Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
"Das sind keine beliebten Projekte": Warken will an Reformkurs festhalten
Ausgaben für Sozialhilfe 2025 um sechs Prozent gestiegen
Aufgabe gegen Swiatek: Sorgen bei Rybakina vor US Open
Waldbrände: SPD spricht sich für besondere Auszeichnung für Feuerwehrleute aus
Politik
Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong schuldig gesprochen
In Hongkong sind zwei Organisatoren von Mahnwachen zum Gedenken an die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 der "Anstiftung zur Subversion" schuldig gesprochen worden. Die 41-jährige Chow Hang-tung und der 69-jährige Lee Cheuk-yan hätten andere Menschen zu "illegalen" Aktionen angestachelt, hieß es in dem am Freitag in der chinesischen Sonderverwaltungszone veröffentlichten Urteil. Damit drohen den beiden Demokratie-Aktivisten jeweils bis zu zehn Jahre Haft.
Politik
IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlament von Bundesstaat New York geplant haben
Eine Anhängerin der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) soll einen Anschlag auf das Parlamentsgebäude des US-Bundesstaates New York geplant haben. Die Frau wurde wegen Terrorismus-Verdachts angeklagt, wie aus am Donnerstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervorgeht. Demnach sagte die 35-Jährige einem Informanten der US-Bundespolizei FBI, dass sie das Kapitol in der Bundesstaat-Hauptstadt Albany "zerstören" und "Senatoren töten" wolle.
Letzte Nachrichten
Rekord-Enthaltung bei Regionalwahlen in Frankreich in Sicht
Bei den Regional- und Départementswahlen in Frankreich hat sich eine Rekord-Enthaltung abgezeichnet: Bis Sonntagnachmittag um 17.00 Uhr gaben nur 26,7 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie das Innenministerium in Paris mitteilte. Das waren rund 16 Prozentpunkte weniger als bei den letzten Regionalwahlen im Dezember 2015 um diese Uhrzeit sowie bei den letzten Départementswahlen im März 2015.
Krawietz gewinnt Doppel-Titel in Halle
Tennisprofi Kevin Krawietz (Coburg) hat mit seinem Partner Horia Tecau (Rumänien) das Doppel-Turnier beim ATP-Turnier in Halle/Westfalen gewonnen. Krawietz/Tecau, die erst seit Februar gemeinsam aufschlagen, besiegten in einem umkämpften Finale am Sonntag Hubert Hurkacz (Polen) und Felix Auger-Aliassime (Kanada) mit 7:6 (7:4), 6:4. Für den Deutschen war es der erste Titel mit seinem neuen Partner nach zwei verlorenen Endspielen in Rotterdam und Barcelona.
Formel 1: Verstappen gewinnt in Frankreich und baut WM-Führung aus
Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat den Großen Preis von Frankreich gewonnen und damit seine Führung in der Formel-1-WM ausgebaut. Der Niederländer setzte sich am Sonntag in Le Castellet vor Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) im Mercedes durch, sein Teamkollege Sergio Perez (Mexiko) holte Rang drei. Im Klassement liegt Verstappen nun zwölf Punkte vor Hamilton, den er erst in der vorletzten Runde überholte.
Studie: Autodichte in deutschen Städten steigt auch im Corona-Jahr 2020
In deutschen Großstädten hat es auch im Corona-Jahr 2020 keine Abkehr vom Auto gegeben. Stattdessen stieg in vielen Großstädten die Autodichte sogar an, wie eine am Sonntag bekannt gewordene Studie des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer ergab. In 22 von 25 ausgewählten Städten stieg demnach die Zahl der angemeldeten Pkw. Die Pkw-Dichte habe sich von 450 leicht auf 451 Wagen je 1000 Einwohner erhöht.
UEFA ermittelt wegen "potenziell diskriminierender Vorfälle" in Budapest
Die Europäische Fußball-Union (UEFA) wird Berichte über Diskriminierungen am EM-Spielort Budapest untersuchen. Der Verband teilte am Sonntag mit, dass ein Ermittler eingesetzt worden sei, um eine Untersuchung hinsichtlich "potenziell diskriminierender Vorfälle" durchzuführen.
