Riyad entre dans la guerre
Indiens Nicobar-Trumpf
Chinas Chipangriff auf ASML
Chinas Batterie-Offensive
Schleswig-Holstein: Eine Tote bei Gewalttat in Ratzeburger Supermarkt
PSG feiert Traumduo Dembélé/Torres - Wirtz und Havertz siegen
Neue Nummer 1: Rybakina im US-Open-Halbfinale gegen Gauff
Prämie: Trump schenkt Assistentin Natalie Harp 45.000 Dollar
Politik
IAEA verweist Iran wegen Nichteinhaltung von Atom-Vereinbarungen an UN-Sicherheitsrat
Der Gouverneursrat der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hat dafür gestimmt, den Iran an den UN-Sicherheitsrat zu verweisen, da er sich nicht an die Atom-Vereinbarungen hält. Die Resolution, die der Nachrichtenagentur AFP vorlag, wurde am Mittwoch mit 23 Ja-Stimmen, drei Nein-Stimmen und acht Enthaltungen angenommen, wie AFP aus Diplomatenkreisen erfuhr.
Wirtschaft
Falscher Alarm: Autobahn in die Schweiz nach mehrstündiger Sperrung wieder freigegeben
Weil Sprengstoffspürhunde Alarm geschlagen hatten, ist die von Baden-Württemberg in die Schweiz führende Autobahn A861 am Mittwoch nach einem Polizei-Einsatz mehrere Stunden lang vollständig gesperrt gewesen. Gegen Mittag habe sich bei der Kontrolle eines Fahrzeugs am Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn "der Verdacht einer Gefahrenlage" ergeben, teilte das Polizeipräsidium Freiburg mit. Zwei Männer wurden vorläufig festgenommen. Nachdem keine gefährlichen Stoffe gefunden wurden, konnte die Sperrung gegen 20.00 Uhr wieder aufgehoben werden.
Letzte Nachrichten
Kunstwerk von David Bowie für mehr als 100.000 kanadische Dollar versteigert
Ein erst kürzlich in einem kanadischen Spendenshop entdecktes Kunstwerk der britischen Pop-Ikone David Bowie ist für mehr als 100.000 kanadische Dollar (rund 73.500 Euro) versteigert worden. Wie das Auktionshaus Cowley Abbot am Freitag mitteilte, ging das Bild, dessen Wert auf 9000 bis 12.000 Dollar geschätzt wurde, für 108.120 Dollar an einen Sammler aus den USA. Nach Angaben von Auktionator Rob Cowley hatten sich ein Dutzend Interessenten an der Online-Versteigerung beteiligt.
Sechs malische Soldaten bei Angriff im Zentrum des Landes getötet
Bei einem weiteren Angriff in Mali sind am Freitag im Zentrum des westafrikanischen Krisenlandes sechs malische Soldaten getötet worden. Ein weiterer sei verletzt worden, teilte die Armee mit. Zuvor waren bei einem Selbstmordanschlag auf UN-Soldaten im Norden Malis zwölf deutsche Soldaten verletzt worden.
Biden sagt Afghanistan Hilfe auch nach US-Truppenabzug zu
US-Präsident Joe Biden hat dem afghanischen Staatschef Aschraf Ghani Unterstützung auch nach dem US-Truppenabzug aus Afghanistan zugesichert. "Die Partnerschaft zwischen den Vereinigten Staaten und Afghanistan endet nicht", sagte Biden bei einem Treffen mit Ghani in Washington am Freitag. "Unsere Truppen mögen abziehen, aber die Unterstützung für Afghanistan endet nicht." Zugleich machte er aber deutlich, dass Ghani sich keine Hoffnung auf eine Verzögerung des Truppenabzugs machen könne.
