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Sohn von Libyens Ex-Machthaber Gaddafi aus Gefängnis entlassen
Ein Sohn des libyschen Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi ist aus einem Gefängnis in der Hauptstadt Tripolis entlassen worden. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntagabend aus libyschen Justizkreisen erfuhr, ist Saadi Gaddafi auf Empfehlung des Generalstaatsanwalts entlassen worden. Zum Aufenthaltsort des 47-Jährigen gab es zunächst keine offiziellen Informationen. Lokalen Medien zufolge hat Gaddafis drittältester Sohn das Land bereits Richtung Türkei verlassen.
Wehrbeauftragte plädiert für Ehrung der Soldaten der Kabul-Luftbrücke
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hat für eine Ehrung der am Evakuierungseinsatz in Kabul beteiligten Bundeswehr-Soldaten plädiert. "Die Soldatinnen und Soldaten müssen auf jeden Fall geehrt werden", sagte sie in den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Montag. Sie habe sich bei Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) für eine persönliche Ehrung der Soldaten eingesetzt – "etwa durch ein Ehrenkreuz oder eine Einsatzmedaille".
Afrikanische Politiker verurteilen Putsch in Guinea
Die Afrikanische Union hat den Umsturzversuch in Guinea verurteilt. Die Gemeinschaft lehne jegliche Machtübernahme durch Gewalt ab und fordere die sofortige Freilassung von Präsident Alpha Condé, erklärte die AU am Sonntag. Die Wirtschaftsgemeinschaft der westafrikanischen Staaten (Ecowas) forderte die Putschisten auf, "die körperliche Unversehrtheit" des Präsidenten zu respektieren, Condé unverzüglich freizulassen und zur verfassungsmäßigen Ordnung zurückzukehren.
Südafrikas Ex-Präsident Zuma aus gesundheitlichen Gründen aus Haft entlassen
Der ehemalige südafrikanische Präsident Jacob Zuma ist aus gesundheitlichen Gründen aus der Haft entlassen worden. Der 79-Jährige sei unter Bewährungsauflagen freigekommen, teilten die Strafvollzugsbehörden am Sonntag mit. Zuma befindet sich bereits seit Anfang August aus nicht näher genannten Gründen in einem Krankenhaus.
Taliban machen Verhüllung mit Niqab an Hochschulen zur Pflicht für Frauen
Die Taliban haben nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan strenge Regeln für Frauen an privaten Hochschulen erlassen. In einem langen Regelwerk der für höhere Bildung zuständigen Behörde der Islamisten wird Frauen ein Besuch privater Universitäten nur mit Gesichtsverhüllung, dem Niqab, sowie getrennt von Männern gestattet. Ist eine räumliche Trennung nicht möglich, müssen Männer und Frauen demnach durch einen Vorhang getrennt werden.
Putschisten in Guinea kündigen nationale Einheitsregierung an
Der Anführer der Putschisten im westafrikanischen Guinea hat die Einsetzung einer Regierung der nationalen Einheit angekündigt. Jegliche politische "Hexenjagd" solle vermieden werden, die neue Regierung solle einen politischen "Übergang" einleiten, sagte Oberstleutnant Mamady Doumbouya bei seinem ersten öffentlichen Auftritt am Montag. Wirtschaftsverträge sollen demnach ihre Gültigkeit behalten.
Militär in Guinea putscht gegen Regierung und nimmt Präsidenten gefangen
Im westafrikanischen Guinea haben Teile des Militärs gegen die Regierung geputscht und nach eigenen Angaben Präsident Alpha Condé gefangen genommen. Spezialkräfte der Armee hätten die Regierung "aufgelöst", hieß es in einem Video der Putschisten, das der Nachrichtenagentur AFP am Sonntag zuging. Das Verteidigungsministerium erklärte dagegen, ein Angriff auf den Präsidentensitz durch Spezialkräfte sei zurückgeschlagen worden.
Putschversuch im westafrikanischen Guinea im Gange
Im westafrikanischen Guinea ist ein Putschversuch von Militärs im Gange. Spezialkräfte der Armee hätten Präsident Alpha Condé am Sonntag gefangen genommen und die Regierung "aufgelöst", hieß es in einem Video der Putschisten, das der Nachrichtenagentur AFP zuging. Die Lage war aber unklar: Das Verteidigungsministerium erklärte seinerseits, ein Angriff auf den Präsidentensitz durch die Spezialeinheit sei zurückgeschlagen worden.
