Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Angélique Kidjo bekommt als erste afrikanische Sängerin Stern auf "Walk of Fame"
Dobrindt: Merz ist der Richtige zum richtigen Zeitpunkt
Astronautin Adenot absolviert als erste Französin Außeneinsatz im All
Ecuadorianische Diplomatin A-Baki will UN-Generalsekretärin werden
Kultur
Alhambra in Granada nach zweitem Erdbeben wegen Schäden geschlossen
Nach dem zweiten Erdbeben in der südspanischen Stadt Granada binnen weniger Tage ist die berühmte Alhambra am Dienstag wegen Schäden an dem Komplex geschlossen worden. Eine erste Überprüfung der mittelalterlichen Palastanlage habe zwar "keine nennenswerten strukturellen Schäden" ergeben, sagte der andalusische Katastrophenschutzbeauftragte Antonio Sanz. Wegen Schäden an "nicht-tragenden Elementen" und zur Sicherheit der Besucher werde die Alhambra aber geschlossen.
Boulevard
USA verhängen Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Tomoko Akane
Die USA haben Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Tomoko Akane, verhängt. Das Tribunal sei ein "korruptes und in fataler Weise politisiertes supranationales Gericht, das seine Befugnisse böswillig missbraucht und sein Mandat überschritten hat", erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Dienstag zur Begründung. Washington belegte außerdem den IStGH-Ankläger Abdoulaye Seye mit weiteren Sanktionen.
Letzte Nachrichten
Polizei löst in Paris Feier im Freien mit hunderten Jugendlichen auf
In Paris ist die Polizei am Freitagabend gegen hunderte Jugendliche vorgegangen, die sich nach Beginn der Ausgangssperre zu einer Feier im Freien zusammengefunden hatten. Nach Angaben der Pariser Polizeipräfektur versammelten sich die Feiernden auf der Grünfläche vor dem Hôtel des Invalides im Zentrum der Stadt. Viele trugen keine Mund-Nase-Bedeckung und missachteten die Abstandsregeln.
Erste Parlamentswahl in Algerien seit Sturz von Langzeitherrscher Bouteflika
Erstmals seit dem Sturz des langjährigen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika vor gut zwei Jahren ist in Algerien eine Parlamentswahl abgehalten worden. Rund 24 Millionen Menschen waren am Samstag aufgerufen, 407 Abgeordnete für eine Amtszeit von fünf Jahren zu bestimmen. Die Ergebnisse werden nicht vor Sonntag erwartet.
Umweltbundesamt: CO2-Preis wird deutlich steigen müssen
Der Präsident des Umweltbundesamts (UBA), Dirk Messner, hält einen deutlichen Anstieg des CO2-Preises für erforderlich, um eine hinreichende Lenkungswirkung in Richtung Klimaschutz zu entfalten. "Der CO2-Preis wird steigen müssen", sagte Messner im "Interview der Woche" des Deutschlandfunks. Die Expertinnen und Experten seien sich weitgehend einig, dass dieser bis Ende des Jahrzehnts bei mehr als hundert Euro liegen müsse.
Millionäre fordern höhere Besteuerung von Vermögen
36 Millionärinnen und Millionäre aus Deutschland und Österreich haben in einem gemeinsamen Appell eine höhere Besteuerung von Millionenvermögen gefordert. In einem Schreiben, das der "Süddeutschen Zeitung" vom Samstag vorliegt, heißt es: "Wir sind Vermögende und setzen uns für eine höhere Besteuerung von Vermögen ein."
Tausende Teilnehmer bei Gedenkmarsch für bei Angriff getötete Muslime in Kanada
Tausende Menschen haben sich an einem Gedenkmarsch für die Opfer des Angriffs auf eine muslimische Familie in Kanada beteiligt. Die interreligiöse Veranstaltung begann am Freitagabend (Ortszeit) am Ort des Geschehens in London im Süden der Provinz Ontario. Dort hatte Anfang der Woche ein Mann offenbar aus Hass auf Muslime vier Mitglieder einer muslimischen Familie mit einem Auto getötet. Der neunjährige Sohn überlebte schwer verletzt.
