Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Schleswig-Holstein: Eine Tote bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt
PSG feiert Traumduo Dembélé/Torres - Wirtz und Havertz siegen
Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff
Prämie: Trump schenkt Assistentin Natalie Harp 45.000 Dollar
Politik
IAEA verweist Iran wegen Nichteinhaltung von Atom-Vereinbarungen an UN-Sicherheitsrat
Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat dafür gestimmt, den Iran an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen, da er sich nicht an die Atom-Vereinbarungen hält. Die Resolution, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag, wurde am Mittwoch mit 23 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und acht Enthaltungen angenommen, wie AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr.
Wirtschaft
Falscher Alarm: Autobahn in die Schweiz nach mehrstündiger Sperrung wieder freigegeben
Weil Sprengstoffspürhunde Alarm geschlagen hatten, ist die von Baden-Württemberg in die Schweiz führende Autobahn A861 am Mittwoch nach einem Polizei-Einsatz mehrere Stunden lang vollständig gesperrt gewesen. Gegen Mittag habe sich bei der Kontrolle eines Fahrzeugs am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn "der Verdacht einer Gefahrenlage" ergeben, teilte das Polizeipräsidium Freiburg mit. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen. Nachdem keine gefährlichen Stoffe gefunden wurden, konnte die Sperrung gegen 20.00 Uhr wieder aufgehoben werden.
Letzte Nachrichten
Umweltschäden nach Schiffsunglück vor Sri Lankas Küste noch größer als befürchtet
Die Umweltschäden nach dem verheerenden Brand auf einem mit Chemikalien und Plastik beladenen Containerschiff vor der Küste Sri Lankas sind nach Angaben eines Behördenvertreters noch schlimmer als befürchtet. Bis Donnerstag seien die Kadaver von mehr als 130 Schildkröten, Delfinen und Walen aus dem Indischen Ozean an die Strände des Inselstaats gespült worden, sagte der Beamte der Naturschutzbehörde am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.
Werbung mit Slogan "Oktoberfest goes Dubai" verboten
Veranstalter dürfen nicht mit dem Slogan "Oktoberfest goes Dubai" für ein solches Volksfest in den Vereinigten Arabischen Emiraten werben. Das Landgericht München I verbot den Veranstaltern des Oktoberfests Dubai laut Mitteilung vom Freitag unter anderem, mit dieser Formulierung sowie der dazugehörigen Abbildung zu werben. Untersagt ist ihnen auch, unter dieser Bezeichnung Schausteller und Gastronomen in Deutschland für ihre Veranstaltung in Dubai anzuwerben. (Az. 17 HKO 7040/21)
Baerbock gegen Debatte um EU-Austritt Ungarns - aber für höheren Druck auf Orban
Grünen-Chefin Annalena Baerbock hat größeren diplomatischen Druck auf Ungarn gefordert, um die Einhaltung von Grundrechten in dem Land durchzusetzen. Eine Diskussion über den Austritt Ungarns aus der EU lehnt sie aber ab. "Statt Austrittsdebatten zu führen, braucht es jetzt die konsequente Durchsetzung von EU-Recht", sagte die Kanzlerkandidatin am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. "Die Bundesregierung muss endlich eine aktive Rolle der EU-Kommission einfordern."
Handball: Wiencek und Wiede fehlen im Olympia-Kader
Kein Patrick Wiencek, kein Fabian Wiede: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft muss bei ihrer Mission Olympiagold überraschend auf zwei Leistungsträger verzichten. Kreisläufer Wiencek (THW Kiel) und Linkshänder Wiede (Füchse Berlin) fehlten am Freitag im erweiterten, 28-köpfigen Kader von Bundestrainer Alfred Gislason. Beide gaben körperliche Defizite für ihre Absage an.
Zahl der Todesopfer nach Tornado in Tschechien auf mindestens fünf gestiegen
Nach dem Tornado im Südosten Tschechiens ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens fünf gestiegen. Es gebe mindestens fünf Tote und 63 Verletzte in Krankenhäusern, sagte ein Sprecher der örtlichen Polizei am Freitag. Zehn der Verletzten befänden sich in einem ernsten Zustand.
Mindestens vier Tote nach Hauseinsturz in Florida - Verbleib von 159 Menschen unklar
Nach dem teilweisen Einsturz eines Wohnhochhauses in Florida ist die Zahl der Toten auf vier gestiegen. Die Zahl der Menschen, deren Verbleib unklar ist, stieg auf 159, wie die Verwaltungschefin des Bezirks Miami Dade County, Daniella Levine Cava, am Freitag sagte. "Wir werden den Such- und Rettungseinsatz fortsetzen, weil wir noch Hoffnung haben, Lebende zu finden", sagte Levine Cava.
