Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Heidenheim blamiert sich im DFB-Pokal
FIFA-Machtkampf: Der Norden gegen Infantino
Konzernchef Blume nennt Lage bei VW "mehr als kritisch"
Rheinpegel erholen sich von Tiefstständen - Niveau aber weiterhin niedrig
Boulevard
Betrunkener greift zu Akku-Schere - Hecke von Anwohner in Lüneburg verunstaltet
Ein Betrunkener hat sich im niedersächsischen Lüneburg ungefragt als Gärtner versucht und am frühen Sonntagmorgen die Hecke eines Anwohners verschandelt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben nun wegen Sachbeschädigung gegen den 25-Jährigen. Er nahm demnach eine Akku-Heckenschere aus dem Kofferraum seines Autos und schritt zur Tat.
Politik
"Tsunami für das Land": Selenskyj warnt vor Spaltung der Ukraine durch Wahlen im Krieg
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Forderung seines ehemaligen Verteidigungsministers Mychailo Fedorow nach Wahlen trotz des Krieges scharf zurückgewiesen. "Ich glaube, dass Wahlen als solche in einem Krieg wie diesem ein großes Risiko darstellen", sagte Selenskyj in am Sonntag veröffentlichten Äußerungen vor Journalisten. Wahlen seien zum jetzigen Zeitpunkt ein "Tsunami für das Land, der die Ukraine spalten wird".
Letzte Nachrichten
Niederländisches Königspaar informiert sich über Photonik- und Quantenforschung
Mit einem Besuch der Technischen Universität Berlin hat am Mittwoch der letzte Tag der Staatsvisite des niederländischen Königspaars begonnen. König Willem-Alexander und Königin Máxima informierten sich dort zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller (SPD) über Schlüsseltechnologien aus der Photonik- und Quantenforschung.
Brüssel hebt seine Wachstumsprognose für dieses Jahr deutlich an
Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr deutlich angehoben. Brüssel rechne 2021 mit einem Wachstum in der EU und in der Eurozone um jeweils 4,8 Prozent, teilte die Kommission am Mittwoch mit. Das sind 0,6 Prozentpunkte mehr für die EU als in der Frühjahrsprognose und 0,5 Prozentpunkte mehr für die Länder mit der Gemeinschaftswährung als noch im Mai.
Tausende Menschen wollen rekordverdächtig kleine Kuh in Bangladesch sehen
In Bangladesch haben sich tausende Menschen dem landesweiten Corona-Lockdown widersetzt, um die möglicherweise kleinste Kuh der Welt zu bestaunen. Rani ist nach Angaben ihrer Besitzer 51 Zentimetern groß und damit zehn Zentimeter kleiner als die indische Kuh Manikyam, die derzeit im Guinness-Buch der Rekorde den Titel als weltweit kleinstes Rind hält.
Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" in Berlin am 26. September
In Berlin können die Wählerinnen und Wähler am 26. September parallel zur Bundestags- und Abgeordnetenhauswahl über den Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" abstimmen. Das entschied der Senat am Dienstag. Die Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" will die mehr als 240.000 Wohnungen der großen Immobilienkonzerne in Berlin in eine Anstalt des öffentlichen Rechts überführen, wo sie "demokratisch, transparent und gemeinwohlorientiert" verwaltet werden sollen. So soll ein weiterer Anstieg der Mieten in der Hauptstadt gestoppt werden.
Suchtrupps bergen 19 Leichen nach Flugzeugabsturz im Fernen Osten Russlands
Nach einem Flugzeugabsturz im Fernen Osten Russlands hat ein Suchtrupp 19 Leichen geborgen. Das teilte das Regionalbüro des Katastrophenschutzministeriums am Mittwoch mit. Angesichts der geografischen Lage und der Beschaffenheit der Landschaft auf der Halbinsel Kamtschatka sind die Bergungsarbeiten schwierig. Unter den 28 Menschen an Bord der Unglücksmaschine waren sechs Besatzungsmitglieder und 22 Passagiere, darunter zwei Minderjährige. Es wird vermutet, dass alle tot sind.
