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Google Maps zeigt zukünftig Informationen zu DB-Fernverkehr in Echtzeit an
Google Maps und die Deutsche Bahn vertiefen ihre Zusammenarbeit: Zukünftig sollen in der Google Maps-App Informationen zu den Fernverkehrszügen der Bahn in Echtzeit angezeigt werden. Ist eine Reise in Google Maps geplant, soll außerdem ein Link direkt zur DB-Ticketbuchung den Fahrkartenkauf erleichtern, wie die Deutsche Bahn am Dienstag erklärte. Insgesamt sollen die Informationen zu rund 800 täglichen ICE, IC und EC-Zügen in Google Maps eingepflegt werden.
Lufthansa verwendet künftig genderneutrale Sprache an Bord
Die Lufthansa will zukünftig an Bord ihrer Flugzeuge im Umgang mit Flugreisenden genderneutrale Sprache verwenden. Die Vorgabe gelte für alle Airlines der Lufthansa-Gruppe, darunter Swiss, Austrian Airlines und Eurowings, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf Anfrage. "Die Crews sind gehalten, eine Ansprache zu wählen, die alle Passagiere anspricht", sagte der Sprecher. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung berichtet.
BGH: Dieselklage gegen Daimler muss neu verhandelt werden
Der Einbau eines sogenannten Thermofensters an sich ist noch keine sittenwidrige Schädigung. Das stellte der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag in Karlsruhe erneut fest. Dennoch hob der sechste Zivilsenat ein Urteil des Oberlandesgerichts Koblenz auf, das einem Mercedes-Käufer Schadenersatz verwehrt hatte; das Oberlandesgericht muss nun erneut über die Sache verhandeln. (Az. VI ZR 128/20)
Chinas Exporte legen im Juni überraschend kräftig zu
Chinas Exporte haben im Juni die Erwartungen von Analysten übertroffen und deutlich zugelegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Ausfuhren um 32,2 Prozent, wie die Zollbehörde am Dienstag mitteilte. Experten hatten lediglich mit einem Zuwachs von rund 23 Prozent für Juni gerechnet; im Mai hatte das Plus bei 27,9 Prozent im Vorjahresvergleich gelegen.
Dehoga jammert wegen "Perspektive" für Gastronomie
Trotz steigender Inzidenzzahlen hat der Hotel- und Gaststättenverband eine dauerhafte Lösung für Gastbetriebe gefordert. "Entscheidend ist jetzt, dass die Politik für dauerhafte Öffnungen sorgt und der Branche, Betrieben wie Mitarbeitern, wieder Perspektiven gibt", sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Wir sind zuversichtlich, dass die Mitarbeiter dann auch wieder zurückkehren", fügte sie hinzu. Zahlreiche Angestellte aus dem Gastgewerbe seien in die Logistikbranche oder in den Einzelhandel gewechselt, sagte Hartges. So habe es etwa Kampagnen großer Einzelhändler gegeben, die gezielt um Arbeitskräfte aus dem Gastgewerbe geworben hätten. "Darüber hinaus haben wir Mitarbeiter nach Österreich, in die Schweiz und nach Südtirol verloren, denn hier durften gastgewerbliche Betriebe schon sehr viel früher als bei uns Deutschland wieder öffnen." Besonders Köche und qualifiziertes Servicepersonal fehlen laut Hartges. Aber auch die Saisonkräfte aus dem Ausland und die studentischen Hilfskräfte seien noch nicht alle wieder zurück. "Die Politik ist aufgerufen, für wirtschaftsfördernde Rahmenbedingungen zu sorgen. Dazu gehört es, die Arbeitgeber zu entlasten und sie zu unterstützen", forderte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin. (A.Stefanowych--DTZ)
Küstenökosysteme ersparen Klimafolgenkosten in Milliardenhöhe
Küstenökosysteme wie Seegraswiesen, Salzmarschen und Mangrovenwälder können als CO2-Speicher den Klimawandel abmildern - und so weltweit milliardenschwere Folgekosten verhindern. Allein die Ökosysteme vor der Küste Australiens ersparen dem Rest der Welt Klimafolgekosten in Höhe von rund 23 Milliarden Dollar (rund 19,4 Milliarden Euro) jährlich, wie eine am Montag vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel vorgestellte Studie ergab.