Radsport: Schachmann zum zweiten Mal deutscher Meister
Als deutscher Meister nach Tokio: Radprofi Maximilian Schachmann hat zum zweiten Mal nach 2019 die deutschen Straßenrad-Meisterschaften gewonnen und rund einen Monat vor dem olympischen Straßenrennen in Japan einen Prestigeerfolg erzielt. Der 27 Jahre alte Allrounder siegte am Sonntag nach 185,3 km und sicherte sich das begehrte Jersey mit dem schwarz-rot-goldenen Brustring.
Gesuchter rechtsextremer Soldat in Belgien tot aufgefunden
Ein seit fünf Wochen in Belgien gesuchter und schwerbewaffneter rechtsextremer Soldat ist tot. Bei der am Sonntag im Osten des Landes gefundenen Leiche handele es sich um Jürgen Conings, erklärten Verteidigungsministerium und Generalstab am Abend gemeinsam. Zuvor hatte bereits die belgische Staatsanwaltschaft erklärt, es handele sich vermutlich um die Leiche von Conings. Dem Anschein nach habe sich der 46-Jährige erschossen.
Gesuchter rechtsextremer Soldat in Belgien offenbar tot
Ein seit Wochen in Belgien gesuchter und schwerbewaffneter rechtsextremer Soldat ist offenbar tot. Bei einer am Sonntag im Osten des Landes gefundenen Leiche handele es sich "nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen um Jürgen Conings", erklärte die belgische Staatsanwaltschaft. Dem Anschein nach habe sich der 46-Jährige erschossen.
Mutter und zwei Kleinkinder bei Unfall in Schleswig-Holstein getötet
Eine Mutter und ihre beiden kleinen Kinder sind bei einem Unfall in Schleswig-Holstein ums Leben gekommen. Drei weitere Unfallbeteiligte wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen mit Rettungswagen und Rettungshubschrauber in die Universitätskliniken Lübeck und Kiel gebracht, wie die Feuerwehr in Plön am Sonntag mitteilte.
Polizei ermittelt nach Ausschreitungen in Augsburger Innenstadt
Bei Ausschreitungen in der Augsburger Innenstadt sind in der Nacht zum Sonntag 15 Polizeibeamte leicht verletzt worden. Die Polizei berichtete von Flaschenwürfen auf Einsatzfahrzeuge und Beamte bis hin zu tätlichen Angriffen. Rund 1500 Menschen hatten sich gegen Mitternacht in der Innenstadt versammelt. Mit fortschreitender Stunde und Alkoholisierung kippte die anfangs friedliche Stimmung laut Polizei aber. Auch in Hamburg löste die Polizei Partys auf.
Parlamentswahl soll Armenien nach Niederlage gegen Aserbaidschan wieder vereinen
In Armenien ist am Sonntag eine vorgezogene Parlamentswahl abgehalten worden, die das nach der militärischen Niederlage gegen Aserbaidschan tief gespaltene Land wieder vereinen soll. Allerdings drohten nach Ansicht von Experten bei einem knappen Ausgang weitere politische Verwerfungen. Der amtierende Regierungschef Nikol Paschinjan hoffte auf Rückendeckung durch die 2,6 Millionen Stimmberechtigten, aber auch der von der Opposition aufgestellte Ex-Präsident Robert Kotscharjan rechnete sich gute Chancen aus.
Linke setzen im Wahlprogramm zur Bundestagswahl Schwerpunkt auf Sozialpolitik
Mit dem Beschluss ihres Wahlprogramms haben sich die Linken am Wochenende für den Bundestagswahlkampf in Stellung gebracht. In dem am Sonntag gebilligten Papier tritt die Partei für einen Mindestlohn von 13 Euro, die Abkehr von Hartz IV sowie eine Vermögensabgabe zur Bewältigung der Corona-Kosten ein. Das Spitzenduo aus Janine Wissler und Dietmar Bartsch gab sich trotz magerer Umfrageergebnisse kämpferisch.
