Ukraines Roboter an der Front
Taliban an vier Fronten
Lyman: Russen geben auf
Trumps riskantes Dieselspiel
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Technik
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
Die Komplexität von Systemen wächst stetig und die Menge an neu geschriebenem Code vervielfacht sich durch künstliche Intelligenz. Damit wachsen auch die Anforderungen an die Qualitätssicherung: KI produziert nicht nur Code, sie wird Teil der Systeme und dient umgekehrt den Testerinnen und Testern als Helfer bei der Arbeit.
Technik
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
Im vergangenen Frühjahr behauptete Apple stolz, es sei noch keiner „Mercenary Spyware“ gelungen, den sogenannten Blockierungsmodus alias „Lockdown Mode“ auf dem iPhone zu umgehen. Mit diesem sperren iOS, iPadOS und macOS diverse mögliche Einfallstore für Schadprogramme, etwa über iMessage-Nachrichten oder E-Mails, um die Geräte besser vor Angriffen durch hochkomplexe (und zumeist teure und daher von Regierungen finanzierte) Schadprogramme zu schützen.
Letzte Nachrichten
Feuerwehr braucht in einigen Regionen fast eine halbe Stunde bis zum Einsatzort
In einigen Regionen Deutschlands braucht die Feuerwehr fast eine halbe Stunde bis zum Einsatzort. Das ergab eine am Freitag veröffentlichte Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Demnach gibt es vor allem im Nordosten lange Wartezeiten; besonders schlecht schneiden Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg ab. Aber auch in einigen Regionen im Westen brauchen die Einsatzkräfte der Studie zufolge überdurchschnittlich lang, um vor Ort zu sein.
Russisches Gericht verurteilt Google und Meta zu Rekordstrafen
Im Streit um das Löschen "illegaler" Inhalte im Internet hat ein russisches Gericht die US-Online-Riesen Google und Meta zu Rekordstrafen verurteilt. Wie die Pressestelle der Moskauer Gerichte am Freitag im Messengerdienst Telegram mitteilte, erhielt Google eine Geldstrafe von 7,2 Milliarden Rubel (87 Millionen Euro) und Facebook-Mutterkonzern Meta eine Strafe von 1,9 Milliarden Rubel (23,8 Millionen Euro).
Biden unterzeichnet Importverbot für Waren aus China
US-Präsident Joe Biden hat ein Gesetz unterzeichnet, das den Import von zahlreichen Produkten aus der Region Xinjiang in China verbietet. Das am Donnerstag vom US-Präsidenten unterzeichnete Gesetz sieht ein Verbot von Produkten vor, die ganz oder teilweise in dieser chinesischen Provinz hergestellt wurden - es sei denn, die Unternehmen können nachweisen, dass die Produkte nicht mit Zwangsarbeit hergestellt wurden, was als schwierig gilt. Hintergrund des Gesetzes ist der Streit Washingtons mit Peking über mutmaßliche Menschenrechtsverletzungen gegen die überwiegend muslimische Minderheit der Uiguren im Westen Chinas. China bestreitet die Vorwürfe der USA, wonach die Regierung in der Provinz einen "Genozid" an der Minderheit verübe. Unter anderem wird China beschuldigt, hunderttausende Uiguren in Umerziehungslagern zu internieren und zur Arbeit zu zwingen. Das neue US-Gesetz verlangt, dass Importe von drei Produkten besonders kontrolliert werden müssen: Baumwolle, für die Xinjiang einer der größten Produzenten weltweit ist; Tomaten, die ebenfalls in der Region in großen Mengen produziert werden; und Polysilizium, ein Material, das für die Herstellung von Solarmodulen verwendet wird. Es handelt sich um das weltweit erste Importverbot dieser Art. US-Außenminister Antony Blinken erklärte, das Gesetz gebe der Regierung "neue Instrumente an die Hand, um die Einfuhr von Produkten, die mit Zwangsarbeit in Xinjiang hergestellt wurden, zu verhindern und die Personen und Organisationen, die hinter diesen Missbräuchen stehen, zur Rechenschaft zu ziehen". Er forderte die chinesische Regierung erneut auf, "Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit" zu beenden. Das Gesetz geht auf eine Initiative des US-Parlaments zurück. Vergangene Woche hatte der Senat