Biden empfängt afghanischen Präsidenten Ghani im Weißen Haus
US-Präsident Joe Biden hat am Freitag inmitten des Truppenabzugs aus Afghanistan den afghanischen Staatschef Aschraf Ghani in Washington empfangen. An dem Treffen im Weißen Haus nahm auch der Vorsitzende des afghanischen Friedensrats, Abdullah Abdullah, teil. Biden wollte bei dem Treffen die Unterstützung der USA für die Regierung in Kabul bekräftigen, Hoffnung auf eine Verzögerung des Truppenabzugs kann sich der afghanische Präsident aber nicht machen.
Psychiaterin von Maradona weist jegliche Schuld von sich
Die Psychiaterin von Diego Maradona hat jegliche Schuld am Tod des argentinischen Fußball-Nationalhelden von sich gewiesen. Maradona sei an Herzversagen gestorben, sagte der Anwalt von Agustina Cosachov am Freitag vor einer der Anhörung in San Isidro bei Buenos Aires. Mit den "psychiatrischen Problemen", die seine Mandantin behandelt habe, hätten Maradonas Herzprobleme nichts zu tun gehabt. Als Psychiaterin sei sie auch nicht an seiner medizinischen Versorgung beteiligt gewesen.
US-Geheimdienste veröffentlichen mit Spannung erwarteten Ufo-Bericht
Die US-Geheimdienste haben einen mit Spannung erwarteten Bericht über Ufo-Sichtungen des Militärs veröffentlicht - und viele Fragen bleiben offen. In dem am Freitag vorgelegten Dokument heißt es, es gebe keine eindeutige und einheitliche Erklärung für die unbekannten Flugobjekte. "In unserem Datensatz fehlt es derzeit an ausreichenden Informationen, um Vorfälle spezifischen Erklärungen zuzuordnen." Hinweise auf mögliches außerirdisches Leben finden sich in dem Bericht nicht.
Symbolische Strafe für Französin für Mord an ihrem Vergewaltiger
Die Französin Valérie Bacot ist wegen des Mordes an ihrem Mann, der sie jahrelang verprügelt und vergewaltigt hatte, zu einer symbolischen Haftstrafe verurteilt worden. Das Schwurgericht in Chalon-sur-Saône in Ostfrankreich verurteilte die 40-Jährige am Freitag zu vier Jahren Haft und setzte drei davon zur Bewährung aus. Bacot kommt damit nun frei, weil ihr ein Jahr in Untersuchungshaft angerechnet wird.
Drei Tote und mehrere Schwerverletzte bei Messerangriff in Würzburg
Bei einem Messerangriff in der Würzburger Innenstand sind am Freitag drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem "fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Abend in der unterfränkischen Stadt. Bei den sehr schwer Verletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben. Bei dem Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Somalier, der Herrmann zufolge zuvor psychisch auffällig war.
Ex-Polizist Chauvin wegen Tötung Floyds zu mehr als 22 Jahren Haft verurteilt
Der frühere US-Polizist Derek Chauvin ist wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd zu 22 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Richter Peter Cahill verhängte am Freitag in Minneapolis ein Strafmaß von 270 Monaten Haft gegen den 45-Jährigen wegen Mordes zweiten Grades. US-Präsident Joe Biden sprach von einem "angemessenen" Strafmaß, der Anwalt der Familie Floyd von einem "historischen Urteil".
Ex-Polizist Chauvin wegen Floyd-Tötung zu mehr als 22 Jahren Haft verurteilt
Wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd ist der frühere US-Polizist Derek Chauvin zu 22 Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt worden. Richter Peter Cahill verkündete am Freitag in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota ein Strafmaß von 270 Monaten Haft gegen den 45-Jährigen. Der Anwalt der Familie Floyd, Ben Crump, sprach von einem "historischen Urteil", das die Angehörigen und das ganze Land "der Heilung einen Schritt näher" bringen werde.
