Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Rumänien schießt erstmals Drohne in seinem Luftraum ab
Mord an See in Niedersachsen: Lebenslange Haftstrafe für Todesschützen rechtskräftig
"Im Moment nicht dazu bereit": Guardiola sagt Italien ab
In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger Förde gesichtet
Umwelt
In Ostsee herumschwimmender Buckelwal nun in Flensburger gesichtet
Ein Buckelwal schwimmt weiterhin vor der deutschen Ostseeküste herum. Nach der Sichtung eines Wales vor einigen Tagen in der Kieler Börde tauchte nun vermutlich dasselbe Tier am Freitagmorgen in der Flensburger Börde auf, wie das Umweltministerium von Schleswig-Holstein in Kiel mitteilte. Der Buckelwal schwamm demnach "zunächst in Richtung Innenstadt, kehrte dann aber um".
Politik
Zahlreiche Angriffe im Iran-Krieg - Trump will eingefrorene iranische Vermögen einsetzen
US-Präsident Donald Trump will eingefrorene iranische Vermögenswerte nun dafür nutzen, durch Angriffe des Iran angerichtete Schäden an Schiffen zu begleichen. Mit den Vermögen sollten "Schäden an Schiffen und deren Ladung" kompensiert werden, schrieb Trump am Donnerstag (Ortszeit) auf seiner Onlineplattform Truth Social. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bezeichnete dies als "Beschlagnahmung" und "brandgefährlichen Präzedenzfall". Die US-Armee setzte unterdessen die 13. Nacht in Folge ihre Luftangriffe auf den Iran fort.
Letzte Nachrichten
Hilfsorganisationen fordern sofortige Aufnahme von Flüchtlingen aus Bosnien
Mehrere Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen appellieren gemeinsam an die Bundesregierung, die in Bosnien-Herzegowina gestrandeten Flüchtlinge sofort aufzunehmen. "Die Bundesregierung darf der humanitären Krise vor den Toren der EU nicht länger tatenlos zusehen", erklärten am Mittwoch von unter anderem Pro Asyl, Seebrücke, der Paritätische Gesamtverband und Terre des Hommes. Den rund 3000 Betroffenen in Bosnien-Herzegowina "droht der Kältetod", warnten sie.
"Erleichterung" und "Zuversicht" - Deutsche Politiker freuen sich auf Biden
Die Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden löst in der deutschen Politik Hoffnung auf bessere transatlantische Beziehungen und internationale Zusammenarbeit aus. "Heute ist ein guter Tag für die Demokratie", sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in einer am Mittwoch veröffentlichten Videobotschaft. Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer (CDU), hofft auf einen baldigen Deutschlandbesuch Bidens.
Zu Hause bleiben und Filme gucken: Netflix profitiert von Corona-Pandemie
Der Streamingdienst Netflix hat enorm von der weltweiten Corona-Pandemie und den damit verbundenen Appellen profitiert, zu Hause zu bleiben. Der Anbieter übersprang zuletzt die Schwelle von 200 Millionen zahlenden Abonnenten, wie am Dienstag aus dem Quartalsbericht des Unternehmens hervorging. Demnach gewann Netflix im vierten Quartal trotz leichter Preisanstiege rund 8,5 Millionen zahlende Nutzer dazu und stand bei fast 204 Millionen.
Maskenmuffel auf Touristeninsel Bali werden mit Liegestützen bestraft
Liegestütze als Strafe für Maskenmuffel: Auf der indonesischen Ferieninsel Bali werden ausländische Gäste ohne Mund-Nasen-Schutz zum Schwitzen gebracht. Wer ohne die vorgeschriebene Schutzmaske erwischt wird, muss zu bis 50 Liegestütze machen.
