Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Trump fordert Entschädigungen vom Iran
Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
Schwimm-EM: Märtens holt mit Staffel erste Becken-Medaille
Kosovo-Schutztruppe KFOR will Präsenz an Schlüsselpositionen zurückfahren
Wirtschaft
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - Absage an Bundeswehr-Einsatz
Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Leipziger Flughafen baut die Bundesregierung die Abwehrkapazitäten aus. Die Drohnenabwehreinheit der Bundespolizei soll von 130 auf 300 Einsatzkräfte vergrößert werden, wie eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums am Montag in Berlin bestätigte. Das Verteidigungsministerium wies unterdessen aber Forderungen zurück, auch die Bundeswehr an Flughäfen einzusetzen und verwies auf fehlende Kapazitäten.
Wirtschaft
Präsident von Ceuta will Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren
Nach dem Massenandrang von Migranten in die spanische Exklave Ceuta will der örtliche Präsident Juan Jesús Vivas die verbliebenen Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren. In einer Art "Abschiebezentrum für Ausländer" sollten "diese Menschen untergebracht und eingesperrt bleiben", sagte Vivas am Montag bei einer Pressekonferenz. Die Lage vor Ort sei "unhaltbar" und "inakzeptabel".
Letzte Nachrichten
Spahn will epidemische Lage von nationaler Tragweite auslaufen lassen
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will die epidemische Notlage von nationaler Tragweite Ende November auslaufen lassen. Ein Ministeriumssprecher bestätigte am Montag auf AFP-Anfrage einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Demnach sagte Spahn vor der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) der Länder: "Das Robert-Koch-Institut stuft das Risiko für geimpfte Personen als moderat ein." Somit könne angesichts der aktuellen Impfquote die epidemische Lage von nationaler Tragweite am 25. November 2021 auslaufen.
Verdächtige im Mordfall von Kriminalreporter de Vries bleiben in Haft
Im Fall des ermordeten niederländischen Journalisten Peter R. de Vries sind am Montag erstmals zwei Verdächtige vor einem Amsterdamer Gericht erschienen. Die beiden Männer im Alter von 21 und 35 Jahren werden des Mordes an dem bekannten Investigativ-Reporter beschuldigt. Wegen der erdrückenden Beweislast bleiben sie in Untersuchungshaft, wie das Gericht nach der Anhörung entschied.
Prozess um Flugzeugabsturz von Fußballprofi Sala beginnt mit Teil-Schuldgeständnis
Fast drei Jahre nach dem tragischen Flugzeugabsturz des argentinischen Fußballprofis Emiliano Sala hat ein Angeklagter ein teilweises Schuldeingeständnis abgegeben. Der 66-Jährige gestand am Montag zum Auftakt des Prozesses im walisischen Cardiff den Versuch, einen Passagier ohne gültige Genehmigung zu befördern. Nach der Auswahl der Geschworenen vertagte sich das Gericht unterdessen auf Dienstagnachmittag.
Jäger in Baden-Württemberg erschießt versehentlich zwei Pferde
Ein Jäger hat in Baden-Württemberg versehentlich zwei Pferde statt zweier Wildschweine erschossen. Die beiden Tiere verendeten an ihren Verletzungen, wie die Polizei in Heilbronn am Montag mitteilte. Demnach wollte der Jäger in der Nacht zum Dienstag vergangener Woche bei Wertheim im Main-Tauber-Kreis ein bewirtschaftetes Feld vor Schäden durch Wildschweine schützen.
Polens Regierungschef warnt EU vor Wandel zu Organ ohne demokratische Kontrolle
Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki hat die EU vor einem Wandel zu einem "zentral gesteuerten Organismus" ohne demokratische Kontrolle gewarnt. Dies sei ein "gefährliches Phänomen, das die Zukunft unserer Union bedroht", schrieb Morawiecki am Montag in einem Brief an die Staats- und Regierungschefs der anderen Mitgliedstaaten sowie die Präsidenten der EU-Institutionen. Gleichzeitig versicherte er, dass Polen ein "loyales Mitglied" der Europäischen Union bleiben werde.
