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27 Tote bei Gebäudebrand in Japan befürchtet
Nach einem Brand in einem Geschäftsgebäude in der japanischen Wirtschaftsmetropole Osaka werden der Feuerwehr zufolge zahlreiche Todesopfer befürchtet. Nach Angaben vom Freitagvormittag (Ortszeit) konnten bei 27 von 28 Verletzten keine Lebenszeichen festgestellt werden. Die Brandopfer seien ins Krankenhaus gebracht worden. In Japan kann nur ein Arzt einen Menschen offiziell für tot erklären.
Keine einheitlichen Regeln für katholische Weihnachtsgottesdienste
In den katholischen Gemeinden gibt es in diesem Jahr keine einheitlichen Corona-Schutzregeln für die Weihnachtsgottesdienste: "Die Kirche reagiert auf die landesspezifisch und regional verschiedenen Erfordernisse angesichts der Corona-Situation", sagte der Sprecher der Deutschen Katholischen Bischofskonferenz (DKB), Matthias Kopp, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagsausgaben). So würden unterschiedliche Gottesdienstformate angeboten: Es gebe Gottesdienste unter 2G, unter 3G, zum Teil aber auch ganz ohne Impf- oder Testnachweis.
"Sex and the City"-Darsteller Chris Noth weist Vergewaltigungsvorwürfe zurück
Der aus der US-Serie "Sex and the City" bekannte Schauspieler Chris Noth hat Vergewaltigungs-Vorwürfe zweier Frauen gegen ihn zurückgewiesen. "Die Anschuldigungen gegen mich, die von Personen erhoben werden, die ich vor Jahren oder sogar Jahrzehnten getroffen habe, sind kategorisch falsch", erklärte Noth der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Die Kontakte mit den betreffenden Frauen seien "einvernehmlich" gewesen.
US-Experten: Biontech- und Moderna-Impfstoffe sollten J&J vorgezogen werden
Ein US-Expertenausschuss hat empfohlen, wegen der Gefahr von Blutgerinnseln die Corona-Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna dem Vakzin von Johnson & Johnson vorzuziehen. Die 15 Mitglieder des bei der US-Gesundheitsbehörde CDC angesiedelten Beratergremiums sprachen diese Empfehlung am Donnerstag einstimmig aus.
RKI warnt vor "sehr besorgniserregender" Corona-Entwicklung
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen sinkt nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Blick auf die anhaltend hohe Belastung der Intensivstationen und die bevorstehende Omikron-Welle nicht stark und schnell genug. "Die aktuelle Entwicklung ist weiter sehr besorgniserregend", warnte das RKI in seinem Wochenbericht am Donnerstag. "Die Maßnahmen müssen daher jetzt trotz fallender Fallzahlen weiter aufrechterhalten und sogar weiter intensiviert werden."
Facebook-Mutter Meta geht gegen "Cybersöldner" vor
Die Facebook-Mutter Meta ist gegen sogenannte Cybersöldner vorgegangen, die für zahlende Auftraggeber Internetnutzer ausspionieren. Meta schloss auf seinen Plattformen Facebook und Instagram rund 1500 Nutzerkonten, die in Verbindung mit sieben solcher Anbieter stehen, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Meta informierte zudem rund 50.000 Menschen in mehr als 100 Ländern darüber, dass sie möglicherweise Ziel von Cybersöldnern wurden.
US-Fluggast wird wegen Tanga anstelle von Schutzmaske aus Maschine geworfen
Weil er sich anstelle einer Schutzmaske einen roten Tanga über das Gesicht zog, ist ein Fluggast in den USA vor dem Start aus der Maschine geworfen worden. Der 38-jährige Maskengegner wollte von Fort Lauderdale im Bundesstaat Florida in die US-Hauptstadt Washington fliegen, wie US-Medien am Donnerstag berichteten. Ein Handyvideo zeigt, wie er mit roter Damenunterwäsche im Gesicht auf seinem Platz sitzt und dann von Mitarbeitern der Fluggesellschaft United Airlines aufgefordert wird, die Maschine zu verlassen.