Suchtrupps bergen neun Leichen nach Flugzeugabsturz im Fernen Osten Russlands
Nach einem Flugzeugabsturz im Fernen Osten Russlands hat ein Suchtrupp neun Leichen geborgen. Ein Toter sei bislang identifiziert worden, teilte das Regionalbüro des Katastrophenschutzministeriums am Mittwoch weiter mit. Angesichts der geographischen Lage und der Beschaffenheit der Landschaft auf der Halbinsel Kamtschatka sind die Bergungsarbeiten schwierig. Unter den 28 Menschen an Bord waren sechs Besatzungsmitglieder und 22 Passagiere, darunter zwei Minderjährige. Es wird vermutet, dass alle tot sind.
Reiter erneuert UEFA-Kritik: "Eine Grenze überschritten".
Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter hat noch einmal deutlich gemacht, was er von der Europäischen Fußball-Union (UEFA) und ihrem Präsidenten Aleksander Ceferin hält. "Er hat uns Veranstaltern das Messer auf die Brust gesetzt", sagte der SPD-Politik in der Zeit mit Blick auf die geforderte Zuschauer-Garantie von den EM-Gastgebern: "Die Botschaft war doch klar: Wenn wir keine Zuschauer zulassen, verlieren wir die Spiele. So etwas habe ich noch nicht erlebt."
Verbraucherschützer reichen Musterfeststellungsklage gegen Daimler ein
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) will mit einer Diesel-Musterfeststellungsklage gegen den Autobauer Daimler gerichtlich klären lassen, wie es mit Schadensersatzansprüchen für Verbraucher aussieht. Mit der am Mittwoch vor dem Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart eingereichten Musterfeststellungsklage sollten "die Voraussetzungen für Schadensersatz bei Mercedes GLC- und GLK-Fahrzeugmodellen mit dem Motortyp OM 651" geprüft werden, teilte der vzbv mit. Anlass seien "zahlreiche Rückrufe" des Kraftfahrt-Bundesamtes bei diesen Modellen aufgrund unzulässiger Abschalteinrichtungen.
Bewährungsstrafen für "digitalen Lynchmord" an Schülerin Mila in Frankreich
Bewährungsstrafen in einem Aufsehen erregenden Fall von "digitalem Lynchmord": Weil die französische Gymnasiastin Mila im Internet drastische Kritik am Islam übte, wurde sie massiv bedroht und musste unter Polizeischutz gestellt werden. In einem Prozess vor dem Pariser Strafgericht wurden am Mittwoch nun elf Täter zu Haftstrafen von vier bis sechs Monaten verurteilt, die das Gericht zur Bewährung aussetzte. Es folgte damit weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
Spahn dämpft Hoffnung auf schnelle Aufhebung aller Corona-Beschränkungen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Hoffnung auf eine schnelle Aufhebung aller Corona-Beschränkungen gedämpft. "Im August können noch nicht alle, selbst alle, die wollen, zum Beispiel schon bekommen haben", sagte Spahn am Mittwoch im Deutschlandfunk mit Blick auf den Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung. Spahn widersprach damit Außenminister Heiko Maas (SPD), der "im Laufe des August" die Aufhebung aller Beschränkungen erwartet.
Regen der vergangenen Wochen hat Getreideernte gut getan
Die kräftigen Regenfälle lassen Bauern bei der Getreideernte vielerorts aufatmen. "Nach den ersten heißen Tagen des Jahres hat sich die Lage durch die Niederschläge der vergangenen zwei Wochen in vielen Regionen entspannt", erklärte Bauernpräsident Joachim Rukwied am Mittwoch. "In Teilen Nordostdeutschlands hat die Hitze jedoch in den Beständen Schäden verursacht, so dass die Ertragserwartungen erneut unter dem langjährigen Mittel liegen."
Merkel hält besondere Unterstützung des Ostens weiter für erforderlich
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hält auch über 30 Jahre nach der Wiedervereinigung eine besondere Unterstützung des Ostens für erforderlich. Auch in Zukunft blieben die meisten ostdeutschen Regionen ein Schwerpunkt der Regionalförderung des Bundes, sagte Merkel dem Magazin "Wirtschaft und Markt" in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview. Allerdings hätten sich die Unterschiede zwischen Ost und West so weit verringert, dass die besonderen Regeln für die neuen Länder zu einer gesamtdeutschen Unterstützung strukturschwacher Regionen umgewandelt werden konnten.
