Chinas Batterie-Offensive
Europas KI unter Druck
Australiens eiserne Grenze
Chinas Schatten über Mexiko
Fast verdreifacht: Wehrdienst in Dänemark dauert nun elf Monate
Trumps umstrittener Justizminister Blanche kann mit Ernennung rechnen
Waldbrand im Südosten der Niederlande nahe NRW ausgebrochen
Nach elf Jahren: Gulasci verlässt RB Leipzig
Umwelt
Trotz niedrigem Donau-Pegelstand: Ungarns einziges Atomkraftwerk weiter in Betrieb
Ungarns einziges Atomkraftwerk ist trotz der historisch niedrigen Pegelstände der Donau vorerst weiterhin in Betrieb. Regierungschef Peter Magyar erklärte am Montag, es sei den Ingenieuren gelungen, die für den Betrieb einer Turbine erforderliche Kühlwassermenge zu reduzieren. Am Vortag hatte Magyar angekündigt, dass das gesamte Akw erstmals seit 44 Jahren abgeschaltet werden würde.
Wirtschaft
Kritik an Abschaffung der "Rente mit 63" wird lauter - vor allem bei der SPD
Die Forderung der ostdeutschen CDU-Ministerpräsidenten nach einer Beibehaltung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte gewinnt an Unterstützung. Die SPD-Regierungschefinnen des Saarlands und Mecklenburg-Vorpommerns, Anke Rehlinger und Manuela Schwesig, erteilten der von der Rentenkommission vorgeschlagenen Abschaffung der so genannten "Rente mit 63" eine klare Absage. Auch Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und weitere SPD-Politiker schlossen sich der Forderung an.
Letzte Nachrichten
Gosens träumt weiter von Wechsel in die Bundesliga
Fußball-Nationalspieler Robin Gosens hofft trotz des angeblichen Interesses internationaler Spitzenteams wie Manchester City oder Juventus Turin weiter auf einen Wechsel in die Bundesliga. "Ja, das ist definitiv mein Lebenstraum", sagte Gosens dem kicker: "Ich weiß nicht, wann, aber früher oder später will ich mir den Traum Bundesliga definitiv verwirklichen."
Kahn begrüßt Reform der Champions League
Vorstand Oliver Kahn vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München begrüßt die vielfach kritisierte Reform der Champions League. "Der aktuelle Vorschlag der UEFA ist ein sehr ausgewogener Kompromiss. (...) Es ist ein sportlich attraktiver Modus", sagte Kahn dem kicker.
Kahn: Verlängerung mit Neuer, Lewandowski und Müller denkbar
Bayern Münchens designierter Vorstandschef Oliver Kahn hält eine abermalige Vertragsverlängerung mit den Führungsspielern Manuel Neuer, Robert Lewandowski und Thomas Müller beim deutschen Fußball-Rekordmeister für möglich. "Warum sollten wir nicht daran denken, mit dem einen oder anderen noch mal zu verlängern, wenn sie so spielen wie zurzeit?", sagte Kahn im kicker.
NBA: Theis mit Boston auf Play-off-Kurs
Basketball-Nationalspieler Daniel Theis liegt mit den Boston Celtics in der nordamerikanischen Profiliga NBA weiter auf Play-off-Kurs. Der Rekordmeister siegte bei den Houston Rockets mit 134:107 und ist Fünfter der Eastern Conference. Die ersten sechs Teams ziehen direkt in die Play-offs ein, die Mannschaften auf den Rängen sieben bis zehn spielen um zwei Tickets für die Endrunde.
Corona-Inzidenzwerte gehen weiter nach oben
Die Zahl der Corona-Infektionen in Deutschland geht weiter nach oben. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen mitteilte, stieg die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz erneut an und erreichte nun den Wert von 82,9. Intensivmediziner forderten eine sofortige Rückkehr in den Lockdown.
Mehr als 6600 Corona-Neuinfektionen in Deutschland
In Deutschland sind innerhalb eines Tages mehr als 6600 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, stieg außerdem die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz weiter auf 82,9 - am Vortag hatte dieser Wert noch 79 betragen. Vor einer Woche hatte das RKI noch gut 5000 neue Ansteckungsfälle gemeldet.