in seltener Einheit einstimmig für das Importverbot gestimmt. Zuvor hatten Lobbyverbände von Unternehmen, die stark von Importen aus China abhängig sind, versucht, die Abstimmung zu verhindern. Auffällig war, dass Biden das Gesetz nicht vor laufender Kamera unterzeichnete, wie sein Vorgänger Donald Trump bei anderen Handelsbeschränkungen gegen China. Stattdessen veröffentlichte sein Büro nur ein Foto auf Twitter. Wie Trump sieht Biden in China den größten Rivalen der USA weltweit. Anders als der Republikaner will der Demokrat jedoch den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen und setzt auf eine begrenzte Zusammenarbeit beispielsweise im Kampf gegen den Klimawandel. Das Gesetz könnte für US-Unternehmen, die Teile aus China beziehen, zu einem größeren Problem werden - selbst wenn sie nicht direkt aus Xinjiang importieren. So geriet beispielsweise der Chiphersteller Intel ins Kreuzfeuer, als er seine Zulieferer in einem Schreiben dazu aufforderte, keine Waren mehr aus der Provinz zu beziehen. Dies führte zu einem Aufschrei auf chinesischen Internetplattformen. Intel versuchte, der öffentlichen Empörung durch eine auf der chinesischen Plattform Weibo veröffentlichten Entschuldigung entgegenzuwirken. Darin schrieb das US-Unternehmen: "Unsere ursprüngliche Absicht war es, die Einhaltung der US-Gesetze sicherzustellen". Intel entschuldige sich "für die Probleme, die unseren respektierten chinesischen Kunden, unseren Partnern und der Öffentlichkeit entstanden sind". Die US-Regierung kritisierte diese Aktion am Donnerstag: "Wir glauben auch, dass US-Unternehmen niemals das Bedürfnis verspüren sollten, sich dafür zu entschuldigen, dass sie sich für grundlegende Menschenrechte einsetzen oder sich gegen Unterdrückung wehren", erklärte Bidens Sprecherin Jen Psaki. (A.Stefanowych--DTZ)
Weihnachtsmann darf mit Impfnachweis nach Kanada
Ho ho ho, die Kinder in Kanada können aufatmen: Sie müssen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht auf den Weihnachtsmann verzichten. Santa Claus habe die Freigabe für den kanadischen Luftraum erhalten, nachdem er einen Impfnachweis und einen negativen Corona-Test vorweisen konnte, verkündete der kanadische Verkehrsminister Omar Alghabra aktuell. "Als ich mit dem Weihnachtsmann sprach, versicherte er mir, dass er alle Voraussetzungen für die Einreise nach Kanada erfülle", erklärte der Minister. Auch die Begleitung des Weihnachtsmanns - einschließlich Rentier Rudolph - dürfe mitreisen. Bei Rudolph sei trotz roter Nase sichergestellt worden, dass "er keine Covid-19-Symptome hatte, bevor er abflog". Angesichts der Ausbreitung der Omikron-Variante hatte die Regierung den Kanadiern in der vergangenen Woche von nicht notwendigen Auslandsreisen über die Weihnachtsfeiertage abgeraten. Der Weihnachtsmann darf trotzdem vom Nordpol anreisen und mit Abstand - und bestimmt auch Maske - seine Geschenke verteilen. (W.Uljanov--DTZ)
WIZZ Air und BER: W66114 oder ein erbärmlicher Weihnachts-Skandal
"Wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben", so lautet ein geflügelter Spruch, diesem müsste man hinzufügen, "aber wehe er fliegt mit der ungarischen Pannen-Airline WIZZ Air vom Skandal Flughafen BER ab", dann kann er nicht nur was erleben, sondern dann wird er feststellen, dass die Kombination WIZZ Air und BER zum Alptraum wird! Seit Wochen gibt es massive und beschämende Verspätungen bei den Flügen mit WIZZ Air von der deutschen Hauptstadt Berlin zur ukrainischen Hauptstadt Kiew. Waren es am 22. Dezember 2021 "nur" 1.42 Stunden Verspätung, wurde der Irrsinn am Skandal-Flughafen BER am 23. Dezember 2021 auf die Spitze getrieben. Nachdem die Pannen-Airline WIZZ Air nur zwei Mitarbeiter für den Check-in-Schalter bereitgestellt hatte, was eine unvorstellbar massive Verzögerung für die Abfertigung darstellte, mussten die Passagiere eine Stunde und 15 Minuten ausharren, nachdem sie zu Fuß zum Gate gelaufen waren, denn im mit völligem