Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Segeljacht kentert vor Büsum: Drei Schiffbrüchige aus Nordsee gerettet
Kasachstan wählt erstmals nach Verfassungsreform neues Parlament
Mann fährt auf Autodach mit: Polizei stoppt riskante Tour in Baden-Württemberg
Masters in Cincinnati: Pegula fordert Gauff, Premiere für Fils
Kultur
"Unglücklicher Fehler": Münchner Fußball-Stadion auf Medaille für Marathon-Läufer in Sydney
Münchner Fußball-Stadion auf australischer Marathon-Medaille: Die Organisatoren der bevorstehenden Laufveranstaltung in Sydney haben am Sonntag einen Fehler bei der Gestaltung der Medaille eingeräumt, nachdem sie im Onlinedienst Instagram vorgestellt wurde. Auf einer Seite zeigt die Medaille Sehenswürdigkeiten an der Laufstrecke in der australischen Metropole, darunter das berühmte Opernhaus, die Harbour Bridge - und fälschlicherweise die Allianz-Arena in der bayerischen Landeshauptstadt.
Wirtschaft
Handels-"Krieg": Kanada kontert US-Zölle
Handels-"Krieg" zwischen zwei wirtschaftlich eng verflochtenen Nachbarn: Kanadas Premierminister Mark Carney hat am Samstag kanadische Vergeltungszölle angekündigt, nachdem in den USA neue Aufschläge auf kanadische Produkte in Kraft getreten waren. "Man befindet sich im Krieg, wenn man angegriffen wird. Wir sind angegriffen worden", sagte Carney. Zuvor waren tagelange Verhandlungen gescheitert. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer machte dafür Kanada verantwortlich.
Letzte Nachrichten
DOSB mit 434-köpfigem Olympia-Aufgebot nach Tokio
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird mit einem 434-köpfigen Aufgebot zu den Sommerspielen nach Tokio (23. Juli bis 8. August) fliegen. Am Montag wurden die abschließenden Kader der Fußballer (19 Spieler) sowie der Basketballer (12), die sich am Sonntag in Kroatien das Ticket gesichert hatten, bekannt gegeben. Das Team besteht aus 258 Männern und 176 Frauen. Angeführt wird die Delegation von DOSB-Präsident Alfons Hörmann, Chef de Mission ist Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport bim Dachverband.
Niederländisches Königspaar startet dreitägigen Staatsbesuch in Berlin
Das niederländische Königspaar ist zu seinem dreitägigen Staatsbesuch in Deutschland eingetroffen. König Willem-Alexander und Königin Máxima wurden zum Auftakt am Montagvormittag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei Regen mit militärischen Ehren im Schloss Bellevue empfangen. Sie trugen sich im Beisein von Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender ins Gästebuch ein.
Lockdown in chinesischer Stadt an Grenze zu Myanmar
Chinas Behörden haben wegen neuer Corona-Fälle einen Lockdown in der Stadt Ruili an der Grenze zu Myanmar verhängt. Die mehr als 210.000 Einwohner müssen sich binnen zwei Tagen alle auf das Coronavirus testen lassen, wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden der Provinz Yunnan waren zuvor drei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Einer der Infizierten stammt demnach aus Myanmar.
Schweinefleisch aus Lebensmittelhandel teils mit antibiotikaresistenten Keimen belastet
Die Umweltorganisation Greenpeace hat im Rahmen einer Stichprobe von Fleischprodukten aus dem deutschen Lebensmittelhandel in 23 Prozent der Schweinefleischproben antibiotikaresistente Keime nachgewiesen. Insgesamt seien 50 Fleischproben auf verschiedene resistente Keime untersucht worden, erklärte Greenpeace am Montag. In zehn der 44 Proben von Schweinefleisch seien Bakterien mit Resistenzen gegen gängige Mittel zur Behandlung von Infektionskrankheiten bei Menschen gefunden worden. Sechs Geflügelfleischproben waren hingegen negativ.
Ein Toter und 29 Verletzte bei Explosion und Feuer in Plastikfabrik in Bangkok
Bei einer Explosion und einem Feuer in einer Plastikfabrik in Bangkok ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. 29 Menschen wurden nach Angaben der thailändischen Behörden am Montag verletzt, als es in der Fabrik der taiwanischen Firma Ming Dih Chemical aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Explosion kam.
