Massenentlassungen und KI
Frankreichs EZB‑Druck
Iran-Krieg: Terror und Krise
Skepsis vor Iran-Invasion?
Polizei verhindert Massenschlägerei rivalisierender Fußballfans in Thüringen
Großbritannien setzt Rückgabe-Plan für Chagos-Inseln wegen US-Kritik aus
Wirtschaftsweise: "Die meisten Menschen können höhere Spritpreise verkraften"
Bericht: Polizei erfasste 2025 deutlich mehr Vergewaltigungsfälle
Politik
US-Vizepräsident Vance zu Verhandlungen mit Iran in Pakistan eingetroffen
US-Vizepräsident JD Vance ist zu den geplanten Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs in Pakistan eingetroffen. Das Flugzeug mit Vance an Bord landete am Samstagvormittag auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Der US-Vizepräsident leitet eine Delegation, die ab Samstag unter Vermittlung Pakistans Verhandlungen mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Beilegung des seit Ende Februar andauernden Iran-Krieges führen soll.
Politik
US-Vizepräsident Vance für Iran-Gespräche in Pakistan gelandet
US-Vizepräsident JD Vance ist zu den geplanten Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs in Pakistan eingetroffen. Das Flugzeug mit Vance an Bord landete am Samstagvormittag auf dem Luftwaffenstützpunkt Nur Khan nahe der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, berichteten Reporter der Nachrichtenagentur AFP. Der US-Vizepräsident leitet eine US-Delegation, die ab Samstag unter Vermittlung Pakistans Verhandlungen mit Vertretern aus Teheran über eine dauerhafte Friedenslösung für den seit Ende Februar andauernden Iran-Krieg führen soll.
Letzte Nachrichten
Politik
USA senden erstmals seit Bidens Amtsantritt Kriegsschiff durch Taiwan-Straße
Erstmals seit dem Amtsantritt des neuen US-Präsidenten Joe Biden haben die Vereinigten Staaten ein Kriegsschiff durch die Straße von Taiwan geschickt. Wie die US-Pazifikflotte am Donnerstag mitteilte, durchquerte der Zerstörer "USS John S. McCain" die Meerenge zwischen dem chinesischen Festland und der Insel Taiwan im Rahmen einer Routinemission. Die Führung in Peking dürfte den Vorgang als Provokation empfinden.
Politik
Dutzende Festnahmen bei Protesten gegen die Auflösung des Parlaments in Nepal
In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu sind am Donnerstag bei Protesten gegen die Auflösung des Parlaments mindestens 77 Kundgebungsteilnehmer festgenommen worden. Die Organisatoren eines landesweiten Streiks sprachen sogar von mehr als hundert Festnahmen. Seit Wochen gibt es Spannungen in der regierenden Kommunistischen Partei Nepals. Regierungschef K.P. Sharma Oli hatte die Auflösung des Parlaments im Dezember angeordnet und für April Neuwahlen angesetzt.
Boulevard
Langläufer tödlich in den Pyrenäen verunglückt
In den französischen Pyrenäen ist ein Ski-Langläufer tödlich verunglückt. Der rund 60-jährige Mann verlor auf einem vereisten Streckenabschnitt die Kontrolle und kollidierte mit einem Felsen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Dorfes Massat am Bergmassiv Pont de l’Hers, nördlich von Andorra.
Boulevard
Briten verabschieden sich mit Applaus von ihrem Corona-Helden "Captain Tom"
Mit minutenlangem Applaus wie zu Beginn der Corona-Pandemie und der Projektion seines Konterfeis auf berühmten Bauwerken haben sich die Briten von ihrem Corona-Helden "Captain Tom" verabschiedet. Auch Premierminister Boris Johnson und seine Lebensgefährtin Carrie Symonds applaudierten am Mittwochabend zum Gedenken an den am Vortag mit 100 Jahren gestorbenen Weltkriegsveteranen.
Sport
Tour 2021 ohne Ex-Champion Bernal
Die kommende Tour de France findet aller Voraussicht nach ohne Ex-Champion Egan Bernal statt. Wie Ineos-Teamchef David Brailsford erklärte, soll der kolumbianische Gesamtsieger von 2019 stattdessen beim Giro d’Italia um das Rosa Trikot kämpfen. Er wird dabei einer der schärfsten Rivalen des deutschen Rundfahrtspezialisten Emanuel Buchmann (Bora-hansgrohe).
