurannte, nachdem er den Sturz des Jungen ins Gleisbett gesehen hatte. Er packte den Jungen und warf ihn zurück auf den Bahnsteig, ehe er sich selbst nur Augenblicke vor dem Eintreffen des Schnellzugs in Sicherheit brachte.
Feuer am Tafelberg in Kapstadt weitgehend eingedämmt
Zwei Tage nach dem Ausbruch eines Großbrands im südafrikanischen Kapstadt hat die Feuerwehr das Feuer am Tafelberg weitgehend unter Kontrolle gebracht. Das Feuer sei zu rund 90 Prozent eingedämmt, teilte der Sprecher der südafrikanischen Nationalparks, Rey Thakhuli, am Dienstag mit. Mindestens 600 Hektar seien niedergebrannt. Das Feuer war am Sonntagmorgen ausgebrochen und hatte mehrere historische Gebäude erfasst. Dadurch wurden unter anderem Teile der Universitätsbibliothek zerstört.