"Extrem erleichterter" Gislason nimmt nächste Ziele ins Visier
Nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation nimmt Handball-Bundestrainer Alfred Gislason die nächsten Ziele ins Visier. "Jetzt haben wir die Chance, um die Medaillen zu kämpfen", sagte der Isländer dem SID: "Wir gehören nicht zu den großen Favoriten, aber wir werden unsere Möglichkeiten haben. Wir werden alles geben." Das deutsche Team hatte sich beim Ausscheidungsturnier in Berlin am Wochenende souverän das Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio (23. Juli bis 8. August) gesichert.
Beyoncé schreibt Grammy-Geschichte
Frauen waren eindeutig die Stars der diesjährigen Grammy-Verleihung - und "Queen Bey" überstrahlte dabei alle: Bei der Gala heimste Beyoncé die 28. Auszeichnung ihrer Karriere ein und stellte damit einen neuen Rekord als Musikerin mit den meisten Grammys auf. Zu den weiteren Siegerinnen des Abends zählten Taylor Swift, Megan Thee Stallion, Billie Eilish und H.E.R. Wegen der Corona-Beschränkungen fand die Gala teils online und teils live statt - und bot trotzdem viel Glanz.
H.E.R. gewinnt mit Anti-Rassismus-Titel Grammy für besten Song des Jahres
Die US-R&B-Sängerin H.E.R. ist für ihren Song über Rassismus in den Vereinigten Staaten mit dem Grammy ausgezeichnet worden. Die 23-jährige Musikerin erhielt am Sonntagabend den begehrten US-Musikpreis für den besten Song des Jahres. Das Stück "I Can’t Breathe" ("Ich kann nicht atmen") entstand im Zuge der Proteste gegen Polizeigewalt gegen Schwarze in den USA. Der Titel greift einen Satz des durch Polizeigewalt getöteten Afroamerikaners George Floyd auf, der zu einem Motto der Black-Lives-Matter-Bewegung wurde.
New York gedenkt seiner mehr als 30.000 Corona-Toten
Ein Jahr nach Beginn der Corona-Krise hat die US-Metropole New York in einer emotionalen Zeremonie ihrer mehr als 30.000 Pandemie-Toten gedacht. Mittlerweile seien mehr New Yorker an Corona gestorben als durch den Zweiten Weltkrieg, den Vietnam-Krieg, den Wirbelsturm Sandy und die Anschläge vom 11. September 2001 zusammen, sagte Bürgermeister Bill de Blasio bei der virtuellen Gedenkveranstaltung am Sonntag. Er würdigte die Mitarbeiter der Gesundheitsdienste als "Helden".
Rheinland-Pfalz: Wähler rechnen mit Jens Spahn ab
Wie in Baden-Württemberg hat das Volk die Gunst der Stunde zur Abrechnung, zur Wahl in Rheinland-Pfalz genutzt, um die völlig verfehlte Politik in Zeiten der Coronavirus-Pandemie von Bundeskanzlerin Angela Merkel und einem total inkompetenten Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sowie deren CDU massiv abzustrafen. Die SPD von Ministerpräsidentin Dreyer geht aus der Wahl in Rheinland-Pfalz als stärkste Kraft hervor. Die Grünen legen zu, die FDP verliert leicht, auch die AfD verliert etwas. Jubeln hingegen können die Freien Wähler, diesen scheinen dem Volk eher zu passen, als ein Bundesgesundheitsminister Spahn welcher schon aus dem Amt zu entlassen gewesen wäre. In Rheinland-Pfalz bleiben die Sozialdemokraten somit trotz leichter Verluste stärkste politische Kraft. Die Partei mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer an der Spitze kam laut Hochrechnung von Infratest dimap auf 36 Prozent. Das ist zwar etwas schlechter als vor fünf Jahren (36,2 Prozent), reicht aber für den erneuten deutlichen Sieg bei der Landtagswahl. Entscheidenden Anteil am guten Abschneiden der SPD dürfte vor allem der Mobilisierungseffekt durch Amtsinhaberin Dreyer gehabt haben. Der Wahlkampf war ganz auf ihre Person zugeschnitten, auf Unterstützung der Bundespartei verzichtete sie weitgehend. In einer ersten Reaktion sprach Dreyer von einem "klaren Regierungsauftrag". Ihre Regierung aus SPD, FDP und Grünen sei eindeutig bestätigt worden. Das Ergebnis sei auch "eine Bestätigung dafür, dass die SPD eine gut aufgestellte Partei ist". (I.Schmidt--BTZ)
