Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Abgesetzter türkischer Oppositionsführer Özel kündigt Gründung einer neuen Partei an
Durchsuchungen bei ehemaliger Regierungspartei Fidesz in Ungarn
Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein
Merz: Deutschland will mehr Gas aus Aserbaidschan beziehen
Boulevard
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht in Gefängnis Suizid
Rund drei Wochen nach der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade hat der in Untersuchungshaft sitzende Tatverdächtige Suizid begangen. Der Mann sei am Dienstagmorgen in seiner Einzelzelle in der Justizvollzugsanstalt Bremervörde leblos gefunden worden, teilte das niedersächsische Justizministerium in Hannover mit. Hinweise auf ein Fremdverschulden lägen aktuell nicht vor, es sei von Suizid auszugehen.
Wirtschaft
Wegen Gewalt: Deutsche Bahn verbietet Alkohol an allen Bahnhöfen
Die Deutsche Bahn verbietet das Trinken von Alkohol an allen deutschen Bahnhöfen. "Die neue Regel gilt bundesweit und wird bis zum 15. Oktober 2026 schrittweise an 5.400 Bahnhöfen umgesetzt", erklärte der Konzern am Dienstag. "Zu oft mussten wir feststellen, dass dort, wo zu viel Alkohol fließt, auch die Gewalt zunimmt", erklärte DB-Chefin Evelyn Palla. Die Polizeigewerkschaften begrüßten den Schritt. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht aber noch Diskussionsbedarf.
Letzte Nachrichten
Ifo: Benzinpreis steigt wegen CO2-Steuer um sieben Cent - Diesel um acht Cent
Die neue CO2-Steuer und auch der Wegfall der Mehrwertsteuersenkung haben die Spritpreise zu Jahresbeginn deutlich teurer gemacht. Ein Liter Benzin werde im Vergleich zum Vorjahr um sieben Cent teurer, ein Liter Diesel um etwa acht Cent, berechnete das Ifo-Institut in München. Das vergangene Jahr war indes eines der günstigsten an der Tankstelle seit langem.
BVB-Boss Watzke drückt Rivale Schalke die Daumen
Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund drückt dem Revierrivalen Schalke 04 im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga die Daumen. "Schalke ist einer der Klubs, die die Bundesliga beleben. Für die Attraktivität der Liga wäre es ein Drama, würde Schalke absteigen", sagte Watzke im kicker-Interview: "Ähnlich wie es beim Hamburger SV der Fall war."
Auch nach Ende der Ferien zeichnet sich keine generelle Schulöffnung ab
Auch nach dem baldigen Ende der Weihnachtsferien in allen Bundesländern zeichnen sich noch keine generellen Schulöffnungen ab. Die Kultusminister der Bundesländer berieten am Montag über einen möglichen Stufenplan, wie es aus informierten Kreisen hieß. Dies würde etwa zunächst Grundschülern und Abschlussklassen eine Rückkehr in die Schulen ermöglichen, sofern es das jeweilige Infektionsgeschehen zulässt.
Sorge um Fahrzeugproduktion bei Volkwagen wegen Chipmangels
Wegen eines Mangels an elektronischen Bauteilen für die Fahrzeugproduktion kann der Volkswagen-Konzern möglicherweise mehr als 100.000 Fahrzeuge in diesem Jahr nicht bauen. "Wir werden 2021 um jedes Auto kämpfen", sagte VW-Vertriebsvorstand Klaus Zellmer dem "Handelsblatt". Besonders betroffen vom Chipmangel sei die Golf-Produktion in Wolfsburg.
Brand in neuer Berliner U-Bahnstation an Rotem Rathaus
Im Anfang Dezember eröffneten Berliner U-Bahnhof "Rotes Rathaus" ist am Montag ein Brand ausgebrochen. An der Unterseite eines Zugs sei ein Lüfter in Brand geraten, sagte ein Feuerwehrsprecher. Rund 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz, der Brand konnte schnell gelöscht werden. Zwei Menschen wurden vor Ort von einem Notarzt betreut, einer von ihnen wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Iran beginnt mit umstrittener Urananreicherung auf 20 Prozent
Die internationalen Spannungen mit dem Iran haben sich weiter verschärft: Teheran begann am Montag mit der Anreicherung von Uran auf 20 Prozent, wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) bestätigte. Dies stellt einen klaren Verstoß gegen das internationale Atomabkommen dar. Am selben Tag beschlagnahmten die iranischen Revolutionsgarden in der Golfregion einen südkoreanischen Tanker.
