Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Niedrigwasser belastet Wirtschaft - Bauindustrie fordert "Klima-Fitnessprogramm"
Gefälschte Sprach- und Einbürgerungstests: Mehrere Durchsuchungen in Bayern
Inflationsrate steigt im Juli auf voraussichtlich 2,8 Prozent
Linke und AfD für Abschaffung von Fünf-Prozent-Hürde bei Bundestagswahlen
Wissenswertes
Schwere Waldbrände in Türkei und Griechenland - Auch Urlaubsorte betroffen
Während sich die Lage in Frankreich und Spanien entspannt, sind nun die Türkei und Griechenland von schweren Waldbränden getroffen worden. In der Türkei loderten Regierungsangaben zufolge am Donnerstag 115 Feuer, von denen 110 unter Kontrolle seien. Auf der griechischen Urlaubsinsel Kreta wurden 8000 Menschen in Sicherheit gebracht. Zwei Feuerwehrleute waren dort gestern ums Leben gekommen. Spanien hob derweil den wegen der beispiellosen Brände verhängten Notstand wieder auf.
Politik
Bundeswehr: Reservistenverband kritisiert Umgang mit Ex-Soldaten und Ungedienten
Der Reservistenverband fordert größere Anstrengungen bei der Rekrutierung von Reservisten. "Die Bundeswehr ist momentan gut darin, für die aktive Truppe zu werben", sagte Verbandschef Bastian Ernst (CDU) der Zeitung "Welt" laut Mitteilung von Donnerstag. "Der Faktor Reservisten spielt im Recruiting noch nicht dieselbe Rolle. Wir müssen die Karrierecenter anders aufstellen."
Letzte Nachrichten
DEL: Saison-Aus für DEG-Verteidiger Zanetti und Johannesen
Der achtmalige deutsche Meister Düsseldorfer EG muss für den Rest der Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf seine Verteidiger Marc Zanetti und Johannes Johannesen verzichten. Bei Marc Zanetti wurde eine schwere Thrombose im linken Unterschenkel diagnostiziert. Der Norweger Johannesen wird am Freitag am Meniskus operiert. Das teilte die DEG am Donnerstag mit, der Verein will als Ersatz einen Defensivspieler verpflichten.
Erleichterung über Absage des Verkaufs von Thyssenkrupp-Stahlsparte an Liberty
Erleichterung im Poker um die Stahlsparte von Thyssenkrupp: Die Gewerkschaft IG Metall begrüßte am Donnerstag die Absage des Verkaufs an die britische Liberty-Gruppe. "Es ist gut, dass in Sachen Liberty Steel Klarheit herrscht", sagte der IG-Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen, Knut Giesler, der "Rheinischen Post". Liberty betonte, die Tür stehe weiter offen - NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) mahnte noch "erhebliche Anstrengungen" bei Thyssen-Krupp an.
IG Metall begrüßt Ende der Gespräche von Thyssenkrupp über Verkauf von Stahlsparte an Liberty
Die Absage von Thyssenkrupp, seine Stahlsparte an die britische Liberty-Gruppe zu verkaufen, stößt auf Zustimmung der Gewerkschaft. "Es ist gut, dass in Sachen Liberty Steel Klarheit herrscht", sagte der IG-Metall-Bezirksleiter in Nordrhein-Westfalen, Knut Giesler, der "Rheinischen Post" vom Donnerstag. "Wir erwarten vom Vorstand, dass er jetzt mit Hochdruck daran arbeitet, den Stahlbereich zukunftsfähig aufzustellen." Eine weiter lange Hängepartie sei den Beschäftigten "nicht zuzumuten".
Brandstiftungsverdacht gegen Jugendliche nach Feuer mit einem Toten in Celle
Nach dem Fund eines Toten bei einem Feuer in einem leerstehenden alten Bahnhofsgebäude im niedersächsischen Celle haben Polizisten vier Jugendliche unter Brandstiftungsverdacht vorläufig festgenommen. Nach Angaben der Beamten wurden die 15- bis 18-Jährigen in der Nacht zum Donnerstag in der Nähe des Brandorts gefasst. Auf dem Gelände eines ehemaligen Güterbahnhofsgelände war ein Gebäude in Brand geraten, bei den Löscharbeiten fand die Feuerwehr einen Toten.
