Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
USA greifen dreizehnte Nacht in Folge Ziele im Iran an
US-Regierung verkündet neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner
Spanien ruft wegen Waldbränden in zwei Regionen "Notstand nationaler Tragweite" aus
Justizministerium macht im Streit um Bericht über Trumps Luxusflieger Rückzieher
Politik
Anwälte: Gesundheitszustand von tunesischem Oppositionsführer Ghannouchi "kritisch"
Der Gesundheitszustand des inhaftierten tunesischen Oppositionsführers Rached Ghannouchi ist nach Angaben seiner Anwälte "kritisch". Ghannouchis Anwälte brachten am Donnerstag in einer Stellungnahme ihre "große Besorgnis über die schwere Verschlechterung seines Gesundheitszustands" zum Ausdruck. Trotz Ghannouchis Zustands verweigern die tunesischen Behörden demnach jeden Besuch durch seine Anwälte oder Familienangehörigen.
Politik
US-Regierung kündigt neue Zölle gegen rund 60 Handelspartner an
Die US-Regierung hat am Donnerstag neue Zölle gegen rund 60 internationale Handelspartner angekündigt. Die Aufschläge von zehn bis 12,5 Prozent treten dem Weißen Haus zufolge in der Nacht zum Freitag (0.01 Uhr Ortszeit, 6.01 Uhr MESZ) in Kraft. Gleichzeitig läuft ein bisher geltender weltweiter Sonderzoll von zehn Prozent auf US-Importe aus.
Letzte Nachrichten
Lohnzuwachs für Tarifbeschäftigte 2021 deutlich unter der Inflation
Die Tarifverdienste werden in diesem Jahr voraussichtlich um 1,3 Prozent steigen und lägen damit deutlich unter der Inflationsrate. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden gab die Zahl am Donnerstag nach vorläufigen Berechnungen bekannt, endgültige Ergebnisse für das laufende vierte Quartal und das Gesamtjahr 2021 werden Anfang März 2022 veröffentlicht. Ein Anstieg um 1,3 Prozent verglichen mit 2020 wäre laut Bundesamt der geringste Anstieg der Tarifverdienste seit Beginn der Zeitreihe 2010.
Schwimmen: Wellbrock und Beck gewinnen Weltcuprennen in Abu Dhabi
Schwimm-Olympiasieger Florian Wellbrock hat beim Freiwasser-Weltcup in Abu Dhabi das Rennen über 10 km gewonnen. Der 24 Jahre alte Magdeburger setzte sich im Persischen Golf nach 1:48:09,40 Stunden im Schlussspurt gegen den Italiener Domenico Acerenza durch.
Chef der Mindestlohnkommission bewertet Anhebung auf zwölf Euro positiv
Der Vorsitzende der Mindestlohnkommission bewertet die Pläne der neuen Regierung zur einmaligen Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro positiv. "Das ist eine Entscheidung im Sinne vieler Arbeitnehmer, und ich persönlich finde sie auch in Ordnung", sagte Jan Zilius dem "Handelsblatt" vom Donnerstag. Es sei allerdings auch kein Geheimnis, dass nicht alle Mitglieder der Kommission, die sich aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern zusammensetzt, diese politische Entscheidung befürworteten.
Handverletzung: Australian Open ohne Pliskova
Die Australian Open finden ohne die tschechische Wimbledonfinalistin Karolina Pliskova statt. Die Nummer vier der Tennis-Weltrangliste sagte ihren Start beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab 17. Januar) wegen einer im Training erlittenen Verletzung an der rechten Hand ab, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten.
NHL: Grubauer kann Niederlage nicht verhindern
Philipp Grubauer hat mit den Seattle Kraken eine schmerzliche Niederlage in der Eishockey-Profiliga NHL erlitten. Der 30 Jahre alte Goalie der deutschen Nationalmannschaft konnte eine 1:4-Niederlage gegen die Anaheim Ducks nicht verhindern. Grubauer wehrte 15 von 18 Schüssen auf sein Tor ab, Seattle hat nun vier der vergangenen fünf Partien verloren und steht im Westen nur noch auf dem vorletzten Rang.
BGH verhandelt über Schadenersatz bei vom Dieselskandal betroffenen Audi-Motor
Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) in Karlsruhe über Schadenersatz von Audi für manipulierte Motoren im Dieselskandal. Geklagt hat der Käufer eines Audi A6, der das Fahrzeug 2017 gebraucht erstand. Im Folgejahr rief das Kraftfahrt-Bundesamt das Modell zurück, weil die Wirkung des Emissionskontrollsystems unzulässig reduziert war. (Az. VII ZR 389/21)
Scholz setzt Brüsseler Beratungen bei regulärem EU-Gipfel fort
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) setzt seine Brüsseler Beratungen am Donnerstag bei einem regulären EU-Gipfel fort (09.00 Uhr, Abschluss-Pks gegen 23.00 Uhr). Die europäischen Staats- und Regierungschefs wollen eine Warnung an Russland richten, dass ein Angriff auf die Ukraine einen hohen Preis hätte. Geplant ist zudem eine Debatte über verschärfte Sanktionen gegen Russland. Ein Beschluss wird jedoch nicht erwartet.
