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USA laden am Montag zu virtuellem Außenminister-Gipfel zu Afghanistan ein
Das US-Außenministerium hat angesichts der Lage in Afghanistan für Montag zu einem virtuellen Außenminister-Gipfel eingeladen. Die USA werden Gastgeber des Treffens "wichtiger Partner" sein, darunter Deutschland, Frankreich, Großbritannien sowie EU und Nato, wie das Außenministerium in Washington am Sonntag mitteilte. Bei dem Gipfel soll ein "abgestimmtes Vorgehen für die kommenden Tage und Wochen" erörtert werden.
Corona-Pandemie wirft Schulbildung in Südafrika um 20 Jahre zurück
Die Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie haben die Schulbildung in Südafrika nach den Worten von Bildungsministerin Angie Motshekga um 20 Jahre zurückgeworfen. Mindestens 10.000 Schüler hätten seit der Pandemie die Schule abgebrochen, sagte Motshekga am Sonntag. Wegen Schulschließungen und Wechselunterrichts hätten Kinder im vergangenen Jahr zwischen 50 und 75 Prozent weniger gelernt als in normalen Jahren. Zudem seien 25.000 kleine Kinder weniger eingeschult worden als erwartet.
Scholz und Baerbock gehen auf Distanz zur Linkspartei
SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz und Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock sind angesichts einer möglichen Mehrheit für ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl auf Distanz zur Linkspartei gegangen. Scholz und Baerbock begründeten dies am Sonntagabend in einer ersten gemeinsamen Fernsehdebatte mit Unions-Kandidat Armin Laschet in den Sendern RTL und ntv mit den außenpolitischen Positionen der Linken. Sie schlossen eine Zusammenarbeit aber nicht kategorisch aus.
Biden erweist in Afghanistan getöteten US-Soldaten letzte Ehre
US-Präsident Joe Biden hat den bei dem Anschlag am Flughafen von Kabul getöteten US-Soldaten die letzte Ehre erwiesen. Biden stand am Sonntag auf dem Flugfeld des Militärstützpunkts Dover im US-Bundesstaat Delaware, als die in die Heimat übergeführten Särge der 13 Soldatinnen und Soldaten feierlich aus einer Militärmaschine getragen wurden. Abgeschirmt von Journalisten nahmen die Familien der Getöteten an der Zeremonie teil.
Kanzlerkandidaten fordern mehr Anstrengungen beim Klimaschutz
Die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen wollen den Ausbau der erneuerbaren Energie und den Klimaschutz vorantreiben - ihre Vorstellungen unterscheiden sich aber in Tempo und Methoden. Unionskandidat Armin Laschet (CDU) und sein SPD-Gegner Olaf Scholz lehnten es in der Fernsehdebatte auf RTL und ntv am Sonntagabend ab, den Klimaschutz über Verbotsmaßnahmen zu verbessern. Die Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock kritisierte dies als ineffizient und unehrlich.
Kanzlerkandidaten schließen weiteren Corona-Lockdown aus
Ungeachtet steigender Corona-Zahlen haben die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen einen erneuten Lockdown ausgeschlossen. Unionskandidat Armin Laschet (CDU), SPD-Kandidat Olaf Scholz und die Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock mahnten in der Fernsehdebatte am Sonntagabend in den Sendern RTL und ntv aber eine deutlich höhere Impfquote an. Einig waren sie sich auch darin, dass die Schulen nicht wieder geschlossen werden sollen. Laschet, Scholz und Baerbock mahnten aber grundsätzlich Vorsicht an.
Kanzlerkandidaten fordern Konsequenzen aus Krise in Afghanistan
Die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen haben politische Konsequenzen aus der Krise in Afghanistan gefordert. Unionskandidat Armin Laschet (CDU) und SPD-Kandidat Olaf Scholz sprachen sich in der Fernsehdebatte am Sonntagabend in den Sendern RTL und ntv für eine bessere Ausrüstung der Bundeswehr aus. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, forderte vor allem eine aktivere Außenpolitik.
Ständige UN-Sicherheitsratsmitglieder beraten über Afghanistan-Krise
Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats kommen am Montag zu einer Krisensitzung zusammen, um über die Lage in Afghanistan nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban und dem Abzug der letzten US-Soldaten zu beraten. Einberufen wurde die Sitzung der ständigen Ratsmitglieder Großbritannien, Frankreich, Russland, China und USA von UN-Generalsekretär António Guterres. Großbritannien und Frankreich arbeiten derzeit an einer Resolution zur Afghanistan-Krise.