Dschihadist in Algerien wegen Enthauptung eines Franzosen zum Tode verurteilt
Rund sechseinhalb Jahre nach der Enthauptung des französischen Bergführers Hervé Gourdel durch Dschihadisten in Algerien ist der Hauptangeklagte Abdelmalek Hamzaoui zum Tode verurteilt worden. Sechs weitere Beschuldigte wurden am Donnerstag freigesprochen, wie ein AFP-Reporter berichtete.
Prozess um Enthauptung eines Franzosen in Algerien begonnen
Sechs Jahre nach der Enthauptung des französischen Bergführers Hervé Gourdel in Algerien durch Dschihadisten hat am Donnerstag der Prozess gegen die mutmaßlichen Täter begonnen. Der Hauptangeklagte Abdelmalek Hamzaoui verfolgte die Anhörung vor dem Gericht in Dar El Beïda, einem Vorort von Algier, im Rollstuhl sitzend. Der Gerichtstermin, bei dem auch die Familie des Ermordeten anwesend war, war wegen Hamzaouis Gesundheitszustand bereits um zwei Wochen verschoben worden.
Fluggesellschaft Air France-KLM tief in den roten Zahlen
Die Fluggesellschaft Air France-KLM ist im Pandemiejahr 2020 tief in die roten Zahlen gestürzt. Der Verlust betrage 7,1 Milliarden Euro, teilte der französisch-niederländische Konzern am Donnerstag mit. 2019 hatte Air France-KLM noch einen Gewinn von 290 Millionen Euro verbuchen.
Hälfte aller Südafrikaner hatte laut Schätzungen Covid-19
Rund die Hälfte aller Menschen in Südafrika könnte nach Berechnungen von Statistik-Experten eine Covid-19-Erkrankung hinter sich haben. Auch die Sterberate durch die Corona-Pandemie könnte nach Angaben des Südafrikanischen Medizinischen Forschungsrats deutlich höher liegen als bislang angenommen. Seit Mai 2020 starben dem Forschungsrat zufolge 140.000 mehr Menschen als üblich. Die größte private Krankenversicherung des Landes Discovery schätzt, dass rund 90 Prozent dieser Todesfälle auf eine Covid-19-Erkrankung zurückzuführen sind.
Steinmeier: Gesundheits- und Pflegekräfte leisten Beitrag zum Zusammenhalt
Die Mitarbeitenden des Gesundheitswesens und der Pflege leisten nach Überzeugung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier mit ihrem Engagement in der Corona-Pandemie einen wichtigen Beitrag zum Zusammenhalt der Gesellschaft. Sie hätten alles dafür getan, dass aus der Gesundheitskrise keine "unüberbrückbaren Spaltungen innerhalb der Gesellschaft" entstanden seien, sagte Steinmeier zum Auftakt eines Videogesprächs mit Mitarbeitern des Gesundheits- und Pflegebereichs aus Sachsen am Donnerstag.
Djokovic spielt um neunten Melbourne-Titel - Karazews Märchen endet im Halbfinale
Novak Djokovic hat das Tennis-Märchen des Qualifikanten Aslan Karazew beendet und greift bei den Australian Open nach seinem neunten Titel. Der Vorjahressieger und Rekordchampion bezwang den aufopferungsvoll kämpfenden Russen, der als erster Grand-Slam-Debütant in der Ära des Profitennis (seit 1968) das Halbfinale erreicht hatte, 6:3, 6:4, 6:2 und steht in seinem 28. Grand-Slam-Endspiel.
Japans Olympia-Ministerin wird neue Cheforganisatorin der Sommerspiele
Die japanische Olympia-Ministerin Seiko Hashimoto wird neue Cheforganisatorin der Olympischen Sommerspiele in Tokio. Die siebenmalige Olympia-Teilnehmerin Hashimoto wurde am Donnerstag zur Nachfolgerin des bisherigen Cheforganisators Yoshiro Mori ernannt, der vor wenigen Tagen nach frauenfeindlichen Äußerungen zurückgetreten war. Sie werde "keine Mühen scheuen, um die Spiele von Tokio zu einem Erfolg zu machen", kündigte die 56-Jährige an. Dabei stünden Maßnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie ganz oben auf ihrer Agenda.