Vergangener Monat heißester Juni aller Zeiten in Nordamerika
Der vergangene Monat war nach Angaben des EU-Erdbeobachtungsprogramms Copernicus der heißeste Juni aller Zeiten in Nordamerika. Teile der USA und Kanadas waren in den vergangenen Wochen von einer massiven Hitzewelle betroffen, die zu zahlreichen Waldbränden führte. "Diese Hitzewellen finden nicht in einem Vakuum statt. Sie finden in einem weltweiten, sich erwärmenden Klima-Umfeld statt, das ihr Auftreten wahrscheinlicher macht", sagte Klimaforscher Julien Nicolas von Copernicus am Mittwoch.
AfD macht Rückzieher in Streit um Maskenpflicht im Bundestag
Nach ihrem Rückzieher im Streit über die Maskenpflicht im Bundestag hat die AfD dem Bundesverfassungsgericht eine "fragwürdige" Einmischung in die politische Auseinandersetzung vor der Bundestagswahl vorgeworfen. Mit einem am Mittwoch veröffentlichten Beschluss stellten die Karlsruher Richter das Verfahren zu einer Organklage von 19 AfD-Bundestagsabgeordneten ein, weil die Antragsteller ihre Klage zurückgenommen hatten. Andernfalls wären die Anträge einstimmig als unzulässig verworfen worden, heißt es in dem Beschluss. (Az: 2 BvE 10/20)
AfD macht Rückzieher bei Maskenpflicht im Bundestag
Im Streit um die Maskenpflicht im Deutschen Bundestag haben die Kläger aus der AfD-Fraktion ihre Organklage beim Bundesverfassungsgericht zurückgenommen. Das Verfahren wurde daher eingestellt, wie das Gericht in einem am Mittwoch in Karlsruhe veröffentlichten Beschluss entschied. Demnach hätten die Karlsruher Richter die Organklage sonst einstimmig als unzulässig verworfen. (Az: 2 BvE 10/20)
DFB: Flick holt Röhl, behält Sorg und verliert Köpke
Danny Röhl wird erwartungsgemäß Assistent des neuen Bundestrainers Hansi Flick. Dies bestätigte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch und teilte zugleich mit, dass Torwarttrainer Andreas Köpke nach 17 Jahren seinen Abschied nimmt. Marcus Sorg dagegen gehört auch unter Flick weiter zum Trainerstab der DFB-Auswahl.
Umfrage: Geringverdienende geraten bei Impfungen ins Hintertreffen
Insbesondere Geringverdienende geraten laut einer Umfrage bei den Corona-Impfungen ins Hintertreffen: Knapp die Hälfte der Beschäftigten im untersten Fünftel der Lohnverteilung gaben in einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Portals "Lohnspiegel.de" an, schon mindestens eine erste Impfdosis erhalten zu haben. Im obersten Fünftel der Lohnverteilung waren es hingegen 71 Prozent. Das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) forderte deshalb mehr betriebliche Impfangebote.
Simbabwe kündigt neue 50-Dollar-Banknote an - Schein reicht nicht für einen Laib Brot
In Simbabwe hat die Zentralbank die Einführung einer neuen 50-Dollar-Banknote angekündigt, wertvollster Schein des Landes. Doch die Einwohner können sich damit noch nicht einmal einen Laib Brot kaufen - umgerechnet sind die 50 Simbabwe-Dollar rund 50 Euro-Cent wert. Die Inflationsrate im Land betrug im Juni laut Statistikbehörde im Vorjahresvergleich 106,64 Prozent. Die Zentralbank prognostizert den Rückgang auf 55 Prozent Teuerung im Juli.
Taliban greifen erstmals seit Rückzug internationaler Truppen Provinzhauptstadt an
Erstmals seit dem Beginn des Rückzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan haben die Taliban eine Provinzhauptstadt angegriffen. Die radikalislamischen Kämpfer starteten am Mittwoch eine Großoffensive auf Kala-i-Naw, Verteidigungsminister Bismillah Mohammadi sprach von "einer sehr angespannten militärischen Situation". Ungeachtet der seit einiger Zeit wieder drastisch zunehmenden Kämpfe zwischen Taliban und Armee trafen sich beide Seiten im Iran zu neuen Gesprächen.