Linken-Schiedskommission lehnt Parteiausschluss von Wagenknecht einstimmig ab
Die Landesschiedskommission der Linken in Nordrhein-Westfalen hat einen Parteiausschluss von Sahra Wagenknecht einstimmig abgelehnt. Beide Anträge auf den Parteiausschluss Wagenknechts, die Spitzenkandidatin der NRW-Linken zur Bundestagswahl ist, seien zurückgewiesen worden, teilte die Partei am Sonntag mit. Die von Mitgliedern der Linken beantragten Verfahren liefen seit Juni.
Taliban rücken im Pandschir-Tal vor
Die radikalislamischen Taliban sind am Wochenende weiter in die letzte Bastion des Widerstands in Afghanistan vorgerückt. Die neuen Machthaber am Hindukusch meldeten schwere Kämpfe im Pandschir-Tal und nahmen Berichten zufolge das Dorf Anabah sowie weitere Gebiete der Provinz nördlich von Kabul ein. US-Generalstabschef Mark Milley hält angesichts der unübersichtlichen Lage im Land den Ausbruch eines Bürgerkriegs für "wahrscheinlich". Die Taliban, deren Regierungsbildung immer noch ausstand, forderten unterdessen von Deutschland diplomatische Anerkennung und finanzielle Hilfen.
Schüsse und Militär in den Straßen von Guineas Hauptstadt
Im Zentrum von Conakry, der Hauptstadt Guineas, sind am Sonntag Soldaten aufmarschiert und es ist zu anhaltenden Schusswechseln gekommen. Das Militär war vor allem auf den Straßen der Halbinsel Kaloum zu sehen, wo sich das Präsidialamt und zahlreiche Regierungsinstitutionen des westafrikanischen Landes befinden, wie ein AFP-Reporter berichtete. Erklärungen von offizieller Stelle zu den Ereignissen lagen zunächst nicht vor.
Jens Spahn wäre manchmal gern Erzieher - und künftig aber eher Kanzler
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) könnte sich auch einen Job in der Kita vorstellen, träumt aber wohl doch eher vom Kanzleramt. "Ich wäre manchmal gerne Erzieher", sagte Spahn Samstagabend in einer Talkrunde der Wochenzeitung "Die Zeit". "Ich finde total toll, mit Kindern auf die Welt zu schauen, mit ihnen zu diskutieren und Dinge einfach wieder anders zu sehen". Gleichzeitig möge er es, "etwas mitgeben zu können".
Dutzende Verletzte bei Protest gegen Serbisch-Orthodoxe Kirche in Montenegro
Bei heftigen Protesten gegen die Amtseinführung des neuen Oberhaupts der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro sind dutzende Menschen verletzt worden. Wütende Demonstranten lieferten sich am Sonntag in Cetinje im Süden des Landes Zusammenstöße mit der Polizei. Hintergrund der Proteste sind ethnische Spannungen zwischen ethnischen Serben und Nicht-Serben in dem kleinen Balkanstaat.
Protest gegen Einführung von serbisch-orthodoxem Kirchenoberhaupt in Montenegro
Heftige Proteste haben die Amtseinführung des neuen Oberhaupts der serbisch-orthodoxen Kirche in Montenegro begleitet. Bei Demonstrationen gegen die Zeremonie in einem Kloster in der Stadt Cetinje im Süden des Landes kam es zu Zusammenstöße mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte trieben die Demonstranten am Sonntagmorgen mit Tränengas auseinander, es gab mehr als 20 Verletzte. Der designierte Metropolit Joanikije und der Patriarch Porfirije wurden unter Polizeischutz per Hubschrauber eingeflogen. Hintergrund der Proteste sind ethnische Spannungen mit Serben in dem kleinen Balkanstaat.
Widerstand in Montenegro gegen neues Serbisch-Orthodoxes Kirchenoberhaupt
In Montenegro sorgt die Amtseinführung eines neuen Oberhaupts der Serbisch-Orthodoxen Kirche für ehebliche Spannungen. Bei Protesten gegen die Zeremonie in einem Kloster in der Stadt Cetinje gab es Zusammenstöße mit der Polizei. Die Sicherheitskräfte trieben die Demonstranten am Sonntagmorgen mit Tränengas auseinander. Der designierte Metropolit Joanikije und der Patriarch Porfirije wurden unter Polizeischutz per Hubschrauber eingeflogen.
Leere Seite für Baerbock in der "Bild am Sonntag"
Die "Bild am Sonntag" hat eine fast leere Zeitungsseite für Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock veröffentlicht. "Das ist Ihre Seite, Frau Baerbock!", überschrieb das Blatt die achte Seite ihrer aktuellen Ausgabe. Nach wochenlangem Zögern habe Baerbock ein Interview mit der "BamS" abgelehnt, weil sich kein Termin habe finden lassen, begründete die Zeitung die ungewöhnliche Veröffentlichung.