Boulevard
Bericht: Wien schließt Abriegelung von Tirol wegen Corona-Mutanten nicht aus
Angesichts einer raschen Ausbreitung von ansteckenderen Varianten des Coronavirus in Tirol könnten Teile des oder sogar das gesamte österreichische Bundesland unter Quarantäne gestellt werden. Die Regierung in Wien prüfe derzeit mit Experten alle Optionen, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA am Donnerstag unter Berufung auf "informierte Kreise". Gesundheitsminister Rudolf Anschober hatte die Lage in Tirol zuvor als "ernst" bezeichnet.
Boulevard
Tirol wird nach Ausbruch von Corona-Mutante vorerst nicht abgeriegelt
Trotz einer raschen Ausbreitung von ansteckenderen Varianten des Coronavirus in Tirol wird das österreichische Bundesland vorerst nicht abgeriegelt. Die Regierung in Wien nannte die Situation am Donnerstag zwar "akut und ernst", entschied sich jedoch zunächst für den Einsatz von Massentests und eine schnellere Sequenzierung von Testproben im Kampf gegen das Virus. Experten und die Opposition forderten ein härteres Vorgehen.
Wirtschaft
Handwerk und Mittelstand nennen steuerliche Entlastung für Firmen "unzureichend"
Das deutsche Handwerk hat die Beschlüsse der Regierungskoalition zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen als "halbherzig" und nicht ausreichend kritisiert. Es sei zwar eine gute Nachricht, dass der steuerliche Verlustrücktrag verdoppelt werde, erklärte der Präsident des Branchenverbands ZDH, Hans Peter Wollseifer, am Donnerstag. Jedoch sei dies angesichts der "riesigen unverschuldeten Liquiditätsprobleme unserer Betriebe in keiner Weise weitreichend genug".
Wirtschaft
Wirtschaftsverbände halten Beschlüsse zur Steuerentlastung für unzureichend
Die Beschlüsse der Regierungskoalition zur steuerlichen Entlastung von Unternehmen stoßen in der Wirtschaft auf Kritik: Als unzureichend und "halbherzig" bezeichneten etwa das Handwerk, der Mittelstand und der Maschinenbau am Donnerstag die beschlossene Anhebung des sogenannten Verlustrücktrags. Zwar sei dies ein richtiger Schritt, allerdings müsse auch der Rücktragszeitraum deutlich verlängert werden. Die Linke forderte gezielte Verbesserungen bei der Überbrückungshilfe statt "reduzierter Mehrwertsteuern in der Gastronomie".
Boulevard
Bund will Bekämpfung von Krebs weiter stärken
Der Bund will die Bekämpfung von Krebs weiter stärken. "Bei allem Schrecken und allen Gefahren durch die Corona-Pandemie dürfen wir nicht vergessen, dass wir auch beim Thema Krebsforschung weiterkommen müssen", sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am Donnerstag anlässlich des Weltkrebstags. Jeden Tag bekämen rund tausend Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs. "Wir werden die Forschung weiter stärken und auf innovative Krebsmedizin setzen."
Politik
Russische Medien kritisieren ungewohnt deutlich Vorgehen der Polizei bei Protesten
Nach der Festnahme eines Journalisten im Zusammenhang mit den Protesten gegen Präsident Wladimir Putin haben russische Medien ungewohnt deutlich das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte kritisiert. Die Festnahme des Chefredakteurs der Nachrichtenplattform "Mediasona", Sergej Smirnow, nach einer Twitter-Botschaft zu den jüngsten Protesten sei ein "Einschüchterungsversuch gegenüber allen anderen Journalisten", schrieb die Zeitung "Kommersant" am Donnerstag. Das Blatt forderte ebenso wie mindestens 20 weitere Medien die Freilassung Smirnows.
Politik
Russische Medien empört über Umgang der Polizei mit Demonstranten und Journalisten
In ungewohnter Deutlichkeit haben russische Medien und Aktivisten das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte kritisiert, nachdem im Zusammenhang mit den Großdemonstrationen gegen Kreml-Chef Wladimir Putin auch ein Journalist festgenommen worden war. Die Festnahme des Chefredakteurs der Nachrichtenplattform "Mediasona", Sergej Smirnow, sei ein "Einschüchterungsversuch" gegenüber allen Journalisten, schrieb die Zeitung "Kommersant" am Donnerstag. Der Umgang mit Regierungskritikern überschattet auch den mehrtägigen Besuch des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell.
