Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Prien verteidigt Neuausrichtung der Demokratieförderung
Sieben Tote bei Angriffen auf Russland und Ukraine
"Fall Balogun": Norwegen will Beschwerde einreichen
Verweste Frauenleiche in Koffer: Zwölf Jahre Haft für Mann in Stuttgart
Sport
Wechsel perfekt: Adeyemi ist jetzt ein "Culer"
Um zu verkünden, was längst kein Geheimnis mehr war, genügte dem FC Barcelona ein 15-sekündiger Videoclip: Karim Adeyemi läuft dabei über die Ramblas in der katalanischen Metropole, mit einem Fingerschnippen bringt er das Leben um sich herum zum Stillstand, nimmt einem Passanten einen Barca-Schal ab, schnippt wieder und läuft weiter, dann taucht der Schriftzug "Adeyemi Ès Culer" auf - Adeyemi, dessen Vertrag bei Borussia Dortmund noch ein Jahr gelaufen wäre, ist jetzt ein Spieler des FC Barcelona.
Wirtschaft
Bahnunternehmen fordern vom Bund Übernahme von Mehrkosten für Schienenmaut
Die Unternehmen im Schienennahverkehr in Deutschland fordern vom Bund, dass er die Mehrkosten für die plötzlich deutlich erhöhte Schienenmaut übernimmt. Der Bundesverband Schienennahverkehr machte am Donnerstag die Bundesregierung für den Preisanstieg verantwortlich. Sie habe es versäumt, das Trassenpreissystem zu reformieren, kritisierte Verbandspräsident Peter Panitz.
Letzte Nachrichten
Glückspilz aus Nordrhein-Westfalen gewinnt 73 Millionen Euro im Lotto
Ein Glückspilz aus Nordrhein-Westfalen hat beim Lottospielen mehr als 70 Millionen Euro gewonnen. Wie die Westdeutsche Lotterie am Freitagabend mitteilte, hat ein oder eine Teilnehmerin der europäischen Lotterie Eurojackpot "passend vor der weihnachtlichen Bescherung" 73,7 Millionen Euro gewonnen. Das Los in Nordrhein-Westfalen hatte demnach als einziges die richtigen Gewinnzahlen 6, 8, 16, 44, 50 und die Eurozahlen 1 und 10.
Heil kündigt Gesetzentwurf zu Mindestlohn als erste Amtshandlung 2022 an
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will den Gesetzentwurf zur Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro als erste Amtshandlung Anfang des neuen Jahres vorlegen. "Ich werde Anfang des Jahres einen Gesetzentwurf vorlegen, um den Mindestlohn im Jahr 2022 auf zwölf Euro zu erhöhen", sagte Heil der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Samstag. Auf die Frage, ob das seine erste Tat im neuen Jahr sein werde, sagte der Minister: "Ja".
Trump-Anhänger wegen Sturms auf US-Kapitol zu fünf Jahren Haft verurteilt
In den USA ist die bislang höchste Strafe gegen einen Unterstützer des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wegen der Erstürmung des Kapitols im Januar verhängt worden: Eine Bundesrichterin verurteilte den Trump-Anhänger Robert Scott Palmer wegen des Angriffs auf Polizeibeamte zu fünf Jahren Gefängnis. Auf Videos war zu sehen, wie Palmer vor dem Kapitol Bretter, einen Feuerlöscher und andere Gegenstände auf Polizeibeamte warf.
Trump-Unterstützer wegen Sturm auf US-Kapitol zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt
Ein US-Gericht hat die bislang härteste Strafe gegen einen Unterstützer des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump wegen der Erstürmung des Kapitols im Januar verhängt. Bundesrichterin Tanya Chutkan verurteilte den Trump-Anhänger Robert Scott Palmer wegen des Angriffs auf Polizeibeamte zu fünf Jahren Gefängnis. Auf Videos war zu sehen, wie Palmer vor dem Kapitol Bretter, einen Feuerlöscher und andere Gegenstände auf die Polizei warf.