Polizei: Attentäter in Norwegen erstach seine Opfer mit "scharfem Gegenstand"
Die fünf Todesopfer des Anschlags im norwegischen Kongsberg sind nicht durch Pfeil und Bogen getötet worden, sondern wurden erstochen. Bei seinen Angriffen habe der Täter "irgendwann Pfeil und Bogen weggeworfen oder verloren", sagte Polizeiinspektor Per Thomas Omholt am Montag vor Medienvertretern. Seine Opfer habe er dann mit einem "scharfen Gegenstand" erstochen, darunter auch eine 52-jährige Deutsche.
FDP-Vorstand stimmt für Ampel-Koalitionsverhandlung
Als letzte der drei Ampel-Parteien hat die FDP der Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zugestimmt. Bundesvorstand und Bundestagsfraktion votierten am Montag einstimmig für die Aufnahme der Gespräche zur Bildung einer Regierung mit SPD und Grünen, wie aus Parteikreisen verlautete. Parteichef Christian Lindner hatte am Wochenende nachdrücklich für das Ampel-Bündnis geworben. Am Sonntag hatte ein Länderrat der Grünen für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen gestimmt, bereits am Freitag hatte sich der SPD-Vorstand dafür ausgesprochen. Spitzenvertreter der drei Parteien hatten zuvor an mehreren Tagen Sondierungsgespräche geführt und schließlich am Freitag ein zwölfseitiges Ergebnispapier präsentiert. Wann genau die Koalitionsverhandlungen starten, ist noch unklar. Möglicherweise beginnen sie bereits in der laufenden Woche. (W.Novokshonov--DTZ)
Chinas Wirtschaft wächst "nur" noch um 4,9 Prozent
Chinas Wirtschaft ist im dritten Quartal von Juli bis Ende September um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich gewachsen. Das teilte die chinesische Statistikbehörde am Montag mit. Grund für das für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt niedrige Wachstum sind die Krise in der Immobilienbranche und die Stromausfälle, die auch die Exportindustrie belasten. Chinas Wirtschaft hatte zu Beginn des Jahres einen großen Sprung gemacht und war um 18,3 Prozent gewachsen - das erste Quartal 2020 war aber in der Volksrepublik von der Corona-Krise geprägt gewesen. Im zweiten Quartal betrug das Wachstum noch 7,9 Prozent. Der Rückgang im dritten Quartal war erwartet worden. Die Statistikbehörde erklärte am Montag, die Unsicherheit hinsichtlich der weltweiten Konjunktur nehme zu und der Aufschwung im Inland bleibe "instabil und holprig". In China fehlen angesichts der weltweiten Lieferengpässe Rohstoffe, vor allem Kohle. Sie fehlt in den Kraftwerken, was im September zu Stromausfällen führte und den Strom für die Unternehmen verteuert. Sorgen bereitet auch der Immobiliensektor: Der riesige Immobilienentwickler Evergrande taumelt am Rande der Insolvenz, auch kleinere Unternehmen kämpfen mit Zahlungsschwierigkeiten. Chinas Regierung hatte im Sommer 2020 die Regulierung der Branche verschärft: Sie setzte Grenzen für die Kreditaufnahme und verpflichtete die Konzerne zum Schuldenabbau. Die chinesische Regierung hat für das Wachstum im Gesamtjahr 2021 ein Ziel von mindestens sechs Prozent ausgegeben. Der Internationale Währungsfonds rechnet mit einem Plus von acht Prozent des Bruttoinlandsprodukts 2021. (L.Møller--DTZ)
Merkel skeptisch bei EU-Vorschlägen zur Eindämmung der Energiepreise
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich vor dem EU-Gipfel in dieser Woche zurückhaltend zu den Vorschlägen der EU-Kommission zur Eindämmung der steigenden Energiepreise geäußert. Bei diesem Thema seien "einige Fragen noch nicht abschließend beantwortet", sagte Merkel am Montag in Berlin. Bei Themen wie einem gemeinsamen Gaseinkauf der EU-Staaten auf dem Weltmarkt handele es sich bislang "nur um eine Überschrift" ohne praktikable Inhalte.