Fluggesellschaft Ryanair will 2000 neue Piloten einstellen
Im Zuge der erhofften Erholung von den Auswirkungen der Corona-Pandemie will die irische Fluggesellschaft Ryanair 2000 neue Piloten einstellen. Die Piloten sollen die neu geplante Flotte von Boeing 737 MAX-Flugzeugen steuern, wie das Unternehmen am Montag erklärte. Mit den neuen Flugzeugen sollen Kosten und Kerosinverbrauch abgesenkt werden. Auch Geräusch- und CO2-Emissionen sollen sich so verringern.
Lagarde: EZB ist zum Kurswechsel in Kommunikation über zukünftige Geldpolitik bereit
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) Christine Lagarde erwartet ab Juli eine Anpassung in der Kommunikation der EZB mit Blick auf die zukünftige Geldpolitik der Institution. Diese Anpassung entspreche dem neu definierten Inflationsziel der EZB von zwei Prozent auf mittelfristige Sicht, wie Lagarde in einem Interview mit dem Fernsehsender "Bloomberg TV" in der Nacht auf Montag sagte.
Umfrage: Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft
Die Stimmung der Unternehmen in Deutschland hat sich laut einer Umfrage deutlich verbessert. 51 Prozent der Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einer höheren Produktion als im Vorjahr, wie eine vom Institut für Wirtschaftsforschung (IW) am Montag veröffentlichte Befragung ergab. Zudem planen demnach 42 Prozent der Firmen, mehr zu investieren als 2020. Mit mehr Beschäftigten rechnen 43 Prozent der Unternehmen.
Mieterbund: Unionsfraktion muss Blockade bei Aufteilung von CO2-Kosten aufgeben
Angesichts der von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet in Aussicht gestellten Beteiligung von Vermietern an Zusatzkosten durch die CO2-Bepreisung beim Heizen hat der Deutsche Mieterbund die Unionsfraktion zum Handeln aufgefordert. Die Bundestagsfraktion der CDU/CSU müsse ihre "Blockadehaltung korrigieren", erklärte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten am Montag. Die Unionsfraktion hatte den von der Bundesregierung angestrebten Kompromiss abgelehnt, die Mehrkosten zwischen Mietern und Vermietern hälftig aufzuteilen.
ADAC startet Pannenhilfe für Fahrräder
Deutschlands größter Automobilclub widmet sich verstärkt den Fahrradfahrern: Der ADAC testet im Rahmen eines Pilotprojektes eine Pannenhilfe für Radler. Mitglieder, die in Berlin und Brandenburg mit einer Fahrradpanne liegen bleiben, sollten im Rahmen des Projektes "ab sofort" kostenlose Pannenhilfe erhalten, teilte der ADAC am Montag mit.
Europäische Verbraucherschützer reichen Beschwerde gegen Whatsapp ein
Mit einer Beschwerde gegen die Messengerplattform Whatsapp hat sich der Europäische Verbraucherverband (BEUC) am Montag an die Europäische Kommission gewandt. "Seit mehreren Monaten bombardiert Whatsapp seine Nutzer durchgehend mit aggressiven Nachrichten, um sie dazu zu bewegen, die neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien zu akzeptieren", erklärte die BEUC-Chefin Monique Goyens. "Aber Nutzer wissen gar nicht, was sie da akzeptieren". Nutzerdaten würden so ohne ausreichende Zustimmung weiterverarbeitet, warnte Goyens.
Anteil der Beschäftigten im Homeoffice schon im Juni gesunken
Trotz der erst Ende Juni ausgelaufenen Homeoffice-Pflicht haben schon im vergangenen Monat weniger Beschäftigte zu Hause gearbeitet. Laut einer am Montag veröffentlichten Umfrage des Ifo-Instituts fiel der Anteil derjenigen, die zumindest teilweise im Homeoffice arbeiteten, im Juni von 31,0 Prozent auf 28,4 Prozent. "Mit dem abklingenden Infektionsgeschehen und der steigenden Impfquote kehren Beschäftigte in die Präsenzarbeit zurück", erklärte Ifo-Experte Jean-Victor Alipour.
Großhandelspreise steigen so stark wie seit 1981 nicht mehr
Die Verkaufspreise im Großhandel sind im Juni so stark gestiegen wie seit fast 40 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mitteilte, legten die Großhandelspreise um 10,7 Prozent gegenüber Juni 2020 zu. Eine noch höhere Vorjahresveränderung hatte es demnach zuletzt im Oktober 1981 in der Folge der zweiten Ölkrise gegeben - damals legten die Preise um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu.