Raschere Senkung von CO2-Emissionen wird gesetzliche Pflicht
Für Deutschland gelten künftig strengere Vorgaben zur Senkung der CO2-Emissionen. Der Bundesrat billigte am Freitag das erst am Donnerstagabend vom Bundestag beschlossene neue Klimaschutzgesetz. Es schreibt vor, dass Deutschland seinen Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 um mindestens 65 Prozent im Vergleich zu 1990 senkt und bis 2040 um 88 Prozent. Bis spätestens 2045 soll Treibhausgasneutralität erreicht sein.
Bundesrat billigt Gesetz zum besseren Schutz für Insekten
Mehr geschützte Flächen wie Streuobstwiesen und artenreiche Weiden sowie strengere Vorschriften für den Einsatz von Pestiziden: Der Bundesrat hat am Freitag das am Donnerstagabend vom Bundestag beschlossene Maßnahmenpaket für den besseren Schutz von Insekten beschlossen. Betroffene Landwirtinnen und Landwirte sollen Ausgleichszahlungen erhalten.
Wertvolle Geige nach Odyssee wieder bei Besitzer
Nach einer tagelangen Odyssee ist eine wertvolle Geige in Sachsen wieder zur ihrem Besitzer gelangt. Ein Geigenbauer in Leipzig erkannte das gesuchte Instrument wieder, das ein Musiker vergangene Woche in einem Zug vergessen hatte, wie die Bundespolizei in der Messestadt am Freitag mitteilte.
Suche nach Verschütteten nach Teil-Einsturz von Hochhaus in Florida geht weiter
Nach dem teilweisen Einsturz eines zwölfstöckigen Wohngebäudes in Florida haben Rettungskräfte am Freitag die Suche nach möglichen Verschütteten fortgesetzt. Nach Angaben der Behörden war nach dem Unglück im Badeort Surfside der Verbleib von 99 Bewohnern des Hauses weiter unklar. Es wurde befürchtet, das viele von ihnen in ihren Wohnungen schliefen, als am frühen Donnerstagmorgen Teile des Gebäudes einstürzten, absackten oder beschädigt wurden.
Merkel enttäuscht über Absage an EU-Gipfel mit Putin
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zum Abschluss des EU-Gipfels enttäuscht über die ablehnende Haltung zu einem Spitzentreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert. "Das betrübt mich etwas", sagte die Kanzlerin am Freitag in Brüssel. Selbst zur Zeit des Kalten Krieges habe es stets Gesprächskanäle mit Russland gegeben, betonte Merkel. Eine "souveräne Europäische Union" müsse ihrer Meinung nach in der Lage sein, ihre Interesse gegenüber Putin zu vertreten.
Identität von Mädchen nach tragischem Badeunfall im Rhein zweifelsfrei geklärt
Nach dem tragischen Badeunfall im Rhein bei Duisburg ist die Identität der beiden zunächst vermissten 13 und 14 Jahre alten Mädchen zweifelsfrei bestätigt worden. Das ist das Ergebnis von rechtsmedizinischen Untersuchungen in den Niederlanden, wo die Leichen gefunden worden waren, wie die Polizei Duisburg am Freitag mitteilte.
Opposition fordert von Regierung mehr Einsatz für sozialen Aufstieg von Bürgern
Angesichts des sechsten Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung hat die Opposition einen stärkeren Kampf gegen Armut angemahnt und größere Anstrengungen gefordert, um Menschen den Aufstieg in die Mitte der Gesellschaft zu ermöglichen. Die Armut bewege sich in Deutschland "seit mittlerweile 15 Jahren auf einem nicht akzeptablen Rekordniveau", kritisierte der Grünen-Abgeordnete Wolfgang Strengmann-Kuhn. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) forderte in der Bundestagsdebatte zu dem Thema am Freitag, "aus technischem Fortschritt auch sozialen Fortschritt zu machen", damit aus Deutschland eine "Weiterbildungsrepublik" werde.
Begrüßung für US-Außenminister in Paris: "Willkommen zu Hause"
Mit einem "Willkommen zu Hause" hat Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian seinen US-Kollegen Antony Blinken bei dessen Antrittsbesuch in Paris begrüßt. "Mein lieber Tony, ich freue mich wirklich sehr, Dich in Paris willkommen zu heißen", sagte Le Drian am Freitag zu Beginn ihres Treffens im französischen Außenministerium. Blinken sei ja in der Stadt "ein bisschen zu Hause", fügte er hinzu: "Ich wäre versucht zu sagen: Willkommen zu Hause!".
Einigung auf EU-Agrarreform "näher als je zuvor"
Bei den Verhandlungen über die EU-Agrarreform haben sich die Abgeordneten des Europaparlaments und die Mitgliedstaaten in der Nacht zum Freitag im Grundsatz geeinigt. "Wir sind nah an einem guten Kompromiss", schrieb EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski am Freitag auf Twitter, "näher als je zuvor". Über Nacht seien "bei den meisten heiklen Themen" große Fortschritte erzielt worden. Am Freitag wurden die Verhandlungen fortgesetzt.
