Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Schwacher Yen hilft: Toyota hebt Gewinnprognose an
Exfreundin mit Jagdmesser getötet: Mordurteil aus Bayern rechtskräftig
Niedrigwasser durch Trockenheit: Rheinpegel teilweise weiter auf Tiefststand
RB holt norwegischen Torhüter Nyland zurück
Boulevard
Waldbrände im Nordwesten der USA: Festnahme wegen mutmaßlicher Brandstiftung
Während die Feuerwehr weiterhin gegen drei große Waldbrände rund um die Großstadt Spokane im Nordwesten der USA kämpft und hunderte Häuser niedergebrannt sind, ist ein Mann unter dem Verdacht der Brandstiftung festgenommen worden. Der 37-Jährige wird verdächtigt, das größte der drei Feuer ausgelöst zu haben, wie Sheriff John Nowels am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz sagte.
Sport
Zweite Medaille: Synchronschwimmerin Bleyer gewinnt Bronze
Synchronschwimmerin Klara Bleyer hat ihren Erfolgslauf bei der EM in Paris fortgesetzt. Die 22-Jährige sicherte sich einen Tag nach Silber im freien Solo in der Technischen Kür wie auch im vergangenen Jahr Bronze. Die Bochumerin musste sich mit 258,0400 Punkten am Dienstagmorgen nur der Spanierin Iris Tio Casas (263,6250) und der Vizeweltmeisterin Wassilina Chandoschka aus Belarus (263,3817) geschlagen geben.
Letzte Nachrichten
UNO: Hungersnot in Madagaskar durch Klimawandel verursacht
Der Klimawandel ist nach UN-Angaben die Ursache der verheerenden Hungersnot in Madagaskar. "Dies ist die einzige Hungersnot aufgrund des Klimawandels weltweit", sagte der stellvertretende Direktor des Welternährungsprogramms (WFP), Arduino Mangoni, am Dienstag vor Journalisten. Angesichts der derzeitigen Klima-"Trends" sei aber zu befürchten, dass "in den kommenden Monaten und Jahren" vergleichbare Hungersnöte entstünden.
Konflikt mit Tigray-Rebellen in Äthiopien droht sich aufs ganze Land auszuweiten
In Äthiopien droht sich der Konflikt der Regierung mit der Rebellengruppe TPLF aus der Unruhe-Region Tigray auf den Rest des Landes auszuweiten. Die Regierung in Addis Abeba rief am Dienstag angesichts des Vormarschs der TPLF einen landesweiten Ausnahmezustand aus. Die Hauptstadtbehörden riefen zur Verteidigung von Addis Abeba auf. Wegen unterbrochener Kommunikationswege war die Situation schwer zu überblicken.
Äthiopien verhängt landesweiten Ausnahmezustand wegen Rebellen-Vormarschs
Angesichts des Vormarschs der Rebellen aus der Unruhe-Region Tigray hat die Regierung in Äthiopien einen landesweiten Ausnahmezustand verhängt. Das berichteten staatliche Medien am Dienstag. Die Rebellengruppe TPLF hatte im Konflikt mit der Armee in den vergangenen Tagen zwei strategisch wichtige Städte eingenommen und Befürchtungen vor einem Marsch auf die Hauptstadt Addis Abeba geweckt.
Mehr als halbe Million bearbeitete Straftaten bei Bundespolizei 2020
Die Bundespolizei hat im vergangenen 570.000 Straftaten bearbeitet. Das teilte das Bundespolizeipräsidium in Potsdam am Dienstag anlässlich der Veröffentlichung des Jahresberichts der Behörde mit. Demnach wurden 2020 rund 160.000 sogenannte Personenfahndungserfolge erzielt und rund 14.000 Haftbefehle vollstreckt. Das bedeute, dass rein rechnerisch alle 90 Minuten bei der Bundespolizei die Handschellen klickten.
Deutsche Experten raten Eltern zu Wachsamkeit wegen "Squid Game"
Deutsche Experten haben Eltern ermahnt, jüngeren Kindern keinen Zugang zu der derzeit viel diskutierten Netflix-Serie "Squid Game" zu ermöglichen. Zudem solle mit älteren Kindern sowie Jugendlichen über die in der Erfolgsserie praktizierte "spielerische Gewalt" gesprochen werden, forderte die Medienkompetenzinitiative "Schau hin" am Dienstag in Berlin. Diese sie für Jüngere definitiv "problematisch".