Grüne setzen Parteitag mit offizieller Kür von Baerbock fort
Die Grünen haben am Samstag ihren Online-Parteitag zur Bundestagswahl fortgesetzt. Im Mittelpunkt des zweiten Beratungstags steht die für den Nachmittag erwartete Rede von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Sie soll gemeinsam mit Ko-Parteichef Robert Habeck das Wahlkampf-Spitzenduo stellen. Beide sollen von den Delegierten in diese Position gewählt werden, Baerbock soll zudem als Kanzlerkandidatin bestätigt werden.
DGB: Pflegereform ist "Einladung zum Lohndumping"
Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die vom Bundestag beschlossene Pflegereform scharf kritisiert. "Das Gesetz kommt einer Einladung zum Lohndumping gleich und muss unbedingt korrigiert werden", sagte DGB-Chef Reiner Hoffmann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Samstag. Es bestehe das Risiko, dass es zu "massiven Unterbietungen bei den Löhnen" komme. "Das ist wirklich mies, was die Koalition da macht." Richtig wäre es nach den Worten des DGB-Vorsitzenden gewesen, sich bei Tarifbindungen an Flächentarifverträgen oder den Regelungen mit den Kirchen zu orientieren. "Jetzt wird stattdessen das regionale Tarifniveau zur Referenz gemacht. Da kann auch ein bestehender oder schnell noch ausgehandelter Dumping-Haustarifvertrag zur Anwendung kommen. Und das soll dann der Maßstab sein für die Erstattung über die Pflegekassen", kritisierte Hoffmann. Die Pflegereform sieht unter anderem vor, dass Pflegeeinrichtungen ab September 2022 nur noch dann mit den Pflegekassen abrechnen können, wenn sie nach Tarifverträgen oder in ähnlicher Höhe bezahlen. Um Pflegebedürftige von steigenden Zuzahlungen zu entlasten, sollen sie Zuschläge bekommen. (A.Nikiforov--DTZ)
Bundeswehr: Brinkhaus will Tempo bei Modernisierung
Kurz vor dem Nato-Gipfel in Brüssel hat Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) mehr Tempo bei der Modernisierung der Bundeswehr gefordert, um das Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben zu erreichen. "Wir als CDU/CSU stehen klar zu dem Zwei-Prozent-Ziel", sagte Brinkhaus der "Saarbrücker Zeitung" vom Samstag. "Dafür müssen wir die Bundeswehr dringend weiter modernisieren und wichtige Beschaffungsvorhaben voranbringen." Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hatte Deutschland und andere Alliierte am Freitag aufgefordert, ihre Verteidigungsausgaben weiter zu steigern. Mitgliedstaaten, die noch nicht das Ziel von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung bei den Verteidigungsbudgets erreichten, "müssen erhöhen", sagte er. Nato-Angaben zufolge werden dieses Jahr voraussichtlich nur zehn der 30 Mitglieder das Zwei-Prozent-Ziel schaffen - ein Land weniger als 2020. Deutschland kommt demnach auf 1,53 Prozent. Der Nato-Gipfel beginnt am Montag in Brüssel. Es ist der erste mit US-Präsident Joe Biden und steht im Zeichen einer Erneuerung der transatlantischen Beziehungen. Brinkhaus betonte, es müsse auf Basis der neuen strategischen Ausrichtungen der Nato eine vernünftige Lastenteilung ausgearbeitet werden. "Deutschland muss dabei eine zentrale Rolle spielen." Mit Blick auf das Verhältnis zu Moskau sagte Brinkhaus, Russland fordere die Werte und Freiheitsideale des Bündnisses heraus - wie zuletzt im Zusammenhang mit Weißrussland. "Wir brauchen in der NATO und der EU die Fähigkeit zur glaubhaften Abschreckung, um diesen Herausforderungen zu begegnen." (M.Dylatov--DTZ)
Oxfam: Unzureichendes Handeln der G7 gegen Corona-Pandemie "unverzeihlich"
Die Hilfsorganisation Oxfam hat den G7-Ländern unzureichendes Handeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie vorgeworfen. Es sei zwar zu begrüßen, dass die G7-Staaten sich künftigen Pandemien schneller entgegenstellen wollten, "aber das Fehlen dringender Maßnahmen, um die aktuelle Krise zu beenden, ist unverzeihlich", erklärte Oxfam-Vertreterin Anna Marriott in der Nacht zum Samstag.