Zwölf deutsche Soldaten bei Selbstmordanschlag in Mali verletzt
Bei einem Selbstmordanschlag auf die Bundeswehr im westafrikanischen Krisenland Mali sind am Freitag zwölf deutsche Soldaten verletzt worden. Unter ihnen seien auch drei Schwerverletzte, sagte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) am Freitag in Bonn. Sie sollten in der Nacht zu Samstag zur weiteren Behandlung nach Deutschland ausgeflogen werden. Der Anschlag verdeutliche "auf sehr dramatische und schreckliche Art und Weise", in welche Gefahren sich Bundeswehrangehörige bei der Erfüllung ihrer Pflicht begeben, sagte die Ministerin.
Viele deutsche Soldaten bei Selbstmordanschlag in Mali verletzt
Bei einem Selbstmordanschlag auf die Bundeswehr im westafrikanischen Krisenland Mali sind am Freitag 15 deutsche Soldaten verletzt worden. Unter ihnen seien nach ersten Erkenntnissen neun Schwerverletzte, von denen drei sehr schwer verletzt seien, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen des Verteidigungsausschusses in Berlin. Die Bundeswehr bestätigte einen "Selbstmordanschlag auf Kräfte des deutschen Einsatzkontingents" rund 180 Kilometer nördöstlich von Gao, bei dem neben deutschen Soldaten auch ein UN-Soldat verletzt worden sei.
15 deutsche Soldaten bei mutmaßlichem Anschlag in Mali verletzt
Bei einem mutmaßlichen Anschlag sind am Freitag 15 deutsche Soldaten in Mali verletzt worden. Unter ihnen seien nach ersten Erkenntnissen zwölf Schwerverletzte, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Kreisen des Verteidigungsausschusses in Berlin. Die Luftwaffe sei zur Rettung der Verletzten in das westafrikanische Land geschickt worden. Ersten Erkenntnissen zufolge habe es sich um eine Autobombe gehandelt, möglicherweise sei sie von einem Selbstmordattentäter gezündet worden.
Aldi will bis 2030 nur noch Frischfleisch aus höchsten Haltungsformen verkaufen
Aldi will bis 2030 komplett auf den Verkauf von Fleisch aus den höchsten sogenannten Haltungsformen drei und vier umsteigen. "Der Kunde ist bereit", erklärten die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd am Freitag. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sprach von einem "Meilenstein" für die gesamte Branche - der Deutsche Bauernverband forderte, Tierwohl müsse angemessen honoriert werden.
Aldi will bis 2030 nur noch Fleisch aus den höchsten Haltungsformen verkaufen
Die deutsche Supermarktkette Aldi will bis 2030 komplett auf den Verkauf von Fleisch aus den höchsten sogenannten Haltungsformen drei und vier umsteigen. Wie die Konzerne Aldi Nord und Aldi Süd am Freitag in Essen und Mülheim an der Ruhr mitteilten, ist dies der Endpunkt eines mehrjährigen Stufenplans. "Der Kunde ist bereit", erklärten die beiden Firmen. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace sprach von einem "Meilenstein" für die gesamte Branche.
Chef von Pariser Picasso-Museum übernimmt Leitung des Centre Pompidou
Der derzeitige Chef des Pariser Picasso-Museums, Laurent Le Bon, übernimmt die Leitung des Centre Pompidou. In dem berühmten Museum für moderne Kunst in der französischen Hauptstadt folgt er auf Serge Lasvignes, wie der Elysée-Palast am Freitag einen Bericht des Wochenmagazins "Le Point" bestätigte.
Reform der Tabaksteuer kommt
Rauchen und Dampfen werden ab dem kommenden Jahr teurer. Der Bundesrat billigte am Freitag die Reform der Tabaksteuer, die eine höhere Besteuerung für herkömmliche Zigaretten, Zigarren und Zigarillos vorsieht, aber auch für E-Zigaretten und Tabakerhitzer. Nikotinhaltige sowie nikotinfreie Liquids für E-Zigaretten werden künftig der Tabaksteuer unterworfen - bisher gilt für sie die Umsatzsteuer.
Flucht einer Kuh mit Happy End
Diese Flucht hat sich gelohnt: Eine Kuh, die mit 40 Artgenossinnen aus einem Schlachthaus im Bezirk Los Angeles entkommen war, ist nach ihrer mehrtägigen Flucht auf Betreiben von Grammy-Preisträgerin Diane Warren begnadigt worden. Anders als ihre schon früher wieder eingefangenen Artgenossinnen werde diese Kuh sicher nicht geschlachtet, teilte ein Vertreter der Stadtverwaltung von Piko Rivera am Donnerstag (Ortszeit) mit.