Corona-Impfnachweise sollen in EU nur noch neun Monate gültig sein
Corona-Impfnachweise sollen für Reisen innerhalb der Europäischen Union künftig nur noch maximal neun Monate gültig sein: Das will die EU-Kommission noch vor Weihnachten vorschlagen, wie es am Donnerstag von Verantwortlichen in Brüssel hieß. Ziel sei es, die Bürger zu schnellen Auffrischungs-Impfungen zu motivieren.
Verdächtiger gesteht Tötung von junger Lehrerin in London
Vor einem Gericht in London hat ein 36-jähriger Lieferdienstfahrer die Tötung einer jungen Grundschullehrerin gestanden. "Er gibt zu, sie getötet zu haben", sagte Verteidiger Aidan Harvey am Donnerstag. Es sei klar, dass der Mann für den Tod der 28-jährigen Sabina Nessa verantwortlich sei, er bestritt demnach aber eine Mordabsicht. Die Tat hatte den Druck auf die britische Regierung verstärkt, mehr zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt im öffentlichen Raum zu tun.
Ermittlungen gegen sächsischen LKA-Beamten wegen Angriffs auf Kollegen
Gegen einen Beamten des sächsischen Landeskriminalamts (LKA) wird wegen eines tätlichen Angriffs auf Kollegen ermittelt. Wie das LKA am Donnerstag mitteilte, hatte der Mann am Montag während einer Demonstration gegen die staatlichen Corona-Schutzmaßnahmen Beamte der dabei zur Unterstützung eingesetzten niedersächsischen Bereitschaftspolizei attackiert. Der beschuldigte LKA-Beamte sei dort privat unterwegs gewesen.
EMA unterstützt Einsatz von Corona-Medikament Paxlovid für Notfälle
Die EU-Arzneimittelbehörde EMA unterstützt den Einsatz des Corona-Medikaments Paxlovid des US-Pharmakonzerns Pfizer für Notfälle. Die Tabletten könnten "zur Behandlung von Erwachsenen mit Covid-19 eingesetzt werden, die keinen zusätzlichen Sauerstoff benötigen und bei denen ein erhöhtes Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besteht", erklärte die EMA am Donnerstag. Damit kann das Medikament noch vor seiner Zulassung in der EU eingesetzt werden.
Melania Trump lanciert Plattform für digitale Kunstwerke
Die frühere First Lady Melania Trump lanciert eine Plattform für digitale Kunstwerke - und verkauft als erstes ein Aquarell ihrer "kobaltblauen Augen". Die Ehefrau des früheren US-Präsidenten Donald Trump kündigte am Donnerstag an, auf ihrer Website MelaniaTrump.com fortan regelmäßig sogenannte NFT-Werke anzubieten. "Ich bin stolz, mein neues NFT-Unternehmen anzukündigen, das meine Leidenschaft für Kunst verkörpert und mein anhaltendes Engagement für Kinder unterstützen wird", erklärte das 51-jährige Ex-Model.
Isabelle Huppert bekommt Goldenen Ehrenbären bei Berlinale 2022
Die französische Film- und Theaterschauspielerin Isabelle Huppert erhält bei der im Februar stattfindenden 72. Berlinale den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk. Huppert sei "eine der weltweit vielseitigsten Charakterdarstellerinnen" mit einem beeindruckenden Werk von fast 150 Kino- und Fernsehfilmen sowie Serien, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Im Rahmen der Preisverleihung am 15. Februar werde der Film "A propos de Joan", in dem Huppert eine Hauptrolle spielt, gezeigt.