Iran beginnt mit Urananreicherung auf 20 Prozent
Der Iran hat nach eigenen Angaben mit der Anreicherung von Uran auf 20 Prozent begonnen, was ein klarer Verstoß gegen das internationale Atomabkommen wäre. Der Anreicherungsprozess sei in der unterirdischen Atomanlage Fordo rund 180 Kilometer südlich von Teheran in Gang gesetzt worden, teilte am Montag Regierungssprecher Ali Rbabij nach Angaben der Internetseite des staatlichen Fernsehens mit. Die EU-Kommission sprach eine Warnung aus.
Iran beginnt mit Urananreicherung auf bis zu 20 Prozent
Der Iran hat nach eigenen Angaben mit der Anreicherung von Uran auf 20 Prozent begonnen, was ein klarer Verstoß gegen das internationale Atomabkommen wäre. Der Anreicherungsprozess sei in der unterirdischen Atomanlage Fordo rund 180 Kilometer südlich von Teheran in Gang gesetzt worden, teilte am Montag Regierungssprecher Ali Rbabij nach Angaben der Internetseite des staatlichen Fernsehens mit.
Bond-Darstellerin Tanya Roberts mit 65 Jahren gestorben
Die frühere James-Bond-Darstellerin Tanya Roberts, die vor allem durch ihre Rolle in dem Streifen "Im Angesicht des Todes" weltweit bekannt wurde, ist tot. Die 65-Jährige sei beim Ausführen ihrer Hunde am 24. Dezember zusammengebrochen, daraufhin ins Krankenhaus eingeliefert worden und am Sonntag in Los Angeles gestorben, sagte ihr Publizist Mike Pingel dem "Hollywood Reporter".
Grenzverkehr zwischen Calais und Dover läuft weiterhin problemlos
Der Grenzverkehr zwischen Calais in Frankreich und Dover in Großbritannien ist zu Beginn der ersten Arbeitswoche des neuen Jahres problemlos angelaufen. Es habe weder Staus noch sonstige Schwierigkeiten gegeben, teilten die Betreiber des Eurotunnels und des Hafens Calais am Montag mit. "Alles läuft sehr gut", sagte ein Sprecher des Tunnelbetreibers Getlink.
Toyota-Pilot Al-Attiyah jagt X-Raid-Duo Peterhansel und Sainz
Das Favoritenduell zwischen Toyota und den Minis vom deutschen Team X-Raid kommt bei der 43. Rallye Dakar in Fahrt. Auf der 2. Etappe des Spektakels in der Wüste von Saudi-Arabien setzte sich der dreimalige Gesamtsieger Nasser Al-Attiyah in seinem Toyota Hilux durch und erhöhte den Druck auf die Spitze der Gesamtwertung.
Toyota-Pilot Al-Attiyah vor X-Raid-Duo Peterhansel und Sainz
Das Favoritenduell zwischen Toyota und den Minis vom deutschen Team X-Raid kommt bei der 43. Rallye Dakar in Fahrt. Auf der 2. Etappe des Spektakels in der Wüste von Saudi-Arabien setzte sich der dreimalige Gesamtsieger Nasser Al-Attiyah in seinem Toyota Hilux an die Spitze der Gesamtwertung. Der Katarer, der 2011, 2015 und 2019 triumphiert hatte, wies nach den 457 Wertungskilometern am Montag 2:35 Minuten Vorsprung auf Rekordchampion Stephane Peterhansel auf.
Aktionäre stimmen Fusion von Opel-Mutter PSA und Fiat Chrysler zu
Aus der Opel-Mutter PSA und dem US-italienischen Konzern Fiat Chrysler (FCA) wird der viertgrößte Automobilhersteller der Welt: Die Aktionäre beider Konzerne votierten in virtuellen Hauptversammlungen am Montag fast einstimmig für die geplante Fusion unter dem Namen Stellantis. Umgesetzt werden solle die Fusion "sehr schnell", sagte PSA-Chef Carlos Tavares. Er soll die Geschäfte von Stellantis leiten; Fiat-Erbe John Elkann soll Chef des Verwaltungsrats werden.