FTI Touristik, SmartLynx Airline and the "crew toilet" of flight 6Y601
The trouble with the budget airline SmartLynx continues: FTI Touristik holidaymakers complained massively about the flight with the flight number 6Y601 on 9 October 2021 from Berlin to Hurghada in Egypt, which was operated by the Latvian SmartLynx Airline SIA. A concerned passenger reported that a flight attendant of SmartLynx Airline said during the flight "in an unpleasant tone of voice that the front on-board toilet was the crew toilet and that all passengers had to use the rear toilets. A toilet reserved solely for use by the crew was previously unknown to FTI Touristik holidaymakers on any flight, either to Asia or the USA, with FTI holidaymakers saying: "...we also find this behaviour by SmartLynx Airline simply outrageous from FTI Touristik GmbH!" In the case of a severely disabled toddler on board the FTI flight, the SmartLynx Airline crew only opened the front toilet after multiple requests. A statement from the crew of FTI flight 6Y601 on 09 October 2021, confirms that the father of the severely disabled child had to be specially unlocked the front aircraft toilet by the crew first. The front on-board toilet was therefore not freely accessible to the passengers. Such a procedure is morally completely incomprehensible to the editorial team, not only with regard to the child with multiple disabilities. Especially in times of the coronavirus, when contacts should be avoided as much as possible, it is, in the opinion of DEUTSCHE TAGESZEITUNG, extremely questionable why SmartLynx Airline makes the holidaymakers of FTI Touristik GmbH walk through the entire aircraft so that they can reach the rear toilets of the aircraft. It is simply incomprehensible why over 200 passengers on board an Airbus 321 have to walk through the entire aircraft on their way to the rear toilets, just so that the 6 - 8 crew members of the SmartLynx on-board personnel have their "own crew toilet". So far, although this case was made public by e-mail from FTI and SmartLynx, neither FTI Touristik GmbH Managing Director Ralph Schiller, nor the Managing Director of the Latvian SmartLynx Airline SIA, Zygimantas Surintas, have commented on this incident. The headlines surrounding SmartLynx are thus not diminishing: For example, the renowned Swiss newspaper "Blick" already ran the following headline about the Latvian low-cost airline SmartLynx in the summer of 2021: "Latvian Mishap Airline Says Sorry". In September, "Blick" then said: "Horrendous trip from Gran Canaria to Basel - Smartlynx passengers had to spend the night on the tarmac in Nuremberg" and in October, FTI Touristik holidaymakers demanded that the "Latvian budget airline SmartLynx should have its landing rights for Germany revoked". DEUTSCHE TAGESZEITUNG discovered massive flights of the Latvian SmartLynx SIA within the last three days alone (Friday, 15.10. to Monday, 18.10. 2021), some of which were delayed by many hours, including flights with FTI Touristik holidaymakers - the flight data were photographed and can be proven:- 2N7013 (aircraft registration: 9H-SMC) from Riga to Colombo- 6Y832 (aircraft registration: YL-LCU) from Rhodes to Saarbrücken- 2N9907 (aircraft registration: 9H-SMA) from Riga to Hong Kong- 6Y3574 (aircraft registration: YL-LCU) from Rhodes to Saarbrücken- 2N9907 (aircraft registration: 9H-SMA) from Riga to Hong Kong- 2N7013 (aircraft registration: 9H-SMC) from Riga to Colombo- 6Y9512 (aircraft registration: YL-LCV) from Leipzig to Berlin- 6Y252 (aircraft registration: YL-LCX) from Antalya to Riga- 6Y7015 (aircraft registration: 9H-SMC) from New York to Riga- MYX537 (aircraft registration: 9H-SLH) from Tallinn to Antalya- 2N9201 (aircraft registration: 9H-SLK) from Riga to Luqa- N9141 (aircraft registration: YL-LCX( from Copenhagen to Fuerteventura- 2N7016 (aircraft registration: 9H-SMC) from Riga to Colombo That is 13 flights with delays in 3 