Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Vorzeitiges Saisonende: Keine WM für Vingegaard
Van Almsick nach EM: "Weiter dranbleiben"
Niedersachsen: Volltrunkener Lastwagenfahrer verliert 22 Tonnen Melonen
Jeder Zehnte der 20- bis 24-Jährigen ohne Job und ohne Ausbildung
Boulevard
Zahl der Inlandsreisen 2025 auf neuem Rekord - Zahl der Auslandreisen gesunken
Die Zahl der mehrtägigen Inlandsreisen hat im vergangenen Jahr einen neuen Rekord erreicht: Sie stieg um 3,9 Prozent auf 169 Millionen Reisen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Zahl der Auslandsreisen nahm dagegen im Vorjahresvergleich deutlich ab - um 8,3 Prozent auf 105 Millionen Reisen. Beliebteste Ziele sind seit Jahren Italien, Österreich, Spanien, Frankreich und die Niederlande.
Umwelt
Brand in Belgien: Eifel-Ort Monschau hofft auf Entspannung der Lage durch Regen
Nach der Evakuierung von Teilen des Eifel-Ortes Monschau in Nordrhein-Westfalen wegen des Brandes im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn hofft die Stadt auf eine Besserung der Lage durch Regen. "Im Moment regnet es. Wir erwarten, dass sich die Situation entspannt", sagte Andrea Compes von der Stadtverwaltung der Nachrichtenagentur AFP am Montagmorgen. "Wir hoffen auf eine positive Wendung".
Letzte Nachrichten
Preise für Mietwagen steigen deutlich an
Mehr Nachfrage und weniger Angebot: Die Preise für Mietwagen sind zuletzt deutlich angestiegen. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag erklärte, stiegen die Preise für Mietwagen im August im Vergleich zum Vorjahresmonat um 53,4 Prozent. Die allgemeinen Verbraucherpreise stiegen im gleichen Zeitraum um 3,9 Prozent. Besonders deutlich war der Preisanstieg demnach zu Beginn der Sommerferien: Allein von Juni auf Juli stiegen die Preise um 35,8 Prozent.
Im Fall der Opposition: Günther will CDU-Personaldebatte
Der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat sich für eine Personaldebatte in seiner Partei ausgesprochen, sollte das von Parteichef Armin Laschet angestrebte Jamaika-Bündnis mit Grünen und FDP nicht zustandekommen. "Nach einem solchen Wahlergebnis kann man nicht sagen: Weiter so!", sagte Günther nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. Zuerst müsse aber geklärt werden, ob die Union trotz ihrer Wahlschlappe die Regierung führen könne oder ob sie in die Opposition gehe. "Wenn die Gespräche scheitern, dann werden wir uns genau über diese Fragen unterhalten: Über die personelle Aufstellung der Partei und die Frage, wie es jetzt weitergeht", kündigte Günther an. Er äußerte Verständnis dafür, dass es nach den schweren Stimmenverlusten für die CDU Zweifel an Laschet gebe. "Diese Stimmung ist nachvollziehbar", sagte er den Funke-Zeitungen. Zur Debatte um die Regierungsbildung sagte Günther, da die Unionsparteien ihre Rolle als stärkste Kraft eingebüßt haben, könnten sie auch keinen Anspruch aus dem Ergebnis auf die Führung der nächsten Bundesregierung ableiten. Gleichwohl sei es richtig, sich nicht vor der Verantwortung zu drücken und Grünen und FDP Gespräche anzubieten. "In einer solchen Lage kann die Union gar nicht anders agieren", sagte der Ministerpräsident. Bei der Bundestagswahl war die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Olaf Scholz stärkste Kraft geworden. Scholz bemüht sich derzeit um die Bildung einer Ampel-Koalition mit Grünen und FDP. (A.Nikiforov--DTZ)
SPD ist zu Sondierungen mit Grünen und FDP bereit