Internationale Gemeinschaft scheitert mit Ächtung sogenannter Killer-Roboter
der Die internationale Gemeinschaft ist bei einer Konferenz zur Ächtung autonomer Waffensysteme - sogenannter Killer-Roboter - am Widerstand Russlands, der USA und anderer Länder gescheitert. In der Abschlusserklärung in Genf zur Überprüfung der UN-Waffenkonvention am Freitag wurde das Thema erneut an eine Expertenkommission verwiesen. Das Ringen um die Regulierung unbemannter, ferngelenkter oder autonomer Waffen soll im nächsten Jahr fortgesetzt werden. Die Kampagne "Stop Killer Robots", der rund 180 Nichtregierungsorganisationen angehören, reagierte empört.
Strobl fordert bessere Ausstattung der Behörden im Kampf gegen Islamismus
Anlässlich des Jahrestags des Terroranschlags auf den Weihnachtsmarkt auf dem Berliner Breitscheidplatz hat der Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), Thomas Strobl (CDU), gefordert, die deutschen Sicherheitsbehörden im Kampf gegen islamistischen Terrorismus zu stärken. "Vom islamistischen Terrorismus geht nach wie vor eine ernstzunehmende globale Bedrohung aus", sagte der baden-württembergische Innenminister den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Unser oberstes Ziel muss die Verhinderung eines terroristischen Anschlages sein."
Ex-Polizistin schildert vor US-Gericht "Chaos" vor Tod von Afroamerikaner
Eine ehemalige US-Polizeibeamtin hat die Tötung eines jungen Afroamerikaners bei einer Verkehrskontrolle vor Gericht als Unfall dargestellt. Bei einer Rangelei habe sie ihre Schusswaffe statt wie beabsichtigt die Elektroschockpistole abgefeuert, berichtete Kim Potter am Freitag über den Vorfall im April in Brooklyn Center nahe Minneapolis, bei dem der 20-jährige Daunte Wright ums Leben kam. Der polizeilich gesuchte Wright habe demnach versucht, sich der Festnahme zu widersetzen.
Epstein-Vertraute Maxwell weist Anklage als "nicht zweifelsfrei bewiesen" zurück
Die langjährige Vertraute des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, hat in ihrem Prozess die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft zurückgewiesen. Gleichzeitig verweigerte sie am Freitag die Aussage vor Gericht. "Die Regierung hat ihren Fall nicht zweifelsfrei bewiesen, also gibt es keinen Grund für mich auszusagen", sagte Maxwell bei ihrer ersten Wortmeldung seit der Eröffnung des Prozesses Ende November. Maxwell wird vorgeworfen, in sechs Fällen junge Mädchen für Sex mit Epstein rekrutiert zu haben.
Umweltministerin hält Artensterben für "mindestens so dramatisch" wie Klimakrise
Die neue Bundesumweltministerin Steffi Lemke (Grüne) hält das Artensterben für "mindestens so dramatisch" wie die Klimakrise. "Die Artenkrise wird der nächste große Kampf", sagte Lemke der "Süddeutschen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Sie bedroht unmittelbar unsere Lebensgrundlagen." Ziel müsse es sein, Klima und Artenvielfalt zugleich zu schützen. Dies könne gelingen, wenn vermehrt Wälder naturnah bewirtschaftet, Moore vernässt und Flussauen renaturiert würden, sagte Lemke.
Lewandowski-Rekord versüßt Bayern das Fest
Weltfußballer Robert Lewandowski hat sich und Bayern München mit einem weiteren Rekord für die Ewigkeit das Weihnachtsfest versüßt. Der Torjäger vom Dienst erzielte beim 4:0 (1:0) des souveränen Herbstmeisters zum Jahresabschluss gegen den kriselnden VfL Wolfsburg seinen 43. Bundesliga-Treffer 2021 und hat damit einen mehr als "Bomber" Gerd Müller 1972.
Biontech prüft bei Kindern unter fünf Jahren drei Corona-Impfdosen
Biontech und Pfizer könnten bei ihrem Corona-Impfstoff für Kinder unter fünf Jahren auf drei Impfdosen setzen. Eine laufende klinische Studie wird entsprechend angepasst, wie der Mainzer Impfstoffentwickler und der US-Pharmakonzern am Freitag mitteilten. Grund ist eine nicht ausreichende Immunantwort bei nur zwei Dosen.
