Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Alhambra in Granada nach zweitem Erdbeben wegen Schäden geschlossen
USA verhängen Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Tomoko Akane
"Neurologische Dysfunktion": Erneuter Schreckmoment um Musiala
IAEA findet "einige Tonnen Nuklearmaterial" in Syrien
Sport
Bayerns Generalprobe: Erneuter Schreckmoment um Musiala
Erneuter Schreckmoment um Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel des FC Bayern bei Zweitligist 1. FC Heidenheim am Dienstag auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung (61.) brach der Jungstar erneut zusammen. Die Ärzte eilten auf das Spielfeld, Musiala wurde von seinen Kollegen abgeschirmt. Nach kurzer Behandlung verließ der Nationalspieler zusammen mit den Medizinern den Platz in Richtung Kabine. Er wirkte benommen. Bereits am Samstag hatte Musiala gegen RB Leipzig (3:1) einen Schwächeanfall erlitten.
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FC Bayern: Erneuter Schreckmoment um Musiala
Erneuter Schreckmoment um Nationalspieler Jamal Musiala: Nur drei Tage nach einem Kollaps kehrte der 23-Jährige beim Testspiel gegen den Zweitligisten 1. FC Heidenheim am Dienstag wieder auf den Platz zurück - doch nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung in der 61. Minute lag Musiala plötzlich wieder auf dem Boden. Die Ärzte eilten auf das Spielfeld, Musiala wurde behandelt und verließ das Spielfeld in Richtung Kabine.
Letzte Nachrichten
Kultusministerkonferenz empfiehlt Rückkehr zu Regelbetrieb an Schulen
Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) hat angesichts rückläufiger Corona-Infektionszahlen eine Rückkehr zum "uneingeschränkten Regelbetrieb" nach den Sommerferien empfohlen. Das gab die KMK am Freitag nach virtuellen Beratungen bekannt. Die Konferenz sei überzeugt, dass der Präsenzunterricht "die notwendige Grundlage gemeinsamen Lehrens und Lernens" sei. Alle Schulen sollten deshalb mit dem Start des neuen Schuljahrs "dauerhaft" in den Regelbetrieb gehen.
EU-Staaten beschließen wegen Virus-Varianten "Notbremse" für Sommerreisen
Angesichts der Ausbreitung neuer Coronavirus-Varianten haben die EU-Mitgliedstaaten vor der Sommer-Reisesaison ihre Reiseempfehlungen angepasst. Die Botschafter der EU-Länder beschlossen am Freitag in Brüssel eine "Notbremse", die eine Wiedereinführung von Test- und Quarantänepflichten auch für vollständig geimpfte Reisende mit dem digitalen Corona-Zertifikat der EU ermöglicht. Im Gegenzug wurden Bestimmungen für die Einstufung von Risikogebieten etwas gelockert.
Unicef: Mehr als 30.000 Kindern in Tigray droht der Hungertod
In der Krisenregion Tigray im Norden Äthiopiens droht nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef zehntausenden Kindern der Hungertod. Wenn humanitären Helfern nicht ermöglicht werde, ihre Hilfsaktionen auszuweiten, seien mehr als 30.000 schwer unterernährte Kinder in besonders unzugänglichen Regionen Tigrays in Lebensgefahr, sagte der Unicef-Sprecher James Elder am Freitag.
Tokio will bis zur Olympia-Eröffnung 18.000 Helfer gegen Corona impfen
In den sechs Wochen bis zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Tokio wollen die Organisatoren noch rund 18.000 Mitarbeiter gegen das Coronavirus impfen, darunter Schiedsrichter, Doping-Tester und auch einige Freiwillige. Geimpft werden sollen alle, die regelmäßig engen Kontakt zu Athleten haben, wie Cheforganisatorin Seiko Hashimoto am Donnerstag ankündigte. Impfberechtigt sind demnach etwa Beschäftigte im Olympischen Dorf, Flughafen-Angestellte, Vertreter der Olympischen und Paralympischen Komitees sowie einige der 70.000 Freiwilligen.