Taliban: Frauen dürfen weiter an Universitäten studieren
Frauen sollen nach Angaben der neuen radikalislamischen Taliban-Regierung in Afghanistan auch künftig studieren können. Allerdings solle der Lehrbetrieb nach Geschlechtern getrennt ablaufen, sagte der amtierende Bildungsminister der Taliban, Abdul Baki Hakkani, am Sonntag bei einem Treffen mit Stammesältesten in Kabul.
Maas: Ausreisen aus Afghanistan womöglich künftig auch über den Landweg
Auch nach dem Ende der Rettungsaktion der Bundeswehr wird die Bundesregierung nach den Worten von Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) alles daran setzen, um die in Afghanistan zurückgebliebenen Deutschen sowie afghanische Schutzbedürftige so schnell wie möglich nach Deutschland zu holen. Möglicherweise könnten Ausreisen in Zukunft auch über den Landweg erfolgen, sagte Maas am Sonntag bei einer Pressekonferenz mit seinem türkischen Kollegen Mevlüt Cavusoglu in Antalya.
Kritik an britischer Regierung nach Ende von Evakuierungsflügen
Die britische Regierung gerät angesichts ihres eiligen Truppenabzugs und des Endes der Evakuierungsflüge aus Afghanistan im eigenen Land zunehmend in die Kritik. Einem Bericht der Zeitung "Observer" zufolge wurden tausende E-Mails an das Außenministerium mit Hinweisen zu gefährdeten Afghanen nicht geöffnet. Kritiker werfen der Regierung von Premierminister Boris Johnson vor, nicht genug schutzbedürftige Menschen gerettet zu haben.
USA vermelden Drohnenangriff auf mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in Kabul
Die USA haben nach eigenen Angaben einen Drohnenangriff auf ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in Kabul ausgeführt. Der "defensive" Angriff habe der Beseitigung einer "akuten Gefahr" für den Flughafen der Stadt durch den Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Afghanistan (IS-K) gedient, teilte am Sonntag das US-Verteidigungsministerium mit. Durch den Angriff ausgelöste Explosionsgeräusche aus dem Fahrzeug hätten bewiesen, dass in diesem eine "große Menge an Sprengstoff" gewesen sei.
300 US-Bürger müssen noch aus Afghanistan evakuiert werden
In Afghanistan befinden sich derzeit noch rund 300 US-Bürger, die auf ihre Ausreise warten. Dies sagte Außenminister Antony Blinken am Sonntag dem Fernsehsender ABC. Es werde alles getan, "um sie herauszubekommen". Die US-Armee will am Dienstag ihre letzten Soldaten aus Kabul abziehen und damit die derzeit laufende Evakuierungsmission beenden.
Papst ruft zu weiterer Hilfe für schutzbedürftige Afghanen auf
Angesichts des bevorstehenden US-Truppenabzugs aus Afghanistan hat Papst Franziskus dazu aufgerufen, schutzbedürftigen Afghanen weiterhin zu helfen. "Ich verfolge mit großer Sorge die Situation in Afghanistan", sagte Franziskus am Sonntag beim traditionellen Angelus-Gebet vor Gläubigen in Rom. Er bitte alle, "den Bedürftigen weiterhin zu helfen", sagte der Papst und rief zu einem Gebet für ein "friedliches und brüderliches Zusammenleben" auf.
Söder will Warnung vor Linksbündnis in den Mittelpunkt des Wahlkampfs rücken
Nach Überzeugung von CSU-Chef Markus Söder sollte die Union die Warnung vor einem Linksbündnis ins Zentrum der Wahlkampf-Schlussspurts rücken. "Es müssen jetzt die Alternativen auf den Tisch und die heißen Linksruck oder bürgerliche Regierung", sagte Söder am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". Am Sonntagabend treffen die drei Kanzlerkandidaten Armin Laschet (CDU), Olaf Scholz (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) erstmals bei einem Triell aufeinander.
Söder will Warnung vor Linksruck in den Mittelpunkt des Wahlkampfs rücken
Nach Überzeugung von CSU-Chef Markus Söder sollte die Union die Warnung vor einem Linksruck in den Mittelpunkt der Wahlkampf-Schlussspurts rücken. "Es müssen jetzt die Alternativen auf den Tisch und die heißen Linksruck oder bürgerliche Regierung", sagte Söder am Sonntag im ARD-"Sommerinterview". Söder sprach in diesem Zusammenhang unter anderem von "massiven Steuererhöhungen", Instabilität und einem Austritt Deutschlands aus der Nato. "Das sind schon sehr weitreichende Konsequenzen, und die müssen jetzt in den Mittelpunkt."
