Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Ölpreise fallen wegen Hoffnung auf Entspannung im Iran-Krieg deutlich
Medien: Diomande vor Wechsel zu Real Madrid
Mutmaßlicher CSD-Angreifer in Berlin von Polizei erschossen - Bundesanwaltschaft ermittelt weiter
Achter Major-Titel in Folge: Littler gewinnt World Matchplay
Politik
Brasilien ruft Botschafter nach Äußerungen von Argentiniens Präsident Milei zurück
Wegen abfälliger Äußerungen von Argentiniens Staatschef Javier Milei über den brasilianischen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva hat Brasilien seinen Botschafter im Nachbarland zurückgerufen. Angesichts der "beleidigenden Äußerungen des argentinischen Staatschefs" habe Außenminister Mauro Vieira beschlossen, Botschafter Julio Bitelli zu Konsultationen zurückzubeordern, teilte das Außenministerium am Sonntag mit.
Wissenswertes
Vierstündiger Einsatz: Feuerwehr holt in Celle vier Waschbären aus Schornstein
In einem vierstündigen Einsatz hat die Feuerwehr im niedersächsischen Celle vier Waschbären aus einem Schornstein geholt. Die Helfer wurden nach eigenen Angaben am Sonntag zunächst darüber informiert, dass womöglich ein Marder hinabgestürzt sei. "Vor Ort stellte sich dann heraus: Es war kein Marder, sondern ein Waschbär - und der Waschbär war nicht allein", hieß es.
Letzte Nachrichten
Dreijähriger stirbt bei Verkehrsunfall mit Lastwagen
Im baden-württembergischen Pfullingen ist ein knapp dreijähriges Kind bei einem Verkehrsunfall mit einem Lastwagen gestorben. Der Junge sei ersten Ermittlungen zufolge mit einem Laufrad unterwegs gewesen, auf die Straße gelaufen und von dem Lastwagen erfasst worden, teilte die Polizei in Reutlingen am Dienstag mit. Der Lastwagenfahrer und seine Beifahrerin mussten mit einem schweren Schock ins Krankenhaus.
Zwölfjähriger in Hessen flieht nachts mit Auto vor Polizei
Ein Zwölfjähriger ist in Hessen mit dem Auto eines Bekannten vor der Polizei geflüchtet. Die Spritztour endete in der Nacht zum Dienstag in Offenbach an einer Gartenmauer, wie die Polizei mitteilte. Der Junge hatte sich ersten Erkenntnissen zufolge den Autoschlüssel eines Bekannten geschnappt und fuhr daraufhin mit zwei elf und 14 Jahre alten Freunden durch ein Wohngebiet.
Zahl der Femizide in Frankreich auf 15-Jahres-Tief
Die Zahl der sogenannten Femizide ist in Frankreich auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gefallen: Im vergangenen Jahr zählten die Behörden 90 Tötungen von Frauen durch ihre Lebensgefährten oder Ex-Partner, wie der französische Justizminister Eric Dupond-Moretti am Dienstag in Paris mitteilte. Ein Jahr zuvor waren es noch 146 gewesen. Dies gebe Anlass zur "Hoffnung", sagte Dupond-Moretti.
28-Jähriger fährt 40 Kilometer zwischen Führerhaus und Auflieger von Lastwagen
Eine Strecke von rund 40 Kilometern hat ein 28-Jähriger zwischen dem Führerhaus und dem Auflieger eines Lastwagens zurückgelegt. Ein Zeuge machte den Lastwagenfahrer am Montag auf einer Bundesstraße auf die Situation aufmerksam, wie die Polizei im nordrhein-westfälischen Borken am Dienstag erklärte. Der Mann dürfte demnach in den Niederlanden auf den Lastwagen geklettert sein.