Vor Copa-Start: Zwölf Coronafälle bei Venezuela - Kapitän Rincon in Isolation
Die umstrittene Copa America schreibt vor dem Turnierstart am Sonntag weiter Negativschlagzeilen. Wie der venezolanische Verband mitteilte, sind zwölf Mitglieder des Teams und des Betreuerstabs positiv auf Corona getestet worden. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass sich Kapitän Tomas Rincon vor dem Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Brasilien in Isolation begeben hatte. Ob der frühere Hamburger Bundesligaprofi ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ließ der Verband offen.
Vor Copa-Start: Venezuelas Kapitän Rincon in Isolation
Die umstrittene Copa America sorgt vor dem Turnierstart am Sonntag weiter für Negativschlagzeilen. Wie der venezolanische Verband mitteilte, begab sich Kapitän Tomas Rincon vor dem Eröffnungsspiel gegen Gastgeber Brasilien in Isolation. Ob der frühere Hamburger Bundesligaprofi positiv auf das Coronavirus getestet wurde, ließ der Verband offen.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 18,3
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter leicht gesunken und liegt nun bei 18,3 Fällen pro 100.000 Einwohner. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Samstagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete, wurden innerhalb eines Tages 1911 Neuinfektionen sowie 129 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus registriert.
Hongkonger Aktivistin Chow an Jahrestag von Massenprotesten freigelassen
Nach sieben Monaten im Gefängnis ist die Hongkonger Demokratie-Aktivistin Agnes Chow aus der Haft entlassen worden. Aufnahmen zeigten am Samstagmorgen, wie Chow von Medienvertretern umringt das Gefängnis verließ. Die 24-Jährige war auf Grundlage des umstrittenen sogenannten Sicherheitsgesetzes wegen ihrer Beteiligung an Protesten im Jahr 2019 festgenommen worden. Anklage wurde jedoch bislang nicht gegen sie erhoben.
NBA: Denver Nuggets um MVP Jokic vor dem Aus
Der neue MVP Nikola Jokic steht mit den Denver Nuggets im Play-off-Viertelfinale der NBA vor dem Aus. Das Team des serbischen Star-Centers, der am Mittwoch erstmals zum wertvollsten Spieler der nordamerikanischen Basketball-Profiliga gewählt worden war, verlor gegen die Phoenix Suns 102:116 und liegt in der Best-of-seven-Serie mit 0:3 zurück. Jokic verbuchte ein Triple-Double mit 32 Punkten, 20 Rebounds und zehn Assists.
"Mega-Leistung": Italien schenkt den Fans "ein Lächeln"
Italiens Trainer Roberto Mancini war nach dem historischen Sieg seiner Squadra Azzurra zum EM-Auftakt "stolz und froh, dass wir den Fans ein Lächeln geschenkt haben. Es war ein wundervoller Abend", sagte der 56-Jährige nach dem beeindruckenden 3:0 (0:0) der Italiener im Eröffnungsspiel gegen eine völlig überforderte Türkei.
Djokovic verneigt sich nach Halbfinalsieg vor Nadal
Novak Djokovic hat nach seinem Halbfinalsieg die großen Leistungen von French-Open-Rekordsieger Rafael Nadal in Paris gewürdigt. "Es ist schwer, größere Worte als alle Superlative für seine Leistungen hier zu finden", sagte Djokovic, der den 13-maligen Titelträger am später Freitagabend mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:4), 6:2 niederkämpfte: "Gegen ihn hier zu gewinnen ist, als wenn man den Mount Everest besteigt."