Mehrere europäische Länder verschärfen wegen Omikron Corona-Maßnahmen
Eine Woche vor Weihnachten verschärfen Länder wie Österreich und Frankreich angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante ihre Corona-Restriktionen. Österreich lässt ab Montag nur noch Reisende mit 2G-Nachweis ins Land, sie müssen also vollständig geimpft oder genesen sein. In Frankreich soll es verschärfte Maßnahmen für Ungeimpfte und eine Pflicht zur Drittimpfung für das Pflegepersonal und die Feuerwehr geben. Auch die Niederlande erwägen striktere Maßnahmen.
2. Liga: Dämpfer für St. Pauli, Sorgen in Düsseldorf
Herbstmeister FC St. Pauli hat zum Jahresausklang einen unerwartet harten Dämpfer erhalten. Der Tabellenführer der 2. Fußball-Bundesliga verlor bei Holstein Kiel 0:3 (0:3) und versäumte es, mit einem Elf-Punkte-Vorsprung auf den drittplatzierten Stadtrivalen Hamburger SV ins Wochenende zu gehen. Fortuna Düsseldorf verabschiedete sich nach einem 0:1 (0:1) gegen den SV Sandhausen mit großen Abstiegssorgen in die kurze Winterpause.
Angeblicher Aufruf zu Schusswaffengewalt an US-Schulen auf Tiktok sorgt für Wirbel
Geschlossene Schulen, verschärfte Polizeipräsenz, Ermittlungen des FBI und eine Reaktion des Weißen Hauses: Ein angeblicher Aufruf zu Schusswaffenangriffen an Schulen auf der Videoplattform Tiktok hat am Freitag in den USA besorgte Reaktionen ausgelöst. Das US-Heimatschutzministerium erklärte zwar, es gebe keine Hinweise für "spezifische, glaubwürdige Bedrohungen" für Schulen, rief aber zur Wachsamkeit auf. Einige Schulen blieben am Freitag geschlossen. Andere informierten Eltern über die Gerüchte und kündigten zusätzliche Polizeistreifen an.
Angeblicher Aufruf zu Schusswaffengewalt an US-Schulen auf Tiktok
Ein angeblicher Aufruf zu Schusswaffenangriffen an US-Schulen auf der Videoplattform Tiktok hat Behörden alarmiert und die Bundespolizei FBI auf den Plan gerufen. Das US-Heimatschutzministerium erklärte zwar, es gebe keine Hinweise für "spezifische, glaubwürdige Bedrohungen" für Schulen am Freitag. Zahlreiche Schulen im Land schickten aber E-Mails an Eltern, die Polizei verstärkte ihre Streifen. Erst Ende November hatte ein 15-Jähriger an einer Schule im Bundesstaat Michigan vier Mitschüler erschossen.
Schweiz verschärft ihre Corona-Maßnahmen
Die Schweiz verschärft wegen der Omikron-Variante ab Montag ihre Corona-Regeln. Die Homeoffice-Pflicht werde wieder eingeführt, teilte der Bundesrat am Freitag mit. Zudem gelte für zahlreiche öffentliche Einrichtungen die 2G-Regel. Omikron ist laut Experten vermutlich ansteckender als vorherige Varianten.
Frankreich und Dänemark ab Sonntag Corona-Hochrisikogebiete
Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) stufen Frankreich und Dänemark wegen der hohen Corona-Infektionszahlen ab Sonntag als Hochrisikogebiet ein. Auch Norwegen, der Libanon und Andorra gelten dann als Länder mit besonders hohem Infektionsrisiko, wie das RKI am Freitag mitteilte. Albanien, Bulgarien, Estland, Lettland,Nordmazedonien und die Republik Moldau wurden hingegen von der Liste der Hochrisikogebiete genommen.