Müller nennt Verwirrung um angebliche Impfstoffproduktion in Berlin "kurios"
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat die Verwirrung um eine angeblich geplante Impfstoffherstellung in Berlin als "kurios" bezeichnet. "Es ist schade, dass uns Berlin-Chemie mit seinen Kapazitäten nicht zur Verfügung steht", sagte Müller bei einer Pressekonferenz am Dienstag. In der vergangenen Woche hatte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) überraschend angekündigt, Berlin wolle gemeinsam mit dem Unternehmen Berlin-Chemie eine Impfstoffproduktion in der Hauptstadt aufbauen. Müller und das Unternehmen dementierten dies kurz darauf.
Immer mehr Eigenheimbesitzer bauen sich Solaranlage aufs Dach
Immer mehr Eigenheimbesitzer bauen sich eine Solarstromanlage aufs Dach. Wie der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) am Dienstag auf der Grundlage von Daten der Bundesnetzagentur mitteilte, wurden 2020 rund 184.000 neue Anlagen mit einer Leistung von 4,9 Gigawatt neu errichtet. Das war ein Plus der Leistung von fast 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Katjes prüft Übernahme von Haribo-Standort in Sachsen
Der Süßwarenhersteller Katjes erwägt eine Übernahme des von seinem Konkurrenten Haribo aufgegebenen Standorts in Sachsen. Katjes will den Kauf des Werks in Wilkau-Haßlau prüfen, wenn dort eine Produktion seiner vegetarischen Produkte möglich ist, wie Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag in Dresden mitteilte. Für die 150 Mitarbeiter bestehe damit wieder Hoffnung.
EU behält sich nach Putsch Strafmaßnahmen gegen Myanmar vor
Die EU behält sich nach dem Militärputsch in Myanmar vor, neue Strafmaßnahmen gegen das südostasiatische Land zu verhängen. Das Vorgehen des Militärs "ist ein inakzeptabler Versuch, den Willen des Volkes von Myanmar gewaltsam umzustoßen", erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Dienstag. Die EU werde daher "alle ihr zur Verfügung stehenden Möglichkeiten in Betracht ziehen, um sicherzustellen, dass sich die Demokratie durchsetzt".
KfW-Fördervolumen steigt in Corona-Krise auf historischen Höchstwert
Die Corona-Pandemie hat die staatliche KfW-Bank so stark gefordert wie nie zuvor. Im Jahr 2020 stieg das Fördervolumen um 75 Prozent auf 135,3 Milliarden Euro, wie die KfW am Dienstag mitteilte. Damit sei ein "historischer Höchstwert" erreicht worden.
Scholz will Schuldenbremse im kommenden Jahr erneut aussetzen lassen
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat wegen der Corona-Krise ein erneutes Aussetzen der Schuldenbremse im kommenden Jahr ins Spiel gebracht. "Wir werden auf den Pfad der Einnahmenentwicklung, den wir 2019 vorhergesagt haben, nicht zurückkehren", sagte Scholz am Dienstag bei der Konferenz "Europe 2021" von "Zeit", "Tagesspiegel", "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche".
Finanzminister Scholz kündigt grundlegende Reform der Finanzaufsichtsbehörde an
Zur Vermeidung von Bilanzskandalen wie im Fall Wirecard hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Dienstag eine grundlegende Reform der Finanzaufsichtsbehörde Bafin angekündigt - personell, rechtlich und inhaltlich. "Ich will eine Aufsicht mit Biss", sagte Scholz in Berlin. Im Fall Wirecard seien "unbestritten Fehler gemacht worden" - daraus müssten die richtigen Konsequenzen gezogen werden.
AfD Sachsen will nach Berichten über Einstufung als Verdachtsfall Strafanzeige stellen
Die AfD in Sachsen hat nach Berichten über ihre Einstufung als Verdachtsfall durch den Verfassungsschutz juristische Schritte angekündigt. "Wir haben eine strafrechtliche Prüfung des Vorganges veranlasst", erklärte AfD-Landeschef Jörg Urban am Dienstag in Dresden. Es werde Strafanzeige "wegen aller in Betracht kommenden Straftatbestände" erstattet. Möglicherweise handle es sich um einen schweren Fall von Geheimnisverrat.