days, the delays of all SmartLynx flights in the last three days amounted to 50 percent - which means that every second flight of SmartLynx was delayed in the last 3 days, as mentioned above partly by many hours. Whether the holidaymakers of FTI Touristik GmbH or also TUI AG, who let their holidaymakers fly with aeroplanes of the Latvian low-cost airline SmartLynx, think this is a good thing, cannot be evaluated at present, but is currently being examined in an opinion poll by DEUTSCHE TAGESZEITUNG and will be reported later. Moreover, tourists must bear in mind when concluding travel contracts with FTI Touristik GmbH that the validity of German law is excluded when booking through FTI-Touristik and being transported by an aircraft of the Latvian SmartLynx Airline. Instead, Latvian law applies, which the airline points out in the event of claims being asserted: "According to the terms and conditions of our client (...) Latvian law applies to the contract of carriage." According to the DEUTSCHE TAGESZEITUNG, travellers of FTI Touristik GmbH feel that they are being "treated down" by SmartLynx Airline SIA when the airline has its lawyers point out: "Our client* is calmly awaiting the judicial assertion of alleged claims (...) that you have announced."*Editor's note: "Client" is SmartLynx Airline SIA. In the coming weeks, our investigative research team will repeatedly take a close journalistic look at flights operated by SmartLynx Airline SIA and report week by week on any complaints and possible delays by SmartLynx Airline SIA, just as it is the task of the press under press law to criticise where appropriate and also to inform travellers about possible abuses. We will also report on a case in which armed police officers boarded FTI flight 6Y601, which is currently the subject of a criminal complaint. At the same time, FTI holidaymakers have informed DEUTSCHE TAGESZEITUNG that they will report the incidents on board the SmartLynx aircraft with the registration YL-LCV, FTI flight 6Y601, of 9 October 2021 to the Federal Aviation Authority in Braunschweig as well as the Health Authority of the Dahme-Spreewald district (responsible for BER Airport). (I.Shevshuk--DTZ)
Europas Landwirte pflanzen mehr Hülsenfrüchte wie Soja und Lupinen
Immer mehr Betriebe in Europa wollen mit dem Anbau von Hülsenfrüchten wie Soja oder Lupinen neue Absatzmärkte erschließen und ihre Landwirtschaft angesichts des Klimawandels widerstandsfähiger machen. Die Erzeugung von Hülsenfrüchten nahm in den 27 EU-Mitgliedstaaten in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge zu, wie der Branchenverband Ufop am Montag mitteilte. Demnach wurden knapp 6,8 Millionen Tonnen Hülsenfrüchte geerntet.
FTI Touristik, SmartLynx Airline und die Crew-Toilette von Flug 6Y601
er Ärger um die Billig-Fluglinie SmartLynx reißt nicht ab: FTI Touristik-Urlauber beschwerten sich massiv über den Flug mit der Flugnummer 6Y601 am 09. Oktober 2021 von Berlin ins ägyptische Hurghada, den die lettische SmartLynx Airline SIA durchführte. So berichtete ein betroffener Fluggast davon, dass eine Flugbegleiterin der SmartLynx Airline während des Fluges "in unangenehmen Tonfall sagte, dass es sich bei der vorderen Bord-Toilette, um das Crew-WC handelt und alle Fluggäste die hinteren WC's aufzusuchen haben." Eine allein zur Benutzung durch die Crew reservierte Toilette war den FTI Touristik-Urlaubern bisher auf keinem Flug, weder in Richtung Asien noch in die USA, bekannt, wobei FTI-Urlauber sagten: "...dieses Verhalten der SmartLynx Airline finden wir auch von der FTI Touristik GmbH schlicht unverschämt!" Im Falle eines mehrfach schwerbehinderten Kleinkindes an Bord des FTI-Fluges öffnete die SmartLynx Airline Crew erst auf mehrfache Nachfrage die vordere Toilette. Eine Aussage der Crew des FTI-Fluges 6Y601 am 09. Oktober 2021, bestätigt, dass dem Vater des schwerbehinderten Kindes das vordere Flugzeug-WC von der Crew erst extra aufgeschlossen werden musste. Die vordere Bord-Toilette war für die Passagiere also nicht frei zugänglich. Ein solches Vorgehen ist für die Redaktion nicht nur in Bezug auf das mehrfach schwerbehinderte Kind moralisch vollkommen unverständlich. So ist es gerade in Zeiten des Coronavirus, in denen Kontakte möglichst vermieden werden sollen, nach Ansicht von DEUTSCHE TAGESZEITUNG überaus fraglich, warum die SmartLynx Airline die Urlauber der FTI Touristik GmbH durch das ganze Flugzeug laufen lässt, damit diese zu den hinteren Toiletten des Flugzeuges gelangen. Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, warum über 200 Fluggäste an Bord eines Airbus 321 auf dem Weg zu den hinteren Toiletten das ganze Flugzeug zu durchschreiten haben, nur damit die 6 - 8 Besatzungsmitglieder des SmartLynx Bordpersonals ihre "eigene Crew-Toilette" haben. Bisher haben sich, obwohl dieser Fall durch E-Mail der FTI und SmartLynx bekannt gemacht wurde, weder der FTI Touristik GmbH Geschäftsführer Ralph Schiller, noch der Geschäftsführer der lettischen SmartLynx Airline SIA, Zygimantas Surintas, zu diesem Vorfall geäußert. Die Schlagzeilen rund um SmartLynx werden somit nicht weniger: So titelte die renommierte Schweizer Zeitung "Blick" bereits im Sommer 2021 über die lettische Billig-Airline SmartLynx: "Lettische Pannen-Airline sagt Sorry". Im September hieß es dann bei "Blick": "Horrortrip von Gran Canaria nach Basel - Smartlynx-Passagiere mussten auf Rollfeld in Nürnberg übernachten" und im Oktober forderten FTI Touristik-Urlauber, dass der "lettischen Billig-Fluglinie SmartLynx die Landerechte für Deutschland entzogen werden sollen". DEUTSCHE TAGESZEITUNG stellte allein innerhalb der vergangenen drei Tage (Freitag, 15.10. bis Montag, 18.10. 2021) massive und teilweise um viele Stunden verspätete Flüge der lettischen SmartLynx SIA fest, unter anderem mit FTI Touristik Urlaubern - die Flugdaten wurden fotografiert und können nachgewiesen werden:- 2N7013 (Flugzeug Registrierung: 9H-SMC) von Riga nach Colombo- 6Y832 (Flugzeug Registrierung: YL-LCU) von Rhodos nach Saarbrücken- 2N9907 (Flugzeug Registrierung: 9H-SMA) von Riga nach Hongkong- 6Y3574 (Flugzeug Registrierung: YL-LCU) von Rhodos nach Saarbrücken- 2N9907 (Flugzeug Registrierung: 9H-SMA) von Riga nach Hongkong- 2N7013 (Flugzeug Registrierung: 9H-SMC) von Riga nach Colombo- 6Y9512 (Flugzeug Registrierung: YL-LCV) von Leipzig nach Berlin- 6Y252 (Flugzeug Registrierung: YL-LCX) von Antalya nach Riga- 6Y7015 (Flugzeug Registrierung: 9H-SMC) von New York nach Riga- MYX537 (Flugzeug Registrierung: 9H-SLH) von Tallinn nach Antalya- 2N9201 (Flugzeug Registrierung: 9H-SLK) von Riga nach Luqa- N9141 (Flugzeug-Registrierung: YL-LCX( von Kopenhagen nach Fuerteventura- 2N7016 (Flugzeug-Registrierung: 9H-SMC) von Riga nach Colombo Das sind in 3 Tagen 13 Flüge mit Verspätungen, die Verspätungen aller SmartLynx Flüge in den letzten drei Tagen betrugen damit 50 Prozent - was rechnerisch bedeutet, jeder zweite Flug von SmartLynx war in den letzten 3 Tagen verspätet, wie vorgenannt teilweise um viele Stunden. Ob die Urlauber der FTI Touristik GmbH oder auch der TUI AG, welche ihre Urlauber mit Flugzeugen der lettischen Billig-Fluglinie SmartLynx fliegen lassen, gut finden, kann aktuell nicht bewertet werden, wird aber in einer Meinungsumfrage derzeit durch DEUTSCHE TAGESZEITUNG geprüft und später berichtet. Touristen müssen überdies beim Abschluss von Reisen mit der FTI Touristik GmbH bedenken, dass bei einer Buchung über FTI-Touristik und der Beförderung mit einem Flugzeug der lettischen SmartLynx Airline die Geltung deutschen Rechts ausgeschlossen wird. Vielmehr gelte lettisches Recht, worauf die Airline im Falle der Geltendmachung von Forderungen hinweist: "Gemäß den Geschäftsbedingungen unserer Mandantin (...) gilt für den Beförderungsvertrag lettisches Recht." Reisende der FTI Touristik GmbH fühlen sich nach Aussage gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG von der SmartLynx Airline SIA von "oben herab behandelt", wenn diese über ihre Anwälte darauf hinweisen lässt: "Der von Ihnen angekündigten gerichtlichen Geltendmachung von angeblichen Ansprüchen (...) sieht unsere Mandantin* gelassen entgegen."