Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
Trump: Vereinbarung über "vollständige Entwaffnung" von Hamas im Gazastreifen erzielt
Quartalszahlen: Apple und Amazon übertreffen Erwartungen
Guterres-Nachfolge bei der UNO: Costaricanerin nach erster Abstimmung vorn
Nach Amoklauf des Sohnes in den USA: Vater muss 15 Jahre in Haft
Politik
Nach Angriff auf Hafen von Damietta: Ägyptens Präsident warnt vor Eskalation
Nach dem Einschlag einer Drohne im ägyptischen Mittelmeerhafen Damietta hat Präsident Abdel Fattah al-Sisi vor einer Eskalation des Konflikts in der Region gewarnt. In einem Telefonat mit dem spanischen Regierungschef Pedro Sánchez habe al-Sisi die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit betont, um "diese Eskalation zu stoppen", sagte sein Sprecher am Donnerstag.
Sport
Nach UEFA-Drohung: Auch CONCACAF lehnt Investoren-Pläne ab
Nach der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hat auch der Kontinentalverband CONCACAF den Investoren-Deal von FIFA-Präsident Gianni Infantino einstimmig abgelehnt. Das teilte der Verband für Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik nach einer Sitzung am Donnerstag mit, der unter anderem die Präsidenten der 41 Mitgliedsverbände sowie CONCACAF-Präsident Victor Montagliani beiwohnten.
Letzte Nachrichten
Bundesgerichtshof verhandelt Dieselklage gegen Audi
Volkswagen haftet im Dieselskandal - doch ob das automatisch auch für seine Konzerntochter Audi gilt, das ist vor dem Bundesgerichtshof (BGH) noch offen. Der zuständige sechste Zivilsenat ließ am Dienstag in einer Verhandlung in Karlsruhe erkennen, dass er ein früheres Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Naumburg voraussichtlich aufheben wird. Dieses hatte Audi zu Schadenersatz gegenüber einem Gebrauchtwagenkäufer verpflichtet. (Az. VI ZR 505/19)
Cornelia Funke sieht Interessen von Kindern zu wenig beachtet
Die Bestsellerautorin Cornelia Funke sieht die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der Coronakrise zu wenig beachtet. "Kinder und Jugendliche kommen immer nur am Rande vor", sagte Funke dem "Mannheimer Morgen" laut Vorabmeldung vom Montag. "Kinder werden zu kleinen Erwachsenen dressiert, anstatt zu sagen: Das ist unsere Zukunft und sollte das Kostbarste in unserem Leben sein."
Ugandas Oppositionsführer zieht Klage gegen Wahlniederlage zurück
Der ugandische Oppositionsführer Bobi Wine hat eine vor dem Obersten Gerichtshof des Landes eingereichte Klage gegen seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl zurückgezogen. "Wir sind überzeugt, dass der Gerichtshof voreingenommen ist", sagte Wine am Montag vor Journalisten. Seit seinem Antrag auf Annullierung der Wahl habe sich der leitende Richter drei Mal mit dem Wahlsieger und langjährigen Präsidenten Yoweri Museveni getroffen.
Rapper Jay-Z verkauft Hälfte seiner Champagnerfirma an Luxuskonzern LVMH
Der US-Rapper Jay-Z hat die Hälfte seiner Anteile an der Champagnermarke Armand de Brignac wieder verkauft - an den französischen Luxusgüterkonzern LVMH, der unter anderem die berühmten Champagnermarken Moët & Chandon oder Dom Pérignon im Portfolio hat. LVMH übernehme zudem den weltweiten Vertrieb für Armand de Brignac, teilte LVMH-Manager Philippe Schaus am Montag mit. Eine Kaufsumme wurde nicht genannt. Jay-Z erklärte, die neue Partnerschaft habe "sich die ganze Zeit altvertraut angefühlt".
