Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
Prozess gegen Meta: US-Tech-Konzern bemüht sich laut Medienbericht um Vergleich
FIFA-Machtkampf: Europäische Topligen gegen Infantino
Watzke plädiert: "Neuem" BVB "Geduld entgegenbringen"
Politik
Rias-Bericht: Neuer Höchststand bei antisemitischen Vorfällen in Thüringen
Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Thüringen hat einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt 418 Fälle wurden im vergangenen Jahr erfasst, wie die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) Thüringen am Mittwoch in Erfurt mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr war das ein Anstieg von rund 6,6 Prozent. Von den 418 Fällen insgesamt fielen 350 in die Kategorie verletzendes Verhalten wie antisemitische Beleidigungen.
Wirtschaft
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer auf neuen Höchstwert gestiegen
Der Fiskus hat im vergangenen Jahr von höheren Einnahmen aus der Erbschaft- und Schenkungsteuer profitiert. Die Finanzverwaltungen setzten 2025 Erbschaft- und Schenkungsteuern von 21,4 Milliarden Euro fest - ein neuer Höchstwert, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Zurückzuführen ist der deutliche Anstieg von 60,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr demnach darauf, dass sich die festgesetzte Steuer bei großen Vermögensübertragungen von mindestens 20 Millionen Euro mehr als verdoppelte (plus 146,8 Prozent).
Letzte Nachrichten
Beschäftigte der westdeutschen Textil- und Modeindustrie bekommen mehr Geld
Die rund 100.000 Beschäftigten der westdeutschen Textil- und Modeindustrie bekommen mehr Geld. Wie die Gewerkschaft IG Metall und die Arbeitgeber mitteilten, gelang nach langen Verhandlungen am frühen Dienstagmorgen die Einigung auf einen Tarifvertrag. Die Beschäftigten erhalten demnach in diesem Jahr eine steuer- und abgabefreie Corona-Prämie von 325 Euro sowie 2022 höhere Löhne.
Kölner Gericht bietet wegen hoher Nachfrage mehr Termine für Kirchenaustritt an
Wegen der anhaltend hohen Nachfrage nach Terminen für den Kirchenaustritt hat das Kölner Amtsgericht sein Angebot erheblich aufgestockt. Ab März sollen rund 500 zusätzliche Termine pro Monat zur Verfügung stehen, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Bisher waren monatlich tausend Kirchenaustrittstermine angeboten worden. Nach dem Bekanntwerden von Vertuschungsvorwürfen in einem Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche gab es bereits im Januar eine Welle von Austritten.
Laschet wegen Distanzierung von Corona-Messzahlen in der Kritik
Mit skeptischen Äußerungen über den Inzidenzwert 35 als Messlatte für Corona-Lockerungen hat der neue CDU-Chef Armin Laschet Irritationen ausgelöst. Scharfe Kritik kam von SPD und Grünen. SPD-Chef Norbert Walter-Borjans bezeichnete die Aussagen am Dienstag als "unwürdig" für einen Parteivorsitzenden. Der NRW-Ministerpräsident war mit seinen Äußerungen auch auf Distanz zum Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegangen.
Kritik an Laschet wegen Distanzierung von Corona-Messzahlen
CDU-Chef Armin Laschet ist mit skeptischen Äußerungen zur Bedeutung von Corona-Inzidenzzahlen auf Kritik bei SPD und Grünen gestoßen. "Wer wie Laschet von ’erfundenen Grenzwerten’ spricht, der zerstört Vertrauen in die Corona-Maßnahmen", schrieb SPD-Fraktionsvize Katja Mast am Dienstag im Internetdienst Twitter. Der NRW-Ministerpräsident war mit seinen Äußerungen auf deutliche Distanz zum Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gegangen.
Konjunkturerwartungen von Finanzexperten steigen deutlich
Mitten im Lockdown schauen deutsche Finanzexperten optimistisch in die Zukunft. Laut Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) sind sie zuversichtlich, dass die deutsche Wirtschaft auf Sicht von sechs Monaten wieder auf Wachstumskurs sein wird. Der ZEW-Index stieg im Februar um 9,4 Punkte auf 71,2 Punkte, wie das Zentrum in Mannheim am Dienstag mitteilte.