Die SPD ist bereit, die Sondierungen mit Grünen und FDP zur Bildung einer gemeinsamen Regierung noch in dieser Woche zu starten. Einer entsprechende Einladung ist am Montag an die beiden Parteien ergangen, wie SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Dienstag vor ersten Beratungen der SPD-Abgeordneten in Berlin sagte. "Es geht darum, dass wir konzentriert in die Gespräche gehen", hob er hervor. Mit Blick auf die vor vier Jahren gescheiterten Gespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition unter Führung der Union sagte Mützenich an die Adresse von Grünen und FDP: "Beide Parteien müssen sich klar darüber werden, dass das Schauspiel, das sie vor vier Jahren hier manchmal auf Balkonen absolviert haben, nicht den Aufgaben gerecht wird." Das Scheitern der Jamaika-Verhandlungen im Jahr 23017 war auch darauf zurückgeführt worden, dass damals viele Nachrichten über den Verlauf "durchgestochen" worden waren. Grüne und FDP wollen zunächst untereinander Gespräche führen, um Gemeinsamkeiten auszuloten. NachInformation von DEUTSCHE TAGESZEITUNG sollen diese Gespräche am Mittwoch beginnen. Mützenich kündigte an, erneut für sein Amt an der Spitze der Fraktion kandidieren zu wollen. Die Neuwahl des Vorsitzenden steht aber erst auf einer erneuten Fraktionssitzung am Mittwoch an. Am Dienstag kamen zunächst alte und neue SPD-Abgeordnete zusammen. (A.Nikiforov--DTZ)
Mögliche Vorfestlegung bei Grünen-Regierungsposten sorgt für Unmut
Die möglicherweise vorzeitig getroffene Festlegung von Regierungsposten bei den Grünen sorgt für Unmut im linken Parteiflügel. Der frühere Grünen-Umweltminister Jürgen Trittin sagte dem "Spiegel" mit Blick auf die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck: "Das entscheidet die Partei und nicht nur zwei Personen in persönlichen Gesprächen." Seine Partei verhandele "eine Regierung, die Deutschland auf den 1,5-Grad-Pfad bringt", so Trittin. "Danach wird entschieden, wer welchen Posten bekommt."
Trittin: Über Posten in der Regierung entscheidet die Partei
Der frühere Grünen-Fraktionschef und Umweltminister Jürgen Trittin wendet sich gegen eine vorzeitige Festlegung von Regierungsposten in seiner Partei. "Wir verhandeln eine Regierung, die Deutschland auf den 1,5-Grad-Pfad bringt", sagte er am Dienstag dem Magazin "Spiegel" mit Blick auf die Klimaziele. "Danach wird entschieden, wer welchen Posten bekommt." Trittin betonte mit Blick auf die Parteichefs Annalena Baerbock und Robert Habeck: "Das entscheidet die Partei und nicht nur zwei Personen in persönlichen Gesprächen."
Keine gütliche Einigung in Münchner Schadensersatzprozess um Staudammbruch
Im Zivilprozess gegen den TÜV Süd wegen eines Staudammbruchs in der brasilianischen Gemeinde Brumadinho will das Landgericht München I am 1. Februar kommenden Jahres eine Entscheidung verkünden. Die Vorsitzende Richterin Ingrid Henn gab dem TÜV und den Klägern bis dahin noch Gelegenheit, schriftlich Fragen zu beantworten. Versuche einer gütlichen Einigung scheiterten unter anderem daran, dass der TÜV Süd eine Verantwortung für den Dammbruch bestreitet.
Brasiliens größte Firmen drängen Regierung zu mehr Einsatz für Klimaschutz
Die größten Unternehmen Brasiliens haben die Regierung des Landes zu mehr Anstrengungen für den Klimaschutz gedrängt. Brasilien müsse ein zentraler "Akteur" bei den Gesprächen über das Klima sein, forderte die Gruppe von 107 Firmen, die zusammen 47 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Landes beitragen, am Montag in einem offenen Brief. Veröffentlicht wurde das Schreiben vom Unternehmensrat für nachhaltige Entwicklung rund einen Monat vor der nächsten UN-Klimakonferenz in Glasgow.
Wachsender Druck auf CDU-Chef Laschet nach Wahlschlappe der Union
In der Union wächst nach der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl der Druck auf CDU-Chef Armin Laschet. Vor der konstituierenden Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion am Dienstagnachmittag wurden die Rufe lauter, die CDU inhaltlich und personell neu aufzustellen. Konfliktpotenzial birgt auch die Wahl des Fraktionsvorsitzes: Offen war zunächst, ob Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) im Amt bestätigt wird oder die Funktion vorerst nur kommissarisch weiter ausübt.