Munch selbst schrieb abfälligen Spruch auf sein Gemälde "Der Schrei"
"Kann nur von einem Verrückten gemalt worden sein" - die Herkunft dieser abfälligen Inschrift auf dem berühmten Gemälde "Der Schrei" von Edvard Munch hat die Kunstwelt jahrzehntelang beschäftigt. Nun sind Experten des norwegischen Nationalmuseums zu dem Schluss gekommen, dass niemand anderes als der Künstler selbst den Satz in eine Ecke des Bildes gekritzelt hat.
Polizei: Durchsuchung bei Oberbürgermeister von Halle
In der Affäre um vorzeitige Corona-Impfungen hat die Staatsanwaltschaft in Halle an der Saale die Diensträume von Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) durchsuchen lassen. Wiegand sei verdächtig, für sich und andere unter Missachtung der Impfreihenfolge Impfungen ermöglicht zu haben, teilten die Ermittler am Montag mit. Es liege womöglich der Straftatbestand der veruntreuenden Unterschlagung vor. Wiegand hatte eingeräumt, bereits eine Impfung gegen das Coronavirus erhalten zu haben, obwohl er noch nicht an der Reihe war. Auch mehrere Stadträte in Halle wurden bereits geimpft. Die vorzeitigen Impfungen begründete der Oberbürgermeister damit, dass übrig gebliebene Impfdosen vor dem Wegwerfen bewahrt werden sollten. Die Staatsanwaltschaft erklärte hingegen, auch Impfreste dürften nur in der vorgesehenen Reihenfolge verimpft werden. Die Durchsuchung bei Wiegand dauerte den Ermittlern zufolge am Montag an und umfasste dessen Büro, die Diensträume des städtischen Gesundheitsamts sowie des Impfzentrums. Wie die Staatsanwaltschaft erklärte, liegt ein Anfangsverdacht einer Straftat vor. Die Durchsuchung bedeute keine Vorverurteilung, es gelte die Unschuldsvermutung. (U.Stolizkaya--DTZ)
IAEA und Iran legen Streit über Atom-Kontrollen bei
In quasi letzter Minute haben der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) eine Übergangslösung für die Rettung des Atomabkommens gefunden. Kurz vor dem Ende einer vom Iran gesetzten Frist teilte IAEA-Chef Rafael Grossi mit, seine Organisation könne ihre Kontrollen vorerst fortsetzen, wenn auch in eingeschränkter Form. Außenminister Heiko Maas (SPD) erklärte am Montag, als Unterzeichner des Atomabkommens von 2015 erwarte die Bundesregierung von Teheran "nicht weniger als die vollständige Einhaltung der Vereinbarung".
Queen hält Fernsehansprache Stunden vor Interview von Enkel Harry
Nur Stunden vor der Ausstrahlung eines mit Spannung erwarteten Interviews ihres Enkels Prinz Harry und seiner Frau Meghan wird die britische Königin Elizabeth II. eine Fernsehansprache zum Commonwealth Day halten. Die Ansprache werde am 7. März in einer Sondersendung auf BBC One laufen, teilte die Westminster Abbey am Montag mit. Sie ersetzt den normalerweise am Commonwealth Day in der Kathedrale stattfindenden Gottesdienst, der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen muss.
Bundesregierung will digitale Bildung in Deutschland stärker in den Fokus rücken
Die Bundesregierung will die digitale Bildung in Deutschland über die Corona-Pandemie hinaus stärken. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (beide CDU) starteten am Montag eine Initiative, um Angebote weiterzuentwickeln und digitale Kompetenzen in der Bevölkerung zu verbessern. Die Kanzlerin hob bei einer Online-Auftaktveranstaltung die Chancen durch die Digitalisierung hervor, warnte aber auch vor Risiken.
Deutschland und Frankreich beraten über erhöhte Virusgefahr im Grenzgebiet
Deutschland und Frankreich wollen angesichts hoher Infektionswerte im Grenzgebiet an Saar und Mosel "zeitnah" über "kooperative Lösungen" beraten. Dabei sollten auch die auf deutscher Seite betroffenen Bundesländer Saarland und Rheinland-Pfalz einbezogen werden, kündigte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin an. Grenzkontrollen wie zu Österreich und Tschechien sind aber offensichtlich vorerst nicht geplant.