Sachsen-Anhalt bereitet Öffnungsstrategie vor
Sachsen-Anhalt will bei weiter sinkenden Corona-Infektionszahlen mit einem eigenständigen Plan für eine Öffnungsstrategie in den nächsten Bund-Länder-Gipfel am 3. März gehen. "Es gibt durchaus Maßnahmen, bei denen wir uns vorstellen können, eigenständig Öffnungsschritte zu vollziehen, wenn dies epidemiologisch vertretbar ist und nicht zu unerwünschten zusätzlichen Einträgen von Infektionen aus stärker betroffenen Regionen führt", sagte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) am Donnerstag vor dem Magdeburger Landtag.
Deutschlands Verbraucher wünschen sich mehr Infos über ihre Heizkosten
Deutschlands Verbraucher wünschen sich einer Umfrage zufolge mehr Informationen über ihre Heizkosten. Fast drei von vier Befragten (73 Prozent) fänden eine monatliche Abrechnung ihrer Heizkosten in den Wintermonaten interessant, wie die repräsentative Umfrage des Energiedienstleisters Ista ergab. Demnach wollen viele Verbraucher nicht nur effizient heizen, um Kosten zu sparen, sondern auch aus Umwelt- und Klimaschutzgründen. Voraussetzung sind digitale, fernauslesbare Zähler.
Diebe stehlen 50 Tonnen Streusalz aus Silo von Straßenmeisterei in Niedersachsen
Rund 50 Tonnen Streusalz haben Diebe in Niedersachsen aus einem Silo einer Straßenmeisterei gestohlen. Wie die Polizei am Donnerstag in Diepholz mitteilte, entwendeten die unbekannten Täter das Salz unbemerkt zwischen Dienstag vergangener Woche und Montag dieser Woche in der Gemeinde Sulingen.
Zentralrat der Juden fordert gesetzliche Förderung für Engagement gegen Rechts
Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag von Hanau mit neun Toten hat der Zentralrat der Juden eine gesetzliche Förderung des Engagements gegen Rechtsextremismus gefordert. Diejenigen, "die sich unermüdlich und oft mit hohem persönlichen Risiko für unsere wehrhafte Demokratie einsetzen", müssten dauerhaft gestärkt werden, erklärte Präsident Josef Schuster am Donnerstag. Das geplante Fördergesetz müsse endlich vorgelegt werden.
Daimler steigert 2020 Gewinn trotz Absatzrückgangs
Trotz gesunkener Verkaufszahlen hat Daimler vergangenes Jahr einen Gewinnsprung erzielt. Der Nettogewinn im Geschäftsjahr 2020 stieg um 48 Prozent zum Vorjahr auf vier Milliarden Euro, wie der Autobauer am Donnerstag mitteilte. Auf die Daimler-Aktionäre entfiel ein Konzernergebnis von 3,6 Milliarden Euro. 2019 hatten Sonderbelastungen, etwa durch den Dieselskandal, den Gewinn deutlich gedrückt - 2018 hatte er noch 7,6 Milliarden Euro betragen.
US-Kongress beschäftigt sich mit Börsen-Turbulenzen um Gamestop
In den USA beginnen am Donnerstag die Anhörungen im Kongress zum Wirbel um die Aktien des Computerspielhändlers Gamestop. Der Finanzausschuss des Repräsentantenhauses erwartet mehrere Zeugen, um sich ein Bild von den Vorgängen zu machen, die im Januar zu Turbulenzen an den Börsen führten. In den teilweise bereits am Mittwoch veröffentlichten Aussagen der Befragten verteidigte unter anderem der Chef des Online-Finanzdienstleisters Robinhood, Vladimir Tenev, sein Vorgehen.