Politik
Nawalny spricht Anhängern trotz Repressionen Mut für weitere Proteste zu
Trotz des massiven Vorgehens des russischen Sicherheitsapparates hat der inhaftierte Kreml-Kritiker Alexej Nawalny seine Anhänger dazu aufgerufen, den Druck aufrechtzuerhalten. Die Herrschenden könnten sich nur solange an der Macht halten, wie sie sich auf die Angst der Russen verlassen könnten, schrieb Nawalny am Donnerstag im Online-Dienst Instagram. Auch von russischen Medien kam ungewohnt deutliche Kritik am harten Vorgehen der Sicherheitskräfte bei den Demos gegen Präsident Wladimir Putin.
Boulevard
Fünf Festnahmen bei Drogenrazzia in Brandenburg
Bei einer mehrtägigen Drogenrazzia sind in Brandenburg fünf Verdächtige festgenommen worden. Insgesamt rund 250 Beamte durchsuchten von Montag bis Mittwoch in dem Bundesland und in Berlin 39 Anschriften, wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt an der Oder am Donnerstag erklärte. Ein weiterer Durchsuchungsbeschluss wurde in Polen vollstreckt. Die fünf Verdächtigen im Alter zwischen 25 und 47 Jahren wurden demnach bereits am Montag durch Spezialeinsatzkräfte festgenommen.
Sport
Schalke: Neuzugang Mustafi bis Freitag in Quarantäne
Rio-Weltmeister Shkodran Mustafi muss beim Fußball-Bundesligisten Schalke 04 bis Freitag in Quarantäne bleiben. In Absprache mit dem Gelsenkirchener Gesundheitsamt darf der Neuzugang vom FC Arsenal aber isoliert von der Mannschaft auf dem Vereinsgelände trainieren. Ob er am Samstag (15.30 Uhr/Sky), wie von Trainer Christian Gross erhofft, sein Debüt im Bundesliga-Heimspiel gegen RB Leipzig geben kann, entscheidet sich nach Klubangaben kurzfristig.
Wirtschaft
Fahrer von Uber und Lyft scheitern vor Oberstem Gericht in Kalifornien
Die Befürworter einer stärkeren Absicherung von sogenannten Gig-Arbeitern in den USA haben einen juristischen Rückschlag erlitten. Der Oberste Gerichtshof des Bundesstaates Kalifornien - Heimat der Fahrdienstanbieter Uber und Lyft - lehnte es am Mittwoch (Ortszeit) ab, sich mit einer Klage gegen die aktuelle Rechtslage zu befassen. Inhaltlich äußerte sich das Gericht indes nicht zur Sache, die Kläger seien frei, ihr Anliegen einer niedrigeren Instanz vorzutragen.
Sport
Bitter-Abschied aus Stuttgart perfekt - Ziel offen
Der frühere Weltmeister Johannes Bitter wird den Handball-Bundesligisten TVB Stuttgart wie erwartet nach fünfeinhalb Jahren zum Saisonende verlassen. Das teilten die Schwaben am Donnerstag mit. Wohin der 38 Jahre alte Torwart-Oldie wechseln wird, steht noch nicht fest. Zuletzt war Bitter mit dem spanischen Serienmeister FC Barcelona in Verbindung gebracht worden.
Sport
Nach Corona-Fall im Spielerhotel: Kerber negativ getestet
Tennis-Profi Angelique Kerber kann am Freitag in Melbourne aller Voraussicht nach ihr zweites Vorbereitungsmatch auf die Australian Open (ab 8. Februar) absolvieren. Nach dem Coronafall bei einem Beschäftigten eines Spielerhotels ist die 33 Jahre alte Kielerin negativ getestet worden, dies teilte ihr Management dem SID mit.
Politik
Kardinal Woelki räumt Fehler in Umgang mit Missbrauchsaufarbeitung ein
Der wegen Vertuschungsvorwürfen unter Druck geratene Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki hat Fehler bei der Aufarbeitung des kirchlichen Umgangs mit sexualisierter Gewalt an Kindern eingeräumt. "Wir haben Fehler gemacht, wir haben Vertrauen verspielt, ich verstehe die Ungeduld", sagte der Erzbischof der "Kölnischen Rundschau" vom Donnerstag. Dennoch bitte er um Geduld bis zum 18. März. Dann soll ein neues Gutachten vorgelegt werden.