Dilettantismus und eklatanter Unfähigkeit geplanten Flughafen Berlin-Brandenburg „Willy Brandt” funktionieren seit "Eröffnung" des in Berlin als "Schrott-Airport" bezeichneten BER, die Laufbänder nicht, mussten die Passagiere, nachdem diese volle 54 Minuten im Flugzeug gesessen hatten, das Flugzeug enteist wurde, feststellen, dass die Pannen-Airline WIZZ Air die Passagiere nur etwa 200 Meter später mit einer geradezu erbärmlichen Entschuldigung wieder da abgesetzt hat, wo die Passagiere "gestartet" war, am Schrott-Flughafen BER! Der Pilot teilte lakonisch ohne jede Emotion den seit 54 Minuten auf ihren Plätzen sitzenden Passagieren mit, die Crew wäre über ihre Arbeitszeit hinaus und heute würde man nicht mehr fliegen! Dieser Irrsinn scheint bei der ungarischen Billigairline WIZZ Air an der Tagesordnung zu sein, die Statistik der Verspätungen von WIZZ Air spricht geradezu jämmerlich Bände. Wer allerdings glaubt, die Odyssee hätte für die Passagiere mit dem Absagen des Fluges ein Ende gefunden, irrt, nachdem an Bord des Flugzeuges noch einmal 32 Minuten vergangen waren, bevor die Passagiere aussteigen konnten, musste die Fluggäste eine volle Stunde und 34 Minuten im Anschluss auf ihr Gepäck warten, der Schrott-Flughafen BER lässt grüßen, Inkompetenz und Fehlplanungen haben erneut zugeschlagen, der dumme ist der Passagier in einer Hauptstadt, welche den Schrott-Flughafen BER von einem Flughafen-Boss und von Politiker zu Politiker weiterreicht, geändert hat sich nichts, Abreißen und die Flughäfen Tegel und Tempelhof wieder aufmachen, wäre wohl das Beste - man müsste als geschundener deutscher Steuerzahler, welcher für den Schrott-Airport BER anstatt im Jahr 2005 geplanter Baukosten von 1,9 Milliarden Euro, tatsächliche sechs Milliarden Euro bezahlt hat, weinen, wenn es für die deutsche Hauptstadt Berlin nicht so erbärmlich wäre, sich der geistlosen Planungsfehler hoch bezahlter Projektverantwortlicher zu schämen! An dieser Stelle sei jedem Passagier zweierlei zu raten: 1)Die Pannen-Fluggesellschaft WIZZ Air in Zukunft dringend zu meiden und 2)seine Rechte für den nicht stattgefunden Flug von WIZZ Air mit der Flugnummer W66114 über https://www.flightright.de/?gclid=EAIaIQobChMIs5mBv-X79AIViuh3Ch2zhQHDEAAYASAAEgJ9ZfD_BwE Schadensersatz einzufordern Zu wissen ist: Wird Ihr Flug weniger als 14 Tage vor dem Abflug annulliert, kann Ihnen nach EU-Fluggastrechte-Verordnung eine Entschädigungszahlung zwischen 250 und 600 Euro pro Person zustehen.
Laschet wäre gerne NRW-Ministerpräsident geblieben
Der frühere NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wäre nach der Niederlage bei der Bundestagswahl gerne Regierungschef in Düsseldorf geblieben. "Das Amt des Ministerpräsidenten aufzugeben war schwer", sagte Laschet dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vom Freitag. Er habe die Aufgabe mit großer Leidenschaft ausgeübt. Es sei aber sein Versprechen gewesen, auf jeden Fall nach Berlin zu gehen, ohne "Rückfahrkarte" für ihn. "Das dann einzulösen, ist mir nicht leichtgefallen", gestand Laschet ein.
Mick Schumacher: "Ich suche den Vergleich mit meinem Papa"
In seinem ersten Formel-1-Jahr dominierte Mick Schumacher im unterlegenen Haas zumindest seinen Teamkollegen. Neben der Strecke gab es ein weiteres Highlight für den Rookie mit dem großen Namen. Die Netflix-Dokumentation über das Leben seines Vaters Michael sei ein besonderer Moment gewesen, sagte Mick Schumacher der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Japanische Regierung beschließt neuen Rekordhaushalt
Die japanische Regierung hat einen neuen Rekordhaushalt beschlossen, der insbesondere weiter steigende Militärausgaben vorsieht. Das Kabinett billigte am Freitag den Haushaltsentwurf des neuen Ministerpräsidenten Fumio Kishida, der für das bis März 2023 dauernde neue Haushaltsjahr Ausgaben von 107,6 Billionen Yen (fast 830 Milliarden Euro) vorsieht, davon allein 5,4 Billionen Yen für die Verteidigung.
Polens Vizeregierungschef: Berlin will EU in "Viertes Deutsches Reich" umwandeln
Der polnische Vizeregierungschef Jaroslaw Kaczynski hat Deutschland vorgeworfen, die EU in ein "Viertes Deutsches Reich" umwandeln zu wollen. Es gebe Länder, die "nicht begeistert von der Aussicht sind, ein Viertes Deutsches Reich auf der Grundlage der EU aufzubauen", sagte der Chef der rechtsnationalistischen Regierungspartei PiS in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der rechtsextremen polnischen Tageszeitung "GPC".
Preise für Strom, Gas und Heizöl so stark gestiegen wie noch nie
Die Turbulenzen an den weltweiten Energiemärkten treiben die jährlichen Kosten für private Energieverbraucher um mehrere hundert Euro nach oben. 2021 seien die Preise für Strom, Gas und Heizöl so stark gestiegen wie noch nie", berichtete das "Handelsblatt" am Freitag. Und zum Jahreswechsel müssen Millionen Kunden weitere Preiserhöhungen akzeptieren, wie eine Auswertung des Verbraucherportals Verivox für die Zeitung ergab.
Merz befürwortet Adoptionen durch lesbische oder schwule Paare
Der designierte CDU-Vorsitzende Friedrich Merz hat seine Meinung über die Adoption von Kindern durch lesbische oder schwule Paare geändert. "Manche homosexuellen Paare sind vermutlich bessere Eltern als manche heterosexuellen", sagte Merz der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS) laut Vorabmeldung vom Freitag.
Kahn zu Haaland-Transfer: "Wir haben Lewandowski"
Nach Präsident Herbert Hainer hat auch Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn angeblich kein Interesse daran, Borussia Dortmunds Top-Stürmer Erling Haaland zum Rekordmeister zu holen. "Wir haben Robert Lewandowski", sagte Kahn der Süddeutschen Zeitung: "Der wird auch noch ein paar Jahre lang 30, 40 Tore schießen."
Welternährungsorganisation befürchtet massiv steigende Nahrungsmittelpreise
Die Welternährungsorganisation (FAO) warnt vor dramatisch steigenden Nahrungsmittelpreisen infolge explodierender Kosten für Kunstdünger und Pflanzenschutzmittel. "Wenn die Energiepreise weiter steigen, gehen die Preise für Dünger, Pestizide und Kraftstoffe hoch – und später dann auch die Nahrungsmittelpreise", sagte Josef Schmidhuber, stellvertretender Direktor der FAO-Abteilung Märkte und Handel dem "Spiegel". Infolge des stark gestiegenen Erdgaspreises hätten sich diverse Stickstoffdünger bereits sprunghaft verteuert.
Gislason: "Magdeburg lässt sich den Titel nicht mehr nehmen"
Handball-Nationaltrainer Alfred Gislason (62) glaubt fest an den ersten Meistertitel seines Ex-Vereins SC Magdeburg nach 20 Jahren. "Ich will keinen Druck auf jemanden ausüben, aber ich denke nicht, dass sich der SCM das jetzt noch nehmen lässt", sagte Gislason dem Sport-Informations-Dienst (SID).
In Münster geflohener Frauenmörder in den Niederlanden gefasst
Ein vor seiner lebenslangen Inhaftierung in Münster geflohener Frauenmörder ist in der Nacht zum Freitag in den Niederlanden gefasst worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten, wurde der seit Dienstagabend flüchtige 56-jährige Ralf Hörstemeier kurz nach Mitternacht in einer Wohnung in Enschede ausfindig gemacht. Dort trafen die niederländischen Einsatzkräfte auch die 54-jährige Lebensgefährtin des mit internationalem Haftbefehl Gesuchten an.
Italienischer Senat stimmt erstem Haushalt von Regierung Draghi zu
In Italien hat der Senat dem ersten Haushalt der Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi zugestimmt. Der Haushaltsentwurf für 2022 bekam bei einer Abstimmung in der Nacht zum Freitag 215 Ja- und nur 16 Nein-Stimmen. Bis zum Jahresende muss auch noch die Abgeordnetenkammer dem Haushalt zustimmen.
BVB-Präsident Rauball sorgt sich um Fußball und den DFB
Für BVB-Präsident Reinhard Rauball hat der Fußball "im Moment nicht den Stellenwert, den er verdient". Im Gespräch mit den Zeitungen der Funke Mediengruppe führte Rauball seine Sorgen aus: "Wenn Fußballstars zeigen, dass sie mit Gold überzogene Steaks essen, dann gerät das Ganze ins Rutschen, in der Summe hat das alles zu erheblicher Kritik am Fußball geführt."
Weitere Statuen zum Gedenken an Tiananmen-Proteste in Hongkong entfernt
Zwei weitere Hongkonger Universitäten haben Statuen zum Gedenken an die Opfer auf dem Pekinger Tiananmen-Platz 1989 entfernt. Am Freitagmorgen wurde auf dem Campus der Chinese University of Hong Kong (CUHK) die Statue "Göttin der Demokratie" abgebaut. Die sechs Meter hohe Skulptur des Künstlers Chen Weiming war eine Nachbildung einer riesigen Statue, die Studenten auf dem Tiananmen-Platz errichtet hatten. Für Hongkongs Demokratie-Bewegung war sie ein wichtiges Symbol.
NFL: Cowboys in den Play-offs - Titans ganz nah
Die Dallas Cowboys haben sich als zweite Mannschaft der US-Football-Profiliga NFL einen Platz in den Play-offs gesichert - und das am Vorweihnachtsabend auf der Couch. Die Cowboys profitierten vom Sieg der Tennessee Titans gegen die San Francisco 49ers (20:17).
UNO bittet um fast 100 Millionen Euro für Taifun-Opfer auf Philippinen
Die Vereinten Nationen bitten umgerechnet um fast 100 Millionen Euro an Hilfe für die Opfer des Taifuns "Rai" auf den Philippinen. Der UN-Koordinator in dem südostasiatischen Land, Gustavo Gonzalez, kündigte für Freitag eine genaue Auflistung des humanitären Bedarfs an. Das finanzielle Gesuch an die internationale Gemeinschaft belaufe sich auf 106,5 Millionen Dollar (940.000 Euro).
Auch Japan schickt keine Regierungsvertreter nach Peking
Auch Japan wird wegen der Menschenrechtsverletzungen in China keine Regierungsvertreter zu den Olympischen Winterspielen nach Peking schicken. Zuvor hatten bereits die USA, Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland einen diplomatischen Boykott der Spiele (4. bis 20. Februar) verkündet hatten.
Weitere Frau wirft US-Schauspieler Chris Noth sexuellen Übergriff vor
Eine weitere Frau hat dem aus der US-Serie "Sex and the City" bekannten Schauspieler Chris Noth einen sexuellen Übergriff vorgeworfen. Die Sängerin und Songwriterin Lisa Gentile sagte am Donnerstag, Noth habe sie im Jahr 2002 in ihrer Wohnung in New York bedrängt. Gentile wird Noth aber nicht anzeigen, da der mutmaßliche Übergriff nach Angaben ihrer Anwältin Gloria Allred bereits verjährt ist.
Geiger gegen Olympia-Boykott: "Ist mir zu einfach"
Skispringer Karl Geiger hält wenig von einem diplomatischen Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking (4. bis 20. Februar) und möchte stattdessen den Sport in den Vordergrund rücken. Ein solcher Boykott, wie ihn einige Länder angekündigt haben, sei ihm "zu einfach", sagte Geiger im Interview mit der Augsburger Allgemeine: "Entweder man versucht es selber besser zu machen oder man akzeptiert die Vergabe. Es geht ab dem 4. Februar um den Sport und nicht um die Politik. Wir Aktiven können nicht ausbaden, was die Politik versäumt hat."
Wagner überzeugt sieben Minuten - Magic verlieren
Franz Wagner führte die Aufholjagd an, die vorweihnachtliche Niederlage seiner Orlando Magic in der NBA konnte der deutsche Basketball-Shootingstar aber nicht verhindern. Der 20 Jahre alte Rookie erzielte beim 104:110 gegen die New Orleans Pelicans 17 seiner 20 Punkte innerhalb von sieben Minuten im dritten Viertel. Plötzlich waren die Magic wieder in Schlagdistanz - und mussten doch die 26. Niederlage im 33. Saisonspiel hinnehmen.
Funk über Flutkatastrophe: "Was ist dann eine olympische Medaille wert?"
Olympiasiegerin Ricarda Funk hat fünf Monate nach dem Gewinn der Goldmedaille in Tokio und der Hochwasser-Katastrophe in ihrer Heimat von einem "Wechselbad der Gefühle" gesprochen. Die Menschen im Ahrtal "haben gehofft, dass sie ihre Häuser wieder aufbauen können, andere haben Angehörige verloren. Wenn man ganz ehrlich ist: Was ist dagegen dann eine olympische Medaille wert?", sagte die Slalom-Kanutin den Zeitungen der Funke Mediengruppe.
Österreichs Kanzler wirbt für "strategische Partnerschaft" mit Deutschland
Österreich bietet Deutschland eine engere Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union an. "Ich denke, eine strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Österreich innerhalb der EU ist von großer Bedeutung", sagte Österreichs Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) der "Welt" (Freitagsausgabe). "Wir sollten sie ausbauen." Er denke beispielsweise an die Wirtschafts- und Finanzpolitik. "Die Regierungen in Berlin und Wien sollten in Brüssel klar machen, dass wir keine permanente Schuldenunion wollen."
Mindestens 37 Tote bei Brand von Fähre in Bangladesch
Mindestens 37 Menschen sind beim Brand einer Fähre in Bangladesch ums Leben gekommen. Wie der Polizeichef der Kleinstadt Jhalkathi im Süden des Landes, Moinul Islam, am Freitag mitteilte, wurden rund hundert weitere Menschen verletzt, als die aus der Hauptstadt Dhaka kommende dreistöckige Nacht-Fähre Feuer fing. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen, da hunderte Menschen an Bord gewesen seien.
Mindestens 32 Tote bei Brand von Fähre in Bangladesch
Mindestens 32 Menschen sind beim Brand einer Fähre in Bangladesch ums Leben gekommen. Wie der Polizeichef der Kleinstadt Jhalokathi im Süden des Landes, Moinul Islam, mitteilte, wurden rund hundert weitere Menschen verletzt, als die dreistöckige und vollbesetzte Fähre am Freitag mitten auf einem Fluss Feuer fing. "Wir haben 32 Leichen geborgen", sagte Islam. Die Zahl der Todesopfer könne noch steigen.
Johnson ruft Briten in Weihnachtsbotschaft zum Impfen auf
Der britische Premierminister Boris Johnson hat in seiner Weihnachtsbotschaft die Bevölkerung zum Impfen gegen das Coronavirus aufgerufen. Johnson sagte in der Ansprache, die am Freitag ausgestrahlt wird, dass die Menschen sich gegenseitig ein "wunderbares" Geschenk machen könnten - "nämlich sich impfen zu lassen, egal ob es ihre erste, zweite oder Auffrischungsimpfung ist". Dabei handle es sich um "ein unsichtbares und unbezahlbares Geschenk".
Tesla will Option für Videospiele während der Fahrt wieder deaktivieren
Der US-Autobauer Tesla will nach einer behördlichen Untersuchung in den USA die Option für Videospiele während der Fahrt in seinen Autos wieder deaktivieren. Wie eine Sprecherin der US-Verkehrssicherheitsbehörde der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag mitteilte, wird die Spielfunktion durch ein Software-Update gesperrt, wenn das Auto in Bewegung ist. Die Behörde hatte zuvor eine Untersuchung gegen den Hersteller eingeleitet, weil sie die Spielfunktion während der Fahrt für ein Unfallrisiko hält.
Familienministerin will Kündigungsschutz für Eltern nach der Geburt verlängern
Familienministerin Anne Spiegel (Grüne) will den Kündigungsschutz für Eltern nach der Geburt deutlich verlängern. "Wenn Väter und Mütter in den Beruf zurückkehren, soll ihr besonderer Kündigungsschutz um drei Monate verlängert werden", sagte die neue Ministerin dem "Tagesspiegel" (Freitagsausgabe). Bis auf wenige Ausnahmen ist die Kündigung des Beschäftigungsverhältnisses durch den Arbeitgeber bislang bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung unzulässig.
Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 265,8
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitagmorgen lag der Wert bei 265,8. Am Vortag hatte er noch bei 280,3 gelegen, vor einer Woche bei 331,8. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 35.431 Neuinfektionen verzeichnet.