Ostdeutschland liegt bei Wirtschaftsleistung zurück
Ostdeutschland liegt bei der Wirtschaftsleistung auch weiterhin deutlich zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) erreichte 2020 rund 77,9 Prozent des westdeutschen Niveaus, Berlin mitgerechnet waren es 82,8 Prozent, zitierte das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Mittwoch aus dem Jahresbericht zur Deutschen Einheit, über den die Regierung am Morgen beraten wird. 2010 lag dieser Wert demnach bei 69,6 Prozent (mit Berlin bei 74,2 Prozent).
Nordkorea droht massive Nahrungsmittelknappheit
Nach Einschätzung von UN-Experten droht Nordkorea in diesem Jahr eine massive Nahrungsmittelknappheit. Einem Anfang der Woche veröffentlichten Bericht der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) zufolge dürften dem Land rund 860.000 Tonnen Nahrungsmittel fehlen, um seine Bevölkerung angemessen zu ernähren. Nordkorea stehe eine "harte Durststrecke" bevor. Das weitgehend isolierte Land produziert selbst nicht ausreichend Nahrungsmittel und ist zumindest teilweise auf Importe angewiesen. Wegen seines Atomwaffen- und Raketenprogramms unterliegt Pjöngjang aber einer Vielzahl internationaler Sanktionen. Wegen der Corona-Pandemie war zuletzt auch der lebenswichtige Handel mit China eingebrochen. Laut dem FAO-Bericht wird Nordkorea in diesem Jahr voraussichtlich 5,6 Millionen Tonnen Getreide produzieren. Das sind demnach etwa 1,1 Millionen Tonnen zu wenig, um die gesamte Bevölkerung zu ernähren. Die bislang geplanten Importe von 205.000 Tonnen würden nicht ausreichen. Im Juni räumte die Führung in Pjöngjang erstmals ein, dass es eine Lebensmittelkrise gibt. In einem höchst ungewöhnlichen Schritt hatte die Staatsführung den Kommentar eines Bürgers zum Gewichtsverlusts von Machthaber Kim Jong Un veröffentlicht. Nach Angaben von Experten will die Staatsführung den Gewichtsverlust Kims dazu benutzen, um die Loyalität der Bürger in Zeiten einer schweren Krise in der Nahrungsmittelversorgung zu stärken. Nordkorea hatte in den 1990er Jahren unter einer landesweiten Hungersnot gelitten. Mit dem Fall der Sowjetunion war dem Land einer der letzten internationalen Verbündeten weggebrochen. Damals starben hunderttausende Menschen. (V.Sørensen--DTZ)
Spahn hofft auf hohe Impfbereitschaft von Jugendlichen auch ohne Empfehlung
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hofft auch ohne allgemeine Expertenempfehlung auf eine rege Beteiligung junger Menschen an der Corona-Impfkampagne. Die Versorgung mit Impfstoffen habe sich inzwischen derart verbessert, dass alle Kinder und Jugendliche bis Ende August einen ersten Termin erhalten könnten, sagte Spahn am Mittwoch im "Morgenmagazin" der ARD. "Ich finde, wir sollten die Kinder und Jugendlichen selbst entscheiden lassen." Wer wolle, könne geimpft werden.
Durchsuchungen in Deutschland bei zwei mutmaßlichen Mitwissern von Anschlag in Wien
Rund acht Monate nach dem islamistischen Anschlag in Wien mit vier Toten haben Ermittler die Wohnungen von zwei mutmaßlichen Mitwissern in Deutschland durchsucht. Wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte, sollen die beiden Islamisten aus Osnabrück und Kassel mit dem getöteten Attentäter bekannt gewesen sein und von dessen Attentatsplänen gewusst haben. Ihnen wird vorgeworfen, die Behörden dennoch nicht vor gewarnt zu haben.
Bericht: Deutschlands Autohersteller stellen sich auf Tempo 130 auf Autobahnen ein
Die deutsche Autoindustrie stellt sich auf die Einführung von Tempolimits auf Autobahnen nach der Bundestagswahl vor. Ihr Geschäft sehen die Unternehmen laut einem Bericht des "Handelsblatts" davon aber nicht mehr groß bedroht. VW-Chef Herbert Diess sagte der Zeitung (Mittwochsausgabe): "Wir verkaufen unsere Autos auf der ganzen Welt, auch in den Ländern mit Tempolimit. Insofern bedarf es keiner besonderen Vorbereitung."
