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WTO verschiebt Ministerkonferenz wegen Corona-Variante Omikron
Angesichts der Ausbreitung der neuen Coronavirus-Variante Omikron hat die Welthandelsorganisation (WTO) ihre erste große Ministerkonferenz seit vier Jahren kurzfristig verschoben. "Diese Empfehlung war nicht einfach", sagte WTO-Generaldirektorin Ngozi Okonjo-Iweala am Freitag in Genf. "Aber als Generaldirektorin haben für mich die Gesundheit und die Sicherheit aller Teilnehmer Priorität."
Studie: Gas wird zum Jahreswechsel mindestens 20 Prozent teuer
Die Verbraucher in Deutschland müssen sich einer Studie zufolge im kommenden Jahr auf erhebliche Preiserhöhungen bei Strom und Gas einstellen. Der Brennstoff fürs Heizen und Kochen werde für die meisten betroffenen Haushalte um mindestens ein Fünftel teurer, berichteten die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Samstagsausgaben) unter Berufung auf Erhebungen des Verbraucherportals Verivox. Bei der elektrischen Energie kämen demnach Aufschläge von sieben Prozent zusammen.
Autonom fahrende Taxis in einem Vorort von Peking am Start
In einem Vorort der chinesischen Hauptstadt Peking können die Einwohnerinnen und Einwohner seit ein paar Tagen autonom fahrende Taxis rufen. Die Behörden genehmigten den Betrieb von vorerst 67 Fahrzeugen in Yizhuang. Am Steuer sitzt zur Sicherheit weiterhin ein Fahrer oder eine Fahrerin, um im Notfall eingreifen zu können.
Extinction Rebellion blockiert Amazon-Versandzentren in Großbritannien
Aus Protest gegen den US-Onlinehändler Amazon haben Aktivisten der Gruppe Extinction Rebellion eine Reihe von Versandzentren des Unternehmens in Großbritannien blockiert. Mehrere Dutzend Mitglieder der Umweltschutzorganisation protestierten am Freitag unter anderem vor dem größten Warenlager des Landes im schottischen Dunfermline sowie mehreren weiteren Gebäuden in England, darunter in Newcastle, Manchester und Bristol. Zusammen sind die Zentren laut Extinction Rebellion für rund die Hälfte der Auslieferungen in Großbritannien verantwortlich.
Französische Fischer blockieren wegen ausstehender britischer Lizenzen Häfen
Französische Fischerboote haben aus Protest gegen die zögerliche Vergabe britischer Lizenzen am Freitag zeitweise die Häfen von Calais und Saint-Malo blockiert. "Wir wollen unsere Lizenzen zurück", stand auf Englisch auf einem Transparent eines der sechs Boote, die im Hafen von Calais an der Aktion teilnahmen. In Saint Malo hatten sich am Morgen etwas zehn Boote an der Protestaktion beteiligt, bei der auch Leuchtfeuer zum Einsatz kamen.
Tesla verzichtet auf staatliche Förderung für Batterieproduktion in Brandenburg
Der US-Elektroautobauer Tesla verzichtet auf eine staatliche Förderung seiner in Brandenburg geplanten Batterieproduktion. Tesla und das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin teilten am Freitag mit, das Unternehmen habe seinen Antrag auf entsprechende Förderung zurückgezogen. Gründe nannte das Unternehmen nicht.
Vorlage zum Solidaritätszuschlag für Kapitalgesellschaften unzulässig
Im Streit um den Solidaritätszuschlag für Kapitalgesellschaften ab 2001 hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe eine Vorlage des Bundesfinanzhofs (BFH) als unzulässig abgewiesen. Die obersten Finanzrichter hätten die Verfassungswidrigkeit und die Möglichkeiten einer verfassungskonformen Auslegung nicht ausreichend geprüft, hieß es zur Begründung. (Az: 2 BvL 12/11)
Veranstalter sagen Internationale Grüne Woche ab
Die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin, die eigentlich Ende Januar 2022 wieder mit Publikum stattfinden sollte, ist abgesagt worden. Die Veranstalter der Landwirtschafts- und Ernährungsmesse begründeten die Absage am Freitag mit den bundesweit steigenden Corona-Infektionszahlen. Die Messe "lebt von den Begegnungen, vom Ausprobieren, Entdecken und Schmecken", erklärte der Projektleiter der IGW bei der Messe Berlin, Lars Jaeger. Unter den gegebenen Voraussetzungen wie Masken und Abständen ließen sich die Erwartungen der Besucherinnen und Besucher "nicht erfüllen".