Ernst von Bergmann Klinik Postdam, Eltern warnen vor Kindernotaufnahme
In dem größten Potsdamer Krankenhaus hatten sich zu Beginn der Pandemie im März 2020 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 bei Patienten und Mitarbeitern gehäuft. Von Ende Januar bis Ende April waren 140 Patienten und 208 Mitarbeiter positiv getestet worden. 47 Corona-Patienten starben in der Klinik. Nach einer Untersuchung hatten Experten des Robert Koch-Instituts unter anderem kritisiert, dass möglicherweise Umzüge ganzer Stationen die Virusübertragung begünstigt haben könnten. Angesichts der im November 2021 steigenden Inzidenz-Werte in Potsdam bereitet sich das kommunale Klinikum „Ernst von Bergmann“ wieder auf eine zunehmende Zahl schwer kranker Covid-Patienten vor. Wegen Versorgungsengpässen in der Corona-Pandemie sind im Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum Einwegspritzen für Infusionspumpen mehrfach verwendet worden. Es handelt sich um einen "klaren Verstoß gegen geltende Hygienevorschriften", gab die Geschäftsführung der Klinik vor dem Sommer 2021 in einer Erklärung zu. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi vom Juli 2021, steht das Potsdamer Ernst-von-Bergmann-Klinikum wegen „gravierender Probleme“, in der massiven Kritik. Die Versorgungsqualität der Patienten leide unter Zeit- und Personalmangel. Knapp 80 Prozent bemängelten nach Angaben der Gewerkschaft unzureichende bzw. selten störungsfreie Pausen. 89 Prozent fühlen sich auf der Arbeit sogar gehetzt und stark gestresst. „Die wirtschaftliche Lage ist und bleibt angespannt“, sagte kürzlich Klinikumschef Hans-Ulrich Schmidt und führte aus, zur „mittelfristigen Liquiditätssicherung“ sei man mit der Stadtverwaltung im Gespräch. Weiter hieß es, dass Hause habe bis Mitte Juni Ausgleichszahlungen über den sogenannten Rettungsschirm des Bundes erhalten, was zur Verhinderung von Liquiditätsengpässen beigetragen habe. Im Großen und Ganzen bedeutet dies, der bundesdeutsche Steuerzahler muss die Zeche zahlen. Daher verwundert es, dass es erneut, massive Kritik am Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam gibt. Patienten beschweren sich, es würde zu wenig Personal in der Kindernotaufnahme vorgehalten werden, schreibende Kinder und endlos lange Wartezeiten waren nach Schilderung von Eltern, nicht erst am gestrigen Montag, 01. November 2021 die Folge, weshalb Eltern, gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG, dringend - vor einer Behandlung ihrer Kinder im Ernst von Bergmann Klinikum mit den Worten warnen: ".. die eklatante Unfähigkeit der Klinikleitung in der Personalplanung wird auf dem Rücken der Kleinsten ausgetragen, diese Klinik ist für eine Landeshauptstadt wie Potsdam - eine Schande, weshalb man nur vor einer Behandlung von Kindern in der Notaufnahme des Ernst von Bergmann Klinikum ausnahmslos warnen muss, es sei denn man plant die ganze Nacht ein, wobei man vermuten muss, dass pure Geldgier und Interessenlosigkeit im Ernst von Bergmann Klinikum an der Tagesordnung sind!" Somit kommt also, dass Ernst von Bergmann Klinikum nicht aus den negativen Schlagzeilen, weshalb sich die Frage stellt, warum soll der Steuerzahler mittels kommunaler Mittel eine solche Klinik unterstützen? (P.Kabajewa--DTZ)
US-Unternehmen in Deutschland bemängeln geringe staatliche Investitionen
Der Wirtschaftsstandort Deutschland wird von den 50 umsatzstärksten US-Unternehmen in Deutschland schlechter bewertet als noch im Vorjahr. Wie die American Chamber of Commerce in Germany (AmCham) am Dienstag erklärte, gaben die US-Unternehmen dem Standort die Note 2,4. Im Vorjahr 2020 hatte die Bewertung noch bei 1,9 gelegen. Bemängelt wurden laut der Wirtschaftsvereinigung insbesondere zu niedrige staatliche Investitionen und der geringe Grad der Digitalisierung in der Verwaltung.
