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Coca-Cola wirft kleinem Unternehmen in Kolumbien Verstoß gegen Markenrechte vor
Der US-Getränkeriese Coca-Cola wirft einem kleinen Unternehmen in Kolumbien einen Verstoß gegen Markenrechte vor und droht mit einer Klage. Die Firma Coca Nasa soll den Namen ihrer Biermarke Coca Pola ändern, wie aus einem Schreiben der Anwälte von Coca-Cola hervorgeht.
Aktionäre von Shell stimmen für Verlegung von Steuersitz nach Großbritannien
Die Aktionäre des Energieriesen Shell haben mit großer Mehrheit dafür gestimmt, den Steuersitz des Unternehmens von den Niederlanden nach Großbritannien zu verlegen. Bei einer Hauptversammlung in Rotterdam stimmten am Freitag mehr als 99 Prozent der Anteilseigner für den Vorschlag der Konzernspitze. Konzernchef Andrew Mackenzie bedankte sich für die "überwältigende Unterstützung" der Aktionäre.
Mehr als 850 Unternehmen schließen sich Impfkampagne mit Werbeslogans an
Mehr als 850 weitere Unternehmen und Marken haben sich der Aktion #ZusammenGegenCorona angeschlossen, bei der deutsche Firmen mit abgewandelten Werbesprüchen zum Impfen aufrufen. Die Initiative, die am Dienstag mit gut 150 Firmen und Marken gestartet war, hat inzwischen mehr als tausend Teilnehmer, wie die Initiatoren am Freitag mitteilten.
Tesla-Chef Musk kokettiert auf Twitter mit Rücktritt
Tesla-Chef Elon Musk hat auf Twitter seinen Rücktritt als Chef des US-Elektroautobauers angedeutet. "Denke darüber nach, meine Jobs zu kündigen und Vollzeit-Influencer zu werden. Was meint ihr?", schrieb Musk am Freitag in einem offenbar scherzhaft gemeinten Tweet. Nur wenige Stunden zuvor hatte Musk hunderttausende Aktien seines Unternehmens verkauft. Musk, der schon mehrfach mit rätselhaften Tweets für Wirbel gesorgt hat, ist auch Gründer und Chef der Raumfahrtfirma SpaceX.
EU hofft auf Lösung im Fischerei-Streit zwischen Frankreich und Großbritannien
Im Streit zwischen Frankreich und Großbritannien um Fischerei-Rechte im Ärmelkanal hofft die EU auf eine Lösung vor Ablauf einer von ihr gesetzten Frist. Eine EU-Sprecherin sagte in Brüssel, das Ziel laufender Gespräche mit Großbritannien sei, noch am Freitag eine Einigung zu erzielen. Beide Seiten hätten sich festgelegt, "diese Gespräche heute mit einem erfolgreichen Ergebnis zu beenden", sagte die Sprecherin Vivian Loonela.
EU-Frist im Fischerei-Streit zwischen Frankreich und Großbritannien abgelaufen
Im Streit zwischen Frankreich und Großbritannien um Fischerei-Rechte im Ärmelkanal ist eine von der EU gesetzte Frist offenbar ohne Einigung abgelaufen. Nach Gesprächen zwischen dem britischen Umweltminister George Eustice und dem EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius am Freitag wurde nichts über eine Lösung in dem Konflikt bekannt.
Inflation in den USA erreicht höchsten Wert seit 1982
Die Inflationsrate in den USA ist im November auf den höchsten Wert seit fast 40 Jahren gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat legten die Verbraucherpreise um 6,8 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium in Washington am Freitag mitteilte. Das ist demnach der höchste Anstieg seit 1982. Im Oktober hatte die Inflationsrate bereits einen Wert von 6,2 Prozent erreicht.
Weitere bei Flut zerstörte Bahnstrecken wieder befahrbar
Fünf Monate nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nimmt die Deutsche Bahn mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag weitere Verbindungen wieder in Betrieb. Damit fahren auf rund 80 Prozent der beschädigten Strecken wieder Züge, wie die Bahn am Freitag mitteilte.