Indonesien weitet Lockdown auf das ganze Land aus
Im Kampf gegen die bislang heftigste Corona-Welle hat Indonesien den Lockdown auf das gesamte Land ausgeweitet. Die am Mittwoch verhängten landesweiten Corona-Beschränkungen gelten zunächst bis zum 20. Juli. Einige Kliniken arbeiten wegen Überlastung bereits mit zusätzlichen Zelten oder müssen Patienten ablehnen. Die australischen Behörden verlängerten derweil den Lockdown in Sydney wegen neuer Ansteckungsfälle mit der Delta-Variante um eine weitere Woche.
Gewerkschaft der Polizei kritisiert CDU-Wahlplakat mit unechter Polizistin
Mit heftiger Kritik hat die Gewerkschaft der Polizei (GdP) auf ein CDU-Wahlplakat reagiert, das eine als Polizistin verkleidete Mitarbeiterin der Parteizentrale zeigt. "So wie Polizisten nicht in Uniform auf Parteiversammlungen gehen dürfen, sollten Parteien auch nicht mit Fake-Polizisten in unserem Outfit für sich werben", sagte der stellvertretende GdP-Vorsitzende Jörg Radek der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch.
Seppelt: "Spiele in Tokio werden auch Doping-Spiele"
Mangelnde Dopingkontrollen während der Pandemie, purzelnde Rekorde und wenig Vertrauen in die Kontrollinstanzen: Nach Ansicht des Investigativ-Reporters und Doping-Experten Hajo Seppelt ist mit Blick auf die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) höchste Skepsis angesagt.
Wie Superstar Kane fast bei Union Berlin gelandet wäre
Englands Stürmerstar Harry Kane wäre 2012 offenbar beinahe bei Union Berlin gelandet. Als der heutige Kapitän des EM-Halbfinalisten 18 Jahre alt war, habe man mit seinem Klub Tottenham Hotspur gesprochen mehrmals mit dem Agenten telefoniert, verriet der frühere Klub-Manager Nico Schäfer der Sport Bild: "Kane sollte zusammen mit Simon Terodde den Sturm in der zweiten Liga bilden."
Phoenix mit Auftaktsieg im NBA-Finale gegen Milwaukee
Die Phoenix Suns um Basketball-Superstar Chris Paul haben das Auftaktspiel des diesjährigen NBA-Finals gewonnen. Phoenix besiegte in der Nacht zu Mittwoch die Milwaukee Bucks 118:105 und geht in der Best-of-Seven-Serie mit 1:0 in Führung. Paul (36), der in seinem 16. Jahr in der Basketball-Profiliga erstmals ein Finale bestreitet, steuerte 32 Punkte zum Erfolg bei.
Messi trifft auf Neymar: Copa America bekommt Traumfinale
Das Traumfinale bei der Copa America ist perfekt. Nach Fußball-Rekordweltmeister und Gastgeber Brasilien schaffte auch Argentinien um Superstar Lionel Messi den Einzug ins Endspiel am Samstag. Dort kommt es dann zum Duell zwischen Brasiliens Ausnahmekönner Neymar und Messi.
Wimbledon-Finale für Kerber "noch weit weg"
Nur noch vier Spielerinnen sind in Wimbledon übrig - doch an ein mögliches Finale will Angelique Kerber keinen Gedanken verschwenden. "Für mich ist das Endspiel noch weit weg", sagte die Siegerin von 2018 nach dem Einzug in ihr viertes Halbfinale an der Church Road. Und der Respekt vor ihrer Gegnerin Ashleigh Barty ist groß: "Sie hat hier auf Rasen unglaublich gut gespielt und die letzten Monate das beste Tennis ihrer Karriere gezeigt."
Kroos informierte zunächst nur kleinen Kreis über Rücktritt
Toni Kroos hat seinen geplanten Rücktritt aus der Nationalmannschaft nach dem Ausscheiden bei der EM zunächst zurückgehalten. "Die, die es wissen müssen, habe ich informiert, das heißt Oliver Bierhoff, und Hansi Flick habe ich zeitnah angerufen", sagte der 31-Jährige im Interview mit dem ARD Sportschau-Club. Seine Mitspieler hätten erst am Freitag von seinem Rücktritt erfahren, den er drei Tage nach dem Achtelfinal-Aus gegen England verkündete.