US-Generalstabschef hält Bürgerkrieg in Afghanistan für "wahrscheinlich"
US-Generalstabschef Mark Milley hält angesichts der unübersichtlichen Lage in Afghanistan den Ausbruch eines Bürgerkriegs für "wahrscheinlich". Er bezweifle, dass die radikalislamischen Taliban in der Lage seien, ihre Macht zu festigen und eine funktionierende Regierung zu bilden, sagte Milley am Samstag (Ortszeit) dem TV-Sender Fox News. "Ich denke, dass zumindest die Wahrscheinlichkeit für einen größeren Bürgerkrieg sehr hoch ist".
UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie kritisiert US-Abzug aus Afghanistan
Hollywoodstar und UNHCR-Sonderbotschafterin Angelina Jolie hat die Art und Weise des Rückzugs der USA aus Afghanistan scharf kritisiert. "Amerika hätte sich niemals an Verhandlungen beteiligen dürfen, bei denen die afghanische Zivilgesellschaft und die afghanischen Frauen fast vollständig ausgeschlossen wurden", sagte die Sonderbotschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks der "Welt am Sonntag". "Das ist etwas, das wir niemals tun sollten - die Zukunft eines Landes über die Köpfe seiner Bevölkerung hinweg zu diskutieren."
Regierung Venezuelas verkündet erste Erfolge in Verhandlungen mit Opposition
Die Regierung Venezuelas hat erste Verhandlungserfolge bei den in Mexiko stattfindenden Gesprächen mit der Opposition verkündet. "Wir haben vor allem an Teilabkommen gearbeitet, die meist das Schicksal des venezolanischen Volkes betreffen", sagte der Unterhändler der Regierung, Jorge Rordríguez, am Samstag in Mexiko-Stadt. Der Chefunterhändler der Opposition, Gerardo Blyde, hatte zuvor ebenfalls Hoffnung auf "baldige Vereinbarungen" geäußert. "Bislang ist noch nichts beschlossen", hieß es allerdings aus Oppositionskreisen.
Bericht: Irreguläre Migration aus Türkei in EU auf Höchststand seit Pandemiebeginn
Die irreguläre Migration aus der Türkei in die EU hat einem Medienbericht zufolge den höchsten Stand seit dem Beginn der Corona-Pandemie Anfang März 2020 erreicht. Jeweils mehr als 4500 Menschen kamen in diesem Jahr bereits auf dem Seeweg aus der Türkei nach Griechenland sowie ins weiter entfernte Italien, wie die "Welt am Sonntag" berichtete. EU-Vize-Kommissionspräsident Margaritis Schinas forderte unterdessen, die EU müsse in der Migrationspolitik vom Modus der "Brandbekämpfung" wegkommen.
Israelischer Präsident trifft sich heimlich mit jordanischem König
Der israelische Staatspräsident Isaac Herzog hat sich heimlich mit dem jordanischen König Abdullah II. getroffen, um die diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern wieder zu stärken. "Letzte Woche traf ich mich mit dem König von Jordanien zu einem sehr langen Gespräch, ich war einen ganzen Abend in seinem Palast", sagte Herzog im israelischen Fernsehen. Das Treffen sei "ausgezeichnet" verlaufen.
Scholz setzt auf rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl
Angesichts steigender Umfragewerte hofft SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf eine Mehrheit für eine rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl. "Ich möchte gerne mit den Grünen zusammen regieren", sagte der Bundesfinanzminister und Vizekanzler dem "Tagesspiegel" (Sonntagsausgabe). "Ich habe in verschiedenen Regierungen schon mit den Grünen zusammengearbeitet, im Bund wie in Hamburg". Beide Parteien hätten zwar "unterschiedliche Zielsetzungen, aber wir haben viele Schnittmengen."
EU-Kommissar: Flüchtlingsstreit mit Belarus erhöht Chancen für EU-Asylpolitik
Der Flüchtlingsstreit an der östlichen EU-Grenze könnte nach Ansicht eines hochrangigen EU-Kommissars die Chancen für eine gemeinsame Asylpolitik erhöhen. Die Situation an der Grenze der baltischen Staaten und Polens zu Belarus sei ein Zeichen, "dass es jetzt höchste Zeit ist, einen berechenbareren, umfassenden europäischen Rahmen für die Migrationspolitik zu schaffen", sagte der für Migration zuständige Vize-Präsident der EU-Kommission, Margaritis Schinas, am Samstag bei einem Besuch in Litauen.