Unionsfraktionsvize fordert Klarheit über Verlängerung des Afghanistan-Mandats
Unionsfraktionsvize Johann Wadephul (CDU) verlangt rasche Klarheit über die erwartete Fortsetzung des Ende März auslaufenden Afghanistan-Mandats der Bundeswehr. "CDU/CSU erwarten von der Bundesregierung eine Darlegung, mit welchem Auftrag und Ziel der Einsatz fortgeführt werden soll", sagte er dem Nachrichtenportal "ThePioneer".
DRK-Studie: Übergriffe gehören im Rettungsdienst zum Alltag
Fast jeder fünfte Mitarbeiter des DRK-Rettungsdiensts wird mindestens ein- bis zweimal pro Woche im Einsatz beleidigt oder beschimpft. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hervor, für die Angaben von 425 Mitarbeitern im Rettungsdienst ausgewertet wurden. Die Daten für die nicht repräsentative Studie wurden von August bis November 2019 erhoben.
"Spiegel": Fast vier von fünf Übergriffen auf Sanitäter gehen von Patienten aus
Fast vier von fünf Angriffen auf Sanitäter gehen nach "Spiegel"-Informationen von den Patienten aus. Laut einer Untersuchung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) sehen sich die Helfer vor allem Beschimpfungen und Beleidigungen ausgesetzt, wie das Magazin am Donnerstag vorab berichtete. Für die Erhebung wertete das DRK die Angaben von 425 Mitarbeitern seiner Rettungsdienste aus.
FC Bayern: Auch Weltmeister Pavard positiv getestet
Nächster Coronafall beim FC Bayern: Der deutsche Fußball-Rekordmeister bestätigte am Donnerstagmorgen, dass nach Thomas Müller auch der französische Weltmeister Benjamin Pavard positiv getestet wurde. "Er befindet sich in häuslicher Quarantäne. Dem Abwehrspieler geht es gut", hieß es in einer Mitteilung der Münchner über den Siegtorschützen bei der Klub-WM.
Zwei Festnahmen bei Großrazzia in Berlin und Brandenburg
Bei einer Großrazzia in Berlin und Brandenburg sind am Donnerstag zwei Verdächtige festgenommen worden. Die Ermittler vollstreckten mehr als 20 Durchsuchungsbefehle und zwei Haftbefehle wegen organisierten Drogen- und Waffenhandels, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft erklärte. Hintergrund der Ermittlungen waren laut der Behörde "Clanauseinandersetzungen" zwischen Angehörigen einer arabischstämmigen Großfamilie und russischen Staatsangehörigen tschetschenischer Herkunft im November 2020.
Georgiens Regierungschef im Streit um Oppositionschef zurückgetreten
Georgiens Ministerpräsident Giorgi Gacharia ist im Streit um die geplante Festnahme eines Oppositionsführers zurückgetreten. Die von einem Gericht verfügte Festnahme von Oppositionschef Nika Melia drohe die politische Krise im Land anzuheizen, erklärte Gacharia am Donnerstag zur Begründung. Das Innenministerium verschob die Festnahme des Oppositionellen daraufhin vorerst. Melia erneuerte derweil seine Forderung nach Neuwahlen.
Georgiens Regierungschef tritt im Streit um Oppositionschef zurück
Im Streit um die geplante Festnahme eines Oppositionsführers ist Georgiens Ministerpräsident Giorgi Gacharia zurückgetreten. Die von einem Gericht verfügte Festnahme von Oppositionschef Nika Melia drohe die politische Krise in dem Land anzuheizen, erklärte Gacharia am Donnerstag. Sollte der Oppositionelle tatsächlich festgenommen werden, bringe dies "die Gesundheit und das Leben unserer Bürger" in Gefahr.
Bericht: Luftverschmutzung verursacht 160.000 Todesfälle in fünf größten Städten
Durch Luftverschmutzung sind in den fünf bevölkerungsreichsten Städten der Welt laut Umweltschützern im vergangenen Jahr 160.000 Menschen vorzeitig gestorben. Das geht aus einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht von Greenpeace Südostasien hervor. Am schlimmsten betroffen war demnach die indische Hauptstadt Neu Delhi. Dort starben geschätzt rund 54.000 Menschen an den Folgen des besonders schädlichen Feinstaubs der Partikelgröße PM2,5.