Sorgen wegen neuer Coronavirus-Variante ziehen Börsen in den Keller
Die Angst vor weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der neuen Corona-Variante Omikron hat die Börsen am Freitag weltweit einbrechen lassen. Verlierer des Börsentages waren insbesondere die Aktien von Airlines und Tourismusunternehmen, die angesichts neuer Reisebeschränkungen im unteren zweistelligen Bereich einbrachen. Die Entwicklungen in der Pandemie belasteten außerdem den Ölpreis, der um mehr als zehn Prozent sank.
Sorge vor neuer Coronavirus-Variante zieht Europas Börsen in den Keller
Die Sorge vor weitreichenden wirtschaftlichen Folgen der neuen Corona-Variante hat Europas Börsen am Freitag einbrechen lassen. Verlierer des Börsentages waren insbesondere die Aktien von Airlines und Tourismusunternehmen angesichts neuer Reisebeschränkungen. Die Entwicklungen in der Pandemie belasteten außerdem den Ölpreis.
Europas Börsen brechen zum Handelsstart wegen neuer Coronavirus-Variante ein
Die europäischen Börsen sind angesichts der neuen Corona-Variante am Freitag zum Handelsstart eingebrochen: Der Dax an der Frankfurter Börse verlor nach Öffnung knapp 3,2 Prozent, an der Börse in Paris brach der Leitindex CAC 40 kurz nach der Öffnung um 4,4 Prozent ein und in London lag der Handelsplatz 3,3 Prozent im Minus. Zuvor hatten die asiatischen Börsen teils deutlich im Minus geschlossen.
Drogerie-Chef Roßmann fordert allgemeine Impfpflicht
Der Chef und Gründer der Drogeriekette Rossmann hat sich für eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. "Unsere Wirtschaft und das soziale Miteinander werden in einem Jahr kollabieren, wenn wir nicht zu einer allgemeinen Impfpflicht kommen", sagte Dirk Roßmann in einem Podcast des "Kölner Stadt-Anzeigers" sowie des Redaktionsnetzwerks Deutschland laut Meldung vom Freitag. "Es ist für mich ein unbedingter Akt der Vernunft und des Verantwortungsgefühls, eine allgemeine Impfpflicht umzusetzen. Sonst kriegen wir dieses Problem nicht in den Griff."
Gewerbliche Wirtschaft steigert Umsatz im Oktober
Der Umsatz der gewerblichen Wirtschaft hat im Oktober weiter zugelegt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden lag der Umsatz zuletzt 0,8 Prozent über dem Vormonat und 13,8 Prozent über dem Niveau von Februar 2020, bevor die Corona-Einschränkungen griffen.
GfK-Umfrage: Bürger wollen im Schnitt 325 Euro für Weihnachtsgeschenke ausgeben
Auch in diesem Jahr ist das Weihnachtsfest erneut von der Corona-Pandemie geprägt - doch Abstriche bei den Geschenken machen die Bürgerinnen und Bürger wohl nur bedingt: Laut einer von der "Wirtschaftswoche" am Freitag veröffentlichten Umfrage des Instituts GfK wollen die Deutschen im Schnitt rund 325 Euro für Präsente ausgeben, fünf Euro weniger als im Vorjahr. Befragt wurden Mitte November 1000 Menschen.
EU-Staaten stimmen härteren Auflagen für Online-Riesen zu
Auf Online-Riesen wie Google, Apple und Facebook kommen in Europa härtere Auflagen zu: Die für Wettbewerb zuständigen EU-Minister billigten am Donnerstag in Brüssel Vorschläge der EU-Kommission zur Eindämmung der Marktmacht der Internet-Giganten. Die geschäftsführende deutsche Ministerin für Justiz und Verbraucherschutz, Christine Lambrecht (SPD) sprach von einem "wegweisenden Beschluss".