IAEA kann Kontrollen in Atomanlagen im Iran vorerst fortsetzen
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) kann ihre Kontrollen im Iran vorerst in eingeschränkter Form fortsetzen. Kurz vor dem Ende einer von Teheran gesetzten Frist gab IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi eine Einigung auf eine Übergangslösung für die Rettung des Atomabkommens bekannt. Irans geistliches Oberhaupt Ayatollah Ali Chamenei erklärte aber am Montag, Teheran werde im Atomstreit "nicht klein beigeben" und unter Umständen auch die Uran-Anreicherung weiter steigern.
Bundespolizisten finden 1500 Marihuanapflanzen in Auto
Mit 1500 Marihuanapflanzen sind zwei Männer an der deutsch-niederländischen Grenze von Bundespolizisten geschnappt worden. Wie die Beamten am Montag in Bad Bentheim mitteilten, kontrollierten Einsatzkräfte das Auto der Verdächtigen am Freitag auf einem Autobahnparkplatz kurz hinter der Grenze bei Bad Bentheim.
Ermittler schnappen mutmaßlichen Bankräuber nach mehr als 15 Jahren
Mehr als 15 Jahre nach Banküberfällen in Niedersachsen und Bremen haben die Ermittler einen mutmaßlichen Täter gefasst. Der 38-jährige Lette sei in der vergangenen Woche in seinem Heimatland festgenommen worden, berichtete die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Osnabrück am Montag. Auf die Spur des Manns waren die Ermittler durch die DNA-Spuren von den Tatorten gekommen.
Prinz Philip geht es laut seinem Enkel "okay"
Der ins Krankenhaus eingelieferte britischen Prinz Philip ist nach den Worten seines Enkels Prinz William wohlauf. "Ja, es geht ihm okay, sie behalten ihn im Auge", sagte der 38-Jährige am Montag auf die Frage eines Journalisten beim Besuch eines Impfzentrums im Osten Englands.
Steinmeier mahnt gemeinsam mit WHO zu weltweiter Solidarität bei Impfstoffen
Bundespräsident Frank Walter Steinmeier hat erneut zu internationaler Solidarität bei der weltweiten Verteilung der knappen Impfstoffe gegen das Coronavirus gemahnt. Dies sei "eine Frage der Menschlichkeit und unserer eigenen Maßstäbe", sagte Steinmeier am Montag nach einer Videoschalte mit dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Zudem liege "ein fairer, weltweiter Zugang zu Impfstoffen, Diagnostik und Medikamenten auch in unserem ureigensten Interesse".
EU bringt nach Urteil gegen Nawalny neue Russland-Sanktionen auf den Weg
Angesichts des Vorgehens gegen den prominenten Kreml-Kritiker Alexej Nawalny haben sich die EU-Außenminister auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ziel seien Verantwortliche für Nawalnys Festnahme und Verurteilung, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag. Diplomaten zufolge sollen vier russische Verantwortliche mit Einreise- und Vermögenssperren belegt werden. Moskau kritisierte die neuen Strafmaßnahmen scharf und erklärte, das Nawalny-Urteil sei lediglich ein "Vorwand" für das EU-Vorgehen.
EU bringt nach Nawalny-Urteil neue Russland-Sanktionen auf den Weg
Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen Russland wegen des Vorgehens gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny auf den Weg gebracht. Ziel seien Verantwortliche für Nawalnys Festnahme und Verurteilung, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell am Montag. Diplomaten zufolge sollen vier russische Verantwortliche mit Einreise- und Vermögenssperren belegt werden.
EU gibt wegen Nawalny grünes Licht für neue Russland-Sanktionen
Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen Russland wegen des Vorgehens gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny auf den Weg gebracht. Es gebe eine Grundsatzeinigung auf neue Strafmaßnahmen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag von Diplomaten in Brüssel. Übereinstimmenden Angaben zufolge sollen vier Verantwortliche für Nawalnys Inhaftierung und Verurteilung belangt werden.