Rückläufiger Trend bei Zahl der Unternehmensinsolvenzen setzt sich fort
Bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der rückläufige Trend fortgesetzt. Wie das Bundesamt am Freitag mitteilte, meldeten die deutschen Amtsgerichte von Januar bis September 2021 insgesamt 10.682 beantragte Unternehmensinsolvenzen. Das waren demnach 14,5 Prozent weniger als im entsprechenden Zeitraum 2020 und 25,7 Prozent weniger als 2019.
Bundesnetzagentur genehmigt höheres Porto der Post
Verbraucherinnen und Verbraucher müssen für den Versand von Briefen und Postkarten im kommenden Jahr mehr bezahlen. Die Bundesnetzagentur genehmigte am Freitag die neuen Briefporti der Deutschen Post, wie die Behörde in Bonn mitteilte. "Der Standardbrief kostet somit ab Januar 0,85 Euro", erklärte die Netzagentur. Bislang werden für Standardbriefe 80 Cent an Porto fällig.
Verdi: Neue Bundesregierung muss gegen Ausbeutung in Paketbranche vorgehen
Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert von der neuen Bundesregierung ein entschlossenes Vorgehen gegen Ausbeutung und prekäre Arbeitsbedingungen in der Paketbranche. Nötig seien verstärkte Kontrollen bei den Kurier-, Express- und Paketdiensten sowie schärfere gesetzliche Regelungen, erklärte die stellvertretende Verdi-Vorsitzende Andrea Kocsis am Freitag.
Bahn: Bauarbeiten auf ICE-Strecke Berlin-Hamburg planmäßig fertig
Nach den monatelangen Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Hamburg sind die ICE-Zügen zwischen den beiden Metropolen nach Angaben der Deutschen Bahn ab Sonntag wieder regulär unterwegs. Die Modernisierung der Strecke werde "planmäßig" beendet, teilte die Bahn am Freitag mit. Zum Fahrplanwechsel am Sonntag fahren die Züge demnach wieder mit Tempo 230 zwischen den beiden Städten.
Daimler Truck als eigenständiges Unternehmen an der Börse gestartet
Der Lkw- und Bushersteller Daimler Truck hat am Freitag in Frankfurt am Main sein Börsendebüt als eigenständiges Unternehmen hingelegt. Die Aktie wurden zum Handelsstart mit einer Bewertung von 28 Euro notiert. Damit wird Daimler Truck mit insgesamt rund 23 Milliarden Euro bewertet.
Daimler Truck legt Börsendebüt als eigenständiges Unternehmen hin
Der Daimler-Konzern hat seine Aufspaltung in eine Nutzfahrzeug- und eine Autosparte nun auch an der Börse vollzogen. Der Lkw- und Bushersteller Daimler Truck legte am Freitag in Frankfurt am Main sein Börsendebüt als eigenständiges Unternehmen hin. Daimler-Truck-Chef Martin Daum sprach von einem historischen Tag.
Statistisches Bundesamt bestätigt Inflationsrate von 5,2 Prozent im November
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr: Im November erreichte die Inflationsrate einen Wert von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte und damit seine erste Schätzung von Ende November bestätigte. Die Energiepreise zogen binnen eines Jahres um mehr als 22 Prozent an - besonders Heizöl und Kraftstoffe verteuerten sich.
Studie: Ärmere Haushalte und Rentner tragen Hauptlast der hohen Inflation
Die Verbraucherpreise in Deutschland steigen so stark wie seit Jahrzehnten nicht mehr - die Folgen der hohen Inflation bekommen vor allem Arme und Alte zu spüren. Im November lag die Inflationsrate im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 5,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag seine bisherige Schätzung bestätigte. Die Hauptlast tragen laut einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ärmere Haushalte und Rentner.
Klimaministerium will auf Entschärfung von EU-Naturschutzrichtlinien hinwirken
Für einen schnelleren Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen in Deutschland will das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz von Robert Habeck (Grüne) bei der EU-Kommission eine Entschärfung von Naturschutzrichtlinien erwirken. "Sobald ein Rotmilan in einem Planungsgebiet auftaucht, kann dort im Prinzip nicht mehr gebaut werden", sagte der Europaabgeordnete und künftige Staatssekretär der Grünen, Sven Giegold, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitag).
