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Mehrheit der Betriebe sieht keine schlechtere Produktivität durch Homeoffice
Die Mehrheit der Betriebe mit Beschäftigten im Homeoffice wegen der Corona-Pandemie sieht laut einer Umfrage keine Verschlechterung der Produktivität durch die veränderte Arbeitssituation. Wie eine Befragung durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab, sind rund 60 Prozent der Betriebe mit mindestens einem Homeoffice-Beschäftigten der Ansicht, dass das Arbeiten außerhalb des Unternehmens meist keine Auswirkungen auf die Produktivität der Beschäftigten hat.
Kurzarbeit im November erstmals seit Februar wieder gestiegen
Die Zahl der Kurzarbeitenden in Deutschland ist im November erstmals seit Februar wieder gestiegen. Wie das Münchner Ifo-Institut am Freitag mitteilte, lag die Zahl im vergangenen Monat bei 608.000, im Oktober waren es nach korrigierten Werten 598.000. Damit waren zuletzt 1,8 Prozent der Beschäftigten in Kurzarbeit. Das Institut machte seine Angaben auf der Grundlage von Umfragen sowie Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.
DIHK warnt vor massiven Umsatzeinbußen kleinerer Firmen durch neue Corona-Regeln
Nach den neuen Corona-Beschlüssen von Bund und Ländern hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vor massiven Umsatzeinbußen besonders bei kleineren Unternehmen gewarnt. Es sei zwar ein "wichtiges Signal", dass mit den Beschlüssen ein erneuter Lockdown für den größten Teil der Wirtschaft verhindert werde, sagte DIHK-Präsident Peter Adrian der "Rheinischen Post" vom Freitag. Sie bedeuteten für viele Unternehmen jedoch mehr Aufwand und höhere Kosten bei niedrigeren Einnahmen.
Eurowings-Chef fürchtet Pleitewelle im Luftfahrtsektor
Der Chef der Lufthansa-Tochter Eurowings, Jens Bischof, fürchtet angesichts der Folgen der Corona-Pandemie eine Pleitewelle im Luftfahrtsektor. Trotz der leichten Erholung in den zurückliegenden Monaten könnte für einige Fluggesellschaften noch die Rechnung kommen, sagte Bischof dem "Tagesspiegel". Er sieht dabei vor allem Wettbewerber im Markt bedroht.
Chinesischer Fahrdienstleister Didi zieht sich von US-Börse zurück
Der chinesische Fahrdienstleister Didi hat nur fünf Monate nach dem Börsengang seinen sofortigen Rückzug von der New Yorker Börse angekündigt. "Nach reiflicher Überlegung hat das Unternehmen den Prozess eingeleitet, die Notierung an der New Yorker Börse mit sofortiger Wirkung aufzugeben", teilte Didi Chuxing am Freitag mit. Stattdessen werde eine Börsennotierung in Hongkong vorbereitet.
Nasa vergibt drei weitere Aufträge für kommerzielle Raumstationen
Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat drei US-Unternehmen hunderte Millionen Dollar für die Entwicklung kommerzieller Raumstationen zugesprochen. Die Firma Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos erhielt einen Auftrag über 130 Millionen Dollar (115 Millionen Euro), wie die Nasa am Donnerstag mitteilte. Das Luft- und Raumfahrtunternehmen Nanoracks und das Verteidigungsunternehmen Northrop Grumman erhielten Aufträge im Wert von 160 beziehungsweise 125,6 Millionen Dollar.
Arbeitsminister Heil will Homeoffice für die Zeit nach Corona einfacher machen
Auch nach der Corona-Pandemie sollen Beschäftigte in Deutschland "gelegentlich oder häufiger" im Homeoffice oder auch anderswo arbeiten können. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) kündigte einen Rechtsanspruch für die Beschäftigen an, mit dem Arbeitgeber konkret über ihren Homeoffice-Wunsch zu sprechen - "einen sogenannten Erörterungsanspruch". Die Erfahrungen der Firmen mit dem Homeoffice sind einer aktuellen Umfrage zufolge überwiegend gut.
Erweiterte Corona-Wirtschaftshilfen sollen Weihnachtsmarkt-Unternehmern helfen
Angesichts der hohen Corona-Infektionszahlen sind in mehreren Bundesländern Weihnachtsmärkte abgesagt worden - die davon betroffenen Unternehmen sollen nach Angaben der Bundesregierung nun besser unterstützt werden. Wie Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium am Donnerstag nach dem Bund-Länder-Gipfel mitteilten, soll es neben der Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe auch einen "zusätzlichen Eigenkapitalzuschuss" geben, der sich an Unternehmen richtet, die von der Pandemie "besonders schwer und von Schließungen betroffen sind".
