Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Nilpferd-Baby von Herde von Drogenboss Escobar erst gerettet und dann doch gestorben
Niedrigwasser: Ex-Umweltministerin Lemke fordert grundsätzliche Gegenmaßnahmen
Investoren-Affäre: Fifa-Spitze stellt sich hinter Infantino
Brandgefahr: THW fordert mehr Investitionen für Bevölkerungsschutz
Boulevard
Unbekannter schießt in Baden-Württemberg auf Auto: Ein Verletzter
Ein Unbekannter hat in Baden-Württemberg auf ein fahrendes Auto geschossen und ist dann geflohen. Der Vorfall habe sich im in der Nähe von Reutlingen gelegenen Ort Eningen ereignet, teilte am Mittwochabend die Polizei mit. Ersten Ermittlungen zufolge sei ein 39-Jähriger mit seinem mit drei Personen besetzten Mercedes unterwegs gewesen, als plötzlich ein maskierter Mann vor das Auto gesprungen "und wohl zielgerichtet mindestens einen Schuss auf den Wagen abgegeben" habe.
Sport
FIFA-Statement: Rückendeckung für Infantino
Ein angedeutetes Fehlereingeständnis, aber keine Spur von Rücktrittsgedanken - und ein satter Gegenangriff auf seine Kritiker: FIFA-Präsident Gianni Infantino bleibt nach einem Krisentreffen im Amt. Wie der Fußball-Weltverband am späten Mittwochabend mitteilte, habe der 56-jährige Schweizer bei der Zusammenkunft mit ranghohen Funktionären im FIFA-Büro für Afrika klare Rückendeckung erfahren.
Letzte Nachrichten
Prozess um Morddrohungen gegen französische Schülerin nach Islam-Kritik
Weil die französische Schülerin Mila im Internet derbe Kritik am Islam übte, erhielt sie Morddrohungen. Ab dem 3. Juni sollen sich deswegen zehn Verdächtige vor dem Pariser Strafgericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft legt ihnen "Online-Mobbing" sowie Gewalt- und Todesdrohungen zur Last, wie sie am Mittwochabend mitteilte.
Indien tritt bei Export von Corona-Impfstoff auf die Bremse
Der Export von Corona-Impfstoff aus Indien in ärmere Länder ist ins Stocken geraten. Die für März und April vorgesehenen Lieferungen für die Covax-Initiative verzögerten sich, sagte ein Sprecher der Impfallianz Gavi am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Wegen des großen Bedarfs in Indien würden für die vom Impfstoffhersteller Serum Institute of India (SII) produzierten Vakzine derzeit keine Exportgenehmigungen ausgestellt.
Griechenland feiert 200. Jahrestag des Beginns des Unabhängigkeitskrieges
Griechenland hat am Donnerstag mit großem Zeremoniell den 200. Jahrestag des Beginns seines Unabhängigkeitskrieges gegen das Osmanische Reich gefeiert. "Vor zwei Jahrhunderten zogen einige entschlossene Kämpfer aus dem In- und Ausland das Banner der Unabhängigkeit auf", sagte Regierungschef Kyriakos Mitsotakis. "Mit der Hilfe ihrer Alliierten haben sie heldenhaft gekämpft und ihre Freiheit erlangt." Die griechische Flagge wurde feierlich über der Akropolis in Athen gehisst.
Commerzbank verschiebt Hauptversammlung
Die Commerzbank verschiebt wegen des überraschenden Rücktritts von Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter und eines weiteren Mitglieds des Kontrollgremiums ihre Hauptversammlung. Sie solle nun statt wie geplant am 5. Mai "zeitnah" stattfinden, teilte die Bank am Donnerstag mit. Am Mittwochabend hatte demnach Aufsichtsratsmitglied Andreas Schmitz sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Gründe nannte die Bank nicht.
Nach Hofmanns Coronafall: WM-Qualispiel gegen Island findet trotzdem statt
Das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Island findet trotz eines positiven Coronatests bei Jonas Hofmann wie geplant am Donnerstagabend (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg statt. Das bestätigte DFB-Sprecher Jens Grittner dem SID nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Düsseldorf. "Es wird definitiv gespielt werden", sagte Grittner.
Nach Coronafall: WM-Qualispiel gegen Island findet statt
Das WM-Qualifikationsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Island findet trotz eines Coronafalls im DFB-Team wie geplant am Donnerstagabend (20.45 Uhr/RTL) in Duisburg statt. Das bestätigte DFB-Sprecher Jens Grittner dem SID nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Düsseldorf. "Es wird definitiv gespielt werden", sagte Grittner.