Von der Leyen: Biden ist ein EU-Freund im Weißen Haus
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht die USA unter Joe Biden wieder als engen Partner Europas. "Nach vier langen Jahren wird Europa wieder einen Freund im Weißen Haus haben", sagte von der Leyen am Mittwoch im EU-Parlament. Die ganze Welt habe darauf gewartet, die USA wieder "im Kreis gleichgesinnter Staaten" begrüßen zu können. "Dieser Tag bringt die USA zurück", sagte von der Leyen weiter. "Europa ist bereit, die Verbindung mit seinem alten und vertrauten Partner wieder zu aufzunehmen, um neues Leben in unsere geschätzte Allianz zu bringen." Kurzfristig spiele der Kampf gegen die Corona-Pandemie eine tragende Rolle. Sie hoffe, dass die neue US-Regierung nun der internationalen Impfallianz Covax beitreten werde. "Das wäre eine starke Botschaft". Sie erwarte außerdem eine enge und konstruktive Zusammenarbeit beim Kampf gegen den Klimawandel. "Wir sind hocherfreut, dass die neue US-Regierung am ersten Tag wieder dem Pariser Klimaschutzabkommen beitreten wird", sagte von der Leyen. Das sei ein "guter Startpunkt für unsere erneuerte Beziehung". Die "Erleichterung" über den Amtswechsel in Washington dürfte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Trump zwar nun "Geschichte" sei, "seine Anhänger aber bleiben." Die Erstürmung des Kapitols habe gezeigt, wie die ungefilterte Verbreitung von Falsch- und Hassbotschaften in sozialen Netzwerken die Demokratie gefährden können. Von der Leyen verwies auf kürzlich vorgestellte Gesetzesvorhaben ihrer Behörde zur Regulierung der Anbieter digitaler Dienste. Auf diesem Gebiete habe Europa "der neuen Regierung in Washington viel anzubieten". Ihr schwebe vor, gemeinsam mit den USA "ein weltweit gültiges Regelbuch für die Digitalwirtschaft" zu schaffen. (W.Novokshonov--DTZ)
Wieder Lockdown in Peking wegen neuer Corona-Fälle
Die chinesischen Behörden haben am Mittwoch wegen der Entdeckung einer Handvoll Corona-Fälle einen Lockdown über Teile der Hauptstadt Peking verhängt. Die Menschen in den fünf betroffenen Stadtvierteln wurden angewiesen, zu Hause zu bleiben. Unter anderem wurde der südliche Bezirk Daxing abgeriegelt, in dem allein 1,6 Millionen Menschen leben, die nun die Stadt nicht mehr verlassen dürfen. Anfang Januar waren in der Provinz Hebei, die Peking umgibt, mehrere Corona-Infektionen aufgetreten. Im Zuge dessen wurde die Provinzhauptstadt Shijiazhuang sowie weitere Metropolen abgeriegelt. In China war vor gut einem Jahr das neuartige Coronavirus weltweit erstmals festgestellt worden. Mit strikten Maßnahmen wie der Abriegelung ganzer Städte und Regionen sowie Massentests hatte das Land das Infektionsgeschehen bis zum Frühjahr unter Kontrolle gebracht. In den vergangenen Wochen wurden einige hundert Corona-Infektionen in der Volksrepublik nachgewiesen, vergangene Woche starb zum ersten Mal seit Mitte Mai ein Mensch an Covid-19. Die chinesischen Behörden ergreifen entschiedene Maßnahmen zur Eindämmung des Virus, auch weil die Ferien zum chinesischen Neujahrsfest vom 11. bis 17. Februar bevorstehen. Aus diesem Anlass begeben sich üblicherweise Abermillionen von Chinesen auf Reisen zu ihren Familien. (W.Uljanov--DTZ)
Landkreistag wirbt für abgestufte "Öffnungsstrategie" im Kampf gegen Corona
Der Deutsche Landkreistag hat für eine klar abgestufte "Öffnungsstrategie" im Kampf gegen die Coronakrise geworben. "In dieser nach wie vor schwierigen Situation ist es wichtiger denn je, den Menschen eine Perspektive aufzuzeigen, wie sie in den kommenden Wochen und Monaten weiter mit dem Virus leben können", erklärte der Kommunalverband am Mittwoch in Berlin. Dabei könne eine sogenannte Corona-Ampel helfen.
Alibaba-Gründer Jack Ma nach über zwei Monaten Funkstille wieder aufgetaucht
Nach über zwei Monaten Funkstille ist der chinesische Milliardär und Alibaba-Gründer Jack Ma wieder aufgetaucht: In einem am Mittwoch im Internet verbreiteten Video ist der Unternehmer zu sehen, wie er sich anlässlich einer Veranstaltung seiner Wohltätigkeitsorganisation an Lehrer wendet. Darin lobt Ma die Bemühungen der kommunistischen Regierung zur Eindämmung der Armut und verspricht selbst weitere Anstrengungen, um Lehrkräften in ländlichen Gebieten zu helfen.