Ex-US-Polizist Chauvin spricht George Floyds Familie sein "Beileid" aus
Der wegen der Tötung des Afroamerikaners George Floyd schuldig gesprochene frühere US-Polizist Derek Chauvin hat den Angehörigen sein "Beileid" ausgesprochen. Er hoffe, die Familie werde "Frieden" finden, sagte der 45-Jährige am Freitag kurz vor der Verkündung des Strafmaßes im Gerichtssaal in Minneapolis. Mehr könne er aus rechtlichen Gründen nicht sagen.
Polizei bestätigt drei Tote in Würzburg - Mehrere teils "Schwerstverletzte"
Bei dem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen getötet worden. Es gebe zudem "fünf weitere Schwer- und Schwerstverletzte und noch weitere Verletzte", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Bei den Schwerstverletzten sei noch nicht sicher, ob alle überleben würden.
Polizei bestätigt drei Tote in Würzburg
Bei dem Messerangriff am Freitag in Würzburg sind drei Menschen getötet worden. Das bestätigte die Polizei Unterfranken im Kurzbotschaftendienst Twitter. Mehrere weitere Menschen seien verletzt worden, einige auch schwer. Eine genauere Zahl nannte die Polizei zunächst nicht.
Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft
Die Bundesregierung hat Portugal und Russland als Virusvariantengebiete eingestuft, für die besonders strenge Regeln bei der Wiedereinreise nach Deutschland gelten. Die Einstufung gilt ab Dienstag um Mitternacht, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitagabend mitteilte. Die Einstufung Portugals erfolgt den Angaben zufolge zunächst für zwei Wochen, eine Verlängerung ist aber möglich.
US-Regierung verklagt Bundesstaat Georgia wegen Wahlrechtsreform
Die US-Regierung verklagt den Bundesstaat Georgia wegen einer als diskriminierend kritisierten Wahlrechtsreform. "Die jüngsten Änderungen der Wahlgesetze in Georgia wurden mit dem Ziel beschlossen, Schwarzen ihr Wahlrecht aufgrund ihrer Rasse oder Hautfarbe zu verweigern oder es einzuschränken", sagte Justizminister Merrick Garland am Freitag in Washington. Durch die Reform werde das Wählen in überwiegend von Afroamerikanern bewohnten Bezirken erschwert.
Maskenpflicht in Urlaubsländern Spanien und Niederlande wird deutlich gelockert
In den Urlaubsländern Spanien und Niederlande wird die Maskenpflicht ab Samstag deutlich gelockert. Angesichts der sich entspannenden Corona-Lage müssen die Menschen in Spanien keine Maske mehr im Freien tragen. Auch der Strandbesuch ist wieder ohne Mund-Nase-Bedeckung möglich. In den Niederlanden ist die Schutzmaßnahme nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und weiterführenden Schulen vorgesehen.
Wissenschaftler ordnen Schädel aus China neuer Frühmenschenart zu
Ein im Nordosten Chinas entdeckter Schädel könnte nach Einschätzung von Wissenschaftlern zu einer prähistorischen Menschenart gehören, die enger mit dem modernen Menschen verwandt ist als der Neandertaler. Wie die Forscher im Fachmagazin "The Innovation" schreiben, könnte das Gehirn des Homo longi oder "Drachenmenschen" in etwa so groß wie das des modernen Menschen gewesen sein. Die großen Augenhöhlen, die dicken Augenbrauenwülste, der breite Mund und die großen Zähne erinnern dagegen eher an den Neandertaler.
Biden ernennt Sondergesandte für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft
US-Präsident Joe Biden hat eine Sondergesandte für die Rechte der LGBTQ-Gemeinschaft ernannt. Die Menschenrechtsaktivistin Jessica Stern soll sich fortan im Auftrag des US-Außenministeriums für die Rechte von Menschen mit verschiedenen geschlechtlichen Identitäten und sexuellen Orientierungen einsetzen, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Stern leitet bislang die Organisation OutRight Action International, die sich für die Rechte von Homosexuellen, Transsexuellen, queeren Menschen und Intersexuellen stark macht.