Corona trifft auch Russland: Mostowoi verlässt das Team
Auch die russische Fußball-Nationalmannschaft beklagt unmittelbar vor ihrem Start in die EM einen Coronafall. Mittelfeldspieler Andrej Mostowoi (23) von Zenit St. Petersburg sei positiv getestet worden, teilten die Russen am Freitag mit, einen Tag vor dem Duell mit Belgien am Samstag (21.00 Uhr/ZDF und MagentaTV).
Prozess gegen mutmaßliche Brandstifter von Flüchtlingslager in Moria gestartet
Auf der griechischen Insel Chios hat ein Prozess gegen vier junge Migranten begonnen, die im vergangenen Herbst das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos in Brand gesteckt haben sollen. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus Justizkreisen erfuhr, drohen den vier Afghanen bis zu 15 Jahre Haft wegen Brandstiftung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Die Angeklagten wurden in Handschellen zum Gericht gebracht.
Kohle wichtigster Energieträger für Stromerzeugung im ersten Quartal
Mehr Kohlestrom, weniger Windkraft: Anders als ein Jahr zuvor haben konventionelle Energieträger im ersten Quartal wieder den Löwenanteil des erzeugten Stromes in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte, wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 in Deutschland 138,2 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Stromnetz eingespeist. Nach vorläufigen Ergebnissen waren das 2,6 Prozent weniger als im ersten Quartal 2020.
Bundespolizei am Flughafen Frankfurt am Main nimmt Reichsbürger fest
Die Bundespolizei am Flughafen von Frankfurt am Main hat einen sogenannten Reichsbürger nach seiner Ankunft aus Las Palmas wegen einer nicht gezahlten Geldstrafe festgenommen. Der 62-Jährige wurde 2019 wegen Betrugs verurteilt, wie die Beamten am Freitag mitteilten. Unter anderem waren Verfahrenskosten in Höhe von tausend Euro noch nicht beglichen.
Bundestag beschließt Lieferkettengesetz
Für die Bundesregierung ist es ein "Meilenstein" auf dem Weg zu einem besseren Schutz der Menschenrechte: Nach langem Ringen hat der Bundestag am Freitag das Lieferkettengesetz beschlossen, das Ausbeutung oder Kinderarbeit in der global vernetzten Wirtschaft einen Riegel vorschieben soll. Während Menschenrechtsorganisationen in dem Gesetz einen Schritt in die richtige Richtung sehen, gibt es von Wirtschaftsverbänden weiter Kritik.
Bundestag beschließt umstrittenes Lieferkettengesetz
Der Bundestag hat am Freitag das umstrittene Lieferkettengesetz beschlossen, das Menschenrechte und Umwelt in der global vernetzten Wirtschaft besser schützen soll. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) bezeichnete das Gesetz als "Meilenstein" und sprach von einem "wichtigen Tag für Menschenrechte". Das Gesetz erhielt in namentlicher Abstimmung 412 Ja-Stimmen und 159 Nein-Stimmen, es gab zudem 59 Enthaltungen.
Preise im Großhandel so stark gestiegen wie seit 2008 nicht mehr
Die Verkaufspreise im Großhandel sind zuletzt so stark gestiegen wie seit rund 13 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte, lagen die Preise im Mai 9,7 Prozent über denen im Vorjahresmonat - einen stärkeren Anstieg gab es demnach zuletzt im Juli 2008 mit 9,9 Prozent. Schon im April und im März waren Mineralölprodukte, Metalle, Holz und andere Rohstoffe und Erzeugnisse deutlich teurer geworden.
"NYT": Trump-Regierung erzwang von Apple Daten zweier Demokraten
Die Regierung des früheren US-Präsidenten Donald Trump hat einem Medienbericht zufolge den Technologieriesen Apple gezwungen, Daten von zwei demokratischen Abgeordneten herauszugeben. Betroffen seien die beiden Mitglieder des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus, der derzeitige Vorsitzende Adam Schiff und Eric Swalwell, berichtete die "New York Times" am Donnerstag. Auch Daten von deren Mitarbeitern und Familienangehörigen seien abgefragt worden, darunter die eines Minderjährigen.
Schauspieler Frederick Lau steht zu Tränenausbrüchen in Film und Privatleben
Der Schauspieler Frederick Lau steht zu tränenreichen Gefühlsausbrüchen in seinen Filmen und im Privatleben. "Ich mag das wirklich gern und finde das befreiend", sagte der 31-Jährige dem Münchner Magazin "Playboy" laut Mitteilung vom Freitag. "Das ist wie ein Reinigungsprozess, wie wenn ich schwimmen gehe oder in einen See tauche."
