Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Jung zum zweiten Mal Weltmeister - Silber für Deutschland
Drittes Gold zum Abschluss: Varfolomeev siegt auch mit dem Band
Zwei Tote bei Waldbränden auf griechischer Insel Salamis
AfD sieht keinen Zusammenhang zwischen Waldbränden und Klimawandel
Boulevard
Lage bei Waldbränden in Nordrhein-Westfalen entspannt sich
Die Lage bei den großen Waldbränden in der Eifel und an der belgischen Grenze hat sich am Sonntag teilweise beruhigt. Eine Sprecherin der Stadt Monschau in Nordrhein-Westfalen sprach am Nachmittag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einer "vorsichtigen" Entspannung. Belgiens Innenminister Bernard Quintin teilte mit, dass die Flammen im Naturschutzgebiet Hohes Venn in anderthalb Kilometern Entfernung zu Monschau "unter Kontrolle" seien.
Boulevard
Tausende Indonesier warten nach tödlichem Erdbeben auf Hilfe
Nach einem schweren Erdbeben mit dutzenden Todesopfern auf der indonesischen Insel Flores haben am Sonntag tausende Überlebende auf Hilfe gewartet. Hunderte Gebäude wurden bei dem Erdstoß der Stärke 7,7 am Samstag beschädigt, rund 5000 Menschen mussten nach Behördenangaben ihre Häuser verlassen. Experten zählten fast 1000 Nachbeben. Betroffene Gebiete waren von der Stromversorgung abgeschnitten, mindestens eine wichtige Zufahrtsstraße war nach einem Erdrutsch unpassierbar. Die Zahl der Todesopfer stieg auf mindestens 53, mehr als 130 Menschen wurden verletzt.
Letzte Nachrichten
Umweltbundesamt dringt auf stärkere Senkung der CO2-Emissionen
Damit Deutschland seine Klimaziele erreichen kann, dringt das Umweltbundesamt (UBA) laut einem Bericht des "Spiegel" auf eine stärkere Senkung der Treibhausgasemissionen als bisher vorgesehen. Diese müssten bis 2030 um 70 Prozent im Vergleich zu 1990 verringert werden, heißt es dem Magazin zufolge in einer noch unveröffentlichten Studie des UBA, wie der deutsche Beitrag zum Pariser Klimaschutzabkommen umgesetzt werden kann.
Oberverwaltungsgericht bestätigt Verbot von Hells-Angels-Gruppe in NRW
Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) in Münster hat das Verbot des Rockervereins Hells Angels MC Concrete City bestätigt. Dieses sei rechtmäßig, teilte das Gericht am Freitag mit. Das Urteil erging demnach bereits am Montag. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte die Hells-Angels-Gruppierung am 22. September 2017 verboten.
Neuer Prozess um in den Tod getriebene psychisch labile Frau in Hessen begonnen
Mit der Verlesung der Anklage hat am Freitag vor dem Landgericht im hessischen Limburg im dritten Anlauf ein neuer Mordprozess gegen einen Mann begonnen, der eine psychisch labile Frau in den Tod getrieben haben soll. Die Anklage wirft Brunhold S. in zwei weiteren Fällen versuchten Mord vor. Demnach soll er in Selbsthilfegruppen im Internet Kontakt mit seinen späteren Opfern aufgenommen haben.
Fall eines Serienmörders in Frankreich nach 35 Jahren aufgeklärt
Einer der bedeutendsten ungeklärten Kriminalfälle in Frankreich hat sich erhellt: Nach 35 Jahren hat die Polizei die Identität eines Serienmörders und Vergewaltigers festgestellt. Der Mann sei in einer Wohnung in Südfrankreich tot aufgefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend mit. Die DNA-Analyse habe ihn als Täter mehrerer Verbrechen identifiziert. Unter den Opfern ist nach französischen Medienberichten auch ein deutsches Aupair-Mädchen, das 1987 getötet worden war.