Klimaministerium will für Wind- und Solar-Ausbau EU-Naturschutzregeln lockern
Für einen schnelleren Ausbau von Windkraft- und Solaranlagen in Deutschland will das neue Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bei der EU-Kommission eine Entschärfung von Naturschutzrichtlinien erwirken. "Sobald ein Rotmilan in einem Planungsgebiet auftaucht, kann dort im Prinzip nicht mehr gebaut werden", sagte der designierte Staatssekretär Sven Giegold (Grüne) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND, Freitag).
Mitarbeiter der US-Kaffeehauskette Starbucks bekommen erstmals Betriebsrat
Erstmals bekommen Mitarbeiter der Kaffeehauskette Starbucks in den USA einen Betriebsrat. Die Beschäftigten von zwei Starbucks-Cafés im Bundesstaat New York stimmten nach Angaben der Nationalen Behörde für Arbeitsbeziehungen am Donnerstag für die Gründung von Arbeitnehmervertretungen. Prominente Vertreter des linken Flügels der Demokraten wie der Senator Bernie Sanders und die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez lobten den hart erkämpften Sieg der Gewerkschaften.
NGO-Bündnis fordert Ende von "Klüngelei" zwischen Politik und Autoindustrie
Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen hat einen Neustart der Beziehungen zwischen der neuen Bundesregierung und der Autoindustrie gefordert. "Beenden Sie privilegierte Zugänge für die Autoindustrie", schrieben die Organisationen in einem offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), aus dem die "Süddeutsche Zeitung" zitierte (Freitagsausgabe). Die Organisationen forderten mehr Transparenz und neue Beteiligungsverfahren.
Schleppendes Weihnachtsgeschäft: HDE fordert Nachbesserungen bei Kurzarbeitergeld
In vielen Geschäften bleiben wegen der 2G-Regel die Kunden aus: Das Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel läuft laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) schleppend. "Deshalb brauchen wir dringend schon heute die Verlängerung der Regelung zur vollständigen Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei Kurzarbeit über das Jahresende hinaus", forderte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Donnerstag. Die Regelung müsse mindestens bis Ende März 2022 verlängert werden.
Bauernverband: Wirtschaftliche Lage der Bauern hat sich deutlich verschlechtert
Die wirtschaftliche Situation der deutschen Landwirte hat sich nach Angaben des Deutschen Bauernverbands im abgelaufenen Wirtschaftsjahr deutlich verschlechtert. Die Gewinne der landwirtschaftlichen Betriebe gingen von Juli 2020 bis Juni 2021 durchschnittlich um 15 Prozent auf 52.100 Euro zurück, wie der Bauernverband am Donnerstag mitteilte. Grund dafür waren demnach vor allem starke Umsatzeinbrüche in der Schweinehaltung, die durch die Corona-Pandemie verursacht wurden.
VW-Chef Diess bleibt an Konzernspitze
Der Vorstand des Autoherstellers Volkswagen (VW) wird personell verstärkt, Vorstandsvorsitzender bleibt aber weiterhin der zuletzt konzernintern in die Kritik geratene Herbert Diess. "Mit den heute getroffenen Beschlüssen stellen wir den Konzern-Vorstand auf eine noch breitere Basis", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch am Donnerstag. Alle zentralen Konzernbereiche würden "verstärkt und personell fokussierter bearbeitet". Diess gibt wie erwartet die Führung des zuletzt schleppenden China-Geschäfts ab.
EuGH: Bei teilweiser Arbeitsunfähigkeit keine Gehaltskürzung im Urlaub
Einem wegen Krankheit teilweise arbeitsunfähigen Arbeitnehmer darf während seines bezahlten Urlaubs nicht das Gehalt gekürzt werden. Der Betreffende soll bei Urlaub in dieser Zeit denjenigen gleichgestellt werden, die tatsächlich gearbeitet haben, entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Donnerstag. Es ging um einen Fall aus den Niederlanden. (Az. C-217/20)
BGH verhandelt über Ansprüche von Erbin eines Porsche-Konstrukteurs
Auch ein Auto kann ein Kunstwerk sein - zumindest rechtlich. Der Bundesgerichtshof (BGH) verhandelte am Donnerstag in Karlsruhe über die Frage, welche Ansprüche daraus erwachsen können. Geklagt hatte die Tochter eines früheren leitenden Konstrukteurs bei Porsche: Sie will von dem Autobauer einen Teil der Verkaufserlöse des Modells 911 Typ 991, nämlich 0,25 Prozent des Umsatzes seit 2014 und höchstens fünf Millionen Euro. (Az. I ZR 222/20)
Mercedes-Benz erhält erste international gültige Genehmigung für hochautomatisiertes Fahren
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat dem Autohersteller Mercedes-Benz die weltweit erste international gültige Genehmigung für ein hochautomatisiertes Spurhaltesystem erteilt. KBA-Präsident Richard Damm bezeichnete die Zulassung am Donnerstag als einen "wichtigen ersten Schritt auf dem Weg zur Automatisierung".