Chinas Mars-Rover hinterlässt Spuren auf dem Mars
Der ferngesteuerte chinesische Mars-Rover "Zhurong" hat Abdrücke auf dem Roten Planeten hinterlassen. Auf Bildern, die die chinesische Raumfahrtbehörde am Freitag veröffentlichte, waren die kleinen Spuren zu sehen, die der Rover im roten Sand hinterließ. Die Behörde bezeichnete die Spuren als "Chinas Abdruck" auf dem Mars. Der Rover selbst sieht mit seinen ausgebreiteten Sonnenpaneelen, die Flügeln ähneln, und zwei nach vorne gerichteten Kamera-Augen bei seiner Erkundungsfahrt aus wie ein Vogel.
Zwölfjährige durch Stromschlag an Bahnhof in Nürnberg lebensgefährlich verletzt
Ein zwölfjähriges Mädchen ist an einem Rangierbahnhof in Nürnberg durch einen Stromschlag lebensgefährlich verletzt worden. Das Kind kam in ein Krankenhaus, wie die Polizei in Nürnberg am Donnerstagabend mitteilte. Ein Mann hatte am Donnerstag im Bahnhofsbereich einen Funkenschlag und einen Schrei wahrgenommen und die Polizei alarmiert.
Kinderhilfswerk fordert Qualitätsstandards bei Ausbau der Ganztagsbetreuung
Das Deutsche Kinderhilfswerk hat Bund und Länder aufgefordert, beim geplanten Ausbau der Ganztagsbetreuung an Grundschulen die Qualität der Betreuung im Blick zu behalten. "Qualitätsstandards müssen sicherstellen, dass die Ganztagsbetreuung nicht in mittelmäßigen Verwahranstalten am Nachmittag endet", erklärte der Bundesgeschäftsführer des Kinderhilfswerks, Holger Hofmann, am Freitag kurz vor der abschließenden Beratung im Bundestag über die Einführung eines Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ab 2026.
GEW-Vorsitzende Finnern hält nichts von Nachhilfe in den Sommerferien
Die neue Bundesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Maike Finnern, hat vor einer Überforderung der Schülerinnen und Schüler nach der monatelangen Corona-Pause gewarnt. "Natürlich muss auch Stoff nachgeholt werden, aber das kann nicht Ziel der ersten zwei, drei Wochen sein", sagte Finnern am Freitag im Bayerischen Rundfunk. Es könne "nicht im Vordergrund stehen, jetzt Klassenarbeiten zu schreiben und Leistungsüberprüfungen abzunehmen".
Herüberragender Baum darf auch bei drohendem Absterben zurückgeschnitten werden
Nachbarn dürfen einen auf ihr Grundstück herüberragenden Baum auch dann zurückschneiden, wenn er dadurch seine Standfestigkeit verlieren könnte oder abzusterben droht. Das gilt auch, wenn das Grundstück von dem Baum nur mittelbar beeinträchtigt wird - etwa durch herabgefallene Nadeln oder Zapfen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe am Freitag in einem Berliner Nachbarschaftsstreit entschied. Dort hatte ein Mann nach Jahren der Auseinandersetzung zur Astschere gegriffen und die nachbarliche Schwarzkiefer zurückgeschnitten. (Az. V ZR 234/19)
Wild gewordenes Pferd in Hessen galoppiert über Autobahn
Ein wild gewordenes Pferd hat im hessischen Darmstadt einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Das Tier entzog sich beim Ausführen am Zaumzeug der Führung seiner Besitzerin und galoppierte über mehrere Hauptverkehrsstraßen und eine Autobahn in Richtung Innenstadt, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte.
Hongkong verschärft Zensur von Filmen
Die Behörden in Hongkong verstärken die Zensur und prüfen Filme nun auch auf mögliche Verstöße gegen die nationale Sicherheit. "Jede Handlung oder Aktivität, die eine die nationale Sicherheit gefährdende Straftat darstellen könne", müsse "verhindert und unterdrückt" werden, hieß es in der neuen Richtlinie, die die Regierung der chinesischen Sonderverwaltungszone am Freitag veröffentlichte.