EU-Kommission verklagt Deutschland für unzureichenden Schutz von Blumenwiesen
Die Europäische Kommission hat Deutschland vor dem Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) wegen des unzureichenden Schutzes von Blumenwiesen in bestimmten Gebieten verklagt. Deutschland habe Flachland-Mähwiesen und Berg-Mähwiesen "in den betroffenen Gebieten nach wie vor nicht unter ausreichenden rechtlichen Schutz gestellt", teilte die Brüsseler Behörde am Donnerstag mit. Die betroffenen Wiesen gehören zum Natura-2000-Netz, das Schutzgebiete in der gesamten EU verbindet.
IW: Energie-Pläne der "Ampel" könnten rund 170 Millionen Tonnen CO2 einsparen
Die Pläne der Ampel-Koalition zum Ausbau der erneuerbaren Energien könnten laut Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bis zu 172 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen. "Dass die neue Koalition jetzt so viel Tempo in Sachen Klimaschutz machen will, macht Mut – und ist darüber hinaus längst überfällig", erklärte das IW am Donnerstag. Am meisten Einsparpotenzial liefert demnach der Ausbau der Solarenergie.
EU verhängt Buße von 344 Millionen Euro gegen Bankenkartell
Wegen illegaler Absprachen bei Devisengeschäften hat die EU-Kommission Millionenbußen gegen ein Kartell britischer und Schweizer Banken verhängt. Die Londoner Großbank HSBC und drei weitere Kreditinstitute müssen gut 344 Millionen Euro zahlen, wie die europäischen Wettbewerbshüter am Donnerstag in Brüssel mitteilten. Weil die Schweizer Großbank UBS mit den Behörden kooperierte, setzte die Kommission die Strafe gegen sie aus.
Pflegekräfte sollen künftig auch aus indischem Bundesstaat Kerala kommen
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat mit dem indischen Bundesstaat Kerala eine Vermittlungsabsprache für Pflegefachkräfte unterzeichnet. Mit der Rekrutierung von Fachpersonal im Ausland leiste die Behörde einen Beitrag, benötigte Pflegekräfte für den deutschen Arbeitsmarkt zu finden, erklärte die BA am Donnerstag. Die ersten Rekrutierungen sind demnach für 2022 geplant. Nach einer mehrmonatigen Vorbereitung sollen die ersten Pflegekräfte dann im Jahr 2023 nach Deutschland kommen.
Studie: Dax-Konzerne spendeten 2020 knapp 900 Millionen Euro für gemeinnützige Zwecke
Die 40 größten Unternehmen in Deutschland haben einer aktuellen Studie zufolge in der Corona-Pandemie viel Geld gespendet: 2020 betrugen die Spendengelder der Dax-Unternehmen insgesamt 860 Millionen Euro, wie aus einer Erhebung der Unternehmensberatungen Wider Sense und Goetzpartners vorgeht, die AFP am Donnerstag vorlag. Ein Großteil des Geldes sei im Zusammenhang mit der Pandemie geflossen. Immer mehr Geld geht demnach in Nachhaltigkeitsprojekte.
Bahn: Bislang mussten rund 200 Fahrgäste ohne 3G-Nachweis Zug verlassen
Nach Angaben der Deutschen Bahn unterstützt die übergroße Mehrheit der Fahrgäste im Fernverkehr die 3G-Regeln. Eine Woche nach Einführung der neuen Vorgaben sei die Anzahl der Reisenden ohne 3G-Nachweis "im Promillebereich", erklärte der Konzern am Donnerstag. "Lediglich rund 200 Personen konnten keinen 3G-Nachweis erbringen und mussten den Zug verlassen". Seit Mittwoch vergangenen Woche wurden demnach bei stichprobenartigen Kontrollen rund 150.000 Reisende im Fernverkehr durch Sicherheits- und Kontrollteams überprüft.
Urteil: Kein Schufa-Eintrag bei Ratenabtrag von Schulden
Hat ein Schuldner den Abtrag der Schulden in Raten vereinbart, darf die Wirtschaftsauskunftei Schufa dazu keinen sogenannten Negativeintrag vornehmen. Das entschied das Verwaltungsgericht Wiesbaden in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Es verpflichtete damit den hessischen Datenschutzbeauftragten, bei der Schufa auf die Löschung eines solchen Eintrags hinzuwirken. (Az: 6 K 549/21.WI)
Audio-Spezialist Bose muss knapp sieben Millionen Euro Bußgeld zahlen
Der Audio-Spezialist Bose muss knapp sieben Millionen Euro Bußgeld zahlen, weil er seinen Händlern Preise vorschrieb. Bose habe "darauf hingewirkt, dass etwa Kopfhörer oder Lautsprecher nicht erheblich unterhalb der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) angeboten werden", teilte das Bundeskartellamt in Bonn am Donnerstag mit. Eine solche vertikale Preisbindung werde "nicht toleriert und konsequent verfolgt".