Kampagne zu Aufklärung über Sepsis gestartet
Die Menschen in Deutschland sollen besser über Sepsis aufgeklärt werden. "Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, der jeden treffen kann und oft zu spät erkannt wird", erklärte ein Bündnis von Krankenkassen, Patientenorganisationen und Sepsisexperten am Dienstag in Berlin zum Start einer bundesweiten Informationskampagne. Jährlich sterben demnach etwa 75.000 Menschen in Deutschland an einer Sepsis, Überlebende erleiden oft schwere Folgeschäden. Bis zu 20.000 Todesfälle im Jahr sowie viele Spätfolgen wie Amputationen, chronische Erschöpfung und Depressionen könnten Experten zufolge vermieden werden. Die Sepsis entstehe "meist nicht im Krankenhaus, sondern in ganz alltäglichen Lebenssituationen", erklärte Ruth Hecker, Vorsitzende des Aktionsbündnisses Patientensicherheit. Deshalb sollte jeder in der Lage sein, die kritischen Zeichen zu erkennen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sepsis-Stiftung, Konrad Reinhart, warnte davor, schwer verlaufende Infektionen auf die leichte Schulter zu nehmen. "Nahezu jede Infektionskrankheit und fast jeder Krankheitserreger kann zur Sepsis führen, das gilt auch für Grippe oder Covid-19." Durch Vorbeugen von Infektionen, durch Impfungen, bessere Hygiene zu Hause und in Kliniken sowie Früherkennung könnten viele Menschenleben gerettet werden. Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbands der Ersatzkassen, verwies darauf, dass mehr als 30 Prozent der Überlebenden Pflegefälle werden. Das seien "bedrückend hohe Zahlen". Würden Sepsisfälle früher erkannt, ließe sich nicht nur viel persönliches Leid vermeiden, es würden auch unnötige Kosten vermieden. Die Akteure der Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis" fordern neben mehr Aufklärung eine vollständige Erfassung aller Sepsisfälle sowie Schulungen des Gesundheitspersonals, um Sepsissymptome besser zu erkennen und schnell handeln zu können. Sinnvoll sei auch ein regelmäßiges Screening von Risikopatienten etwa in der Notaufnahme, erklärte Matthias Gründling, Leiter des Sepsisdialogs der Universitätsmedizin Greifswald. Bei einer Sepsis, landläufig auch Blutvergiftung genannt, kommt es zu einer Überreaktion des Immunsystems auf eine Infektion. Ursache sind meist Bakterien, aber auch Pilze und Viren können eine Sepsis auslösen. Das Immunsystem bekämpft nicht nur die Erreger, sondern schädigt auch den Körper selbst. Innerhalb von Stunden können Kreislaufschock, Multiorganversagen und auch der Tod eintreten. Die Symptome einer Sepsis ähneln häufig einem grippalen Infekt, daher wird sie oft nicht sofort erkannt. Anzeichen sind beispielsweise Abgeschlagenheit, ein starkes Krankheitsgefühl, Kurzatmigkeit oder Luftnot, Verwirrtheit, Schüttelfrost oder hohes Fieber. (A.Nikiforov--DTZ)
Wieder 3856 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind binnen eines Tages 3856 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter weiter mitteilte, stieg die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland seit Beginn der Pandemie damit auf 2.342.843. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug 59. Nach Angaben des RKI wurden innerhalb von 24 Stunden zudem 528 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen gezählt. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Toten in Deutschland erhöhte sich damit auf 65.604. Die Sieben-Tage-Inzidenz blieb im Vergleich zum Vortag etwa unverändert. Der Wert von 59 lag allerdings erneut etwas höher als am Wochenende. Bei der Sieben-Tage-Inzidenz handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb dieses Zeitraums. Ziel der Bundesregierung ist es, den Wert auf unter 35 zu drücken. (W.Uljanov--DTZ)
Umfrage: Jeder Zweite schläft in Pandemie schlecht
Knapp zwei Drittel oder 64 Prozent der Deutschen haben einer Studie zufolge in der Corona-Pandemie andere Schlafgewohnheiten entwickelt. Über alle Altersgruppen hinweg leide die Schlafqualität, teilte die mhplus-Krankenkasse unter Berufung auf eine Umfrage unter mehr als tausend Deutschen mit.
Mindestens 37 Tote bei Busunfall in Zentralindien
Beim Sturz eines Busses in einen Kanal sind im zentralindischen Bundesstaat Madhya Pradesh mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus mit mehr als 50 Insassen sei Dienstagfrüh in der Nähe des Dorfes Satna ins Schleudern geraten und in den Kanal gestürzt, sagte Dharamveer Singh von der örtlichen Polizei. Der Such- und Rettungseinsatz sei noch nicht abgeschlossen.