Audi haftet doch für Abgasmanipulationen bei zugeliefertem VW-Motor
Audi muss nun doch für die Abgasmanipulationen bei dem von Volkswagen zugelieferten, aber in eigenen Autos verbauten Motor EA 189 haften. Neben VW habe auch Audi die Zulassungsbehörden und seine Kunden sittenwidrig getäuscht, entschied am Donnerstag der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. (Az: VII ZR 238/20 und weitere)
Französische Fischer kündigen Blockade von Güterverkehr durch den Eurotunnel an
Der britisch-französische Streit um Fischereilizenzen kocht wieder hoch. Der französische Fischereiverband kündigte für Freitag eine Blockade des Güterverkehrs durch den Eurotunnel nach Großbritannien an. Zudem sei geplant, Fähren am Anlegen in den französischen Häfen am Ärmelkanal zu hindern. Das sei ein "Warnschuss", erklärte der Verband am Donnerstag.
Bei Arbeit während vorläufiger Insolvenz ist auch Urlaub geschützt
Wenn Arbeitnehmer während der vorläufigen Insolvenz ihrer Firma weiter arbeiten, ist neben dem Lohn auch der Urlaubsanspruch geschützt. Die finanzielle Abgeltung hierfür gehört zu den vorrangig zu bedienenden Masseverbindlichkeiten, wie am Donnerstag das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied. (Az: 6 AZR 94/19)
Polen senkt wegen hoher Inflation vorübergehend Mehrwertsteuer auf Gas und Strom
Die Regierung in Polen senkt wegen der hohen Inflation, getrieben vor allem von den Energiepreisen, vorübergehend bestimmte Mehrwertsteuersätze. "Heute stellen wir ein großes Steuersenkungsprogramm zur Abmilderung der Inflationsfolgen vor", sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. Das Programm trägt den Namen "Anti-Inflations-Schutzschild".
Nachfrage aus der Wirtschaft nach Bauleistungen weiter hoch
Die Nachfrage vor allem aus der Wirtschaft nach Bauleistungen bleibt hoch. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe stiegen im September im Vormonatsvergleich um 6,2 Prozent, im Vorjahresvergleich um 8,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der Branche zufolge sind vor allem Büro-, Fabrik- und Lagergebäude in Planung. Regional gibt es demnach aber große Unterschiede.
Arbeitsagenturen erwarten etwas langsameren Rückgang der Arbeitslosigkeit
Die Entwicklung auf dem deutschen Arbeitsmarkt verliert nach Einschätzung der Arbeitsagenturen etwas an Schwung, bleibt aber im grünen Bereich. Zwar ging der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zum dritten Mal in Folge zurück und sank im November um 0,8 Punkte auf 104,0 Zähler, wie das IAB am Donnerstag mitteilte. Dennoch liege das Barometer "im Zeitvergleich nach wie vor auf einem hohen Niveau."
Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen
Werbung darf sich nicht als E-Mail tarnen. Ohne Zustimmung des Nutzers handelt es sich sonst um eine nach EU-Recht verbotene unerbetene Direktwerbung, wie am Donnerstag der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zum "Inbox advertising" bei T-Online entschied. (Az: C-102/20)
Ifo-Umfrage: Stimmung in der Exportindustrie trotz Lieferproblemen verbessert
Die Stimmung in der deutschen Exportindustrie hat sich laut Umfrage des Ifo-Instituts trotz der Lieferprobleme im November verbessert. Die Autoindustrie etwa erwarte deutliche Zuwächse im Auslandsgeschäft, teilte das Ifo am Donnerstag mit. Im Oktober waren die Ausfuhren aus Deutschland in Länder außerhalb der Europäischen Union um 3,3 Prozent zum Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.
Das erste Smartphone gibt es für viele Kinder zwischen sechs und elf Jahren
Eigene Smartphones sind aus der Sicht vieler Eltern bereits im Grundschulalter etwas für ihre Kinder: Vom Institut Yougov befragt, ab welchem Alter sie ihren Sprösslingen erstmals eigene Smartphones überlassen, sagen 50 Prozent der Eltern, dass sie dies ab einem Alter von sechs bis elf Jahren planen oder dies bereits getan haben. 36 Prozent der Eltern geben ihren Kindern hingegen erst im Alter von zwölf bis vierzehn Jahren das erste eigene Smartphone.