Britische Studie: "Verheerende" Folgen des Wirtschaftswachstums für die Natur
Das weltweite Wirtschaftswachstum der vergangenen Jahrzehnte hat nach einer britischen Studie "verheerende" Folgen für die Natur. Das international pro Kopf erwirtschaftete Kapital habe sich in den vergangenen 30 Jahren verdoppelt, während der hochgerechnete Nutzen pro Kopf aus Natur und Umwelt um 40 Prozent gesunken sei, heißt es in dem am Dienstag veröffentlichten Bericht hunderter Wissenschaftler im Auftrag der britischen Regierung. Vor diesem Hintergrund mahnten die Forscher grundlegende Veränderungen der Wirtschaftsformen an.
WHO-Experte nennt Mission in China "exzellent"
Die Mission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Untersuchung der Herkunft des Coronavirus in China macht nach Angaben des Delegationsmitglieds Peter Daszak "sehr gute" Fortschritte. Vor einem Besuch des Zentrums für Tierseuchen-Prävention in Wuhan am Dienstag sprach Daszak vor Journalisten von einem "exzellenten" China-Aufenthalt. Die Forschungsreise der WHO-Experten gilt als brisant, weil mögliche Versäumnisse der chinesischen Behörden in den Anfängen der Pandemie aufgedeckt werden könnten.
Aus "Hollywood" wird "Hollyboob": Aktivisten verändern Schriftzug in Los Angeles
In Los Angeles hat die Polizei sechs Verdächtige festgenommen, die den weltberühmten "Hollywood"-Schriftzug in den Hügeln über der Filmmetropole verändert haben sollen. Aus "Hollywood" wurde kurzzeitig "Hollyboob", wie auf Fotos im Internet zu sehen ist. "Boob" ist das englische Wort für Brust. Wie der Sender NBC Los Angeles berichtete, handelt es sich bei den Festgenommenen um Aktivisten, die mit der Aktion auf das Thema Brustkrebs aufmerksam machen wollten.
Türkei wegen Verletzung der Meinungsfreiheit eines Künstlers verurteilt
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat die Türkei am Dienstag zur Zahlung von 2000 Euro Entschädigung verurteilt, weil sie die Meinungsfreiheit des britischen Künstlers Michael Dickinson verletzt habe. Die sieben Richter des EGMR kamen zu dem Ergebnis, dass eine Verurteilung Dickinsons durch die türkische Justiz aus dem Jahr 2010 den Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention verletze.
Studie: Russischer Corona-Impfstoff Sputnik V zu 91,6 Prozent wirksam
Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V ist laut einer Studie zu mehr als 90 Prozent wirksam. Nach der am Dienstag von der renommierten britischen Fachzeitschrift "The Lancet" veröffentlichten Studie schützte das vom russischen Forschungszentrum Gamaleja entwickelte Vakzin in der dritten und letzten Phase der klinischen Studien 91,6 Prozent der Probanden vor einer symptomatischen Covid-19-Erkrankung. Nach Angaben der Autoren wurde der Impfstoff von den Probanden zudem gut vertragen.
Fast drei Jahre Haft in Straflager für Kreml-Kritiker Nawalny
Der russische Oppositionelle Alexej Nawalny ist in Russland zu fast drei Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. Das zuständige Gericht in Moskau entschied am Dienstag, dass der 44-Jährige eine bereits verhängte dreieinhalbjährige Bewährungsstrafe nun in einer Strafkolonie ableisten müsse. Allerdings werde ein früherer Hausarrest von der Zeit abgezogen. Das Urteil rief international Empörung hervor. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisierte den Gerichtsbeschluss. Russland wies die Kritik als "Einmischung" zurück.