Mehr als 30 Tote bei Angriffen auf Luftwaffenstützpunkt im Jemen
Bei Angriffen auf den größten Luftwaffenstützpunkt im Jemen sind mindestens 30 Regierungssoldaten getötet und dutzende weitere verletzt worden. Wie am Sonntag aus medizinischen Kreisen verlautete, werden die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen für die Attacke auf die Luftwaffenbasis Al-Anad verantwortlich gemacht. Ein Armeesprecher bezifferte die Zahl der Verletzten auf über 50.
AFP-Journalisten: Explosion in Kabul zu hören
Die afghanische Hauptstadt Kabul ist erneut von einer Explosion erschüttert worden. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Sonntag von einem lauten Explosionsgeräusch in der Stadt. Ein Beamter der ehemaligen afghanischen Regierung sagte, die Explosion sei von einer Rakete verursacht worden, die nach ersten Informationen "ein Haus getroffen" habe.
EU drängt Athen zur Umsetzung von Überwachungsmechanismus für Migranten-Grundrechte
Die Europäische Kommission drängt Athen zur Umsetzung eines Mechanismus zur Überwachung der Grundrechte von Migranten an den EU-Außengrenzen. Die Kommission lege großen Wert darauf, "dass die griechischen Behörden rasch einen solchen unabhängigen und glaubwürdigen Überwachungsmechanismus einrichten, um Grundrechtsverletzungen an den Grenzen vorzubeugen", teilte eine Sprecherin am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP mit. Zuvor hatte der "Spiegel" berichtet, die EU-Kommission verweigere in diesem Zusammenhang der griechischen Küstenwache vorerst weitere Soforthilfen.
"Spiegel": EU verweigert griechischer Küstenwache vorerst weitere Soforthilfen
Unter anderem wegen der systematischen Verletzung der Rechte von Flüchtlingen verweigert die EU-Kommission laut einem Magazinbericht der griechischen Küstenwache vorerst weitere Soforthilfen. "Griechenland hat zusätzliche Mittel für den Grenzschutz angefragt, insbesondere in der Ägäis", sagte EU-Innenkommissarin Ylva Johansson dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Sonntag. "Wir haben gesagt, dass eine solche Zahlung mit der Einrichtung des Mechanismus zur Überwachung der Grundrechte verknüpft werden sollte."
Afghanische Paralympics-Teilnehmer doch noch in Tokio eingetroffen
Nach fünftägiger Verspätung wegen der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban in ihrem Land sind auch die beiden afghanischen Teilnehmer der diesjährigen Paralympics in Tokio eingetroffen. Die Ankunft der Taekwondo-Kämpferin Sakia Chudadadi und des Leichtathleten Hossain Rasuli in der japanischen Hauptstadt sei "extrem emotional" gewesen, sagte der Sprecher des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Craig Spence, am Sonntag.
SPD-Chefin Esken erklärt Gespräche mit Taliban für "absolut richtig"
SPD-Chefin Saskia Esken hat sich für intensive Verhandlungen mit den Taliban ausgesprochen, um besonders schutzbedürftige Afghanen ausfliegen zu dürfen. "Wir stehen ganz klar dazu, dass mit dem Ende des militärischen Evakuierungseinsatzes das deutsche Engagement nicht endet, verbliebene deutsche Staatsangehörige, ehemalige Ortskräfte und andere besonders schutzbedürftige Personen nach Deutschland zu holen", sagte Esken der "Welt" (Montagsausgabe).
Patientenschützer für mehr Transparenz bei 2G-Quote des Klinikpersonals
Die Stiftung Patientenschutz dringt auf eine gesetzliche Verpflichtung für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, die Quote der Geimpften und Genesenen beim Personal zu veröffentlichen. "Kranke und Pflegebedürftige brauchen Transparenz, um das Infektionsrisiko einschätzen zu können", sagte der Stiftungsvorstand Eugen Brysch den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag. Das sei umso wichtiger, da nach wie vor eine bundesweit geltende tägliche Testpflicht für das medizinisch-pflegerische Personal fehle.
Israelische Armee beschießt Hamas-Ziele im Gazastreifen
Nach erneuten Zusammenstößen mit Palästinensern an der Grenze des Gazastreifens hat die israelische Armee am Sonntag Ziele in dem Palästinensergebiet aus der Luft beschossen. Wie die Armee mitteilte, beschossen Kampfjets ein Gelände der radikalislamischen Hamas, auf dem Waffen hergestellt und Kämpfer ausgebildet würden. Damit habe die Armee auf die gewaltsamen Ausschreitungen vom Samstag reagiert sowie darauf, dass Palästinenser Ballons mit Brandsätzen in Richtung Südisrael lossgeschickt hätten.