Linke will Union als Regierungspartei ablösen
Die Linke zieht mit dem Anspruch in den Wahlkampf, die Union nach der Bundestagswahl als Regierungspartei abzulösen. "Die sollen raus aus der Regierung", sagte Spitzenkandidat Dietmar Bartsch am Sonntag auf dem Online-Parteitag der Linken in Berlin. "Diese Union hat keine Vision für das Land, es driftet immer weiter auseinander", fügte der Fraktionschef der Linken im Bundestag hinzu.
Der König ist zurück: Marquez mit elftem Streich am Sachsenring
Superstar Marc Marquez hat sich mit einer beeindruckenden Vorstellung in der MotoGP zurückgemeldet und seinen elften Sieg in Serie am Sachsenring gefeiert. Marquez, der nach einer neunmonatigen Zwangspause zuletzt nicht mehr ganz vorn mitfahren konnte, gewann den Großen Motorrad-Preis von Deutschland überlegen. Erstmals schaffte es der spanische Honda-Pilot in dieser WM-Saison auf das Podium und stand nach 581 Tagen wieder ganz oben.
DTM: Audi-Pilot van der Linde gewinnt in Monza
Der Südafrikaner Kelvin van der Linde hat am Auftaktwochenende der "neuen" DTM das Sonntags-Rennen gewonnen. Der Audi-Pilot siegte in Monza vor dem Schweizer Nico Müller (Audi), Vizemeister der vergangenen beiden Jahre. Lucas Auer (Mercedes) aus Österreich komplettierte das Podest. Am Samstag hatte Debütant Liam Lawson (Neuseeland) den ersten Saisonlauf für sich entschieden und Ferrari damit einen Erfolg beim Heimspiel beschert.
Javi Martinez wechselt nach Katar
Javi Martinez schließt sich offenbar dem katarischen Fußball-Erstligisten Qatar SC an. Das gab der langjährige Profi von Bayern München in den Sozialen Medien bekannt. "Hallo an alle meine Qatar-Sports-Freude, ich bin froh, bekanntzugeben, dass ich euch sehr, sehr bald sehen werde. Bleibt dran", sagte der 32-Jährige in einem Video.
Bei Regionalwahlen in Frankreich zeichnet sich niedrige Beteiligung ab
Bei den Regional- und Départementswahlen in Frankreich zeichnet sich eine äußerst niedrige Beteiligung ab. Bis Sonntagmittag gaben nur 12,22 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie das Innenministerium mitteilte. Bei der vorherigen Regionalwahl im Dezember 2015 hatte die Quote zum gleichen Zeitpunkt vier Prozentpunkte höher gelegen. An den Départementswahlen im März 2015 hatten sich um diese Uhrzeit bereits fast 18 Prozent der Stimmberechtigten beteiligt.
Sachsenring: Schrötter nach Aufholjagd Sechster
Dank einer starken Aufholjagd hat Motorrad-Pilot Marcel Schrötter (Vilgertshofen) beim Heimrennen auf dem Sachsenring ein Top-10-Ergebnis geholt. Der 28-Jährige wurde beim Großen Preis von Deutschland im 200. Moto2-Lauf der WM-Geschichte Sechster, nachdem er am Samstag im Qualifying als 17. enttäuscht hatte.
Linke zieht mit Forderung nach Garantie-Einkommen und Vermögensabgabe in Wahlkampf
Die Linke zieht mit der Forderung nach höheren Renten, der Abkehr von Hartz IV und einer Vermögensabgabe zur Bewältigung der Corona-Krise in den Wahlkampf. Auf einem Online-Parteitag billigten die Delegierten mit einer Zustimmung von knapp 88 Prozent das Programm zur Bundestagswahl. Darin fordert die Partei ein garantiertes Mindesteinkommen sowie eine solidarische Mindestrente von je 1200 Euro.
"Islamisches System" laut Taliban einziger Weg für Frieden in Afghanistan
Die radikalislamischen Taliban sind nach eigenen Angaben weiterhin bereit für Friedensverhandlungen mit der afghanischen Regierung. Allerdings sei die Einführung eines "echten islamischen Systems" der einzige Weg, um den Krieg im Land zu beenden, erklärte der stellvertretende Taliban-Chef Abdul Ghani Baradar am Sonntag. Die Rechte aller Afghanen einschließlich der Frauen würden in einem solchen System vollständig respektiert, versicherte er.