Europäische Verbraucherschützer klagen gegen beliebte App Tiktok
Europäische Verbraucherschützer haben die besonders bei Jugendlichen beliebte App Tiktok ins Visier genommen und Klage gegen das soziale Netzwerk angekündigt. Wie die französische Organisation UFC-Que Choisir am Dienstag mitteilte, will der Europäische Verbraucherverband Klage bei der Europäischen Kommission wegen Vorwürfen von Rechtsverstößen und Datenmissbrauch einreichen. Die unter dem Verband gruppierten Verbraucherschutzorganisationen fordern demnach eine weitreichende Untersuchung der Tiktok-Praktiken.
Staatsanwaltschaft fordert Geldstrafe im Verleumdungs-Prozess gegen Nawalny
Die russische Staatsanwaltschaft hat im Verleumdungsprozess gegen Alexej Nawalny eine Geldstrafe von umgerechnet rund 10.600 Euro für den Kreml-Kritiker gefordert. Die Anklage verlangte am Dienstag außerdem, eine 2014 gegen Nawalny verhängte Bewährungsstrafe in eine Gefängnisstrafe umzuwandeln. Der Regierungsgegner war bereits Anfang Februar wegen angeblicher Verstöße gegen die Bewährungsauflagen aus dem Jahr 2014 zu fast drei Jahren Haft in einer Strafkolonie verurteilt worden.
Bericht: Spahn will Einreisebeschränkungen aus Mutationsgebieten verlängern
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will laut einem Bericht des "Spiegel" die geltenden Beschränkungen für Einreisen aus Coronavirus-Mutationsgebieten zunächst bis Anfang März verlängern. Demnach verschickte Spahn am Montagabend eine entsprechende Kabinettsvorlage an die übrigen Regierungsmitglieder. Darin schreibe Spahn, die Beschränkungen seien für weitere 14 Tage erforderlich.
Militärjunta in Myanmar stellt erneut Internet ab
Ungeachtet internationaler Proteste gegen ihr hartes Vorgehen gegen die Demokratiebewegung haben die Militärmachthaber in Myanmar erneut das Internet blockiert. Landesweit waren die Menschen in der Nacht zum Dienstag ohne Netzzugang. "Sie haben das Internet abgeschaltet, weil sie böse Dinge tun wollen", sagte der 44-jährige Win Tun aus der Wirtschaftsmetropole Rangun. "Wir haben die ganze Nacht nicht geschlafen, um zu sehen, was geschieht."
Deutschland im Verfahren um Kundus-Luftangriff 2009 entlastet
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Deutschland vom Vorwurf entlastet, den verheerenden Nato-Luftangriff im afghanischen Kundus im Jahr 2009 nicht ausreichend aufgeklärt zu haben. Die Ermittlungen Deutschlands zu dem vom Bundeswehr-Oberst Georg Klein angeordneten Bombardement mit dutzenden zivilen Toten seien gründlich gewesen, entschieden die Straßburger Richter am Dienstag einstimmig. Geklagt hatte der afghanische Familienvater Abdul Hanan, der bei dem Angriff seine beiden jungen Söhne verloren hatte.
Menschenrechtsgericht entlastet Deutschland im Verfahren um Kundus-Angriff
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat Deutschland im Verfahren um den Nato-Luftangriff im afghanischen Kundus im September 2009 entlastet. Die Ermittlungen der deutschen Justiz zu dem Angriff seien ausreichend gewesen, Deutschland habe nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen, urteilten die Straßburger Richter am Dienstag. Geklagt hatte der afghanische Familienvater Abdul Hanan, dessen zwei Söhne bei dem Bombardement auf Befehl von Bundeswehr-Oberst Georg Klein getötet worden waren. Durch den Angriff waren etwa hundert Menschen ums Leben gekommen, darunter dutzende Zivilisten.
Schwarzwälder Schinken darf in Norddeutschland verpackt werden
Schwarzwälder Schinken darf auch so heißen, wenn er außerhalb des Schwarzwalds aufgeschnitten und verpackt wird. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat in einem seit 16 Jahren anhaltenden Rechtsstreit die Beschwerde des Schutzverbands der Schwarzwälder Schinkenhersteller zurückgewiesen, wie er am Dienstag mitteilte. Der Verband wollte eine genauere Spezifikation der geschützten geografischen Angabe durchsetzen. (Az. I ZB 72/19)
Seoul meldet nordkoreanischen Hackerangriff auf Pharmaunternehmen Pfizer
Hacker aus Nordkorea heben nach südkoreanischen Angaben einen Cyberangriff auf das US-Pharmaunternehmen Pfizer verübt. Sie hätten versucht, Informationen über den Impfstoff und Behandlungsmethoden gegen das neuartige Coronavirus zu erbeuten, sagte der Abgeordnete Ha Tae Keung am Dienstag zu Reportern. Er berief sich auf Angaben des südkoreanischen Geheimdienstes. Die Pfizer-Niederlassung in Südkorea reagierte zunächst nicht auf eine AFP-Anfrage zu dem Vorfall.