Bundestag berät über umstrittenen Nachtragshaushalt der Ampel-Koalition
Der Bundestag befasst sich am Donnerstag erstmals mit dem 60 Milliarden Euro schweren Nachtragshaushalt der neuen Regierung (09.00 Uhr). Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) stellt das Vorhaben im Plenum vor, über das in den kommenden Jahren Ausgaben für Klimaschutz und Digitalisierung finanziert werden sollen. Die Opposition kritisiert, dass nicht genutzte Kredite zum Kampf gegen die Corona-Pandemie eingesetzt werden. Die Unions-Fraktion will deshalb Normenkontrollbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichen.
Urteil in Prozess um Autoattacke auf Rosenmontagszug von Volkmarsen erwartet
Im Prozess um die Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen mit rund 90 Verletzten wird vor dem Landgericht Kassel am Donnerstag (10.00 Uhr) das Urteil gegen den Angeklagten Maurice P. erwartet. Die Anklage wirft ihm 91-fachen versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung in 90 Fällen und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Im November stellte das Gericht das Verfahren in zwei Fällen ein. P.s Motiv ist bislang unklar. Er selbst sagte im Prozess nicht aus.
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Aufenthaltsverbot für Straftäter
Das Bundesverwaltungsgericht verhandelt am Donnerstag (10.40 Uhr) in Leipzig über das Aufenthalts- und Einreiseverbot für einen straffällig gewordenen Türken. Der Mann ist seit 2013 mit einer EU-Bürgerin verheiratet, einer Rumänin, die inzwischen auch die deutsche Staatsangehörigkeit hat. Vor der Heirat beantragte er erfolglos in Deutschland Asyl. (Az. BVerwG 1 C 60.20)
Moritz Wagner und Hartenstein überzeugen - aber verlieren
19 Punkte von Nationalspieler Moritz Wagner in 18 Minuten Spielzeit, aber kein weiterer Sieg für die Orlando Magic: Das Team aus Florida unterlag in der Basketball-Profiliga NBA den Atlanta Hawks mit 99:111 und ist Vorletzter in der Eastern Conference. Wagners jüngerer Bruder Franz steuerte bei der 24. Saisonniederlage (fünf Siege) zehn Zähler bei.
Frust in Leverkusen nach erneut verspielter Führung: "Es ist kein Pech mehr"
Stürmer Patrik Schick von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen ließ seinem ganzen Frust nach einer erneut verspielten 2:0-Führung freien Lauf. "Es ist kein Pech mehr", sagte der tschechische EM-Star, der der Werkself mit einem Doppelpack (37./63.) eine eigentlich gute Ausgangslage im Verfolgerduell mit der TSG Hoffenheim verschafft hatte, und forderte: "Wir müssen an unserer Mentalität während des Spiels arbeiten."
Draisaitl lobt Nachwuchsarbeit im deutschen Eishockey
Superstar Leon Draisaitl hat die Nachwuchsarbeit im deutschen Eishockey gelobt. Man werde besser darin, "junge Spieler zu fördern, ihnen mehr Eiszeit zu geben", sagte der NHL-Profi der Edmonton Oilers im Interview mit dem Magazin Sports Illustrated: "Das ist sehr wichtig, denn sonst haben wir als Deutschland in diesem Sport keine Chance. Man muss die Jungen spielen lassen."
Nationaltorhüterin Schult: "Gesellschaftliches Interesse, etwas zu ändern"
Nationaltorhüterin Almuth Schult hat den Verzicht der Frauen-Initiative auf eine eigene Kandidatin für den Chefposten beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit den geringen Erfolgsaussichten begründet. "In den vergangenen Jahrzehnten war es immer so, wenn die sich geeinigt haben, dann wurde derjenige auch gewählt", sagte Schult gegenüber web.de. Daher sei unklar gewesen, "inwieweit eine Kandidatur überhaupt noch zu einem Wechsel im Präsidium beitragen könnte".