Fachleute und Politiker betonen Wirksamkeit des Astrazeneca-Impfstoffs
Fachleute und Politiker versuchen weiter, die Skepsis mancher Menschen gegenüber dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca zu zerstreuen. Das Mittel "ein sehr guter Impfstoff", hieß es von der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI). Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nannte das Produkt am Donnerstag sicher und gut. Skeptisch zu dem Impfstoff hatte sich unter anderem der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery geäußert - deutsche Ärztinnen und Ärzte reagierten empört.
Immunmediziner schlagen bei Astrazeneca Nachimpfung mit anderem Produkt vor
Wegen der Skepsis mancher Menschen gegenüber dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca schlagen Immunmediziner vor, für dieses Vakzin eine Nachimpfung mit einem anderen Wirkstoff zu garantieren. "Man kann die Immunität, die man mit dem Astrazeneca Impfstoff ausgelöst hat, ohne Probleme mit einem mRNA-Impfstoff später noch einmal verstärken", sagte der Generalsekretär der Deutsche Gesellschaft für Immunologie, Carsten Watzl der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag.
Medien: Lieferkettengesetz sorgt weiter für Streit in großer Koalition
Auch nach der Einigung innerhalb der Bundesregierung auf einen Kompromiss zum Lieferkettengesetz gibt es Medienberichten zufolge Streit zwischen Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Wie der "Spiegel" und das Nachrichtenportal "ThePioneer" am Donnerstag berichteten, wandte sich Altmaiers Staatssekretär Ulrich Nußbaum in einem Brief an Heils Staatssekretär Björn Böhning und warf dem Arbeitsministerium vor, beim Gesetzentwurf gegen Vereinbarungen verstoßen zu haben.
Großrazzia gegen organisierte Clankriminalität in Berlin und Brandenburg
In Berlin und Brandenburg sind mehrere hundert Polizisten am Donnerstag zu einer Großrazzia gegen die organisierte Clankriminalität ausgerückt. Nach Angaben der Berliner Polizei steht diese im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen Drogen- und Waffenhandels sowie einer "Auseinandersetzung zwischen arabisch- und tschetschenischstämmigen Personen".
Internationale Kritik an Urteil gegen zwei Journalistinnen in Belarus
In Belarus sind zwei Journalistinnen wegen Berichten über regierungskritische Proteste zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Ein Gericht verhängte die Haftstrafen gegen die beiden Fernsehreporterinnen Katerina Bachwalowa und Daria Tschulzowa. Die 27 und 23 Jahre alten Journalistinnen waren im November festgenommen worden, als sie von einem Appartement aus eine Protest-Kundgebung in Minsk filmten. Das Urteil rief international scharfe Kritik hervor.
Zwei Jahre Haft für zwei Journalistinnen in Belarus
Wegen des Vorwurfs, Proteste gegen den autoritär regierenden Staatschef Alexander Lukaschenko organisiert zu haben, sind zwei Journalistinnen in Belarus zu zwei Jahren Haft verurteilt worden. Die Reporterinnen Katerina Bachwalowa und Daria Tschulzowa seien wegen der Anführung von "Gruppen-Aktionen, die in grobem Maße gegen die öffentliche Ordnung verstoßen" schuldig gesprochen worden, teilte ihr Arbeitgeber, der oppositionelle Fernsehsender Belsat, mit. Die beiden Journalistinnen waren am 15. November festgenommen worden, als sie von einem Appartement aus Proteste in Minsk filmten.
Olympia: Hashimoto übernimmt als OK-Chefin
Seiko Hashimoto tritt die Nachfolge von Yoshiro Mori im Präsidenten-Amt des Organisationskomitees für die Olympischen Spiele in Tokio an. "Ich werde keine Mühe scheuen, um den Erfolg der Spiele in Tokio zu sichern", sagte Hashimoto nach ihrer Ernennung. Ihr Vorgänger Mori war nach sexistischen Äußerungen in der vergangenen Woche zurückgetreten.