Baustoffpreise und hohe Nachfrage treiben Angebotspreise für Fertighäuser nach oben
Von den steigenden Baustoffpreisen ist nach Angaben des Onlineportals Immoscout24 besonders das Fertighaussegment betroffen. Allein in den drei Monaten von Ende März bis Ende Mai 2021 seien die Angebotspreise von Fertighäusern in Deutschland um 14 Prozent gestiegen, teilte das Portal am Montag mit. Die Quadratmeterpreise lagen Ende Mai bundesweit mit durchschnittlich 3020 Euro rund 15 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahresmonats (2620 Euro pro Quadratmeter).
Gastgewerbe leidet nach Corona-Lockdown unter Personalmangel
Langsam kehrt das Leben nach dem langen Corona-Lockdown in der deutschen Gastronomie zurück, doch nun steht die Branche vor einem neuen Problem: Für den Neustart fehlt das Personal. "Viele Hotels und Restaurants klagen in der Tat über einen Fachkräfte- und Arbeitskräftemangel", erklärte die Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ingrid Hartges, am Montag. Neben Köchen und qualifiziertem Servicepersonal fehlten auch Saisonarbeiter aus dem Ausland und studentische Hilfskräfte.
Assad-Regierung erhöht Preise für Brot und Diesel
Steigende Preise für Lebensmittel und Treibstoff verstärken die wirtschaftliche Not der syrischen Bevölkerung. Der Brotpreis in dem Bürgerkriegsland verdoppelte sich laut einer offiziellen Preisliste am Sonntag, während sich die Preise für Diesel-Öl fast verdreifachten. Erst vor wenigen Tagen hatte die Regierung in Damaskus einen Preisanstieg für Benzin um 25 Prozent verkündet.
G20-Finanzminister beschließen globale Mindeststeuer für Großkonzerne
Nach jahrelangen Verhandlungen haben sich die Finanzminister der G20-Staaten bei ihrem Treffen in Venedig auf die Einführung einer globalen Mindeststeuer für Großkonzerne geeinigt. Global agierende Unternehmen sollen laut der Abschlusserklärung vom Samstag mit mindestens 15 Prozent besteuert werden. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nannte den Beschluss "historisch". US-Finanzministerin Janet Yellen forderte angesichts der Einigung von der EU, die Pläne für eine Digitalsteuer fallen zu lassen.
G20-Finanzminister verständigen sich auf globale Mindeststeuer
Die G20 haben sich auf eine Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen geeinigt. Die Finanzminister der G20-Gruppe beschlossen die "historische" Steuerreform bei ihrem Treffen in Venedig, wie aus der Abschlusserklärung am Samstag hervorging. Die Minister riefen jene Länder, welche die Pläne bisher ablehnen, dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen.
G20-Finanzminister beschließen globale Mindeststeuer
Die Finanzminister der G20-Staaten haben die Einführung einer Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen beschlossen. Sie einigten sich bei ihrem Treffen in Venedig auf die "historische" Steuerreform, wie aus der Abschlusserklärung am Samstag hervorging. Die Minister riefen jene Länder, welche die Pläne bisher ablehnen, dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einem "historischen" Beschluss.
G20-Finanzminister einigen sich auf globale Mindeststeuer
Die G20-Staaten haben die Einführung einer Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen beschlossen. Die Finanzminister der G20-Gruppe einigten sich bei ihrem Treffen in Venedig auf die "historische" Steuerreform, wie aus der Abschlusserklärung am Samstag hervorging. Die Minister riefen jene Länder, welche die Pläne bisher ablehnen, dazu auf, sich dem Abkommen anzuschließen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sprach von einem "historischen" Beschluss.
Biden geht gegen Wettbewerbsbehinderungen in US-Wirtschaft vor
Präsident Joe Biden will den Wettbewerb in der US-Wirtschaft fördern und die Macht von Großkonzernen in bestimmten Branchen beschneiden. "Es ist der Wettbewerb, der die Wirtschaft voranbringt und wachsen lässt", sagte Biden am Freitag. Der Präsident unterzeichnete eine Verfügung, die wettbewerbsfeindliche Praktiken zugunsten von Verbrauchern und Arbeitnehmern unterbinden soll.
VW rechnet mit hohem Milliardengewinn im ersten Halbjahr
Der Volkswagen-Konzern geht von glänzenden Geschäften im ersten Halbjahr aus. Die Auslieferungen an Kunden hätten sich weiter "stark" erholt, teilte der Wolfsburger Autobauer am Freitag in einer Pflichtmitteilung an die Börsen mit. Dies habe zu einem jeweils "sehr hohen" Umsatz sowie operativen Ergebnis geführt.