Bundesbank hebt Konjunkturprognose an und erwartet "starken Aufschwung"
Die Deutsche Bundesbank hat ihre Konjunkturprognose für dieses und nächstes Jahr heraufgesetzt und erwartet einen "starken Aufschwung" der deutschen Wirtschaft. Die Zentralbank der Bundesrepublik erwartet für 2021 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,7 Prozent und für 2022 von 5,2 Prozent, wie sie am Freitag mitteilte. Noch optimistischer zeigte sich das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung.
Die Machtgier der Grünen und Fehler im Wahlkampf
Dreieinhalb Monate vor der Bundestagswahl hat der Grünen-Parteivorsitzende Robert Habeck Fehler im Wahlkampf eingeräumt, wobei es mehr nach einem Geständnis nach der Machtgier riecht. "Es ist uns nicht gut gelungen, den Rückenwind selber zu erzeugen", sagte Habeck im ARD-"Morgenmagazin". Vielmehr habe die Partei einen starken Gegenwind abbekommen. Die Umfragewerte der Grünen waren zuletzt gesunken - sie lagen in den meisten Umfragen hinter der Union. Auf die Frage, ob strenge Forderungen beim Umweltschutz manche Wähler abschrecken könnten, sagte Habeck: "Das ist unser Erfolgsrezept gewesen, dass wir klare Kante fahren, dass wir ambitionierte Programmpunkte aufstellen und auch die Wahrheit aussprechen." Zugleich sei es notwendig, die Breite der Gesellschaft zu adressieren. "Wir wissen, dass nicht die Grünen die Veränderung schaffen, sondern nur die Mehrheit der Menschen." Am Freitag kommen die Grünen zu ihrem Bundesparteitag zusammen. Bei dem digitalen Treffen werden Kontroversen beim Klimaschutz erwartet. Es gibt Forderungen, im Wahlprogramm einen höheren CO2-Preis zu verlangen, als es der Entwurf des Bundesvorstandes bislang vorsieht. (U.Beriyev--DTZ)
Schuldeninitiative für arme Länder könnte China helfen
US-Finanzministerin Janet Yellen sorgt sich, dass eine geplante Schuldeninitiative für ärmere Länder vor allem chinesischen Kreditgebern zugute kommen könnte. Es wäre nicht Sinn der Sache, "wenn die Mittel, die diesen Ländern zur Verfügung gestellt werden, zur Rückzahlung chinesischer Schulden verwendet würden", sagte Yellen am Donnerstag (Ortszeit) in einer Kongressanhörung in Washington. Sie stehe in dieser Angelegenheit in Kontakt mit der Regierung in Peking. Die G20-Länder einschließlich der USA hatten sich im April darauf verständigt, eine Aussetzung von Zinszahlungen für die ärmsten Länder der Erde bis Dezember zu verlängern. Hintergrund sind Befürchtungen, dass diese Staaten bei der wirtschaftlichen Erholung von der Corona-Krise ins Hintertreffen geraten könnten. Chinesische Finanzinstitute gehören zu den wichtigsten Kreditgebern für Länder mit niedrigem Einkommen. Sie wolle nun sicherstellen, dass die Erleichterungen für diese Länder am Ende nicht in den Händen Chinas landeten, sagte Yellen. "Wir haben mit China über dessen Teilnahme gesprochen." Demnach hat Peking versprochen, sich als gleichberechtigter Partner an diesem Schuldenrahmen zu beteiligen. Zugleich warb die Finanzministerin dafür, Geld für die Entschuldungsmaßnahme bereitzustellen. Die Initiative wird vom Internationalen Währungsfonds und der Weltbank organisiert und steht 73 Ländern offen. Bislang haben 47 darum gebeten, an dem Programm teilzunehmen. (P.Vasilyevsky--DTZ)
Altmaier für schnelleres Genehmigungsverfahren für Windkrafträder
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich für ein einfacheres und zügigeres Verfahren zur Bewilligung von Windkraftanlagen in Deutschland ausgesprochen. Dazu müssten die Verfahren schneller und mit anderen Regeln im Naturschutz ablaufen, sagte er der "Wirtschaftswoche". Nötig seien viel mehr Genehmigungen für die Anlagen. "Die sollten künftig im Normalfall binnen eines Jahres vollzogen sein."