In Großbritannien fehlen auch 15.000 Metzger - Sorge um den Weihnachtsbraten
In Großbritannien will die Regierung wegen des Treibstoffmangels nicht nur die Visavergabe für Lkw-Fahrer vorübergehend erleichtern - auch bis zu 1000 ausländische Arbeitskräfte für die Fleischindustrie sollen noch vor Weihnachten ein Visum bekommen. Wie die "Times" am Freitag unter Berufung auf den Verband der fleischverarbeitenden Industrie berichtete, fehlen 15.000 Beschäftigte in der Branche, und die Sorge wächst, dass es zu Weihnachten zu wenig bratfertige Truthähne und Schinken geben wird.
Steinmeier zeichnet Kulturschaffende mit Verdienstorden aus
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Bedeutung der Kultur für die Demokratie hervorgehoben. "Die Pandemie hat uns bewusst gemacht, welche Bedeutung, welchen Wert Kunst und Kultur für uns haben – für das Leben jedes und jeder Einzelnen, aber auch für unsere Gesellschaft und unsere Demokratie", sagte Steinmeier am Freitag in Berlin bei der Verleihung von Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an 14 Männer und Frauen, darunter überwiegend Kulturschaffende.
Deutsche Bahn erhöht Preise im Fernverkehr um 1,9 Prozent
Die Deutsche Bahn (DB) erhöht ihre Preise im Fernverkehr: Sie steigen zum Fahrplanwechsel am 12. Dezember um durchschnittlich 1,9 Prozent, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Die Preissteigerungen lägen "deutlich" unter der Inflationsrate von aktuell 4,1 Prozent, betonte die Bahn.
Japanische Prinzessin Mako heiratet nach jahrelanger Verzögerung
Die japanische Prinzessin Mako wird nach jahrelangem Aufschub ihren bürgerlichen Verlobten Kei Komuro noch in diesem Monat heiraten. Die königliche Haushaltsbehörde kündigte die Trauung am Freitag für den 26. Oktober an. Die seit langem bestehenden Hochzeitspläne waren von einem Skandal um finanzielle Probleme in Komuros Familie überschattet und verzögert worden.
34 Häuser im Ahrtal können nicht an früherer Stelle wieder aufgebaut werden
34 Häuser im rheinland-pfälzischen Ahrtal können nach der verheerenden Flut von Mitte Juli nicht an früherer Stelle wieder aufgebaut werden. "Es gibt nur verhältnismäßig wenige zerstörte Häuser, die im besonderen Gefahrenbereich des Überschwemmungsgebiets liegen und an altem Ort nicht wiederaufgebaut werden können", erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Donnerstagabend zur zweiten Zukunftskonferenz für das Ahrtal.
Rumänien und Litauen neue Corona-Hochrisikogebiete
Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) haben die EU-Staaten Rumänien und Litauen neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft. Gleiches gilt auch für Belarus und für El Salvador, wie das RKI am Freitag mitteilte. Dagegen wurde Mosambik von der Liste der Hochrisikogebiete gestrichen.
CSU-Präsidium "bereit zu Jamaika und schnellen Gesprächen"
Das CSU-Präsidium hat sich einmütig für schnelle Sondierungsgespräche über eine Jamaika-Koalition von Union, Grünen und FDP ausgesprochen. "Wir sind bereit zu Jamaika - das heißt, wir sind bereit zu schnellen Gesprächen, zu kompakten und sehr fokussierten Gesprächen", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume am Freitag nach einer Präsidiumssitzung in München. Es brauche nun "maximale Konzentration" auf das, was die Union erreichen wolle.
Regierungschefin des australischen Bundesstaates New South Wales tritt zurück
Die Regierungschefin des bevölkerungsreichsten australischen Bundesstaates New South Wales tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück. "Mein Rücktritt als Premierministerin könnte zu keinem schlechteren Zeitpunkt erfolgen, aber das liegt nicht in meiner Hand", sagte Gladys Berejiklian am Freitag in der Regionalhauptstadt Sydney mit Blick auf die Corona-Pandemie und den monatelangen Lockdown in der Millionenmetropole. Eine Anti-Korruptions-Behörde hatte zuvor Ermittlungen gegen Berejiklian eingeleitet.