Keime im Keksteig und Blei im Wildfleisch
Keime im Keksteig, Schwermetalle in pflegenden Gesichtsmasken und Blei in Wildfleisch: Die Lebensmittelkontrolleure in den Bundesländern haben im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Mängel aufgedeckt. Insgesamt kontrollierten die Überwachungsbehörden 368.888 Betriebe und 596.993 Erzeugnisse, wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Donnerstag in Berlin mitteilte.
Süßwarenindustrie stellt fünf Prozent mehr Schoko-Weihnachtsmänner her als 2020
Deutschlands Süßwarenindustrie hat in diesem Jahr rund 160 Millionen Schoko-Nikoläuse und -Weihnachtsmänner hergestellt - ein Plus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr. Gründe seien höhere Bestellungen des Lebensmitteleinzelhandels und Zuwächse im Exportgeschäft, teilte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) am Donnerstag mit. "In schwierigen und ungewissen Zeiten zeigt sich, dass Süßwaren zu den kleinen Freuden des Alltags gehören. Das gilt insbesondere für die beliebten Schoko-Weihnachtsmänner, die trotz der bestehenden Kontaktbeschränkungen zum anstehenden Nikolaustag und Weihnachtsfest viel Freude schenken", erklärte BDSI-Hauptgeschäftsführer Carsten Bernoth.
Ex-Twitter Chef Dorsey gibt seinem Bezahldienst einen neuen Namen
Nur wenige Tage nach seinem Rücktritt als Chef von Twitter hat Jack Dorsey das zweite von ihm mitgegründete Unternehmen umbenannt: Aus dem Online-Bezahldienst Square wird Block, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte - auch in Anlehnung an die Blockchain-Technologie. Die Namensänderung werde am 10. Dezember wirksam.
Verbraucherverbände sollen gegen Facebook klagen dürfen
Verbraucherverbände sollen auch gegen Datenschutzverstöße vorgehen dürfen. Das geht aus einem am Donnerstag beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg vorgelegten richterlichen Rechtsgutachten hervor. Der sogenannte EuGH-Generalanwalt Jean Richard de la Tour stärkt damit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) im Streit mit Facebook den Rücken. (Az: C-319/20)
Zahlungsentgelte im elektronischen Zahlungsverkehr generell unzulässig
Im elektronischen Zahlungsverkehr müssen Kunden keine zusätzlichen Zahlungsentgelte hinnehmen. Diese sind seit 2018 generell unzulässig, wie am Donnerstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschied. Das gelte auch für Zahlungen bei vor dem 13. Januar 2018 geschlossen Altverträgen. (Az: C-484/20)
IW erwartet Milliardeneinbußen im Einzelhandel und Gastgewerbe durch 2G
Eine umfassende Anwendung der 2G-Regel dürfte dem Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) zufolge zu deutlichen Gewinneinbußen im Einzelhandel und im Gastgewerbe führen. "Wir gehen davon aus, dass 2G beim stationären Einzelhandel zu Umsatzeinbußen im Dezember von etwa 5,3 Milliarden Euro führen würde", sagte IW-Experte Christian Rusche am Donnerstag. Auch in Gastronomie und Hotellerie sei die Lage "prekär".
Wirtschaftsverbände fordern Verschiebung von Mindestlohn-Erhöhung
Mehrere Wirtschaftsverbände fordern eine Verschiebung der von der Ampel-Koalition geplanten Mindestlohn-Erhöhung. Die Anhebung auf zwölf Euro pro Stunde durch die Politik sei ein "beispielloser Eingriff in die Tarifhoheit, der "tausende Jobs in Gefahr" bringe, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland, Stefan Genth, der "Bild"-Zeitung vom Donnerstag. Einfache Tätigkeiten wie das Kassieren an der Supermarktkasse drohten automatisiert zu werden.
Ifo-Umfrage: Lage in der Autoindustrie hat sich verschlechtert
Die Lage in der deutschen Autoindustrie hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts wieder verschlechtert. Der entsprechende Indikator des Instituts fiel von 17,4 Punkten im Oktober auf 9,6 Punkte im November, wie das Ifo am Donnerstag mitteilte. Demnach ist der Abwärtstrend vor allem durch die Situation der Zulieferer geprägt: Die Zulieferer schätzten ihre Lage deutlich schlechter ein als die Hersteller.