"Augen verschlossen" - Fürth fühlt sich verschaukelt
Trainer Stefan Leitl vom Bundesliga-Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth fühlt sich nach dem 0:3 (0:1) bei Borussia Dortmund vom Schiedsrichterteam verschaukelt. "Wirklich wütend bin ich, dass Jude Bellingham kurz vor der Pause keine Gelb-Rote Karte gesehen hat. Ich habe da das Empfinden, dass in der einen oder anderen Situation die Augen verschlossen werden", sagte Leitl am späten Mittwochabend während der Pressekonferenz.
Menschenrechtler: Nordkorea unterdrückt Berichte über öffentliche Hinrichtungen
Menschenrechtlern zufolge versucht Nordkorea zunehmend, Berichte über öffentliche Hinrichtungen zu unterdrücken. Die Transitional Justice Working Group mit Sitz in Seoul in Südkorea erklärte am Donnerstag, dass die nordkoreanischen Behörden laut Zeugenaussagen ein wachsames Auge darauf haben, dass keine Informationen über die Hinrichtungen nach draußen dringen. Die Menschenrechtler interpretieren dies als Reaktion von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un auf internationale Kritik.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 340,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 340,1. Am Vortag hatte er noch bei 350,0 gelegen, vor einer Woche bei 422,3. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 56.677 Neuinfektionen verzeichnet.
Fünf Kinder bei Hüpfburg-Tragödie in Australien gestorben
Sozialverband fordert wegen möglichem Impfstoffmangel Priorität für Risikogruppen
Angesichts von Meldungen über einen möglichen Mangel an Corona-Impfstoffen hat der Sozialverband VdK gefordert, Risikogruppen bei der Auffrischungsimpfung dringend vorzuziehen. "Wenn es im ersten Quartal des neuen Jahren tatsächlich zu wenig Impfstoff geben sollte, müssen jetzt dringend alle Risikogruppen bevorzugt geboostert werden", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Noch immer warten demnach viele alte und andere gefährdete Menschen auf einen Termin für eine Impfauffrischung.
Zahl der Toten nach Explosion von Tanklastwagen in Haiti auf 75 gestiegen
Nach der Explosion eines Tanklastwagens in Haiti ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Der letzte Lagebericht weise 75 Tote sowie 59 Verletzte mit Brandwunden aus, sagte der Direktor des haitianischen Zivilschutzes, Jerry Chandler, der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch (Ortszeit). Seine Organisation arbeite mit "Hochdruck" daran, die lokalen Krankenhäuser zu unterstützen. Ein provisorisches Krankenhaus in einer Sporthalle sei bald einsatzbereit.
Inspektoren kritisieren "schlechte" Bedingungen für Migranten in Großbritannien
Gefängnisinspektoren haben die Bedingungen in Aufnahmelagern für Migranten in Großbritannien als "sehr schlecht" bewertet. In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht stellten die staatliche Gefängnisinspektion und unabhängige Beobachter fest, dass die Regierung die Bedingungen seit der letzten Überprüfung vergangenes Jahr nur "begrenzt" verbessert habe. Die Vorsitzende der unabhängigen Beobachter, Anne Owers, sagte, es bestehe "dringender Handlungsbedarf".
Digitales Abbild von erstem Wikipedia-Eintrag für 750.000 Dollar versteigert
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales hat ein digitales NFT seines ersten Eintrags in der Online-Enzyklopädie für mehrere hunderttausend Dollar verkauft. Wie das Auktionshaus Christie’s am Mittwoch bekannt gab, erzielte die zertifizierte Bilddatei ein Ergebnis von 750.000 Dollar (664.000 Euro). Auf dem Abbild des ersten Wikipedia-Eintrags steht "Hello world." (Hallo Welt). Der Apple-Computer, auf dem Wales die erste Version der Plattform programmierte, wurde für 187.500 Dollar verkauft.
Merz spricht sich gegen Mitgliederentscheid bei Kanzlerkandidatur aus
Kurz vor Abschluss des CDU-Mitgliederentscheids über den Parteivorsitz hat sich der Bewerber Friedrich Merz dagegen ausgesprochen, die Parteibasis auch über den nächsten Kanzlerkandidaten der Union abstimmen zu lassen. "Eine Mitgliederentscheidung in solchen Personalfragen wird wahrscheinlich die Ausnahme bleiben", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Allerdings sprach er sich für eine stärkere Beteiligung der Basis in "Sachfragen" aus.
Niederländisches Königshaus bereut Geburtstagsparty für Thronfolgerin
Nach öffentlicher Kritik hat das niederländische Königshaus sein Bedauern über eine offenbar nicht Corona-konforme Geburtstagsparty für Thronfolgerin Prinzessin Amalia zum Ausdruck gebracht. "Der König hat mich darüber informiert, dass es nach reiflicher Überlegung keine gute Idee war, (das Treffen) zu organisieren", schrieb der niederländische Regierungschef Mark Rutte am Mittwoch in einem Brief an das Parlament. Amalia hatte ihren 18. Geburtstag laut Medienberichten mit 21 Gästen in einem Park gefeiert.