US-Popstar Gloria Estefan macht sexuellen Missbrauch im Kindesalter öffentlich
Die US-Sängerin Gloria Estefan ist nach eigenen Angaben im Alter von neun Jahren von einem Verwandten sexuell missbraucht worden sei. In einer Folge ihrer Facebook-Serie "Red Table Talk: The Estefans" berichtete die Musikerin mit kubanischen Wurzeln am Donnerstag (Ortszeit) über das Trauma ihrer Kindheit. "93 Prozent aller missbrauchten Kinder kennen ihre Peiniger und vertrauen ihnen. Und ich weiß das, weil ich eines davon war", sagte die 64-Jährige.
Grüne und FDP zu neuem Sondierungsgespräch zusammengekommen
Grüne und FDP sind am Freitag in Berlin zu einem neuen Sondierungsgespräch zusammengekommen, um Chancen für eine gemeinsame Regierungsbeteiligung auszuloten. Nach dem ersten Treffen am Dienstagabend in kleiner Runde nehmen diesmal je zehn Vertreterinnen und Vertreter der beiden Parteien teil. Im Anschluss sind für etwa 13.00 Uhr Statements angekündigt.
Autodieb fährt Polizeimitarbeiter in Berlin an und verletzt ihn schwer
Ein mutmaßlicher Autodieb hat in Berlin auf seiner Flucht einen Polizeimitarbeiter angefahren und diesen schwer verletzt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, bemerkte eine 32-Jährige am Donnerstagmittag, dass ihr auf dem Parkplatz eines Baumarkts im Stadtteil Moabit abgestellter Wagen gestohlen wurde. Mit einer im Auto verbauten Technik konnte sie ihr Fahrzeug jedoch orten und alarmierte die Polizei.
Tischtennis-EM: DTTB-Teams haben Bronze sicher
Die beiden ersatzgeschwächten deutschen Tischtennis-Teams haben bei der EM in Cluj-Napoca eine Medaille sicher. Die Männer-Mannschaft, die auf Altmeister Timo Boll und den Olympiadritten Dimitrij Ovtcharov verzichten muss, setzte sich am Freitagabend gegen Tschechien mit 3:1 durch und trifft im Halbfinale am Samstag auf das Überraschungsteam aus Dänemark (18.00 Uhr).
Bronze sicher: Tischtennis-Frauen erreichen EM-Halbfinale
Die deutschen Tischtennis-Frauen haben bei der Team-EM in Cluj-Napoca eine Medaille sicher. Die ersatzgeschwächte Auswahl zog durch einen mühelosen 3:0-Erfolg gegen Polen ins Halbfinale ein. Somit ist der Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) in Rumänien die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen.
Regierung oder Opposition - Union auf der Suche nach der richtigen Strategie
Nach ihrem schlechten Abschneiden bei der Bundestagswahl ist die Union auf der Suche nach der richtigen Strategie für die neue Legislaturperiode. Ex-CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer verwies am Freitag auf die Option, jetzt "gute Opposition" zu machen, JU-Chef Tilman Kuban warnte vor zu großen Zugeständnissen für eine Jamaika-Koalition. Dagegen warb CSU-Generalsekretär Markus Blume dafür, schnell ein solches Bündnis mit Grünen und FDP zu schmieden.
Merz rechnet nach verlorener Wahl mit eigener Partei ab
Der CDU-Politiker Friedrich Merz rechnet nach der Niederlage bei der Bundestagswahl mit seiner Partei ab. "Die Union hat das thematische Arbeiten verlernt", auch sei die CDU "denkfaul geworden", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Freitag. Die frühere Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer verwies im MDR für die CDU auf die Option, jetzt "Haltung zu zeigen, und eine gute Opposition zu machen".
Beschäftigte von United Airlines lassen sich angesichts drohender Kündigung impfen
Wer sich nicht impfen lässt, muss gehen: Angesichts einer drohenden Kündigung entscheiden sich offenbar viele Beschäftigte der US-Fluggesellschaft United Airlines doch für eine Corona-Schutzimpfung. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, es werde weniger Angestellte entlassen als bisher angekündigt - die Zahl sinke von 593 auf 320.
Bogenschießen: Unruh gewinnt Weltcupfinale
Rio-Silbermedaillengewinnerin Lisa Unruh (Berlin) hat das Weltcupfinale der Bogenschützen in Yankton gewonnen. Die 33-Jährige setzte sich im Duell um Gold im Stechen gegen die Russin Jelena Osipowa durch und triumphierte als erste Deutsche beim Abschluss der besten Schützinnen der Saison. Michelle Kroppen (Jena) machte als Dritte das starke Gesamtergebnis für den Deutschen Schützenbund (DSB) perfekt.