EU bringt neue Russland-Sanktionen wegen Nawalny auf den Weg
Die EU-Außenminister haben neue Sanktionen gegen Russland wegen des Vorgehens gegen den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny auf den Weg gebracht. Es gebe eine Grundsatzeinigung, neue Strafmaßnahmen zu verhängen, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montag von Diplomaten in Brüssel. Demnach soll nun der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell eine Liste mit Betroffenen erstellen, die für Nawalnys Inhaftierung und Verurteilung verantwortlich sind.
Nawalny-Mitarbeiter hält EU-Sanktionen gegen Oligarchen rechtlich für möglich
Die Unterstützer des Kreml-Kritikers Alexej Nawalny haben die EU aufgefordert, nicht vor Sanktionen gegen russische Oligarchen zurückzuschrecken. Er halte solche Strafmaßnahmen rechtlich für möglich, sagte Nawalny-Mitarbeiter Leonid Wolkow am Montag vor Journalisten in Brüssel. Ohne die Präsident Wladimir Putin nahestehenden Oligarchen sei die "Unterdrückungsmaschinerie" in Russland nicht vorstellbar. Und die Oligarchen profitierten wiederum von ihr.
Wochenend-Lockdown in Dünkirchen gegen britische Variante
Nach einer massiven Ausbreitung der britischen Corona-Variante im französischen Dünkirchen werden die Auflagen in der Stadt am Ärmelkanal verschärft. Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte am Mittwoch bei einem Besuch vor Ort erweiterte Ausgangsbeschränkungen ab diesem Wochenende an. Auch Einkaufszentren müssen schließen.
Corona-Auflagen in Dünkirchen werden verschärft
Nach einer massiven Ausbreitung der britischen Corona-Variante im französischen Dünkirchen werden die Auflagen in der Stadt am Ärmelkanal verschärft. Der französische Regierungschef Jean Castex kündigte am Dienstag "zusätzliche Brems-Maßnahmen" an, über deren Ausmaß noch beraten wurde. Die Zahl der Neuinfektionen in Dünkirchen war zuvor auf mehr als 900 pro 100.000 Einwohner gestiegen, das 18-fache des europäischen Alarmwerts.
Corona-Maßnahmen rund um Nizza und Cannes verschärft
Wegen extrem hoher Neuinfektionszahlen werden die Corona-Maßnahmen rund um die südfranzösischen Städte Nizza und Cannes verschärft. An diesem Abschnitt der Côte d’Azur gelten ab dem Wochenende weitgehende Ausgangsbeschränkungen, wie der Präfekt des Verwaltungsbezirks Alpes-Maritimes, Bernard Gonzalez, am Montag mitteilte. Die Kontrollen an den Flughäfen und an der italienischen Grenze werden verschärft. Bei der Einreise verlangt Frankreich von EU-Bürgern unter anderem einen negativen PCR-Test.
Indischer Impfstoffproduzent mahnt Ausland zur Geduld
Der weltgrößte Impfstoffproduzent aus Indien hat andere Länder zur Geduld bei den Corona-Impfstofflieferungen gemahnt und angegeben, zur Bevorzugung des heimischen Marktes aufgefordert worden zu sein. "Liebe Länder und Regierungen, während ihr auf Covishield-Lieferungen wartet, bitte ich euch demütig um Geduld", schrieb der Chef des Serum Institute of India, Adar Poonawalla, im Onlinedienst Twitter. Sein Unternehmen habe die Anweisung erhalten, "den riesigen Bedarf Indiens vorzuziehen und den Bedarf des Rests der Welt dazu ins Verhältnis zu setzen. Wir geben unser Bestes."
Experten plädieren für schrittweise Rückkehr der Zuschauer zu Sport und Kultur
Mit personenbezogenen Tickets, einer Maskenpflicht und Alkoholverboten soll der Weg für eine schrittweise Rückkehr von Zuschauern in Kultur- und Sporteinrichtungen eröffnet werden. Ein von 20 Experten und Wissenschaftlern am Montag vorgestelltes Konzept sieht unter bestimmten Voraussetzungen eine Auslastung von Veranstaltungen von 25 Prozent bis hin zur Vollauslastung von Konzerten und Sportereignissen etwas durch striktes Testen der Zuschauer vor.