Tischtennis-EM: Mittelham/Qiu holen Gold im Mixed
Das deutsche Mixed-Doppel Nina Mittelham und Dang Qiu hat bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Warschau Gold gewonnen und damit dem Deutschen Tischtennis-Bund (DTTB) die erste Medaille beschert. In einem einseitigen Finale am Freitagabend besiegten Mittelham/Qui die topgesetzten Slowaken Lubomir Pistej/Barbora Balazova in weniger als 30 Minuten deutlich mit 3:0 Sätzen. Für Deutschland ist es die 45. Goldmedaille bei den seit 1958 ausgetragenen Meisterschaften.
Hjulmand: "Wissen, dass wir gegen jeden gewinnen können"
Die dänische Fußball-Nationalmannschaft geht mit sehr viel Selbstvertrauen in das EM-Achtelfinale gegen Wales. "Wir haben ein sehr starkes Team. Wir glauben an uns", sagte Trainer Kasper Hjulmand auf der virtuellen Pressekonferenz am Freitag: "Wir wissen, dass wir gegen jeden gewinnen können. Dazu haben wir die Möglichkeiten. Wir spüren, dass unsere Qualitäten ausreichen, um zu gewinnen."
BMW Open: Kaymer nach Aufholjagd wieder im Rennen
Deutschlands Top-Golfer Martin Kaymer hat bei der 32. BMW International Open eine Aufholjagd gestartet und ist wieder im Rennen um den Turniersieg. Der zweimalige Major-Champion aus Mettmann verbesserte sich nach der zweiten Runde mit 137 Schlägen (70+67) vom 51. Platz weit nach vorn und hat vor den beiden Schlussrunden am Wochenende Tuchfühlung zur Spitze.
Altmaier bekräftigt Willen zur Beilegung von Streit um Nord Stream 2
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat bei seinem Washington-Besuch den Willen der Bundesregierung zu einer baldigen Beilegung des Streits um die Pipeline Nord Stream 2 bekräftigt. In den Gesprächen mit den USA müsse "der gordische Knoten durchschlagen" werden, sagte Altmaier am Freitag nach einem Treffen mit US-Energieministerin Jennifer Granholm. "Und es lohnt sich, mit aller Kraft für eine gute Lösung zu arbeiten."
Tausende Palästinenser nehmen in Hebron Abschied von Menschenrechtsaktivist Banat
Tausende Menschen haben am Freitag an einem Trauerzug für den palästinensischen Menschenrechtsaktivisten Nisar Banat in Hebron teilgenommen. "Das Volk will den Sturz der Regierung", skandierte die Menge gerichtet an die Palästinensische Autonomiebehörde. Banat war am Donnerstagmorgen bei einer Razzia in Hebron festgenommen worden und laut Autopsie weniger als eine Stunde später tot. Die Familie des Aktivisten beschuldigt die palästinensischen Sicherheitskräfte, ihn zu Tode geprügelt zu haben.
"Deutsche Wohnen & Co. enteignen" hat fast 350.000 Unterschriften übergeben
Die Initiative "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" hat der Berliner Senatsverwaltung für Inneres fast 350.000 Unterschriften übergeben. Das teilte die Bürgerinitiative am Freitagnachmittag mit. Nach eigenen Angaben hat die Initiative damit genügend Unterschriften für einen Volksentscheid zusammen. Vier Monate lang hatten Unterstützerinnen und Unterstützer dafür gesammelt. "Das ist ein großartiger Erfolg", sagte Sprecher Rouzbeh Taheri der Nachrichtenagentur AFP.