Bartsch warnt Linke vor Rückfall in alte Grabenkämpfe
Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch hat seine Partei nach der schweren Niederlage bei der Bundestagswahl vor einem Rückfall in alte Grabenkämpfe gewarnt. "Wer diesen Weckruf nicht gehört hat, hat nichts in Verantwortung zu suchen", sagte Bartsch der Düsseldorfer "Rheinischen Post" und dem Bonner "General-Anzeiger" (Freitagsausgaben). "Wir haben von den Wählern einen deutlichen Hinweis bekommen, dass Streit nicht gewollt ist."
Sondierungsgespräche nach Abgeordnetenhauswahl in Berlin gestartet
Knapp eine Woche nach der Neuwahl des Berliner Abgeordnetenhauses haben am Freitag die Sondierungsgespräche begonnen. Die SPD traf sich am Morgen mit den Grünen, wie die Sozialdemokraten mitteilten. Für den Nachmittag ist ein Gespräch von SPD und Linkspartei geplant. SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey kündigte nach dem Sieg ihrer Partei bei der Wahl am vergangenen Sonntag an, zuerst mit den beiden bisherigen Koalitionspartnern zu sprechen.
"Politbarometer": Zustimmung zu Ampel-Koalition größer
Eine breite Mehrheit der Deutschen gibt einer Ampel-Koalition von SPD, Grünen und FDP den Vorzug vor einem Jamaika-Bündnis unter Führung der Union. Im am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" sprachen sich 59 Prozent für die Ampel-Koalition aus, nur 24 Prozent dagegen für ein Jamaika-Bündnis von CDU/CSU, Grünen und FDP. Eine Fortsetzung der großen Koalition, diesmal unter Führung der SPD, wünschen sich demnach nur 22 Prozent. 76 Prozent wünschen sich der Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zufolge SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz als nächsten Bundeskanzler. Seinen Mitbewerber, CDU-Chef Armin Laschet würden dagegen nur 13 Prozent als Kanzler befürworten. Selbst von den Unionsanhängern sprachen sich 49 Prozent für Scholz aus und nur 39 Prozent für Laschet. Umgekehrt befürworten 63 Prozent der Befragten einen Rücktritt Laschets auch vom CDU-Parteivorsitz. Dies wollen der Umfrage zufolge auch 62 Prozent der Unionsanhänger. Von ihnen machen auch 65 Prozent Laschet für die Wahlniederlage der CDU/CSU verantwortlich. Würde am nächsten Sonntag erneut eine Bundestagswahl stattfinden, könnte die SPD sich laut "Politbarometer" weiter auf 28 Prozent (Wahlergebnis: 25,7 Prozent) verbessern. Die CDU/CSU würde nur noch 20 Prozent erreichen (24,1 Prozent), die Grünen würden mit 16 Prozent besser abschneiden als bei der Bundestagswahl (14,8 Prozent), ebenso die FDP mit 13 Prozent (11,5 Prozent). Für AfD (zehn Prozent) und Linke (fünf Prozent) würde es etwa bei ihrem Wahlergebnis vom vergangenen Sonntag bleiben. In der Rangfolge der zehn wichtigsten Politikerinnen und Politiker liegt weiterhin die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel mit einem Zustimmungswert von 2,3 vorn (zuvor 2,2). Auf Platz zwei folgt nun Scholz, der sich deutlich auf 2,2 verbessern kann (1,6). Ebenfalls zulegen kann Grünen-Chef Robert Habeck mit 1,6 (1,2). Danach folgen CSU-Chef Markus Söder mit 1,1 (1,2), FDP-Chef Christian Lindner mit 1,0 (0,4) und Grünen-Chefin Annalena Baerbock mit 0,4 (0.1). Schlusslicht ist Laschet mit minus 1,2 (minus 0,4). Für die Umfrage befragte die Forschungsgruppe Wahlen von Dienstag bis Donnerstag 1249 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte. Die Fehlerquote wurde mit zwei bis drei Prozentpunkten angegeben. (U.Beriyev--DTZ)
Frankreich will Energiepreise bis April deckeln
Frankreich will die Preise für Strom und Gas bis April deckeln. "Es wird keine weitere Erhöhung des Gaspreises mehr geben", kündigte Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend auf dem Sender TF1 an. Der Gaspreis ist seit Januar um 57 Prozent angestiegen. Die Anbieter, die das Gas unter dem Einkaufspreis abgeben müssten, bekämen staatliche Hilfen, versicherte Castex.