Nachgebesserte Corona-Hilfen stoßen in der Wirtschaft auf Zustimmung
Die beim Corona-Gipfel von Bund und Ländern beschlossenen Nachbesserungen bei den Staatshilfen für Unternehmen stoßen in der Wirtschaft auf Zustimmung - zugleich dringen Verbände aber auf eine rasche Umsetzung. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hob hervor, dass die Wertverluste für unverkäufliche oder saisonale Ware im Einzelhandel künftig als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt werden. Für Unternehmen, die einen Anspruch auf finanzielle Hilfen haben, soll außerdem die Insolvenzantragspflicht bis Ende April verlängert werden.
EU blickt mit Erleichterung und Hoffnung auf Amtseinführung von Biden
Die EU blickt mit Erleichterung und Hoffnung auf die künftigen Beziehungen zu den USA nach der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten Joe Biden. EU-Ratspräsident Charles Michel stellte Washington am Mittwoch bei einer Rede im Brüsseler Europaparlament einen "neuen Gründungspakt" für die Zusammenarbeit in Aussicht. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die USA unter Biden "zurück im Kreis gleichgesinnter Staaten".
EU bietet Biden "neuen Gründungspakt" für Beziehungen an
Die EU hat dem künftigen US-Präsidenten Joe Biden einen Neustart in den Beziehungen angeboten. EU-Ratspräsident Charles Michel sprach am Mittwoch im Europaparlament von einem "neuen Gründungspakt" für die gemeinsame Zusammenarbeit. Er solle Europa und die USA "stärker" und die Welt "besser" machen.
Rallye-Weltmeisterschaft bis 2022 auf ServusTV
Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) wird in den kommenden beiden Jahren auch im Free-TV in Deutschland zu sehen sein: ServusTV Deutschland sicherte sich die Exklusivrechte bis einschließlich der Saison 2022 und wird die Titelkämpfe ab sofort live übertragen. Starttermin ist schon am Sonntag, dann findet ab 12 Uhr die traditionsreiche Rallye in Monte Carlo statt.
Spanien: Profi-Duo wegen Sexvideo zu Haftstrafen verurteilt
Wegen der Erstellung und Verbreitung eines Sexvideos wurden zwei spanische Fußball-Profis zu jeweils zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Allerdings wurde die Strafe zur Bewährung ausgesetzt.
WHO: Britische Corona-Variante bereits in 60 Ländern nachgewiesen
Die zuerst in Großbritannien entdeckte Corona-Mutante hat sich nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation inzwischen in mindestens 60 Ländern ausgebreitet. Innerhalb einer Woche sei die Virus-Variante damit in zehn weiteren Staaten entdeckt worden, teilte die WHO am Mittwoch mit. Die Mitte Dezember erstmals nachgewiesene Mutation B.1.1.7 gilt als 50 bis 70 Prozent ansteckender als das Virus in seiner bisherigen Form.
Baseball: LA Dodgers trauern um Don Sutton
Die Los Angeles Dodgers trauern um ihren langjährigen Star-Pitcher Don Sutton. Der viermalige Allstar der Major League Baseball erlag im Alter von 75 Jahren in seinem Haus in Rancho Mirage/Kalifornien den Folgen eines Krebsleidens. Sein Sohn Daron Sutton bestätigte die Todesnachricht in den Sozialen Medien: "Er ist friedlich im Schlaf gestorben."
Podolski: Freue mich über Wechsel von Özil
Lukas Podolski hat den Wechsel seines früheren Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil in die türkische Süper Lig begrüßt. Am Sonntag war bekannt geworden, dass Özil von Arsenal London aus der Premier League zu Fenerbahce Istanbul wechselt.
Australian Open: Zwei weitere Spieler positiv getestet
Im Vorfeld der Australian Open in Melbourne sind zwei weitere Profis positiv getestet worden. Damit erhöht sich die Zahl der unmittelbar am Turnierverlauf beteiligten und positiv getesteten Personen auf zehn. Lisa Neville, Polizeiministerin des australischen Bundesstaates Victoria, bestätigte die neuen Fälle am Mittwoch.