Sport
"Laberladen": Bündnis ProFans kritisiert Ergebnisse der "Taskforce Zukunft Profifußball"
Das Bündnis ProFans hat die Ergebnisse der "Taskforce Zukunft Profifußball" harsch kritisiert. "Das ist kein Ergebnis einer wirklichen Taskforce, die schnell und entschlossen das Ruder in die richtige Richtung bringt, sondern es ist der Kompromiss eines Laberladens, wo keiner dem anderen wehtun will", sagte Bündnismitglied Jörn Brauer. Am Mittwoch hatte die Deutsche Fußball Liga (DFL) gut drei Monate nach Gründung des Gremiums den Abschlussbericht vorgestellt.
Politik
Paritätischer findet geplanten Hartz-IV-Zuschlag "absolut unzureichend"
Der Paritätische Wohlfahrtsverband hat die Ergebnisse des Koalitionsausschusses scharf kritisiert. Die beschlossene Einmalzahlung von 150 Euro für Empfänger von Grundsicherungsleistungen wie Hartz IV sei "absolut unzureichend", erklärte der Verband am Donnerstag. "Nötig wäre stattdessen ein monatlicher Zuschuss für die Dauer der Krise, um die Corona-bedingten Mehrbelastungen auch nur annähernd auszugleichen." Eine sinnvolle Höhe wären dabei hundert Euro.
Politik
Ethikrat sieht Erleichterungen für Geimpfte derzeit kritisch
Der Deutsche Ethikrat sieht mögliche Erleichterungen für Menschen mit einer Corona-Schutzimpfung momentan kritisch. Derzeit solle es wegen "der noch nicht verlässlich abschätzbaren Infektiosität" der Geimpften "keine individuelle Rücknahme staatlicher Freiheitsbeschränkungen" geben, urteilte das Expertengremium in seiner am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme. Die derzeit geltenden allgemeinen Freiheitsbeschränkungen sollten mit dem Fortschreiten des Impfprogramms dann aber für alle Bürgerinnen und Bürger schrittweise zurückgenommen werden.
Politik
Ethikrat sieht vorerst keine Grundlage für Erleichterungen für Geimpfte
Der Deutsche Ethikrat sieht mögliche Erleichterungen für Menschen mit einer Corona-Schutzimpfung kritisch. Derzeit könne es wegen "der noch nicht verlässlich abschätzbaren Infektiosität" der Geimpften "keine individuelle Rücknahme staatlicher Freiheitsbeschränkungen" geben, urteilte das Expertengremium am Donnerstag. Mit fortschreitenden Impfungen sollten die derzeitigen Freiheitsbeschränkungen für alle gelockert werden. Politiker aus Koalition und Opposition begrüßten die Empfehlungen.
Politik
Prozess gegen mutmaßlichen Attentäter von Waldkraiburg beginnt am 2. März
Der Prozess gegen den mutmaßlichen Attentäter von Waldkraiburg beginnt am 2. März. Wegen der Corona-Pandemie findet der Prozess unter höheren Sicherheitsvorkehrungen statt als üblich, wie das Oberlandesgericht (OLG) München am Donnerstag mitteilte. Die Bundesanwaltschaft legt Muharrem D. einen schweren Brandanschlag auf ein türkisches Lebensmittelgeschäft zur Last. Sie wirft dem 25-Jährigen unter anderem schwere Brandstiftung, versuchten Mord in 31 Fällen und gefährliche Körperverletzung vor.
Wirtschaft
Unternehmen in Deutschland rechnen noch mit monatelangen Corona-Beschränkungen
Die Unternehmen in Deutschland rechnen einer Umfrage des Ifo-Instituts zufolge noch mit monatelangen Corona-Beschränkungen: Im Januar erwarteten die Firmen im Schnitt noch rechnerisch 7,4 Monate lang Einschränkungen des öffentlichen Lebens, das entspricht einer Dauer bis Mitte September, wie das Münchner Institut am Donnerstag mitteilte. Eine Normalisierung ihrer eigenen Geschäfte erwarteten die Unternehmen demnach erst in 10,3 Monaten - also zum Jahresende.