Drei Verletzte bei Explosion von E-Roller-Akku in Wohnhaus in Rheinland-Pfalz
Bei der Explosion eines E-Roller-Akkus sind in einem Mehrfamilienhaus in Eisenberg in Rheinland-Pfalz drei Menschen verletzt worden. Eine Frau schwebte in Lebensgefahr, wie die Polizei nach dem Unglück vom Donnerstagabend in Kirchheimbolanden mitteilte. Der Akku war demnach in einer Wohnung gelagert.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili nach Rückkehr aus Exil festgenommen
Georgiens ehemaliger Präsident Michail Saakaschwili ist nach seiner Rückkehr aus dem Exil in seinem Heimatland festgenommen worden. Wie Regierungschef Irakli Garibaschwili am Freitag sagte, wurde Saakaschwili festgenommen und in ein Gefängnis gebracht. Der Ex-Staatschef war trotz eines Haftbefehls wegen Machtmissbrauchs kurz vor den Kommunalwahlen am Samstag aus der Ukraine nach Georgien zurückgekehrt und hatte zur Wahl der von ihm gegründeten Oppositionspartei und zu Protesten aufgerufen.
Georgiens Ex-Präsident Saakaschwili verkündet Rückkehr aus dem Exil
Der ehemalige georgische Präsident Michail Saakaschwili ist nach eigenen Angaben aus dem Exil in sein Heimatland zurückgekehrt. "Ich habe mein Leben und meine Freiheit riskiert, um zurückzukommen", sagte er am Freitag in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. Dem früheren Staatschef, der 2013 aus der Kaukasus-Republik geflüchtet war, droht in Georgien wegen des Vorwurfs des Machtmissbrauchs die Festnahme.
Studie: Unternehmen sparen durch Wegfall von Dienstreisen elf Milliarden Euro
Die Unternehmen in Deutschland haben wegen des Wegfalls von Dienstreisen während der Corona-Pandemie im Krisenjahr 2020 rund elf Milliarden Euro gespart. Das geht aus einer Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervor, aus der die "Rheinische Post" am Freitag zitierte. "Die meisten Unternehmen führen seit Beginn der Corona-Pandemie deutlich weniger Dienstreisen durch als vorher. Stattdessen finden viele Meetings virtuell statt", heißt es demnach.
Mindestens 20 Busse der Stuttgarter Verkehrsgesellschaft in Depot ausgebrannt
Bei einem Brand in einem Busdepot der Stuttgarter Straßenbahn sind mindestens 20 Busse ausgebrannt. Zwei Angestellte kamen mit Verdacht auf Rauchvergiftungen ins Krankenhaus, wie die Polizei in der Nacht zum Freitag mitteilte. Vier weitere Menschen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Laut Polizei brach das Feuer am Abend gegen 20.00 Uhr aus zunächst unbekannter Ursache aus.
Umsatz im Einzelhandel im August leicht gestiegen
Deutschlands Einzelhändler haben im August wieder etwas mehr Umsatz gemacht. Der Wert stieg im Vergleich zum Juli preisbereinigt um 1,1 Prozent, im Vergleich zum August 2020 um 0,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Der im August erzielte Umsatz lag auch weiterhin über dem Vorkrisenniveau, und zwar um 0,6 Prozent. Das gilt auch für den Modehandel.
Frankreich deckelt Gas- und Strompreise
Die Strom- und Gaspreise in Deutschland sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. Im ersten Halbjahr betrug der Anstieg knapp fünf Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Auch in Frankreich kletterten die Preise - die Regierung kündigte daher eine Deckelung bis April an. Die Bundesregierung erklärte, sie beobachte die Entwicklung der steigenden Preise "sehr genau".