Gouverneurswahl in Virginia als Stimmungstest für Präsident Biden
Bei einer als Stimmungstest für US-Präsident Joe Biden gewerteten Wahl haben die Bürger des Bundesstaates Virginia über einen neuen Gouverneur entschieden. Umfragen sagten für den Urnengang vom Dienstag ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem demokratischen Kandidaten Terry McAuliffe und dem Republikaner Glenn Youngkin voraus. Erste Prognosen wurden nach Schließung der Wahllokale um 19.00 Uhr (Ortszeit; 00.00 Uhr MEZ) erwartet.
Wegen Betrugs: Blatter und Platini in der Schweiz angeklagt
Der ehemalige FIFA-Präsident Joseph S. Blatter (85) und der frühere UEFA-Boss Michel Platini (66) müssen sich wie erwartet in der Schweiz vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft (BA) hat die beiden Ex-Funktionäre wegen des Verdachts auf Betrug und weiterer Delikte vor dem Bundesstrafgericht angeklagt. Das teilte die Behörde am Dienstag mit.
Reemtsma-Entführer Drach wegen weiteren Überfalls auf Geldboten angeklagt
Die Kölner Staatsanwaltschaft hat den Reemtsma-Entführer Thomas Drach wegen eines weiteren bewaffneten Überfalls auf einen Geldtransporter angeklagt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, soll diese mit der schon im September gegen Drach erhobenen Anklage wegen dreier Raubüberfälle verbunden und in einem Strafprozess verhandelt werden.
Mutter soll 14-jährigen Sohn IS-Miliz als Kämpfer überlassen haben
Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen die deutsche Stefanie A. erhoben, die in Syrien ihren damals 14-jährigen Sohn Dschihadisten als Kämpfer zur Verfügung gestellt haben soll. Da der Sohn im Alter von 15 Jahren bei einem Bombenangriff getötet wurde, soll sie sich unter anderem wegen des Vorwurfs der fahrlässigen Tötung vor dem Oberlandesgericht Hamburg verantworten, wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte.
Yahoo zieht sich aus China zurück
Angesichts des wachsenden Drucks der chinesischen Behörden auf internationale Tech-Konzerne hat nun auch der US-Internetriese Yahoo seinen Rückzug aus Festland-China bekanntgegeben. "In Anerkennung der zunehmend herausfordernden unternehmerischen und rechtlichen Umstände in China werden die Dienstleistungen von Yahoo ab dem 1. November nicht mehr verfügbar sein", erklärte Yahoo am Dienstag gegenüber AFP.
Rund 80 Staaten wollen Methan-Ausstoß bis 2030 um 30 Prozent verringern
Mehr als 80 Staaten haben sich auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow einer Initiative der EU und der USA zur Reduzierung des Methan-Ausstoßes angeschlossen. "Methan ist eines der Gase, die wir am schnellsten reduzieren können", sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Dienstag. Die Staaten wollen den Methan-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um mindestens 30 Prozent im Vergleich zu 2020 senken.
Spahn und Kassenärzte weiter uneins über Auffrisch-Impfungen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und die Kassenärzte sind uneins in der Frage der Auffrischungsimpfungen: Der Minister will allen Menschen in Deutschland eine Auffrischungsimpfung gegen das Coronavirus anbieten, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Vorlage für die Gesundheitsministerkonferenz hervorgeht. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) will den Schwerpunkt beim Boostern hingegen zunächst auf Menschen ab 70 und Heimbewohner legen. Ein Bund-Länder-Treffen zur Corona-Lage könnte Ende kommender Woche stattfinden.
Trinkwasser am Flughafen BER mit Keimen verunreinigt
Das Trinkwasser am Hauptstadtflughafen BER ist mit Keimen verunreinigt. Bei einer Routinebeprobung in Terminal 1 wurden Coliforme Bakterien im Trinkwasser gefunden, wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft des Flughafens am Dienstag mitteilte. Die Keime können Magen-Darm-Erkrankungen mit Durchfall oder Erbrechen auslösen.
Sarkozy als Zeuge in einer Affäre um Umfragen vor Gericht
Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy ist einmal mehr vor einem französischen Gericht aufgetreten. Dieses Mal sollte er als Zeuge in einer Affäre um Meinungsumfragen aussagen. Die Vorladung sei "nicht verfassungskonform und außerdem völlig übertrieben", sagte Sarkozy jedoch am Dienstag vor Gericht. Zu inhaltlichen Fragen des Richters schwieg er.