Bolsonaro nennt Tod, Haft oder Wahlsieg als seine Zukunftsalternativen
Brasiliens umstrittener rechtsextremer Staatschef Jair Bolsonaro sieht in seiner Wiederwahl kommendes Jahr offenbar eine existentielle Notwendigkeit, um sich vor juristischer Verfolgung zu schützen. "Ich habe für meine Zukunft drei Alternativen", sagte Bolsonaro am Samstag bei einem Treffen mit evangelikalen Christen im zentralbrasilianischen Goiania. "Ins Gefängnis zu kommen, tot zu sein oder siegreich."
SPD-Chefin für intensive Verhandlungen mit Taliban über Ausreise Schutzbedürftiger
Angesichts der dramatischen Lage in Afghanistan herrscht weiter große Sorge um die Sicherheit schutzbedürftiger Menschen vor Ort. SPD-Chefin Saskia Esken bezeichnete es als "absolut richtig", über eine Ausreise dieser Menschen auch intensive Gespräche mit den Taliban zu führen. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte, direkte Gespräche seien unumgänglich.
"WamS": Offenbar nur rund 100 Ortskräfte von Bundeswehr aus Kabul ausgeflogen
Mit den Evakuierungsflügen der Bundeswehr wurden einem Zeitungsbericht zufolge offenbar nur wenige Ortskräfte aus Afghanistan in Sicherheit gebracht. Entsprechende erste Zahlen habe das Bundesinnenministerium in dieser Woche unter anderem im Bundestag präsentiert, berichtete die "Welt am Sonntag". Demnach befanden sich unter den bis Mitte der Woche etwa 4500 Ausgeflogenen nur knapp mehr als 100 Ortskräfte mit ihren Familien. Insgesamt mache diese Gruppe rund 500 der 4500 ausgeflogenen Menschen aus.
USA vereiteln mit Drohnenangriff weiteren Anschlag auf Kabuler Flughafen
Kurz vor dem Ende ihrer Evakuierungsmission in Afghanistan haben die USA einen weiteren Anschlag auf den Flughafen von Kabul vereitelt. Nach Angaben des Pentagons wurde bei einem US-Drohnenangriff am Sonntag ein mit Sprengstoff beladenes Auto zerstört. Angesichts der zu Ende gehenden internationalen Rettungsaktionen will sich Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) in afghanischen Nachbarstaaten für eine sichere Ausreise schutzbedürftiger Afghanen auf dem Landweg einsetzen.
USA vereiteln nach eigenen Angaben weiteren Anschlag auf Flughafen Kabul
Die USA haben nach eigenen Angaben einen weiteren Anschlag auf den Flughafen der afghanischen Hauptstadt Kabul vereitelt. Dem Pentagon zufolge führte die US-Armee am Sonntag einen Drohnenangriff auf ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug aus, um eine "akute Gefahr" für den Kabuler Flughafen durch den Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Afghanistan (IS-K) zu beseitigen. Von dem Flughafen starten derzeit die letzten US-Evakuierungsflüge.
Biden warnt kurz vor Abzug der US-Truppen vor neuem Anschlag in Kabul
Kurz vor dem Ende der US-Evakuierungsflüge aus Afghanistan überschatten eindringliche Warnungen vor Anschlägen die Rettungsmission. "Die Lage vor Ort ist nach wie vor extrem gefährlich, und die Gefahr von Terroranschlägen auf den Flughafen bleibt hoch", erklärte US-Präsident Joe Biden. Bundesaußenminister Heiko Maas startete am Sonntag zu einer Reise in die Türkei und Nachbarländer Afghanistans, um Möglichkeiten für die künftige Ausreise von Deutschen und schutzbedürftigen Afghanen auszuloten.
RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 74,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist weiter gestiegen und liegt nun bei 74,1. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 8416 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum lag bei zwölf.
Letztes britisches Flugzeug mit Soldaten an Bord hat Kabul verlassen
Großbritannien hat am Samstag die letzten Soldaten aus Afghanistan ausgeflogen. Das Verteidigungsministerium in London teilte im Online-Dienst Twitter mit, der letzte Flieger mit britischen Streitkräften habe Kabul verlassen. Dazu veröffentlichte es Fotos von müde aussehenden Soldaten, die in ein Militärflugzeug einsteigen. Zuvor war die britische Evakuierungsmission beendet worden, als ein letztes Flugzeug nur mit Zivilisten an Bord aus Kabul abflog.