Boulevard
Elektronische Fußfessel mit Grundgesetz vereinbar
Die elektronische Fußfessel ist mit dem Grundgesetz vereinbar. Zwar liege ein "tiefgreifender Grundrechtseingriff" vor, der aber zumutbar sei, entschied das Bundesverfassungsgericht in einem am Donnerstag in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss. Es wies zwei Verfassungsbeschwerden ab, die sich gegen diese elektronische Überwachung bestimmter aus der Haft entlassener Straftäter richteten. (Az. 2 BvR 916/11 und 2 BvR 636/12)
Politik
Spahn fabuliert unsinnig von Lockerung noch im Winter
Einen unfähigeren Bundesgesundheitsminister wie Jens Spahn (CDU) hatte die Bundesrepublik Deutschland nie zuvor, denn nunn fabuliert dieser neben seiner völligen Fehlplanung in Bezug auf Coronaimpfungen, auch noch von einer Lockerung der Corona-Beschränkungen, noch im Winter. "Wir können nicht den ganzen Winter in diesem harten Lockdown bleiben", fabuliert Spahn in einem Interview total neben der Spur und vorbei an der Realität. "Das würden wir nicht gut aushalten als Gesellschaft." Bei den Lockerungen seien "auf jeden Fall zuerst Kitas und Schulen dran", betonte Spahn welcher wenn er Moral und Anstand hätte, schon lange wege seiner völligen Inkonpetenz und politischen Unfähigkeit, rund um den Corona-Impf-Skandal von seinem Posten zurückgetreten wäre. Der derzeitige harte Corona-Lockdown ist vorerst bis zum 14. Februar befristet. Bei einer Konferenz am Mittwoch kommender Woche wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen entscheiden. Die Corona-Infektionszahlen in Deutschland gehen seit Wochen zurück. Spahn nannte die Zahlen "ermutigend". Er ließ aber offen, ob Lockerungen bereits ab Mitte Februar kommen könnten. Es lasse sich "noch nicht abschließend sagen, wo wir am 14. Februar stehen". Der Gesundheitsminister verwies auf die in den vergangenen Wochen festgestellten neuen Varianten des Coronavirus, die als ansteckender gelten als dessen frühere Formen. Vor der nächsten Bund-Länder-Konferenz werde das Robert-Koch-Institut (RKI) erste Ergebnisse zur Verbreitung der Mutanten bekanntgeben. "Klar ist: Wir brauchen einen verantwortungsvollen Übergang vom Lockdown in einen neuen Normalzustand", betonte Spahn. (P.Tomczyk--DTZ)
Politik
Kipping will Lehrer und Erzieherinnen früher impfen
Linken-Chefin Katja Kipping fordert, Beschäftigte in bestimmten Berufen früher gegen Corona impfen zu lassen. "Es ist überhaupt nicht erklärbar, warum Pflegekräfte in der ambulanten Pflege nicht zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen im Krankenhaus zu den ersten gehören, die geimpft werden", sagte Kipping in einem aktuellen Interview. Auch sei es ein Fehler, dass Erzieherinnen und Lehrkräfte bei der Impfung keine Priorität hätten. Es sei "absurd", so Kipping, dass Schulen und Kitas geschlossen sind, man es aber nicht für dringend erachte, "Lehrkräfte, die täglich vor Hunderten Menschen sprechen müssen, zu impfen". Aus ihrer Sicht war es falsch, die Impfstrategie nicht im Bundestag zu diskutieren. "Hätte man die Vorschläge einer transparenten Debatte unterzogen", wären offensichtliche Fehler aufgefallen, sagte Kipping. (M.Dylatov--DTZ)
Boulevard
Große Drogenrazzien in Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen
Mit Großeinsätzen sind Polizisten am Donnerstag in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen gegen mutmaßliche Drogenhändler vorgegangen. In Nordrhein-Westfalen seien 18 Gebäude durchsucht worden, in Norddeutschland 15, teilte die Polizei in Mönchengladbach und Bremen mit. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen oder verhaftet.
Wirtschaft
Deutsche Bank verbucht im Corona-Jahr 2020 ersten Jahresgewinn seit sechs Jahren
Die Deutsche Bank hat erstmals seit 2014 wieder einen Jahresgewinn erzielt: Das Finanzinstitut vermeldete am Donnerstag einen Konzerngewinn in Höhe von 624 Millionen Euro für das Pandemie-Jahr 2020, unterm Strich blieb ein Nettogewinn von 113 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal verbuchte die Deutsche Bank einen Nettogewinn von 51 Millionen Euro.
Wirtschaft
Deutsche Bank im Corona-Jahr 2020 mit erstem Konzerngewinn seit sechs Jahren
Die Deutsche Bank hat trotz Corona-Krise einen deutlichen Jahresgewinn erzielt: 2020 betrug der Nettogewinn 624 Millionen Euro - nach einem Verlust von fast 5,3 Milliarden Euro im Vorjahr, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Unterm Strich blieb demnach im vergangenen Jahr ein den Aktionären der Bank zurechenbares Konzernergebnis von 113 Millionen Euro. Erstmals seit 2014 stand auch hier noch ein Gewinn.