Südamerika soll 2024 der UEFA Nations League beitreten
Brasilien, Argentinien und Co. nehmen offenbar schon ab 2024 an der UEFA Nations League teil. UEFA-Vizepräsident Zbigniew Boniek machte am Donnerstag entsprechende Pläne öffentlich, die auch die von der FIFA geplante WM im Zwei-Jahres-Rhythmus untergraben würden. "Dies ist die letzte Nations League in diesem System. Ab 2024 wird Südamerika beitreten - ich weiß nur noch nicht, in welchem Format", sagte Boniek dem polnischen Nachrichtenportal Meczyki.
US-Richterin kippt Insolvenzplan für Pharmakonzern Purdue Pharma
Eine US-Bundesrichterin hat den Insolvenzplan für den wegen der Opioid-Krise in die Kritik geratenen Pharmakonzern Perdue Pharma gestoppt. Die New Yorker Richterin Colleen McMahon begründete ihre Entscheidung am Donnerstag damit, dass die Besitzerfamilie Sackler durch den Plan für eine Zerschlagung des Unternehmens vor künftigen Zivilklagen von Opfern geschützt werde. Der Insolvenzrichter, der die Vereinbarung im September genehmigt hatte, habe dazu aber keine Befugnis.
Weg frei für rot-grün-rote Landesregierung in Berlin
Zwölf Wochen nach der Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses ist der Weg frei für die rot-grün-rote Koalition in der Bundeshauptstadt. In einem Mitgliederentscheid der Linken stimmten 74,91 Prozent für den gemeinsamen Koalitionsvertrag, wie die Partei am Freitag in Berlin bekannt gab. Die Linken-Basis hatte zwei Wochen Zeit, ihr Votum zu dem gut 150 Seiten langen Papier abzugeben.
FIFA-Umfrage: Deutschland kritisch gegenüber WM-Reform
Der Fußball-Weltverband FIFA findet in Europa und besonders Deutschland keine Mehrheit für eine häufigere Austragung der Männer-WM. Bei einer Umfrage im Verbandsauftrag unter insgesamt 77.000 Personen stimmten die Europäerinnen und Europäer zu 48 Prozent für einen engeren Rhythmus - mit der Einschränkung in der Frage, dass die Belastung der Spieler dadurch nicht steigen solle.
USA haben inzwischen 335 Millionen Corona-Impfdosen ins Ausland geliefert
Die USA haben inzwischen mehr als 335 Millionen Corona-Impfdosen ans Ausland geliefert und damit so viele wie die Zahl der US-Bewohner. Die Spenden gingen an 110 Länder, wie ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur AFP am Freitag sagte. Allein in den vergangenen zwei Wochen wurden demnach 50 Millionen Impfdosen ausgeliefert. "Die Pandemie hat gezeigt, dass niemand sicher ist, bis nicht alle sicher sind", sagte der Regierungsvertreter.
2G-Regel an Hochschulen in Baden-Württemberg vorläufig außer Vollzug gesetzt
Der baden-württembergische Verwaltungsgerichtshof in Mannheim hat die 2G-Regelung an Hochschulen in dem Bundesland vorläufig außer Vollzug gesetzt. Er gab am Freitag dem entsprechenden Eilantrag eines Studenten statt, der nicht geimpft ist und laut Studienordnung an Präsenzveranstaltungen teilnehmen muss. Aus der Vorschrift ergebe sich nämlich nicht, zu welchen Vorkehrungen Hochschulen im Hinblick auf ungeimpfte Studierende verpflichtet seien, um die Studierbarkeit zu gewährleisten, erklärte das Gericht.
Deutsch-französische Bahnstrecken öffnen sich der Konkurrenz
Sieben Bahnstrecken zwischen Deutschland und Frankreich sollen von 2024 auch von privaten Bahngesellschaften befahren werden. Eine gemeinsame Ausschreibung der Region Grand Est und der drei an Frankreich grenzenden Bundesländer soll Ende des Monats veröffentlicht werden. Das beschloss am Freitag der Regionalrat der Region Grand Est. Betroffen sind Verbindungen unter anderem von Trier, Saarbrücken, Neustadt, Karlsruhe, Offenburg und Müllheim.