Ein Toter und 27 Verletzte bei Explosion und Feuer in Plastikfabrik in Bangkok
Bei einer Explosion und einem Feuer in einer Plastikfabrik in Bangkok ist ein Feuerwehrmann ums Leben gekommen. 27 Menschen wurden nach Angaben der thailändischen Behörden am Montag verletzt, als es in der Fabrik der taiwanischen Firma Ming Dih Chemical aus zunächst ungeklärter Ursache zu einer Explosion kam.
Feuerwehr bringt riesigen Waldbrand auf Zypern unter Kontrolle
Nach zwei Tagen hat die Feuerwehr in Zypern einen riesigen Waldbrand unter Kontrolle gebracht. Das Feuer im Süden der Mittelmeerinsel sei nun "vollständig unter Kontrolle", teilte die Forstbehörde am Montag mit. Rund um das Dorf Arakapas seien aber immer noch viele Feuerwehrleute im Einsatz, um mögliche neue Brandherde zu löschen. Bei der Bekämpfung des Feuers halfen auch Löschflugzeuge aus Israel, Griechenland und Großbritannien.
Norwegischer Fonds stößt Anteile wegen Aktivitäten in jüdischen Siedlungen ab
Norwegens größter Pensionsfonds (KLP) trennt sich von seinen Anteilen an 16 Unternehmen wegen deren Verbindungen zu jüdischen Siedlungen im Westjordanland. Verkauft wurden unter anderem Beteiligungen am Telekommunikationsdienstleister Motorola Solutions und dem Mobilfunkanbieter Cellcom Israel, wie die KLP am Montag mitteilte.
Niederländisches Königspaar zu dreitägigem Staatsbesuch in Berlin eingetroffen
Das niederländische Königspaar ist zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Berlin eingetroffen. König Willem-Alexander und Königin Máxima landeten am Montagvormittag auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg und werden zunächst von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender im Schloss Bellevue empfangen.
Mehr als tausend afghanische Soldaten vor Taliban nach Tadschikistan geflohen
Nach heftigen Kämpfen zwischen der afghanischen Armee und den radikalislamischen Taliban sind mehr als tausend Soldaten aus Afghanistan ins benachbarte Tadschikistan geflohen. 1037 Soldaten hätten in der Nacht zum Montag die Grenze überquert, "um ihr Leben zu retten", teilte das tadschikische Komitee für nationale Sicherheit mit. Die Taliban hätten "volle Kontrolle" über sechs Bezirke in der Provinz Badachschan im Nordosten Afghanistans erlangt.
Kruse, Arnold und Amiri im Olympia-Team
Mit Max Kruse, Nadiem Amiri und Maximilian Arnold an der Spitze fährt das DFB-Team von Stefan Kuntz zu den Olympischen Spielen nach Tokio. Der DFB-Trainer nominierte am Montag zudem sieben Spieler, die erst vor einem Monat überraschend U21-Europameister geworden waren.
Jugendpsychiater warnen nach Pandemiebelastung vor Leistungsstress in Schule
Angesichts der psychischen Belastungen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie haben Kinder- und Jugendpsychiater vor zuviel Leistungsdruck in der Schule gewarnt. "Bereits jetzt weisen auch leistungsstarke Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen vermehrt schulbezogene Leistungsängste auf, was sich in deutlich erhöhten Anmeldungen in Praxen und Ambulanzen widerspiegelt", erklärten mehrere Fachverbände am Montag in einem offenen Brief an Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), Bundesfamilienministerin Christine Lambrecht (SPD) und die Kultusminister der Länder.
HDE-Konsumbarometer: Verbraucherstimmung verbessert sich weiter
Die Stimmung der Verbraucher hat sich auch im Juli aufgrund sinkender Infektionszahlen und bundesweiter Öffnungsschritte weiter verbessert. Das geht aus dem Konsumbarometer hervor, das der Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag in Berlin veröffentlichte. Der Juli war der fünfte Monat in Folge mit einem ansteigenden Wert. Das Konsumbarometer erreichte somit den höchsten Stand seit mehr als zwei Jahren.
Zahl der Toten nach Absturz von philippinischem Militärflugzeug auf 50 gestiegen
Bei dem Absturz eines Militärflugzeugs in den Philippinen sind nach jüngsten Angaben mindestens 50 Menschen ums Leben gekommen. 47 Soldaten und drei Zivilisten seien bei dem verunglückten Landeanflug am Flughafen der südlichen Insel Jolo gestorben, teilte die Armee am Montag mit. 53 Menschen, die meisten von ihnen Soldaten, seien bei dem Unglück verletzt worden.