USA bereiten Schritte gegen Marktmacht von Digitalriesen vor
US-Regierung untersucht Wahlrechtsreformen auf Diskriminierung
Das US-Justizministerium hat ein verschärftes Vorgehen gegen mögliche Diskriminierung von Wählern durch lokale Wahlrechtsreformen der Republikaner angekündigt. "Wir prüfen neue Gesetze, die den Zugang zu Wahlen einschränken", sagte Justizminister Merrick Garland am Freitag (Ortszeit) in Washington. "Und wo wir Verstöße gegen Bundesrecht sehen, werden wir nicht zögern zu handeln."
Grüne setzen Parteitag mit Nominierung von Baerbock und Habeck als Spitzenduo fort
Die Grünen setzen am Samstag (09.30 Uhr) ihren Online-Parteitag zur Bundestagswahl fort. Im Mittelpunkt des zweiten Beratungstags steht die Rede von Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Sie soll gemeinsam mit Ko-Parteichef Robert Habeck das Spitzenduo stellen. Beide sollen von den Delegierten in diese Position gewählt werden, Baerbock soll zudem als Kanzlerkandidatin bestätigt werden.
G7-Gipfel wird mit Beratungen über Außenpolitik und Corona fortgesetzt
Die G7-Staaten setzen am Samstag (11.00 Uhr) ihre Beratungen im englischen Cornwall fort. Am zweiten Tag des Gipfeltreffens in Carbis Bay diskutieren die Staats- und Regierungschefs sieben führender Industrienationen unter anderem über die Wirtschafts- und Außenpolitik. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Kampf gegen die Corona-Pandemie. An den Gesprächen nehmen zeitweise auch Australien, Südkorea, Südafrika und Indien teil.
Steinmeier reist zu 100-jährigem Jubiläum dänisch-deutscher Grenzziehung
Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum der friedlichen dänisch-deutschen Grenzziehung reist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Wochenende nach Dänemark. Auf dem Programm stehen unter anderem Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen und Königin Margarethe II. sowie Vertretern der deutschen Minderheit in Dänemark.
Demonstrationsaufruf gegen Rechtsextreme in Frankreich
Ein Bündnis aus Gewerkschaften und linksgerichteten Parteien und Gruppierungen hat in Frankreich für Samstag landesweit zu Demonstrationen aufgerufen. Die Kundgebungen stehen unter dem Motto "Für die Freiheit und gegen rechtsextreme Vorstellungen". Rund eine Woche vor Beginn der Regionalwahlen wollen die Organisatoren ein Zeichen gegen Rechts setzen. Das Bündnis beklagt "ein alarmierendes politisches und soziales Klima" in Frankreich und rassistische und antisemitische Übergriffe.
Algerien wählt neues Parlament
In Algerien findet am Samstag eine von Massenfestnahmen und Boykottaufrufen überschattete Parlamentswahl statt. Aufgerufen zu der Wahl der Nationalversammlung sind mehr als die Hälfte der 44 Millionen Algerier. Experten rechnen mit großen Verlusten für die etablierten Parteien Nationale Befreiungsfront (FLN) und Demokratische Nationalversammlung (RND). Bei mehr als der Hälfte der 13.000 Kandidaten für die 407 Abgeordnetensitze handelt es sich um als "unabhängig" registrierte Bewerber. Von den Boykottaufrufen Oppositioneller profitieren könnten zudem islamistische Parteien.
Putin hält Biden für berechenbarer als Trump
Russlands Präsident Wladimir Putin hält US-Präsident Joe Biden für berechenbarer als dessen Vorgänger Donald Trump. Anders als Trump sei Biden ein "Karriere-Mensch", der sein Leben in der Politik verbracht habe, sagte Putin am Freitag dem US-Nachrichtensender NBC. Er hoffe daher, dass es seitens des Amtsinhaber keine "impulsiven" Aktion geben werde.
US-Fischer angeblich von Wal verschluckt
In den USA ist ein Fischer nach eigenen Angaben vorübergehend von einem Wal verschluckt worden. "Ich habe nach Hummern getaucht, als ein Buckelwal versucht hat, mich zu fressen", erklärte Michael Packard aus Provincetown im Bundesstaat Massachusetts am Freitag. Der Meeressäuger habe ihn nach 30 bis 40 Sekunden wieder ausgespuckt und er sei ohne größere Verletzungen gerettet worden.