Kreml-Kritiker Nawalny zu fast drei Jahren Haft in Strafkolonie verurteilt
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny ist in Russland zu fast drei Jahren Haft in einem Straflager verurteilt worden. Das zuständige Gericht in Moskau entschied am Dienstag, dass der 44-Jährige eine bereits verhängte dreieinhalbjährige Bewährungsstrafe nun in einer Strafkolonie ableisten müsse. Allerdings werde ein früherer Hausarrest von der Zeit abgezogen. Das Urteil rief international Empörung hervor. Mehrere westliche Regierungen, darunter die von Deutschland, forderten Nawalnys sofortige Freilassung.
Nawalny weist in Anhörung um drohende Gefängnisstrafe Vorwürfe zurück
Der Kreml-Kritiker Alexej Nawalny hat die Vorwürfe der russischen Strafvollzugsbehörde (FSIN) zurückgewiesen, er habe während seines Patienten-Aufenthaltes in Deutschland gegen Bewährungsauflagen verstoßen. Er habe der FSIN seine Adresse in Deutschland mitgeteilt, sagte der 44-Jährige am Dienstag vor einem Moskauer Gericht, in dem über eine Gefängnisstrafe gegen ihn verhandelt wurde. "Was hätte ich denn sonst noch tun sollen? Hätte ich Ihnen ein Video von meiner Physiotherapie schicken sollen?"
Kramp-Karrenbauer bezeichnet Treffen mit türkischem Kollegen als "gutes Signal"
Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat das Treffen mit ihrem türkischen Kollegen Hulusi Akar als "besonderes und gutes Signal unter Verbündeten" gewertet. "Die Türkei ist und bleibt ein wichtiger Nato-Partner", erklärte Kramp-Karrenbauer im Anschluss an das Treffen am Dienstag in Berlin. Bei den Gesprächen habe sie "auch schwierige Themen angesprochen". Schwerpunkt des Gesprächs war der Konflikt zwischen der Türkei und Griechenland um Gasvorkommen im östlichen Mittelmeer.
Nordirland stoppt Warenkontrollen an Häfen nach Drohungen vorübergehend
Aus Sorge um die Sicherheit ihrer Mitarbeiter haben die Behörden in Nordirland die im Brexit-Abkommen vorgesehenen Warenkontrollen an den Häfen Belfast und Larne vorübergehend ausgesetzt. Das nordirische Landwirtschaftsministerium teilte am Montagabend mit, es werde "im Interesse des Wohlergehens" seiner Mitarbeiter die "physischen Inspektionen von Produkten tierischen Ursprungs" an den Häfen von Larne und Belfast vorübergehend einstellen. Die Polizei verstärkte ihre Präsenz.
Unbekannter zertrümmert mit Hammer Schaufenster von Goldschmied und plündert Auslage
Mit einem einfachen Hammer hat ein Unbekannter in der Nacht zum Dienstag in Passau die Schaufensterscheibe einer Goldschmiede eingeschlagen und sich an der Auslage bedient. Der Täter entwendete Goldschmuck im Wert eines vierstelligen Eurobetrags, wie die Polizei in Straubing mitteilte. Die Polizei fand den Hammer und mehrere auf dem Boden verstreute Schmuckstücke. Eine umgehend eingeleitete Fahndung nach dem Täter blieb erfolglos.
Japan verlängert Ausnahmezustand bis Anfang März
Japans Regierung hat den Corona-Ausnahmezustand um einen Monat verlängert. Der bis zum 7. Februar verhängte Ausnahmezustand im Großraum Tokio und mehreren weiteren Regionen werde nun bis zum 7. März dauern, sagte Regierungschef Yoshihide Suga am Dienstag. Nur in der Region Tochigi nördlich der Hauptstadt wird der Ausnahmezustand wie geplant am Sonntag aufgehoben.
Elon Musk nimmt eine Twitter-Auszeit
Der Unternehmer und Milliardär Elon Musk nimmt eine Auszeit vom Internetdienst Twitter: "Eine Weile weg von Twitter" schrieb der Gründer und Chef der Firmen Tesla und SpaceX am Dienstag gewohnt knapp auf seinem Profil. Zuletzt hatte Musk mit schlichten Erwähnungen von Firmen auf Twitter immer wieder deren Kurse nach oben getrieben. Auch in die Börsenschlacht um den Computerspielhändler Gamestop schaltete er sich ein.