Queen Elizabeth II. verleiht britischem Gesundheitsdienst das Georgs-Kreuz
Maas fordert "neue Dynamik" in der nuklearen Abrüstung
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat vor dem Ministertreffen der Stockholm-Initiative in Madrid "eine neue Dynamik in der nuklearen Abrüstung" gefordert. "Wo Spannungen und Misstrauen überwiegen, da droht auch ein neues Wettrüsten. Deshalb brauchen wir mehr denn je Schritte, die Vertrauen durch nachprüfbare Absprachen zwischen Nuklearwaffenstaaten schaffen", erklärte der Minister am Montag. Er wolle noch "vor der Überprüfungskonferenz des Nichtverbreitungsvertrags" Fortschritte erzielen.
Scharfe Kritik nach Attacke Maaßens auf die ARD-"Tagesschau"
Der CDU-Bundestagskandidat Hans-Georg Maaßen bringt seine Partei erneut in Bedrängnis. Nach Attacken des früheren Verfassungsschutzschefs gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk kam auch aus den eigenen Reihen deutliche Kritik bis hin zur Forderung nach einem Parteiausschlussverfahren. CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak sagte am Montag dazu, Maaßen sei schon "zurückgerudert" und habe sich zur Pressefreiheit bekannt. "Das ist auch wichtig und notwendig." Ein Ausschlussverfahren war demnach kein Thema im Bundesvorstand.
Preise für Baumaterial im Mai massiv gestiegen
Auf dem Bau haben sich die steigenden Preise für Holz, Stahl oder Dämmmaterialien im Mai deutlich bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, verteuerten sich die Erzeugerpreise bei Konstruktionsvollholz um 83,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Dachlatten waren im Mai um 45,7 Prozent und Bauholz um 38,4 Prozent teurer als ein Jahr zuvor.
FDP für weitreichende Abschaffung von Beschränkungen für Corona-Geimpfte
Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, hat sich für eine weitreichende Abschaffung der Corona-Beschränkungen für vollständig Geimpfte ausgesprochen. In einem freiheitlichen Rechtsstaat dürften Grundrechte nur eingeschränkt werden, wenn eine Gefahr bestehe, sagte Buschmann am Montag im ARD-"Morgenmagazin". Von geimpften Menschen gehe aber nach "menschlichem Ermessen keine relevante Gefahr" aus.
Biden feiert an Unabhängigkeitstag Erfolge im Kampf gegen Corona
US-Präsident Joe Biden hat zur Feier des Unabhängigkeitstags die Erfolge im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. "Wir haben die Oberhand gewonnen", sagte Biden am Sonntag bei einem Empfang im Garten des Weißen Hauses. Das Coronavirus sei aber noch nicht besiegt, fügte er mit Blick auf die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante hinzu. Das Land könne dennoch mit Zuversicht in die Zukunft blicken.
Indigene Frau übernimmt in Chile Vorsitz der Verfassungsversammlung
In einem historischen Schritt hat die verfassunggebende Versammlung in Chile eine Vertreterin der indigenen Minderheiten zur Vorsitzenden des Konvents gewählt. "Diese Versammlung wird Chile verändern", kündigte Elisa Loncón vom Volk der Mapuche am Sonntag an. Die 58-jährige Linguistin hatte die Abstimmung im zweiten Wahlgang mit 96 von 155 Stimmen gewonnen.
Verfassunggebende Versammlung in Chile wählt indigene Vorsitzende
Die indigene Linguistin Elisa Loncón ist zur Vorsitzenden der verfassunggebenden Versammlung in Chile gewählt worden, die am Sonntag ihre Arbeit aufgenommen hat. "Diese Versammlung wird Chile verändern", sagte die Angehörige des indigenen Volkes der Mapuche, die die Bühne in traditioneller Tracht betrat. Sie hatte die Abstimmung im zweiten Wahlgang mit 96 von 155 Stimmen gewonnen.