Frankreich verschärft seine Reisebeschränkungen
Um eine Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zu bremsen, verschärft Frankreich die Reisebeschränkungen für Großbritannien. Nicht notwendige Reisen ins oder aus dem Königreich seien von Samstag an untersagt, kündigte die Regierung am Donnerstag an. Über weitere Maßnahmen soll am Freitag in einer Krisensitzung beraten werden. Die französische Regierung ist nicht nur wegen Omikron, sondern auch angesichts des allgemeinen Infektionsgeschehens im Land besorgt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Frankreich derzeit bei rund 500 Fällen auf 100.000 Einwohner. Nach der Krisensitzung der Regierung am Freitag sollen weitere Einschränkungen oder zumindest Empfehlungen für die Weihnachtszeit verkündet werden. Eine französische Ärztegewerkschaft warnte vor zahlreichen Verschiebungen weniger dringender Operationen im Januar. Laut dem Bildungsministerium sind derzeit 3150 Klassen geschlossen. Das Virus verbreitet sich derzeit vor allem unter noch nicht geimpften Grundschulkindern. Die Regierung bietet den Grundschulen wöchentlich etwa 400.000 Covid-Tests an. "Aber nur etwa 50 Prozent der Eltern nehmen das Angebot an", bedauerte Bildungsminister Jean-Michel Blanquer. Derzeit werden Klassen nur geschlossen, wenn mindestens drei Kinder positiv getestet sind. Wegen Omikron dürften Menschen von Samstag an nicht mehr aus "touristischen oder beruflichen Gründen" von oder nach Großbritannien einreisen, sagte Regierungssprecher Gabriel Attal dem Sender BFM-TV. Die gelte sowohl für Ungeimpfte als auch für Geimpfte. Franzosen und Bürger mit einem Wohnsitz in Frankreich dürften jedoch weiterhin von Großbritannien in ihre Heimat zurückkehren. "Wir werden ein System von Kontrollen einführen, das drastisch strenger ist als jenes, das wir bereits haben", sagte Attal. Reiserückkehrer müssten künftig einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden ist, kündigte Attal weiter an. Bislang reichte ein Test, der nicht älter als 48 Stunden war. Zudem werde eine verpflichtende siebentägige Quarantäne eingeführt. Den Ort, an dem die Quarantäne stattfinden soll, dürften die Reiserückkehrer selbst wählen. Es finde eine Kontrolle durch die Sicherheitskräfte statt. Wenn ein bei der Ankunft erfolgter Corona-Test negativ ausfalle, könne die Quarantäne nach 48 Stunden aufgehoben werden. "Unsere Strategie besteht darin, die Ausbreitung von Omikron in unserem Land so weit wie möglich hinauszuzögern und diesen Vorteil zu nutzen, um Booster-Impfungen voranzutreiben", sagte er. In Frankreich wurden laut Attal bislang 240 Fälle mit der Omikron-Variante entdeckt, aber "es gibt wahrscheinlich noch mehr", fügte er hinzu. In Großbritannien hat sich die hochansteckende Omikron-Variante des Virus inzwischen stark ausgebreitet. Das Land meldete am Mittwoch einen neuen Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen. Nach Behördenangaben wurden 78.610 neue Fälle binnen 24 Stunden gemeldet - so viele wie noch nie seit Pandemiebeginn. Die Behörden meldeten zudem 165 neue Todesfälle. Die Ausbreitung der Omikron-Variante und mögliche Gegenmaßnahmen sollten auch beim EU-Gipfel in Brüssel besprochen werden. (A.Nikiforov--DTZ)
Bundespolizei entdeckt in Sachsen und Bayern 140 Kilogramm illegale Böller
Die Bundespolizei hat in Sachsen und Bayern insgesamt rund 140 Kilogramm illegales Silvesterfeuerwerk beschlagnahmt. In Sachsen fanden Beamte am Mittwoch bei der Kontrolle von zwei Fahrzeugen an der Autobahn 17 insgesamt 86 Kilogramm der verbotenen Böller, wie die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel am Donnerstag mitteilte. Das Feuerwerk stammte aus Tschechien.
EMA will in der kommenden Woche über Novavax-Impfstoff entscheiden
Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hat angekündigt, in der kommenden Woche über die Zulassung des Corona-Totimpfstoffs des US-Pharmakonzerns Novavax zu entscheiden. Das zuständige Arzneimittelkomitee werde am 20. Dezember zu einer außerordentlichen Sitzung zusammentreten, erklärte die EMA am Donnerstag auf Twitter. Dabei solle es um das von Novavax unter dem Namen Nuvaxovid entwickelte Vakzin gehen. Es wäre der erste in der EU zugelassene Totimpfstoff gegen das Coronavirus.
Mann in NRW wegen mutmaßlichen gemeinschaftlichen Kindesmissbrauchs verhaftet
Im nordrhein-westfälischen Wermelskirchen hat die Polizei einen dringend tatverdächtigen Mann wegen mutmaßlichen gemeinschaftlichen schweren sexuellen Kindesmissbrauchs verhaftet. Spezialkräfte nahmen den Beschuldigten bereits am vergangenen Freitag fest und durchsuchten seine Wohnung, wie die Polizei in Köln am Donnerstag mitteilte. Dabei sei eine Vielzahl von Datenträgern beschlagnahmt worden.