EuGH: Auch Abbildungen von Zigarettenschachteln benötigen Warnhinweise
Warnhinweise zum Rauchen müssen nach Ansicht des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg auch auf Abbildungen einer Zigarettenpackung am Automaten gezeigt werden - und dürfen nicht erst beim Bezahlen sichtbar werden. Das entschied der Gerichtshof in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil. Geklagt hatte der Verbraucherverein "Pro Rauchfrei" gegen den Betreiber von zwei Supermärkten in München. Dieser betrieb Ausgabeautomaten für Zigarettenpackungen an den Kassen. (Az. C-370/20)
Tariflöhne in Deutschland steigen 2021 im Schnitt um 1,7 Prozent
Die Tariflöhne sind in diesem Jahr durchschnittlich um 1,7 Prozent gestiegen. Wie eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Hans-Böckler-Stiftung ergab, müssen die Beschäftigten mit Tarifvertrag wegen der hohen Inflation real aber Verluste hinnehmen. Weil die Verbraucherpreise mit 3,1 Prozent im Gesamtjahr deutlich stärker zulegen dürften, ergebe sich "ein ungewöhnlich starker Reallohnverlust" von 1,4 Prozent.
EU-Kommission präsentiert Kriterien für Angestelltenstatus bei Uber, Deliveroo & Co.
Die EU-Kommission hat Kriterien zur Bestimmung des Status von Beschäftigten bei Dienstleistern wie Uber und Deliveroo vorgeschlagen. "Mit immer mehr Jobs, die durch digitale Arbeitsplattformen entstehen, müssen wir anständige Arbeitsbedingungen für alle sicherstellen, die ihr Einkommen aus dieser Arbeit beziehen", erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Donnerstag. Mit dem Vorschlag sollen europaweite klare Regeln für die Millionen Fahrer und Lieferanten geschaffen werden.
EU-Kommission will Bedingungen für Beschäftigte bei Uber, Deliveroo und Co. verbessern
Die EU-Kommission will die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten bei Dienstleistern wie Uber und Deliveroo verbessern. "Mit immer mehr Jobs, die durch digitale Arbeitsplattformen entstehen, müssen wir anständige Arbeitsbedingungen für alle sicherstellen, die ihr Einkommen aus dieser Arbeit beziehen", erklärte Kommissionsvizepräsidentin Margrethe Vestager am Donnerstag. Mit dem Vorschlag sollen klare Regeln über den Status der Beschäftigung für die Millionen bisher selbstständigen Fahrer und Lieferanten geschaffen werden.
Neuseeland will Verkauf von Zigaretten langfristig ganz verbieten
Neuseeland will den Verkauf von Zigaretten langfristig ganz verbieten. Wie die Regierung am Donnerstag ankündigte, soll das Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten schrittweise angehoben werden. So soll erreicht werden, dass Jugendliche, die heute noch im Teenager-Alter sind, auch als Erwachsene nie legal Zigaretten kaufen können.
KfW: Nur ein Viertel der mittelständischen Unternehmen investiert in Klimaschutz
Viele mittelständische Unternehmen investieren bereits, doch es bleibt viel zu tun: Bei einem Viertel der mittelständischen Unternehmen steht der Klimaschutz laut einer aktuellen Studie der Förderbank KfW aktuell auf der Agenda. "Das heißt im Umkehrschluss allerdings auch: drei von vier Unternehmen haben im vergangenen Jahr keine Investitionsprojekte mit Klimaschutzfokus umgesetzt und haben dies absehbar auch nicht vor", erklärte die KfW-Chefvolkswirtin Fritzi Köhler-Geib am Donnerstag.