EU-Gipfel unterstützt Exportkontrollen für Corona-Impfstoff
Angesichts anhaltender Lieferprobleme bei Corona-Impfstoffen haben sich die EU-Staats- und Regierungschefs für schärfere Kontrollen von Ausfuhren in Drittstaaten ausgesprochen. Neue Regeln der EU-Kommission zu diesem Zweck "haben wir im Grundsatz befürwortet", sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach einem EU-Videogipfel am Donnerstagabend. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, der Hersteller Astrazeneca müsse nun zunächst seine Lieferverzögerungen gegenüber der EU "aufholen", bevor er exportieren könne.
EU-Gipfel will Exportkontrollen für Corona-Impfstoff unterstützen
Angesichts anhaltender Lieferprobleme bei Corona-Impfstoffen will sich der EU-Gipfel für die Kontrolle von Ausfuhren in Drittstaaten aussprechen. "Wir betonen die Wichtigkeit von Transparenz sowie die Verwendung von Exportgenehmigungen", hieß es im Entwurf der Gipfel-Schlussfolgerungen am Donnerstag. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte, angesichts der Probleme in der Pandemie "schonungslos" die Schwächen der EU zu analysieren.
EU-Gipfel will Exportkontrollen für Corona-Impfstoff befürworten
Der EU-Gipfel will sich grundsätzlich für die Kontrolle von Ausfuhren von Corona-Impfstoff in Drittstaaten aussprechen. "Wir betonen die Wichtigkeit von Transparenz sowie die Verwendung von Exportgenehmigungen", heißt es nach AFP-Informationen im letzten Entwurf der Gipfel-Schlussfolgerungen vom Donnerstag. Die Hersteller der Vakzine müssten ihre vertraglichen Lieferpflichten einhalten.
Bretonen wollen Rosa Granitküste zum Unesco-Welterbe machen
Die Rosa Granitküste in der Bretagne bringt jeden Sommer zehntausende Besucher zum Schwärmen. Nun will eine Initiative den Küstenstreifen mit seinen ungewöhnlichen Felsformationen zum Unesco-Welterbe machen. Die "Côte de Granit Rose" sei ein "Naturschauplatz mit ungewöhnlichem und universellem Wert", sagt die Bretonin Marielle Kerbaol, die einen Verein zum Schutz ihrer Heimatregion gegründet hat. Ihr Ziel: Die Rosa Granitküste auf die Welterbe-Liste einzuschreiben, auf der bereits das deutsche Wattenmeer oder die Dolomiten in Italien stehen.
Neuseeland gewährt künftig bezahlten Sonderurlaub nach Fehlgeburten
Arbeitende Frauen und ihre Partner erhalten in Neuseeland künftig drei Tage bezahlten Sonderurlaub im Fall einer Fehl- oder Totgeburt. Das Parlament verabschiedete einen entsprechenden Gesetzentwurf am Mittwochabend einstimmig. Damit gelten Fehlgeburten künftig als Trauerfall und betroffene Eltern müssen sich nicht mehr krank melden, um danach zu Hause bleiben zu können.
Am Spieltag: Positiver Coronatest im DFB-Team
In der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gibt es am Spieltag einen Coronafall. Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Donnerstag mitteilte, fiel ein Test eines Spielers positiv aus. Der Name wurde nicht genannt, der symptomfreie Profi wurde umgehend isoliert.
Sicherheitskräfte eröffnen im Osten Myanmars das Feuer auf Demonstranten
Im Osten Myanmars haben Sicherheitskräfte nach Angaben von Augenzeugen erneut das Feuer auf Demonstranten eröffnet. In der Stadt Hpa-An im Bundesstaat Karen hätten die Polizisten sowohl Gummigeschosse als auch scharfe Munition gegen Protest-Teilnehmer eingesetzt, sagte ein Demonstrant am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt seien rund 50 Schüsse gefallen, ein Student sei am Oberschenkel getroffen worden und werde medizinisch behandelt.
Europäischer Gerichtshof weist Klage gegen das EU-Klimapaket von 2018 ab
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat eine Klage von Bürgern aus EU-Ländern sowie aus Kenia und Fidschi gegen das EU-Klimapaket von 2018 endgültig abgewiesen. Die Kläger seien von diesem Gesetzespaket "nicht individuell betroffen", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil des EuGH in Luxemburg. Die Kläger hatten erreichen wollen, dass die Europäische Union ihre Zielvorgaben für die Verringerung der Treibhausgasemission im Vergleich zum Niveau von 1990 von 40 auf 50 bis 60 Prozent erhöht.
Britische Justiz lehnt Berufungsprozess für Johnny Depp ab
Nach der gescheiterten Verleumdungsklage von Hollywood-Star Johnny Depp gegen die Boulevardzeitung "The Sun" hat das oberste britische Berufungsgericht eine Neuauflage des Verfahrens abgelehnt. Das Urteil in dem Verleumdungsprozess sei "umfassend und fair", erklärte das Gericht am Donnerstag. Der Richter in dem Verfahren habe sein Urteil umfassend begründet, es sei kein Rechtsfehler zu erkennen.
Spitzenweine bleiben auch im All spitze
Spitzenweine bleiben auch im All spitze: Das ist das vorläufige Fazit französischer Forscher, die sich mit galaktischen Grand Crus befassen. Sie untersuchen derzeit zwölf Flaschen aus dem angesehenen Weingut Château Petrus bei Bordeaux, die Mitte Januar nach 14 Monaten von der Internationalen Raumstation ISS zurückgekehrt waren.
HBL: Hannover in Quarantäne - Spiel gegen Ludwigshafen abgesagt
Handball-Bundesligist TSV Hannover-Burgdorf hat sich wegen eines positiven Coronatests bei einem Spieler in häusliche Quarantäne begeben. Das für Donnerstagabend angesetzte Heimspiel gegen die Eulen Ludwigshafen wurde abgesagt und soll nachgeholt werden. Das gab Hannover am Vormittag bekannt.
Medien: Coronafall im DFB-Team
In der deutschen Fußball-Nationalmannschaft soll es am Spieltag einen Coronafall geben. Wie die Bild-Zeitung am Donnerstag berichtet, fiel ein Test eines Spielers positiv aus. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Auswirkungen auf den Start der WM-Qualifikation am Abend (20.45 Uhr/RTL) gegen Island in Duisburg sind noch ungewiss.
Belarussische Opposition ruft zu neuer Protest-Welle gegen Lukaschenko auf
Die belarussische Opposition will der Protestbewegung gegen den autoritären Staatschef Alexander Lukaschenko neuen Schwung geben. Für Donnerstag rief die im Exil lebende Oppositionsführerin Swetlana Tichanowskaja zu neuen Protesten in den belarussischen Städten auf. "Die ganze Welt glaubt an euch", schrieb sie ihren Anhängern im Messengerdienst Telegram. Die Belarussen müssten ihre Zukunft in ihre eigenen Hände nehmen und "diesen Frühling demonstrieren".
Corona-Testpflicht für alle Flug-Rückkehrer ab Freitag vorgesehen
Für alle Reisenden, die mit dem Flugzeug nach Deutschland einreisen wollen, soll am Freitag vor dem Abflug eine Corona-Testpflicht gelten. Die Betroffenen müssten "vor der Abreise im Ausland dem Beförderer einen Nachweis" vorlegen, heißt es in dem AFP am Donnerstag vorliegenden Entwurf für eine entsprechende Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Entwurf befindet sich allerdings noch in der Ressortabstimmung.
Zahl der Studierenden ohne Abitur auf neuem Höchststand
Die Zahl der Studierenden ohne Abitur hat in Deutschland einen neuen Höchststand erreicht. Mit rund 64.000 Menschen nutzten im Jahr 2019 so viele wie noch nie den sogenannten dritten Bildungsweg, um über ihre berufliche Qualifikationen einen Studienplatz zu erhalten, wie das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) am Donnerstag in Gütersloh mitteilte. Darunter seien zunehmend Frauen.
Corona-Krise beschert Bahn Verlust von 5,7 Milliarden Euro
Die Corona-Pandemie hat bei der Deutschen Bahn enorme finanzielle Schäden verursacht - dennoch blickt der bundeseigene Konzern optimistisch in die Zukunft. Unter dem Strich verbuchte der Konzern für das vergangene Jahr angesichts deutlich eingebrochener Fahrgastzahlen ein Minus 5,7 Milliarden Euro. Der Umsatz des Konzerns sank gegenüber 2019 um 10,2 Prozent auf 39,3 Milliarden Euro.
EU bietet Erdogan trotz Kritik weitreichende Zusammenarbeit an
Trotz klarer Kritik an den jüngsten innenpolitischen Entwicklungen haben die EU-Staats- und Regierungschefs der Türkei ein weitreichendes Entgegenkommen angeboten. Sie bezeichneten bei ihrem Gipfel am Donnerstag "gezielte Angriffe auf politische Parteien und Medien" als "schwere Rückschläge für die Menschenrechte". Zugleich stellte die EU Präsident Recep Tayyip Erdogan aber eine verstärkte Wirtschaftszusammenarbeit und finanzielle Unterstützung in Aussicht, sollte dieser bei Konfliktthemen einen versöhnlichen Kurs verfolgen.
EU-Gipfel kritisiert "schwere Rückschläge" für Menschenrechte in Türkei
Trotz klarer Kritik an den jüngsten innenpolitischen Entwicklungen haben die EU-Staats- und Regierungschefs der Türkei ein weitreichendes Entgegenkommen angeboten. Sie bezeichneten bei ihrem Gipfel am Donnerstag "gezielte Angriffe auf politische Parteien und Medien" als "schwere Rückschläge für die Menschenrechte". Zugleich stellten sie Präsident Recep Tayyip Erdogan aber eine verstärkte Wirtschaftszusammenarbeit und finanzielle Unterstützung in Aussicht, sollte dieser bei Konfliktthemen mit der EU einen versöhnlichen Kurs verfolgen.
EU-Gipfel will "schweren Rückschlag" für Menschenrechte in Türkei kritisieren
Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem Gipfel am Donnerstag die innenpolitische Entwicklung in der Türkei kritisieren. "Die gezielten Angriffe auf politische Parteien und Medien und andere jüngste Entscheidungen stellen einen schweren Rückschlag für die Menschenrechte dar", heißt es nach AFP-Informationen im letzten Entwurf der Gipfel-Schlussfolgerungen vom Donnerstag. Sie liefen "den Verpflichtungen der Türkei zur Achtung der Demokratie, der Rechtsstaatlichkeit und der Rechte der Frauen zuwider".
Väteranteil am Elterngeld im vergangenen Jahr auf knapp 25 Prozent gestiegen
Der Väteranteil beim Elterngeld ist im vergangenen Jahren erneut gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte, erhöhte er sich im Vergleich zum Vorjahr 2019 leicht um 0,4 Prozentpunkte auf nunmehr 24,8 Prozent. Damit habe sich der seit 2015 anhaltende fortwährende Abstieg fortgesetzt. Damals lag der Väteranteil noch bei 20,9 Prozent.
Forscher rechnen mit Rückgang der Arbeitslosigkeit um 110.00 Menschen dieses Jahr
Die Arbeitslosigkeit in Deutschland wird laut Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in diesem Jahr um 110.000 Menschen zurückgehen. Auch die Erwerbstätigkeit werde sich im Jahresverlauf spürbar erholen, sinke im Jahresdurchschnitt aber um 80.000 Menschen, teilte das IAB am Donnerstag mit. Die Forscherinnen und Forscher erwarten zudem rund 1,6 Millionen Kurzarbeitende im Jahresschnitt.
Deutlich mehr Drogentote in Deutschland während Pandemie
Die Zahl der Drogentoten ist in Deutschland während der Corona-Pandemie deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr starben 1581 Menschen durch den Konsum illegaler Drogen und damit 13 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig (CSU), am Donnerstag in Berlin mitteilte. 2019 waren 1398 Drogentote registriert worden.
Maas sichert libyscher Einheitsregierung bei Besuch in Tripolis Unterstützung zu
Bei einem überraschenden Besuch in Libyen hat Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) der neuen Einheitsregierung von Ministerpräsident Abdul Hamid Dbeibah die Unterstützung Europas zugesichert. "Wir wollen zeigen: Wir stehen als Europäer geschlossen und entschlossen an der Seite Libyens", sagte Maas bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinen Kollegen aus Frankreich und Italien am Donnerstag in Tripolis. Libyens Außenministerin Najla al-Mangusch verlangte den "sofortigen" Abzug aller im Land verblieben ausländischen Söldner.
Maas zu politischen Gesprächen in Libyen eingetroffen
Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) ist zu politischen Gesprächen in Tripolis eingetroffen. Gemeinsam mit seinen französischen und italienischen Amtskollegen wolle er die neue libysche Einheitsregierung bei den nächsten Schritten auf dem Weg zu Stabilisierung und Frieden unterstützen, erklärte Maas nach Angaben des Auswärtigen Amts bei seiner Landung in Tripolis. Die Übergangsregierung von Libyens Ministerpräsident Abdul Hamid Dbeibah soll die Wahlen im Dezember vorbereiten.
Berliner Polizei räumt linke Szenekneipe in Kreuzberg
Die Berliner Polizei hat am Donnerstagmorgen die linke Szenekneipe "Meuterei" im Berliner Stadtteil Kreuzberg geräumt. Für die Räumung waren bis zu 1100 Beamte im Einsatz, wie die Polizei mitteilte. In der Nacht waren zuvor in der Hauptstadt stadtweit mehrere hochwertige Autos angezündet worden, drei Verdächtige wurden laut Polizei im Zusammenhang mit einer "politisch motivierten Sachbeschädigung" festgenommen.
Suez-Kanal weiter durch 220.000-Tonnen-Containerschiff blockiert
Der Suez-Kanal ist am Donnerstagmorgen weiterhin durch ein 220.000-Tonnen-Container-Schiff blockiert geblieben, das sich dort in der Nacht zum Mittwoch festgefahren hatte. Ägyptische Schlepper bemühten sich, die Durchfahrt durch den Kanal freizubekommen, durch den eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt verläuft. Dutzende Schiffe warten auf eine Freigabe der Durchfahrt durch den Kanal; die Erdölpreise stiegen bereits.