NHL: Grubauer scheitert als letzter Deutscher im Viertelfinale
Torhüter Philipp Grubauer hat mit den Colorado Avalanche den Einzug ins Play-off-Halbfinale der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL verpasst. Die Avs verloren in der Nacht zum Freitag das sechste Spiel bei den Vegas Golden Knights 3:6 und unterlagen damit in der umkämpften Viertelfinalserie vorzeitig 2:4.
Sexismus? Australiens Schwimmerin erhebt schwere Vorwürfe vor Trials
Olympia-Medaillengewinnerin Maddie Groves hat unmittelbar vor den Trials für Tokio (23. Juli bis 8. August) mit Sexismusvorwürfen Schockwellen durch das australische Schwimmen gesendet. "Lasst dies allen frauenfeindlichen Perversen im Sport und ihren Speichelleckern eine Lehre sein", schrieb die 26-Jährige bei Instagram und zog sich von den am Samstag beginnenden Olympia-Ausscheidungen zurück.
Mexikanische Einsatzkräfte retten zwei Hunde aus riesigem Erdloch
In Mexiko haben Einsatzkräfte in einer spektakulären Rettungsaktion zwei Hunde aus einem riesigen Erdloch geborgen. Die Vierbeiner Spay und Spike hatten die Sicherheitsabsperrung rund um das Erdloch in einer ländlichen Gegend im Zentrum des Landes überwunden und waren hinein gestürzt, wie die Lokalbehörden am Donnerstag (Ortszeit) mitteilten.
Del Bosques Abschiedsbrief an Löw: "Ich möchte Ihnen danken"
Joachim Löw hat vor seinem letzten Turnier als Bundestrainer einen Abschiedsbrief vom früheren spanischen Weltmeister-Coach Vicente del Bosque erhalten. In dem Dokument, das dem Münchner Merkur vorliegt, spricht del Bosque über die Begegnungen mit Löw und dankt ihm für fairen Sportsgeist.
Asamoah über Rassismus: "Früher hat man es laufen lassen"
Der zweimalige WM-Teilnehmer Gerald Asamoah hat ein Umdenken bei rassistischen Vorkommnissen im Fußball in Deutschland festgestellt. "Nach der WM 2006 wurde ich bei einem Spiel in Rostock rassistisch angegriffen. Anschließend sprach ich in den Medien darüber, aber keiner meiner damaligen Nationalmannschafts-Mitspieler sprang mir zur Seite. Das ist heute anders. Spieler wie etwa Leon Goretzka positionieren sich", sagte der 43-Jährige auf einer digitalen Podiumsdiskussion beim Deutschen Stiftungstag über Rassismus im Fußball.
Becker: Zverev-Triumph realistischer als EM-Sieg der Fußballer
Boris Becker hält einen Triumph von Tennisprofi Alexander Zverev bei den French Open für realistischer als den Titelgewinn der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft. "Das ist eine Gretchenfrage, wie ich es beantworte, ist es schlecht", sagte der Eurosport-Experte dem SID auf eine entsprechende Frage: "Ich bin mal direkt und sage, dass Zverev größere Chancen hat, Paris zu gewinnen."
Daum traut Türkei "Überraschung" gegen Italien zu
Türkei-Experte Christoph Daum traut dem Team von Senol Günes zum Auftakt der EURO gegen Italien "eine Überraschung zu. Und das wäre aus meiner Sicht schon ein Unentschieden. Die Türkei hat Holland geschlagen, zwei Riesen-Ergebnisse - Sieg und Remis - gegen Frankreich erzielt. Vor allem gegen große Nationen können sie ihr Potenzial abrufen", sagte Daum im Interview mit Münchner Merkur und tz.
Ballack über Turbulenzen beim DFB: "Katastrophal"
Der ehemalige Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) für die Turbulenzen der vergangenen Wochen scharf kritisiert. "Die Außendarstellung war natürlich katastrophal. Es ging um persönliche Befindlichkeiten und Eitelkeiten", sagte der 98-malige Nationalspieler im Interview mit dem Sportbuzzer.