Bundesrat stoppt vorerst Gesetz für mehr Kompetenzen der Bundespolizei
Der Bundesrat hat das umstrittene Gesetz zu mehr Kompetenzen für die Bundespolizei vorerst gestoppt: Die Neuregelung, die der Behörde mehr Kompetenzen verschaffen sollte, verfehlte am Freitag im Bundesrat die erforderliche Mehrheit. Mit dem Gesetz sollte die Bundespolizei Kompetenzen bei der Kriminalitätsbekämpfung erhalten, die bislang bei den Ländern liegen. Das war letzteren ein Dorn im Auge.
Bundesrat billigt Gesetz für mehr Frauen in Vorständen großer Unternehmen
Künftig wird es mehr Frauen in den Vorständen großer Unternehmen geben. Der Bundesrat billigte am Freitag das entsprechende Gesetz zur verbesserten Teilhabe von Frauen. Damit kann das Gesetz nun dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet und anschließend im Bundesgesetzblatt verkündet werden. Am Tag darauf soll es in Kraft treten.
Wimbledon: Dankbare Auftaktlose für Zverev und Kerber - Struff gegen Medwedew
Die deutschen Tennisstars Alexander Zverev und Angelique Kerber haben in Wimbledon dankbare Auftaktlose erwischt. Der an Position vier gesetzte French-Open-Halbfinalist Zverev bekommt es in der ersten Runde des Rasen-Klassikers mit dem Weltranglisten-124. Tallon Griekspoor (Niederlande) zu tun. Kerber, die 2018 auf dem "heiligen Rasen" den Titel gewonnen hatte, startet gegen Nina Stojanovic (WTA-86.) aus Serbien.
Panasonic stößt komplette Anteile an Tesla ab
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic hat all seine Anteile am US-Elektroautobauer Tesla abgestoßen und damit rund 400 Milliarden Yen (drei Milliarden Euro) eingenommen. Eine Unternehmenssprecherin sagte am Freitag, die Aktien seien mit dem Ende des Geschäftsjahres veräußert worden, das bis Ende März ging. Tesla sei über den Verkauf informiert worden.
Meister Bayern München startet in Mönchengladbach in die 59. Bundesliga-Saison
Titelverteidiger Bayern München eröffnet am 13. August mit einem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach die 59. Saison der Fußball-Bundesliga. Das gab die Deutsche Fußball Liga (DFL) am Freitag bei ihrer Präsentation der Spielpläne für die 1. und 2. Bundesliga bekannt.
Bad Homburg: Kerber über Kvitova ins erste Finale seit 2019
Kurz vor Beginn des Grand-Slam-Highlights in Wimbledon hat Angelique Kerber kräftig Selbstvertrauen getankt und ihr erstes Finale seit zwei Jahren erreicht. Die dreimalige Major-Siegerin präsentierte sich bei der Generalprobe in Bad Homburg stark verbessert und setzte sich im Halbfinale nach Satzrückstand noch gegen die topgesetzte Tschechin Petra Kvitova mit 3:6, 6:4, 7:6 (7:3) durch.
Gesetz zur Sterbehilfe in Spanien in Kraft getreten
In Spanien ist am Freitag das Gesetz zur Legalisierung der Sterbehilfe in Kraft getreten. Die im März vom Parlament gebilligte Regelung sieht vor, dass todkranke oder von unerträglichen Schmerzen geplagte Patienten ihrem Leiden ein Ende setzen dürfen.
Wieler und Spahn mahnen wegen Delta-Variante vollständigen Impfschutz an
Auch wegen der Verbreitung der ansteckenderen Delta-Virusvariante haben RKI-Präsident Lothar Wieler und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) einen vollständigen Impfschutz angemahnt. Zweimal Geimpfte seien "vor schweren Erkrankungen durch Delta geschützt", sagte Wieler am Freitag in Berlin. Wer nur einmal geimpft sei, könne das Virus weitergeben. Wegen der Virusvariante könnte für immungeschwächte Menschen im Herbst oder Winter auch eine dritte Impfung ratsam sein.
Infektiologe: Dritte Corona-Impfung für bestimmte Menschen ratsam
Im Herbst oder Winter könnte Experten zufolge für bestimmte Personengruppen eine dritte Impfung gegen das Coronavirus ratsam sein. Das betreffe unter anderem ältere Menschen mit einem ohnehin abgeschwächtem Immunsystem, sagte der Infektionsimmunologe Leif Erik Sander von der Berliner Charité am Freitag in Berlin. In Studien habe sich gezeigt, dass Menschen ab 80 Jahren auch nach einer Zweitimpfung eine leicht reduzierte Immunantwort zeigen.