OK-Chef Muto zu Tokio-Spielen: "Wir diskutieren nicht über eine Absage"
Präsident Toshiro Muto vom Organisationskomitee Tokio 2020 hält weiter "unerschütterlich" an einer Austragung der Olympischen Spiele in Tokio im Sommer fest, gab aber keine Garantie für die Teilnahme von Zuschauern ab. Muto räumte ein, dass die Menschen angesichts der Corona-Entwicklung weltweit besorgt seien, versicherte aber, dass die Spiele machbar seien - auch ohne Zuschauer.
NHL: Shutout von Grubauer - Colorado siegt in LA
Ein Shutout des deutschen Eishockey-Nationaltorhüters Philipp Grubauer legte den Grundstein für den 3:0-Sieg der Colorado Avalanche in der NHL bei den Los Angeles Kings. Grubauer parierte 23 Schüsse und avancierte damit zum Matchwinner seines Teams. Die Tore für die Avalanche erzielten Brandon Saad, Devon Toews und Mikko Rantanen.
Youtube verlängert Sperrung von Trumps Konto um mindestens sieben Tage
Die Online-Plattform Youtube hat eine Sperrung des Kontos von US-Präsident Donald Trump verlängert. Angesichts der Befürchtung, Trump könne über den Kanal zu Gewalt anstiften, werde Youtube ihn für mindestens sieben weitere Tage daran hindern, Videos zu veröffentlichen, teilte das Unternehmen am Dienstag (Ortszeit) mit. Die Sperrung war zunächst nur bis zum Vorabend der Amtsübernahme durch den designierten US-Präsidenten Joe Biden vorgesehen.
Trump begnadigt früheren Chefstrategen Steve Bannon und über 70 weitere Menschen
Kurz vor dem Ende seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump mehr als 70 Menschen begnadigt, darunter seinen früheren Chefstrategen Steve Bannon. "Präsident Donald J. Trump hat 73 Personen begnadigt", teilte das Weiße Haus am Mittwoch mit. Er milderte demnach außerdem die Strafen von 70 weiteren Menschen ab.
EU-Kommission befürchtet weitere Angriffe wie Sturm auf US-Kapitol
Vor dem Amtsantritt des künftigen US-Präsidenten Joe Biden hat die EU-Kommission Besorgnis über weitere Angriffe auf demokratische Institutionen in den USA geäußert. "Jeder, der den Angriff auf das Kapitol in Washington gesehen hat, muss sich Sorgen machen", sagte die Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND, Mittwochsausgaben). "Ich hoffe sehr, dass während der Amtseinführung nichts passiert", fügte sie hinzu.
NBA: Hartenstein und Denver gewinnen gegen OKC
Die Denver Nuggets und Basketball-Nationalspieler Isaiah Hartenstein haben in der NBA ihren sechsten Saisonsieg gefeiert. Die Nuggets setzten sich in der heimischen Ball Arena mit 119:101 gegen Oklahoma City Thunder durch, Hartenstein steuerte fünf Punkte und sieben Assists bei. In der Tabelle der Western Conference verbesserte sich Denver auf Platz neun.
Terzic beklagt fehlende Mentalität: "Haben uns zu wenig gewehrt"
Der nächste Tiefschlag im Titelkampf der Fußball-Bundesliga stieß Borussia Dortmunds Trainer Edin Terzic sauer auf. "Qualität ist das Ergebnis von Talent plus Mentalität. Wir haben uns zu sehr auf das Talent verlassen und uns zu wenig gewehrt", sagte Terzic vorwurfsvoll nach dem über weite Strecken enttäuschenden Auftritt seiner Mannschaft beim 1:2 (0:1) im Verfolgerduell bei Bayer Leverkusen.
Mainz um Zuversicht bemüht: "Svensson dreht an den richtigen Schrauben"
Trotz der immer bedrohlicheren Lage im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga ist der FSV Mainz 05 um Zuversicht bemüht. "Bo Svensson dreht an den richtigen Schrauben, das sieht man", sagte Sportdirektor Martin Schmidt nach dem 0:2 (0:0) gegen den VfL Wolfsburg: "Die Spieler sagen, sie haben wieder ein gutes Gefühl. Alle kämpfen, alle fighten." Dennoch zeichnet sich auch unter dem neuen Trainer Svensson der erste Abstieg seit 14 Jahren immer mehr ab.