Gouverneur von Texas will Trumps Grenzmauer zu Mexiko weiterbauen
Der Gouverneur von Texas, Greg Abbott, will die unter US-Präsident Donald Trump begonnenen Arbeiten an einer Grenzmauer zu Mexiko weiterführen. Entsprechende Pläne würden nächste Woche offiziell vorgestellt, sagte Abbott bei einer Pressekonferenz in dem Südstaat der USA am späten Donnerstagabend (Ortszeit). Demnach soll außerdem die Polizei mit zusätzlichen Mitteln ausgestattet werden, um Menschen, die die Grenze illegal überqueren, festzunehmen.
EMA-Chefin fordert weltweiten Zugang zu Corona-Impfstoffen
Die Chefin der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA), Emer Cooke, hat die weltweite Verfügbarkeit von Corona-Impfstoffen gefordert. "Ich glaube wirklich, dass wir (...) den Zugang auf der ganzen Welt sicherstellen müssen, nicht nur in den Ländern, die die Mittel haben, dafür zu bezahlen", sagte Cooke am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Insgesamt sehe sie Europa und die Welt auf einem guten Weg, neue Varianten des Coronavirus könnten allerdings noch Probleme bereiten.
Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson müssen nach Panne vernichtet werden
Eine größere Produktionspanne in einem US-Werk des Corona-Impfstoff-Herstellers Johnson & Johnson hat Millionen von Impfdosen gegen das Coronavirus unbrauchbar gemacht: Mehrere Chargen im Umfang von jeweils mehreren Millionen Dosen müssen wegen einer möglichen Kontamination vernichtet werden, teilte die Arzneimittelbehörde FDA am Freitag mit. Weder die FDA noch der Hersteller nannten eine genaue Zahl. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass 60 Millionen Impfdosen betroffen seien. Kanada kündigte einen Ausliefer-Stop für 300.000 betroffene Impfdosen und eine Inspektion des Werks an.
Millionen Impfdosen von Johnson & Johnson nach Produktionspanne unbrauchbar
Nach einer Produktionspanne in einem US-Werk muss der Corona-Impfstoff-Hersteller Johnson & Johnson Millionen Impfdosen vernichten. Mehrere Chargen im Umfang von jeweils mehreren Millionen Dosen seien wegen einer möglichen Kontamination unbrauchbar, teilte die Arzneimittelbehörde FDA am Freitag mit. Weder die FDA noch der Hersteller nannten eine genaue Zahl. Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass 60 Millionen Impfdosen betroffen seien.
Eltern von belarussischem Oppositionellen Protassewitsch bitten Merkel um Hilfe
Die Eltern des in belarussischen Oppositionellen Roman Protassewitsch haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gebeten, sich für die Freilassung ihres Sohnes einzusetzen. „Wir bitten Sie sehr, uns zu helfen, damit alle Unschuldigen aus den Gefängnissen freikommen“, sagten Natalia und Dmitri Protassewitsch der "Bild" (Samstagsausgabe). "Jeder weitere Tag, nein, jede weitere Stunde, die vergeht, kostet Unschuldigen, darunter Kindern, das Leben“.
Italien startet mit magischer Nacht in die EM
Notte magica in Rom: Mitfavorit Italien ist in einer rauschenden Sommernacht mit einem historischen Sieg gegen die Türkei in die EM gestartet. Vor 16.000 begeisterten Tifosi im Olympiastadion gewann der viermalige Weltmeister das Eröffnungsspiel hochverdient mit 3:0 (0:0) und befeuerte die Hoffnungen auf den ersten EM-Titel seit 1968.
EM mit kurzer und bunter Show eröffnet
Ein Jahr später als geplant ist die paneuropäische Fußball-EM mit einer kurzen und stimmungsvollen Feier eröffnet worden. Im Römer Olympiastadion spielten 24 überdimensionierte Bälle, einer für jedes teilnehmenden Team, vor dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Italien und der Türkei die Hauptrolle der nur 15-minütigen Show.