Bereits mehr als 22 Millionen digitale Impfpässe ausgestellt
In Deutschland wurden bereits 22,3 Millionen digitale Impfpässe ausgestellt. Das teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Sonntag im Kurzbotschaftendienst Twitter mit. Die Zertifikate erhielten frisch Geimpfte in Impfzentren und Arztpraxen, aber auch bereits Geimpfte nachträglich in den Apotheken und in einigen Bundesländern per Post.
Zwei Taucher in Nordsachsen ums Leben gekommen
In Nordsachsen sind zwei Taucher ums Leben gekommen. Die beiden 57 und 69 Jahre alten Männer verunglückten am Samstag beim Tauchen in einem ehemaligen Steinbruch im Ort Wildschütz, wie die Polizei in Leipzig am Sonntag mitteilte.
Maskenpflicht in München: DFB prüft weitere Maßnahmen
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) will weitere Maßnahmen zur Einhaltung der Maskenpflicht in der Münchner EM-Arena prüfen. So wird der Verband nach SID-Informationen unter anderem mit dem Münchner Gesundheitsreferat darüber beraten, ob es zusätzliche konkrete Schritte geben soll.
Nächtliche Ausgangssperre in Frankreich aufgehoben
Nach der Maskenpflicht im Freien ist in Frankreich auch die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben worden. Die monatelang geltende Maßnahme lief am Sonntag aus und endete damit zehn Tage früher als ursprünglich geplant. Sie war Ende Oktober eingeführt worden und galt zwischenzeitlich bereits ab 18 Uhr abends. Zuletzt durften die Menschen nach 23.00 Uhr ihre Wohnungen nur aus triftigem Grund verlassen - nun ist die Ausgangssperre komplett weggefallen.
Ultrakonservativer Geistlicher Raisi wird neuer Präsident im Iran
Der ultrakonservative Geistliche Ebrahim Raisi ist zum neuen iranischen Präsidenten gewählt worden. Der 60-jährige Justizchef des Landes setzte sich bei der Wahl wie erwartet gegen seine drei Mitbewerber durch. Nach Angaben des Innenministeriums vom Samstag erhielt Raisi knapp 62 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei historisch niedrigen 48,8 Prozent. Die USA kritisierten den Ablauf der Wahl, während Israel vor einem Ausbau des iranischen Atomprogramm warnte.
Bundesregierung will FFP2-Masken für Kinder einführen
Die Bundesregierung will jetzt auch FFP2-Masken für Kinder einführen. Die Bundesregierung sehe "angesichts des fortgesetzten Pandemiegeschehens einen Bedarf für geeignete Kindermasken zum Zweck des Infektionsschutzes", heißt es in einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, die AFP am Sonntag vorlag.
Rad-DM: Brennauer auch im Straßenrennen deutsche Meisterin
Lisa Brennauer ist deutschen Frauen-Radsport das Maß der Dinge. Die 33-Jährige aus Kempten gewann bei den deutschen Meisterschaften in Stuttgart das Straßenrennen und krönte ein perfektes Wochenende. Brennauer hatte erst am Samstag zum vierten Mal den Titel im Einzelzeitfahren geholt.
Chirurgen in Südafrika bereiten Gesichtsrekonstruktion nach Hyänenangriff vor
Plastische Chirurgen in Südafrika bereiten die Gesichtsrekonstruktion eines Jungen vor, der im Mai von einer Hyäne angegriffen worden war. Der neunjährige Rodwell Khomazana aus Simbabwe wurde am Samstag nach Johannesburg geflogen, wo er vom Personal einer Privatklinik singend in Empfang genommen wurde. Ein erster Eingriff ist für Montag geplant.