Baden-Würtemberg: Das Volk bestraft Spahn und Merkel
Geldgierige Bundestagsabgeordnete bei CDU und CDU, welche durch Maskendeals hunderttausende an Euro machen, ein vollkommen unfähiger Bundesgesundheitsminister der CDU und eine CDU-Bundeskanzlerin, welche wie ihr Gesundheitsminister in der Coronavirus-Pandemie total versagt hat, als dies dürfen Erklärungen für den neuen Negativrekord der CDU in Baden-Württemberg sein, abgesehen davon das die Spitzenkandidatin auch keine großen Sympathiewerte im Volk holen konnte! Die AfD hat unterdessen ein Problem mit ihren Themen, wobei sich die Grünen vor allem bei einem bedanken können, ihrem Spitzenkandidaten und Landesvater Winfried Kretschmann. So sind die Grünen in Baden-Württemberg laut Hochrechnung denn auch erneut klarer Wahlsieger! In Umfragen, welche infratest dimap kurz vor der Wahl durchgeführt hat, sagen 60 Prozent der Grünen-Wähler, Kretschmann sei für sie der wichtigste Grund, die Grünen zu wählen. 36 Prozent sagen, ohne Kretschmann kämen sie gar nicht auf die Idee, für die Grünen zu stimmen. Besonders bitter für CDU-Herausfordererin Susanne Eisenmann dürfte sein, selbst von den Anhängern ihrer eigenen Partei hätten sich bei einer Direktwahl 56 Prozent für den Grünen Kretschmann entschieden und nur 35 Prozent für sie. So dürfte das schlechte Abschneiden der CDU, die laut Hochrechnung einen neuen Negativrekord in dem einst "schwarzen Ländle" einfährt, denn auch auf das beschämende Wahlkonto von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundeskanzlerin Angela Merkel und eben Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann gehen. Es bleibt abzuwarten, ob die CDU/CSU es schafft bis zum 26. September 2021, also bis zur 20. Wahl zum Deutschen Bundestag, dem Volk zu beweisen, das man mehr als, als in der Coronavirus-Pandemie vollkommen zu versagen, ein erster wichtiger Schritt wäre das man Jens Spahn aus seinem Amt als Bundesgesundheitsminister entlässt, für welches man ihm bei all den Pannen der Vergangenheit in der Pandemie jede Befähigung absprechen muss. (K.Klein--DTZ)
Umfrage: Mehr als 25.000 Betrugsverfahren wegen der Corona-Pandemie aufgelaufen
In Deutschland sind einer Umfrage zufolge tausende Betrugsverfahren wegen der Corona-Pandemie aufgelaufen. Im vergangenen Jahr erreichten die Staatsanwaltschaften bundesweit über 25.000 Verdachtsfälle "wegen erschlichener Corona-Soforthilfen oder anderer Delikte mit Pandemie-Bezug", wie der Deutsche Richterbund (DRB) am Montag nach einer Umfrage bei Landesjustizverwaltungen und Staatsanwaltschaften mitteilte. Wegen wiederholter Betrügereien bei Corona-Hilfsprogrammen des Bundes warf die FDP der Bundesregierung Versagen vor.
CDU-Politiker nehmen Bundesregierung in Mithaftung für Wahlschlappen
Die historisch schlechten Ergebnisse der CDU bei den Landtagswahlen im Südwesten sorgen in der Partei für Unruhe. Führende CDU-Politiker nahmen am Montag die von ihrer eigenen Partei geführte Bundesregierung in Mithaftung für die Stimmverluste und forderten ein besseres Corona-Krisenmanagement. Die SPD-Spitze sieht derweil die Chancen steigen, auf Bundesebene eine Regierung ohne Union zustande zu bringen. Grüne und FDP bekräftigten ihren Wunsch nach Übernahme von Regierungsverantwortung auch im Bund.
CDU-Politiker nehmen Bundesregierung in Mithaftung für Wahlniederlagen
Die historisch schlechten Ergebnisse der CDU bei den Landtagswahlen im Südwesten sorgen in der Partei für Unruhe. Führende CDU-Politiker nahmen am Montag die von ihr selbst geführte Bundesregierung in Mithaftung für die Stimmverluste und forderten ein besseres Corona-Krisenmanagement. Die SPD-Spitze sieht derweil nach eigenen Angaben die Chancen steigen, auf Bundesebene eine Regierung ohne Union zustande zu bringen. Grüne und FDP bekräftigten ihren Wunsch nach Übernahme von Regierungsverantwortung auch im Bund.
Niederlande setzen Impfungen mit Astrazeneca-Vakzin ebenfalls aus
Nach Hinweisen auf mögliche Nebenwirkungen setzen auch die Niederlande die Impfungen mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Astrazeneca aus. Die Verwendung des Vakzins werde für zwei Wochen gestoppt, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mit. Die Arzneimittelbehörde habe diese "Vorsichtsmaßnahme" auf Grundlage neuer Informationen empfohlen. Es würden nun weitere Untersuchungen vorgenommen.
Paukenschlag in der NFL: Quarterback Brees tritt zurück
Die Ära Drew Brees in der NFL ist beendet. Der Quarterback der New Orleans Saints verkündete am Sonntag sein Karriereende in der US-Footballliga. Brees’ vier Kinder gaben den Rücktritt ihres Vaters in einem Video auf Instagram bekannt: "Nach 15 Jahren bei den New Orleans Saints und 20 Jahren in der NFL wird unser Daddy endlich zurücktreten. So kann er mehr Zeit mit uns verbringen. Yeah!"
Baden-Würtemberg: Das Volk bestraft Spahn und Merkel
Geldgierige Bundestagsabgeordnete bei CDU und CDU, welche durch Maskendeals hunderttausende an Euro machen, ein vollkommen unfähiger Bundesgesundheitsminister der CDU und eine CDU-Bundeskanzlerin, welche wie ihr Gesundheitsminister in der Coronavirus-Pandemie total versagt hat, als dies dürfen Erklärungen für den neuen Negativrekord der CDU in Baden-Württemberg sein, abgesehen davon das die Spitzenkandidatin auch keine großen Sympathiewerte im Volk holen konnte! Die AfD hat unterdessen ein Problem mit ihren Themen, wobei sich die Grünen vor allem bei einem bedanken können, ihrem Spitzenkandidaten und Landesvater Winfried Kretschmann. So sind die Grünen in Baden-Württemberg laut Hochrechnung denn auch erneut klarer Wahlsieger! In Umfragen, welche infratest dimap kurz vor der Wahl durchgeführt hat, sagen 60 Prozent der Grünen-Wähler, Kretschmann sei für sie der wichtigste Grund, die Grünen zu wählen. 36 Prozent sagen, ohne Kretschmann kämen sie gar nicht auf die Idee, für die Grünen zu stimmen. Besonders bitter für CDU-Herausfordererin Susanne Eisenmann dürfte sein, selbst von den Anhängern ihrer eigenen Partei hätten sich bei einer Direktwahl 56 Prozent für den Grünen Kretschmann entschieden und nur 35 Prozent für sie. So dürfte das schlechte Abschneiden der CDU, die laut Hochrechnung einen neuen Negativrekord in dem einst "schwarzen Ländle" einfährt, denn auch auf das beschämende Wahlkonto von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bundeskanzlerin Angela Merkel und eben Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann gehen. Es bleibt abzuwarten, ob die CDU/CSU es schafft bis zum 26. September 2021, also bis zur 20. Wahl zum Deutschen Bundestag, dem Volk zu beweisen, das man mehr als, als in der Coronavirus-Pandemie vollkommen zu versagen, ein erster wichtiger Schritt wäre das man Jens Spahn aus seinem Amt als Bundesgesundheitsminister entlässt, für welches man ihm bei all den Pannen der Vergangenheit in der Pandemie jede Befähigung absprechen muss. (K.Klein--DTZ)
Bundesparteien analysieren Ergebnisse der Landtagswahlen
Die Bundesparteien präsentieren am Montag auf zahlreichen Pressekonferenzen ihre Interpretation der Wahlergebnisse aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Am Vormittag äußern sich zunächst Mitglieder der bundespolitischen Opposition: FDP-Chef Lindner tritt mit den beiden Landesspitzenkandidaten Daniela Schmitt und Hans-Ulrich Rülke vor die Kameras (09.00 Uhr), für die Grünen äußern sich die Bundesparteivorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck (10.15 Uhr).
EU-Außen- und Innenminister tagen zu Migrationszusammenarbeit mit Drittstaaten
Die Außen- und Innenminister der EU beraten am Montag bei einer gemeinsamen Video-Konferenz über Wege, die Zusammenarbeit mit Drittstaaten in der Flüchtlingsfrage zu verbessern (14.00 Uhr). Dabei will die EU ihre Wirtschafts- und Entwicklungshilfe verstärkt als Anreiz einsetzen und insbesondere afrikanische Länder bei Grenzschutzfragen unterstützen. Die EU erhofft sich durch eine bessere Zusammenarbeit auch, die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber in ihre Herkunftsländer zu erleichtern, die bisher vielfach scheitert.
Macron trifft Sánchez zu bilateralem Gipfel
Um den Kampf gegen den Terrorismus und den Klimawandel geht es am Montag bei einem französisch-spanischen Gipfeltreffen (ab 11.30 Uhr). Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der spanische Regierungschef Pedro Sánchez treffen sich im südwestfranzösischen Montauban (Pk gegen 15.30 Uhr). Per Videokonferenz schalten sich weitere Kabinettsmitglieder zu Regierungskonsultationen dazu.
Cellist Yo-Yo Ma feiert zweite Impfdosis mit Überraschungskonzert
Für den berühmten Cellisten Yo-Yo Ma ist die zweite Impfung gegen das Coronavirus ein Grund zum Feiern gewesen. Der Musiker spielte ein kurzes Überraschungskonzert, nachdem er im Berkshire Community College im US-Bundesstaat Massachusetts am Samstag seine zweite Spritze erhalten hatte und noch 15 Minuten zur Beobachtung sitzen bleiben musste.
Sipri: Internationale Rüstungsexporte stagnieren auf hohem Niveau
Während der internationale Waffenhandel auf hohem Niveau stagniert, hat Deutschland laut einem Bericht seine Rüstungsexporte entgegen dem Trend deutlich gesteigert. Das Gesamtvolumen der weltweiten Exporte großer Waffenarten von 2016 bis 2020 lag auf dem Niveau des Zeitraums von 2011 bis 2015, wie aus dem am Montag veröffentlichten Bericht des schwedischen Friedensforschungsinstituts Sipri hervorgeht. Deutschland hingegen verkaufte laut Sipri deutlich mehr Waffen ins Ausland.
Neuer Sportwagen nach Unfall nur sechs Stunden nach Übergabe schrottreif
Ein schwer verletzter Beifahrer und ein Totalschaden an einem 360.000 Euro teuren Sportwagen nur wenige Stunden nach dessen Übergabe sind die Bilanz eines Unfalls auf der Autobahn 5 in Hessen. Der Besitzer hatte seinen Traumwagen erst am Samstagvormittag in Berlin in Empfang genommen, wie die Autobahnpolizei in Bad Hersfeld am Sonntag mitteilte.
Italienische Region Piemont setzt Astrazeneca-Impfungen kurzzeitig aus
Nach dem Tod eines Lehrers hat die italienische Region Piemont die Corona-Impfungen mit dem Präparat des Herstellers Astrazeneca kurzzeitig ausgesetzt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörden starb der Mann am Sonntag in Biella, nachdem er am Vortag mit dem Astrazeneca-Vakzin geimpft wurde. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Impfungen mit dem Präparat des schwedisch-britischen Pharmakonzerns untersagt. Nach wenigen Stunden gaben die Behörden aber wieder grünes Licht.
Bei VW könnten bis Ende 2023 rund 5000 Jobs wegfallen
Beim Autobauer Volkswagen könnten bis Ende 2023 insgesamt 5000 Jobs wegfallen. Der Konzern veröffentlichte am Sonntag ein zwischen Betriebsrat und Unternehmen abgestimmtes Eckpunktepapier. Demnach ist ein "umfassendes Altersregelungs-Paket" vorgesehen, um die Anzahl der Austritte aus dem Unternehmen im Rahmen von Altersregelungen bis Ende 2023 zu erhöhen. Mit dem Plan will VW seine Transformation zur Elektromobilität finanzieren.
Sibirische Star-Wars-Fans bauen "Mandalorianer"-Raumschiff in Lebensgröße nach
Eingefleischte Star-Wars-Fans im fernen Osten Russlands haben eine lebensgroße Kopie des Raumschiffs aus der Disney+-Serie "The Mandalorian" nachgebaut und in einem Park aufgestellt. Die "Razor Crest", mit der der Kopfgeldjäger Din Djarin in der Serie durch die Fernen der Galaxis kreuzt, steht jetzt auf einem schneebedeckten Hügel in einem Park der ostsibirischen Stadt Jakutsk.
Sri Lanka protestiert gegen Verkauf von Bikinis und Fußmatten mit seiner Flagge
Sri Lanka setzt sich gegen den Verkauf von Bikinis und Fußmatten mit der srilankischen Flagge über den US-Versandhändler Amazon zur Wehr. Sri Lankas Botschaft in Peking erklärte am Sonntag, sie habe den Anbieter der in China hergestellten Produkte schriftlich dazu aufgefordert, den Verkauf von Fußmatten und anderen Produkten mit der srilankischen Flagge auf der Verkaufsplattform von Amazon "umgehend" zu beenden.
Eurowings stockt Flüge nach Mallorca für die Oster-Reisezeit auf
Wegen der immensen Nachfrage nach Mallorca-Flügen hat die Lufthansa-Tochter Eurowings hunderte Zusatzverbindungen für Ostern aufgelegt. Nach der Entscheidung des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Freitag, Mallorca und weitere Gebiete Spaniens von der Liste der Corona-Risikogebiete zu nehmen, seien die Flüge "im Nu ausgebucht" gewesen, teilte Eurowings am Sonntag mit. Das "bisher knappe" Mallorca-Angebot sei daher ausgeweitet worden - für die beginnende Oster-Reisezeit wurden 300 Zusatzflüge aufgelegt.
IG BAU beklagt hohe Zahl der Todesfälle auf dem Bau im vergangenen Jahr
Die Zahl der Todesfälle auf dem Bau hat im Corona-Jahr zugenommen. Einer Statistik der Gewerkschaft IG BAU zufolge verunglückten 2020 insgesamt 97 Bauarbeiter tödlich, im Vorjahr gab es 70 tödliche Unfälle. Außerdem kamen 19 Beschäftigte auf dem Arbeitsweg ums Leben, zwei weniger als 2019, zitierten die Zeitungen der Funke Mediengruppe aus der Statistik weiter.
Großbritannien: Handel mit EU stagniert wegen Brexit
Der Handel des Vereinigten Königreichs mit der Europäischen Union ist angesichts des zum Jahreswechsel endgültig vollzogenen Brexits eingebrochen. Wie am Freitag die Statistikbehörde des Landes mitteilte, sanken die Exporte von Gütern des Landes in die EU im Januar verglichen mit Dezember 2020 um 41 Prozent. Umgekehrt gab es einen Rückgang der Importe aus der EU nach Großbritannien um 29 Prozent. Der Einbruch sei gemessen an Preisen und Umfang "der größte Rückgang in einem Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Januar 1997", erklärte die Statistikbehörde. Das Vereinigte Königreich hatte mit dem Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion zum Jahreswechsel den Brexit vollzogen. Den Statistikern zufolge schrumpfte zudem die britische Wirtschaft im ersten Monat des neuen Jahres um 2,9 Prozent, nachdem sie im Dezember noch um 1,2 Prozent zugelegt hatte. Grund für den Einbruch des Bruttoinlandsprodukts war demnach der erneute Lockdown im Land, mit dem Großbritannien vor allem die deutlich ansteckendere Virus-Mutante einzudämmen versuchte. Die britische Wirtschaft lag außerdem zuletzt neun Prozent unter dem Niveau von Februar 2020, bevor die Corona-Pandemie ausbrach. (A.Stefanowych--DTZ)
Hotels und Gaststätten fordern Öffnung um Ostern
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) hat eine Öffnung der Betriebe um die Oster-Feiertage gefordert. "Ende März befindet sich das Gastgewerbe seit Beginn der Pandemie sieben Monate im Lockdown", sagte die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe). "Wir verlangen deutlich mehr Tempo beim Impfen und Testen", forderte sie. Vom nächsten Bund-Länder-Treffen erwarte der Dehoga einen konkreten Fahrplan, wann und unter welchen Voraussetzungen Restaurants und Hotels wieder Gäste empfangen dürften. "61 Prozent unserer Betriebe plädieren für eine Öffnung noch vor Ostern", sagte Hartges. Rund 24 Prozent "sprechen sich mit Blick auf die immer weniger werdende Vorlaufzeit für eine Öffnung direkt nach Ostern am 6. April aus", fügte sie hinzu. Ein "Endlos-Lockdown" sei weder für die Unternehmer noch für die Beschäftigten eine Lösung, kritisierte die Dehoga-Geschäftsführerin. "Wir erwarten Gleichbehandlung mit anderen Branchen sowie praxistaugliche und widerspruchsfreie Regelungen", sagte sie der Zeitung. (O.Tatarinov--DTZ)