New York wappnet sich für heftigste Schneefälle seit Jahren
New York wappnet sich für die heftigsten Schneefälle seit Jahren: Im Central Park in Manhattan lagen am Montagabend (Ortszeit) schon mehr als 40 Zentimeter Schnee, wie der Nationale Wetterdienst (NHS) der USA mitteilte. Bis Mittwoch könnte die Schneedecke in der Ostküstenmetropole laut den Wettervorhersagen mehr als 50 Zentimeter hoch werden.
Vertrag bis 2023: Bochum verlängert mit Erfolgstrainer Reis
Fußball-Zweitligist VfL Bochum setzt nach einem rasanten Aufwärtstrend im vergangenen Jahr auch in Zukunft auf Trainer Thomas Reis. Der 47-Jährige hat seinen auslaufenden Vertrag beim Aufstiegskandidaten bis 2023 verlängert, das teilte der Klub am Dienstag mit.
Wachsender Unmut in Hongkong über Corona-Lockdowns ohne Vorwarnung
In Hongkong wächst der Unmut über die neue Corona-Strategie der Regierung, ohne Vorwarnung ganze Wohnviertel abzuriegeln und alle Bewohner zwangsweise auf das Coronavirus zu testen. Regierungschefin Carrie Lam verteidigte die drastische Vorgehensweise am Dienstag. Die meist mitten in der Nacht verhängten Lockdowns seien "keine Verschwendung von Arbeitskraft und Geld", sondern ein "lohnenswertes" Mittel im Kampf gegen die Pandemie.
Krankenhausärzte sehen Digitalisierung positiver als niedergelassene Kollegen
Die Digitalisierung in der Medizin wird innerhalb der deutschen Ärzteschaft einer Umfrage zufolge unterschiedlich beurteilt. Laut einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Umfrage sehen Ärzte an Krankenhäusern die Entwicklung zu 86 Prozent primär als Chance. Dagegen bewerten nur 53 Prozent der niedergelassenen Ärzte sie positiv, wie aus der Umfrage des Branchenverbands Bitkom und des Medizinerorganisation Hartmannbund hervorgeht.
Mindestlöhne auf dem Bau steigen rückwirkend ab Januar
Die Mindestlöhne auf dem Bau steigen rückwirkend ab Januar: Der Mindestlohn I für Helfertätigkeiten klettert bundesweit von 12,55 Euro auf 12,85 Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) am Dienstag mitteilte. Der Mindestlohn II, der nur in Westdeutschland und Berlin für fachlich begrenzte Tätigkeiten gilt, wird demnach von 15,40 Euro auf 15,70 Euro im Westen sowie von 15,25 Euro auf 15,55 Euro in Berlin erhöht.
Barmer: Krankschreibungen wegen Grippe in Corona-Pandemie halbiert
In der Corona-Pandemie hat sich die Zahl der Krankschreibungen wegen Grippe mehr als halbiert. Das geht aus einer am Dienstag in Berlin veröffentlichten Auswertung der Krankenkasse Barmer hervor. Danach waren zwischen November und Weihnachten des vergangenen Jahres pro Woche durchschnittlich nur 661 Versicherte wegen Influenza krank geschrieben. In den Jahren 2018 und 2019 lagen die Zahlen im Schnitt bei 923 bis 1721 pro Woche.
Etwa 80-Jähriger attackiert Kinder bei rassistischem Vorfall in Bremen
Ein unbekannter etwa 80-jähriger Mann hat in Bremen drei Kinder rassistisch beschimpft und körperlich attackiert. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag ereignete sich der Vorfall auf einem Spielplatz, die Kinder wurden leicht verletzt. Unter anderem soll der Mann dabei eine Zwölfjährige ins Gesicht geschlagen und eine Zehnjährige am Arm mehrere Meter mit sich gezogen haben.