Umfrage: Mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmer loben telefonische Krankschreibung
Nach den Erfahrungen in der Pandemie stoßen telefonische Krankschreibungen und ärztliche Videosprechstunden bei den Beschäftigten in Deutschland auf große Zustimmung. Laut einer am Donnerstag in Hamburg veröffentlichten Studie für die Krankenkasse DAK-Gesundheit unter ihren eigenen Versicherten begrüßen mehr als 80 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer diese Instrumente und wollen sie nutzen. Ein Viertel ist dazu sogar generell bereit - also nicht nur bei bestimmten Symptomen und Erkrankungen.
Tinder-Mutterkonzern will in Rechtsstreit 440 Millionen Dollar an Gründer zahlen
Die Muttergesellschaft der Dating-App Tinder will mehr als 400 Millionen Dollar an Gründer des Dienstes zahlen, um finanzielle Streitigkeiten um die Unternehmensbewertung beizulegen. Wie am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht vorgelegten Dokumente zeigten, sollen die Mitgründer Sean Rad, Justin Mateen und Jonathan Badeen sowie sieben weitere ehemalige Mitarbeiter insgesamt 441 Millionen Dollar (390 Millionen Euro) erhalten, wenn sie alle rechtlichen Verfahren einstellen.
Facebook-Mutter geht gegen Impfgegner-Netzwerk in Italien und Frankreich vor
Die Facebook-Muttergesellschaft Meta ist laut eigenen Angaben gegen eine internationale Kampagne von Corona-Impfgegnern vorgegangen. Wie das US-Unternehmen am Mittwoch mitteilte, löschte es in Frankreich und Italien Konten von seinen Plattformen, die mit einer Bewegung namens "V_V" in Verbindung standen. Die Mitglieder des Netzwerks hätten medizinisches Personal, Journalisten und Politiker, die zum Impfen aufriefen, "massenhaft belästigt" und als "Nazis" beschimpft.
Whistleblowerin Haugen warnt vor "Paralyse" bei Regulierung der Online-Riesen
Die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin und Whistleblowerin Frances Haugen hat Mitglieder es US-Kongresses aufgefordert, sich bei der Regulierung von großen Online-Plattformen nicht in langwierigen Debatten zu verstricken. "Facebook will, dass Sie in eine Analyse-Paralyse verfallen, dass Sie bei falschen Entscheidungsmöglichkeiten hängen bleiben und nicht handeln", sagte Haugen am Mittwoch vor einem Ausschuss des US-Repräsentantenhauses.
Kanalinsel Guernesey erteilt 40 Schiffen französischer Fischer Fanglizenzen
Die britische Kanalinsel Guernesey hat 40 Schiffen von französischen Fischern Fanglizenzen für ihre Hoheitsgewässer erteilt. Diese Schiffe sowie drei weitere, kleinere Boote erhalten grünes Licht für eine Fortsetzung ihrer Aktivität über den 1. Februar 2022 hinaus, wie die Regierung der Insel am Mittwoch mitteilte. Frankreichs Fischereiministerin Annick Girardin begrüßte die Ankündigung als "exzellente Neuigkeit".
Erdogan verteidigt seine Wirtschaftspolitik als "riskant aber richtig"
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat seine Niedrigzinspolitik als "riskant aber richtig" verteidigt. Die Welt wisse, dass ihm hohe Zinsen nicht geheuer seien, sagte der Staatschef am Mittwoch im Parlament in Ankara. "Ich war noch nie dafür. Ich war es gestern nicht und werde es morgen nicht sein", fuhr er fort. Die von ihm verfolgte Wirtschaftspolitik sei der richtige Weg.
Bericht: Auskunfteien nutzen Handyvertragsdaten zur Bonitätsprüfung
Auskunfteien wie beispielsweise die Schufa nutzen laut einer gemeinsamen Recherche von NDR und "Süddeutscher Zeitung" Handyvertragsdaten von Millionen von Menschen zur Bonitätsprüfung. Datenschutzbehörden und Verbraucherschützer halten diese Praxis für nicht rechtens, wie der NDR am Mittwoch mitteilte. Millionen Menschen seien von dem Vorgehen betroffen. Das unter der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nötige Einverständnis der Verbraucher sei nicht eingeholt worden.
Finanzwende: Kaum Unterschiede zwischen konventionellen und nachhaltigen Fonds
Vermeintlich nachhaltige Finanzprodukte liegen im Trend: Innerhalb der vergangenen zwei Jahre verdoppelte sich das Vermögen von als nachhaltig beworbenen Publikumsfonds und ETFs, wie die Bürgerbewegung Finanzwende am Mittwoch erklärte. Viele dieser Finanzprodukte seien in Wirklichkeit jedoch nahezu gleich aufgebaut wie konventionelle Produkte - und enthielten teilweise millionenschwere Investitionen in fossile Energien.