Boulevard
Mindestens 81 Häuser bei Buschbränden in der Nähe von Perth zerstört
Bei Buschbränden nahe der westaustralischen Stadt Perth sind mindestens 81 Häuser zerstört worden. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten, aktualisierten Statistik der Behörden hervor. Die Flammen fraßen sich durch die Hügellandschaft Perth Hills. Mehr als 250 Feuerwehrleute waren im Einsatz, sieben von ihnen erlitten leichte Verletzungen.
Wirtschaft
Grüne fordern familienfreundlichere Bahn
Die Grünen fordern eine familienfreundlichere Bahn. Das aktuelle Angebot an Kleinkind- und Familienabteilen sei "viel zu gering", sagte der Grünen-Haushaltsexperte Sven-Christian Kindler den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. Demnach gibt es laut einer Antwort des Verkehrsministeriums auf eine schriftliche Anfrage Kindlers derzeit im Fernverkehr der Bahn nur 430 Waggons mit einem separaten Kleinkindabteil sowie 71 Fahrzeuge mit abgetrennten Kleinkindbereichen im Großraum.
Sport
Tokios Olympia-Chef entschuldigt sich für sexistische Aussage
Der Vorsitzende des Organisationskomitees der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, hat sich für seine sexistische Aussage über Frauen in Meetings entschuldigt. "Wenn die Rufe nach meinem Rücktritt lauter werden, könnte ich gezwungen sein, zurückzutreten", räumte der 83-Jährige im Gespräch mit der Zeitung Mainichi Shimbun sogar ein: "Es war gedankenlos. Ich möchte mich entschuldigen."
Sport
Bitterer Abend für Greiss - weitere Verschiebungen durch Corona
Nationaltorhüter Thomas Greiss hat in der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL einen bitteren Abend erlebt. Beim 1:5 seiner Detroit Red Wings gegen Tampa Bay Lightning wurde der 35-Jährige nach drei frühen Gegentreffern bereits nach etwa fünfeinhalb Minuten ausgewechselt.
Politik
Myanmars Armee lässt Facebook sperren
Nach dem Militärputsch in Myanmar hat die Armeeführung eine Blockade des Onlinenetzwerks Facebook verfügt. Wie der in Myanmar weit verbreitete norwegische Telekommunikationsanbieter Telenor am Donnerstag bestätigte, ordneten die Machthaber eine "vorübergehende" Blockade des Facebook-Zugangs an. Der US-Internetanbieter selbst bestätigte, dass der Zugang zu seinem Netzwerk in Myanmar derzeit teilweise gestört sei.
Sport
Trotz Coronafall: Australian-Open-Turnierboss "absolut zuversichtlich"
Trotz des Coronafalls in einem Spielerhotel in Melbourne sollen die Australian Open wie geplant ab Montag stattfinden. Turnierdirektor Craig Tiley zeigte sich am Donnerstag "absolut zuversichtlich", obwohl sich insgesamt 520 Tennisprofis, Offizielle und Mitarbeiter aufgrund des Zwischenfalls isolieren und testen lassen mussten und der Spielbetrieb bei sechs Turnieren in Melbourne gestoppt wurde.
Sport
Klebers Mavericks beenden Negativserie
Die Dallas Mavericks um Basketball-Nationalspieler Maximilian Kleber haben ihre Negativserie in der nordamerikanischen Profiliga NBA beendet. Nach zuvor sechs Niederlagen nacheinander gewannen die Texaner 122:116 bei den Atlanta Hawks, überragender Spieler war Jungstar Luka Doncic mit 27 Punkten und 14 Assists. Kleber steuerte acht Zähler und fünf Rebounds bei.
Boulevard
Japans Chef-Organisator von Olympia wegen Äußerungen über Frauen unter Druck
Der japanische Cheforganisator der Olympischen Sommerspiele in Tokio, Yoshiro Mori, ist wegen abfälliger Aussagen über Frauen unter massiven Druck geraten. Mori entschuldigte sich am Donnerstag in der Zeitung "Mainichi Shimbun" für seine Äußerungen und nannte sie "gedankenlos". Zugleich räumte er ein, dass er zum Rücktritt gezwungen sein könnte.