Landesamt für Umwelt kontrolliert erneut Tesla-Baustelle bei Berlin
Das Brandenburger Landesamt für Umwelt ist am Freitag erneut zu einer Kontrolle der "Giga-Factory"-Baustelle des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide ausgerückt. Bereits am Dienstag stellten Kontrolleure bei einer Überprüfung illegal errichtete Tanks fest. Dies sei der Anlass gewesen, "die Baustelle jetzt noch einmal komplett zu kontrollieren", sagte der Sprecher des Umweltministeriums, Sebastian Arnold, am Freitag.
Verband: Ausbau von Ladestationen für E-Autos kommt in der Fläche an
Mit der Zahl der Elektroautos wächst die Zahl der Ladestationen in Deutschland. Der Branchenverband BDEW lobte am Freitag, dass sich das Ladenetz nicht nur in den großen Städten, sondern auch in kleineren Städten und in Landgemeinden "spürbar" verdichtet. Im Ladesäulenregister des BDEW führt bei den Metropolen Berlin, bei den Großstädten Wolfsburg, bei den Mittelstädten Zwickau und bei den Kleinstädten und Landgemeinden Schwieberdingen in Baden-Württemberg.
Grünes Licht aus Karlsruhe für geplantes EU-Patentgericht
Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat nunmehr grünes Licht für das von der EU geplante Einheitliche Patentgericht gegeben. Mit einem am Freitag veröffentlichten Beschluss wies es zwei Eilanträge gegen das vom Bundestag im November beschlossene Zustimmungsgesetz ab. (Az: 2 BvR 2216/20 und 2 BvR 2217/20)
G20-Finanzminister beraten über Mindeststeuer und Klimakrise
Die Finanzminister der G20-Gruppe wollen bei ihrem Treffen in Venedig am Freitag und Samstag offiziell eine globale Mindeststeuer beschließen. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) zeigte sich im Deutschlandfunk optimistisch, dass ein gemeinsamer offizieller Beschluss zustande kommen wird. Eine Mindeststeuer von 15 Prozent für global agierende Unternehmen führe zu mehr Gerechtigkeit und beende den Steuersenkungswettbewerb der Länder, sagte der Minister.
Scholz erwartet durch globale Mindeststeuer Mehreinnahmen in Milliardenhöhe
Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) erwartet mit der Einführung einer globalen Mindeststeuer Mehreinnahmen in Milliardenhöhe für Deutschland. Eine konkrete Summe nannte er am Freitag im Deutschlandfunk mit Blick auf die noch laufenden Verhandlungen nicht. Scholz kommt am Freitag und Samstag mit den anderen Finanzministern der G20-Staaten in Venedig zusammen. Er zeigte sich optimistisch, dass die Länder das Vorhaben offiziell beschließen und dass es auch in der EU zu einer Einigung kommen wird.
Baupreise für Wohngebäude im Mai so stark gestiegen wie seit 14 Jahren nicht
Holz, Stahl und Dämmmaterial sind knapp und teuer - entsprechend sind die Baupreise für Wohngebäude so stark gestiegen wie seit Jahren nicht. Im Mai legten die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Das war demnach der höchste Anstieg der Baupreise seit Mai 2007.
Baupreise für Wohngebäude im Mai so stark gestiegen wie seit 14 Jahren nicht mehr
Der Materialmangel auf dem Bau lässt die Preise für neue Häuser spürbar steigen. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, legten die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude im Mai um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Dies war demnach der höchste Anstieg der Baupreise seit Mai 2007.
IfW-Präsident Felbermayr sieht in globaler Mindeststeuer tiefgreifende Reform
Der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, sieht gute Chancen für die Umsetzung einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent. "Wenn 130 Länder, darunter alle großen Volkswirtschaften, alle G20-Mitglieder, wenn die mitmachen, dann ist das schon ein ganz großer Durchbruch", sagte Felbermayr am Freitag im Bayerischen Rundfunk. "Es ist eine Reform, die tief eingreift, und wahrscheinlich der radikalste Umbau des internationalen Steuersystems der letzten Jahrzehnte."
Tiktok will "kreativ" auf dem US-Arbeitsmarkt mitmischen
Das vor allem bei Jugendlichen beliebte Online-Netzwerk Tiktok will nun auch auf dem US-Arbeitsmarkt mitmischen. Über eine spezielle Plattform könnten Nutzer Bewerbungsvideos an potenzielle Arbeitgeber schicken, teilte das Unternehmen mit. Diese Videos sollten den traditionellen Lebenslauf ersetzen.