Aktie von Tesla fällt nach Tweet von Elon Musk stark
Tesla-Gründer Elon Musk hat die Anleger erneut mit einem Tweet verschreckt. Musk schrieb im Nachrichtendienst Twitter, der vergangene Woche verkündete Vertrag mit der Mietwagenfirma Hertz über den Kauf von 100.000 E-Autos sei im Moment "noch nicht unterschrieben". Die Aktie von Tesla fiel daraufhin im elektronischen Handel um vier Prozent.
Pfizer rechnet mit Jahresumsatz durch Corona-Impfstoff von 36 Milliarden Dollar
Der US-Pharmakonzern Pfizer hat die Umsatzerwartungen für seinen gemeinsam mit dem deutschen Unternehmen Biontech produzierten Corona-Impfstoff erneut nach oben geschraubt. Pfizer rechnet laut seinem am Dienstag vorgelegten Quartalsbericht damit, im gesamten Jahr 2021 insgesamt 2,3 Milliarden Dosen des Vakzins auszuliefern und damit 36 Milliarden Dollar (rund 31 Milliarden Euro) Umsatz zu machen.
Bundesweite Streiks in öffentlichem Länderdienst bis Monatsende
Die Bundesländer mit Ausnahme von Hessen stehen bis Ende November vor einer bundesweiten Streikwelle. Die Länder hätten auch in der zweiten Tarifrunde ein Arbeitgeberangebot verweigert, sagte Verdi-Bundeschef Frank Werneke am Dienstag in Potsdam. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) habe die Verhandlungen "vor die Wand" gefahren, betonte Beamtenbund-Chef Ulrich Silberbach.
Länder außer Hessen stehen vor bundesweiten Streiks
Alle Bundesländer außer Hessen stehen vor Streiks im öffentlichen Dienst. Die Länder hätten auch in der zweiten Tarifrunde ein Arbeitgeberangebot verweigert, sagte Verdi-Bundeschef Frank Werneke am Dienstag in Potsdam. Die Gewerkschaften des öffentlichen Diensts seien deshalb gezwungen, den Arbeitskampf bis zur dritten Tarifrunde Ende November zu steigern, um den Druck auf einen Tarifabschluss für die mehr als 800.000 Angestellten zu erhöhen.
Ärztepräsident: Impfzentren können weiterhin hilfreich sein
Ärztepräsident Klaus Reinhardt hält Impfzentren für eine Möglichkeit, die Corona-Impfungen in Deutschland weiter in Gang zu halten. Wo es die Situation erfordere, könnten Impfzentren "eine Hilfe sein", sagte Reinhardt am Dienstag auf einer Pressekonferenz am Rande des Deutschen Ärztetags in Berlin. "Wenn wir an vielen Stellen impfen können, umso besser ist das."
CDU beschließt Fahrplan zu Wahl des neuen Vorsitzenden
Die CDU will ihren neuen Vorsitzenden durch eine Mitgliederbefragung ermitteln und Ende Januar auf einem Bundesparteitag offiziell ins Amt wählen. Der Bundesvorstand habe diesem Verfahren am Dienstag in Berlin einstimmig zugestimmt, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP aus Parteikreisen. Der Parteitag solle am 21. und 22. Januar 2022 in Hannover stattfinden.
BGH fordert indirekt Sachverständigengutachten zum VW-Software-Update
Im VW-Dieselskandal könnte es zu einem gerichtlichen Sachverständigengutachten zu dem vom Hersteller angebotenen Software-Update kommen. Nur so lasse sich klären, ob Diesel-Kunden vom Kaufvertrag zurücktreten konnten oder das Update als Nachbesserung ausreicht, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in einem am Dienstag bekanntgegebenen Urteil entschied. Das Wissen um die Abgasmanipulationen beim Motorhersteller müssten sich die Händler nicht zurechnen lassen. (Az: VIII ZR 111/20)
Gegen Benfica: Nagelsmann wieder auf der Bayern-Bank
Julian Nagelsmann kehrt nach seiner überstandenen COVID-19-Erkrankung auf die Bank des deutschen Fußball-Rekordmeisters Bayern München zurück. Der 34-Jährige wird im Champions-League-Duell gegen Benfica Lissabon am Abend (21.00 Uhr/Amazon Prime) wieder an der Seitenlinie stehen. Das teilten die Bayern nach einem negativen PCR-Test mit. Der Trainer leitete am Mittag bereits das Anschwitzen an der Säbener Straße.