Taliban fordern von Deutschland diplomatische Anerkennung und finanzielle Hilfen
Die Taliban fordern von Deutschland diplomatische Anerkennung und finanzielle Hilfen. "Wir wollen starke und offizielle diplomatische Beziehungen zu Deutschland", sagte Taliban-Sprecher Sabihullah Mudschahid der "Welt am Sonntag". Die Deutschen seien in Afghanistan immer willkommen gewesen.
GEW und Kinderhilfswerk fordern Einigung bei Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung
Vor dem Treffen des Vermittlungsausschusses zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung an Grundschulen haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und das Deutsche Kinderhilfswerk eine Einigung von Bund und Ländern gefordert. "Wenn die Wahlkampfreden keine leeren Worthülsen sein sollen, dann gilt es jetzt einen echten Schritt in Richtung bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gehen", sagte die GEW-Vorsitzende Maike Finnern den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Sonntag.
FDP fordert finanzielle Hilfe für Türkei zum Betrieb des Flughafens Kabul
Die FDP hat die Bundesregierung aufgefordert, die Türkei "finanziell und technisch" beim Weiterbetrieb des Flughafens in der afghanischen Hauptstadt Kabul zu unterstützen. Die Türkei könne "als mehrheitlich muslimisches Land eher mit den Taliban verhandeln und vor Ort für den Weiterbetrieb des Flughafens Kabul sorgen als andere Nato-Partner", sagte FDP-Außenpolitiker Alexander Graf Lambsdorff der "Welt am Sonntag".
Rund 140.000 Menschen protestieren gegen den Gesundheitspass in Frankreich
Bei Protesten gegen den Gesundheitspass sind am Wochenende in mehreren französischen Städten rund 140.000 Menschen auf die Straßen gegangen. In der Hauptstadt Paris beteiligten sich nach Angaben des Innenministeriums am Samstag rund 18.500 Menschen an den Demonstrationen, landesweit gab es 215 Protestaktionen. Die Menschen protestierten gegen eine Regelung, die für die Teilnahme am öffentlichen Leben eine Corona-Impfung, -Genesung oder einen negativen Test vorschreibt. Zuletzt waren die Teilnehmerzahlen bei den Protesten jedoch rückläufig.
Rund 140.000 Demonstranten bei Protesten gegen Corona-Regeln in Frankreich
Rund 140.000 Menschen sind in Frankreich gegen die Corona-Regeln auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Paris beteiligten sich nach Angaben des Innenministeriums am Samstag rund 18.000 Menschen an den Protesten, landesweit gab es 215 Protestaktionen.
Proteste vor Einführung von serbisch-orthodoxem Kirchenoberhaupt in Montenegro
Vor der Amtseinführung des neuen Oberhaupts der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Montenegro haben sich wütende Demonstranten Zusammenstöße mit der Polizei geliefert. Hunderte Demonstranten durchbrachen am Samstag Polizeiabsperrungen am Stadtrand von Cetinje im Süden des Landes und errichteten Straßensperren, wie ein AFP-Reporter berichtete. Die Menschen riefen Parolen wie "Dies ist nicht Serbien!" und "Lang lebe Montenegro!".
Tausende Schweizer demonstrieren für Homo-Ehe
Tausende Schweizer haben in Zürich für die Homo-Ehe demonstriert. Bei einem Pride-Marsch forderten die nach Angaben der Organisatoren 20.000 Teilnehmer ein Ja bei der Volksabstimmung über die "Ehe für alle" am 26. September. Zu dem Protestmarsch aufgerufen hatten mehr als 70 Organisationen.
Iran fordert USA zu Aufhebung von Sanktionen auf
Der Iran hat die USA aufgefordert, sich von ihrer Politik der Sanktionen gegen die islamische Republik zu lösen. "Washington muss begreifen, dass es keine andere Wahl hat, als seine Abhängigkeit von Sanktionen aufzugeben", erklärte ein Sprecher des Außenministeriums am Samstag. Am Freitag hatte das US-Finanzministerium finanzielle Sanktionen gegen vier Iraner angekündigt, denen ein Plan zur Entführung einer US-Journalistin mit iranischen Wurzeln vorgeworfen wird.
Linke bereitet sich auf Rot-Grün-Rot vor
Die Linkspartei bereitet sich angesichts guter Umfragewerte konkret auf eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen vor. Es sei "das erste Mal in der Geschichte der Partei", dass sich die Linke so ernsthaft auf Sondierungen vorbereite, sagte Parteichefin Susanne Hennig-Wellsow der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Das Fenster sei so weit geöffnet wie noch nie. "Wann, wenn nicht jetzt?"