"Ich bedaure das sehr": Handball-EM wohl ohne ungeimpften Knorr
Die deutschen Handballer müssen bei der bevorstehenden EM im Januar aller Voraussicht nach ohne Youngster Juri Knorr auskommen. Das Turnier in der Slowakei und in Ungarn (13. bis 30. Januar) soll nach aktuellem Stand unter 2G-Plus-Bedingungen stattfinden, der 21 Jahre alte Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen ist jedoch nicht gegen das Coronavirus geimpft.
Darts-WM: Titelverteidiger Price mit Mühe in Runde drei
Titelverteidiger Gerwyn Price (38) ist bei der Darts-WM mit viel Mühe in die dritte Runde eingezogen. Der Weltranglistenerste aus Wales gewann trotz eines Fehlstarts gegen den Engländer Ritchie Edhouse mit 3:1 Sätzen. Price spielte vor rund 3000 Zuschauern im Alexandra Palace 101,28 Punkte im Schnitt, seine Doppelquote lag jedoch bei nur 38 Prozent.
Pau weist AfD-Beschwerde gegen Wahlniederlage bei Innenausschussvorsitz zurück
Nach der Wahlniederlage des AfD-Kandidaten für den Vorsitz des Innenausschusses im Bundestag hat die Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) Beschwerden zurückgewiesen. "In anderen Ausschüssen wurde ebenfalls gewählt", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Donnerstagausgabe). "Die Ergebnisse sind zu akzeptieren." AfD-Kandidat Martin Hess hatte bei der Abstimmung am Mittwoch deutlich verloren, woraufhin seine Fraktion den anderen Parteien Diskriminierung vorwarf.
Biden ernennt Tochter von John F. Kennedy zur US-Botschafterin in Australien
US-Präsident Joe Biden hat die Tochter seines 1963 ermordeten Vorgängers John F. Kennedy zur neuen Botschafterin in Australien ernannt. Der Senat muss die Nominierung von Caroline Kennedy noch bestätigen, wie das Weiße Haus am Mittwoch mitteilte. Die 64-Jährige ist das einzige noch lebende Kind des berühmten Staatsmannes Kennedy. Sie war zuvor bereits unter Präsident Barack Obama Botschafterin in Japan.
US-Regierung gibt weitere Geheimdokumente zu Ermordung von John F. Kennedy frei
Die US-Regierung hat zahlreiche weitere unter Verschluss gehaltene Dokumente zur Ermordung des früheren Präsidenten John F. Kennedy im Jahr 1963 freigegeben. Die knapp 1500 Dokumente des US-Auslandsgeheimdienstes CIA und der Bundespolizei FBI wurden am Mittwoch auf der Website des Nationalarchivs der USA veröffentlicht. Sie zeigen das Ausmaß der Bemühungen der US-Ermittler, mögliche Komplizen oder Auftraggeber des Attentäters Lee Harvey Oswald zu finden.
Trotz Schick-Doppelpack: Leverkusen verspielt erneut 2:0-Führung
Bayer Leverkusen hat zum zweiten Mal binnen drei Tagen eine 2:0-Führung leichtfertig verspielt und wichtige Punkte im Kampf um die Champions League fahrlässig liegen gelassen. Die Werkself kam trotz eines erneuten Doppelpacks von Top-Torjäger Patrik Schick (37./63.) im Verfolgerduell der Fußball-Bundesliga gegen die TSG Hoffenheim aufgrund zweier später Gegentore nur zu einem 2:2 (1:0).
Zäher BVB-Pflichtsieg dank Haaland
Erling Haaland hält ein lange schläfriges Borussia Dortmund noch in der Rolle des halbwegs ernsthaften Bayern-Jägers. Das norwegische Torphänomen traf am Mittwoch beim zähen Pflichtsieg gegen die abgeschlagene SpVgg Greuther Fürth doppelt zum 3:0 (1:0) und führte seine Mannschaft wieder auf sechs Punkte an den Rekordmeister heran.
Leipzig verschenkt Sieg in Augsburg
RB Leipzig hat im dritten Spiel unter Trainer Domenico Tedsco einen ersten und völlig unnötigen Dämpfer erhalten. Beim abstiegsgefährdeten FC Augsburg mussten sich die Sachsen trotz großer, teilwese drückender Überlegenheit und einer Vielzahl bester Möglichkeiten mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Daniel Caligiuri (85.) glich per Handelfmeter die frühe Führung der Gäste durch Andre Silva (19.) aus.