Medien: Bruce Springsteen verkauft Songrechte für 500 Millionen Dollar
US-Rocklegende Bruce Springsteen hat Medienberichten zufolge die Rechte an seinen Songs für rund 500 Millionen Dollar (gut 440 Millionen Euro) verkauft. Neuer Eigentümer des Musikkatalogs des 75-Jährigen mit Allzeit-Hits wie "Born in the U.S.A." sei der US-Unterhaltungskonzern Sony, berichteten am Donnerstag übereinstimmend die "New York Times" und das Branchenblatt "Billboard". Neben den Aufnahmen von Springsteen hätten auch die Rechte an seinen Texten den Besitzer gewechselt.
Mordanklage gegen zwei Männer wegen mutmaßlicher Tötung von Schwester in Dresden
Wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen Mordes hat die Staatsanwaltschaft Dresden Anklage gegen zwei Männer erhoben. Den 30 und 38 Jahre alten Beschuldigten wird vorgeworfen, vor mehr als vier Jahren ihre 22-jährige Schwester in ihrer Dresdner Wohnung erstickt zu haben, wie die Justizbehörde am Donnerstag mitteilte. Die Frau habe an dem Tattag im Oktober 2017 nicht mit einem Angriff gerechnet.
Razzia wegen mutmaßlichen Bandendiebstahls unter anderem am Flughafen Köln-Bonn
Wegen des Verdachts des Bandendiebstahls hat die Polizei unter anderem am Flughafen Köln-Bonn die Räume mehrerer Unternehmen durchsucht. Wie die Staatsanwaltschaft Köln und die Polizei gemeinsam bekanntgaben, fanden die Durchsuchungen am Mittwoch in einem am Flughafen ansässigen Logistikunternehmen und einer Speditionsfirma sowie auf dem Gelände eines städtischen Abfallentsorgers statt. Deren beschuldigte Mitarbeiter sollen in großem Umfang unzustellbare Technik- und Luxusartikel gestohlen haben, statt sie wie vom Zoll vorgeschrieben zu entsorgen.
Höchststrafe in Prozess um Autoattacke auf Rosenmontagszug von Volkmarsen verhängt
Fast zwei Jahre nach der Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen mit rund 90 Verletzten hat das Landgericht Kassel gegen den Angeklagten die Höchststrafe verhängt. Das Gericht sprach den 31-Jährigen am Donnerstag des versuchten Mordes in 89 Fällen, der 88-fachen gefährlichen Körperverletzung und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr schuldig und verurteilte ihn zu einer lebenslangen Haftstrafe.
Prozess gegen frühere Vorgesetzte von Niels Högel beginnt am 17. Februar
Der Prozess gegen acht ehemalige Vorgesetzte des wegen einer Mordserie an Intensivpatienten verurteilten früheren Krankenpflegers Niels Högel beginnt am 17. Februar vor dem Landgericht Oldenburg. Bis einschließlich November sind insgesamt 42 Verhandlungstermine angesetzt, wie das Gericht in der niedersächsischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Den früheren und teils auch heute noch aktiven Mitarbeitern von zwei Kliniken, an denen Högel seine Verbrechen zwischen 2000 und 2005 beging, wird Totschlag durch Unterlassen vorgeworfen.
Statistisches Bundesamt erhebt Daten für Zeitverwendungsstatistik nun per App
Für die nächste sogenannte Zeitverwendungserhebung des Statistischen Bundesamts können die Menschen in Deutschland erstmals ihre Daten per App bereitstellen. Zugangsdaten für die speziell entwickelte Anwendung erhalten nur Haushalte, die sich zur Teilnahme an der freiwilligen Erhebung bereit erklärt haben, wie die Bundesbehörde in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Für die Umfrage halten alle Teilnehmenden drei Tage lang ihre vollständigen Tagesabläufe fest.