Wirtschaft : Langwierige Planungsverfahren hemmend
Wirtschaftsvertreter schlagen wegen langen Genehmigungsprozesse in Deutschland wie im Fall der Tesla-Fabrik in Grünheide bei Berlin Alarm. "Immer komplexere und langwierigere Planungsverfahren mit mehrfachen Klageerhebungen und nahezu endlosen Gutachterschlachten haben sich in Deutschland zu einem massiven Investitionshemmnis entwickelt", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands BDI, Holger Lösch, dem "Handelsblatt" vom Montag. Die Komplexität von Genehmigungsverfahren sei aus Sicht der Unternehmen "neben dem komplizierten Steuerrecht das größte Hindernis am Standort Deutschland". Die Dauer der Verfahren habe sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt und gleichzeitig die Personalsituation in den Genehmigungs- und Fachbehörden verschlechtert. "Kam ein Genehmigungsverfahren vor 15 Jahren noch mit durchschnittlich zwei Gutachten aus, so sind es heute fünf bis zehn", sagte Lösch der Zeitung. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sprach sich anlässlich der Kritik von Tesla am Genehmigungsverfahren rund um sein Elektroauto-Werk dafür aus, das Planungsrecht in Deutschland zu reformieren. "Wir sind, was die Anwendung des Bundesimmissionsschutzgesetzes und die damit verbundenen Genehmigungsverfahren betrifft, vielleicht in einem Tunnel der Betriebsblindheit und sehen möglicherweise nicht die Punkte, die einer Modernisierung und Entbürokratisierung bedürfen", sagte er dem "Handelsblatt". Er halte es daher für ratsam, nach Abschluss des Tesla-Verfahrens das Planungs- und Genehmigungsrecht noch einmal genau zu analysieren. "Das sollte unter Beteiligung der entsprechenden Bundesministerien geschehen, die ihr Interesse bereits signalisiert haben", sagte der Minister. Steinbach plädierte in diesem Zusammenhang für eine Beschränkung der Klagerechte für Umweltverbände. "Ich halte es zum Beispiel für fragwürdig, mit welcher Berechtigung sich ein bayerischer Umweltverein hier in Brandenburg gegen die Tesla-Ansiedlung engagiert", sagte er. Auch die Länge der juristischen Verfahren gehöre auf den Prüfstand. "Dazu gehört die Frage, inwieweit die Zahl der gerichtlichen Instanzen reduziert werden kann." Das sei nicht nur ein Thema, dass die Tesla-Ansiedlung betreffe. Als weiteres Beispiel nannte Steinbach das Thema der Übertragungsnetze im Strombereich. "Hier werden Trassen über Jahre beklagt, mit dem Ergebnis, dass wir Ausbaugeschwindigkeiten haben, die von jeder Landschnecke getoppt werden", sagte er. "So etwas können wir uns einfach nicht mehr leisten, wenn wir klimaneutral werden wollen." (N.Loginovsky--DTZ)
Drittes Todesopfer nach Erdrutsch in Japan geborgen
Nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan ist ein drittes Todesopfer geborgen worden. Während die Bergungsarbeiten am Montagmorgen fortgesetzt wurden, wuchs die Sorge um dutzende weitere Bewohner der zerstörten Häuser. Das Schicksal von 113 Menschen, die sich während des Erdrutsches am Unglücksort in Atami aufgehalten haben sollen, sei noch nicht abschließend geklärt, sagte ein Vertreter der Stadtbehörden nach Information von Deutsche Tageszeitung in einem Interview. Bürgermeister Sakae Saito betonte, die anfänglich genannte Zahl von rund 20 Vermissten sei eine erste Schätzung gewesen und könne sich noch erhöhen. Die massive Schlammlawine, die am Samstag nach tagelangen schweren Regenfälle auf ein Wohngebiet in der Küstenstadt Atami niedergegangen war, hatte rund 130 Häuser zerstört. Die Einsatzkräfte setzen ihre Suche nach Überlebenden unter den Schlamm- und Geröllmassen am Montagmorgen fort. "Sie tun ihr Bestes, um möglichst viele Menschen möglichst bald zu retten", sagte Regierungschef Yoshihide Suga. Der beliebte Ferienort Atami in der zentraljapanischen Präfektur Shizuoka liegt rund hundert Kilometer südwestlich der Hauptstadt Tokio. Die Behörden warnten wegen der anhaltenden Regenfälle vor weiteren Erdrutschen. Für mehrere Städte in der Region galten Evakuierungsanordnungen. Während der Regenzeit in Japan kommt es häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Experten gehen davon aus, dass der Klimawandel das Phänomen verstärkt, weil eine wärmere Atmosphäre mehr Wasser speichert, was wiederum zu intensiveren Regenfällen führt. (A.Stefanowych--DTZ)
Wirtschaft kritisiert langen Genehmigungsprozess in Deutschland
Wirtschaftsvertreter kritisieren lange Genehmigungsprozesse in Deutschland: "Immer komplexere und langwierigere Planungsverfahren mit mehrfachen Klageerhebungen und nahezu endlosen Gutachterschlachten haben sich in Deutschland zu einem massiven Investitionshemmnis entwickelt", sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Industrieverbands BDI, Holger Lösch, dem "Handelsblatt" vom Montag. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) sprach sich für eine Reform des Planungs- und Genehmigungsrechts aus.