Länder-Zuständigkeit hemmt Digitalisierung in Schulen
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sieht in der alleinigen Zuständigkeit der Länder im Bildungsbereich einen Hemmschuh für den digitalen Fortschritt an Schulen. "Derzeit kann der Bund im Schulbereich nur Geld geben, um die Bildung weiter zu entwickeln", sagte Karliczek nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Das passt nicht in die Zeit." Bund und Länder müssten auch inhaltlich kooperieren dürfen, um die Qualität des digitalen Unterrichts zu verbessern. Dafür sei aber in der nächsten Wahlperiode eine Änderung des Grundgesetzes nötig, führte Karliczek aus. Die CDU-Politikerin betonte, es gehe nicht darum, "dass der Bund den Ländern irgendetwas vorschreiben können soll". Derzeit sei es aber nicht einmal möglich, dass der Bund mit den Ländern Kompetenzzentren einrichte, um Lehrkräfte gemeinsam auf den neuesten Stand der Unterrichtsmethoden zu bringen. "Wir müssen schlicht im Sinne der Schülerinnen und Schüler enger kooperieren können", forderte Karliczek. Die Pandemie habe den Einsatz digitaler Techniken im Unterricht enorm beschleunigt, hob die Ministerin hervor. "Jetzt müssen wir dafür sorgen, dass diese Technik auch mit pädagogischem Mehrwert eingesetzt und dass überall an der Qualität des digitalen Unterrichts gearbeitet wird." Karliczek meldete für den Fall, dass die Union auch an der nächsten Bundesregierung beteiligt ist, in dem Interview ihr Interesse an einer zweiten Amtszeit an. "Ich würde dieses Amt sehr gern weiter ausüben", sagte die 50-Jährige nach Information von Deutsche Tageszeitung, in einem aktuellen Interview. "Nach vier Jahren kenne ich die Stellschrauben, an denen man drehen muss, auch um Armin Laschets Versprechen eines Modernisierungsjahrzehnts umzusetzen." Dass dadurch ein Übergewicht an Politikern aus Nordrhein-Westfalen in Spitzenämtern auf Bundesebene entstehen könnte, sieht Karliczek nicht als Hindernis: "Ich will es mal so sagen: In den vergangenen Jahren war Nordrhein-Westfalen manchmal nicht so gut aufgestellt. Aber jetzt sind wir richtig stark." (P.Tomczyk--DTZ)
Israel: Rivlin reist zum Ende seiner Amtzeit in die USA
Israels scheidender Präsident Reuven Rivlin reist Ende Juni zu einem Treffen mit US-Präsident Joe Biden in die USA. Biden werde Rivlin am 28. Juni im Weißen Haus in Washington empfangen, teilte Bidens Sprecherin am Samstag mit. Rivlin, dessen Amtszeit am 5. Juli endet, wird damit der erste ranghohe Vertreter Israels sein, der seit Bidens Amtsantritt im Januar mit dem neuen US-Präsidenten zusammenkommt. US-Außenminister Antony Blinken hatte Rivlin bei einem Israel-Besuch Ende Mai nach Washington eingeladen. Der Präsident hat in Israel eine vorwiegend repräsentative Rolle. Als Rivlins Nachfolger steht bereits der frühere Chef der linksgerichteten Arbeitspartei, Isaac Herzog, fest. Die Knesset hatte ihn Anfang Juni zum neuen Staatsoberhaupt gewählt. (V.Sørensen--DTZ)
EM-Rekordschütze: Ronaldo erzielt 12. Endrundentor
RPortugals Fußball-Star Cristiano Ronaldo hat mit seinem Treffer gegen Deutschland (2:4) am Samstag in München seinen Rekord als EM-Rekordtorschütze ausgebaut. Der 36 Jahre alte Superstar von Juventus Turin war am Samstag zum zwölften Mal bei einer EM-Endrunde erfolgreich. Den zweiten Platz in der ewigen EM-Endrunden-Torjägerliste nimmt Frankreichs Ikone Michel Platini (9 Treffer) ein.
Was wäre wenn? Die Lage für die deutsche Mannschaft
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach dem glanzvollen 4:2 (2:1) gegen Titelverteidiger Portugal das Tor zum Achtelfinales aufgestoßen - muss allerdings noch nachlegen, um sicher die K.o.-Runde zu erreichen. Die Lage für die DFB-Auswahl in der Gruppe F: