Ukraines Roboter an der Front
Taliban an vier Fronten
Lyman: Russen geben auf
Trumps riskantes Dieselspiel
McLaren erprobt beim Saisonfinale bereits Lösungen für 2027
Berlin wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft 2029
Gregor Gysi fordert Ausschluss von Vanessa Emde aus der Linksfraktion
Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
Boulevard
Berliner Weihnachtsbaum erreicht nach Panne auf der A10 den Gendarmenmarkt
Mit einem Tag Verspätung ist der Weihnachtsbaum für den Berliner Gendarmenmarkt an seinem Ziel eingetroffen. Die 20 Meter lange Douglasie musste wegen Schwierigkeiten beim Transport eine Nacht ungeplant auf einem Rastplatz an der Autobahn verbringen.
Politik
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
Nach der krachenden Wahlniederlage der Republikaner hat US-Präsident Donald Trump am Freitag seine Stabschefin Susie Wiles entlassen . Bereits am Montag soll ihr bisheriger Stellvertreter Stephen Miller die Leitung des Weissen Hauses übernehmen.
Letzte Nachrichten
USA evakuieren ihr Botschaftspersonal aus der Ukraine
Vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen im Ukraine-Konflikt haben die USA eine Reisewarnung für Russland erlassen. Das US-Außenministerium ordnete zudem am Sonntag die Abreise der Angehörigen von US-Diplomaten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew an. Grund dafür sei die "anhaltende Bedrohung durch eine russische Militäroperation", erklärte das Ministerium in Washington.
Ifo-Institut: Corona ist für über 80-Jährige tödlich
Die Corona-Pandemie hat in Deutschland vor allem bei Menschen über 60 Jahren zu zusätzlichen Todesfällen geführt, während jüngere Menschen weitgehend verschont geblieben sind. Einer am Montag veröffentlichten Studie des Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo zufolge entfielen zwei Drittel der so genannten Corona-Übersterblichkeit auf Menschen über 80 Jahre; weitere 30 Prozent der Betroffenen waren zwischen 60 und 79 Jahre alt. Jüngere Altersgruppen waren nur zu sieben Prozent betroffen. Mit "Corona-Übersterblichkeit" bezeichnen Wissenschaftler den Umstand, dass in der Pandemie deutlich mehr Menschen gestorben sind, als auf Grundlage langjähriger Durchschnittswerte zu erwarten gewesen wäre. "Bis Jahresende 2021 sind seit Ausbruch der Pandemie 96.200 Personen mehr gestorben, als unter normalen Umständen zu erwarten gewesen wäre", erklärte Joachmim Ragnitz vom Ifo. Die Zahl der auf die Pandemie zurückzuführenden zusätzlichen Todesfälle liege jedoch niedriger, als bisherige Schätzungen es nahelegten. Auch in der vierten Welle sei es nicht gelungen, Ältere ausreichend zu schützen, kritisierte er. "Es infizieren sich zwar deutlich mehr Jüngere mit dem Coronavirus, das Todesfallrisiko nach einer Ansteckung ist aber bei den Älteren weiterhin sehr viel höher", erklärte Ragnitz. Er forderte, Ältere vorrangig zu boostern und die Impfquote zu erhöhen. Damit würden schwere Krankheitsverläufe verhindert. Dies könne auch dabei helfen, Maßnahmen mit negativen wirtschaftlichen Konsequenzen zu vermeiden. Die Ifo-Zahl zur Übersterblichkeit berücksichtigt nach Angaben des Insituts auch den normalen Alterungsprozess in der Gesellschaft, der jedes Jahr zu einer höheren Zahl an Verstorbenen führe. Sie sei um rund 15 Prozent kleiner als die vom Robert-Koch-Institut erfasste Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion. (I.Beryonev--DTZ)
Auswärtiges Amt: Angehörige von Diplomaten in Kiew können freiwillig ausreisen
Das Auswärtige Amt stellt Familienangehörigen von deutschen Diplomatinnen und Diplomaten in der Ukraine die Entscheidung zur Ausreise frei. Die Rückreise nach Deutschland könne auf freiwilliger Basis erfolgen, sagte ein Außenamtssprecher am Montag in Berlin. Eine Anordnung zur Ausreise von Botschaftspersonal, wie sie die Regierungen der USA und Großbritanniens ausgesprochen hatten, vermied das Auswärtige Amt aber.
Taliban werten erste Gespräche in Europa mit Vertretern des Westens als Erfolg
Die radikalislamischen Taliban werten die ersten offiziellen Gespräche in Europa mit Vertretern westlicher Staaten in Oslo als Erfolg. Alleine "die Tatsache, dass wir nach Norwegen gekommen sind", sei ein Gewinn für ihre Regierung in Afghanistan, sagte der Anführer der Taliban-Delegation, Außenminister Amir Chan Muttaki, am Montag. Zuvor hatten die Islamisten Vertreter der USA, Frankreichs, Großbritanniens, Deutschlands, Italiens, Norwegens und der EU getroffen. Aktivisten kritisierten die Gespräche in Oslo.
Gespräche von Vertretern des Westens mit Taliban-Terroristen in Oslo begonnen
Erstmals seit der Rückkehr der Taliban-Terroristen an die Macht in Afghanistan haben sich am Montag in der norwegischen Hauptstadt Oslo westliche Vertreter mit "Delegation" der Terror-Islamisten auf europäischem Boden getroffen. Zum Auftakt kam die vom Terroristen und "Außenminister" Amir Chan Muttaki geführte Terroristen-Taliban-Delegation am Montag mit Vertretern der USA, der EU und mehreren europäischen Ländern wie Frankreich und Deutschland zusammen. Die Gespräche finden hinter verschlossenen Türen statt.
Französische Bürgerinitiative organisiert Online-Vorwahl der Linken
Eine Bürgerinitiative will die zersplitterte Linke in Frankreich zur Einigung auf einen gemeinsamen Präsidentschaftskandidaten bewegen. Knapp 470.000 linke Wähler wollten sich an der Online-Vorwahl beteiligen, teilte die Organisation am Sonntagabend mit. "Es ist das erste Mal, dass eine Bürgerbewegung ein solches Gewicht im Wahlkampf bekommt", sagte Samuel Grzybowski, einer der Organisatoren.
Benedikt XVI. räumt falsche Angaben für Münchner Missbrauchsgutachten ein
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat falsche Angaben für das Gutachten zum sexuellen Missbrauch im Erzbistum München und Freising eingeräumt. Einer am Montag von der Katholischen Nachrichten-Agentur veröffentlichten Erklärung zufolge war seine Angabe, an einer Sitzung im Januar 1980 nicht teilgenommen zu haben, "objektiv falsch". Der von Benedikts Privatsekretär, Erzbischof Georg Gänswein, verbreiteten Erklärung zufolge soll dies aber keine böse Absicht gewesen sein, "sondern Folge eines Versehens bei der redaktionellen Bearbeitung seiner Stellungnahme".
Britisches Gericht lässt Berufung von Assange in Auslieferungsverfahren zu
Der in Großbritannien inhaftierte Wikileaks-Gründer Julian Assange darf im Verfahren um seine Auslieferung an die USA vor dem Obersten Gerichtshof in Berufung gehen. Der High Court in London ließ den Berufungsantrag des Australiers am Montag zu. In ihrer schriftlichen Entscheidung verwiesen die Richter Ian Burnett und Timothy Holroyde jedoch darauf, dass der Supreme Court selbst entscheide, ob er sich mit Assanges Berufung befasst.
Johnson ordnet Untersuchung der Diskiminierungsvorwürfe von Ex-Staatssekretärin an
Der britische Premierminister Boris Johnson hat nun doch offizielle Ermittlungen zu den Vorwürfen der früheren Staatssekretärin Nusrat Ghani angeordnet, die nach eigenen Angaben wegen ihres muslimischen Glaubens ihr Regierungsamt verloren hat. Johnson habe das Kabinettsbüro angewiesen, die Vorwürfe zu untersuchen, erklärte ein Sprecher der Downing Street am Montag. Der britische Premier nehme die Anschuldigungen "sehr ernst".
Für chinesischen Immobilienriesen Evergrande zeichnet sich staatliche Hilfe ab
Der hochverschuldete Immobilienriese Evergrande aus China kann offenbar auf staatliche Unterstützung bauen. Laut einer am Sonntag an die Börse in Hongkong übermittelten Mitteilung von Evergrande sitzt im Kontrollgremium des strauchelnden Konzerns künftig auch ein Vertreter eines staatlichen Vermögensverwalters. Anleger werten das als ersten Schritt für einen staatlichen Rettungsplan. Die Aktien von Evergrande stiegen am Montag um rund vier Prozent.
DKG-Umfrage: 90 Prozent der Klinikbelegschaft mit Patientenkontakt geimpft
Durchschnittlich 90 Prozent der Klinikbeschäftigten mit direkten Patientenkontakten sind mindestens zweimal gegen Corona geimpft. Das ergab eine am Montag in Berlin veröffentlichte Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Mit 66 Prozent rechnen demnach zwei Drittel der Krankenhäuser mit Einschränkungen bei der Patientenversorgung, wenn ab Mitte März ungeimpftes Personal nicht mehr beschäftigt werden darf. 34 Prozent erwarten das nicht.
Umweltbundesamt und Verbraucherzentralen fordern mehr Natürlichkeit im Gemüseregal
Gerade gewachsene Karotten, makellose Äpfel: Die hohen Ansprüche an Aussehen und Größe von Obst und Gemüse in Supermärkten belasten laut Erhebungen der Verbraucherzentralen und des Umweltbundesamts die Umwelt und das Klima. Insbesondere der Handel setze unnötig strenge Vorgaben für die Optik angebotener Lebensmittel, kritisierten beide Organisationen. Häufig müssten dafür zusätzliche Pflanzenschutz- und Düngemittel eingesetzt werden, außerdem führe das zu unnötiger Lebensmittelverschwendung.
Russland verschärft im Ukraine-Konflikt den Ton gegenüber Washington
Ungeachtet aller diplomatischen Anstrengungen spitzt sich der Konflikt zwischen Russland und dem Westen um die Ukraine immer weiter zu. Moskau warf der US-Regierung am Dienstag vor, die Spannungen in dem Konflikt durch das Versetzen tausender Soldaten in Alarmbereitschaft anzuheizen. Die Ukraine meldete die Zerschlagung einer prorussischen Gruppierung, die nach Darstellung des Inlandsgeheimdienstes "bewaffnete Angriffe" auf wichtige Infrastruktur geplant hatte.
EU und USA betonen Einigkeit im Ukraine-Konflikt
Im Ukraine-Konflikt haben die Staats- und Regierungschefs Europas und der USA ihre Einigkeit betont. Nach einer Videokonferenz am Montagabend erklärte US-Präsident Joe Biden, er habe mit seinen europäischen Verbündeten "völlige Einigkeit" erzielt. Bundeskanzler Olaf Scholz erklärte, die Teilnehmer seien "gemeinsam der Auffassung, dass es an Russland liege, sichtbare Schritte der Deeskalation vorzunehmen". Zuvor hatte die Nato noch selbst eine Verstärkung ihrer Militärpräsenz in Osteuropa angekündigt.
Nato-Mitgliedstaaten verstärken Militärpräsenz in Osteuropa
Wegen der Spannungen mit Russland verstärken eine Reihe von Nato-Mitgliedstaaten ihre Militärpräsenz in Osteuropa: Das Bündnis erklärte am Montag, es sollten zusätzliche Kampfflugzeuge und Marineschiffe in die Ostsee und in osteuropäische Länder wie Litauen oder Bulgarien entsandt werden. Hintergrund sind Befürchtungen vor einem russischen Einmarsch in der Ukraine.
Förderung für Effizienzhäuser gestoppt - Regierung will rasche Neuordnung
Wegen einer Flut von Anträgen sind die Fördertöpfe für Zuschüsse der staatlichen KfW-Bank für klimafreundlichere Gebäude aufgezehrt - mit sofortiger Wirkung ist die Energieeffizienz-Förderung deshalb am Montag gestoppt worden. Angestrebt sei aber eine rasche Neuordnung der Förderung und der gesetzlichen Standards für Neubauten, teilte das Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mit. Aus der Opposition und von Verbänden der Bau- und Wohnungswirtschaft kam dennoch scharfe Kritik.
KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude gestoppt - Regierung will Neuordnung
Für das Baugewerbe ist es ein "Schock für Bauherren und Bauwillige", die Wohnungswirtschaft fürchtet eine "Vollbremsung" beim Klimaschutz im Gebäudebereich: Die derzeitige Förderung der staatlichen KfW für energieeffiziente Gebäude ist mit sofortiger Wirkung gestoppt worden, soll aber zügig neu aufgestellt werden. Grund sei "eine massive klimapolitische und fiskalische Fehlsteuerung der letzten Jahre", erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag zur Begründung.
Regierung stoppt mit sofortiger Wirkung Förderung für energieeffiziente Gebäude
Die Bundesregierung hat mit sofortiger Wirkung die Förderung energieeffizienter Gebäude gestoppt. Die enorme Antragsflut im Monat Januar insbesondere für Anträge für die Neubauförderung habe die bereitgestellten Mittel deutlich überstiegen, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag. Angesichts der vorläufigen Haushaltsführung habe die staatliche Förderbank KfW das Programm am Montag mit sofortiger Wirkung stoppen müssen. Das Programm wäre aber sowieso nur bis Ende Januar gelaufen.
Jeder dritte Deutsche beklagt Entfremdung von Freunden in Pandemie
Durch die Coronapandemie hat sich laut einer Umfrage fast ein Drittel der Menschen in Deutschland von Freundinnen und Freunden entfernt. Das berichtete das Portal "Zeit Online" am Montag unter Berufung auf eine Erhebung des YouGov-Cambridge Globalism Projects. 30 Prozent antworteten demnach auf eine entsprechende Frage, dass die Coronapandemie dazu geführt habe, dass die Beziehung zu Freunden weniger eng geworden sei.
Sicherheitskreise: Burkina Fasos Präsident und Minister von Soldaten festgenommen
In Burkina Faso ist Präsident Roch Marc Christian Kaboré nach Angaben aus Sicherheitskreisen von meuternden Soldaten festgenommen worden. Neben Kaboré seien auch der Vorsitzende des Parlaments sowie die Minister in den Händen der Soldaten in einer Kaserne der Hauptstadt Ouagadougou, verlautete am Montag aus mehreren Sicherheitsquellen. Bereits am Wochenende wurde das westafrikanische Land von Unruhen erschüttert; in mehreren Kasernen fielen Schüsse. Die Regierung bestritt aber einen Militärputsch.
Hamburger Erzbischof bekundet "Respekt" für Outing von Mitarbeitern der Kirche
Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat "Respekt" für das öffentliche Outing von dutzenden Mitarbeiter der katholischen Kirche als queer geäußert und Änderungen in seiner Institution angemahnt. "Eine Kirche, in der man sich wegen seiner sexuellen Orientierung verstecken muss, kann nach meinem Dafürhalten nicht im Sinne Jesu sein", erklärte Heße am Montag in Hamburg. Er sei "gerne zum Dialog bereit" und biete den Unterzeichnern und Unterzeichnerinnen der Aktion aus seinem Bistum ein Gespräch an.
Weitere Coronafälle im DHB-Team: Auch Wiencek und Ernst infiziert
Die deutschen Handballer haben vor ihrem sportlich unbedeutenden letzten EM-Spiel drei weitere Coronafälle zu beklagen. Aus der Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason wurden Patrick Wiencek und Simon Ernst positiv auf das Virus getestet, ebenso ein namentlich nicht genanntes Delegationsmitglied, das nach Angaben von DHB-Sportvorstand Axel Kromer "nicht auf der Bank" sitzt.
Luftgewehrschüsse auf islamisches Kulturzentrum in Halle
Ein 55-jähriger Mann soll in Halle an der Saale mit einem Luftgewehr auf ein islamisches Kulturzentrum geschossen haben. Zwei Zeugen hörten am Sonntag Schussgeräusche und bemerkten drei Projektile, die eine Fensterbank des Islamischen Kulturcenters Halle trafen, wie die Polizei am Sonntagabend mitteilte. Menschen wurden nicht getroffen, es entstand auch kein Schaden am Gebäude.
Automobile Nachrichten: Lamborghini ist für dieses Jahr "fast ausverkauft"
Die italienische VW-Tochter Lamborghini will nach den Rekordverkäufen 2021 in diesem Jahr die Produktion erhöhen. "Wir sind in der glücklichen Situation, dass wir 2022 schon fast ausverkauft sind. Wir sind bei ungefähr einem Jahr Auftragsvorlauf", sagte Lamborghini-Chef Stephan Winkelmann der "Automobilwoche" vom Montag. "Wir sind gerade dabei zu prüfen, ob wir die Produktion steigern und hier noch etwas zulegen können, um die Wartezeit für die Kunden nicht über ein Jahr hinaus anwachsen zu lassen."
Viel Mühe mit starkem Cressy: Medwedew im Viertelfinale der Australian Open
Daniil Medwedew stritt mit dem Schiedsrichter, schimpfte über seinen Gegner und kämpfte sich schließlich mit viel Mühe durch: Der Turnierfavorit hat eine enorm knifflige Aufgabe gegen den Serve-and-Volley-Spezialisten Maxime Cressy mit großer Mühe gelöst und steht zum sechsten Mal im Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers. Der 25 Jahre alte Russe schlug den formstarken US-Amerikaner 6:2, 7:6 (7:4), 6:7 (4:7), 7:5.
Lkw-Fahrer in Kanada protestieren gegen Corona-Impfpflicht
In Kanada protestieren dutzende Lkw-Fahrer gegen die Corona-Impfpflicht, die seit kurzem bei Überquerung der Grenze in die USA gilt. Am Sonntag startete der sogenannte "Konvoi für die Freiheit" in der Stadt Vancouver an der kanadischen Westküste, wie kanadische Medien berichteten. Ziel ist die Hauptstadt Ottawa, rund 4400 Kilometer entfernt.
Bundesinstitut hält Anhebung des Rentenalters nicht für erforderlich
Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) hat sich gegen eine weitere Anhebung des Rentenalters in Deutschland ausgesprochen. "Ich sehe keinen Anlass, jetzt über die Rente mit 68 zu reden", sagte BiB-Forschungsdirektor Sebastian Küseler der "Süddeutschen Zeitung" vom Montag. Es gebe "noch erhebliches Potenzial", um die Finanzierbarkeit der Rentenkasse ohne einen solchen Schritt sicherzustellen.
EZB-Ratsmitglied Rehn hält Zinserhöhungen 2023 für "logisch"
Der finnische Notenbankchef Olli Rehn, Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), hält Zinserhöhungen im Euroraum im Jahr 2023 für "logisch". Voraussetzung sei, dass es keine "neuen wirtschaftlichen Störungen gibt", sagte Rehn dem "Handelsblatt" vom Montag. Die Treiber der Inflation dürften seiner Ansicht nach im Jahresverlauf nachlassen; die Teuerungsrate im Euro-Raum werde in den nächsten beiden Jahren bei etwa zwei Prozent liegen.
Wüst verteidigt vorrangigen Einsatz von PCR-Tests für Klinik- und Pflegepersonal
Vor den Beratungen von Bund und Ländern zur Corona-Lage hat NRW-Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) den vorrangigen Einsatz von PCR-Tests für Klinik- und Pflegepersonal verteidigt. Bei den derzeitigen hohen Fallzahlen müsse Deutschland "mit den Kapazitäten ein Stück haushalten", sagte er am Montag. Die Spitzen von Bund und Ländern beraten am Nachmittag in einer Videokonferenz. Ungeachtet der Omikron-Welle sollen die Schutzmaßnahmen unverändert bleiben.
Skeleton: Jungk und Neise bangen wegen Corona um Olympia
Corona betrifft zunehmend auch das deutsche Olympia-Team für Peking. Der zweimalige Skeleton-Weltmeister Axel Jungk (Oberbärenburg) und die Junioren-Weltmeisterin Hannah Neise (Winterberg) müssen nach positiven Tests um die Teilnahme an den Winterspielen vom 4. bis 20. Februar bangen.
Fahnenträgerduo für Peking: Claudia Pechstein (49) steht zur Wahl
Die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein (49) steht bei der Entscheidung über das deutsche Fahnenträgerduo für die Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) zur Wahl. Die Berlinerin gehört zu insgesamt sechs Athletinnen und Athleten, die auf den Zuschlag hoffen dürfen.
NHL: Stützle schießt Ottawa mit Solo zum Sieg
Eishockey-Supertalent Tim Stützle hat seine Ottawa Senators mit einem herrlichen Solo in der NHL zum Sieg geführt. Der 20-Jährige erzielte das entscheidende 2:1 bei den Columbus Blue Jackets im zweiten Drittel, nachdem er in der neutralen Zone einen Pass von Alex Formenton angenommen und Columbus-Verteidiger Zach Werenski umspielt hatte. "Ein toller Spielzug", sagte Stützle.