ADAC wegen geringeren Verkehrsaufkommens zu weniger Pannenhilfen ausgerückt
Der ADAC ist im vergangenen Jahr zu deutlich weniger Pannenhilfen ausgerückt als noch 2019. Die Zahl sank wegen des geringeren Verkehrsaufkommens durch die Corona-Pandemie um knapp zehn Prozent, wie der ADAC am Dienstag in München mitteilte. Insgesamt half der Automobilklub in rund 3,4 Millionen Fällen.
Die Luft wird sauberer - aber Sorgen bleiben
Die Luft in Deutschland wird besser: Im vergangenen Jahr wurde der Grenzwert für Stickstoffdioxid nur noch in wenigen Städten überschritten, darunter in München und Hamburg. Ein Corona-Effekt durch den im ersten Lockdown rückläufigen Verkehr fällt dabei allerdings kaum ins Gewicht - Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) hob deshalb am Dienstag hervor, dass der "sehr erfreuliche" Rückgang auf die Erfolge umweltpolitischer Maßnahmen zurückzuführen sei. Auch beim Feinstaub sanken die Werte.
Nur noch wenige Städte überschreiten Stickstoffdioxid-Grenzwert
Die Schadstoffbelastung in deutschen Städten ist im vergangenen Jahr gesunken - die Corona-Krise hat die Qualität der Luft dabei allerdings nur wenig beeinflusst. Wie das Umweltbundesamt (UBA) am Dienstag mitteilte, wurde 2020 der Grenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) voraussichtlich nur noch an rund drei bis vier Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten. Im Jahr zuvor waren es noch 21 Prozent gewesen.
Wegen Staats-Beleidugung verurteilter Rapper in Spanien verhaftet
Der in einem umstrittenen Prozess wegen Majestätsbeleidigung und Verbalattacken gegen die Polizei zu einer Gefängnisstrafe verurteilte spanische Rapper Pablo Hasel ist in der katalanischen Stadt Lleida verhaftet worden. Im Fernsehen war zu sehen, wie der Musiker am Dienstag von der Polizei abgeführt wurde. Zuvor hatte er sich mit dutzenden Unterstützern in der Universität von Lleida verbarrikadiert.
Dreieinhalb Jahre Haft für Mutter von totem Neugeborenen aus Niedersachsen
Ein knappes halbes Jahr nach dem Fund eines toten Neugeborenen in Bardowick in Niedersachsen hat das Landgericht Lüneburg die Mutter zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen die 22-Jährige nach Angaben einer Gerichtssprecherin am Montag des wegen Totschlags in einem minderschweren Fall schuldig. Sie habe nach der Geburt in einem "emotionalen Überforderungszustand" gehandelt.
"Schweinestau" in der Corona-Krise sorgt für Preisverfall
Der sogenannte Schweinestau in der Corona-Krise sorgt für fallende Preise. Wegen der Beschränkungen zur Bekämpfung der Pandemie müssen die Schlachthöfe in Deutschland ihre Kapazitäten reduzieren und können das erhöhte Angebot an schlachtreifen Schweinen nicht abnehmen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Auch der fehlende Verkauf von Schweinefleisch an Restaurants oder bei Großereignissen wirkt sich demnach auf die Nachfrage aus. Zudem stocken wegen der Afrikanischen Schweinepest die Exporte in Drittstaaten.
Stiko-Vorsitzender gegen bevorzugt Impfung von Lehrern
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, sieht derzeit keinen Grund, Lehrerinnen und Lehrer bevorzugt zu impfen: "Die Stiko hat ihre Empfehlung auf die Auswertung internationaler Daten und auch die Meldedaten aus Deutschland gegründet. Daraus ergibt sich keine Notwendigkeit die Lehrer jetzt abweichend von der Empfehlung vorzuziehen", sagte Mertens der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Dienstag.
Zahl der Kinobesuche 2020 um mehr als zwei Drittel eingebrochen
Die Kinos in Deutschland haben im Corona-Jahr 2020 einen dramatischen Besucherschwund verzeichnet. Wie die Filmförderungsanstalt (FFA) am Dienstag mitteilte, wurden im vergangenen Jahr rund 38,1 Millionen Kinobesuche gezählt. Damit wurden 80,5 Millionen Tickets weniger als im Vorjahr verkauft - das entspricht einem Rückgang von rund 68 Prozent. Der Umsatz schrumpfte um 706 Millionen Euro auf 318 Millionen Euro.
Allan Wagner als sechster Außenminister Perus binnen eines Jahres vereidigt
Der 79-jährige Diplomat Allan Wagner ist neuer Außenminister Perus. Weniger als 24 Stunden nach dem Rücktritt seiner Vorgängerin Elizabeth Astete wurde Wagner am Montag (Ortszeit) vereidigt. Astete war im Zuge eines Impfskandals zurückgetreten, in dessen Folge auch Gesundheitsministerin Pilar Mazzetti ihr Amt niedergelegt hatte. Wagner ist bereits der sechste Außenminister Perus seit Beginn der Corona-Pandemie.
Altmaier: Tests können definitiv helfen
Vor dem Wirtschaftsgipfel mit mehr als 40 Verbänden zur schwierigen Lage vieler Branchen in der Corona-Krise hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die Bedeutung von Schnelltests etwa für die Gastronomie hervorgehoben. "Die Tests können definitiv helfen", sagte Altmaier am Dienstag im ARD-"Morgenmagazin". Er hoffe auf eine möglichst schnelle Zulassung. Zugleich betonte er, dass die Wirtschaft nicht florieren könne, "wenn wir eine dritte Welle von Infektionen bekommen".
Neunjähriger mit siebenjährigem Sozius auf Quad unterwegs
In Rheinland-Pfalz war ein Neunjähriger mit einem siebenjährigen Sozius auf einem Quad unterwegs. Eine Polizeistreife wurde am Montag auf die beiden aufmerksam, weil sie im öffentlichen Verkehr keinerlei Helm trugen, wie die Polizei in Bitburg am Dienstag mitteilte. Beim Heranfahren stellte sich heraus, dass es sich um zwei Kinder handelt. Die beiden wurden umgehend gestoppt.
EU startet Programm zur besseren Erforschung von Corona-Mutationen
Die EU-Kommission startet am Mittwoch ein Programm zur besseren Erforschung von Mutationen des Coronavirus. Das Programm "Hera-Inkubator" werde Labore, Gesundheitsbehörden, Wissenschaftler und die EU-Kommission zusammenbringen, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der französischen Zeitung "Les Echos". Dafür plane Brüssel den Einsatz "erheblicher zweckgebundener Mittel". Die EU will so bei der Entwicklung von Impfstoffen helfen, die auch gegen neue Coronavirus-Varianten helfen.
Brüssel startet Programm zur besseren Erforschung von Corona-Mutationen
Die EU-Kommission startet am Mittwoch ein Programm zur besseren Erforschung von Mutationen des Coronavirus. Das Programm "Hera-Inkubator" werde Labore, Gesundheitsbehörden, Wissenschaftler und die EU-Kommission zusammenbringen, sagte Kommissionschefin Ursula von der Leyen in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der französischen Zeitung "Les Echos". Dafür plane Brüssel den Einsatz "erheblicher zweckgebundener Mittel".
Karazew schreibt Geschichte und könnte auf Zverev treffen
Aslan Karazew hat in Melbourne Geschichte geschrieben. Der 27 Jahre alte Russe steht als Qualifikant im Halbfinale der Australian Open. Er gewann sein Viertelfinale gegen den angeschlagenen Grigor Dimitrow aus Bulgarien mit 2:6, 6:4, 6:1, 6:2 und erreichte als erster Grand-Slam-Debütant in der Ära des Profitennis (seit 1968) sofort die Runde der letzten Vier.
Karazew schreibt Geschichte und ist möglicher Halbfinal-Gegner von Zverev
Aslan Karazew hat in Melbourne Geschichte geschrieben. Der 27 Jahre alte Russe steht als Qualifikant im Halbfinale der Australian Open. Er gewann sein Viertelfinale gegen den angeschlagenen Grigor Dimitrow aus Bulgarien mit 2:6, 6:4, 6:1, 6:2 und erreichte als erster Grand-Slam-Debütant in der Ära des Profitennis (seit 1968) sofort die Runde der letzten Vier.