Wirtschaft wächst im dritten Quartal etwas schwächer als zunächst geschätzt
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas weniger stark gewachsen als zunächst geschätzt. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem zweiten Quartal um 1,7 Prozent, das waren 0,1 Prozentpunkte weniger als in den vorläufigen Berechnungen von Ende Oktober. Mit Blick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung drückt vor allem die vierte Corona-Welle die Erwartung von Konjunkturforschern.
Wirtschaftswachstum im dritten Quartal etwas schwächer als zunächst angenommen
Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal etwas weniger stark gewachsen als zunächst gedacht. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem zweiten Quartal 2021 um 1,7 Prozent. Das sind 0,1 Prozentpunkte weniger als in den vorläufigen Berechnungen von Ende Oktober angenommen.
Vierte Welle und Inflation dämpfen die Einkaufsstimmung
Die vierte Corona-Welle und die steigenden Preise verhageln Deutschlands Verbraucherinnen und Verbrauchern wenige Wochen vor Weihnachten die Stimmung. Das von der GfK ermittelte Konsumklima sinkt im Dezember deutlich um 2,6 auf minus 1,6 Punkte, wie das Marktforschungsunternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Sparneigung steigt wieder, die Anschaffungsneigung geht zurück.
Forderung aus der Wirtschaft nach allgemeiner Impfpflicht wird lauter
In der Wirtschaft wird der Ruf nach einer allgemeinen Impfpflicht lauter. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte, die gesetzliche Impfpflicht sei zwar "immer nur die zweitbeste Lösung". Sie dürfe aber nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Laut Umfrage des "Handelsblatt" plädieren auch immer mehr Dax-Manager und Familienunternehmer dafür.
EuGH entscheidet über E-Mail-ähnliche Werbung
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verkündet am Donnerstag (09.30 Uhr) ein Urteil zu E-Mail-ähnlicher Werbung. Umstritten ist, ob es sich hierbei um eine nach der EU-Datenschutzrichtlinie verbotene "unerbetene Nachricht" handelt. (Az: C-102/20)
BGH verhandelt erneut zu abgasmanipulierten Audi-Pkw
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe verhandelt am Donnerstag (09.00 Uhr) erneut zur Haftung von Audi für eigene Autos mit dem abgasmanipulierten VW-Motor EA 189. Im März hatte der BGH entschieden, dass Audi sich das Wissen der Konzernmutter Volkswagen um die Abgasmanipulationen nicht zurechnen lassen muss. In den nun verhandelten vier Fällen gelangte das Oberlandesgericht (OLG) München zu der Überzeugung, dass auch Audi von der "auf Täuschung ausgerichteten unzulässigen Abschalteinrichtung" wusste. (Az: VII ZR 238/20 und weitere)
Verdi ruft Mitarbeiter von Amazon vor "Black Friday" zu Streik auf
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat Mitarbeiter des Onlinehändlers Amazon anlässlich des Aktionstags "Black Friday" zu Streiks aufgerufen. "Amazon finanziert seine aggressive Strategie durch Dumpinglöhne und Steuervermeidung", erklärte Verdi-Vertreter Orhan Akman am Mittwoch. Die Streiks, die in der Nacht zum Donnerstag beginnen sollten, sind demnach Teil eines internationalen Aktionstags unter dem Motto "Make Amazon Pay". Der Aktionstag "Black Friday" wird an diesem Freitag begangen.
"Ampel" will Immobilienkauf mit Bargeld verbieten
Die Ampel-Parteien wollen den Kauf von Immobilien mit Bargeld verbieten und damit auch die Geldwäsche bekämpfen. Gewerbliche und private Immobilienkäufer aus dem Ausland müssen zudem "bei jeglichem Immobilienerwerb in Deutschland" nachweisen, dass ihr Geld zuvor versteuert wurde, wie es im Koalitionsvertrag heißt. Im Grundbuch wird demnach bei einer Änderung eine "ladungsfähige Anschrift" verpflichtend.