Aktionäre von Peugeot-Citroën stimmen für Fusion mit Fiat Chrysler
Die Aktionäre des französischen Automobilkonzerns PSA haben am Montag fast einstimmig für die geplante Fusion mit dem US-italienischen Wettbewerber Fiat Chrysler (FCA) votiert. Mehr als 99,8 Prozent der Anteilseigner stimmten auf der virtuellen Hauptversammlung für den Zusammenschluss zum viertgrößten Autokonzern der Welt namens Stellantis. Umgesetzt werden solle die Fusion "sehr schnell", wie PSA-Chef Carlos Tavares sagte. Er soll auch die Geschäfte von Stellantis leiten.
Formel 1: Auftakt in Australien wegen Corona offenbar gefährdet
Das für den 21. März geplante Renndebüt von Mick Schumacher (Haas) in der Formel 1 ist offenbar gefährdet. Der Saisonauftakt in Down Under könnte wegen der anhaltenden Coronavirus-Pandemie verschoben werden, wie die Onlineausgaben der Fachmagazine Autosport und Motorsport berichten. Demnach soll das Rennen später im Jahr nachgeholt werden. In Australien gelten im Kampf gegen COVID-19 strenge Beschränkungen.
Großbritannien darf Julian Assange nicht an die USA ausliefern
Wikileaks-Gründer Julian Assange darf nicht in die USA ausgeliefert werden. Dies entschied ein Londoner Gericht am Montag mit Verweis auf den schlechten psychischen Gesundheitszustand des 49-Jährigen. Wegen der zu erwartenden Haftbedingungen in den USA bestehe ein "beträchtliches" Suzidrisiko, urteilte die zuständige Richterin. Während sich die USA "extrem enttäuscht" zeigten, forderten Unterstützer die sofortige Freilassung von Assange. Mexiko bot ihm politisches Asyl an.
Britisches Gericht lehnt Auslieferung von Wikileaks-Gründer Assange an die USA ab
Ein Gericht in London hat den US-Auslieferungsantrag für Wikileaks-Gründer Julian Assange abgelehnt. Richterin Vanessa Baraitser begründete ihre Entscheidung am Montag mit der psychischen Verfassung des 49-jährigen Australiers und den strikten Haftbedingungen, die ihn bei einem Prozess wegen des Vorwurfs der Spionage in den USA erwarten würden. Es bestehe das "beträchtliche" Risiko, dass Assange sich in US-Haft das Leben nehmen würde, sagte Baraitser. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden.
Britisches Gericht lehnt Auslieferung von Assange an die USA ab
Ein Gericht in London hat die Auslieferung von Wikileaks-Gründer Julian Assange an die USA abgelehnt, wo er wegen Spionage vor Gericht gestellt werden soll. Wegen der strikten Haftbedingungen in den Vereinigten Staaten bestehe das "beträchtliche" Risiko, dass sich Assange im Gefängnis das Leben nehmen könnte, urteilte die zuständige Richterin Vanessa Baraitser am Montag. Gegen die Entscheidung kann Berufung eingelegt werden.
Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf klagt mutmaßlichen Islamisten aus Syrien an
Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf hat Anklage gegen einen 36-jährigen Syrer wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung erhoben. Der Angeschuldigte Mohammed S. soll sich spätestens im Februar 2013 im Nahen Osten einer islamistischen Gruppierung angeschlossen haben, wie die Behörde am Montag mitteilte. Diese Gruppierung gehörte demnach später zur als Terrorvereinigung eingestuften Islamischen Einheits- und Befreiungsfront.
Auch in Deutschland werden Impfungen möglicherweise zeitlich gestreckt
In Deutschland wird möglicherweise ebenso wie in Großbritannien die zweite Corona-Impfung verschoben, um das Präparat zeitnah mehr Menschen verabreichen zu können. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt diese Möglichkeit prüfen, wie aus einem Schreiben seines Hauses hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Die Bundesregierung verteidigte die Beschaffung des Serums auf europäischer Ebene. Der zögerliche Impfstart sorgt inzwischen für Unstimmigkeiten in der großen Koalition.