SPD will noch in dieser Woche Sondierungen mit Grünen und FDP beginnen
Die SPD will bereits in dieser Woche Sondierungsgespräche mit Grünen und FDP für eine Ampel-Koalition aufnehmen. Eine entsprechende Einladung ging am Montag an die beiden Parteien, wie SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Dienstag in Berlin sagte. Ebenso wie der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck und zuvor FDP-Chef Christian Lindner betonte Mützenich, die Gespräche sollten anders als bei den gescheiterten Jamaika-Sondierungen von 2017 vertraulich ablaufen.
Heftiges Nachbeben erschüttert Kreta
Nach dem schweren Erdbeben auf Kreta ist die griechische Mittelmeerinsel am Dienstag von mehreren Nachbeben erschüttert worden. Der heftigste Erdstoß wurde am Morgen um 07.48 Uhr (Ortszeit, 06.48 Uhr MESZ) mit einer Stärke von 5,3 registriert, wie die Erdbebenwarte in Athen mitteilte. Das Nachbeben ereignete sich kurz vor einem Besuch des griechischen Ministerpräsidenten Kyriakos Mitsotakis, der selbst von der Insel stammt.
Neun Verletzte bei Unfall mit Feuerwehrfahrzeug in Jülich
Bei einem Unfall mit einem Einsatzwagen der Feuerwehr sind im nordrhein-westfälischen Jülich neun Menschen teils schwer verletzt worden. Das Feuerwehrfahrzeug prallte am Montagabend auf der Fahrt zu einem Einsatz auf einer Kreuzung mit einem Rübentransporter zusammen, wie die Polizei in Düren am Dienstag mitteilte.
Wohnungsverband in Berlin schlägt "Bündnis für Neubau und Wohnen" vor
Nach der Annahme des Berliner Volksentscheids zur Enteignung großer Wohnkonzerne hat der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen ein "Bündnis für Neubau und Wohnen" vorgeschlagen. Auch der Immobilienkonzern Vonovia plädiert dafür, "alle relevanten Interessengruppen" zusammenbringen, um "echte Lösungen" zu entwickeln. Der Wirtschaftswissenschaftler Marcel Fratzscher vom DIW forderte den Neubau von jährlich 30.000 Wohnungen in der Hauptstadt.
Immobilienwirtschaft warnt nach Volksentscheid in Berlin vor "Scheinlösungen"
Nach der Annahme des Berliner Volksentscheids zur Enteignung großer Wohnkonzerne hat die Immobilienwirtschaft vor teuren "Scheinlösungen" gewarnt. "Bezahlbares Wohnen lässt sich nicht durch Scheinlösungen wie Enteignung sichern", sagte der Präsident des Spitzenverbandes der Wohnungswirtschaft, Axel Gedaschko, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) vom Dienstag. Das sei "eindeutig der falsche Weg".
Berliner SPD legt sich nicht auf Koalitionspräferenz fest
Die Berliner SPD legt sich nach der Abgeordnetenhaus-Wahl vom Sonntag weiter nicht auf eine Koalitionspräferenz fest. "Wir reden mit allen demokratischen Parteien", sagte der Ko-Parteivorsitzende und Fraktionschef Raed Saleh am Dienstag im rbb-Inforadio. Im Vordergrund stünden dabei für seine Partei die Inhalte, nicht "Farbenspiele".
Konsumklima steigt auf höchsten Wert seit eineinhalb Jahren
Die Stimmung der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland hat sich im September spürbar gebessert. Der Optimismus steige, dass die vierte Corona-Welle weniger ausgeprägt sein werde als von vielen befürchtet, erklärte das Marktforschungsunternehmen GfK am Dienstag. Das GfK-Konsumklima stieg auf den höchsten Wert seit fast eineinhalb Jahren.
Mann bei Absturz eines Kleinflugzeugs im Allgäu gestorben
Beim Absturz eines Kleinflugzeugs im Allgäu ist ein Mann ums Leben gekommen. Die einmotorige Propellermaschine stürzte am Montag in einem Waldstück nahe der Gemeinde Wald ab, wie die Polizei in Kempten mitteilte. Die Maschine hatte vor dem Absturz deutlich an Höhe verloren.