*Anmerkung der Redaktion: "Mandantin" ist die SmartLynx Airline SIA Unserer Investigativ-Recherche-Team wird in den kommenden Wochen immer wieder Flüge der SmartLynx Airline SIA genau unter die journalistische Lupe nehmen und Woche für Woche über etwaige Beschwerden und mögliche Verspätungen der SmartLynx Airline SIA berichten, so wie es nach dem Presserecht Aufgabe der Presse ist, Kritik zu üben, wo es angebracht ist und Reisende auch über mögliche Missstände zu informieren. Ebenfalls werden wir noch über einen Fall berichten, bei welchem bewaffnete Polizisten an Bord des FTI Fluges 6Y601 kamen, was aktuell Gegenstand einer Strafanzeige ist. Gleichzeitig haben FTI Urlauber gegenüber DEUTSCHE TAGESZEITUNG mitgeteilt, dem Luftfahrt-Bundesamt in Braunschweig sowie dem Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald (zuständig für den Flughafen BER) die Vorkommnisse an Bord des SmartLynx-Flugzeuges mit der Registrierung YL-LCV, FTI Flug 6Y601, vom 09. Oktober 2021 zu melden. (I.Shevshuk--DTZ)
FDP stimmt für Ampel-Verhandlungen - Lindner sieht viele Herausforderungen
Die formalen Verhandlungen zur Bildung eines Ampel-Bündnisses können starten: Als letzter der drei potenziellen Partner stimmte die FDP am Montag für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit SPD und Grünen. Seine Partei sei "voller Zuversicht" und "voller Tatendrang", versicherte FDP-Chef Christian Lindner - zugleich stellte er aber auch die Unterschiede zwischen den drei Parteien heraus. Die Koalitionsverhandlungen sollen in wenigen Tagen beginnen.
Lindner: FDP sieht in Ampel-Koalition Chancen und Herausforderungen
Die FDP sieht vor einer Regierung mit SPD und Grünen noch deutliche Hürden in den anstehenden Koalitionsverhandlungen. Die Liberalen sähen in einer Ampel-Koalition Chancen, aber auch Herausforderungen, sagte FDP-Chef Christian Lindner nach einer Sitzung der Führungsgremien der Liberalen am Montag in Berlin. Dabei hatten Bundesvorstand und Bundestagsfraktion in einer gemeinsamen Sitzung einstimmig für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen votiert.
PSG-Star Neymar fällt gegen Leipzig aus
Flensburg verlängert mit Trainer Machulla bis 2026
Handball-Vizemeister SG Flensburg-Handewitt hat den Vertrag mit Trainer Maik Machulla (44) vorzeitig um drei weitere Jahre bis 2026 verlängert. Das gab die SG auf einer Pressekonferenz am Montag bekannt. Der frühere Co-Trainer war vor vier Jahren zum Chefcoach befördert worden und hatte mit dem Nordklub seitdem zweimal die Meisterschaft gewonnen.
EU erhöht in Flüchtlingsfrage den Druck auf Belarus
Wegen steigender Flüchtlingszahlen auf der Route über Belarus will die Europäische Union den Druck auf das autoritär regierte Land erhöhen. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte nach Beratungen mit den Außenministern der Mitgliedstaaten in Luxemburg, es seien Sanktionen gegen die belarussische Airline Belavia geplant. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) forderte zudem Maßnahmen gegen weitere Fluggesellschaften, die Belarus beim Schleusen von Flüchtlingen in die EU unterstützen.
Deutschland und andere EU-Länder erhöhen in Flüchtlingsfrage Druck auf Belarus
Wegen steigender Flüchtlingszahlen auf der Route über Belarus wollen Deutschland und andere EU-Staaten den Druck auf das autoritär regierte Land erhöhen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) sprach sich am Montag bei Beratungen der EU-Außenminister in Luxemburg für EU-Sanktionen gegen Fluggesellschaften aus, die Belarus beim Schleusen von Flüchtlingen nach Europa unterstützen. Die Bundesregierung prüft nach Berliner Angaben zudem eine "verstärkte Schleierfahndung" an der Grenze zu Polen.