Urteil in Prozess um Autoattacke auf Rosenmontagszug von Volkmarsen erwartet
Im Prozess um die Autoattacke auf den Rosenmontagszug im nordhessischen Volkmarsen mit rund 90 Verletzten wird vor dem Landgericht Kassel am Donnerstag (10.00 Uhr) das Urteil gegen den Angeklagten Maurice P. erwartet. Die Anklage wirft ihm 91-fachen versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung in 90 Fällen und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr vor. Im November stellte das Gericht das Verfahren in zwei Fällen ein. P.s Motiv ist bislang unklar. Er selbst sagte im Prozess nicht aus.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 340,1
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstagmorgen lag der Wert bei 340,1. Am Vortag hatte er noch bei 350,0 gelegen, vor einer Woche bei 422,3. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 56.677 Neuinfektionen verzeichnet.
Fünf Kinder bei Hüpfburg-Tragödie in Australien gestorben
Zahl der Toten nach Explosion von Tanklastwagen in Haiti auf 75 gestiegen
Nach der Explosion eines Tanklastwagens in Haiti ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen. Der letzte Lagebericht weise 75 Tote sowie 59 Verletzte mit Brandwunden aus, sagte der Direktor des haitianischen Zivilschutzes, Jerry Chandler, der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch (Ortszeit). Seine Organisation arbeite mit "Hochdruck" daran, die lokalen Krankenhäuser zu unterstützen. Ein provisorisches Krankenhaus in einer Sporthalle sei bald einsatzbereit.
USA wenige Tage nach Tornado-Katastrophe von weiteren Stürmen heimgesucht
Nur wenige Tage nach der Tornado-Katastrophe mit dutzenden Toten im US-Bundesstaat Kentucky haben weitere schwere Stürme die USA heimgesucht. Der Nationale Wetterdienst (NWS) warnte am Mittwochabend (Ortszeit) vor einem "extrem starken" und "möglicherweise rekordverdächtigen" Sturmsystem über dem mittleren und nördlichen Teil des Landes. Demnach drohten "gefährlich starke Winde", Schnee, Gewitter, Tornados und Brandgefahr.
Berichte: Italiens Polizei erwischt angeblich Blinden beim Autofahren
Ein Italiener, der aufgrund seiner angeblichen Blindheit jahrelang Sozialhilfen bezog, ist Medienberichten zufolge wegen Betrugsverdachts festgenommen worden - nachdem er beim Autofahren und bei einem Schaufensterbummel beobachtet worden war. Wie italienische Medien am Mittwoch berichteten, hatte der Mann aus dem sizilianischen Palermo seit 2008 mindestens 170.000 Euro an Sozialleistungen erhalten. Der 40-Jährige habe den Behörden glaubhaft gemacht, er sei aufgrund eines angeborenen Leidens "völlig blind".
Bundesregierung beschafft 92 Millionen zusätzliche Impfdosen für kommendes Jahr
Die Bundesregierung will für das kommende Jahr 92 Millionen Dosen Impfstoff zusätzlich beschaffen. Es gehe um 80 Millionen Dosen des Herstellers Biontech, die über EU-Verträge besorgt würden, teilte das Bundesgesundheitsministerium am Mittwoch mit. Zudem sollten zwölf Millionen Dosen bilateral beschafft werden. Nach Angaben von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) ist auch Moderna-Impfstoff dabei. Der Haushaltsausschuss im Bundestag gab dazu am Mittwoch Mittel in Höhe von 2,2 Milliarden Euro frei.
Vulkan auf La Palma scheint Ende seines Ausbruchs zu erreichen
Der Vulkan Cumbre Vieja auf der Insel La Palma scheint sich nach drei Monaten zu beruhigen: Wenn die Aktivität zehn Tage lang auf dem derzeitigen, niedrigen Niveau verharre, könne der Vulkan-Ausbruch als beendet betrachtet werden, erklärte die Leiterin des Nationalen Geografischen Instituts, Maria José Blanco, am Mittwoch. Ein erneuter Ausbruch könne jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Zahl der Toten nach Explosion von Tanklastwagen in Haiti auf 66 gestiegen
Nach der Explosion eines Tanklastwagens in Haiti ist die Zahl der Todesopfer auf 66 gestiegen. Neben den 62 Toten am Unglücksort seien vier weitere Menschen im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen erlegen, sagte der stellvertretende Bürgermeister der Hafenstadt Cap-Haïtien, Patrick Almonor, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP. "Das ist noch eine vorläufige Bilanz, da Verletzte in mehrere Krankenhäuser verlegt wurden", fügte er hinzu.