DIHK: Parteien müssen bei Sondierungen Interessen der Wirtschaft berücksichtigen
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat die politischen Parteien nach der Bundestagswahl dazu gedrängt, bei den Koalitionsverhandlungen Rücksicht auf die Belange der deutschen Unternehmen zu nehmen. "In den Gesprächen werden die politischen Akteure wichtige Weichen auch für die Wirtschaft stellen", sagte DIHK-Chef Peter Adrian der "Rheinischen Post" vom Dienstag. "Dabei kommt es darauf an, dass sie die Herausforderungen für unsere Unternehmen in den Blick nehmen."
Corona-Protokoll: NBA-Superstar Irving nur im "Zoom-Call"
NBA-Superstar Kyrie Irving von den Brookyln Nets hat wegen des Corona-Protokolls nicht in der Arena seines Klubs am Medientag der nordamerikanischen Basketball-Profiliga teilgenommen und Aussagen zu seinem Impfstatus verweigert. Er wolle die Angelegenheit "privat halten", sagte Irving, der über das Video-Programm Zoom zugeschaltet wurde.
Biles: "Hätte schon lange vor Tokio aufhören sollen"
Turn-Superstar Simone Biles hätte nach eigenen Angaben aufgrund ihrer psychischen Probleme nicht an den Olympischen Spielen in Tokio teilnehmen sollen. "Wenn man sich ansieht, was ich in den letzten sieben Jahren alles durchgemacht habe, hätte ich nie wieder zu einem Olympiateam gehören dürfen", sagte Biles dem New York Magazine: "Ich hätte schon lange vor Tokio aufhören sollen."
Piszczek: Götze-Wechsel war "ein Schock"
Für Lukasz Piszczek war der Wechsel von Mario Götze zum deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München der größte Einschnitt in der erfolgreichen Zeit von Borussia Dortmund unter Trainer Jürgen Klopp. "Mario ging zu Bayern - das war der größte Bruch in der Mannschaft, weil uns gezeigt wurde, dass wir nicht für immer zusammenspielen würden", erklärte Piszczek im Podcast "kicker meets DAZN".
Schröder freut sich auf Celtics-Kapitel: "Kann es kaum erwarten"
Der deutsche Basketball-Star Dennis Schröder kann "es kaum erwarten", bei den Boston Celtics in der nordamerikanischen Profiliga NBA loszulegen. "Ich habe hier ein paar Mal in den Play-offs gespielt. Die Fans haben mich ausgebuht, hoffentlich feuern sie mich jetzt an", sagte der 28-Jährige beim Medientag der Celtics.
Ford kündigt Milliarden-Investition in Produktion von E-Autos an
Der US-Autokonzern Ford will die Produktion von Elektroautos mit Investitionen in Höhe von mehr als elf Milliarden Dollar ausweiten. Bis 2025 sollen vier neue Werke gebaut und 11.000 Arbeitsplätze geschaffen werden, wie das Unternehmen am Montag ankündigte. Ford will die Fabriken zusammen mit seinem südkoreanischen Partner SK Innovation in den US-Bundesstaaten Kentucky und Tennessee bauen. Der US-Autobauer stellt nach eigenen Angaben sieben Milliarden Dollar für das Projekt bereit, die restlichen 4,4 Milliarden Dollar steuert SK bei.
RKI: Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt auf 60,3
In Deutschland sind binnen 24 Stunden 4171 Corona-Neuinfektionen verzeichnet worden. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ging leicht zurück auf 60,3, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte. Am Montag hatte der Wert bei 61,7 gelegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche an.
Missbrauchsopfer in kirchlichen Internaten in Kanada erhalten finanzielle Hilfe
Im Skandal um den jahrzehntelangen Missbrauch von Kindern von Ureinwohnern in kirchlichen Internaten in Kanada hat die katholische Kirche den Opfern finanzielle Hilfe zugesagt. In den kommenden fünf Jahren würden umgerechnet gut 20 Millionen Euro bereitgestellt, um das Leid der Überlebenden zu lindern, teilte die kanadische Bischofskonferenz am Montag mit.