Auch in Deutschland könnten Impfungen zeitlich gestreckt werden
Ebenso wie in Großbritannien könnte die zweite Corona-Impfung auch in Deutschland zeitlich gestreckt werden, um das Präparat mehr Menschen zu verabreichen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt diese Möglichkeit prüfen, wie aus einem Schreiben seines Hauses hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorlag. Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befürwortete dieses Vorhaben. Die SPD forderte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, zur Produktionsbeschleunigung die Pharma-Unternehmen an einen Tisch zu holen.
Spahn lässt zeitliche Streckung zweiter Impfung prüfen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) lässt die Möglichkeit prüfen, die beim Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer vorgesehene zweite Impfung zeitlich zu strecken, um mit der Impfung von mehr Menschen starten zu können. Die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Institut solle nach Sichtung entsprechender Daten dazu eine Empfehlung abgeben, heißt es in einem der Nachrichtenagentur AFP am Montag vorliegenden Schreiben des Gesundheitsministeriums.
Angehender Fahrlehrer unter Drogeneinfluss bei Verkehrskontrolle ertappt
Die Hamburger Polizei hat einen angehenden Fahrlehrer unter Drogeneinfluss aus dem Verkehr gezogen. Wie die Beamten in der Hansestadt am Montag mitteilten, wurde der 27-Jährige in der vergangenen Woche bei einer Verkehrskontrolle überprüft und geriet wegen "körperlicher Auffälligkeiten" in den Verdacht des Rauschmittelkonsums.
Konsumstimmung sinkt zum Jahresbeginn 2021 weiter
Zum Jahresbeginn ist die Verbraucherstimmung in Deutschland weiter gesunken: Das vom Handelsverband Deutschland (HDE) am Montag veröffentlichte Konsumbarometer für Januar fiel von 95,6 Punkten im Vormonat auf nun 94,9 Punkte. Der Verband führte das weiterhin in erster Linie auf den anhaltenden Lockdown zurück, der den Konsum "einschränkt oder vollständig verhindert". Das Barometer sank entsprechend im dritten Monat in Folge. Den Angaben zufolge sank nach dem Weihnachtsgeschäft insbesondere die Anschaffungsneigung der Verbraucher für die ersten Monate des neuen Jahres. "Die Konsumzurückhaltung hängt aber auch mit pessimistischen Einkommenserwartungen zusammen", erklärte der HDE. Trotz des bislang "robusten" Arbeitsmarktes fürchteten Verbraucher aktuell negative Auswirkungen des Lockdowns. Da dieser voraussichtlich weiterhin gelte und "Impfeffekte" erst in einigen Monaten zu erwarten seien, sieht der Handelsverband "zumindest für die kommenden Wochen keinen Anlass für eine Trendumkehr und einen Anstieg der Verbraucherstimmung". Die Negativ-Entwicklung dürfte demnach zunächst noch anhalten. Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2000 Menschen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und zu anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten. (Y.Ignatiev--DTZ)
Deutschland: 9800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 9800 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden 9847 weitere Ansteckungsfälle erfasst. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Infektionen in Deutschland seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 1.775.513. Da am Wochenende nicht alle Gesundheitsämter Daten übermitteln, liegen die Fallzahlen des RKI sonntags und montags in der Regel niedriger als an anderen Wochentagen. Am Montag vergangener Woche hatte das Institut 10.976 neue Ansteckungsfälle bekanntgegeben. Nach den jüngsten Angaben des RKI wurden zudem 302 Todesopfer der Pandemie innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Corona-Toten in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs damit auf 34.574. Die Zahl der von einer Corona-Infektion genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das RKI mit rund 1.401.200. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Montag 139,4. Bei dem Wert handelt es sich um die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in diesem Zeitraum. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verhängung und Lockerung von Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Virus. Ziel der Bundesregierung ist es, die Inzidenz auf unter 50 zu drücken. Am Dienstag wollen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Regierungschefs der Bundesländer über das weitere Vorgehen gegen die Corona-Pandemie beraten. Der derzeitige harte Lockdown mit weitgehender Schließung von Geschäften, Schulen und Kitas gilt seit Mitte Dezember und ist vorerst bis zum 10. Januar - also kommenden Sonntag - befristet. Im Vorfeld der neuen Bund-Länder-Beratungen zeichnet sich ein breiter Konsens über eine Verlängerung des harten Lockdowns ab. (Y.Ignatiev--DTZ)
Lottogewinner aus Reutlingen holt Preisgeld von elf Millionen Euro nicht ab
Mehr als zweieinhalb Jahre hatte ein Mann oder eine Frau aus Baden-Württemberg Zeit, einen Lottogewinn in Höhe von 11,3 Millionen Euro abzuholen - nun ist die Frist verstrichen. "Wir hätten dem Glückspilz nach der langen Suche von Herzen gern doch noch die Millionen ausbezahlt", erklärte Lotto-Geschäftsführer Georg Wacker am Montag. Bis zum Ende des Jahres 2020 habe aber niemand eine gültige Spielquittung für die sechs Richtigen vorgelegt.