Tokio: NBA-Profi Hachimura und Ringerin Susaki japanische Flaggenträger
Basketballstar Rui Hachimura von NBA-Klub Washington Wizards und die Ringerin Yui Susaki werden bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio die Flagge des Gastgeberlandes Japan tragen. Das gab das nationale Olympia-Komitee am Montag bekannt.
Noch immer dutzende Menschen nach Erdrutsch in Japan vermisst
Zwei Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan sind auch am Montagabend noch dutzende Menschen vermisst worden. Das Schicksal von mindestens 64 Menschen sei noch ungeklärt, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in der Stadt Atami. Vier Todesopfer seien inzwischen geborgen worden. Die Einsatzkräfte suchten unter den Schlamm- und Geröllmassen weiter nach Überlebenden. Nach einer nächtlichen Pause soll die Suche am Dienstag fortgesetzt werden.
Dutzende Menschen nach Erdrutsch in Japan weiterhin vermisst
Zwei Tage nach dem gewaltigen Erdrutsch in Japan werden dutzende Menschen weiterhin vermisst. Das Schicksal von 80 Menschen sei noch ungeklärt, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes in der Stadt Atami am Montag. Zuvor hatten die Helfer ein drittes Todesopfer geborgen. Die Einsatzkräfte suchten unter den Schlamm- und Geröllmassen weiter nach Überlebenden.
Keine dänischen Fans in London
Die dänische Fußball-Nationalmannschaft muss in ihrem ersten EM-Halbfinale seit 1992 auf Fans aus der Heimat verzichten. Wie das dänische Außenministerium gegenüber mehreren Medien bestätigte, wird es für den Anhang keine Ausnahmegenehmigung von den Einreisebestimmungen nach London geben. Das sei das Ergebnis der Gespräche zwischen dem dänischen Botschafter und britischen Regierungsvertretern.
Neid fordert mehr Unterstützung für Frauenfußball
Die frühere Bundestrainerin Silvia Neid sieht bei der Förderung des Frauenfußballs durch die Profiklubs noch viel Luft nach oben. "Die internationalen Klubs wie Barcelona oder Chelsea machen es richtig", sagte Neid dem kicker: "Bei uns gibt es durchaus viele Vereine, wo der Männer- und Frauenfußball in der Bundesliga vertreten sind, aber von außen betrachtet habe ich doch irgendwie den Eindruck: Okay, das hat man jetzt, aber so richtig unterstützt werden die Frauen da doch nicht."
Iranisches Akw Buschehr wieder hochgefahren
Das iranische Atomkraftwerk Buschehr ist zwei Wochen nach der vorübergehenden Abschaltung wieder ans Netz gegangen. Die Anlage sei wieder in Betrieb, sagte Akw-Chef Mahmud Dschafari, der auch Vize-Vorsitzender der iranischen Atomenergiebehörde ist, in der Nacht zum Montag der Nachrichtenagentur Insa. Der vor zwei Wochen festgestellte "technische Fehler" sei behoben worden.
"MVP" Moritz Wagner: "Persönliche Auszeichnungen sind mir egal"
Moritz Wagner nahm am Ende des Olympia-Qualifikationsturniers in Kroatien den Preis für den wertvollsten Spieler (MVP) dankbar entgegen, doch der Nationalspieler machte sich nach dem Finalsieg der deutschen Basketballer eigentlich nichts daraus. "Mir sind persönliche Auszeichnungen egal", sagte der Berliner: "Ich wusste ehrlich gesagt gar nicht, dass es einen Preis gab. Dafür spiele ich nicht."