Unveröffentlichter Lennon-Song wird in Dänemark versteigert
Eine Kassette mit einem unveröffentlichten Song von Beatles-Legende John Lennon sucht am Dienstag einen neuen Besitzer: In Kopenhagen wird eine Aufnahme aus dem Jahr 1970 versteigert, auf der das nie veröffentlichte Lied "Radio Peace" zu hören ist. Der Wert der insgesamt 33-minütigen Kassette, die nach einer Pressekonferenz aufgenommen wurde, wird auf 27.000 bis 40.000 Euro geschätzt.
Schadenersatzprozess gegen TÜV Süd wegen Staudammbruchs in Brasilien
Der TÜV Süd muss sich ab Dienstag (09.00 Uhr) in einem Zivilprozess vor dem Landgericht München I wegen des Staudammbruchs in der brasilianischen Gemeinde Brumadinho Anfang 2019 verantworten. In dem Verfahren werfen die Gemeinde Brumadinho und Angehörige eines der mindestens 270 Todesopfer einer Gesellschaft des TÜV vor, den Damm überprüft und zertifiziert zu haben, obwohl er nicht ausreichend sicher gewesen sei.
Opfer und Angehörige sagen erstmals im Prozess zu Pariser Attentaten aus
Im Prozess zu den Pariser Attentaten vom November 2015 sagen von Dienstag an erstmals Opfer und Angehörige aus. Etwa 300 Betroffene sollen in den kommenden fünf Wochen ihre Erlebnisse schildern, im Schnitt etwa 15 am Tag. Für viele von ihnen werden dies vermutlich schwere und schmerzhafte Minuten werden.
Frankreichs Grüne bestimmen ihren Präsidentschaftskandidaten
Bei den französischen Grünen entscheidet sich am Dienstag (17.30 Uhr), wer für sie bei der Präsidentschaftswahl 2022 antreten soll. In der Stichwahl stehen sich der als Realo geltende EU-Abgeordnete Yannick Jadot und die stärker links verankerte Wirtschaftswissenschaftlerin Sandrine Rousseau gegenüber. Für die seit Samstag laufende Online-Wahl hatten sich etwa 122.000 Menschen angemeldet.
Neue Fraktionen kommen zu ersten Sitzungen nach der Bundestagswahl zusammen
Die meisten der neugewählten Bundestagsfraktionen kommen am Dienstag zu ihren ersten Sitzungen zusammen. Als erstes tagt um 09.00 Uhr die SPD. Sie hat ihre Beratungen aufgeteilt: In einer weiteren Sitzung am Mittwoch soll Rolf Mützenich als Fraktionschef wiedergewählt werden. Am Dienstagvormittag kommt zudem die Linken-Fraktion zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen (11.00 Uhr).
Shutdown von US-Behörden wegen Haushaltsstreits weiterhin nicht abgewendet
Wenige Tage vor Ablauf des Haushaltsjahres in den USA ist ein Shutdown, also die Stilllegung der Bundesbehörden wegen fehlender Budgeteinigung, weiterhin nicht abgewendet. Im US-Senat verfehlten die regierenden Demokraten am Montagabend (Ortszeit) die nötige Mehrheit, um die Frist für den Haushalt bis Dezember zu verlängern. Das Haushaltsjahr endet in der Nacht zum Freitag.
Erneuter Raketentest Nordkoreas ruft internationale Kritik hervor
Ein erneuter Raketentest Nordkoreas hat international scharfe Kritik hervorgerufen. Das US-Außenministerium warf Pjöngjang am Dienstag eine "Bedrohung" seiner Nachbarstaaten und der internationalen Gemeinschaft vor. Zuvor hatte Nordkoreas Armee laut Militärangaben aus Südkorea eine mutmaßliche Kurzstreckenrakete ins Meer vor der Ostküste des Landes abgefeuert. Kritik daran kam auch von der Bundesregierung und Großbritannien.
Nordkorea feuert Rakete ab und pocht auf Recht auf Waffentests
Nordkorea hat am Dienstag offenbar einen weiteren Raketentest vorgenommen. Die Armee habe ein Geschoss ins Meer vor der nordkoreanischen Ostküste abgefeuert, teilte das südkoreanische Militär mit. Ein Sprecher des japanischen Verteidigungsministeriums sagte der Nachrichtenagentur AFP, es habe sich anscheinend um eine "ballistische Rakete" gehandelt. Die USA verurteilten den Raketenabschuss.