Bafin findet deutliche Mängel in Anlageberatung von Banken
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) hat bei einer anonymen Untersuchung deutliche Mängel in der Anlageberatung mehrerer Banken und Sparkassen gefunden. In einer Stichprobe von 36 Beratungen gab es bei einem Drittel "schwerwiegende Beanstandungen", wie es im "Bafin-Journal" vom Dezember heißt. Wichtige Informationsdokumente wurden nicht übergeben, wie der Leiter der Bafin-Abteilung Verbraucherschutz, Christian Bock, erklärte.
IG Metall will keine weiteren "Ausbrüche" von VW-Chef Diess mehr hinnehmen
Im Machtkampf um die Führung von Volkswagen will die IG Metall keine weiteren Provokationen von Konzernchef Herbert Diess mehr hinnehmen. "Das ist jetzt nochmal ein letzter Versuch der Zusammenarbeit", sagte der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall, Jörg Hofmann, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagsausgabe). "Wir tun das in der Hoffnung, dass seine erratischen Ausbrüche ein Ende finden."
UN-Menschenrechtsrat beschließt Untersuchung von Gewalt in Äthiopien
Der UN-Menschenrechtsrat hat am Freitag eine internationale Untersuchung zu möglichen Menschenrechtsverletzungen in dem Konflikt in Äthiopien beschlossen. Die Mehrheit des Gremiums trug den Beschluss trotz Protests der Regierung in Addis Abeba mit. Von den 47 Mitgliedern des Rates stimmten 21 mit Ja, 15 mit Nein und elf enthielten sich. Eine internationale Expertenkommission soll nun möglichen Verstößen gegen die Menschenrechte durch alle Konfliktparteien nachgehen.
Schweriner Gericht: Tattoo- und Kosmetikstudio dürfen mit 3G-Regel öffnen
Ein Kosmetikstudio und ein Tattoostudio in Mecklenburg-Vorpommern dürfen vorläufig wieder unter 3G-Regeln - statt nur für Geimpfte und Genesene - öffnen. Das Verwaltungsgericht Schwerin gab ihren Eilanträgen weitgehend statt, wie es am Freitag mitteilte. Allerdings müssten qualifizierte Mund-Nasen-Bedeckungen getragen werden, Gesichtsbehandlungen seien nicht zulässig. (Az. 7 B 1961/21 SN und 7 B 1958/21 SN)
Verteidigungsministerin Lambrecht macht erste Auslandsreise nach Litauen
Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) reist am Sonntag zu ihrer ersten Auslandsreise nach Litauen. Wie ihr Ministerium am Freitag mitteilte, wird Lambrecht dort insbesondere die von Deutschland geführte Kampfgruppe der Nato besuchen.
Bundesrat stimmt Verordnungen zur GAP zu - fordert aber Nachbesserungen
Der Bundesrat hat den Verordnungen zur Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) zugestimmt - allerdings mit Einschränkungen. Die Länderkammer billigte am Freitag zwei Verordnungen zur Umsetzung der GAP ab 2023 und leitete seine Forderungen in einer begleitenden Entschließung an die neue Bundesregierung weiter.
Nächste Enttäuschung für Biathleten in Le Grand-Bornand
Die deutschen Biathleten haben beim Weltcup in Annecy-Le Grand-Bornand die nächste herbe Enttäuschung erlebt. Philipp Nawrath kam am Freitag im Sprint über 10 km als bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV) nicht über einen 16. Platz hinaus. Wie schon bei den Frauen am Donnerstag war es auch bei den Männern das schlechteste Rennen des Olympia-Winters.
Staatsanwaltschaft Frankfurt stellt Ermittlungen gegen Polizisten wegen "NSU 2.0" ein
Die Staatsanwaltschaft in Frankfurt am Main hat die Ermittlungen gegen einen Polizisten und dessen Ehefrau im Zusammenhang mit den rechtsextremen "NSU 2.0"-Drohmails eingestellt. Der Verdacht gegen die beiden habe sich nicht erhärtet, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Das Ehepaar war im Juli vergangenen Jahres vorübergehend festgenommen worden, weil vermutet worden war, dass sie einige solcher Schreiben verschickt hätten.