Sanofi und GSK treiben Impfstoff-Entwicklung voran
Die Pharmaunternehmen Sanofi und GlaxoSmithKline (GSK) treiben die Entwicklung ihres gemeinsamen Corona-Impfstoffs voran. Die Konzerne aus Frankreich und Großbritannien starteten am Montag nach eigenen Angaben neue klinische Tests mit ihrem Hauptvakzin. Sie hoffen, den Impfstoff im vierten Quartal auf den Markt bringen zu können.
EU verhängt Sanktionen gegen 19 weitere Maduro-Unterstützer in Venezuela
Die EU hat weitere Sanktionen gegen die Regierung von Venezuelas Präsident Nicolás Maduro verhängt. Wie der EU-Rat am Montag mitteilte, beschlossen die Mitgliedstaaten Einreise- und Vermögenssperren gegen 19 Militärangehörige, Richter, Beamte und Maduro-treue Abgeordnete. Als Gründe wurden schwere Menschenrechtsverletzungen, die Einschränkung von Oppositionsrechten bei der jüngsten Parlamentswahl und die Untergrabung der demokratischen Arbeitsmöglichkeiten des Parlaments genannt.
Matthäus: Leipzig kann Bayern "nach acht Jahren ablösen"
Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus (59) räumt Bundesligist RB Leipzig eine "große Chance" ein, "Bayern München nach acht Jahren als Meister abzulösen". Matthäus freue sich, "dass die Bundesliga wieder spannend geworden ist", sagte der Kapitän der deutschen Weltmeister-Elf von 1990 bei einem Medientermin von Interwetten zum Titelkampf. Der Münchner Vorsprung auf RB ist seit dem Wochenende auf zwei Punkte zusammengeschrumpft.
"Dürfen uns nicht weiter verstecken": Bohmann mahnt zu baldiger Fan-Rückkehr
Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga (HBL), hält eine baldige Rückkehr von Fans in die Arenen für möglich. "Wir können nicht von heute auf morgen die Arenen wieder voll machen. Aber 30 bis 40 Prozent Auslastung, in Einzelfällen auch mehr, halte ich in absehbarer Zeit für möglich", sagte Bohmann dem SID: "Und mit absehbarer Zeit meine ich nicht Monate, sondern Wochen. Wir müssen jetzt anfangen, eine Abkehr vom harten Lockdown zu wagen. Die Themen werden uns schließlich noch lange begleiten."
Jeder zehnte Ausbildungsbetrieb will weniger Azubis einstellen
Die Corona-Krise führt zu einem deutlichen Rückgang bei Ausbildungsplätzen. Wie eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ergab, plant ein Zehntel der ausbildungsberechtigten Betriebe, das Angebot an Lehrstellen im Ausbildungsjahr 2021/2022 einzuschränken oder sogar ganz darauf zu verzichten. Bei Betrieben, die stark von der Pandemie betroffen sind, ist der Anteil noch erheblich höher - insbesondere im Gastgewerbe.
Tausende an Jahrestag der "Hirak"-Protestbewegung in Algerien auf der Straße
Mit friedlichen Protesten haben tausende Demonstranten in Algerien den zweiten Jahrestag der "Hirak"-Protestbewegung begangen. In der Hauptstadt Algier gab es am Montag den größten Protestzug seit März vergangenen Jahres, als die "Hirak"-Proteste durch die Corona-Krise gestoppt worden waren. Die Versammlungen endeten friedlich, Aktivisten meldeten jedoch landesweit mindestens 59 Festnahmen.
Tausende demonstrieren am Jahrestag der "Hirak"-Protestbewegung in Algerien
Am zweiten Jahrestag der "Hirak"-Protestbewegung sind in Algerien tausende Menschen auf die Straße gegangen. In der Hauptstadt Algier gab es am Montag den größten Protestzug seit März 2020, als die "Hirak"-Proteste durch die Corona-Krise gestoppt wurden. Auch in anderen algerischen Städten gab es Demonstrationen, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten.