Chinas gefährliche Schieflage
Russlands Energie am Limit
Neoms teurer Wüstentraum
Schwedens stille Wende
US-Armee meldet "elfte Nacht in Folge" Angriffe auf den Iran
Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich
Trump will in zwei Jahren Generika-Medikamente mit 100 Prozent Zoll belegen
Marokko fordert Aufklärung nach Tod von Staatsbürger bei Polizeieinsatz in Italien
Wirtschaft
Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, begrüßt das geplante Alkoholverbot an Bahnhöfen. "Der Vorstoß der Deutschen Bahn ist richtig", sagte er der "Rheinischen Post" (Mittwochsausgabe). Bahnhöfe müssten Orte sein, an denen "sich Menschen sicher bewegen können und Eltern nicht überlegen müssen, welchen Bereichen sie mit ihren Kindern besser ausweichen".
Politik
Nach tagelangen Protesten: Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
Nach tagelangen Protesten hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Entlassung von Armeechef Oleksander Syrsky verkündet. Das Amt solle der bisher für übergreifende Einsätze der Teilstreitkräfte zuständige General Mychailo Drapaty übernehmen, teilte Selenskyj am Dienstagabend mit. Er danke "Syrsky und all unseren Kämpfern für die starken Frontstellungen der Ukraine". In den vergangenen Tagen hatte es massive Proteste gegen die zuvor erfolgte Ablösung von Verteidigungsminister Mychailo Fedorow gegeben, der sich mit Syrsky überworfen hatte.
Letzte Nachrichten
Mick Schumacher: "Ich suche den Vergleich mit meinem Papa"
In seinem ersten Formel-1-Jahr dominierte Mick Schumacher im unterlegenen Haas zumindest seinen Teamkollegen. Neben der Strecke gab es ein weiteres Highlight für den Rookie mit dem großen Namen. Die Netflix-Dokumentation über das Leben seines Vaters Michael sei ein besonderer Moment gewesen, sagte Mick Schumacher der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Japanische Regierung beschließt neuen Rekordhaushalt
Die japanische Regierung hat einen neuen Rekordhaushalt beschlossen, der insbesondere weiter steigende Militärausgaben vorsieht. Das Kabinett billigte am Freitag den Haushaltsentwurf des neuen Ministerpräsidenten Fumio Kishida, der für das bis März 2023 dauernde neue Haushaltsjahr Ausgaben von 107,6 Billionen Yen (fast 830 Milliarden Euro) vorsieht, davon allein 5,4 Billionen Yen für die Verteidigung.
Polens Vizeregierungschef: Berlin will EU in "Viertes Deutsches Reich" umwandeln
Der polnische Vizeregierungschef Jaroslaw Kaczynski hat Deutschland vorgeworfen, die EU in ein "Viertes Deutsches Reich" umwandeln zu wollen. Es gebe Länder, die "nicht begeistert von der Aussicht sind, ein Viertes Deutsches Reich auf der Grundlage der EU aufzubauen", sagte der Chef der rechtsnationalistischen Regierungspartei PiS in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der rechtsextremen polnischen Tageszeitung "GPC".
Preise für Strom, Gas und Heizöl so stark gestiegen wie noch nie
Die Turbulenzen an den weltweiten Energiemärkten treiben die jährlichen Kosten für private Energieverbraucher um mehrere hundert Euro nach oben. 2021 seien die Preise für Strom, Gas und Heizöl so stark gestiegen wie noch nie", berichtete das "Handelsblatt" am Freitag. Und zum Jahreswechsel müssen Millionen Kunden weitere Preiserhöhungen akzeptieren, wie eine Auswertung des Verbraucherportals Verivox für die Zeitung ergab.
Merz befürwortet Adoptionen durch lesbische oder schwule Paare
Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat seine Meinung über die Adoption von Kindern durch lesbische oder schwule Paare geändert. "Manche homosexuellen Paare sind vermutlich bessere Eltern als manche heterosexuellen", sagte Merz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) laut Vorabmeldung vom Freitag.
Kahn zu Haaland-Transfer: "Wir haben Lewandowski"
Nach Präsident Herbert Hainer hat auch Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn angeblich kein Interesse daran, Borussia Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland zum Rekordmeister zu holen. "Wir haben Robert Lewandowski", sagte Kahn der Süddeutschen Zeitung: "Der wird auch noch ein paar Jahre lang 30, 40 Tore schießen."