DAK-Studie: Geplante Reform würde Pflegebedürftige und Angehörige klar entlasten
Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Reform der Pflegeversicherung würde laut einer aktuellen Studie viele Menschen in Pflegeheimen und deren Angehörige deutlich entlasten. Durch neue Finanzierungswege und einen Steuerzuschuss könnte die Zahl der Sozialhilfeempfänger in Heimen um ein Drittel gesenkt werden, wie die am Montag in Hamburg veröffentlichte Untersuchung der Krankenkasse DAK-Gesundheit ergab.
Nachfrage nach Arbeitskräften im Dezember geringer als üblich
Die Nachfrage der deutschen Unternehmen nach Arbeitskräften ist im Dezember geringer gewesen als sonst üblich. In Folge des Teil-Lockdowns sei der Personalbedarf in vielen Bereichen verhalten, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag mit. Ihr Stellenindex (BA-X), der in den Herbstmonaten leicht gestiegen war, stagnierte im Dezember beim Stand von 99 Punkten. Im Vergleich zum Vorjahr liege der Index weiterhin deutlich im Minus.
"Müsste schon viel passieren": Geiger schreibt Tourneesieg ab
Skisprung-Hoffnung Karl Geiger hat den ersten deutschen Sieg bei der Vierschanzentournee seit 19 Jahren praktisch abgeschrieben. "Ich muss den Blick auf die Gesamtwertung lassen. 24 Punkte aufzuholen, da muss schon viel zusammenpassen", sagte der Skiflug-Weltmeister am Tag nach der Bruchlandung in Innsbruck.
Einsatzkräfte hoffen nach Erdrutsch in Norwegen weiter auf Bergung Überlebender
Fünf Tage nach dem Erdrutsch in Norwegen haben die Rettungskräfte die Hoffnung noch nicht aufgegeben, verschüttete Überlebende zu bergen. "Wir befinden uns noch in einem Rettungseinsatz, das bedeutet, dass wir vermuten, dass wir noch Überlebende finden können", sagte Einsatzleiter Roger Pettersen am Montag vor den Medien.
Tschentscher fordert mehr Corona-Impfstoff für Hamburger Gesundheitspersonal
Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) sieht seine Stadt bei der Impfstoffzuteilung für medizinisches Personal benachteiligt. Sein Bundesland übernehme die Gesundheitsversorgung für die gesamte umliegende Region, sagte Tschentscher der "Bild"-Zeitung vom Montag. Bei der Impfstoffzuteilung an die Länder werde aber nur die Einwohnerzahl berücksichtigt.
Buschfeuer bedroht Vororte der westaustralischen Küstenstadt Perth
Wegen eines außer Kontrolle geratenen Buschfeuers an der Westküste Australiens haben die Behörden die Bevölkerung in Alarmbereitschaft versetzt. Es bestehe Gefahr für "Leben und Wohnungen" der Menschen in den südlichen Vororten der Küstenstadt Perth, teilten die örtlichen Einsatzkräfte am Montag mit. Zwar stuften sie die Alarmstufe herunter, verwiesen aber zugleich darauf, dass die Lage aufgrund der sich ändernden Wetterbedingungen angespannt bleibe.