Indy 500: Frauen-Team mit Schweizerin De Silvestro am Start
Bei den berühmten 500 Meilen von Indianapolis geht in diesem Jahr ein Frauen-Team an den Start. Der Rennstall Paretta Autosport, geführt von Beth Paretta, schickt beim Klassiker die Schweizerin Simona De Silvestro auf den Kurs. Die 32-Jährige wird am 30. Mai einen Chevrolet steuern.
DHB-Team vor Alles-Oder-Nichts-Spiel gegen Spanien
Alfred Gislason schlug sich die Nacht um die Ohren. Nach der unglücklichen 28:29-Niederlage seiner Handballer gegen Ungarn sichtete der Bundestrainer Videomaterial des kommenden Gegners. Im ersten WM-Hauptrundenspiel gegen Europameister Spanien geht es für das DHB-Team am Donnerstag (20.30 Uhr/ZDF) schon beinahe um Alles oder Nichts.
Trump setzt Abschiebung von Venezolanern für 18 Monate aus
In seiner letzten Nacht im Weißen Haus hat der scheidende US-Präsident Donald Trump die Abschiebung von venezolanischen Staatsbürgern aus den USA für 18 Monate ausgesetzt. Trump verwies bei der Unterzeichnung eines entsprechenden Dekrets am Dienstag (Ortszeit) auf die anhaltende Krise in dem Land. Er habe festgestellt, dass eine zeitweilige Aussetzung der Abschiebungen "im außenpolitischen Interesse der USA" sei, teilte der Präsident mit.
Biden gedenkt am Abend vor Amtseinführung der rund 400.000 Corona-Toten
Bei seiner Ankunft in Washington hat der künftige US-Präsident Joe Biden der über 400.000 Amerikaner gedacht, die an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind. "Es ist manchmal schwer, zu gedenken, aber auf diese Weise erlangen wir Heilung", sagte Biden in einer kurzen Ansprache vor dem Lincoln Memorial. Entlang des Wasserbeckens vor dem Denkmal wurden 400 Lichter für die Verstorbenen entzündet.
Israel schreibt Bau von 2500 Siedlungen in besetzten Gebieten aus
Am Vorabend der Amtsübernahme des künftigen US-Präsidenten Joe Biden hat Israel Ausschreibungen für den Bau von 2500 neuen Wohnungen in jüdischen Siedlungen in besetzten Gebieten veröffentlicht. Wie die Nichtregierungsorganisation Peace Now am Mittwoch mitteilte, sollen 2112 Wohnungseinheiten im Westjordanland und 460 in Ost-Jerusalem entstehen. Peace Now warf der israelischen Regierung vor, vor dem Regierungswechsel in Washington "so viel Siedlungsaktivität wie möglich" anzustreben.
"Vogue" kündigt Sonderausgabe mit zweitem Bild von Kamala Harris an
Nach der Kontroverse um ein Foto der künftigen US-Vizepräsidentin Kamala Harris auf dem Titelblatt der "Vogue" hat die Modezeitschrift angekündigt, eine limitierte Auflage mit einem anderen Bild zu veröffentlichen. "Um diesen historischen Moment zu feiern, werden wir eine begrenzte Anzahl von Sonderausgaben der Einweihungs-Ausgabe veröffentlichen", teilte die Zeitschrift am Dienstag (Ortszeit) vor der Amtsübernahme von US-Präsident Joe Biden und seiner Stellvertreterin Harris mit.
Intensivmediziner fordern schnelle Senkung der Infektionszahlen
Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hat mit Nachdruck eine schnelle Senkung der Infektionszahlen in der Corona-Pandemie gefordert, um die Intensivstationen zu entlasten. "Aktuell sind wir bei knapp unter 5000 Intensivpatienten in Deutschland – da müssen wir noch deutlich runter", sagte Divi-Präsident Gernot Marx der "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Um das Ziel zu erreichen, müssten noch mehr Kontakte reduziert werden.