Papst Franziskus empfängt Frankreichs Premierminister Jean Castex
Knapp zwei Wochen nach der Veröffentlichung des Missbrauchsberichts in Frankreich hat Papst Franziskus den französischen Premierminister Jean Castex in einer Privataudienz empfangen. Der Bericht sei Thema ihres 30-minütigen Gesprächs gewesen, sagte Castex. Der Papst "vertraut der Kirche in Frankreich, dass sie die nötigen Konsequenzen zieht", fügte er hinzu. Franziskus sei froh, dass das Problem nicht geleugnet werde.
Anhörung schon am Montag: Hernandez drohen sechs Monate Gefängnis
Der französische Fußball-Weltmeister Lucas Hernandez von Bayern München hat sich wegen seiner drohenden Haftstrafe von sechs Monaten einen Tag früher als vorgesehen einem Gericht in Madrid gestellt. Wie der Oberste Gerichtshof von Madrid (TSJ) in einer Erklärung mitteilte, erschien der 25-Jährige am Montag "um 11.30 Uhr freiwillig, einen Tag, bevor er vorgeladen wurde". Sollte seine Berufung abgelehnt werden, müsste er spätestens am 28. Oktober seine Haftstrafe in einer Strafanstalt seiner Wahl antreten.
Prozess gegen Ex-Profifußballer wegen Vortäuschens von eigenem Tod begonnen
Vor dem Landgericht Essen hat am Montag ein Prozess um den vorgetäuschten Tod eines ehemaligen Profifußballers aus Marl im Kreis Recklinghausen begonnen. Der jahrelang totgeglaubte Angeklagte schwieg zum Prozessauftakt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Der heute 35-jährige gebürtige Kongolese und seine 41-jährige Ehefrau sollen im Jahr 2015 eine Lebensversicherung über 1,2 Millionen Euro für ihn abgeschlossen und dann seinen Tod vorgetäuscht haben.
Früherer US-Außenminister Colin Powell nach Corona-Infektion gestorben
Im Alter von 84 Jahren ist der frühere US-Außenminister Colin Powell an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Der pensionierte Vier-Sterne-General und frühere US-Generalstabschef starb am Montag nach "Komplikationen von Covid-19", wie seine Familie mitteilte. Er war demnach vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Weggefährten und Spitzenpolitiker zollten dem Republikaner Respekt, dessen Amtszeit durch falsche Aussagen vor dem Irakkrieg 2003 über angebliche Massenvernichtungswaffen überschattet wurde.
Ex-US-Außenminister Colin Powell an Folgen von Corona-Infektion gestorben
Der frühere US-Außenminister Colin Powell ist tot. Der pensionierte General starb im Alter von 84 Jahren an Komplikationen in Folge einer Corona-Infektion, wie seine Familie am Montag im Onlinenetzwerk Facebook mitteilte. Er war demnach gegen das Virus geimpft worden. "Wir haben einen bemerkenswerten und liebenden Ehemann, Vater, Großvater und einen großartigen Amerikaner verloren", erklärte die Familie.
Deutsche Bahn will über 400 Millionen Euro in neues ICE-Werk in Dortmund investieren
Die Deutsche Dahn (DB) will über 400 Millionen Euro in ein neues Instandhaltungswerk für ICE-Züge im nordrhein-westfälischen Dortmund investieren. In dem neuen Werk sollen bis zu 500 neue Arbeitsplätze entstehen, wie die DB am Montag erklärte. Der Baubeginn ist für das Jahr 2025 geplant, der Betrieb soll im Jahr 2027 beginnen. In dem CO2-neutral betriebenen Werk sollen täglich bis zu 17 ICE-Züge überprüft und repariert werden.
Fußballstar Benzema sechs Jahre nach Sexvideo-Affäre vor Gericht
Sechs Jahre nach der sogenannten Sexvideo-Affäre muss sich der französische Fußballstar Karim Benzema von Mittwoch an vor Gericht verantworten. Dem 33-Jährigen wird vorgeworfen, 2015 in die versuchte Erpressung seines damaligen Kollegen in der Nationalmannschaft, Mathieu Valbuena, verwickelt zu sein - er selbst weist das zurück. Gemeinsam mit Benzema sind vier Männer wegen versuchter Erpressung angeklagt.
Russland schließt Nato-Vertretung in Spionage-Affäre
Nach dem Auffliegen mutmaßlicher russischer Spione bei der Nato schließt Russland bis auf Weiteres seine ständige Vertretung bei dem Militärbündnis. Auch das Nato-Büro in Moskau werde vorerst geschlossen, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) nannte den Schritt "mehr als bedauerlich". Er werde "die Eiszeit" zwischen beiden Seiten "weiter verlängern".
Russland schließt vorerst seine Vertretung bei der Nato
Russland schließt bis auf Weiteres seine Vertretung am Nato-Hauptquartier in Brüssel. Auch die Vertretung der Militärallianz in Moskau werde vorerst geschlossen, erklärte am Montag der russische Außenminister Sergej Lawrow. Moskau reagiert mit der Maßnahme darauf, dass die Nato zu Beginn des Monats acht Mitgliedern der russischen Vertretung bei der Nato wegen Spionagevorwürfen die Akkreditierung entzogen hatte.
Bundespolizei greift fast 500 Migranten an deutsch-polnischer Grenze auf
Entlang der deutsch-polnischen Grenze haben Bundespolizisten am Wochenende fast 500 unerlaubt eingereiste oder eingeschleuste Migranten in Gewahrsam genommen. Die meisten von ihnen wurden in Brandenburg festgestellt, wie die Berliner Bundespolizei am Montag mitteilte. Demnach griffen die Grenzpolizisten im Zeitraum von Freitag bis Sonntag 288 Menschen auf. Vorrangig handelte es sich bei ihnen um irakische, syrische, iranische und jemenitische Staatsbürger.
Bundesregierung prüft "weitere Maßnahmen" an Grenze zu Polen
Angesichts steigender Flüchtlingszahlen auf der Route über Belarus und Polen nach Deutschland prüft die Bundesregierung weitere Schritte. Dies sei eine "Situation, die wir intensiv im Blick haben", sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) werde dazu am Mittwoch im Kabinett "Optionen des Handelns" vorstellen. Seibert verwies unter anderem auf eine "verstärkte Schleierfahndung".
Ursache für Hubschrauberabsturz mit drei Toten bei Heilbronn weiter unklar
Einen Tag nach einem Hubschrauberabsturz mit drei Toten nördlich von Heilbronn ist die Unglücksursache am Montag weiterhin unklar gewesen. Die Ermittlungen an der Absturzstelle in der Nähe von Buchen wurden fortgesetzt, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Gutachter und Sachverständige seien hinzugezogen worden. Die Bergung der Leichen dauerte bis zum späten Sonntagabend. Das Wrack wurde von Polizei und Feuerwehr bewacht.
Peters will als DFB-Präsident kandidieren und tritt als DFL-Aufsichtsratschef zurück
Peter Peters tritt als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Fußball Liga (DFL) zurück und strebt eine Kandidatur als DFB-Präsident an. Er kandidiere, "wenn ich dafür die Unterstützung der Liga erhalten und ich von einem Landesverband von den Amateuren vorgeschlagen werde" sagte der 59-Jährige, der den Deutschen Fußball-Bund (DFB) derzeit interimsmäßig mit Rainer Koch führt, der FAZ.
USA zeigen sich "sehr besorgt" über Chinas Test einer Hyperschallrakete
Nach einem Medienbericht über den kürzlichen Test einer Hyperschallrakete haben sich die USA "sehr besorgt" über die technischen Fortschritte Pekings auf diesem Gebiet gezeigt. "Wir sind sehr besorgt über die Aktivitäten Chinas im Bereich der Hyperschallraketen", sagte der Ständige Vertreter der USA für Abrüstungsfragen in Genf, Robert Wood, am Montag. China hatte zuvor dem Bericht der "Financial Times" widersprochen, wonach die Regierung im August einen atomwaffenfähigen Hochgeschwindigkeitsgleitkörper ins All geschickt haben soll.