Welternährungsorganisation befürchtet massiv steigende Nahrungsmittelpreise
Die Welternährungsorganisation (FAO) warnt vor dramatisch steigenden Nahrungsmittelpreisen infolge explodierender Kosten für Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel. "Wenn die Energiepreise weiter steigen, gehen die Preise für Dünger, Pestizide und Kraftstoffe hoch – und später dann auch die Nahrungsmittelpreise", sagte Josef Schmidhuber, stellvertretender Direktor der FAO-Abteilung Märkte und Handel dem "Spiegel". Infolge des stark gestiegenen Erdgaspreises hätten sich diverse Stickstoffdünger bereits sprunghaft verteuert.
Gislason: "Magdeburg lässt sich den Titel nicht mehr nehmen"
Handball-Nationaltrainer Alfred Gislason (62) glaubt fest an den ersten Meistertitel seines Ex-Vereins SC Magdeburg nach 20 Jahren. "Ich will keinen Druck auf jemanden ausüben, aber ich denke nicht, dass sich der SCM das jetzt noch nehmen lässt", sagte Gislason dem Sport-Informations-Dienst (SID).
In Münster geflohener Frauenmörder in den Niederlanden gefasst
Ein vor seiner lebenslangen Inhaftierung in Münster geflohener Frauenmörder ist in der Nacht zum Freitag in den Niederlanden gefasst worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, wurde der seit Dienstagabend flüchtige 56-jährige Ralf Hörstemeier kurz nach Mitternacht in einer Wohnung in Enschede ausfindig gemacht. Dort trafen die niederländischen Einsatzkräfte auch die 54-jährige Lebensgefährtin des mit internationalem Haftbefehl Gesuchten an.
Italienischer Senat stimmt erstem Haushalt von Regierung Draghi zu
In Italien hat der Senat dem ersten Haushalt der Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi zugestimmt. Der Haushaltsentwurf für 2022 bekam bei einer Abstimmung in der Nacht zum Freitag 215 Ja- und nur 16 Nein-Stimmen. Bis zum Jahresende muss auch noch die Abgeordnetenkammer dem Haushalt zustimmen.
BVB-Präsident Rauball sorgt sich um Fußball und den DFB
Für BVB-Präsident Reinhard Rauball hat der Fußball "im Moment nicht den Stellenwert, den er verdient". Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe führte Rauball seine Sorgen aus: "Wenn Fußballstars zeigen, dass sie mit Gold überzogene Steaks essen, dann gerät das Ganze ins Rutschen, in der Summe hat das alles zu erheblicher Kritik am Fußball geführt."
Weitere Statuen zum Gedenken an Tiananmen-Proteste in Hongkong entfernt
Zwei weitere Hongkonger Universitäten haben Statuen zum Gedenken an die Opfer auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 entfernt. Am Freitagmorgen wurde auf dem Campus der Chinese University of Hong Kong (CUHK) die Statue "Göttin der Demokratie" abgebaut. Die sechs Meter hohe Skulptur des Künstlers Chen Weiming war eine Nachbildung einer riesigen Statue, die Studenten auf dem Tiananmen-Platz errichtet hatten. Für Hongkongs Demokratie-Bewegung war sie ein wichtiges Symbol.
NFL: Cowboys in den Play-offs - Titans ganz nah
Die Dallas Cowboys haben sich als zweite Mannschaft der US-Football-Profiliga NFL einen Platz in den Play-offs gesichert - und das am Vorweihnachtsabend auf der Couch. Die Cowboys profitierten vom Sieg der Tennessee Titans gegen die San Francisco 49ers (20:17).
UNO bittet um fast 100 Millionen Euro für Taifun-Opfer auf Philippinen
Die Vereinten Nationen bitten umgerechnet um fast 100 Millionen Euro an Hilfe für die Opfer des Taifuns "Rai" auf den Philippinen. Der UN-Koordinator in dem südostasiatischen Land, Gustavo Gonzalez, kündigte für Freitag eine genaue Auflistung des humanitären Bedarfs an. Das finanzielle Gesuch an die internationale Gemeinschaft belaufe sich auf 106,5 Millionen Dollar (940.000 Euro).
Auch Japan schickt keine Regierungsvertreter nach Peking
Auch Japan wird wegen der Menschenrechtsverletzungen in China keine Regierungsvertreter zu den Olympischen Winterspielen nach Peking schicken. Zuvor hatten bereits die USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland einen diplomatischen Boykott der Spiele (4. bis 20. Februar) verkündet hatten.
Weitere Frau wirft US-Schauspieler Chris Noth sexuellen Übergriff vor
Eine weitere Frau hat dem aus der US-Serie "Sex and the City" bekannten Schauspieler Chris Noth einen sexuellen Übergriff vorgeworfen. Die Sängerin und Songwriterin Lisa Gentile sagte am Donnerstag, Noth habe sie im Jahr 2002 in ihrer Wohnung in New York bedrängt. Gentile wird Noth aber nicht anzeigen, da der mutmaßliche Übergriff nach Angaben ihrer Anwältin Gloria Allred bereits verjährt ist.
Geiger gegen Olympia-Boykott: "Ist mir zu einfach"
Skispringer Karl Geiger hält wenig von einem diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) und möchte stattdessen den Sport in den Vordergrund rücken. Ein solcher Boykott, wie ihn einige Länder angekündigt haben, sei ihm "zu einfach", sagte Geiger im Interview mit der Augsburger Allgemeine: "Entweder man versucht es selber besser zu machen oder man akzeptiert die Vergabe. Es geht ab dem 4. Februar um den Sport und nicht um die Politik. Wir Aktiven können nicht ausbaden, was die Politik versäumt hat."
Wagner überzeugt sieben Minuten - Magic verlieren
Franz Wagner führte die Aufholjagd an, die vorweihnachtliche Niederlage seiner Orlando Magic in der NBA konnte der deutsche Basketball-Shootingstar aber nicht verhindern. Der 20 Jahre alte Rookie erzielte beim 104:110 gegen die New Orleans Pelicans 17 seiner 20 Punkte innerhalb von sieben Minuten im dritten Viertel. Plötzlich waren die Magic wieder in Schlagdistanz - und mussten doch die 26. Niederlage im 33. Saisonspiel hinnehmen.
Funk über Flutkatastrophe: "Was ist dann eine olympische Medaille wert?"
Olympiasiegerin Ricarda Funk hat fünf Monate nach dem Gewinn der Goldmedaille in Tokio und der Hochwasser-Katastrophe in ihrer Heimat von einem "Wechselbad der Gefühle" gesprochen. Die Menschen im Ahrtal "haben gehofft, dass sie ihre Häuser wieder aufbauen können, andere haben Angehörige verloren. Wenn man ganz ehrlich ist: Was ist dagegen dann eine olympische Medaille wert?", sagte die Slalom-Kanutin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Österreichs Kanzler wirbt für "strategische Partnerschaft" mit Deutschland
Österreich bietet Deutschland eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union an. "Ich denke, eine strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Österreich innerhalb der EU ist von großer Bedeutung", sagte Österreichs Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) der "Welt" (Freitagsausgabe). "Wir sollten sie ausbauen." Er denke beispielsweise an die Wirtschafts- und Finanzpolitik. "Die Regierungen in Berlin und Wien sollten in Brüssel klar machen, dass wir keine permanente Schuldenunion wollen."
Mindestens 37 Tote bei Brand von Fähre in Bangladesch
Mindestens 37 Menschen sind beim Brand einer Fähre in Bangladesch ums Leben gekommen. Wie der Polizeichef der Kleinstadt Jhalkathi im Süden des Landes, Moinul Islam, am Freitag mitteilte, wurden rund hundert weitere Menschen verletzt, als die aus der Hauptstadt Dhaka kommende dreistöckige Nacht-Fähre Feuer fing. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen, da hunderte Menschen an Bord gewesen seien.
Mindestens 32 Tote bei Brand von Fähre in Bangladesch
Mindestens 32 Menschen sind beim Brand einer Fähre in Bangladesch ums Leben gekommen. Wie der Polizeichef der Kleinstadt Jhalokathi im Süden des Landes, Moinul Islam, mitteilte, wurden rund hundert weitere Menschen verletzt, als die dreistöckige und vollbesetzte Fähre am Freitag mitten auf einem Fluss Feuer fing. "Wir haben 32 Leichen geborgen", sagte Islam. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen.
Johnson ruft Briten in Weihnachtsbotschaft zum Impfen auf
Der britische Premierminister Boris Johnson hat in seiner Weihnachtsbotschaft die Bevölkerung zum Impfen gegen das Coronavirus aufgerufen. Johnson sagte in der Ansprache, die am Freitag ausgestrahlt wird, dass die Menschen sich gegenseitig ein "wunderbares" Geschenk machen könnten - "nämlich sich impfen zu lassen, egal ob es ihre erste, zweite oder Auffrischungsimpfung ist". Dabei handle es sich um "ein unsichtbares und unbezahlbares Geschenk".
Tesla will Option für Videospiele während der Fahrt wieder deaktivieren
Der US-Autobauer Tesla will nach einer behördlichen Untersuchung in den USA die Option für Videospiele während der Fahrt in seinen Autos wieder deaktivieren. Wie eine Sprecherin der US-Verkehrssicherheitsbehörde der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mitteilte, wird die Spielfunktion durch ein Software-Update gesperrt, wenn das Auto in Bewegung ist. Die Behörde hatte zuvor eine Untersuchung gegen den Hersteller eingeleitet, weil sie die Spielfunktion während der Fahrt für ein Unfallrisiko hält.
Familienministerin will Kündigungsschutz für Eltern nach der Geburt verlängern
Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) will den Kündigungsschutz für Eltern nach der Geburt deutlich verlängern. "Wenn Väter und Mütter in den Beruf zurückkehren, soll ihr besonderer Kündigungsschutz um drei Monate verlängert werden", sagte die neue Ministerin dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Bis auf wenige Ausnahmen ist die Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses durch den Arbeitgeber bislang bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung unzulässig.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 265,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag der Wert bei 265,8. Am Vortag hatte er noch bei 280,3 gelegen, vor einer Woche bei 331,8. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 35.431 Neuinfektionen verzeichnet.
Südkoreas Ex-Präsidentin Park von der Justiz begnadigt
Die wegen Korruption zu 20 Jahren Haft verurteilte Ex-Präsidentin Südkoreas, Park Geun-hye, ist begnadigt worden. Am Freitag erklärte Justizministerin Park Beom-kye, dass die frühere Staatschefin auf einer Liste von Personen stehe, die eine "besondere Amnestie" erhielten, und dass sie aus "einer Perspektive der nationalen Einheit" begnadigt worden sei. 2017 war Park wegen Vorwürfen der Bestechlichkeit ihres Amts enthoben worden.
Weihnachtsmann wegen Verstößen gegen Corona-Regeln angezeigt
Ein als Weihnachtsmann verkleideter Gegner der Coronapolitik ist in Stralsund mit der Polizei aneinandergeraten. Wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte, verstieß der Mann bei einer Kundgebung gegen Corona-Auflagen, weil er keine Maske trug und beim Verteilen von Süßigkeiten an Kinder keine Mindestabstände einhielt. Als die Beamten nach mehrfacher Aufforderung zum Einhalten der Regeln seine Identität feststellen wollten, stieß der Mann die Polizisten weg.
Länder-Vertreter fordern wegen Omikron-Variante schnelleres Handeln vom Bund
Angesichts der Ausbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante des Coronavirus haben Vertreter der Länder ein schnelleres Handeln vom Bund gefordert. Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) sprach sich in der "Rheinischen Post" vom Freitag für ein Vorziehen des Termins der nächsten Ministerpräsidentenkonzernz (MPK) sowie die erneute Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag aus. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) forderte mehr Handlungsspielraum für die Länder.
Holetschek verlangt erneute Feststellung der epidemischen Lage
Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Virusvariante hat Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die erneute Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite durch den Bundestag gefordert. "Ich halte es für einen großen Fehler, dass der Bund die epidemische Notlage hat auslaufen lassen", sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz der "Rheinischen Post" (Freitagsausgabe).
Löhne der Paketzusteller stagnieren seit Jahren auf niedrigem Niveau
Der Online-Handel boomt besonders in der Corona-Krise - doch die Löhne derjenigen, die die Pakete und Geschenke nach Hause bringen, stagnieren seit mehr als zwölf Jahren. Wie die "Rheinische Post" (Freitagsausgaben) unter Berufung auf die Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine kleine Anfrage der Linken-Fraktion berichtete, betrug der durchschnittliche Brutto-Stundenlohn der Vollzeit-Beschäftigten in der Kurier-, Express- und Paketbranche (KEP) im vergangenen Jahr 17,13 Euro ohne Sonderzahlungen.
Silvesterfeier am Times Square in New York wegen Pandemie eingeschrumpft
New Yorks berühmte Silvesterfeier auf dem Times Square wird aufgrund der Pandemie drastisch eingeschrumpft. Bürgermeister Bill de Blasio sagte am Donnerstag, dass statt rund 58.000 Menschen wie sonst üblich dieses Jahr nur 15.000 auf dem Platz erlaubt seien - es herrscht zudem Masken- und Impfnachweispflicht. Die zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen "werden dafür sorgen, dass die vollständig geimpfte Menge sicher und gesund das neue Jahr einläutet", sagte de Blasio.