Kroos stört sich an Schwarz-Weiß-Denken
Toni Kroos (31) stört sich am Schwarz-Weiß-Denken in Bezug auf die deutsche Fußball-Nationalmannschaft. "Wir sind froh, in dieser Gruppe weitergekommen zu sein, was uns nicht jeder zugetraut hat. Auch wenn es jetzt natürlich wieder so ist, die ganzen Fähnchen im Wind: Nach Portugal waren wir Europameister, jetzt haben wir es nicht mehr verdient, weiterzukommen. Das kennen wir in so einem Turnier", sagte Kroos in seinem Podcast "Einfach mal luppen" mit Bruder Felix.
Uefa ermittelt zu "diskriminierenden Vorfällen" bei EM-Spiel Deutschland-Ungarn
Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat Ermittlungen wegen "möglicher diskriminierender Vorfälle" beim Fußball-Europameisterschaftsspiel Deutschland gegen Ungarn in München aufgenommen. Der Verband machte in einer Erklärung am Freitag zunächst keine näheren Angaben zu den untersuchten Vorfällen. Ein Sprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, es gehe um "Vorfälle und Verhalten" in der Fankurve.
Formel-1-Rennfahrer Vettel will die Grünen wählen
Formel-1-Rennfahrer Sebastian Vettel will bei der Bundestagswahl im September den Grünen seine Stimme geben. "Im Moment schreibt fast jede Partei Klimaschutz auf ihre Fahne", sagte er dem "Spiegel" laut Vorabmeldung vom Freitag. "Wir sollten für eine Regierung stimmen, von der wir überzeugt sind, dass sie am authentischsten für diese Prinzipien und Werte einsteht. Ja, ich werde grün wählen."
Mann in Baden-Württemberg durch Schuss aus Polizeiwaffe tödlich verletzt
Im baden-württembergischen Freudenstadt ist ein 45-Jähriger durch einen Schuss aus einer Polizeiwaffe tödlich verletzt worden. Wie die Staatsanwaltschaft Rottweil und das Polizeipräsidium Konstanz am Freitag mitteilten, soll der Mann zuvor Beamte mit einem Messer angegriffen haben.
Einigung auf neue Vergaberegeln für Agrar-Milliarden der EU
Nach monatelangen zähen Verhandlungen haben sich das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten auf eine Reform der milliardenschweren Agrarpolitik geeinigt. Nach einer weiteren nächtlichen Verhandlungsrunde erzielten die Verhandlungsteams am Freitag einen Kompromiss für neue Vergaberegeln der EU-Gelder für landwirtschaftliche Betriebe. Von Grünen, SPD und Umweltschützern kam allerdings umgehend scharfe Kritik.
Einigung für grüne Reform EU-Agrarpolitik
Nach zähen Verhandlungen über Monate hinweg haben sich das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten auf eine Reform der milliardenschweren Agrarpolitik geeinigt. Nach einer weiteren nächtlichen Verhandlungsrunde von Donnerstag auf Freitag erzielten die Verhandlungsteams einen Kompromiss für neue Vergaberegeln der EU-Gelder für landwirtschaftliche Betriebe. Von Grünen, SPD und Umweltschützern kam allerdings umgehend scharfe Kritik.
Einigung bei Reform der EU-Agrarpolitik erzielt
Bei den Verhandlungen auf EU-Ebene über die Reform der milliardenschweren Agrarpolitik ist eine Einigung erzielt worden. Das teilten EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski und Kommissionsvize Frans Timmermans am Freitag auf Twitter mit. In den vergangenen Monaten war vor allem über die Frage gerungen worden, inwieweit Hilfen für Bauern künftig an Umweltauflagen geknüpft werden sollen.
Tel Aviv feiert Pride-Parade trotz steigender Corona-Infektionszahlen
Tausende Menschen haben am Freitag trotz steigender Infektionszahlen auf der ersten Pride-Parade in Tel Aviv seit Beginn der Pandemie gefeiert. Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, begrüßte die Veranstaltung als "Zeichen der Gleichberechtigung, Akzeptanz, Menschen- und Bürgerrechte". Nur wenige der Teilnehmer trugen die von der Regierung empfohlenen Masken, wie AFP-Reporter berichteten.