Bundesregierung kritisiert Chinas Klimaschutzzusagen als "enttäuschend"
Bei der UN-Klimakonferenz in Glasgow hat nach den USA auch die Bundesregierung Chinas Zusagen zur Bekämpfung der Erderwärmung als unzureichend kritisiert. "Die Rolle von China ist enttäuschend", sagte Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Glasgow. Es sei "dringend erforderlich", die Volksrepublik im Dialog zu ehrgeizigeren Klimaschutzzielen zu bewegen.
Ausbau der Windkraft an Land kommt voran
Der Ausbau der Windkraft an Land kommt in Deutschland voran: Nach aktuellen Daten der Fachagentur Windenergie an Land wurden in diesem Jahr bis Ende September 345 neue Anlagen in Betrieb genommen, die zusammen eine Leistung von rund 1,37 Gigawatt hatten. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ergibt sich bezüglich der Leistung ein deutliches Plus von über 56 Prozent. Die Zahl der neuen Anlagen betrug damals 269.
BVB will dominant sein: "Vielleicht auch mal ein kleines Foul"
Borussia Dortmund sinnt in der Champions League gegen Ajax Amsterdam auf Revanche für die 0:4-Demütigung vor zwei Wochen. "Wir wollen ein deutlich besseres Spiel hinlegen und von Beginn an zeigen, dass wir gewinnen wollen", sagte Abwehrchef Mats Hummels vor dem Heimspiel gegen den niederländischen Rekordmeister am Mittwoch (21.00 Uhr/DAZN).
Diesel im Oktober so teuer wie nie
Der Preis für Diesel an den Zapfsäulen ist im Oktober auf einen historischen Höchststand geklettert: Am 27. Oktober lag er im bundesweiten Durchschnitt bei 1,567 pro Liter, wie der ADAC am Dienstag mitteilte. Der Benzinpreis erreichte demnach am selben Tag mit 1,679 Euro pro Liter einen neuen Jahreshöchststand.
Erster Abschnitt von Ahrtalbahn wird am kommenden Montag wiedereröffnet
Fast vier Monate nach der verheerenden Flutkatastrophe startet am kommenden Montag wieder der Zugverkehr auf einem ersten Abschnitt der stark beschädigten Strecke der Ahrtalbahn. Wie die Deutsche Bahn am Dienstag in Berlin mitteilte, sind zum Start am 8. November eine feierliche erste Zugfahrt und ein Festakt im Bahnhof Ahrweiler geplant, bei dem Helfer und Mitarbeiter für ihre Leistungen bei dem Wiederaufbau gewürdigt werden sollen.
Rund hundert Staaten verabschieden Erklärung zu Entwaldungsstopp bis 2030
Mehr als hundert Staats- und Regierungschefs haben sich auf der UN-Klimakonferenz COP26 zu einem verstärkten Kampf gegen die Entwaldung verpflichtet. Eine entsprechende Erklärung zum Waldschutz wurde am Dienstag bei dem Treffen in Glasgow verabschiedet, wie die britischen Organisatoren mitteilten. Demnach soll die Entwaldung im Kampf gegen die Erderwärmung bis 2030 gestoppt werden.
Festgesetzter britischer Fischkutter bleibt weiter in Le Havre
Ein im britisch-französischen Fischereistreit festgesetzter britischer Fischkutter liegt weiter im Hafen von Le Havre. Das bestätigte ein Sprecher des Hafens am Dienstag der AFP. Er widersprach damit der Ankündigung des britischen Umweltministers George Eustice auf dem Sender Sky, dass das Boot freigelassen sei. Die französische Justiz sollte am Mittwoch über das weitere Vorgehen entscheiden.
Entwurf für Beratung mit Ländern: Spahn will Auffrischimpfung für alle anbieten
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will allen Bürgerinnen und Bürgern ungeachtet ihres Alters eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus ermöglichen. Diese Impfung solle "grundsätzlich allen Personen angeboten werden, die diese nach Ablauf von sechs Monaten nach Abschluss der ersten Impfserie wünschen", heißt es in einem Entwurf von Spahns Ministerium für die bevorstehende Gesundheitsministerkonferenz mit den Ländern; der Entwurf, über den zunächst die Funke-Zeitungen berichtet hatten, lag der Nachrichtenagentur AFP vor.